Kommentare

Das ist die Auswirkung

dass die sogenannten "Rechtspopulisten" in Österreich ein gewichtiges Wort miireden dürfen. Wollen wir hoffen, dass das in Deutschland nach der Bundestagswahl 2017 auch so sein wird

Türkei

Es sollten nicht nur die Gespräche sofort abgebrochen werden, sondern man sollte Erdogan auch klar machen, dass wenn er die Demokratie weiter so kaputt macht, die Visa Freiheit nie kommt. Auch unsere Soldaten sollte man sofort verlegen.

Die Beitrittsgespräche haben

Die Beitrittsgespräche haben sich mit der wahrscheinlichen Wiedereinführung der Todesstrafe eh erledigt. Fraglich ist eher warum mann dem Herrn Erdogan, für den Fall einer Aufkündigung des "Flüchtlingdeals" (für welchen bereits Gelder geflossen sind) nicht schlicht und ergreifend die einseitige Kündigung des Sozialversicherungsabkommens von 1964 in Aussicht stellt?

Und schon wieder

...geht Österreich mit klaren Aussagen voran, während die Truppe Merkel noch einer Illusion nachläuft.

Bravo, bravo, bravo - dies lässt hoffen

Hoffen darauf, dass sich die "Eliten"der EU sich endlich ernsthaft mit dem Umgang dieser seltsamen Wertegemeinschaft, welcher nur noch Geld, Macht und Banken - nicht aber die Bevölkerung - wertvoll erscheinen, mit dem Umgang mit Merkels Partner in der Flüchtlingsfrage, mit Herrn Erdogan, ernsthaft beschäftigen. Herr Erdogan bestimmt was in der Türkei abläuft - was derzeit dort und von dort gesteuert innnerhalb der EU geschieht ist für viele schrecklich und auch für die Bürger der EU gefährlich.
Diese "Eliten" scheinen immer noch nicht kapiert zu haben, wie sehr sie dem Projekt einer europäischen Gemeinschaft schaden mit ihrem ewigen Wegschauen, mit ihrer verlogenen Politik und geheimnisvollen Vereinbarungen in vielen Bereichen.
Vielleicht bricht Herr Kern diese Allianz der Wegschauer auf. Und entfacht damit auch eine Diskussion über die Frage der Visafreiheit für türkische Bürger, von denen nun viele zuerst eine Bewilligung der Türkei brauchen um überhaupt ausreisen zu dürfen.

Türkei wird Konten einfrieren...

Die Türkei wird möglicherweise sämtliche Konten von EU-Bürgern ein. Ich bin nur froh, in der Türkei kein Haus gekauft zu haben und in Deutschland geblieben zu sein. Im übrigen erinnert mich das Verhalten von Herrn Erdogan an dasjenige von Herrn Pinochet.

Ich glaube, ich wandere nach

Ich glaube, ich wandere nach Österreich aus, denn die vertreten meine Interessen mehr, als meine eigene Regierung.
Gratulation an Österreich für diese Maßnahme!

Klare Worte. Bald wohl türkische Flüchtliche

Ich finde das richtig. Europa resp. die EU endet nun mal eben am Bosporus. Das gilt sowohl für die geographische Lage als auch unsere gemeinsamen Werte.

Es ist schade, daß die Türkei es trotz aller Anstrengungen nicht geschafft hat, westliche Werte dauerhaft zu etablieren. Die Gründe dafür sind vielfältig, und ich möchte diese hier jetzt nicht thematisieren.

Die EU sollte sich meiner Meinung nach verstärkt auf die Zusammenarbeit mit Israel konzentrieren. Diese Menschen teilen unsere Werte. Auch Jordanien käme als Partner infrage, ebenso wie Ägypten und Tunesien.

Kurz: Die freiwerdenden Kapazitäten können sinnvoll anderweitig eingesetzt werden, nachdem sich die Türkei aus der demokaritschen Familie verabschiedet hat.

Und selbstverständlich sollten wir die nun kommenden türkischen Flüchtliche aufnehmen, immerhin sind das alle, die westlich-freiheitlich-demokratisch orientiert
sind und von Erdogan weg wollen.

Es wäre schön, wenn unsere

Es wäre schön, wenn unsere Regierung endlich auch mal so reagieren würde. Herr Erdogan führt doch alle an der Nase rum!! Mit "alle" meine ich nicht nur die EU, sondern auch sein Volk. Leider hat es der Großteil von "alle" anscheinend noch nicht kapiert.

Tja ...

... wie man in den Wald reinruft, so schallt`s eben auch raus !
Österreicht hat wenigstens aus der Geschichte gelernt: Diktatoren werden nicht mehr unterstützt!!
D-Land ist und bleibt dagegen auch weiterhin sehr naiv und traut sich noch immer nicht, konkrete Konsequenzen gegen das selbstherrliche und größenwahnsinnige Verhalten Erdogans auszusprechen - und gefährdet stattdessen lieber die Demokratie unseres eigenen Landes!!

Österreich hat wohl nicht

Österreich hat wohl nicht begriffen, dass es ausschließlich um Merkels Machterhalt und ihre "Glaubwürdigkeit" geht....
Lobenswert und überaus verständlich, dass Österreich nicht erneut den hohen Preis für die verfehlte Politik von Frau Merkel und ihrer Vasallen zahlen möchte!
Da sich das Merkelsche "Wir-schaffen-das"-Mantra nur auf Deutschland beziehen kann, soll Deutschland getrost die eigenen Probleme selber lösen, da die "Lösungen" innerhalb Europas ohnehin nicht mehrheitsfähig sind....

Des Hahns Rufen...

Nebenbei bemerkt...
Die Gesamtsituation erinnert mich an die Zeit vor ca. 102 Jahren, als der Zögling der Habsburger durch die Mano Negra in einem terroristischem Akt erschossen wurde...
Was dann folgte war ein gegenseitiges deutsch/österreichisches Aufschaukeln der (w)ehrhaften europäischen Emotionen, geprägt von vielen Missverständnissen und Manipulationen, seitens weniger Diplomaten die Ihre eigenen Ziele verfolgten... Das Ganze Großherrengehabe mündete schließlich im ersten Weltkrieg... in dem die Türkei Verbündeter der Deutschen und Österreicher war! Nun frage ich mich, haben wir denn aus all dem Leid der Altvorderen gar nichts gelernt, all die grausigen Geschichten schon längst vergessen? Wehe den Dumpfen die nach Spaltung rufen, denn Sie und Ihre Söhne wird Ares ins Schlachtfeld führen...

Das kleine Österreich

zeigt wie es geht. Einmal mehr beweisen die Österreicher, dass sie Rückgrat haben und fordern das, was eh viele denken. Die deutsche Regierung hatte meiner Meinung nach dazu wohl mal wieder keinen Mut, weil man Angst hat, dass Fr. Merkel dann ihr Gesicht verlieren könnte, wenn die Deals platzen.

@Melanda

"Das ist die Auswirkung, dass die sogenannten "Rechtspopulisten" in Österreich ein gewichtiges Wort mitreden dürfen. Wollen wir hoffen, dass das in Deutschland nach der Bundestagswahl 2017 auch so sein wird"

Ich fürchte eher, daß dies ein innenpolitischer Schachzug angesichts der Wiederholung der Wahl in Österreich ist.
Insofern wären es nicht die "Rechtspopulisten" in Österreich, die mitreden dürfen, sondern die Sozialdemokraten, die den Rechten ein paar Stimmen abgraben wollen.

Was nach der Wahl dort passiert, steht auf einem ganz anderen Blatt und das gilt auch für die BT-Wahl 2017.
Und aller Erfahrung nach ist es eben nicht das, was vor der Wahl versprochen wurde.

Denkbar auch, daß man innerhalb der EU diese spezielle österreichische Situation durchaus toleriert, denn mit einer solchen Meinung sind die Gespräche mit der Türkei noch lange nicht beendet.

Klartext!

Endlich jemand, der Klartext spricht. Dass man diesen von keinem Mitglied der Deutschen Bundesregierung erwarten kann, spricht Baende. Ich schliesse mich der Aussage des Oesterreichen Kanzlers und den hier genannten Kommentaren voll und ganz an, bitte mehr davon.

Ein "besonderes" Verhältnis ist ok...

Die Türkei gehört nicht in die EU. Nicht jetzt und auch nicht zukünftig.

Gratulation an Österreich.

Wann wird Merkel als europäische Führungspersönlichkeit endlich vernünftig?

Klare Kante!

Endlich spricht ein Europäer Klartext. Deutschland kann sich an der österreichischen Aussenpolitik der letzten Monate ein Beispiel nehmen. Die Beitrittsverhandlungen waren doch schon immer eine Farce. Europa ist längst vollständig und muss sich nun erst einmal selbst zusammenfinden. Mit anderen Kulturräumen können wir Europäer jederzeit in der Post-Erdogan-Ära gute Partnerschaften pflegen.

Noch so einer ...

Wer nicht begreift, dass die Gleichung "Erdogan = Türkei" falsch ist, dem ist nicht zu helfen. Da war gerade ein versuchter Putsch, der das doch wohl bewiesen hat?!

Erdogan ist nicht die Türkei, genauso wenig wie Putin = Russland ist.

Die Forderung nach dem Abbruch der Gespräche ist dümmster Populismus.

Es gibt enge Beziehungen

Es gibt enge Beziehungen zwischen Deutschland und Österreich und wer glaubt Österreich schreite voran ohne mit Deutschland gesprochen zu haben der irrt sich bestimmt. Diplomatie funktioniert anders als Holzhammer . Im übrigen glaube ich auch nicht mehr dass es lange dauert und wir werden weitere Flüchtlinge in Griechenland sitzen haben zum Glück ist die Balkanroute soweit zu. Dennoch bin ich der Meinung sollten unsere Politiker den Gesprächsfaden mit Ankara nicht abreißen lassen.

Seit mehreren Jahrzehnten

Seit mehreren Jahrzehnten hält die EU der Türkei die Möhre vor die Nase und sagt: bald bekommst du sie... jetzt musst du noch das ändern und dies anpassen und das geht ja gar nicht. Andere Beitrittskandidaten, die wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich zumindest fragwürdige Strukturen aufweisen, sind in einem Bruchteil der Zeit in die EU aufgenommen worden. Hinzu kommt - um im Bild zu bleiben - dass die Möhre am anderen Rnde mächtig zu faulen beginnt. Griechenland, Spanien, Portugal bringen die EU wirtschaftlich ins wanken, die aktuelle Bankenkrise in Italien scheint nicht berechenbar, der Brexit steht fest, über Öxit wird laut nachgedacht, Herr Orban ist von EU-Vorgaben eher unbeeindruckt und tanzt Frau Merkel auf der Nase rum. Glaubt wirklich jemand ernsthaft, dass man mit einer solchen faulen Möhre Eindruck bei der Türkei hinterlassen kann???

Courage

Unserer Regierung fehlt leider die Courage!
Liebe Frau Merkel, Sie haben ganz sicher eine Wirbelsäule - aber leider kein Rückgrat!
@ Jose Canseco
Ich schließe mich an, in Österreich scheint noch Mut und Realitätsdenken vorhanden zu sein. So langsam - und es ist traurig, dass man schon so denkt - könnte ich besser mit einem erneutem Zustrom flüchtender Menschen leben, als dass wir auch nur noch einen einzigen faulen Kompromiss mit der Türkei eingehen! Terror?? Herr Erdogan..wer im Glashaus sitzt...

toll

Aus Österreich kam in der jüngeren Vergangenheit leider einiges, über das man sich nur wundern konnte. Merkwürdige Tendenzen, zweifelhafte Politiklandschaft etc.

Aber das jetzt mit dem angedachten Plan, die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei zu beenden, ist endlich mal etwas, wo man sagen kann "japp, richtig so".
Ich hoffe, in der gesamten EU findet sich diese Einstellung, denn das was der EU da entgegenschwappt, darf nicht unterstützt oder toleriert werden durch EU-Beitrittsverhandlungen. Es ist zwar schade für die anständigen und demokratischen Bürger dort, aber so kann und darf es nicht weitergehen.

Die Türkei will in die EU, nicht die EU in die Türkei.

Dauerthema Türkei

Seit einiger zeit ist Klar das eine EU-Mitgliedschaft der Türkei in weite ferne gerückt ist. Außerdem sollte der EUropäische Gesichtspunkt zu den Menschenrechten in der Türkei klar ausgedrückt werden. Trotzdem sollte gut Überlegt werden ob jetzt das grundlegende Gesprächsverhältnis zur Türkei durch solche Ankündigungen Unterbrochen werden sollte.
Wenn Erdogan an einer weiteren Eskalation der Gespräche interessiert ist, sollten wir uns bemühen, und auf keinen Fall auf seine Rhetorik hereinfallen.
Das Verhalten der Türkischen Regierung nach dem Verbot einer Erdogan Übertragung zur Demo in Köln ist nicht von Feinfühliger Diplomatie geprägt. Auf dieses Niveau sollten wir uns nicht begeben.

Wo er Recht hat, hat er Recht

Merkels Umgang mit Erdogan und der aktuellen Türkei ist mehr als unprofessionell. Denn die Türkei ist der Bittsteller, die es seit Jahrzehnten nicht "gebacken" bekommt, EU-Standards zu setzen. Die Visa-Freiheit ist nur ein Beispiel. Wirtschaftlich ist die Türkei von der EU abhängig, nicht umgekehrt. Und es gehört zu einer verantwortungsvollen Politik, die eigenen Interessen in den Vordergrund zu stellen. Unser Interesse kann es nicht sein, einen Kandidaten, wie die aktuelle Türkei auch nur in die Nähe von Entscheidungsprozessen innerhalb der (aktuellen) EU zu lassen. Wäre die EU wieder eine reine Freihandelszone, ohne Schengen und den tiefen politischen Eingriffsmöglichkeiten sähe die Sache vielleicht anders aus. So aber bleibt der Ehrlichkeit halber nur Festzustellen: Die EU braucht und will die Türkei nicht, und die Erdogan-Türkei spielt mit der EU (dank Merkel) nur, um innenpolitisch punkten zu können.

Österreich und die Türken

Es gibt halt historische Gegebenheiten, die sich traumatisierend auswirken.
Und die zweimalige Belagerung Wiens durch die Türken und das jahrhundertelange Gerangel mit dem osmanischen Reich gehen nicht so einfach fort aus dem allgemeinen Bewusstsein.
Es bedarf daher in Österreich weder einer linken noch rechten politischen Ausrichtung, um in Sachen Türkei skeptisch oder gar ablehnend zu reagieren.

Ich komme mit

Es wird doch wohl nicht wirklich einen Politiker geben, der endlich mal Klartext redet.
In Österreich offensichtlich doch.
Aber das wird man in Deutschland nicht erwarten können.
Frau Merkel macht‘s wie immer. Sich bloß nicht deutlich äußern und nur niemanden auf die Füße treten.
Zudem könnten ja möglicherweise zukünftig einige Konzerne eine paar Millionen weniger umsetzen, und das geht ja gar nicht.

Beitrittsgespräche abbrechen,

Beitrittsgespräche abbrechen, unsere Bundeswehr nachhause holen, dort keinen Urlaub mehr machen, Wirtschaftssanktionen und noch ein paar Kleinigkeiten in dieser Richtung.
Dann wird dieses Volk wachwerden.
Ein Mann alleine kann wenig bewegen wenn diesem keiner mehr hinterherläuft.
Das diesem kaum noch jemand hinterherläuft, das können unsere Politiker schnell bewekstelligen, wenn diese denn wollen!

Die Gelder für den

Die Gelder für den "Flüchtlings Deal" sollten uns nicht leid tun. Da alles Geld immer direkt der Unterbringung und Versorgung der der Flüchtlinge in der Türkei zu gute kommt und kein Geld an die Türkei selbst geht.

Mit dem "Angewiesensein"

Mit dem "Angewiesensein" würde ich mich mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen.

Da steht schon Einer in den Startlöchern, um die Nachfolge von EU und NATO zu übernehmen. Und wenn der gewählte Staatchef des Landes dem zustimmt, dann erübrigt sich jedes weitere Geschrei sowieso von jetzt auf gleich.

Im Moment macht zurückhaltendes Abwarten, wie es Frau Merkel sehr gut drauf hat, mehr Sinn als sich tagtäglich aus dem Fenster zu lehnen und in sultansmanier "wohlklingende" Parolen in die Welt zu plärren.

Mutig und richtig,

Herr Kern! Rechtspopulistische Züge kann ich in diesem Statement nicht erkennen, vielmehr gesunden Menschenverstand.

Die Ausgrenzung der Türkei - im Sinne des Wortes - ist geboten. Anders bekommt man größenwahnsinnige Staatschefs und deren Gefolge nicht in den Griff. Wer kuscht, macht sich zum Helfershelfer.

Aber bitte ohne Rechtspopulisten!

Es wäre gut, wenn wir eine Regierung bekommen würden, die geltende Völkerrechte achtet und sich nicht scheut, klare Stellung zu beziehen. Aber bitte ohne unberechenbare Rechtspopulisten!

Timing

Ein Abbruch der Gespräche vermindert sicherlich einige Zeitverschwendung. Allerdings ist es wohl auch so, dass Österreich viele Entscheidungen schneller treffen kann, als Deutschland, dessen "Massenträgheit" naturgemäß einfach viel größer ist.

Zum Timing: Auch ist zu überlegen, ob man sich den Abbruch für irgend einen Schritt der Türkei aufhebt, der eine solche Antwort verdient. Es gibt zwar schon genug Schritte, die so eine Antwort verdienen, aber as kann ja immer noch schlimmer werden. Die Todesstrafe ist ja noch nicht beschlossen.

Ich kann mir übrigens auch vorstellen, dass Erdogan gar kein wirkliches Interesse mehr an einer EU-Mitgliedschaft der Türkei mehr hat.

Verwunderlich aber Teil des Problemes.

Da muß man erst Östereich als vorbildlich u. kosequent loben u. das letztes Jahr schon mit der Flüchtlingswelle u. dessen Umgang hier zu Lande damit man begreift das die deutsche Politik nicht immer........ in der Hose hat um ein eindeutiges Verhalten von Nicht-Demokraten aller Couleur hervorzurufen?
Ist wohl so!
Wenn nur fremdschämen etwas nutzen würde.
Da hilft es auch nicht das der "Westen" die "Ammis" überall durch ihr Verhalten immer schuld seien. Im Gegenteil,trotz so mancher Schuld die man auf sich lud ist auch immer der Betroffene bzw. das "vermeindliche"Opfer das Beste daraus zu machen u. nicht ständig alles auf den Feind außerhalb meiner Kommunity oder Religion oder Weltbild abzuladen. Wir ängstigen uns ja auch vor Terror u. fast jeder Terrorist ist ein Muslim aber wir gehen trotzdem nicht immer ständig auf jeden einzelnen Muslim los u. auch nicht "die" Muslime obwohl man laut Rasterfahndung nicht zu einem anderen Schluß kommen könnte.Die Mehrheit differenziert sehr wohl!

Wien will EU-Beitrittsgespräche abbrechen

"Kern: "Wir sind gegenüber der Türkei kein Bittsteller." Wirtschaftlich sei umgekehrt die Türkei auf die EU angewiesen."
Ja, klare Aussage von Kern. So soll man konsequent immer handeln.

Die EU umwandeln

Ich schlage vor:
Die Europäische Union zu beenden und in eine Europäische Wirtschaftzone umzuwandeln. Ein politisch instabiles und uneiniges Staatenbündnis brauchen wir nicht.
Wenn die EU auf eine Freihandelszone (ohne gemeinsame Kommandozentrale) reduziert wird, reicht das vollkommen.
Die EU ist eine "Null-Nummer".

05:49 von Jose Canseco

was für eine Maßnahme ?
Es wurde lediglich ein Abbruch der Betrittsverhandlungen ins Spiel gebracht.
Entschieden wird das wo anders.
Und der Ami hat da auch noch das eine oder andere Wörtchen zu sagen. Stichwort NATO

Klare Ansagen

Meldet Deutschland nicht eine Führungsrolle in der EU an? Diese klare und längst überfällige Aussage hätte von uns kommen sollen/müssen. Nur das versteht Herr Erdogan. Keine Beitrittsgespräche, keine Visafreiheit!!

Natürlich werden die Beitrittsgespräche bald abgebrochen ..

vermutlich wird dann halt Erdogan am Flüchtlingshahn drehen ...

Europa, vornedran Deutschland mit AM hat sich hier an der Nase rumführen lassen.

Die Initiative Abbruch der Gespräche sollte von AM ausgehen, aber das wäre ja ein Eingständnis ihrer naiven Politik.

Ergo muß jemand anders die Rolle übernehmen.

Bravo

Bravo, Österreich! Allerdings: Die Türkei sei
"ein wichtiger Partner - etwa bei der Bekämpfung der Terrormiliz Islamischer Staat." Wenn wir uns zurückerinnern, hat die Türkei den IS noch vor kurzem massiv unterstützt, durch Öffnung der Grenzen, durch Ankauf des Öls, vermutlich auch als Schleuser für Waffen. Die Türkei hat bisher gar nichts zur Bekämpfung des IS beigetragen; sie stellt lediglich einen Flugplatz zur Verfügung. Und nur wegen dieses verdammten Stützpunkts macht Europa den Kotau.

Verhört?

Ich höre immer das Wort "Beitrittsverhandlungen". Das kann doch wohl nicht wahr sein. Wenn jemand in einen Verein eintreten will, ordnet es sich bewusst der Satzung dieses Vereins unter. Das muss im einzelnen bedeuten: 1. Einige 100 Mrd. Euro Eintrittsgebühr, 2. Mehrere Mrd. Euro monatlicher Beitrag, 3. Anpassung auf das kulturelle und wirtschaftliche Vereinsniveau auf eigene Kosten vor Vereinseintritt und 4. Sofortiger Vereinsausschluss bei Verletzung der Satzungsbedingungen. Wenn nicht konsequent vom bestehenden Verein gehandelt wird, kann das noch Schule bei anderen "Möchte-gern-EU-lern" machen.

@Nachdenklich67

"Die Maßnahmen zu Reduzierung unkontrollierter Zuwanderung sollten unter europäischer Kontrolle laufen."
Die Zuwanderung würde sich reduzieren, wenn endlich irgenjemand unserer Politiker mal anfangen würde etwas gegen die FluchtGRÜNDE zu tun. Flüchtlinge sind nur das Symptom, Krieg und wirtschaftliche Unterdrückung durch Dumpinglohn oder Import aus Industriestaaten sind die wirklichen Ursachen.

Leider ist auch der österreichische Kanzler noch nicht zu dieser Wahrheit durchgedrungen, aber wir müssen uns sowieso erst einmal um das Symptom kümmern.

Felix Austria!

Erdogan ist dabei, in der Türkei einen Gegenentwurf zu Europa zu etablieren. Außerdem greift er - als gefühlt mächtigster Oppositionspolitiker Deutschlands - inzwischen in die deutsche Politik ein, indem er durch seine zahlreichen Anhänger Bundestagsabgeordnete bedrohen läßt oder Parteien unterwandert.
Es ist traurig, dass in einer solchen Situation gerade das kleine Österreich Klartext sprechen muß, während die angeblich mächtigste Frau der Welt chamberlain-artige Appeasement-Politik macht.
Auch ich fühle mich von österreichischen Sozialdemokraten besser vertreten als von der CDU und wünschte, Bayern würde sich mit den ihnen historisch und kulturell näher stehenden Österreichern zusammentun, statt weiter mit einem Norddeutschland zusammen zu arbeiten, das - wie einst Churchill sagte - "either at your throat or at your feet" ist, aber anscheinend nie gelernt hat, moderat und zivilisiert die eigenen Interessen zu vertreten.

die Eu sollte mal ganz klar

die Eu sollte mal ganz klar und deutlich sagen: Wer gegen Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Demokratie ist und einen totalitären Staat errichtet, wer droht und beleidigt, mit dem wird nicht verhandelt.
Der Türkei sollte bewusst gemacht werden trotz aller laufenden Vereinbarungen: Man kann auch ohne die Türkei. Aber die Türkei kann nicht ohne Europa.
Wenn die Eu jetzt auch noch schlau genug wäre ihre Beziehungen zu Russland zu verbessern, dann würde die Türkei ganz klein bei geben.

Welche Abhängigkeit?

Handel bringt zwar Wohlstand, aber abhängig ist weder die Türkei von der EU noch umgekehrt. Außerdem kann Erdogan eine schlechte wirtschaftliche Entwicklung wohl eher aussitzen, als die deutsche oder österreichische Regierung, der eh schon die Wähler weglaufen.

Und was die EU-Flüchtlingspolitik anbelangt, habe ich die Hoffnung nach dem jahrelangen Sterben im Mittelmeer sowieso aufgegeben. Daran wird diese EU wohl nix mehr ändern, ob nun mit EU-Türkei-Abkommen oder ohne.

Wir werden sehen ...

... was letztendlich daraus wird. Die Diskussion findet ja - auch in politischen Kreisen, über die sich in den Kommentaren zu diesem Beitrag fast alle echauffieren - schon seit geraumer Zeit statt.

Ich stelle fest:
Der Großteil der Kommentatoren erwartet immer, überall und sofort Reaktionen von der Kanzlerin - das halte ich für reichlich naiv (milde ausgedrückt).
Dem Großteil der Kommentatoren ist jeder Anlaß recht reflexartig und unreflektiert die mehrheitlich selbst gewählte Regierung und die EU für alles verantwortlich zu machen, was ihnen grad mal nicht in den Kram paßt.

Klare Worte,

Danke Österreich- da kann ich mich nur anschließen !
Eine klare Haltung muß klaren Taten vorangehen.
Merkt denn Keiner, daß es nur noch schlimmer kommen kann, je später wir die "Notbremse" ziehen.
Für mich hat das was in der Türkei passiert nichts mehr mit westlichen demokratischen Werten zu tun.

04:39 von five oceans

Ein Dackel attakiert auch keinen Pudel, wenn er nicht ein Rudel Doggen hinter sich hat. ;o)

Im Übrigen spürt GBR jetzt schon die Folgen eines zukünftigen Austritts. Die britischen Politiker haben sich mit dem Entscheid alles andere als einen Gefallen getan und sich ein Armutszeugnis ausgestellt und ihrem Volk einen Bärendienst erwiesen.

Es ist nicht alles Gold, was in der EU glänzt. Aber der eingeschlagene Weg ist und bleibt richtig, auch wenn es noch seeeehr vieles zu verbessern gilt.

05:01 von Donald2110

Ich gehe davon aus, dass die zuständigen EU-Politiker Gott sei Dank um einiges weitsichtiger agieren, als so manche Foristen.

Es wird auch Zeit dieses

Es wird auch Zeit dieses Basarverhalten Erdogans zu beenden!Klare Ansage und gut!! Bei der Demokratie und Menschenrechte darf Europa keine Abweichung dulden!Gespräche beenden und wenn die Türkei rein möchte kennt sie ja die Punkte die sie erfüllen muss! Also liegt es an der Bevölkerung der Türkei und Erdogan , diese zu erfüllen!!

EU/Türkei

Man könnte sagen, wie man in den Wald hineinruft, so schallt es wieder heraus, aber man sollte eben nicht einen Schlag mit einem Gegenschlag begegnen.
Nicht die Türken sind unsere Kontrahenten, sondern Herrn Erdogan und sein AKP.

EU gegen Erdogans Machtpolitik

Viele Menschen in der Türkei sind nicht Erdogans Meinung und wollen nicht seine undemokratischen Machtstrukturen. Aber es wäre gut, wenn jetzt auch die EU Erdogans Machtpolitik ein klares NEIN entgegen hält. Ich denke, dass Erdogan keine Chance mehr hat, die Türkei in die EU zu führen.

Bitte Gespräche abbrechen,

Bitte Gespräche abbrechen, dann weiss wenigstens die türkei, woran sie ist. seit jahren wurde die türkei hingehalten, trotz bemerkenswerter fortschritte.Und nun nach den negativ-entwicklungen,stellt man die türkei als schuldigen hin.hätte die EU bei zeiten der türkei die hand gereicht, wäre vieles von den momentanen entwicklungen gar nicht erst gestehen.die EU mag kein bittsteller sein,die türkei aber ebenso wenig.man sollte nicht immer vom hohen ross herunterschauen,das blatt kann sich schnell wenden.und by the way z. österr. kanzler:der herr sollte mal einen fuss nach bulgarien o.ä. setzen,bevor man behauptet,die türkei entspricht weder wirtschaftlich noch demokratisch EU-Standards

06:17 von Kampfkanin

Vorsicht! Gerade in Österreich tobt ein gewaltiger brauner Mob, wie auch in anderen europäischen Staaten.
Und ob GER resp. Brüssel wirklich so naiv handeln, mag mal dahin gestellt bleiben. Diplomatie und Weitsicht sind offensichtlich nicht jedermanns Sache.

Es ist ein einfacher Nenner:

Es ist ein einfacher Nenner: Die Türkei gehört geographisch und kulturell nicht zu Europa, sondern zum Nahen Osten.

Dies muss für keine Seite ein Nachteil sein.

Danke

Die meisten hier im Forum sprechen mir aus der Seele.
Bis auf ein paar, die dem Herrn E. immer noch die Füße lecken, haben es die meisten begriffen.

Respekt vor unseren Nachbarn!

Ich bewundere Österreich schon seit langem, aber nun noch mehr. Klare Worte die aus dem Berliner Kanzleramt schon lange hätten kommen müssen.
Respekt!

Kern...

...ist innenpolitisch ein Getriebener !
Dennoch liegt er natürlich richtig mit seiner Einschätzung.

Das die EU-Kommission die Voraussetzung für die Beitrittsverhandlungen später sicherlich als erfüllt ansehen wird (ganz gleich was Erdogan sich noch alles leistet), ebenso wie das irrige Berlin, gilt wohl als sicher.
Das ändert jedoch nichts daran, dass ALLE Länder der EU diesem Beitritt der Türkei zustimmen müssen.

Und daran glaube ich definitiv nicht !

Herr Erdogan , ein Diktator ? Echt ?

"Das haben wir nicht gewußt. Wir konnten auch nichts sagen , weil wir ja nicht gefragt haben. Da können wir uns keine Vorwürfe machen. Wir haben alles richtig gemacht.
Und außerdem : Es ist so unheimlich schwierig aus der knieenden Position, die wir für unsere transatlantischen Freunde eingenommen haben in den aufrechten Gang zu gelangen. Das Aufstehen ist so schwer, aber das liegt bestimmt nicht an unseren voll gestopften Taschen die ja eine Trägheit des Geistes befördern sollen. Wir tragen die Verantwortung für alles, natürlich voll.
Wie war die Frage noch gleich ?"

Danke Herr Kern für diese

Danke Herr Kern für diese klare Aussage!!!

Hätten Sie nicht Lust an Stelle von Merkel und CO bei der Bundestagswahl 2017 anzutreten.
Sie hätten gute Aussichten auf einen Wahlerfolg. Denn hier in Deutschland gibt es zur Zeit nur eine "Alternative" zum Chaos der Bundesregierung.

zu @Melanda: wollen wir hoffen

Viele Andere hoffen hoffentlich auf etwas anderes und werden hoffentlich noch einiges dazu beitragen. Die FPÖ in Österreich hat politisch weder etwas gelöst noch sonst irgendetwas auf die Reihe gebracht. Gegen den Filz wettern und selbst die größte (siehe Haider und Kärnten) Vetternwirtschaft etablieren gehört ausser ihren unsäglichen Hetztiraden und dem braunen Heldengedenken zum Alleinstellungsmerkmal dieser Partei. Leider hat der Vorgänger Faymann zu spät die Kurve gekriegt und Merkels Politik auch in diesem Land für entsprechende Flurschäden gesorgt.

Kern kuscht vor Kurz wie auch der populistischen FPÖ!

Der Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei würde doch nichts ändern. Deshalb bleibt es eine populistische Forderung, wie sie in Österreich gern erhoben wird.

Die Beitrittsgespräche sind formalisiert und behandeln die Kopenhagen-Kriterien.

Ohne Beitrittsgespräche müsste man ebenfalls über die in Kopenhagen festgelegten Kriterien sprechen, um der türkischen Opposition (etwa 48%) zu helfen. Dafür müsste man dann um diplomatische Gesprächstermine ersuchen, die dem deutschen Botschafter seit längerem verweigert werden.

Der Abbruch der Beitrittsverhandlungen brächte also keine ersichtlichen Vorteile. Kern müsste zunächst darlegen und begründen, was er damit erreichen will. Das tut er nicht!

In Österreich werden oft einfache "Alternativen" aufgezeigt, die einen wesentlichen Fehler haben: Die Alternativen sind schlechter als der Status quo!

Wie lautet dieser alte Spruch,

"Klein aber fein ", und das fällt mir gerade in diesem Zusammenhang zu Österreich ein. KleineSie Land mit scheinbar hellen Köpfen. Die Führung dieses Landes hat den Bezug zur Realität noch nicht verloren. Hoffentlich haben wir in Deutschland auch bald wieder eine solche Situation. Ich bin halt ein naiver Positivdenker.

wieder einmal Danke

Danke Österreich! Unsere Kusch- und Kuschelpolitik ist ja nicht mehr auszuhalten. Ich vermag über die Folgen der Visafreiheit gar nicht nachdenken. Fragwürdige EU-ERWEITERUNG hatten wir doch schon zur Genüge und die Türkei passt definitiv nicht dazu. Das haben die jüngsten Entwicklungen doch wohl ausreichend unter Beweis gestellt. Ich frage mich, was es da noch zu verhandeln gibt.

@MartinBlank

Einen obskuren Populismusbegriff haben Sie da.

@04:40 von Melanda

"Das ist die Auswirkung dass die sogenannten "Rechtspopulisten" in Österreich ein gewichtiges Wort mitreden dürfen"
Ui das ist mir aber neu, daß die FPÖ in der Regierung sitzt!
Nur zur Info: Bundeskanzler Kern ist von der SPÖ!

die türkei ist in die europäische zollunion ein-

gebunden.
das scheint ihr zu reichen und ist ebenso wirtschaftlich zu größter bedeutung.

eine weitere integration in die europäische wertegemeinschaft wird tatsächlich nicht gewünscht.
schon garnicht in die europäische währungsunion.

entgegen der beteuerung von erdogan vor vielen jahren, er trage die verhandlungsverträge ständig in der linken innentasche seines jackets, sieht die realität tatsächlich anders aus.

alle beteiligten wissen dies, auch wenn die rhetorik anderes vermitteln wollte.

Frage zu Erdogan

Kann Herr Erdogan eigentlich abstrahieren, was andere Menschen denken?
Scheinbar nicht, sonst würde er nicht so vorgehen. Erst alle anderen die Latte vor den Kopf knallen und sich dann darüber beklagen, daß man ihn nicht mehr lieb hat.

By the way: Hut ab vor Österreich! Da können die Piefkes (zur Info: die Bayern sind keine Piefkes) noch viel lernen, außer dem Verhältnis zur FPÖ.

Danke Östereich

In Östereich haben noch führende Politiker den Mut zur Wahrheit. Die deutsche Regierung und ihre Blockparteien sind nicht willens die deutlichen Probleme mit der Türkei anzuerkennen. Ich wünsche mir schnell die Bundestagswahl herbei.

Triviale Gossensprache der Rechtspopulisten und alle Feiern

Das bisher die die Türkei nicht in die EU
kommt, oder kommen wird , weiß jeder :-)
Denn von den erfüllungen der Aufnahmekriterien,
sind diese noch meilenweit entfernt. Was BK Kern macht,
ist lediglich populistische eine Tür zuzuknallen und weiter heimlich durch
durch den Sehschlitz zu schauen.
Österreichs Kern ist ebenso wie Frau Merkel nicht die EU.

Endlich eine Stimme der Vernunft

Im Grunde drückt der österreichische Bundeskanzler nur das aus, was die meisten von uns denken. Es ist eine Stimme der Venunft! Die Rechtsstaatlichkeit ist in der Türkei bereits zum Erliegen gekommen und das nicht erst seit dem Putsch. Die türkische Regierung scheint auf Konfrontation programmiert zu sein und diese Politik dürfte sich bei einer EU-Mitgliedschaft kaum ändern. Die EU-Verdrossenheit, schon jetzt sehr hoch, würde sich weiter verstärken.
Wie naiv und blauäugig muss man sein, das nicht zu erkennen?

EU/Türkei

Ich bin für eine gut nachbarliche Zusammenarbeit, wo beide ihre Vorteile herausziehen können, aber ich bin gegen einen EU Mitgliedschaft, es passt geographisch nicht, denn sonst könnten ja jeder dazu kommen und nur weil es die USA gerne aus strategischen Gründen haben wollen, so müssen wir uns dem doch nicht unterwerfen.
Aber so wie sich Herr Erdogan aufspielt, so sollte man dann darauf hinweisen, dass dieses ein guten und freundschaftlichen Zusammenarbeit nur hinderlich sein kann.
Freundschaftliche Zusammenarbeit kann nur im einer Gleichberechtigung erfolgen, ein Diktat von welcher Seite auch immer würde nur alles zerstören.
Diplomaten sind gefragt, wer sie aber ausgrenzt, der zeigt, dass er an einer friedlichen Zusammenarbeit kein Interesse hat.

Auf Eis legen

Ich würde Herrn Erdogan sagen: Wir müssen uns die Sache überlegen und bis dahin auf Eis legen.

@um 05:42 von Elbestrand

Schön das Sie der Meinung sind, das Sie Geld haben und bestimmen können wer in der Türkei regieren zu hat, dabei spielt das türkische Volk, deren Wahlen und Willen anscheinend keine Rolle? Möglicherweise und in Zukunft wir haben es andauernd mit Hellesehern zu tun, die in die Zkunft schauen können und nichts weiter vorbringen als irgendwelche Vorwürfe. Wie wäre es mal mit Fakten? Die Türkei hat Millionen von Flüchtlingen aufgenommen, wobei die EU sich mit allem sträubt diese ja nicht auf zu nehmen. Der Erdogan hat die Türkei in einen Zustand gebracht, von der die Türkei seit Ewigkeiten entfernt war, es wäre mal schön, wenn Sie sich damit befassen, warum die Türkei Ihn und seine Partei überhaupt gewählt hat und zu Ihm steht.

Engagierter Bürger: In der EU müssen alle gemeinsam handeln!

"Ich schlage vor: Die Europäische Union zu beenden"
Nein, genau das Gegenteil ist notwendig. In der EU müssen alle Mitgliedsstaaten viel enger und vorallem gemeinsam handeln. Dann kommen wir weiter. Aber nicht, wenn wir zur Kleinstaaterei zurück gehen. Das ist die Politik, die Russland will.

Endlich

bringt es einer auf den Punkt: Danke Austria! Hoffentlich haben jetzt auch andere Staaten und Politiker den Mumm, sich aus der Deckung zu bewegen!

Ich finds soooo Weltklasse ...

... Und wieder sind es die Österreicher, die als Erste in der Realität ankommen und Klartext sprechen.
.
Das ewige Rumgeeiere unserer führenden Politiker wird in der Türkei als Schwäche angesehen. Soviel Soziokulturelle Inkompetenz dies nicht zu erkennen wäre ansich der eigentliche Skandal.
.
Dass es für diese Türke mit diesem Präsidenten keinen Weg in die EU-Wertegemeinschaft geben kann, ist mitlerweile einigermaßen unbestritten. Dass es wieder die Österreicher sind, die unbequeme Wahrheiten aussprechen ist einmal mehr Beeindruckend.

Na endlich mal jemand der das

Na endlich mal jemand der das ganze beim Namen nennt. Und was macht unsere Angie? ?? Wahrscheinlich kritisiert sie nun Wien dafür. Die Türkei hat nichts in der EU zu suchen

Nicht abbrechen. Zu früh!

Wir müssen schon noch abwarten, was die Türkei aus sich macht und wie sie mit den zahlreichen Verhaftungen umgeht. Bereits jetzt lassen die privaten Investitionen und Urlaube in die Türkei stark nach.

@ Melanda 04:40

Es ist schon erstaunlich, wie Sie (völlig off topic) immer wieder die Rechtskurve kriegen. Außerdem stimmt es nicht, Kern ist als SPÖ-Kanzler keineswegs von den Rechten abhängig.

Klartext?

Nichts für ungut, aber sah es je so aus das die Türkei ernsthaft eine Chance auf EU Mitgliedschaft hatte? Ich habe eher den Eindruck, in konservativen Reihen wird aufgeatmet, hat man doch endlich einen naheliegenden Grund die Farce zu beenden. Das Thema war doch schon immer unbequem.
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Wie schon ein anderer Kommentator schrieb: wehe denen, die unsere Gesellschaft spalten.

Kleine Staaten

Es kommt oft vor dass kleine Staaten(Zypern, Österreich, usw.), die kaum oder wenig Beziehung mit der Türkei haben, grosse Sätze ohne Gewicht bauen. Die Grossen werden mit Maß grösser.

Aussagen. Den Österreichischen Bundeskanzler und seinen Außenminister verstehe ich nicht nur aufgrund ihrer deutschen Sprache, sondern weil sie das Thema ohne Umschweife auf den Punkt bringen. Darüber hinaus müssen wir viele andere Punkte endlich offener angehen.

Offensichtlich ist für manche erst nach der Kölner Silvesternacht und danach wieder in Köln der Wahlkampfveranstaltung Erdogans mit seinen 40.000 islamistisch konservativen Anhängern sichtbar, hier läuft etwas vollkommen aus dem Ruder.

Die Türkei ist seit Jahrzehnten ein Fremdkörper innerhalb der europäischen Völkergemeinschaft. Im Klartext Österreichs wird das klarer als mit unserem gepflegten Fremdsprech "political correctness". Unser hieraus aus falscher Rücksichtnahme angebotene kleine Finger kostet uns zunehmend die ganze Hand.

Integration ob innerhalb der EU oder im Einzelstaat muss von beiden Seiten gewollt sein und wer sich für den Hinterhof entscheidet, muss dann auch mit allen Konsequenzen in ihm leben.

Ein wenig Theaterdonner

kann vielleicht nicht schaden. Die Demonstration, dass diesen auch Andere beherrschen, könnte einem völlig abgehobenen Egomanen vielleicht ein paar Zentimeter zur Erdoberfläche zurück bringen.

Mehr aber auch nicht. Man kann nicht ein ganzes - momentan freilich arg aufgeputschtes Land - mit einer einzigen Person mit Sultansträumen gleichsetzen.

Eine Abkehr eines bis dato sehr erfolgreichen Staatslenkers von dieser Egomanie ist kaum zu erwarten, der kleinste Schritt zurück ist mit Gefahren für die eigene Person verbunden, ob nun durch die nächsten Vertrauten oder eine nationale oder internationale Gerichtsbarkeit.

Aber wie auch immer, es kommt ein Nach-Erdogan-Leben. In einer Woche, in zehn Jahren, wer weiß. Und zu dem Zeitpunkt sollte nicht alles bisher Erreichte - und das ist eine Menge - in Trümmern liegen.

Österreich ist Vorreiter

Mit der Erdogan-Türkei sollte man jetzt die Gespräche jeder Art unterbrechen. Die verbalen Attacken der türkischen Regierung sind einfach unverschämt. Russland die eine ähnliche Politik betreiben müssen Wirtschaftssanktionen ertragen. So was sollte die EU auch mit der Türkei machen. Wenn die Investitionen fehlen und die Folgen mal bei der Bevölkerung ankommen sind, dann schreien auch nicht mehr so viele nach Erdogan. Nochmal Österreich muss man unterstützen.

bounty77, 06:54

||Andere Beitrittskandidaten, die wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich zumindest fragwürdige Strukturen aufweisen, sind in einem Bruchteil der Zeit in die EU aufgenommen worden.||

Da haben Sie recht; andereseits handelt es sich aber, im Gegensatz zur Türkei, um europäische Länder.

Rein populistische Innenpolitik

In Österreich stehen Präsidentschaftswahlen an - die Rechten machen Druck. Deswegen sagt Kern so etwas!
Dass die Türkei nicht auf dem Weg nach Europa ist sieht jeder. Aber aussprechen muss man das nicht. Die Türkei ist in der NATO ein wichtiges Element. Wenn wir wirklich die Türkei politisch in die Arme der Russen treiben wollen sollten wir uns zuerst eine alternative NATO Strategie ausdenken!

Tu felix Austria

Und wieder einmal kann man nur anerkennend sagen: Die Österreicher haben's verstanden. Viele ihrer "Vorzeige-Miteuropäer" offenbar immer noch nicht.

Neuorientierung der Türkei

Man sollte nicht vergessen, dass die Türkei ein potenziell großer Absatzmarkt ist. Außerdem würde sich dann die Türkei an die ehemaligen Osmanischen Staaten ausrichten und versuchen langfristig eine Allianz aufzubauen. Da sich die Türkei auch selber zunehmend zu einem Industriestaat entwickelt würde die Türkei einen noch größeren Absatzmarkt, der Deutschland eigentlich sehr wichtig ist, ebenfalls in Anspruch nehmen wollen. Also langfristig wäre ein Abbruch der EU Beitrittsgespräche eher ein Minusgeschäft für Deutschland. Ob die Türkei die EU wirklich braucht!? Eventuell nur kurzfristig. Die Türkei würde durch den Abbruch der Gespräche nur gestärkt werden und noch unabhängiger von der EU werden.

Wie immer

macht Österreich den Vorreiter wenn es um das erkennen der Wirklichkeit geht.

Nur unsere eigene Regierung lebt irgendwie auf einem anderen Planeten und lässt mit sich alles machen.
Schon in Köln hätte eingegriffen werden müssen, Menschen die schon immer oder sehr lange hier leben und einen Deutschen Pass haben kann ich nicht verstehen.

Unser Land wird immer mehr zerrissen im inneren, Staat und Politik müssen getrennt bleiben.
Wenn ich da an die gestrige Diskussion denke mit der Schule.

Unsere Regierung muss endlich mal tätig werden und nicht immer vor jedem kuschen, und auch mal aufpassen wem sie folgen oder sich dazu drängen lassen.

Aber wir hätten ja nicht mal jemand den wir wählen könnten der gewillt ist das zu ändern.

Gruß

@um 09:14 von Fanreisender

sehr guter Kommentar, hilft die Angelegenheit auch einmal
aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Danke!

Herr Sina: Warum muss die

Herr Sina: Warum muss die Türkei auf viel Geld verzichten wenn die Beitrittsverhandlungen abgebrochen werden? Die 6 Milliarden Euro von der EU bekommen doch Hilfsorganisationen! Und eben nicht der türkische Staat oder gar Erdowahn persönlich! Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Ehrliches Österreich

Nun hat endlich ein Regierungschef eines EU Landes das ausgesprochen, was für die Mehrheit der Bürger schon immer feststand: die EU ist weder geografisch, politisch, kulturell oder religiös einTeil Europas.

Die falsche Entscheidung, 2005 Beitrittsvehandlungen mit der Türkei zu eröffnen muss endlich korrigiert werden.

Angela Merkel hatte eine privilegierte Partnerschaft vorgeschlagen. Nun soll sie sich nicht drücken und endlich mit dafür sorgen, dass das leidige Thema ad acta gelegt wird!

Die Türkei und die EU Beitrittsverhandlungen

Waren schon immer schwierig, denn die Türkei hatte auch schon vor dem Putsch keine guten Chancen auf einen Beitritt. Zuviele ungelösten Probleme, fehlende Standards.
Rein geografisch gehört eh nur ein kleiner Teil der Türkei in die EU. Gespräche dennoch nicht abbrechen, denn die Türkei bleibt ein wichtiger Partner.

Klare Sprache...

....seitens Österreichs. Nebenbei bemerkt frage ich mich wer erhält denn die vielen Gelder in der Türkei ? Und wer kontrolliert die Verwendung?

Wenn es heißt:

"Gleichwohl bleibe die Türkei "in sicherheitspolitischen und integrationspolitischen Fragen ein wichtiger Partner" - etwa bei der Bekämpfung der Terrormiliz "Islamischer Staat", darf das bezweifelt werden.
Im MorgenMagazin hat Michael Lüders erklärt wie und warum die AKP-Regierung den IS unterstützt hat. Auch jetzt noch sind die Hauptfeinde der AKP Gülen und die PKK, wobei bei den Artillerie-Angriffen auf die von Kurden bewohnten Städte kein Unterschied gemacht wird zwischen PKK und Zivilbevölkerung. Man brauch nur mal auf Google Bilder Städtenamen wie Cizre eingeben.

@um 07:00 von Oehl

Die Türken die hier schon ewig leben und einen legitimen Staat haben, denen werden solche Sachen unterbunden, aber PKK Anhängern die man als Terror Organisation anerkannt hat, werden alle Möglichkeiten gegeben. Das ist nicht fair und sowas erwartet man nicht von seinen Partnern.

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