Kommentare

Schade

Das ist wirklich ausgesprochen Schade, ich hatte darauf gehofft, dass dieser hervorragende Politiker sich um die Präsidentschaft bemüht und einen Präsidenten aus dem aktuellen - und meiner Meinung nach grauenhaften - Bewerberfeld verhindert.

Jetzt geht es nur noch um das geringste Übel: Entweder der zu unerfahrene Rubio oder die erwiesenermaßen nur mittelmäßige Clinton...

Die radikalen Cruz und Sanders und der peinliche Trump dürfen es auf keinen Fall werden.

@C4 Den Nachweis, das Clinton

@C4

Den Nachweis, das Clinton Mittelmaß sei, gibt es nicht. Und Senders ist allenfalls für einen rechtsextremen radikal links - nämlich in der Mitte.

Ich hielte Clinton für eine akzeptable Wahl, ebenso Sanders. Amerika würde nicht europäischer und weniger plutokratisch, aber sie würde vermutlich nicht aus purer Torheit irgendwelche Kriege beginnen.

Ein Präsident Trump würde die Amerikaner meinen Respekt kosten.

@C4 Den Nachweis, das Clinton

@C4

Den Nachweis, das Clinton Mittelmaß sei, gibt es nicht. Und Senders ist allenfalls für einen rechtsextremen radikal links - nämlich in der Mitte.

Ich hielte Clinton für eine akzeptable Wahl, ebenso Sanders. Amerika würde nicht europäischer und weniger plutokratisch, aber sie würde vermutlich nicht aus purer Torheit irgendwelche Kriege beginnen.

Ein Präsident Trump würde die Amerikaner meinen Respekt kosten.

@Henoch

"Den Nachweis, das Clinton Mittelmaß sei, gibt es nicht." - Was für ein Nachweis? Man schaut sich einfach ihre Tätigkeit als Außenministerin an; im Bezug auf den Arabischen Frühling hat die USA, unter ihrer außenpolitischen Verantwortung, schmerzliche Fehler gemacht.

"Und Senders ist allenfalls für einen rechtsextremen radikal links - nämlich in der Mitte." - Entweder in den USA leben extrem viele Rechtsextreme, oder diese Einschätzung ist falsch.
Sanders fordert einen enorm hohen Mindestlohn (15$/h), will staatliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen durchführen, fordert Handelsprotektionistische Maßnahmen und verspricht einen Großteil der öffentlichen Leistungen kostenlos anzubieten. Wenn das nicht sozialistisch, teuer und wirtschaftsschädlich ist...

In der amerikanischen Mitte hätte ein Bloomberg gestanden und ansonsten sind (der chancenlose Republikaner) Kasich oder Clinton noch relativ gemäßigt.

Clinton gehört zwar nicht zu den Falken, ist aber weniger friedliebend als Obama...

Bloss gut

Als demokratischer Konkurrent zu Clinton hätte man ihn sich vorstellen können, aber als Dritt-Kandidat hätte er wirklich nur Unheil angerichtet. Es ist nicht anzunehmen, dass der pragmatische, gebildete Stadtmensch bei den jubelnden Trump-Fans oder dem erzkonservativen Cruz-Gefolge viele Wahlstimmen abgestaubt hätte; die progressiven Idealisten der Sanders-Welle hätten sich da auch nicht begeistern lassen, so dass sich im wesentlichen die gemässigten Wähler der Mitte zwischen Clinton und Bloomberg zersplittert hätten. Trump hätte dann in der Tat bei einem Wahl-GAU mit der Mehrheit im Wahlmännerkollegium davonlaufen können, auch mit einer nur relativen Mehrheit.

Genau das prangert Bernie

Genau das prangert Bernie Sanders an: Der Billionärs Club, der Wahlen kauft dank korrupter Regeln.

@ Henoch

Bei mir ist es umgekehrt. Ich zolle den Amerikanern Respekt, wenn sie eine politische Revolution anstreben und schaffen. Mit dem alten politischen Establishment wird der Raubtierkapitalismus fortgesetzt und die arm-reich-Schere noch weiter geöffnet.
Ich wünsche Mr. Trump viel Glück.

@ladycat

Ich hoffe ihnen ist bekannt, dass der Milliardär Trump kein Interesse daran hat, auch nur irgendetwas am kapitalistischen System zu ändern, das hat ihn schließlich zu dem gemacht, was er heute ist.

Mit der Einstellung wäre der sozialistische Sanders wohl eher ihr Kandidat, der wird das Land zwar in den Bankrott treiben, dafür aber den "bösen Reichen" kräftig die Steuern und den Arbeitern die Löhne erhöhen. Nebenbei schädigt er durch den Protektionismus neben der eigenen Wirtschaft auch die anderer Industriestaaten und tut somit auch den dortigen Kapitalisten weh.

07:22, ladycat

"Mit dem alten politischen Establishment wird der Raubtierkapitalismus fortgesetzt und die arm-reich-Schere noch weiter geöffnet.
Ich wünsche Mr. Trump viel Glück."

Ich weiß wirklich nicht, wie Sie auf die Idee kommen können, Trump gehöre nicht zum Establishment.

Mehr Establishment als Trump geht eigentlich gar nicht.

Wenn irgend wer ein "Raubtierkapitalist" ist, dann er.

Um mal eins Ihrer Lieblingsschlagworte zu benutzen.

re ladycat

"Mit dem alten politischen Establishment wird der Raubtierkapitalismus fortgesetzt"

Und mit Herrn Trump nicht?

Sie wiederholen ständig diese Leerfloskeln ohne ein einziges Mal ein nachvollziehbares Argument vorzulegen.

09:25, c4--

"Mit der Einstellung wäre der sozialistische Sanders wohl eher ihr Kandidat, der wird das Land zwar in den Bankrott treiben, dafür aber den "bösen Reichen" kräftig die Steuern und den Arbeitern die Löhne erhöhen."

Der Mann wäre bei uns ein braver Sozialdemokrat.

Denen wird ja immer gern nachgesagt, sie würden Länder in den Bankrott treiben.

Dabei tut das eher die andere Seite.

@ kommtdaher

Warum Wahlen kauft? Man koennte auch sagen dass er als Billionaer unabhaengiger ist.
Ich finde es schade, er waere auch meiner Meinung nach die beste Wahl gewesen, da er politisch und oekonomisch erfahren ist.
Allein die Tatsache das er nicht antritt zeigt doch, dass er intelligent und umsichtig ist.

Bloomberg hätte gegen Sanders und Hillary keine Chance

Es ist in der Tat schade, dass Bloomberg nicht angetreten ist. Er wäre ein weiterer wuerdiger Kandidat der Demokraten.

Aber die Wahrheit ist:
gegen Bernie Sanders hätte er keinerlei Chance gehabt und die Punkte die Hillary Clinton und Bernie Sanders vertreten, sind längst ueberfällig:

-> erneuerbare Energien (beide Kandidaten)
-> globale Energiewende (beide Kandidaten)
-> soziale Gerechtigkeit (beide Kandidaten)
-> Abschaffung der Todesstrafe (Bernie Sanders)
-> gute Jobs (Hillary Clinton)
-> Grundrecht auf Abtreibung (Hillary Clinton)
-> hartes Auftreten gegen die Waffenlobby (Hillary Clinton)
-> strengere Regeln fuer die Finanzmärkte, darunter die Wallstreet (Elisabeth Warren + Hillary Clinton + Donna Edwards)

Diese Dinge sind längst ueberfällig. Diese Punkte hätte Bloomberg nicht vertreten und damit hätter er keinerlei Chance gehabt. Er wäre spätestens bei den General Elections (also der endgueltigen Präsidentenwahl) ausgeschieden.

@ kommtdaher (06:44): Bernie und Hillary machen es richtig

hi kommtdaher

stimmt, und dass ist auch gut so. Von daher vertrete ich nach wie vor die Schiene, dass sich Bernie Sanders und Hillary Clinton als ein Team zusammentun und zusammenarbeiten sollten anstatt gegeneinander anzutreten. Ich wuerde ich mich freuen, wenn Hillary zwar Präsidentin wuerde, aber Sanders ihr Vize-Präsident wuerde.

Denn dann könnte Bernie Sanders Hillary Clinton vor sich hertreiben und sie bei vielen Themen unter Druck setzen, damit sie ihre Versprechen auch wirklich umsetzt.

Außerdem tritt Hillary Clinton auch fuer die Netzneutralität und fuer eine stärkere Kontrolle gegen die Geheimdienste ein. Das ist ein Vorteil fuer uns User.

Deswegen stehe ich sowohl hinter Hillary Clinton als auch gleichzeitig hinter Bernie Sanders.

@fathaland slim

"Der Mann wäre bei uns ein braver Sozialdemokrat." - Tut mir leid, aber das ist schlicht nicht wahr.
Er fordert, wie ich eben schon an Henoch schrieb: "...einen enorm hohen Mindestlohn (15$/h), will staatliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen durchführen, fordert Handelsprotektionistische Maßnahmen und verspricht einen Großteil der öffentlichen Leistungen kostenlos anzubieten..."

Das fordert man bei der Linken, aber sich er nicht in der SPD.

Die Republikaner im Weißen Haus muessen verhindert werden

Zu den Präsidentschaftswahlen sage ich auch mal:

ein Präsident Trump muss auf alle Fälle verhindert werden. Aber eine Zersplitterung innerhalb der Demokraten wuerde nur Bernie Sanders als auch Hillary Clinton schwächen und damit die Chancen von den beiden schwächen.

Ein Republikaner im Weißen Haus wäre fuer die USA eine Katastrophe. Deswegen muss darauf hingearbeitet werden, dass wir Trump, Cruz und die anderen verbliebenen Republikaner in die Enge treiben und sie entlarven. Zum Beispiel gerade ueber das Thema Nuklear-, Bio- und Chemiewaffen, ueber das Thema Todesstrafe, ueber das Thema Kaufen von Wahlen, ueber das Thema strengere Regeln fuer die Finanzmärkte, ueber das Thema Take on NRA, usw.

Also: ran an die Arbeit! Denn ich sage es nach wie vor so, dass ich es besser fände wenn sich Hillary Clinton und Bernie Sanders zu einem Team zusammentun und zusammenarbeiten wuerden anstatt gegeneinander zu gehen. Ich fände die beiden als gemeinsames Team im Weißen Haus gut.

@Demokratiezukun...

Bloomberg ist kein Demokrat, sondern steht zwischen den Fronten, er hat eigentlich sogar mehr von einem gemäßigten Republikaner, doch die sind aktuell in der eigenen Partei nicht sehr beliebt.

Das ist eine US Wahl, keine in Deutschland. Die Mehrheit der amerikanischen Wähler will gar nicht, dass einige der benannten Punkte umgesetzt werden, deswegen hätte er durchaus Chancen.
Das was dort steht ist die Wunschliste eines linken Demokraten, doch die US-Wähler sind, wenn auch nur knapp, eher den Republikanern zugeneigt.
Es ist die Person Obama, die die letzten beiden Präsidentschaftswahlen gewann und vermutlich werden die Demokraten wieder gewinnen, weil Cruz und Trump furchtbare Präsidenten wären.

Ein Bloomberg würde in beiden Teichen fischen, vermutlich bekäme er gegen Clinton zu wenig im Demokratischen Teil, aber die gemäßigten Reps hätte er bei einem Trump oder Cruz wohl alle in der Tasche.

10:55, c4--

Ich finde einen Mindestlohn von 15$ nicht "enorm". Ich weiß nicht, wie gut Sie die USA kennen, besonders die Kaufkraft des Dollars.

Der Dollar ist im Verhältnis zum Euro entschieden überbewertet. 15$ kaufen nicht mehr als 10€, eher weniger.

Und was kostenlose öffentliche Leistungen betrifft, da ist Deutschland im Vergleich zu den USA voll erblüht sozialistisch.

Was seinen Handelsprotektionismus angeht, darüber weiß ich zu wenig. Hört sich aber immer so schön gruselig an...

Die Bürgerinnen und Bürger

Die Bürgerinnen und Bürger der USA haben eine Demokratie, aber keine echte Wahl, was ihre Regierung angeht. Viele andere Länder haben's genau umgekehrt!
Merkwürdig, nicht?

@ 07:22 von ladycat

zustimmung! trump gehört nicht zum alteingesessenen polit(!)-establishment.

@ Demokratiezukun....

Sie glauben also tatsächlich, dass Hillary Clinton gegen die Wall-Street angeht? Als Dankeschön dafür, dass sie so viel Geld von den Banken erhält.

11:22, Spitzbub

>>Die Bürgerinnen und Bürger der USA haben eine Demokratie, aber keine echte Wahl, was ihre Regierung angeht. Viele andere Länder haben's genau umgekehrt!
Merkwürdig, nicht?<<

Verstehe ich Sie richtig?

Dann nennen Sie mir doch bitte ein Land, welches keine Demokratie ist, dessen Bürger aber eine echte Wahl haben, was ihre Regierung angeht.

Meiner Ansicht nach schließt sich das gegenseitig aus.

11:45, NEW WORLD ORDER...

>>@ 07:22 von ladycat
zustimmung! trump gehört nicht zum alteingesessenen polit(!)-establishment.<<

Aber so was von!

Oder wollen Sie im Ernst die Geldelite von der politischen Elite getrennt betrachten?

In einem kapitalistischen Land?

Dann haben Sie den Kapitalismus nicht verstanden.

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