Kommentare

Beim naechten Badeaufenthalt in F....

darf man also nicht in Radlerhosen, langem Hemd und Hut in F baden? Danke Frankreich! Wer sich an solchen Sachen aufhaengt sollte nen Arzt aufsuchen.

Agent lemon

Sie können sowieso machen, was Sie wollen, das betrifft Sie alles nicht ... Sie sind schließlich ein Mann.

Ich wünsche mir, von echten Kerlen, dass sie sich mit dem Problem real auseinandersetzen und es z. B. So machen, wie es z.T. Iranische Männer tun, sie kleiden sich, wie es den Frauen vom Allmächtigen vorgeschrieben ist, um sich mit ihnen zu solidarisieren und ein Zeichen geben diese bekloppte Gängelung zu setzen.

Und wer machts?

Also Männer zeigt euch so tolerant und solidarisch und tragt einen Burkini bei eurem nächsten Schwimmbad- oder Seebesuch, statt immer nur zu quatschen.

Bei mir bringts leider nix, ich bin kein Mann.
Ich würde es aber tun, wenn ich einer wäre.

Gehirn einschalten

"Marine Le Pen, forderte, es müsse so schnell wie möglich ein Gesetz verabschiedet werden, das gut sichtbare religiöse Symbole in der Öffentlichkeit verbiete."

Dazu gehören dann sicherlich auch die Trachten Katholischer-Ordensschwestern und die Kutten von Mönchen. Dafür wird die gute Frau Le Pen sicherlich eine Menge Unterstützer im katholischen Frankreich finden.

@ Agent lemon - Radlerhosen, lange Hemden, ...

>>Beim naechten Badeaufenthalt in F.... darf man also nicht in Radlerhosen, langem Hemd und Hut in F baden?<<

.
Haben Sie Radlerhosen, langes Hemd und Hut erwähnt, weil es keine Radlerhosen, lange Hemden und keine Hüte für uns Frauen gibt?

Oder weil aus irgendwelchen religiösen Gründen wir Frauen keine Radlerhosen, lange Hemden und auch keine Hüte in der Öffentlichkeit tragen dürfen?

Oder gibt es auch ein Gegenstück zum Burkini für Männer? Damit ihr Männer eure Scham in der Öffentlichkeit vom Knöchel bis zu den Haarspitzen bedecken könnt?

Am 29. August 2016 um 02:09

Am 29. August 2016 um 02:09 von Bruchpilot
Gehirn einschalten
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Ja stimmt sollte man. Nur sind Trachten Katholischer-Ordensschwestern und die Kutten von Mönchen dienstbekleidung der Kirchendiener.
Es wurde auch nicht gefordert das islamische Prediger mit Jeans den Gottesdienst abhalten.

Ich glaube ich hatte schonmalo eine ARD Korrespondenten mit Kopftuch gesehen weil es in dem Land Pflicht war.
Sprich europäer sind gezwungen die geltenden Gesetze des Landes anzuerkennen.

Umgekehrt ist es eben niucht so. Wir haben den Islam ztu akzeptieren,egal wie er sich gibt und was er tut.
Den esm mgtibt Deutsche die Gesetze für den Islam ändern wollen.

Hier besonders erwähnt Kinderhochzeiten.Schon von einem deutschen OLG erlaubt.

@ Bruchpilot - Nonnen und Mönche

("Marine Le Pen, forderte, es müsse so schnell wie möglich ein Gesetz verabschiedet werden, das gut sichtbare religiöse Symbole in der Öffentlichkeit verbiete.")
>>Dazu gehören dann sicherlich auch die Trachten Katholischer-Ordensschwestern und die Kutten von Mönchen. Dafür wird die gute Frau Le Pen sicherlich eine Menge Unterstützer im katholischen Frankreich finden.<<

.
Mit dem Argument können Sie höchstens bei denen Punkten, die auch sonst wenig Berührungspunkte mit (christlicher) Religion haben.

Bereits seit Jahrzehnten ist es Mönchen und Nonnen freigestellt in der Öffentlichkeit zivil gekleidet zu sein.
Und selbst Badeanzüge, also diese ärmel- und beinlosen Badebekleidungen sind für Nonnen schon länger kein Tabu mehr.
http://www.religionen-entdecken.de/eure_fragen/duerfen-nonnen-zum-schwim...
gekürzt:
http://tinyurl.com/zfspa74

01:49 von StöRschall

Zu wilhelminischer Zeit trugen auch die Männer an den deutschen Seebädern Badeanzüge.

Würden diese ringelgestreiften Ihrem Ansinnen genügen?

Haben Sie eine Bezugsadresse?

"Gut sichtbare religiöse Symbole"

in der Öffentlichkeit verbieten", wie es Frau Le Pen fordert, finde ich nicht hilfreich.

Meiner Meinung nach kommt es vielmehr auf die Intention an, die die Träger der religösen Symbole hiermit verbinden.

Grenzen die Träger sich damit also von der "Mehrheitsgesellschaft" in einer nicht mehr erträglichen Weise ab und ggf. von dieser aus? Geschieht das Tragen des religiösen Symbols überhaupt freiwillig? Ist das Symbol überhaupt religiös oder doch eher politisch?

Je nachdem wie die Antworten auf obigen sicherlich nicht vollständigen Fragenkatalog ausfallen, sollten meines Erachtens manche Symbole verboten werden (können). In Deutschland z. B. ist ja mit gutem Recht das Hakenkreuz verboten worden.

@ 02:24 von Cemre

Haben Sie Radlerhosen, langes Hemd und Hut erwähnt, weil es keine Radlerhosen, lange Hemden und keine Hüte für uns Frauen gibt?

Es gibt Radlerhosen für Frauen wie für Männer. Aus ästhetischen Gründen sollte allerdings die Mehrheit der Frauen wie auch Männer darauf verzichten, diese zu tragen.

Es gibt lange Hemden auch für Frauen. Und vielen stehen sie ausgesprochen gut.

Hüte sind heutzutage eine darbende, aber immer noch Frauendomäne.

Super Argumente für ein

Super Argumente für ein Burkini-Verbot
*facepalm*

Letztlich dürfte ich als Frau dort auch keinen Surfanzug tragen??

Ich gehe seit Jahren wenn mir das Wasser im See oder Meer zu kalt ist - unter 28°C ist zu kalt - mit einem Neopren-Tauchanzug baden.

Körperverhüllung pur!

Na und??

Hier geht es letztlich nur um Rassismus übelster Sorte!

@ 02:41 von Cemre

Bereits seit Jahrzehnten ist es Mönchen und Nonnen freigestellt in der Öffentlichkeit zivil gekleidet zu sein.

Das widerspricht meiner Lebenserfahrung.

Gilt das für alle Orden?

Oder gibt es vielleicht Orden mit dem Selbstverständnis, selbstgewählt auf die Freistellung zu verzichten?

Darum gehts...

Zitat Manual Valls:

"Den Burkini zu verbieten, bedeute nicht, die individuelle Freiheit infrage zu stellen, sondern einen tödlichen und rückschrittlichen Islam zurückzuweisen." -derstandard.at/2000043447019/Burkini-Gesetz-in-Frankreich-gefordert

...nicht um ein dämliches Kleidungsstück!

Es betrifft eine kleine

Es betrifft eine kleine Minderheit und deswegen soll man ein Gesetz machen? Ist das nötig? Und ist es nicht wieder eine Bevormundung? Was ist mit den Menschen, die bewusst so etwas tragen um z.B. Narben zu verdecken oder weil sie die Sonne nicht vertragen? Ist es okay, wegen einer Minderheit eine andere Minderheit Schaden zuzufügen?

Und wieso regen sich schon wieder vor allem ältere Männer auf?

Mit solchen Aktionen blamiert sich der Westen und zeigt, was er von Freiheit hält. "Freiheit": Aber bitte nur so, wie wir es wollen und natürlich erzwungen. Vielleicht sollten manche ein Lexikon aufschlagen.

Attacke der Rassisten und Sexisten

"Wir fordern viel nackte Haut von allen!"
"Das individuelle Schamgefühl der Frau ist uns egal!"
"Terror kann ich an der Kleidung verifizieren!"

Was sind doch allerorten für despotische Phobiker (und Voyeure?) unterwegs, um eine political correctness einzufordern, die es über den Burkini mit Sicherheit nicht geben wird.

Wenn das kulturelle Erbe Europas lautet, obrigkeitlich verordnete Fleischbeschau zu installieren, um kulturell-religiöse Sezession zu betreiben, bin ich nicht dabei.

@ 03:13 von Miauzi

Letzten Sommer in Cornwall:
ins Wasser durften nur Träger/innen eines Neopren-Anzugs.

Unumstößlich auch für meine elfjährige Tochter.

Der Unterschied der erhältlichen Neopren-Anzüge zu einem Burkini ist aus meiner Sicht marginal. Ein Imam hätte höchstens einen Zentimeter am Knöchel bemängeln können.

@ ekko - Lebenserfahrung

(Bereits seit Jahrzehnten ist es Mönchen und Nonnen freigestellt in der Öffentlichkeit zivil gekleidet zu sein.)

>>Das widerspricht meiner Lebenserfahrung.

Dem zu Folge sind Sie nicht in einer Schule gewesen, welche von einem Kloster geleitet wurde.

.
>>Gilt das für alle Orden?<<

... und selbst wenn nicht für alle Orden gelten würde, so würde zumindest die Auswahl bestehen, welchem christlichen Orden jemand beitreten würde.

Besteht, abgesehen von Alleviten, die sowieso von der ganzen Burka, Burkini Diskussion nicht betroffen sind, bei Sunniten auch die Wahl, unbedeckt zu sein?

... sagten Ihnen übrigens der Begriff Diakonissen etwas?
Schon einmal einer der immer weniger werdenden Diakonissen getroffen? Vielleicht sogar im Schwimmbad?

keinesfalls rassistisch

Ein Verbot ist keinesfalls rassistisch. Es ist schon seltsam das so etwas ständig geschrieben wird. Interessiert sich wirklich keiner mehr für die genaue Bedeutung eines Wortes?

Wenn jemand das Verbot als fremdenfeindlich oder intolerant bezeichnet ist das etwas anderes. Darüber lässt sich streiten. Jeder kann selbst entscheiden ob so etwas toleriert werden kann oder muss.

Das Wort 'Rassistisch' ist hier aber völlig fehl am Platz. Ich bin aber mittlerweile davon überzeugt das die missbräuchliche Benutzung Absicht ist. Es ist eine einfache Methode eine Diskussion zu unterbinden, denn vermeintlich Rassistische Thesen sind indiskutabel. Gleichzeitig brandmarkt man seine Gegner als Rassisten und präsentiert sich selbst als edler Kämpfer gegen 'rechts' - Womit wir wieder bei einem Wort wären, dass oft missbräuchlich genutzt wird.

@ styxxx - Quanitätsargument

>>Es betrifft eine kleine Minderheit und deswegen soll man ein Gesetz machen? Ist das nötig?<<

.
Wenn Quantität das ausschlaggebende Argument wäre, bedürfte es dann auch der BTM Gesetze?
Schließlich sind die tödlichen Folgen von Betäubungsmitteln nur im hunderstel Promille Bereich zur Gesamtbevölkerung.

Und warum wird dann ein Verbot von Thor Steinar (oder wie diese Marke geschrieben wird) in Landtagen erlassen. Betrifft es etwa so viele Leute die solche Sachen anziehen?

@ ekko - Männer Badeanzug und Frauendomäne Hüte

@ ekko
>>Zu wilhelminischer Zeit trugen auch die Männer an den deutschen Seebädern Badeanzüge. Würden diese ringelgestreiften Ihrem Ansinnen genügen?<<

Dann jedoch auch in der selben Stoffqualität.
Dick und bei Flüssigkeitskontakt vollsaufend, um mindestens ein Kilo schwerer und dazu runterhängend.

.
>>Hüte sind heutzutage eine darbende, aber immer noch Frauendomäne.<<

Immer noch Frauendomnäne?
Gab es denn nie einen Chapeau Claque, einen Homburger, ... ? Die Markennamen von denen mein Vater schwärmte werde ich wahrscheinlich nicht aufzählen dürfen, existieren in Italien und den USA noch immer.

@ 03:28 von styxxx

Als älterer Mann mit aktuell sonnenunverträglichen Schrammen an den Beinen habe ich mir diesen Sommer in Spanien die Freiheit gegönnt, nachts und nackt zu baden.

Hat keiner gemerkt.

@Miauzi

Sie sagen es. Das ist Rassismus uebelster Sorte. War mal jemand in Rumaenien , Bulgarien, Polen usw.auf dem Land? Lange Schuerzen, voll geschlossen und Kopftuecher sind da heute noch Standard. Auch Stings an thailandische Straenden ist sicher alles andere als dortige Kultur. Von vielen Tempelbesucherinnen mal abgesehen, die sich oft gar rabiat den Besuchsvorschriften widersetzen. Wir brauchen gar nicht so zu tun. Ja, das ist Rassismus.

Argumente

Fallen den Befürwortern des Burkinis eigentlich keine Argument ein?

Oder warum werden immer die selben vorgetragen?

- geringe Quantität Argument
.... tragen nur so wenige

- Weihnachtsmann, Karneval/Fasching Argument
... dürfen dann auch nicht mehr verkleiden

- Vergleich mit Kleidungsstücken die sowohl von Frauen, als auch von Männern getragen werden Argument
... darf nicht mit dem Neoprenanzug, mit der Radlerhose ins Wasser

- Nonnen/Mönch Argumnet
Mönche und Nonnen tragen auch alle "Tracht"
(eben nicht)

- jeder darf tragen was sie/er will Argument
... Verbot von bestimmten Marken? Verbot von bestimmten Zeichen, Abzeichen (Zu recht aus meiner Sicht.)

- Sonnenschutzargument
... dann sollten die Burkinis zumindest den australischen UV 50+ Schutz erfüllen, was allerdings nicht (immer) der Fall ist. Und warum ist dann Sonnenschutz nur eine Angelegenheit von Frauen?

.
Können TAZ, die Vordenker von SPD, Bündnis90/den Grünen, der Linken keine besseren Argument zum kopieren vorlegen?

Herz und Herz
>>Attacke der Rassisten und Sexisten
"Wir fordern viel nackte Haut von allen!"
"Das individuelle Schamgefühl der Frau ist uns egal!" "Terror kann ich an der Kleidung verifizieren!" Was sind doch allerorten für despotische Phobiker (und Voyeure?) unterwegs, um eine political correctness einzufordern, die es über den Burkini mit Sicherheit nicht geben wird. Wenn das kulturelle Erbe Europas lautet, obrigkeitlich verordnete Fleischbeschau zu installieren, um kulturell-religiöse Sezession zu betreiben, bin ich nicht dabei.<<

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Bei Badeanzügen sprechen Sie bereits von voyeuristischer Fleischbeschau?

Dann wird es also Zeit, dass die schwarzen Balken in Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehen Einzug halten.
Vielleicht auch verbunden mit einer Sittenpolizei, wie im Iran?

Sonnenschutz

In Australien und Neuseeland baden inzwischen viele Kinder und mehr und mehr Erwachsene im Ganzkörperanzug - dem Ozonloch geschuldet. Dieser leider heute unvermeidliche Schutz vor Hautkrebs wird demnächst auch hier die Bademoden ändern. Die Haut vergisst keinen Sonnenbrand. Daher bringen hier gesetzliche Maßnahmen gar nichts, da es kein im Islam vorgeschriebenes Aussehen der Badebekleidung gibt. Ein Verbot "religiöser Kleidung" bringt also nichts. Letztlich kann nur die Verhüllung des Gesichts bei Notwendigkeit der Erkennung und non-verbalen Kommunikation verboten werden, letzteres vor allem in Schulen. Was wir brauchen ist eine kulturelle Auseinandersetzung bzgl. der Freiheit des Einzelnen. Es muss gesichert sein, dass Frauen wirklich aus freiem Willen und eigener Überzeugung so handeln. Aber wieviele Männer in Deutschland wollen denn, dass Frauen tun, was sie wirklich wollen? Es ist so bequem, dass Frauen eher nachgeben und "flexibler" sind als Männer.

@ 03:48 von Cemre

Dem zu Folge sind Sie nicht in einer Schule gewesen, welche von einem Kloster geleitet wurde.
Nein, war ich nicht und ist in Deutschland auch eher ein Ausnahmefall.
Dessen ungeachtet war ich als Protestant in katholischen Klöstern zu Gast. Und wurde überrascht, dass gerade bei vermeintlich konservativen Orden das Abendmahl so gefeiert wurde, wie ich es von der Konfirmation her kenne (mit vorheriger katholischer Aufklärung: Teilnahme freiwillig weil nicht im Sinne des Papstes etc.).

Gilt das für alle Orden ... sagt Ihnen übrigens der Begriff Diakonissen etwas?
Daher weht der Wind: ich kenne Nonnen und Diakonissen mit dem Selbstverständnis, selbstgewählt auf die Freistellung zu verzichten.

Alawiten
Meine Heimatstadt ist eine Alawiten-Hochburg, wenn man es so nennen mag. Zu den sunnitischen und schiitischen Nachbarn stehe ich in regem Kontakt. Da gibt es, wie bei Deutschen, sohne und sohne - kein Bedarf für eine Belehrung Ihrerseits.

Also Kirchen und Kirchtürme abreißen?

"Marine Le Pen, forderte, es müsse so schnell wie möglich ein Gesetz verabschiedet werden, das gut sichtbare religiöse Symbole in der Öffentlichkeit verbiete".

Liebe Frau Le Pen, dann fangen Sie bitte mal bei Le Sacre Coeur an!

Non Kini

Am Besten nackt baden vorschreiben, dann gibt es auch keine Diskussionen ueber Bi, halb und andere Kinis. Ist auch leicht zu kontrollieren und mit einem scharfen Messer notfalls durchzusetzen. Und wer halt nicht will , der geht halt nicht baden, Ausnahme unsere Politiker und deren franzoesische Kollegen, die gehen ja sowieso baden.

Vielleicht gibt es dann farbige Sonnenschutzcreme als Alternative blau weiss rot oder schwarz rot gold, vielleicht auch welche mit gruen weiss rot oder nur gruen, die arabischen Schriftzeichen koennte man mit Hilfe einer Schablone aufspruehen und dann gibt es den neuen Beruf des Strandpainters.

Man muss einfach nach neuen Wegen suchen und die Kulturunterschiede einzuebnen und bei Nackerden ist er wohl eindeutig am Geringsten.

03:56 von Cemre

Badeanzüge - Dann jedoch auch in der selben Stoffqualität. Dick und bei Flüssigkeitskontakt vollsaufend, um mindestens ein Kilo schwerer und dazu runterhängend.
Meines Wissens gab es vor 100 Jahren nur solche Stoffe - für alle Geschlechter.

Hüte - Immer noch Frauendomäne?
Ein Freund von mir arbeitet in der Branche. Chapeau Claque, Homburger ... sind absolute Seltengänger.

Rassistisch - na logisch!

Man muss ja nur an die Franco-Zeit in Spanien zurückdenken (und etliche Jahre danach, und in Italien auch), um zu merken, dass man die Bade- und andere Sitten auch ganz anders sehen kann. Topless am Strand - da wurden die Missetäterinnen aber gleich von den einheimischen Sittenwächtern verjagt. Ohne Schleier oder mit kurzen Hosen in der Kirche - sofort raus mit den Ungläubigen. Komischerweise waren das damals Christen, die sich solche "Unanständigkeiten" verbaten - heute soll da der schaurige Islam dahinterstecken? Wer's glaubt, wird selig.

04:23 von Agent lemon

Erinnern Sie sich noch an die deutsche Fünfzig-Pfennig-Münze?

Die Botschaft in alle Welt war: die deutsche Frau pflanzt eine Eiche - und trägt Kopftuch.

Am 29. August 2016 um 02:32 von mhsh

"Sprich europäer sind gezwungen die geltenden Gesetze des Landes anzuerkennen.

Umgekehrt ist es eben niucht so. Wir haben den Islam ztu akzeptieren,egal wie er sich gibt und was er tut."

Das stimmt so nicht. Jeder hat die Gesetze des Gastlandes zu beachten. Der Unterschied ist, daß es im Westen keine vergleichbaren Gesetze gibt, weil sich die Rechtsauffassungen und das Verständnis von Menschenrechten z.T. grundlegend unterscheiden.

Wie gesagt. Gehirn einschalten.

Burkini-Verbot ist kontraproduktiv

Dadurch wird den Muslimas die Möglichkeit genommen, am gesellschaftlichen Leebn Frankreichs teilzunehmen und sich (und ihre Familien) besser zu integrieren. Im Gegenteil, die Leibfeindlichkeit des Islam gegenüber der Frau sollte nicht noch weiter befeuert, sondern durch die Toleranz des Burkinis abzuschwächen versucht werden.

Typische Überreaktion a la USA 2001. Die Besonnenheit und dadurch die Vernunft bleiben auf der Strecke.

Und ja, durch die Anschläge ist ganz Frankreich zutiefst verunsichert, und das Attentat auf das WTC 2001 war entsetzlich, aber Aktionismus und durch Furcht diktierte Handlungen und Maßnahmen sind in aller Regel nicht sinnvoll (um es vorsichtig auszudrücken).

@ 04:30 von Cemre

Ich bin kein Befürworter von Burkinis.

Ich vermisse es, von Angesicht zu Angesicht zu reden, wenn jemand sein Gesicht verbirgt.

Was die Körperkleidung: mitunter ist mehr mehr. Das sollte aber jede/r für sich entscheiden sollen - und dann auch vor sich verantworten.

Alberne Diskussion

Ich finde es schade, wie hier z.T. sehr albern argumentiert wird. Dies ist ein ernsthaftes Thema, das inneren Frieden, das friedliche Zusammenleben unterschiedler Wertvorstellungen berührt.

Ich stimme der Französichen Regierung zu, daß ein solches Verbot vermutlich verfassungswidrig wäre, weil es grundlegende Freiheiten unzulässig einschränken würde. Außerdem giesst es nur öl in's Feuer.

Wie unser Innenminister auch feststellte, man kann nicht alles verbieten, was einem nicht gefällt.

Wem nützt ein solches Verbot? Den Frauen, die sich freiwillig verhüllen? Den Frauen, die von Kindheit so erzogen wurden, und jetzt gar nicht mehr anders können? Den Frauen, die von den Familien unter Druck gesetzt werden?

Letztere dürfen dann gar nicht mehr aus dem Haus, und ihre Kinder auch nicht. Sie werden dann noch viel mehr isoliert, und integrieren sich noch weniger als jetzt schon. Das ist vor allem für die Kinder schlimm, weil sich gerade die zweite Generation integrieren muß.

@ 04:30 von Cemre

Zitat: "Vielleicht auch verbunden mit einer Sittenpolizei, wie im Iran?"

In den ach so "freien" westlichen Ländern werden nun wohl am Strand und in den Städten die Strandwächter und die normale Polizei die Aufgabe der iranischen Sittenpolizei übernehmen müssen um sicherzustellen, daß die Kleidungsvorschriften eingehalten werden.

Es wird dafür gesorgt den Burkini und die Verschleierung, als sichtbares Zeichen der Unterdrückung der Frau, aus unserer Öffentlichkeit zu verbannen.

Was wir nicht mehr sehen macht regt uns auch nicht auf.

Die Unterdrückung der Frau endet damit nicht, sie kann nur nicht mehr in die Öffentlichkeit.

Das ist etwa so sinnvoll, wie Frauen die unter häuslicher Gewalt leiden zu verbieten, mit sichtbaren Hämatomen zum Einkaufen zu gehen.

Bestraft werden die unterdrückten Frauen, nicht die Unterdrücker.

Gruß, zopf.

Wo ist die Toleranz geblieben?

Wie oft muss ich am Badestrand hässliche Tätowierungen ansehen – und warum sollen gut aussehende Burkinas verboten werden?
Burkinas oder Kopftücher mögen religiösen Hintergrund haben. Warum ist die jiddische Kippa erlaubt, oder ein Baseball Cappy der NYJ? Sollten die nicht ebenso verboten werden?
NEIN, Die Frage ist wo ist die Grenze! Ein Verbot ist ein verfassungsmäßig ungerechtfertigter Eingriff die persönliche Freiheit sich so zu kleiden wie man es für sich als richtig erachtet.
Nur zur Info – ich war evangelisch und bin zurzeit eher ein Freidenker

Am 29. August 2016 um 05:05 von ekko

"Die Botschaft in alle Welt war: die deutsche Frau pflanzt eine Eiche - und trägt Kopftuch."

Richtig. Ich muß auch immer daran denken, daß auch bei uns vor nicht allzu langer Zeit Kopftücher durchaus alltäglich waren.

Zwar hatte das wohl eher praktische statt religiöse Gründe, dennoch denke ich auch, wir sollten hier den Ball flach halten, und solche "Traditionen" weniger aufgeregt betrachten und einfach respektieren.

Daß man uns "fremde Elemente" wie Vollschleier / Burkas etwas argwöhnischer betrachtet, kann ich aber auch nachvollziehen.

Burkinis beleidigend aber nicht zu verbieten.

Ich meine das etwas scherzhaft.

Ich bin auch gegen ein Burkini-Verbot. Ich halte es auch für kontra-poduktiv, und man kann nicht ausschließen, das Frauen das sogar tragen wollen. Denen, die unter Drucke gesetzt werden, kann man per Verbot so auch nicht helfen.

Mal so ganz philosophisch betrachtet, finde ich als Mann freilich die ganze Idee schon fast beleidigend, daß man glaubt, den Körper einer Frau verstecken zu müssen. Warum? Glaubt man im Islam, dass der Durchschnittsmann seinen animalischen Sexualtrieb nicht kontrollieren kann und beim Anblick von etwas weiblicher Haut sofort unkontrolliert über selbige herfällt?

Burkini-Verbot

Also ich wäre dafür an allen Stränden, Badeseen und in allen Schwimmhallen das Tragen jeglicher Kleidungsstücke zu verbieten. Gott oder auch Alah haben den Menschen so erschaffen, wie er sich bemüht auf diese Welt zu kommen - nackt. Und dieses eine Kleidungsstück, die Haut, führt zu keiner Diskriminierung, denn diese Haut - egal welcher Farbe - genügt, um auf der Erde zu wandeln. Da erledigt sich jede Art von Diskussion oder Gesetz.
Und wem das nbicht gefällt, der braucht auch nicht baden zu gehen. Der kann in jedes ixbeliebige Land auswandern, wo man in Kleidern badet.

Nachtrag

Wenn ich mir das Bild so betrachte, so ist es schon diskriminierend, Männer mit freiem Oberkörper und die Frauen in solch einem Kostüm. Das sich die islamischen Männer nicht schämen ihre Frauen in so unbequeme Sachen zu stecken.
Um 1920 trugen Männer in D auch Badeanzüge, und es gab getrennte Badebereiche. Vielleicht sollte man diese wieder einführen, wenn Europa so dem Salafismus den Boden bereitet, dann sollten wir auch alte Traditionen aus den vergangenen Jahrhunderten wieder einführen.

Burkini

Burkinivebot ist quatsch wenn diese Frauen mit voller Montour baden wollen, ok. Nur gegen Vollverschleierung habe ich etwas. Das Gesicht muss gezeigt werden. Daran erkennt man wie sich das Gegeüber verhält und man ist dem nicht skeptisch.

Burkini hin oder her

Als Frau misch ich mich mal ein.
Ich lehne den Burkini im Wasser ab aber am Strand fänd ich den nicht schlecht.
Die ablehnung im Wasser ist darauf begründet das die Sachen am Körper kleben und das würde mich in meiner Freiheit für meinen Körper schlicht einschränken.
Das Element Wasser und der menschliche Körper sind nur frei wenn sie frei sind.
Aus Gesellschaftlicher Moral ist eine normale Badebekleidung völlig Akzeptabel.

Am Strand ist zum Hautschutz vor der Sonne ein Burkini allerdings gar nicht so übel.
Wir hier nennen diese Kleidung dann nicht Burkini sondern Strandkleider.
:-)

@Max Richter

Es gibt in Deutschland auch "Nacktbadestrände" (wir sind beim FKK ja ziemlich an vorderster Front mit dabei) und deshalb könnte man auch "Burkinibadestrände" einführen. Das Blöde ist, dass sich die "Nackedeis" nicht auf ihre Ecken beschränken und man durchaus auch in einem Waldstück am Wasser oder auf einem Boot liegend solche nicht wirklich tollen Exemplare sehen "darf" (sprich: MUSS).

Ein Burkini ist ja eher eine "Vollverkleidung" und dies macht das "Hinterher" etwas unpraktisch, denn man muss warten bis alles wieder trocken ist ODER man muss sich umziehen. Für letzteres ist "in der freien Wildbahn" selten eine Möglichkeit vorhanden und ersteres dauert ziemlich lange. Eine Badehose oder ein Badeanzug kann durchaus auch so trocknen, so dass man dies auch für die Heimreise anbehalten kann, und hat deshalb gewisse praktische Vorteile.

Rassistische Diskriminierung?

Wohl kaum.

Oder sind Muslime jetzt eine Rasse?

Restaurant

Die Badeburka zu verbieten macht meiner Ansicht nach wenig Sinn. Aber wenn ein Restaurantbesitzer entscheidet dass er keine verschleierten Leute in seinem Restaurant haben will, geht es schliesslich nicht um Angehoerige einer bestimmten Ethnie, und Restaurantbesitzer koennen ja umgekehrt auch ein Mindestmass an Kleidung verlangen, also z.B. dass Kunden nicht barfuss kommen oder nicht in Jeans oder Shorts. Warum soll einer da nicht bestimmen duerfen dass Personen mit Gesichtsschleier nicht rein duerfen?

Hab mal gegoogelt

Bademode 1925 Timmendorfer Strand
guckt mal rein.
Das würde man wohl als Burkini betrachten.
Und man glaubt es kaum mit Kopftuch.
Die Frauen bei uns haben sich Stück für Stück emanzipiert und leben heute mit Selbstbewusstsein ihre Bademode aus.
Auch unsere Männer haben sich auf diese Emanzipation Stück für Stück angenähert.
Gebt den Männern und den Frauen doch auch Zeit.
Denn alles braucht seine Zeit und zwar für alle.

Nonnen

Gehen Nonnen baden? Wenn ja wie? Das würde mich mal interessieren.

@ausgeglichen: keinesfalls

Sie haben in Ihrer Aufzählung "diskriminierend" vergessen. Dies trifft mehr zu als intolerant. Denn es soll das Tragen von offensichtlichen religiösen Symbolen verboten werden. Wir bestrafen also Menschen, die ihre Überzeugungen auch durch Kleidung zeigen.

Wie kann man Ordenstracht und muslimKleiderordnung vergleichen?

Burka unsd Burkini symbolisieren religiösen Zwang und widersprechen einem freien Frauenbild. Die Ordenstracht beruht auf einem freiwilligen und In vielen Jahren entwickelten Entschluss. Den Unterschied sollte man sehen, zwischen auferlegter Pflicht und aufgezwungener Knechtschaft.

Freiheit, Gleichheit, Bruederlichkeit

"Im Gegenzug müssen sich die Muslime weiterhin gemeinsam mit uns für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen einsetzen"

Das faellt Muslimen sicherlich leicht. Wie leicht das im Islam ist kann man an der Situation der Frauen in islamischen Laendern ablesen. - Ironie aus -

Westlichen Frauen wird in islamischen Laendern genauestens vorgeschrieben, wie man sich zu bekleiden und zu verhalten hat. Da ist von Toleranz oder Gleichberechtigung keine Spur.

Die Befreiung von den Zwaengen einer Maennergesellschaft wurde bis unlaengst als Fortschritt angesehen. Jetzt sieht man offensichtlich als Fortschritt diese Zwaenge wieder einzufuehren.

Da versteh einer die Welt.

06:29 von tagesgeschehen

Das sind alles praktische Überlegungen, die aber doch an der Sache vorbeigehen.
Oder sehen Sie das nicht? Diese Diskussion in Frankreich geht doch nicht um ein Kleidungsstück mehr oder weniger.

Es geht um religiöse Symbolik, die den Leuten dort aufstößt, zurecht wie ich finde.

Aber um den Gedanken der Strandkleider mal aufzunehmen, das ist gar nicht so verkehrt.

Wenn diese Muslima pfiffig wären und es ginge tatsächlich nur um die Körperverhüllung, wäre das eine Möglichkeit die Provokation, die jetzt im Raume steht, ganz einfach zu umgehen.

Aber das weiß ja keiner, was in deren Köpfen vorgeht, ob die die Dinger freiwilig getragen werden oder gezwungenermaßen, alles reine Spekulation.

02:51 von Amducias666

Sie haben vollkommen Recht, diese Fragen die Sie hier angesprochen haben, müssen zweifelsfrei geklärt werden, sonst wird nur spekuliert und unterstellt, aber wir drehen uns in der Diskussion im Kreis.

In den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts

war die Bademode der Frauen nicht wesentlich anders, als
heute die Badekleidung der Muslime. Badeanzug bis zum Hals hoch und bis unter die Knie und grosse Bademützen auf dem Kopf. Fotos davon gibts genug.
In unserer modernen Welt hat sich das heute sehr verändert, jeder trägt was er/sie will. Man muss eben akzeptieren, dass der Islam in vielen Dingen des täglichen Zusammenlebens andere Vorstellungen hat, so man nach dem Koran lebt.
Wenn man einen Burkini als solchen erkennt, habe ich kein Problem damit, eben ein Badeanzug mal anders.
Nur, wenn Muslima mit ihrer normalen Kleidung ins Wasser steigt, ist das was anderes, aber auch nur, wenn es sich um ein öffentliches Freibad handelt. Das ist dann eine Sache der Hygiene und gehört verboten.

Selbstabgrenzung

Dadurch wird den Muslimas die Möglichkeit genommen, am gesellschaftlichen Leben Frankreichs teilzunehmen und sich (und ihre Familien) besser zu integrieren. "

Genau so ist es, durch das tragen sieht man doch erst welchen Glauben oder Ideologie der jeweilige Mensch angehört oder nachhängt.

Ohne das Ganze würden Sie am Strand doch gar nicht auffallen.
So besteht aber eine Abgrenzung die Sie gleich deutlich aus der Menge hebt.
Das diese Abgrenzung Integrationshilfe sein soll erschließt sich mir nicht.

Und ich gehe ohne Glauben und ohne Kleidung am liebsten in Wasser, da schwimmt sich auch am schönsten.

Die Frauen sind nicht alleine auf die Idee der Verhüllung gekommen, sonder egoistische Männer oder Glauben diktiert das Ganze.

Davon könnten die Frauen sich aber in unseren Ländern befreien, Sie brauchen dabei einfach Hilfe vom Gesetz.

Gruß

Wieso ein Burkini-Verbot, ist doch völlig unnötig.

Möchte mal sehen, was die Menschen sagen würden, wenn ihnen vorgeschrieben würde, dass alle sich, egal was sie für eine Figur haben, in Bikini zwängen sollten oder noch weniger.
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Am Strand sieht man durchaus auch Taucher, eingehüllt in notwendige Taucheranzüge, soll das dann künftig auch verboten werden?
_

Echter Unsinn, dieses Burkini-Verbot, was bringt es denn? Wenn sich ein Mensch beim Baden wohler fühlt in dieser stark verhüllenden Kleidung warum nicht?
_

Und die jährlich wechselnden Modeschauen mit ihren verrückten menschenverhüllenden Kreationen, sollen die künftig auch verboten werden?
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Gesicht wahren wie die Chinesen ist gefragt, Gesicht zeigen ist gefragt, so wird erst gar nicht etwas aufkommen was irgendwie, in irgendeiner Art menschenunwürdig ist. Wir sollen Menschen bleiben dürfen, menschlich und individuell zugleich.

@tagesgeschehen

Und niemand sollte Ihnen bei Ihrer Kleidungswahl hineinreden dürfen, oder? Wäre schön zu wissen, wie Verfechter des Burkini Verbotes auf Ihren Beitrag reagieren. Sie dürfen Kleidungsstück vermutlich tragen, weil Sie aufgrund rationaler und emanzipierter Überlegung zu diesem freien Entschluss gekommen sind....
Na toll, es wird über die Rechte und die Freiheit von Frauen diskutiert und gleichteitig versucht ihenen vorzuschreiben, was sie tragen dürfen und was nicht! Provokativ formuliert: Burkini-Verbot und Burka-Verbot ist Zwangsentkleidung!

Kleidung allgemein

1. Mir ist es prinzipiell egal, wer sich wie kleidet.
2. Ich war in 8 (der 53?) muslimischen Ländern und sah weitreichende Unterschiede - von ganz normalen (= "westlichen") Kleidungssitten über ggfs. Kopftücher bis hin zu gelegentlich, aber nicht überwiegend Burkas (Malaysia). Dort habe ich, entgegen bestehender ablehnender Vorurteile meinerseits, die Männer der Burkaträgerinnen sehr wohl als respektvoll, hilfsbereit und liebevoll wahrgenommen.
3. Das Gesicht meines Gegenübers sehe ich auch gerne; insofern bestehen bezüglich Vollverschleierung meinerseits gewisse Vorbehalte.
4. In aller Welt gibt es "traditionelle" Kleidung. Dort, wo ich lebe, tragen die Indigenas ihre kulturbedingte und gelegentlich befremdliche Kleidung, ohne das dies irgendetwas mit Unterdrückung etc zu tun hat.
5. In vielen Ländern (Asien, Amerika, Australien) wird beim Baden mehr Kleidung getragen, als es der Deutsche tut. Das hat keineswegs etwas mit Frauen-Unterdrückung zu tun.

Verfahren wegen "rassistischer Diskriminierung"

Sind Moslems jetzt eine Rasse? Der Homo Islamikus existiert nicht.
.
Es wird immer mehr gleichgemacht, Rasse und Religion, Flüchtling und Asylant, die Differenzierung, die unsere Sprache ausmacht und die unterschiedliche Sachverhalte verschieden benennt, bleibt auf der Strecke.
.

Keine gute Idee

Meiner Meinung nach sind diese Verbote keine gute Idee.
Ich habe nichts gegen Kleiderordnung für Menschen, die in einem Job stehen der mit Öffentlichkeit verbunden ist, selbst bei privaten Arbeitgebern.
Aber in seiner Freizeit sollte Mann/Frau sich so kleiden können, wie sie es wünschen. Auch an Stränden/im Meer/im See sind die meisten Anwesenden zu ihrem privaten Vergnügen, also in ihrer Freizeit. Sollte solch eine Frau jedoch als Bademeisterin arbeiten (wollen), muss sie sich anpassen.
Ich sehe ein wichtiges Zusatzproblem bei solchen Verboten, dass dadurch unserer Gesellschaft die Möglichkeit genommen wird, sich über ähnliche Verbote bei Anderen zu beschweren.

@einfaltzpinsel

"Und niemand sollte Ihnen bei Ihrer Kleidungswahl hineinreden dürfen, oder? Wäre schön zu wissen, wie Verfechter des Burkini Verbotes auf Ihren Beitrag reagieren. Sie dürfen Kleidungsstück vermutlich tragen, weil Sie aufgrund rationaler und emanzipierter Überlegung zu diesem freien Entschluss gekommen sind....
Na toll, es wird über die Rechte und die Freiheit von Frauen diskutiert und gleichteitig versucht ihenen vorzuschreiben, was sie tragen dürfen und was nicht! Provokativ formuliert: Burkini-Verbot und Burka-Verbot ist Zwangsentkleidung!"

Da stimme ich Ihnen zu 100% zu.

Selbstjustiz

Mit welcher Begründung haben Polizisten am Wochenende eine Frau dazu aufgefordert am Strand den Burkini abzulegen. Es gibt keine gesetzliche Grundlage dazu und anscheinend wird es die auch in Zukunft nicht geben. Selbstjustiz nennt man so etwas....Und das von Staatsbeamten. Sehr bedenkliche Entwicklung. Bedenklicher als die wenigen Frauen die Burkini tragen.

03:24 von lykanthrop ...wenn das in der Tat ...

der Punkt wäre, dann müssten wir uns viel grundsätzlicher (wie schon angemerkt) um die diversen Barttrachten fetzen und derer etliche grundsätzlich aus dem Verkehr ziehen. Was den Schnitt an der richtigen und nicht an einer nachgeordneten Stelle ansetzen hieße.

Hackonya

Gehen Sie einfach auf die Google Bilderschau und tippen "Nonnen Strand" ein.
Ich sehe wenige Unterschiede zum Burkini. Auch gehen die Nonnen mit ihrer Tracht ins Wasser.
Nonnen tragen ihr Tracht aus absolut demselben Grund/Zwang wie verhüllte Muslimen.
Ich weiß aus Erfahrung dass die allerwenigsten Musliminen sich verhüllen, weil man sie dazu zwingt.
Eine türkische Freundin aus meiner Gymnasialzeit - hochgegabt, intelligent und bildhübsch - hatte sich in der 10. absolut freiwillig entschieden ein Kopftuch zu tragen. Kein Mann und kein Vater hat sie dazu gezwungen.
Sollte man sie nun dazu zwingen daß Kopftuch abzulegen, wäre es genauso würde man eine Frau zwingen ihre braunen Haare blond zu färBen oder afrikanischen Frauen ihre traditionelle Tracht abzulegen. Ein eklatanter Verstoß gegen das Grundgesetz.
Wenn Frauen ihren Körper nicht nackt oder halbnackt zur Schau stellen wollen,ist das ihre freie Entscheidung. Die AufHebung des Burkini-Verbots war die einzig richtige Entscheidung.

der umgang mit einer jeweils anderen kultur

müsste eigentlich in dem freien europa ein sehr lockerer sein...warum sich das wohl geändert haben könnte?
liegen teilweise sehr eigenartige reaktionen vieleicht an den ursachen des ausnahmezustandes?

Ich finde die Argumente der

Ich finde die Argumente der Kommentatoren hier zu kurz gedacht. Religionsfreiheit hat nichts mit kleidervorschriften zu tun. Wir sind alle menschen und nackt absolut gleich. Der strandbesuch dient ganz sicher keinem religiösen Zweck. Wer seine Religion ausleben will hat tausende andere Gelegenheiten dazu. Insofern lassen wir die burkinis, kipas und sonstige Symbole religiösen daseins nicht zwischen uns drängen und uns spalten. Und ganz ehrlich, ohne kleidung schwimmt es sich am besten. Das Argument mit dem taucheranzug ist dagegen unsinn. Taucher sind sehr lange im wasser. Ohne Neopren droht eine Unterkühlung.

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