Kommentare

6% die durch Migration aufgefressen würden

Wenn nicht völlig ahnungslos ist, dem wird langsam klar, welche monströsen Kosten wegen der Massen-Migration auf Deutschland zukommen. Selbst wenn 6% Brutto zu erzielen wären. Die kann der kleine Mann direkt wieder als Steuer und Sozialbeitrag abdrücken. Und gut merken: Die SPD agiert derzeit nicht mehr als "Partei des kleinen Mannes" sondern eher als "Partei des fremden Mannes"

Gewerkschaften fordern 6% und das ist auch gut so

Dass es keinen Nachholbedarf geben soll, ist ja wohl ein Witz mit Anlauf. Der öffentliche Dienst hechelt der allgemeinen Lohnentwicklung seit Jahrzehnten hinterher.
Komme mir keiner mit der schwarzen Null. Wenn ich 5% mehr Gehalt bekomme, kann ich meinem Sohn nicht sagen "ich wechsel jetzt von Sekt auf Champagner, aber da die Gesamtausgaben nicht steigen dürfen, bekommst Du weniger Taschengeld."
Und die Tarifforderung mit dem Hinweis auf die Ausgaben für die Flüchtlinge abzubügeln, ist das perfideste, was einem einfallen kann. Mauern im Tarifkonflikt und dafür die Flüchtlinge verantwortlich machen: das ist Wasser auf die Mühlen der Rechten. Aus Versehen?

6 % sind zu wenig

Gerade Tarifbeschäftigte sind völlig benachteiligt gegenüber den Beamten. Und 6 % sind zu wenig. Der Hinweis mit dem hohen Schuldenberg ist lächerlich. Für illegale Einwanderer stehen Milliarden von Geldern zur Verfügung, da haben sich unseren Angestellten die hier seit Jahren Steuern etc. zahlen mindenstens eine Gehaltserhöhung von 10 % verdient. Und das ist nicht ironisch gemeint.

So, so. Da versuchen sich

So, so. Da versuchen sich also die kommunalen Arbeitgeber auf dem Rücken ihrer Beschäftigten die Flüchtlinge dafür Verantwortlich zu machen, dass die Gewerkschaften Lohnerhöhungen fordern, von denen wahrscheinlich noch nicht einmal die Hälfte übrig bleibt. Die damit also genauso übertrieben Moderat bleiben, wie die letzten Tariferhöhungen. Und die Arbeitgeber hetzen nun gegen die Flüchtlinge. Das wird sicherlich sehr Spannend. Alternativ und vernünftig wäre das Angebot von Arbeitgeberseite, die Arbeitszeit, bei vollem Lohnausgleich, um mindestens 20% zu kürzen. Das würde auch zu einem dringend gebotenen Ausgleich der fortwährenden Überlastung dienen. Vor allem im Pflege - und Erziehungsbereich. Dahingehend hoffe ich auf Entgegenkommen der Gewerkschaften.

6%

Das diese Gewerkschaft jedes Jahr abzieht ist ja kaum noch zu überbieten. Jeder Angestellte des Öffentlichen Dienstes sollte mal seinen Lohnzettel nehmen und mit Arbeitnehmern aus der Wirtschaft vergleichen, dann wird er sehen vieviel wehniger dort verdient wird zb. bei Subunternehmen, Zeitarbeitsfirmen oder Handel. MfG

Überlegen

Ob die Herrschaften mal überlegen wo das Geld herkommt?
Es wird erarbeitet vom prodozierenden Gewerbe und nicht von Staatsdienern. Jeder will immer mehr und am meisten wollen die Leute die nichts herstellen, sondern nur verbrauchen. Jede Bürokratie will ihr Daseinsberechtigung aber genau da muss angesetzt werden.
Am Ende heißt es dann, rauf mit den Abgaben und Steuern.

Bei 0% Inflation wäre eine

Bei 0% Inflation wäre eine Erhöhung um etwa 1,5% angemessen.

@15:07 von Kommentator123

6% die durch Migration aufgefressen würden

Manche schaffen es wirklich bei jedem Thema auf Flüchtlinge und deren Schuld am Untergang Deutschlands zu kommen.

Die 6% sind die übliche erste Forderung. Jetzt werden die Arbeitgeber sofort erklären, dass die Welt untergeht, wenn sie mehr als 1 % bezahlen müssten und das wäre noch toll, weil es ja keine Inflation gibt.

Dann geht das übliche Gefeilsche mit nächtlichen Verhandlungsrunden los, die von einem "wütenden Proletariermob" in Plastiktüten und mit Trillerpfeifen vor dem Hotel begleitet wird.

Das alles hat mit Flüchtlingen nichts zu tun. Da kostet uns die Bankenrettung oder in den Sand gesetzte Rüstungsprojekte u.ä. über die Jahre deutlich mehr.

@Kommentator123

>>> Die SPD agiert derzeit nicht mehr als "Partei des kleinen Mannes" sondern eher als "Partei des fremden Mannes"
.
.
Das ist doch schon lange so. Die SPD als Arbeiterpartei gibt es nicht mehr, ebensowenig wie die CDU als Partei der Mitte.
Aber schlimmer noch sind die Gewerkschaften. Wenn ich höre, das die zu Demonstrationen FÜR mehr Zuwanderung aufrufen und Gegendemos gegen "Rechts" mitfinanzieren, aus den Beiträgen der Mitglieder versteht sich, haben die ihre Berechtigung ebenso verloren. Aus der Gewerkschaft kann man aber immerhin austreten.

@Kommentator123, 15:07

Wenn nicht völlig ahnungslos ist, dem wird langsam klar, welche monströsen Kosten wegen der Massen-Migration auf Deutschland zukommen.
Aber wer völlig ahnungslos ist, der glaubt natürlich jedem Arbeitgeber, der sagt "wie gerne würde ich Euch mehr Lohn zahlen, aber ich brauche alles für die armen Migranten."
Sie glauben also, dass 6% durch die Migration aufgefressen werden? Wenn die Gewerkschaft jetzt 50% gefordert hätte, und die AG-Seite würde das ablehnen, würden Sie dann auch glauben, dass 50% durch die Migration aufgefressen werden?

das ist das Minimum

Die Diäten werden doch auch mal eben um 300€ anbgehoben. Damit kann man auf jedenfall mehr anfangen als bei einem normalen TV-L Gehalt 2 % zu bekommen, und dann sofort 0,5% Rentenbeitragerhöhung und 1% mehr Krankenkasse zu zahlen.

Der öffentliche Dienst muss den Großteil der Migrationswelle schultern, und macht Überstunden bis zum abwinken, oder muß Personal aus Projekten abziehen, damit die Namen aufschreiben und Papier bekritzeln dürfen. Meine Kollegen hat sich 6 Monate abordnen lassen, und hat über 200 Überstunden geschoben. Verlängerung gibt es allerdings nicht. Mit der Begründung, man wäre sonst zu lange raus, sollen jetzt Billigkräfte eingesetzt werden.

Über Jahre hieß es immer nur, kein Geld fürs Personal, aber Milliarden wurden für private Dienstleister mit FDP und CDU Parteibuch ausgegeben.
In den untern Einkommenklassen kann ich doch schon fast zu Hause mit H4 bleiben und bin besser dran.

@15:07 von Kommentator123

Die SPD ist noch die Partei des kleinen Mannes gewesen. Die SPD hat nur immer schon die kleinen Männer kontrolliert, damit diese nicht frech werden. Das ist bis heute ihre Aufgabe. Das Einzige, was die SPD für alle Männer, egal ob groß oder klein, getan hat, war die Annäherung an den Osten in den 1970er Jahren. Was umso seltsamer ist, als dass Willy Brandt in der SPD eher den rechten Flügel repräsentierte. Auch eine Arbeiterpartei ist die SPD niemals gewesen, es sei denn, die Arbeiter sollte mit allen kleinen Männern zusammen veräppelt werden. Und gerade das macht die SPD doch sehr gut, wie wir an der Agenda 2010 bis heute immer wieder bewundern dürfen. Und für eine Agenda 2020 sind sie mit Sicherheit auch zu haben, wie Gerd Schröder letztens forderte.

@Faust-Recht - 15:21

"Am Ende heißt es dann, rauf mit den Abgaben und Steuern."
Na, Gott sei Dank, sind die Beschäftigten bei Bund und Kommunen von Steuern und Abgaben befreit.

@Gier 15:31 von otto norm

Irgendetwas müssen Sie übersehen haben.
Denn ich finde Verdi und ihre 'Trittbrettfahrer'
niemals nicht in der Liste der 62 'Einkommensführer der Welt'
Nichtmal in der Deutschlands.

Bevor Sie also Gier anprangern, die ich mutmasslich
ebenso wie Sie als 'Sünde' empfinde,
sollten Sie sich den Hauptverursachern zuwenden.

Und die sitzen ganz woanders...

6 Prozent - das ist zu wenig!

Offenbar wurde wir alle jahrelang verkohlt.
Geld ist genug da!
.
Es ist richtig von verdi jetzt mal einen großen Schluck aus der Pulle zu nehmen.
Der Öffentliche Dienst leistet gerade jetzt unglaubliches - das gilt es zu honorieren. Vor allem da jahrelang bei dem gesamten Bereich eingespart worden ist.
.
Gut so verdi!
Macht aus den 6 einfach 9,8 - dann passt das!!

Weg von den Prozenten!

Es wird langsam mal Zeit von der prozentualen Erhöhung weg zu gehen.

Feste Beträge nach den Lohn- und Gehaltsgruppen gestaffelt.

Damit nicht die, die schon mehr als reichlich bekommen (oft nicht verdienen!) überproportional besser weg kommen sondern diejenigen, welche das Geld auch brauchen.

Weil da wo das Geld schon auf Halde liegt, wird weniger ausgegeben und investiert (Rückfluss in den Wirtschaftskreislauf) als da wo wenig vorherrscht.

... und wieder spricht niemand davon

über welchen Zeitraum die Erhöhung gestreckt wird.
6% hört sich toll an. Aber es ist nicht mehr als Werbung für Gewerkschaften. Denn ein jeder weiss, es kommen dabei ganz grosse 3% heraus, die ganz klein gedruckt wieder einmal auf zwei Jahre verteilt werden.

@15:27 von Mischpoke West

Die CDU ist auch noch nie eine Partei der Mitte gewesen. Die CDU ist und war immer eine rechte Partei mit einer rechtsextremen Schwester in Bayern. Nicht umsonst haben Pegida und AfD aber so ziemlich jedes ihrer ausländer - und flüchtlingsfeindlichen Argumente bei der CDU/CSU geklaut. Diese haben damit schon ca die letzten 40 Jahre Wahlkampf betrieben. Das letzte eventuell noch bekannte Argument dieser sogenannten Christen war:" Kinder statt Inder". Vielleicht erinnern Sie sich ja noch. Und wie wir noch gerade heute auch sehen können, war das in keinster Weise Kinderfreundlich gemeint. Besonders gut zu sehen bei ca 85% bundesweit restaurierungsbedürftiger Schulgebäude. Das hat nicht nur die SPD verschuldet.

Die Bestversorgtesten im Selbstbedienungsladen

Unglaublich lukrativ im Staatsdienst mit unbefristeter Krankheitszeit oder geringer Qualifikation frisst den Steuerzahler noch alle Haare vom Kopf.
Ob Frühpension oder nur extrem faul, ist man dort am besten versorgt. Die Fürsorgepflicht des Dienstgebers sorgt auch bei allen Unzulänglichkeiten und ist im Ergebnis ein lohnendes Berufsziel. Ein Hoch auf den Beamtenbund und die Beamtenschaft, sowie allen im öffentlichen Dienst angestellten. "Unkündbar bis zum Tod"!

mehr, mehr

schön und ehrlich wär doch wenn unsere Politiker alle Zahlen offen auf den Tisch legen würden. Gehälter für Angestellte, ihre eigenen Mitarbeiter also aus allen Ländern. Angefangen in Berlin bis Köln. Bitte die Anzahl aller Personen (von Büroangestellte/er bis ..)und den bitte den Gesamtbetrag. (Mit Pensionen und Dienstwagen, Zweitwohnungen, Reisekosten, usw.) Ich glaube wir fallen ALLE hinten über bei den Beträgen. 8,50€ sind ein Witz aber nicht 6% von WAS. Von 5000€ oder von 1200€.

Was bleibt von 6% ?

So eine Frage hätte man vor über 50 Jahren stellen müssen, da haben sich beide Seiten, die Gewerkschaften und Arbeitgeber auf eine einfach zu handhabende Erhöhungsformel eingeschossen, per Prozent lassen sich die Abschlüsse schneller erledigen, geht einfacher, leichter, schneller - hat aber in seinen periodischen Abschnitten mit gleichzeitigen Verteuerungsraten im Lebensunterhalt und dem Lohnkostenbereich die "Armuts"-Schere geöffnet.
Die Automationssteuer wurde abgelehnt, was innerhalb dieser Zeit, also bis zum heutigen Tag dazu geführt hat, dass die Automations-Manie fast alle Arbeitsplätze wegputzt.
Streik ok, aber nicht nur der Prozente willen, sondern auch gegen die automatisierten Einkommensquellen der börsenbedienenden kapitalen Aktien-Industrie.

6% sind zuwenig

man sieht doch jeden tag, wie engagiert und aufopferungsvoll die mitarbeiter/innen von bund/land/stadt ihre aufgaben erledigen.
man sollte ihnen mehr geben, viel mehr anerkennung.

ich hoffe, es reicht jetzt für grün

Traurig

Der öffentlich Dienst hat viele Nullrunden hinter sich. Ich arbeite da es ist gut dass es jetzt mehr geben soll. Ekelig ist das man nun sagt wegen den vielen Flüchtlingen geht das nicht. Prima wird den rechten noch mehr in die Arme spielen. Echt bekloppt unsere Politik

Es ist soviel Geld da...anscheinend

Da sollte doch für die Menschen, die diesen Laden am Laufen halten auch was übrig bleiben.
Der Arbeitgeber Öffentlicher Dienst sollte in erster Linie für die eigenen Menschen da sein.
21 Mrd € für ein Jahr .....waren ja auch auf einmal aus dem Nichts da.

6% mehr Gehalt bei 0% Inflationsrate.

Wie ist das zu rechtfertigen?
Naja, der öffentliche Dienst muss nicht selbst das Geld verdienen, wie Industrie und Handel.
Dann werden eben Gebühren und Beiträge erhöht.

Aktionäre sind ehrlicher?

Jetzt waren wir an der schwarzen Null, Tilgung ist kaum erfolgt.
*
Die Verschuldungsverwaltungen wollen sich jetzt also belohnen, für Ihre Schlaglöcher, verkommene Schulen und Brücken, oder für die hervorragende Arbeit der in der Wirtschaft Tätigen?
*
Während ein Aktionär auf Gewinne auch mit Verlusten rechnen muss, haben diese öffentlich rechtlichen Selbstbediener immer alles im Sack.
*
Die nächste Verhandlung (wer sitzt auf der Gegenseite, der erwirtschaftende Chef?) beginnt bei Ihnen dann theoretisch mit 106 %.
*
Das hat der Aktionär nicht, bei dem kann es sogar abwärts gehen.
*
Ehrlich, bei nur von Deutschland zu tragenden, von Ihnen nicht einmal zu kalkulierenden Ausgaben?

Da bekämpft sich die Gewerkschaft selbst

Einerseits werden regelmäßig für Beschäftigte in der freien Wirtschaft Lohnerhöhungen durchgesetzt, die eigentlich keine sind, weil die darauf folgenden Abgabenerhöhungen höher sind als das, was die Gewerkschaft ausgehandelt hat.
Gleichzeitig fordert die Gewerkschaft Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst, was im Erfolgsfall unter dem Strich immer Steuer- und Abgabenerhöhung bedeutet und natürlich auch Kaufkraftverlust infolge von Preiserhöhungen.
Unter dem Strich bleibt - wenn auch jeweils moderat - meinstens ein Kaufkraftverlust zurück und parallel dazu Extragewinne für Konzerne, die besonders gute Lobbyarbeit im Bundestag leisten.
Was wir brauchen, ist keine ewig kämpfende Gewerkschaft, sondern die Schaffung von Fairness und Vernunft in schon nahezu allen Bereichen der Politik, Verwaltung und Wirtschaft.

15:21 von Werner40 ... bei der lange währenden ..

Lohnzurückhaltung und der Arbeitslosigkeit, die wir exportieren dürften es eher 3% sein, das wäre am Ende wenig und überhaupt nicht unbescheiden. (dazu wenigstens 9,50 Mindestlohn) und endlich eine strengere Handhabung der Arbeitszeitregelungen v.a. im öffentlichen Dienst.

Vergleich

In der Freien Wirtschaft wird den Mittarbeitern Zulagen gestrichen, wegen den vielen neuen Fachkräfte.
Ich komme in sehr viele Firmen Beruflich und bekomme es mit leider immer wieder mit.
Die kosten Flüchtlingskriese müssen deutschen Arbeiter
erwirtschaften ,dazu die Gelder wo unsere Frau Merkel so grosszügig als Hilfen vergibt.Irgendwo muss gespart werden
normal wäre eine Nullrunde angesagt. Aber es kommen
Wahlen, also freut euch auf das Wahlgeschenk ,nach den Wahlen kommen Sonderabgaben, oder verzichtet freiwillig,
als soziales Denken, wie bei der Flüchtlings Willkommenskultur zu gunsten der 30% Niedrigverdiener
in Deutschland .

re boris.1945

"Während ein Aktionär auf Gewinne auch mit Verlusten rechnen muss, haben diese öffentlich rechtlichen Selbstbediener immer alles im Sack."

Es ist schon mehr als skurril, den Anspruch eines Arbeitnehmers auf Bezahlung mit Gewinn-/Verlustrisiko eines Aktieninhabers zu vergleichen.

Wie ist denn Ihre Vorstellung für die Bezahlung des öffentliches Dienstes - vorausgesetzt, Sie würden den Angestellten überhaupt ein Gehalt zugestehen.

17:04 von Irgendwer ...schönes neue Welt ..

Fairness und Vernunft ohne kämpfende Gewerkschaften - sozusagen vom Himmel fallend - schön dass dergleichen alle Tage mal wieder vorkommt.
Vielleicht sollten wir mal über das Thema politischer Streik reden.

@16:40 von Blick voraus in...

"Es ist soviel Geld da...anscheinend.
Da sollte doch für die Menschen, die diesen Laden am Laufen halten auch was übrig bleiben."
#
#
Meinen Sie jetzt die Steuerzahler oder die behinderer in den Beamtenstuben?
Es war mir immere eine große Freude bei diesen Menschen die nach Ihrer Meinung den Laden am laufen halten vorsprechen zu müssen. Trotz Termin Stundenlanges warten und manchmal auf einen anderen Tag vertröstet.
Manchmal wurde mir dann das für Zimmer 1 wichtige Dokument in Zimmer 2 zerrissen da es unnötig war.
Auf meine Frage warum mir Zimmer 1 das Dokument mit dringlichkeit zugestellt hat gab es ein vielsagendes Schulterzucken.
Unkündbar, unflexibel und überheblich so habe ich einen teil dieser Staatsdiener erleben dürfen.

@Pessimist und Trueman

Der Schuss geht im ÖD nach hinten los. Gerade besser Qualifizierte werden im ÖD vergleichsweise schlecht bezahlt. Früher gab es bei den Beamten mal ein "Abstandsgebot", das besagt, dass Beschäftigte in Führungspositionen deutlich besser bezahlt werden sollen als einfache Mitarbeiter. Wenn ich sehe, dass ich bei Übernahme von Personalverantwortung gerade mal 150 Euro netto mehr verdiene als jetzt mit null Verantwortung, dann sag ich "lass stecken". Gerade die öffentlichen AG jammern über Fachkräftemangel, am Ende werden die Gehälter der einfach Qualifizierten aber überproportional angehoben. Im TV-L diesmal mit mindestens 70 Euro (brutto). Bei den homöopatischen Abschlüssen der letzten Jahre fragt man sich eh, was der Zirkus alle zwei Jahre soll. Übrigens sind die AG da sehr geschickt. In einem Jahr sind Bund und Kommunen dran, im anderen die Länder. Der Unwissende denkt, dass es jedes Jahr für die Beschäftigten Tarifverhandlungen mit unverschämten Forderungen gibt.

@Boris.1945

"Während ein Aktionär auf Gewinne auch mit Verlusten rechnen muss, haben diese öffentlich rechtlichen Selbstbediener immer alles im Sack."

Wenn der Aktionär schlau ist wettet er rechtzeitig auf den Verlust und kann so Gewinn machen.

Bitte lassen Sie den Aktionär aus dem Spiel.
Aktienkurse sind schlichtes Schauspiel für Erwartungen. In Aktien findet man heute kaum noch relevante Wirtschaftsdaten.
Nur weil ein Unternehmen eine hohe Aktie hat heißt es nicht das es sehr viel Gewinn macht.
Die Aktieninhaber, oder mögliche Inhaber schätzen das Unternehmen schlicht nur so ein.

Nur so kann man das Aktienverhalten von einigen Unternehmen mit Rekordgewinnen erklären.
Btw da wir ja neue Rekordsteuereinnahmen haben können wir ja auch die Staatsangestellten besser bezahlen.
Was spricht dagegen?
Ok in den Jahren der BRD gab es nur 8 Jahre ohne Rekordsteuereinnahmen.

Nachholbedarf

Nachholbedarf?

Dieses Wort ist eigentlich ein Witz.
Es gibt keinen "Nachholbdedarf". Der Staat ist nicht dafür zuständig, dass es z.B. wg. einer Mieterhöhung ein Lohnausgleich gibt.
Der öffentliche Dienst ist sehr gut - oft sogar zu gut - besoldet.
Was wir brauchen, ist eine leistungsgerechte Bezahlung aller AN. Das gilt nicht nur für den öffentlichen Dienst sondern überall. Insofern sind Tarif- oder auch Mindestlöhne grundsätzlich falsch.

re hansi2012

"Was wir brauchen, ist eine leistungsgerechte Bezahlung aller AN. Das gilt nicht nur für den öffentlichen Dienst sondern überall. Insofern sind Tarif- oder auch Mindestlöhne grundsätzlich falsch."

Jeder AN kriegt eine persönliche leistungsgerechte Bezahlung?

Und wer würde die für jeden AN alljährlich ermitteln?

Der höhere Dienst sollte

Der höhere Dienst sollte zusätzlich einen Fixbetrag Zuschlag bekommen, da hier im Gegensatz zu den " unteren " Diensten es schwieriger ist, qualifiziertes Personal zu bekommen.

Die Erhöhung ist

Die Erhöhung ist gerechtfertigt. Auch die Paralamentarier genehmigen sich regelmäßig eine Diätenerhöhung. Auch die Hartz IV sätze sollten erhöht werden. Ein Abwasch.

@ frosthorn 15:28

Verstehe ich Sie (als bekennenden Links/Grünen) richtig, dass uns die Neubürger
überhaupt kein Geld kosten (sondern womöglich noch welches mitbringen)?
Und die zweite Frage: Ist die Erde doch eine Scheibe?

6 % ist ein Witz

60% wäre angemessen!

Und am Ende kommt da mal gerade 0,6 Prozent über den Tresen, Nein Herr Die Misere mit uns nicht!

Zu hoher Verdienst??

Ja ganz bestimmt :) Informiert euch lieber erstmal.
In den Behörden arbeitet ein großer Teil der Angestellten in TV-L 6-8. Die bekommen 14-1800, und haben keine Aussicht auf Bonuszahlungen oder Aufstieg in höhere Gehaltsklassen. Selbst ein Referent mit Führungsauftrag für bis zu 150 Leute bekommt gerade mal 25-2800 ausgezahlt. Dafür übernimmt in der Privatwirtschaft keiner soviel Verantwortung und Arbeit.

Die richtig fetten Gelder, müssen die Behörden an Private zahlen. Ein SAP'ler, den man ja braucht um das tolle Produkt von denen am Laufen zu halten, kostet schnell mal 20.000 im Monat, und die werden gerne im dutzend verkauft. Alleine der kurze Ausflug zu Schwarz-Gelb kostet das Land NRW durch den Privatisierungs und Outsourcing Wahn immer noch Milliarden, ohne das Leistungen erbracht werden.

Welche Private würde sich den für 1400 jeden Tag um H4'ler kümmern? Private zocken da lieber den Staat mit sinlosen 'Arbeitsintegrationsmassnahmen' ab, die sie teuer anbieten dürfen.

@Monaco501,u.a.

das Wiederholen von längst widerlegten Klischees von wegen "extrem faul",Frühpension,etc. macht es nicht klarer:

Öffentlicher Dienst sind nicht nur die Beamten in Amtsstuben,sondern auch Polizisten,Feuerwehrleute oder Pflegekräfte wie mich.

Wir arbeiten hart für unsere Patienten und dürfen für qualifizierte Arbeit auch anständigen Lohn erwarten.Wer möchte,darf gerne mal einen Tag mit mir in der geschlossenen Gerontopsychiatrie tauschen..

Und die Meinung,dass nur in Werkhallen Wertschöpfung erfolgt,stimmt ebenfalls nicht..unsere Art von Wertschöpfung ist,Menschen wieder so gesund zu machen,dass sie wieder im Leben zurecht kommen.

@ nie wieder spd

Das mag mal so gewesen sein. Aber jetzt gibt es nur noch Merkel. Seehofer und die CSU sind nur eine Randnotiz.

6% ist viel zu viel

"Die Tariflöhne der 2,1 Millionen Kommunalbeschäftigten seien zuletzt stärker gestiegen als in der Gesamtwirtschaft, sagte der Präsident der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), Thomas Böhle, der "Rheinischen Post".

Genau so ist es. Die Angestellten des öffentlichen Dienstes wissen oft gar nicht, wie gut es ihnen geht. Wechselt doch einfach mal in den Mittelstand. Dann dürft ihr SELBST alle 3 Jahre beim Chef um mehr Gehalt betteln und werdet erkennen, wie gut es Euch im öffentlichen Dienst eigentlich ergangen ist! Denn wenn Ihr nicht bettelt und Euch gut verkauft, dann arbeitet Ihr auch mal 6 Jahre für das gleiche Gehalt.

Tarifpoker

Das mittlerweile übliche Geschacher geht los.
Gewerkschaft fordert 6% - Arbeitgeber würden vielleicht 1% geben. Nach wahrschein 5-6 Monaten einigt man sich auf 2,5%.

Was sagt uns das ?
Auch hier wird monatelang nur geredet, geredet und geredet - damit ein paar völlig überflüssige Posten ihr Dasein rechtfertigen können.

Einmal festschreiben: Jährliche Inflation +0,5% Erhöhung. Für beide Seiten planbar und bezahlt werden kann das aus den eingesparten Gehältern von den nichtproduktiven Verhandlungsgeistern.

Find ich gut.

Den H4 Satz bitte auch anpassen. Im Gegenzug dann bitte die Mwst. anheben, damit man es auch finanzieren kann. Und alle sind zufrieden. Oder doch nicht?

@ 17:50 von Gringe.Commander

Verantwortung? Wo übernimmt ein Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst bitte Verantwortung? Ein etwas höherer Mitarbeiter in der Privatwirtschaft ist seinen Job los, wenn unverantwortlich handelt oder auch nur unverschuldet unprofitabel. Ein Führungsposten im Öffentlichen Dienst heißt nur, dass man mehr bestimmen und über mehr Leute bestimmen kann, aber nicht, dass man Verantwortung trägt. Da steckt nämlich das Wort "Antworten" drin, also dass man eine passende Antwort auf Fehler bekommt, die man macht. Die SAP'ler werden zwar teuer verkauft, aber ihre Gehälter sind auch nicht berauschend, vor allem werden sie am Ende des Projektes entlassen. Warum werden sie so teuer verkauft? Weil da noch 5 Sekretärinnen und nicht zu vergessen die drei Buchhalter bezahlt werden müssen, damit die Finanzbeamten bei SAP auch schön was zu kontrollieren haben. Wieviele öffentlich Beschäftigte in Deutschland kümmern sich um H4'ler? Mehr als 5%?

Tarifbeschäftigte (TB) sind dem Beamten (B) finanziell gleich

schnelle Beispielrechnung: A/E10 Stufe 3, ledig, 0 Kind
Gehalt:
B: 2.464€ Netto - mind. 150€ Krankenversicherung [Beamte sind sonst nur zu 50% finanziell im Krankheitsfall abgedeckt] => 2314€
TB: 2076€ Netto + 140€ (1/12 Jahressonderzahlung ("Weihnachtsgeld") => 2216€

Arbeitszeit:
B: 41h/Woche * 4,35w/ Monat = 178h/ Monat
TB: 39h/Woche * 4,35w/ Monat = 169,5h/ Monat

Gehalt pro Stunde:
B: 2314/178 = 13,00€/ Stunde
TB: 2216/169,5 = 13,08€/ Stunde

Das Ergebnis schwankt je nach Stufe und Gruppe mal zur einen, mal zur anderen Seite. In Summe stehen die TB dem Beamten finanziell in nix nach.

Also höhrt endlich auf mit dem "als Tarifbeschäftigter bekomme ich so viel weniger als ein Beamter" auf. Die Beamten haben dafür auch 2h pro Woche weniger Zeit für die Familie oder Hobbies.

Als Vergleich zur Wirtschaft: LIDL zahlt 11,5€/ Stunde an Filialkräfte; stv. Filialleiter (was dem E10 nahe kommt) erhalten 12-12,5€/ Stunde. Der öD ist also auch nicht überbezahlt.

@champ.1946, 17:46

Verstehe ich Sie (als bekennenden Links/Grünen) richtig, dass uns die Neubürger
überhaupt kein Geld kosten (sondern womöglich noch welches mitbringen)?
Und die zweite Frage: Ist die Erde doch eine Scheibe?

Zu Ihrer zweiten Frage sage ich: wenn Sie das nicht sicher wissen, lesen Sie mal ein Schulbuch. Witz ins Wasser gefallen.

Und zur ersten: ich bezweifle, dass Sie Informationen darüber haben, ob ich ein bekennender Links/Grüner bin. Dass die Neubürger uns kein Geld kosten, habe ich nicht behauptet, dass sie noch welches mitbringen, schon gar nicht. Fazit: Nein, Sie verstehen mich nicht richtig.

@ Dr. Bashir um 15:23

Überlegen Sie mal welche Investitionen in die Infrastruktur man jedes Jahr mit 17 Milliarden Euro tätigen könnte. Es gäbe keine kaputten Straßen und Brücken mehr, keine maroden Schulen und die Bildung wäre auch nicht chronisch unterfinanziert.

Die Forderung ist nachvollziehbar ....

... ist doch wohl auch den Gewerkschaften klar dass im Zuge der Oeffnung Deutscher Sozialkassen fuer alle in den naechsten Jahren massive Steuererhoehungen auf die meisten Deutschen Arbeitnehmer, Beamten und Selbststaendige zukommen werden.

@ frosthorn um15:28

Wenn Ihnen die Prozentrechnung nicht zusagt, können Sie ja die absoluten Zahlen nehmen:

17 Milliarden Euro

Jedes Jahr

@ Totengräber um 15:39

Ironie oder völlige Unkenntnis?

Angestellte zahlen Steuern und Sozialabgaben, egal ob in der Privatwirtschaft oder im öffentlichen Dienst.

Es gibt keinen Rabatt!

15:36 von Gringe.Commander

das ist das Minimum

Die Diäten werden doch auch mal eben um 300€ anbgehoben. Damit kann man auf jedenfall mehr anfangen als bei einem normalen TV-L Gehalt 2 % zu bekommen, und dann sofort 0,5% Rentenbeitragerhöhung und 1% mehr Krankenkasse zu zahlen.

Der öffentliche Dienst muss den Großteil der Migrationswelle schultern, und macht Überstunden bis zum abwinken, oder muß Personal aus Projekten abziehen, damit die Namen aufschreiben und Papier bekritzeln dürfen. Meine Kollegen hat sich 6 Monate abordnen lassen, und hat über 200 Überstunden geschoben. Verlängerung gibt es allerdings nicht. Mit der Begründung, man wäre sonst zu lange raus, sollen jetzt Billigkräfte eingesetzt werden.

Über Jahre hieß es immer nur, kein Geld fürs Personal, aber Milliarden wurden für private Dienstleister mit FDP und CDU Parteibuch ausgegeben.

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*
*
Das geht auch anders.
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In unserem Bundesland ist die Sozial- und Integrationsindustrie ein Erbhof in SPD Hand.

18:02 von 91541matthias

danke für ihren Beitrag, dem ist nichts hinzuzufügen!

17:09 von karwandler

re boris.1945

"Während ein Aktionär auf Gewinne auch mit Verlusten rechnen muss, haben diese öffentlich rechtlichen Selbstbediener immer alles im Sack."

Es ist schon mehr als skurril, den Anspruch eines Arbeitnehmers auf Bezahlung mit Gewinn-/Verlustrisiko eines Aktieninhabers zu vergleichen.

Wie ist denn Ihre Vorstellung für die Bezahlung des öffentliches Dienstes - vorausgesetzt, Sie würden den Angestellten überhaupt ein Gehalt zugestehen.
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Man darf wegen schlechter Arbeitsleistungen in Deutschland niemand verhungern lassen.
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Auch für den öffentlichen Dienst gibt es deshalb Tarife.

17:43 von kommtdaher

Die Erhöhung ist gerechtfertigt. Auch die Paralamentarier genehmigen sich regelmäßig eine Diätenerhöhung. Auch die Hartz IV sätze sollten erhöht werden. Ein Abwasch.
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Haben Sie die Renten bewusst vergessen?
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Ist ja aber auch das einzige Thema bei dem tatsächlich aktuelle Leistungen, von öffentlich Rechtlichen errechnet, erbracht wurden.

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