Kommentare

NK hat schon öfters Raketentests vergeigt

und das zeigt doch, dass sie es einfach noch nicht können,
weil ihnen das Fachwissen fehlt und dadurch die Qualität.
Wenn die Sanktionen der intern. Gemeinschaft jetzt greifen,
wird das auch nicht besser werden, denn NK fehlen durch die Embargos wichtige Teile, die sie nur aus dem Ausland beziehen können.
Es wundert mich allerdings, dass die USA und die anderen Verbündeten in der Gegend, nicht einfach die gestarteten Raketen (so sie es mal schaffen) durch ihre modernen Abfangraketen abzuschiessen. NK wird das gar nicht merken, weil sie das nicht überwachen können.

Warum?

"Sollte sich der misslungene Raketentest bestätigen, wäre dies eine Blamage für die nordkoreanische Führung, "

Wie viele Raketentests der in den USA sind in letzter Zeit in die Hose gegangen? Und war das für die USA Blamage?

Wie ein...

trotziges Kind, welches am "Katzentisch" - ganz in der Ecke - sitzen muss und mit seinen lärmenden Störaktionen ständig nach Aufmerksamkeit schreit.

@sprutz

völlig richtig. und im gegensatz zu den USA hat Nordkorea zu alledem noch streng eingegrenzte ressourcen.

nicht falsch verstehen: mich freut es schon, wenn ein land wie Nordkorea rückschläge hinnehmen muss bei seinem aggressiven raketenprogramm. mich stört aber sehr gewaltig die wortwahl: das hat schon züge von propaganda...

re sprutz

"Wie viele Raketentests der in den USA sind in letzter Zeit in die Hose gegangen? Und war das für die USA Blamage?"

Nein, weil da - im Gegensatz zu NK - nicht das nationale Prestige steht oder fällt.

Propaganda

@suomalainen & @sprutz
Die USA und die Europäer und die Chinesen starten jedes Jahr hunderte von Raketen. das ist business as usual. Und wenn dabei mal eine runterfällt oder sich auf dem Starttisch zerlegt, ist das höchstens ein Fall für die Versicherung.

Nordkorea startet höchstens zwei oder drei richtige Raketen pro Jahr und das auch nur um zu zeigen, dass man es kann. Wenn dann eine runterfällt, zeigt es, dass man es eben noch nicht kann.

Davon mal ganz abgesehen, richtete sich der Raketenstart ohnehin ans eigene - nordkoreanische - Volk. Das schiebt nämlich derzeit mächtig Kohldampf, weil die Wintervorräte aufgegessen sind und die neue Ernte noch nicht reif ist. In Nordkorea nennt man das den "Gersten-Buckel" oder auf englisch "barley hump", wenn man keinen Reis mehr hat und Gerste (manchmal auch Gras) kochen muss. Die Zeit hat dieses Jahr recht früh im März begonnen und auf dem Land hört man seitdem aus den Häusern das Jammern der Kinder, weil sie Hunger haben.

@07:56 von sprutz

Wie viele Raketentests der in den USA sind in letzter Zeit in die Hose gegangen? Und war das für die USA Blamage?

Das kommt, wie immer, darauf an, welcher Raketentest in die Hose ging.
Wenn die koreanische Führung ihrer Bevölkerung unterjubelt, sie könne mit ihren Raketen die USA bedrohen und dann so einen Fehlstart hinlegt, ist es für die Nordkoreaner blamabel, zumal das ja ein Geburtstagsgeschenk für den großen Führer werden sollte.
Wenn die US Navy (!) als Antwort auf den sowjetischen Sputnik 1 eine Vanguard-Rakete abfeuert, die nach <1 Sekunde Flugzeit in einem Feuerball endet, ist das für die US-Führung und die Navy blamabel (Stichwort Kaputnik).
Wenn die Firma SpaceX es nicht schafft, ihre Falcon9 auf einer dafür vorgesehenen Plattform landen zu lassen, weiß ich nicht, ob das wirklich blamabel ist. Das Hauptziel der Mission, eine Nutzlast ins All zu bringen, wurde ja erfüllt.

Start gescheitert, Erkenntnisse gewonnen

Ein Test ist ein Versuch um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Somit könnte das Scheitern des Starts durchaus auch als Erlolg angesehen werden, weil man die Erkenntnis gewonnen hat, daß es so nicht klappt.

Genug der Spitzfindigkeiten, ich hoffe, so etwas hat keine nachteiligen Auswirkungen für die Menschen.

Fehler passieren

um 07:56 von sprutz:
"Wie viele Raketentests der in den USA sind in letzter Zeit in die Hose gegangen? Und war das für die USA Blamage?"

Keiner und es wäre auch keine Blamage. Dort droht einem Wissenschaftler bei einem Fehler aber auch nicht die Exekution.

Pazifismus

Mich als Pazifisten freut es natürlich, wenn die Militärmaschine eines Terrorstaates Sand im Getriebe hat. Mögen alle künftigen Massenvernichtungswaffen Nordkoreas versagen.

Villeicht wären Wunderkerzen

besser gewesen?
Nee klar einen auf dicke Hose machen und dann passen.
Ob das wirklich peinlich ist, ist fraglich. Einem übersteigendem EGO ist nichts peinlich, er macht nur andere für seine Unfähigkeit verantwortlich.

Deswegen heist es Test.

Deswegen heist es Test.

Der unterschied ist das die

Der unterschied ist das die USA niemanden mit Atombomben drohnt. Ist doch schon irgend wie Blamage wenn NK mit Atombombendroht die sie im ernstfall aber gar nicht einsetzen könnte.

Schadenfreude ist doch die

Schadenfreude ist doch die schönste Freunde oder?

Bitte Füße still halten!

Und Deutschland scheitert am Bau eines Flugplatzes und muß bei Abgaswerten schummeln. Und auch bei der Bundeswehr gibt es so einige Problemchen, weil die Flugzeuge nicht fliegen, die Schiffe nicht schwimmen und die Gewehre nicht schießen. Wir haben keinen Grund zur Schadensfreude.

Kurzstreckenrakete

Bitte keine Schadenfreude. Erinnern wir uns doch an die Anfänge der amerikanischen Raketentest. Dort folgte ein Fehlschlag auf dem anderen, was ja auch völlig normal ist, denn nur aus Schaden kann man schließlich lernen. Der Westen hat in seiner Maßlosen Überheblichkeit schon viel über den fernen Osten gelacht, und was die Autoindustrie betrifft, da ist ihm das Lachen schon reichlich vergangen. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall (auch dem der Rakete.)

10:31 von Thomas Wohlzufrieden

"Bitte keine Schadenfreude."
.
Wie bitte? Wir sind hier einiges von Ihnen gewohnt. Wir dürfen uns doch aber bitte noch freuen, wenn es dem verrückten Dicktator misslingt, friedliebende unschuldige Menschen mit seinem Raketen- und Atomwaffenwahn umzubringen.

@07:45 von Old Lästervogel

Sie schreiben: "Es wundert mich allerdings, dass die USA und die anderen Verbündeten in der Gegend, nicht einfach die gestarteten Raketen (so sie es mal schaffen) durch ihre modernen Abfangraketen abzuschiessen. NK wird das gar nicht merken, weil sie das nicht überwachen können."

Wenn man mal vom Völkerrecht absieht, das es den USA möglicherweise gar nicht gestattet, Raketen eines anderen Staates abzuschießen, gibt es ein anderes, ein eher logisches Problem:

Wenn die USA oder ein anderer Staat genau das tun würden, was Sie vorschlagen, müssten sie das auch vor der Öffentlichkeit geheim halten, eben damit NK das nicht merkt.

Wir können also logischerweise niemals wissen, ob die USA genau das machen, was sie vorschlagen oder ob sie es nicht machen. Vielleicht sind also die USA oder andere Staaten längst auf Ihre Idee gekommen - vielleicht aber auch nicht...

Ob...

Charlie Chaplin seinen legendären Film - Der grosse Diktator - heute noch einmal in neuer Fassung drehen würde?

Was wären hierbei die hervorstechenden Elemente, denn an jener Staatsform ist fast alles eine bizarre Karikatur...

@ 09:00 von proehi

Ein Test ist ein Versuch um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Somit könnte das Scheitern des Starts durchaus auch als Erlolg angesehen werden, weil man die Erkenntnis gewonnen hat, daß es so nicht klappt.

Ziehmlicher BS. Wenn man quasi das ganze Land zum Appell antreten lässt, um mit dem Abschuss dem verstorbenen Gott-König zu huldigen, dann ist nichts daran ein Erfolg.

@09:40 von Axtos

Deswegen heist es Test.

Nur WIR sprechen ständig von "Tests". Nordkorea nennt das immer "Demonstration der Stärke".

@10:53 von naklar

Wir dürfen uns doch aber bitte noch freuen, wenn es dem verrückten Dicktator misslingt, friedliebende unschuldige Menschen mit seinem Raketen- und Atomwaffenwahn umzubringen.

Nein, dürfen Sie nicht. Die Diktaturen der Welt dürfen erst dann kritisiert werden, wenn die USA so heilig werden, dass selbst Jesus kein Fehl mehr finden könnte.

Sie verstehen schon, in Nordkorea hungert zwar die Bevölkerung, aber in den USA müssen schließlich auch einige mit Lebensmittelmarken auskommen.

@ hhfairmn So sehe ich das

@ hhfairmn

So sehe ich das auch.

Test

Hat es denn überhaupt einen Test gegeben ? Im Artikel wimmelt es nur so vom Konjunktiv: könnte, sollte, nach eigener Einschätzung des US-Militärs usw. Hat man denn nichts Handfesteres vorzuweisen als Vermutungen ?

@10:25 von KarlderKühne

Und Deutschland scheitert am Bau eines Flugplatzes und muß bei Abgaswerten schummeln.

Und das hat jetzt genau was mit dem Abfeueren von Mittel- und Langstreckenraketen und der Androhung von Erstschlägen zu tun?

Und auch bei der Bundeswehr gibt es so einige Problemchen, weil die Flugzeuge nicht fliegen, die Schiffe nicht schwimmen und die Gewehre nicht schießen.

Das ist hanebüchener Unsinn.

der Unterschied...

der Pessimist sagt "dieser misslungene Test ist ein arger Rückschlag", der Optimist frohlockt "dieser Rückschlag bringt wertvolle Erkenntnisse für uns".
Und der Laie staunt "die USA können einen gescheiterten Raketentest orten, beim Abschuss von Flugzeugen, massiven Bewegungen von Truppen oder Konvois von Öltransportern geht das nicht?".....

@ sleepy

Nomen est omen...
Soso, die USA drohen niemandem mit A-Bomben. Die sind dann also nur Deko, oder was?
Sie drohen nicht nur damit, sondern sind auch die einzigen, die sie schon eingesetzt haben - übrigens ganz in der Nähe von Korea.
Schon vergessen?

Nordkorea gibt sich doch der Lächerlichkeit preis.

Ich hoffe und bete, dass dem nordkoreanischem Machthaber seine eigenen Raketen mal ordentlich um die Ohren fliegen.
Nordkorea gibt sich doch der Lächerlichkeit preis.

Wer sagt denn, das überhaupt etwas stattgefunden hat?

Die üblichen Verdächtigen, die angeblich immer alles genau wissen.
Ich habe begründete Zweifel daran, dass an der Meldung überhaupt etwas dran ist.

@12:12 von plittnitz

...sondern sind auch die einzigen, die sie schon eingesetzt haben...

Ist das jetzt nicht ein wenig nachtragend? Möchten wir Deutschen daran erinnert werden, was wir ungefähr zur gleichen Zeit alles gemacht haben?

Es geht doch darum, dass ein Land, das eine waffenstarrende Diktatur ist, in dem Volk hungert sich anschickt, immer noch gefährlichere Waffen zu entwickeln. Mir wäre es am liebsten, kein Land hätte Atomwaffen. Das bleibt ein Traum. Aber es müssen nicht immer noch mehr Länder werden und bitte keine solchen.

Was die USA von 70 Jahren gemacht haben, hat mit heute und Nordkorea nur wenig zu tun.
Vielleicht bin ich naiv, aber von den USA fühle ich mich nicht bedroht. Bei Nordkorea nur deswegen nicht, weil es so weit weg ist. Da mag ein Südkoreaner schon anders drüber denken.

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