Kommentare

Liebe und Gebete

Wie sagte doch Margot Käßmann? Islamistischen Terroristen solle man mit Liebe und Gebeten begegnen. Da werden diese aber tief beeindruckt sein!

Ja ich habe gelernt:

Der Islam ist eine friedliche Religion.
Trotzdem ist an jedem Tag des Jahres 2016 mindestens ein BombenAnschlag mit vielen Toten verübt worden.
Die Attentäter sind immer Muslime.

Interessant!

Wünschenswert wäre aber auch, wenn solch eine Einordnung bei ALLEN extremistischen Splittergruppen auch aus anderen Ländern leesen könnten. Erkenntnisse dafür gibt es sicher genügend.
Bei Offenlegung aller diversen Querverbindungen sollten sich allerdings Medien mit der Einordnung in Schubladen zurückhalten.
Wer sich in Flüchtlingsinitiativen z.B. mit Syrern, die aus allen Landesteilen stammen, unterhält (OHNE Mikro und Kamera), kommt zu einer erstaunlichen Erkenntnis!
Die persönlichen Erfahrungen decken sich in den wenigsten Fällen mit den uns in Medien vermittelten.
Dieser Seitenhieb an Herrn Schwencke in Kairo. Man gewinnt den Eindruck, er hat sich noch nie mit Flüchtlingen oder vor Ort von Mensch zu Mensch mit Betroffenen unterhalten.
Einmal bei U. Gack (ZDF) oder Ch. Wanner (N24) reinschauen;-)

Solidarität

Warum wurde eigentlich nicht das Brandenburger Tor und der Eiffelturm in den Farben der pakistanischen Flagge beleuchtet?

unterschätzt

die (radikal) islamistischen sunnitischen grüppchen, gruppen und armeen sind extrem gefährlich und werden vom westen völlig unterschätzt.

wenn ich in foren auf ts teilweise lese, dass man auf anschläge mit gelassenheit reagieren soll, indem man konkret vorhandene gefahren ignoriert und sein leben so weiterführt wie bisher, dann habe ich arge zweifel am allgemeinen realitätssinn.

es gibt tausende potentielle terroristen weltweit, die durch westliche technik hervorragend global operieren können.

wer glaubt, dieser terror hätte was mit jenem der ira oder raf etc. zu tun und man könne ihn einfach aussitzen, der irrt gewaltig.

@nomo45 um 11:57 Uhr

Volle Zustimmung ! Man hört und sieht da aber dann nichts mehr von Frau Käßmann oder Herrn Bedford-Strohm oder Herrn Marx usw.

@ 11:57 nomo45

Sie versuchen, eine spirituelle Praxis (die es übrigens in vielen Religionen gibt), die sich christlich auf die Bergpredigt bezieht ("liebet eure Feinde") lächerlich zu machen. Das empfinde ich als wenig hilfreich. Richtig an dieser Praxis ist, dass Menschen, die mit dieser Grundhaltung in die politische Gestaltungsarbeit gingen und gehen, mehr an Frieden geschaffen haben als alle"Hochrüster". Gandhi ist und bleibt dafür ein leuchtendes Beispiel.

Was ist wohl schlimmer?

Was ist wohl schlimmer?

„Taliban bekennen sich zu Anschlag auf Christen in Pakistan" The Huffington Post

«Wir haben das Attentat von Lahore begangen, weil Christen unser Ziel sind», sagte Ehsanullah Ehsan, Sprecher der radikalen Taliban-Gruppierung Jamaat-ul-Ahrar, am Montag. Seine Gruppe plane weitere Anschläge, auch gegen Schulen und Universitäten. Die Jamaat-ul-Ahrar hatte sich 2014 von der Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP) abgespalten, schloss sich ihr später aber wieder an. An Ministerpräsident Nawaz Sharif gehe die Botschaft, dass man in Lahore Fuss gefasst habe. «Er kann machen was er will, aber er wird uns nicht stoppen können. Unsere Selbstmord-Attentäter werden solche Anschläge wiederholen.» Basler Zeitung

Man fragt sich mittlerweile was schlimmer bzw. brutaler ist: Das Bekenntnis zum Attentat auf Christen oder das grausame Attentat selber?

@ andererseits

"Sie versuchen, eine spirituelle Praxis (die es übrigens in vielen Religionen gibt), die sich christlich auf die Bergpredigt bezieht ("liebet eure Feinde") lächerlich zu machen. Das empfinde ich als wenig hilfreich. Richtig an dieser Praxis ist, dass Menschen, die mit dieser Grundhaltung in die politische Gestaltungsarbeit gingen und gehen, mehr an Frieden geschaffen haben als alle"Hochrüster". Gandhi ist und bleibt dafür ein leuchtendes Beispiel."

ich stimme ihnen grundsätzlich zu bei ihrer Analyse.
Allerdings glaube ich kaum das bei radikalen Taliban, durch diese Haltung eine Änderung ihres (Irr)Glaubens stattfindet.
Aber vielleicht schafft es ja Frau Käßmann durch einen Besuch in Pakistan das zu ändern. Da müssen dann auch mal Taten folgen und nicht nur Sätze gesprochen werden.

Mit Liebe begegnen

Falsch verstanden, nicht die Terroristen mit Liebe begegnen, sondern den Menschen im allgemeinem sollten wieder einmal auf sich zu gehen und sich mit Liebe begegnen.
Wer Hass streut, der wird auch nur neuen Hass ernten, die Weltgemeinschaft muss aufhören sich ständig zu bekämpfen.
Und auch wir aus der westlichen Welt haben doch viele nur mit unserer Macht umarmt und sind mit Soldaten gekommen, schon Afghanistan und dem Irak vergessen und die Inzenierung des sogenannten arbischen Frühling, wir wollten dort einen Umbruch zu unserem Gunsten herbeibringen und müssen zusehen, wie alles aus dem Ruder läuft.
Die ausführenden Terroristen sind doch nur die missbrauchten Dummköpfe, die sich haben einfangen lassen und für anderen die schmutzige Arbeit machen, sie sind die ersten Opfer, denn sie gehen auch nur in den Tod und danach kommt nichts.
Alles dreht sich nur um eine erneute Machtaufteilung und das muss endlich mal unterbunden werden.

12:34 von andererseits

Stimme ihnen teilweise zu. Auch das Verhalten Nelson Mandelas hat mich damals sehr beeindruckt. Es hat eben nichts mit Religion zu tun sondern mit der Grundeinstellung des Menschen.

Hass

Hass schüren kann doch nicht den Frieden bringen, wer stets gegen Hass neuen Hass setzt, der kann die Spirale von Gewalt nicht mehr zum Stillstand bringen und das hat Frau Käßmann gemeint.

12:34 von andererseits

Gandhi ist und bleibt dafür ein leuchtendes Beispiel.
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Das Ausrotten von Gegnern hat in der Geschichte jedenfalls auf lange Sicht mehr Erfolg gehabt, als seine Feinde zu lieben.
Die Indianer in Nordamerika, die Aborigines in Australien,die Armenier in der Türkei etc. sind quasi verschwunden-Gandhi wurde ermordet.
Wenn ich eine Gesellschaftsform erhalten will, muss ich sie auch verteidigen, muss ich die Gegner bekämpfen.
Gandhi wollte eine Gesellschaftsform errichten, wir müssen eine bestehende verteidigen, deshalb ist die Logik, der Gandhi folgte nicht auf uns anwendbar.

Weltfrieden!

Der Glaubenskrieg auf dieser Erde ist schon solange Grausam.
Nach meiner Meinung ist jeder der mordet, um einen anderen zu überzeugen, das der eigene Glaube der richtige ist, einer der sündigsten Menschen! Den es giebt nur eine Kraft die alles Geschaffen hat und diese ist der Schöpfer allem!
Daher sollten alle aufhören zu morden und denn Menschen helfen die in Not sind, ob durch Krankheit, durch Misslage oder wer weis was! Den wenn das Licht des Lebens zu Ende geht, stehen wir alle vor dem gleichen Gott! Daher ist das heutige Weltgeschehen und das selbstegoistische Verhalten einem jedem, dran Schuld, das Krieg auf dieser Erde ist, sei es um Macht, Geld oder Glaube! Es wird Zeit das sich die Welt wandelt und wir ein Weiterleben, mit einer ordendlichen und guten Trennung der Lebensweisen möglich wird! Denn die Natur ist Erschöpft und nach meiner Meinung das wichtigste gut, für das Menschliche überleben! Daher müssen die Weltmächte sich mal Gedanken machen, eine Weltpolitik ohne Krieg!

unglaublich...

......wie hier gegen den Islam gehetzt wird. Aber die Bomben die über muslimische Länder fallen ist anscheinend jedem egal. So spielt ihr alle dem IS in die Karten

@ 12:24 karlheinzfalterm

Die Bestürzung und Trauer der "deutschen Kirchenoberen" gibt es; man hört und liest da einiges, wenn man will. Das können Sie ganz leicht googeln. Allerdings instrumentalisieren Bedford-Strom, Marx und die anderen RepräsentantInnen ihre Bestürzung und Trauer nicht für Hass und generelle Verurteilung einer anderen Religion. Das gefällt natürlich nicht jedem.

Sunniten und Schiiten

Für mich ist es schwer zu glauben, dass die meisten pakistanischen Terroristen zur Konfession der Sunniten gehören. Im Iran habe ich gerade die sunnitische Minderheit als sehr friedlich erlebt. Religiös fundamentalistisch eingestellte Menschen sind dort meist Schiiten.

@ eselspinguin 11:59

Wann erkennen wir endlich, dass sich jede Religion instrumentalisieren und missbrauche lässt für Gewalt, Macht und Unterdrückung. Und da, wo wir eine Religion für Terror verantwortlich machen, tun wir genau das, was die Täter wollen: wir unterstützen Ideologien von Djihad, heiligem Krieg oder wie immer die Überschriften dieser ideologischen Hetzer hießen und heißen.

Wozu?

Was will denn die TS mit diesem Beitrag erreichen? Bildungsauftrag in Sachen islamischer Terrorgruppen? Verständnis?

Es ist doch völlig gleichgültig, wie die jeweilige Bande dieser islamischen Terroristen heißt!

@ 12:57 toto96

Den Reiseplan von Frau Käsmann kenn ich nicht - er interessiert mich auch wenig. Dass Bedford-Strom und Marx sich nicht scheuen, in Krisengebiete zu fahren, ist erwiesen. Ich bin auch nicht so naiv zu leugnen, dass es klar rechtliche Verfolgung braucht und auch militärische Interventionen erfordern kann - allerdings nie unter religiös-instrumentalisierten Anheizungen. Die "Diplomatie" und die öffentlichen gemeinsamen Bekundungen der großen Religionsvertreter unserer Zeit (z.B. schon Assisi 1986, 2002,2011) machen das deutlich.

an jedem Tag einen Bombenanschlag durch Moslems

Können Sie Ihre Behauptung belegen, seit Beginn des Jahres habe es an jedem Tag einen von Moslems begangenen Bombenanschlag gegeben? Oder handelt es sich eher um eine "gefühlte Wahrheit"?

@ 13:14 von HannoKuhrt

Nur noch mal zum Verständnis: Sie setzen also das "Ausrotten von Gegnern" gleich mit den Genoziden, die Sie aufzählen? Das kann nicht Ihr Ernst sein, dass Sie damit die Ideologie der Täter übernehmen und rechtfertigen. Vielleicht überdenken sollte nd korrigieren Sie das nochmal?

@andererseits

"Allerdings instrumentalisieren Bedford-Strom, Marx und die anderen RepräsentantInnen ihre Bestürzung und Trauer nicht für Hass und generelle Verurteilung einer anderen Religion. Das gefällt natürlich nicht jedem."

Andere instrumentalisieren dafür jeden Terroranschlag um den Blick auf die Täter zu verschleiern, zu zerreden, zu beschönigen und zu relativieren. Auch das gefällt nicht jedem.

@ 13:57 Demokratur...

Völlig gleichgültig sind diese Hintergrundinformationen wohl nur denjenigen, die generell von "islamischen Terroristen" sprechen und sich noch mal die Mühe machen, zumindest islamisch - islamistisch zu unterscheiden. Das ist ein fundamentaler Unterschied (kein fundamentalistischer... Soweit zu Sprachgebrauch und Differenzierung). Danke an die Tagesschau für differenzierte Hintergrund-Berichterstattung.

Der Islam

hat sehr unterschiedliche Strömungen, auch sehr tolerante und friedfertige. Allerdings gibt es auch einen erheblichen Teil an fundamentalistischen, intoleranten, dschihaddistischen Moslems, deren Lebensziel es ist, möglichst viele Unschuldige in den Tod zu reißen.

Und gegen die werden Liebe und Gebete nicht viel helfen, sondern Beobachtung, Festnahmen, harte Urteile

@Justahuman

Mit Hetze gegen den Islam hat das überhaupt nichts zu tun! Ob die pakistanischen Taliban oder der IS: Diese Leute sehen alle Menschen, die nicht so sind, wie sie selbst, als Feinde an, ob Männer, Frauen oder Kinder, ist denen völlig egal! Die alte Al-Kaida hat so etwas Abscheuliches nicht gemacht, und selbst die afghanischen Taliban machen so etwas nicht!

Hier geht es nicht um irgendwelche politischen Ziele, es geht hier nur um Schlachten des Schlachtens wegen,es ist der Versuch einen Genozid herbeizuführen, nicht mehr und nicht weniger!

14:52, Bundeswehropa

>>Ob die pakistanischen Taliban oder der IS: Diese Leute sehen alle Menschen, die nicht so sind, wie sie selbst, als Feinde an, ob Männer, Frauen oder Kinder, ist denen völlig egal! Die alte Al-Kaida hat so etwas Abscheuliches nicht gemacht, und selbst die afghanischen Taliban machen so etwas nicht!

Hier geht es nicht um irgendwelche politischen Ziele, es geht hier nur um Schlachten des Schlachtens wegen,es ist der Versuch einen Genozid herbeizuführen, nicht mehr und nicht weniger!<<

Da widerspreche ich Ihrer Analyse aufs schärfste.

Es geht um Machtausübung. Nicht, wer nicht so ist wie die Taliban, sondern wer sich dem Machtanspruch der Taliban nicht unterwirft, ist der Feind.

Die schlachten nicht um des Schlachtens willen, sondern um die Menschen zu terrorisieren, also in Angst und Schrecken zu versetzen und sie so zu beherrschen.

Das machen die afghanischen Taliban, Boko Haram,alle miteinander.

Bei all diesen Vereinen ist die Religion nur Mittel zum weltlichen Herrschaftszweck.

14:30, privat23

>>@andererseits
"Allerdings instrumentalisieren Bedford-Strom, Marx und die anderen RepräsentantInnen ihre Bestürzung und Trauer nicht für Hass und generelle Verurteilung einer anderen Religion. Das gefällt natürlich nicht jedem."

Andere instrumentalisieren dafür jeden Terroranschlag um den Blick auf die Täter zu verschleiern, zu zerreden, zu beschönigen und zu relativieren. Auch das gefällt nicht jedem.<<

Von diesen Leuten schreiben Sie hier immer wieder.

Sie sind mir allerdings hier im Forum noch nicht begegnet.

Bis auf ein paar Trolle natürlich. Die Sie vielleicht immer wieder füttern, weil Sie sie nicht als Trolle erkennen?

11:59, eselspinguin

>>Ja ich habe gelernt:
Der Islam ist eine friedliche Religion.
Trotzdem ist an jedem Tag des Jahres 2016 mindestens ein BombenAnschlag mit vielen Toten verübt worden.
Die Attentäter sind immer Muslime.<<

Und die Opfer sind ebenfalls zu 90% Muslime.

Fragen Sie sich nicht, warum das so ist?

Oder sind Sie zu dem Schluss gekommen, dass der Koran die Selbstausrottung der Muslime vorschreibt?

13:57, Demokraturverätzer

>>Wozu?
Was will denn die TS mit diesem Beitrag erreichen? Bildungsauftrag in Sachen islamischer Terrorgruppen? Verständnis?

Es ist doch völlig gleichgültig, wie die jeweilige Bande dieser islamischen Terroristen heißt.<<

Wer nicht verstehen will, was hier eigentlich passiert, für den sind Informationen über die existierenden Terrorgruppen natürlich belanglos.

Wer diese Terrorgruppen effektiv bekämpfen möchte, der muss allerdings ein wenig mehr wissen, als dass die a) Moslems und b) böse sind.

Mit diesem Ansatz kommen Sie nämlich ermittlungstechnisch nicht sehr weit.

Und ja, ich möchte so viel über meine potentiellen Feinde wissen, wie es nur irgend geht.

Denn ich muss in der Lage sein, meinen Feind zu erkennen, wenn ich ihm begegne.

Würde ich einen jeden Moslem für meinen potentiellen Feind halten, dann dürfte ich meine Wohnung nicht mehr verlassen.

Besonders in Neukölln, wo ich wohne.

Am 28. März 2016 um 13:14 von Hanno Kuhrt

Zitat:
"Wenn ich eine Gesellschaftsform erhalten will, muss ich sie auch verteidigen, muss ich die Gegner bekämpfen.
Gandhi wollte eine Gesellschaftsform errichten, wir müssen eine bestehende verteidigen, deshalb ist die Logik, der Gandhi folgte nicht auf uns anwendbar."

Die westliche Welt "verteidigt" also ihre Gesellschaftform in islamischen Ländern wie Irak, Afghanistan, Libyen usw.
Ich weiß, dass Militärstrategen gerne von "Verwärtsverteidigung" reden, ich nenne das Angreifen, bzw. anderen Ländern meine Gesellschaftsform überstülpen wollen.

@ 14:30 privat23

Wie "instrumentalisiert man denn jeden Terroranschlag, um den Blick auf die Täter zu verschleiern"? Mich können Sie damit nicht meinen, ich verschleiere gar nichts.

Darstellung: