Kommentare

keinesfalls Nachteile

Wie soll das funktionieren?

Entweder, man legt das Thermofenster großzügig aus, um eventuellen Motorschäden sicher aus dem Weg zu gehen und lange Wartungsintervalle möglich zu machen, und nimmt dadurch schlechtere Abgaswerte in Kauf oder man legt es eng aus, und nimmt dann ggf. Motorschäden, in jedem Fall kürzere Wartungsintervalle (und damit verbunden höhere Kosten), in Kauf zugunsten besserer Abgaswerte.

Vom höheren Verbrauch und niedrigerer Leistung durch Abgasreinigung ganz zu schweigen.

Irgendeinen Nachteil muß man dabei immer akzeptieren.

Alle Schummeln

... aber nur VW wird erwischt. Grandios.

Der Verkehrsminister, der als Bettvorleger landete

Das ist wirklich ein Trauerspiel, lieber Herr Dobrindt. Man könnte das Verkehrsministerium auch gleich von einem Lobbyisten leiten lassen. Vorgestern gab der Pressesprecher des BMVI in der BPK noch zu Protokoll, dass hinsichtlich der KBA-Abgastests noch keine vollständigen Ergebnisse vorlägen und man auch nicht abschätzen könne, wann dies der Fall sei. Wie glaubhaft ist eine solche Aussage nach nahezu einem halben Jahr? Nun werden offensichtliche Verstöße nicht geahndet, sondern zu freiwillig behebbaren „Unregelmäßigkeiten“ erklärt. Es wäre mehr als angebracht, die KBA-Erkenntnisse in vollem Umfang offenzulegen. Wenn man im Rahmen dieser weit angelegten Nachkontrollen schon im Sinne der Automobilkonzerne die Augen verschließt, sollte man auf eine großspurige Ankündigung sog. stichprobenhafter Doping-Tests besser gleich ganz verzichten.

Wenn es BMW offensichtlich...

... als Ergebnis der umfassenden Untersuchungen und Nachmessungen gelingt, dass man auch PS-starke Autos konform der gesetzlich geltenden Regeln auf die Straße stellen kann, dann sollte das den anderen auch gelingen und uns zu denken geben.

Aber entweder haben alle anderen die schlechteren Ingenieure oder einfach nur ausreichend skrupellose Manager (und Betriebswirtschaftler)!?

Siehe USA

der gesetzgeber macht regeln und gesetze ,schreibt werte vor. die industrie hält sich daran,wenn nicht harte strafe.
keine fressgelage zwischen industrie und politik,auf kosten der steuerzahler.
wer betrügt der fliegt! und nicht wie in deutschland wer betrügt wird belohnt banken,vw vorstand ,usw.
lobby control

@Oberstudienrat 17.32

Die Hersteller, die im Artikel erwähnt wurden haben eine vom Gesetzgeber zugelassene Abschaltung der Abgasreinigung bei tiefen Temperaturen großzügig ausgelegt und keine extra Betrugssoftware eingesetzt wie VW, das ist schon ein Unterschied. Und wenn Sie den Artikel vorher gelesen haben, haben Sie sicher auch bemerkt, dass BMW nicht betroffen ist;-)

"Es handele sich um einen

"Es handele sich um einen freiwilligen Rückruf."
Brüllend komisch - wenn die Sache nicht so empörend wäre. Betrug, Betrug, Betrug, wo man hinschaut.

Haben Sie schon mal Ihren Spritverbauch gemessen?

Egal ob Diesel oder Benzin. Alle Autos verbrauchen 30-40% mehr Sprit als angegeben.
.
Die Messmethoden auf dem Prüfstand sind absichtlich realitätsfremd. Das gilt für alle Marken egal on Diesel oder Benzin!
Schon der enorme Luftwiderstand bei normaler Geschwindigkeit wird auf dem Prüfstand nicht berücksichtigt. Das kostet Sprit!
Man sollte Diesel- aber auch Benzinautos unter normalen Bedingungen im Strassenverkehr messen.
Da bleibt kein Auspuff im vorgeschriebenen Bereich!

Zu Vorschlag

Zu dreckschleuder
Natürlich werden die bestehenden Abgasnormen als Basis genommen und nur das neuste letzte modell
Zu esmart
Wer sagt das Elektroautos umweltfreundlicher sind sollte erst einmal alle energieverluste vom Strom Hersteller bis zum Verbraucher mit berücksichtigen.
25% von allem ist viel unter dem Strich
Zu Preissteigerung
Innovation muss nicht teuer sein kann auch anspornen und im Wettbewerb zählt auch der Preis . Wer weniger verbraucht und die 5% Hürde Schaft und einen guten Preis hat kann absetzen und verkaufen.
Gemessen wird vom Tueff nach Vorgaben und mit Stichproben zur Kontrolle.

War doch klar

Wer beim VW-Skandal geglaubt hat, dass andere Hersteller mit den Abgaswerten nicht bescheißen, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.
Die Abgaswerte werden unter Laborbedingungen ermittelt, die auf der Straße nie erreicht werden. Und wenn die Standards im Labor knapp eingehalten werden, dann darf das Auto vermarktet werden, das Problem bekommt später der Besitzer bei der AU, wenn der TÜV wegen zu hoher Werte die Plakette verweigert.

Zu 18:23 Europ2000-Haben Sie schon mal anderswo gemessen?

Egal ob Diesel oder Benzin. Alle Autos verbrauchen 30-40% mehr Sprit als angegeben.
.
Die Messmethoden auf dem Prüfstand sind absichtlich realitätsfremd. Das gilt für alle Marken egal on Diesel oder Benzin!
Schon der enorme Luftwiderstand bei normaler Geschwindigkeit wird auf dem Prüfstand nicht berücksichtigt. Das kostet Sprit!
Man sollte Diesel- aber auch Benzinautos unter normalen Bedingungen im Strassenverkehr messen.
Da bleibt kein Auspuff im vorgeschriebenen Bereich!

Nicht nur der Auspuff! Ob bei Waschmaschine, Geschirrspüler, PC, Heizung, Wohnungsgröße, Lebensversicherungen, etc. pp.
gibt es signifikante Abweichungen zu den Versprechen in bunten Prospekten. Diese optimalen Bedingungen gibt es in der Praxis nicht. Zum Teil sind die Abweichungen von Gesetz und Rechtssprechung auch noch sanktioniert.

Die Ergebnisse zeigen sich erst bei der Nutzung und diese hat auch ihre Unterschiede. Das ist alles längst bekannt. Die Skandalisierung ist deshalb oft scheinheilig.

@18:23 von Europ2000

"unter normalen Bedingungen im Strassenverkehr messen" - und was ist das bitteschön ? Im Sommer bei 15°C und Regen, bei 35°C, im Winter bei 0°/-10°/-20°, bei trockenen Straßen und bei Schnee, bei zügiger Fahrt oder im Stau.....? Welchen Wert legen sie dann zu Grunde ?
Wann begreifen die Leute endlich, daß es die "normalen Bedingungen im Strassenverkehr" nicht gibt. Man wird im Straßenverkehr NIE die exakt gleichen Bedingungen zweimal antreffen. Für jegliche Messung wäre das aber zwingend.

17:32 von Oberstudienrat

Alle Schummeln

... aber nur VW wird erwischt. Grandios.
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Es scheint Ihrer Aufmerksamkeit entgangen zu sein, das es sich bei den neuen Vorwürfen, um eine erlaubte Abschaltung handelt.
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Die augenscheinlich, wie in unserem Bildungssystem üblich, nicht mit ausreichend präzisen Grenzen, hier bei der Temperatur, versehen wurde.
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Der Betrug bei Prüfsystem, war dagegen dem mitbestimmten VW-Konzern vorbehalten .

@Karussell 19:08

Die exakt gleichen Bedingungen pro Messungen braucht man nicht, wenn man die Messung oft genug wiederholt, um einen statistisch korrekten Mittelwert zu bekommen.
Den Mittelwert kann man dann auch vergleichen.
Da es auch Auto-Hersteller gibt, die das "großzügige" Auslegen des Thermo-Fensters nicht nötig haben, ist jegliches Mitleid mit den Herstellern, die es sich "einfach" machen, fehl am Platz.
Traurig ist nur, dass der Gesetzgeber die ganze Zeit geschlafen hat.

Regelungsbedarf und Staatsverdruss

Was im deutschen Recht üblich ist, gilt wohl auch für europäische Regelungen. Die Bestimmungen werden so ungenau definiert, dass Interpretationen möglich sind.
Warum? Gesetze und Regeln werden von Juristen gemacht. Und es scheint so, dass denen der eigene Berufsstand wichtiger ist als die Bestimmung selbst. Gesetze und Regeln werden so definiert, dass Interpretationen Tor und Tür geöffnet werden. Bei Streitfragen ist es deshalb zwingend, Juristen einzuschalten.
Dem Rechtsstaat wird damit ein Bärendienst erwiesen, denn Gesetze und Regelungen entsprechen nicht mehr dem Rechtsempfinden, sondern sind Spielball von Juristen und sichern deren Einkommen. Das fördert den Verdruss der Bürger dem Rechtsstaat gegenüber.

Zusammenfassung

VW hat zugegeben, eine Softwaremanipulation durchgeführt zu haben, damit die Autos bei den Abgaswerten besser da stehen. Das ist eine Riesensauerei und ein solider Betrug gleichermaßen. Dafür wird der Konzern einige Milliarden Euro bezahlen und das ist gut so.

Aber die anderen benannten Autohersteller haben doch nichts anderes gemacht, als die gegebenen Vorschriften der EU auszunutzen. Was ist daran falsch? Mercedes, Porsche und die anderen tragen doch nicht die Schuld daran, dass die EU schludderige Vorgaben gemacht hat?

Wenn die Hersteller jetzt ihre Autos freiwillig zurückrufen, weil sie sich mit dem Verkehrsministerium darauf geeinigt haben, die bestehenden und geltenden EU Vorschriften enger als gefordert auszulegen, dann sollte man dankbar sein und nicht auf den Herstellern herum hacken. Die könnten sich auch locker zurück lehnen und den Standpunkt vertreten: Ihr macht die Vorschriften und wir halten sie ein. Und damit basta!

Bayern

Dobrindt ist aus Bayern.
BMW ist aus Bayern.

BMW ist nicht betroffen.

Zufall?

@18:23 von Europ2000

"Alle Autos verbrauchen 30-40% mehr Sprit als angegeben" - können Sie das beweisen, indem Sie bei der den Angaben zu Grunde liegenden Fahrweise soviel mehr verbrauchen ?

"Schon der enorme Luftwiderstand bei normaler (was ist normal?) Geschwindigkeit wird auf dem Prüfstand nicht berücksichtigt" - wissen Sie das oder glauben Sie das ?

Das einzige was man tun kann, um Verbrauchswerte in die Prospekte zu bekommen, die auf der Straße erreichbar sind, ist m.E. für den Normzyklus höhere Lasten vorzuschreiben.
Z.B. hat mein Auto (1400kg) bei 50 km/h in der Ebene 3,75 KW Fahrwiderstand, bei 6% Steigung aber mit 16,1 KW das 4,3-fache. Die Physik spielt also kräftig mit. Im "normalen" Verkehr muss man häufig beschleunigen. Dabei steigt der momentane Verbrauch drastisch an, und das geht alles in den Gesamtverbrauch ein.

Auch Fahrzeuge ausländische Hersteller liegen über den Grenzwert

Warum wird darüber eigentlich nicht berichtet??
Ausserdem ist der Passat 2.0l (Euro6) das einzige Fahrzeug im Test, das in allen Kategorien die Grenzwerte einhält ... sogar die zukünftigen.

Zahlt?

Zahlt das Ministerium wen es dadurch zu Motorschäden kommt?

Warum wird Diesel immer noch gefördert?

Sie liegen in der Liste der Dreckschleudern ganz weit vorne. Jegliches Argument der Autoindustrie und Politik hat sich bisher als, gelinde gesagt, Lüge herausgestellt. Hier muss endlich Steuergerechtigkeit an der Tankstelle hergestellt werden.

20:50 von Zweirad

Prinzipiell zuzutrauen wär's dem Dobrindt und BMW. Aber:
Audi ist auch aus Bayern.
Audi ist betroffen. Zufall?

Wobei in dem Fall "nicht betroffen" auch heißen kann, dass BMW schlicht nicht freiwillig Maßnahmen ergreift wie die anderen Hersteller.

@ 18:23 von Europ2000

Der Spritverbrauch ist auch stark abhängig vom Fahrer. Ich fahre einen VW Diesel mit angegebenem kombinierten Verbrauch von 3,9 l/100 km. Im Sommer erreiche ich diesen Verbrauch (gemessen an der Tankstelle) oftmals, im Winter liege ich 15 bis 25% darüber. Geht doch mit dem Verbrauch, zumindest bei diesem VW-Modell.

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