Ihre Meinung zu: UN-Sicherheitsrat berät über Syrien: Die Wunde der Welt

21. September 2016 - 14:38 Uhr

Giftgas, Fassbomben, Angriffe auf Hilfskonvois. Millionen Menschen wurden vertrieben, Hunderttausende sind tot. Der Krieg in Syrien macht die Welt ratlos. Appelle sind das Einzige, was bleibt, auch im UN-Sicherheitsrat. Von Georg Schwarte.

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Kommentare

Jetzt heulen alle im Westen rum

aber es ist noch nicht lange her, da plante der Westen (allen voran die USA) den Regime-Change in Syrien. Man wollte endlich Assad weghaben. Und das, obwohl man die Folgen einer solchen Politik schon in vielen Ländern gesehen hat.
Nur ist diesmal Russland nicht mehr bereit gewesen, dies mitzumachen und einen alten Verbündeten in die Hände von Islamisten (sog. gemäßigte Rebellen) bomben zu lassen.

Es würde allen sehr viel besser gehen, wenn die USA und die Nato sich aus den arabischen Ländern herausgehalten hätten. Auch wenn dann weiterhin Diktatoren an der Regierung sind, die mit harter Hand regierten. Doch diese Staatsform passt wohl eher zu den Gesellschaften und dem Glauben als die sog. westliche Demokratie.

Inzwischen ist doch allen bekannt, dass Al Quaida, IS und andere Islamisten von den USA gefördert wurden, um die vorhandenen Regierungen zu destabilisieren. Das nannten sie dann auch noch "arabischer Frühling" obwohl es eher eine Dämmerung war.

Falsch

Nicht Hr.Ban hinterlässt einen Friedhof,sondern alle diejenigen die Salafisten und Wahabisten unterstützen und in Ihren Ländern dulden.Wer Islamisten jegliche Colour Raum gibt braucht sich über die Ergebnisse nicht zu wundern.

Frieden?

Wer glaubt wenn Assad weg ist kommt der Frieden macht sich lächerlich. Dann geht es genau so weiter wie bisher. Dann kämpfen 20 Islamistengruppen weiter um die Macht.

...Die Tagesschau kann es nicht lassen!

Es gibt in diesem Krieg so viele Akteure, wo jeder dabei seine "eigenen Ziele vorrangig umsetzen möchte"!

Die Gesamtschuld für diesen 5 Jahre dauernden Krieg allein auf Assad abzuwälzen, ist dem derzeitigen Geschehen in Syrien nicht gerecht!

Sicher hat Assad am Anfang überzogen reagiert, das aber danach die wenige Rebellen mit einem Male bestens militärisch ausgerüstet waren, ist heute kein Wunder mehr!

Heute stehen sie an begangenen "Kriegsverbrechen gegen die Bevölkerung" Assad in nichts nach, z.T. sind sie noch grausamer!

Das inzwischen der erstarkte IS, dank seiner zahlreichen Unterstützer auf der gesamten Welt bereits zur syrischen Opposition gezählt wird, wem ist das wohl zu verdanken!

Der Regime-Change ist gescheitert, und trotzdem wird immer noch versucht, Syrien aufzuteilen! Die syrische Bevölkerung wird da nur gebraucht für Propaganda-Zwecke!!

Und der IS wird nur als Grund gebraucht, damit sie Souveränität Syriens verletzt werden kann.

Die UN schaut ja vorsorglich weg!

Das glaube ich einfach nicht

Es war doch nicht der Diktator, der zum Krieg eingeladen hat. Es waren und sind doch die vielen "Interessengruppen" (sanft ausgedrückt), die dort Einfluss bekommen bzw. vergrößern wollten. Ich schäme mich für alle am Krieg Beteiligten und finde es unerträglich, dass immer wieder sugerriert wird, dass Assad und Russland die "Bösen" seien.

Wenn, dann sind sie zumindest nicht die ursächlich "Bösen".

was vergessen

In der Aufzählung fehlt die massive Aufrüstung durch Einmischung von außen, unter anderen war ist da auch Deutschland mit dabei und ist nicht ganz unschuldig.

n-tv.de/politik/Deutsches-Schiff-hilft-Rebellen-article7002301.html

welt.de/politik/ausland/article108682338/Deutsches-Spionageschiff-hilft-syrischen-Rebellen.html

sueddeutsche.de/politik/bnd-engagement-in-syrien-deutsches-spionageschiff-hilft-syrischen-rebellen-1.1444500

"Die Wunde der Welt" gibt' es

"Die Wunde der Welt" gibt' es aber nicht nur in Syrien, sondern auch im Irak und in Libyen. Syrien ist nur dort, wo der Islamistenzug zuletzt halt gemacht hat. Außerdem ist längst nicht erwiesen, dass nur Assad an allem schuld ist. Ich glaube, wenn die syr. Luftwaffe den UN-Hilfskonvoi angegriffen hätte, gäbe es bestimmt Radaraufzeichnungen. Es fliegt ja nicht jeder so moderne Stealthbomber wie die NATO sie hat.

Wenn es keine Radaraufzeichnungen gibt, dann war es wohl entweder was sehr modernes oder es war gar kein Flugzeug.

Wenn es kein Flugzeug war, dann kommen genau so Rebellengruppen, vielleicht sogar verfeindete, in Betracht. Es ist ja nicht so, dass die Rebellengruppen nicht auch gegeneinander kämpfen würden.

Eine Hilfslieferung für eine feindliche Gruppe ist sicherlich nicht nach jedermanns Geschmack.

Bitte nicht immer so einseitig urteilen. Das wird dem Konflikt nicht gerecht. Die Rebellen sind zum Teil zu allem fähig.

@dummschwaetzer: Jetzt heulen alle im Westen rum?

Hier heult gar niemand rum. Aber der Westen, dazu gehören Sie ja offensichtlich nicht, will endlich Frieden im Nahen Osten.
Und wenn Sie verlangen, dass sich die USA und die Nato aus den arabischen Ländern heraus halten sollen, dann gilt das auch für die Russen, die jetzt ihre Stützpunkte ebenfalls räumen sollen. Erst, wenn alle fremden Mächte abziehen, können sich die einheimischen Bewohner auf einen echten Frieden einstellen.

Alle sind sich hier offenbar einig ...

... Assad kann nichts dafür, und Russland schon gar nicht. Der Böse Westen ist schuld. Kann mir denn einer erklären, weshalb die Menschen in Syrien ausgerechnet in jene Länder flüchten, die das Ganze angezettelt haben? Wäre nicht Russland das logische Migrationsziel?

Da die USA ein Hauptfinanzier

Da die USA ein Hauptfinanzier der UNO ist, war von Herrn Ban nichts anderes zu erwarten, als in das Horn derselben zu blasen.
Meine Omma hat immer gesagt: "Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing!"

Meinungen kennzeichnen

Meinungen sollten als solche gekennzeichnet werden, damit man diese von Nachrichten unterscheiden kann.

Eine Nachricht ist dieser Artikel nämlich nicht.
Sätze wie: "Ein politischer Übergang ohne Baschar al-Assad - überfällig, aber unwahrscheinlich." sind eindeutig eine Meinungsäußerung.
"... jetzt sogar ein Hilfskonvoi angegriffen." mit bezug auf Assad sind dann noch nicht mal Meinungsäußerungen, sondern Spekulation. Hierzu hat selbst die UN mittlerweile klargestellt, dass sie nicht unbedingt von einem Luftangriff ausgeht.

Übliche Tiraden

"Ein Russland, das im Sicherheitsrat seit fünfeinhalb Jahren alles blockiert, was das syrische Regime infrage stellt."

Seit Jahrzehnten hat Russland Kontakte nach Syrien, warum sollte es vor 5 1/2 Jahren diese Kontake plötzlich aufgeben?

Interessanter wäre die Frage, was den Westen und seine Verbündeten vom Golf vor genau 5 1/2 Jahren geritten hat, eine lange akzeptierte Regierung in Syrien in Frage zu stellen.
Und nicht nur das: als Unterstützergruppe hat man in verteilten Rollen Geld, Waffen und Kämpfer in das Land befördert, um einen blutigen Bürger- und Stellvertreterkrieg anzuzetteln, der inzwischen völlig aus dem Ruder gelaufen ist und sich, auf der Ebene der Fußsoldaten in einen fanatischen Glaubenskrieg verwandelt hat.

Wir erinnern uns bitte an einen Vorgänger Bans, Kofi Annan, der als Vermittler frustriert das Handtuch geworfen hat, weil eben jene ausländischen Mächte nicht von ihrem verheerenden Treiben abzubringen waren.
Das alles war lange vor Russlands Eingreifen.

Krieg der Medien

man schaue mal das Katar Fernsehen aljazeera: die arabische Version. Straßenfeger war Bin Laden in seinen "Hochzeiten", dann bis heute die ägyptische "Revolution", gelb und mit vier hochgereckten Fingern wird immer wieder suggeriert, ein ägyptisches Minderheitenregime hätte die Masse der Muslimbruder massakriert - genauso weiter mit Syrien, das arabische Volk wird mit Elendsbildern gefüttert, und der "Widerstand" geschürt. Aus Jemen zeigt man natürlich nicht die Elendsbilder, dort ist ja der böse Schiite am Werk.

Der ganze Syrienkrieg mit seinen djihadistischen Auswüchsen wird bis heute den 200 Millionen Arabern völlig verdreht und volksverhetzend in dramatischen, mit Effekten und klassischer europäischer Musik unterlegten Bildern Tag für Tag eingebleut.

Und der Westen tut gleiches, nur mit moralisierendem Finger unter Weglassung der sunnitischen djihadistischen Komponente. Von Anfang an, war der bewaffnete "Widerstand" Syriens eine islamistische und nicht demokratische Sache.

@Das glaube ich einfach nicht 16:16 trauriger...

Mit Verlaub:
Glauben ist nicht Wissen.
Das einzige Wort Ihres Kommentars
der einem Faktencheck standhält,
ist das Wort 'ursächlich'.

Und da auch andersrum als sie glauben ;-)
Wer war es denn, der sein eigenes Volk
bombardiert hat?
Das war Assad, der seinen Vater im
massakrieren von Gegnern noch
übertroffen hat.
Da gab es noch keine der verschiedenen
Islamistengruppen, die da danach zugegebenermassen 'draufgesattelt' haben.
Wie auch andere Lokalmächte oder
'Global (Macht-)player'.

Das Ganze ist ein einziges Trauerspiel.
Folgerichtig nach dem Tabubruch mit
Chemiewaffen, nun der weitergehende
Tabubruch der Bombardierung von Helfern.

Vergleichbar ist dies Verhalten von RU und USA bestenfalls noch mit dem IS-Zynismus.
Wer sind hier eigentlich die Bösen?
Alle.

Würden sich fremde ...

Nationen mal aus internen Angelegenheiten raushalten, dann wäre die Welt ein friedlicherer Ort.

Es kann nicht sein das eine Rebellengruppe die Sympathie einer ganzen Militärallianz erhält und deshalb ein Krieg vom Zaun gebrochen wird, der nicht nur das betroffene Land schädigt, sondern zugleich auch noch Länder in jener Militärallianz überfordert.
Und das alles nur weil man dumme Interessen verfolgt. Wir unterstützen die "Rebellen" dort nicht, weil sie für "Freiheit", oder unsere Ideale kämpfen. Wir unterstützen jene, weil wir Interessen haben.

Nicht umsonst setzen wir Millionen für den dort operierenden Militärapparat in den Sand. Das macht man nicht aus Spass, das macht man mit Kalkül.

Und wenn man dann diesen Unsinn bzg "Ein Syrien ohne Assad" lesen darf, dann erkennt man schnell das Leute den Blödsinn von Idealen und Freiheit wirklich glauben. Ich kenne keine Rebellengruppe die für westliche Ideale steht, jeder hier kennt aber ein halbes Dutzend welche nicht dafür stehen.

Die Wunde der Welt

Ban Ki Moon jammert und seufzt in seinen letzten Amtstagen. Der Krieg in Syrien - Warum Herr Ban Ki Moon sprechen Sie keine klaren Worte? Haben Sie Angst?
Warum nennen Sie nicht Ross und Reiter? Z.B Herrn Putin der eine Mitschuld in Syrien trägt!

16:39 von pkeszler .... wobei völlig schleierhaft ...

bleibt, warum ein russischer Stützpunkt, der auch bisher keinen Anstoß erregte ... die Amies werden ihre Stützpunkte im nahen Osten ja wohl auch kaum Aufgeben (von ihrem militärischen engagement gänzlich zu schweigen) .. was solls also.
Angesehen davon, das es im wesentlichen die "Einheimischen Bewohner" sind die aus (guten) Gründen nicht friedlich miteinander klar kommen. Wozu also zu sehr nach frieden schreien. frieden muss von innen her entstehen und nicht durch die stählerne Faust erzwungen werden, die Zeiten der großen Weltkriege sind vorbei. Was jetzt herrscht ist der Versuch die kleinen Konflikte zu dem großen Weltenbrand zu verknüpfen - aber das ist kein westliches Projekt.

nun wenn man es nüchtern

betrachtet, ist es die schuld von g.w.bush der mit dem irakkrieg den ganzen nahen und mittleren osten in ein chaos stürzte. dazu gehört auch die damalige "koallition der willigen" (das sind glaub ich alles die länder, die bisher dann die wnigsten flüchtlige aufgenommen haben)....

ich finde es auch bedauerlich, wie hier schon oft von anderen geschrieben, dass die TS nicht objektiv berichtet. schon die der erste satz... giftgas, fassbomben, angriff auf... ja glaubt den die TS wirklich das die "rebelen" nur mit wattebällen schmeißen (schuldigung). wieso gibt es bei der ard nur berichte über die zivilisten auf seite der rebellen und wie diese leiden müssen? glaubt hier einer ernsthaft die zivilisten auf der seite assads leiden nicht? oder wie geht es den müttern die ihre söhne verlieren die in der regulären syrischen armee dienen?

leider gilt wohl auch bei der berichterstattung hier "das erste opfer des Krieges ist die wahrheit"...

Alle ohne legitimes Bleiberecht verlassen syrischen Boden!!

Das wäre ein guter Anfang!

Diese "ungebetenen Gäste" sind ebenfalls Schuld von zig-tausenden Unschuldigen.
Entweder durch direkte Angriffe oder durch massive Waffenlieferungen an die verschiedenen Kriesparteien, welche gegen den syrischen Staat kämpfen!

Die UN verurteilt nur Assad, die anderen Kriegsverbrecher in Syrien können walten uns schalten wie sie wollen!

@ Manuel Pestalozzi

Russland ist zu weit weg.
Und angemerkt: 4 Millionen Syrer waren auf der Flucht, lange vor der Intervention Russlands.

Nach Ihrer Logik, dass Flüchtlinge nur zu denen flüchten, die die Guten sind... nun.. da sollten Sie noch mal über den Ukraine-Konflikt nachdenken. Die UN hatte mehr als 1 Million Flüchtlinge aus der Ukraine nach Russland gemeldet.

Aber ernsthaft:
Wohin Menschen flüchten, sagt nur bedingt etwas aus. Man flüchtet dahin, wo man hinkommt.

Von Syrien nach Russland... da müssen sie dann durch ganz Europa.... einfach mal die Landkarte zu Rate ziehen.

Gipfel der Peinlichkeit

Wer Kerry's Rede gehört hat, kann nur zu dieser Einschätzung kommen!
Wer die Lage in Syrien nicht kennt, denkt dabei, da spricht jemand, dessen Land mit der Lage dort überhaupt nichts zu tun hat.
Opfer durch Bombardierung der "Koalition", gibt es nicht. Kein Wort zu der koordinierten Luft-Bodenoperation gegen syrische Streitkräfte im Verbund mit dem IS. Und der Gipfel, eigentlich schon der Frechheit, wenn er von Chlorgasangriffen des Regimes spricht. ICH spreche von Giftgasangriffen. Und dazu gehört eben auch Sarin! Und der verheerendste Angriff mit rund 1300 Toten geht auf die Kappe der CIA. In den USA längst unbestrittene Tatsache. Dort geht es lediglich nur noch um die Rolle, die H. Clinton als AM dabei gespielt hat.
Warum aber Deutschland dieses Trauerspiel auch noch mitmacht, ist unverständlich.
Außer man würde zugeben, daß man in der Bewertung internationaler Ereignisse nich souverän in seienr Entscheidung ist.

Der Krieg in Syrien macht die Welt ratlos?

"Der Krieg in Syrien macht die Welt ratlos."

Nein, das kann man so nicht sagen. Es macht die Verantwortlichen im sogenannten Westen zwar ratlos, dass ihre Strategie, die in Libyen so gut funktioniert hat, in Syrien so versagt hat.

Offenbar wurde das Vertrauen des syrischen Volkes in die Regierung ebenso unterschätzt wie die Fähigkeit des syrischen Militärs einen von von ausländischen Söldnern und Terroristen angezettelten Bürgerkrieg soweit zu kontrollieren, dass die von Regierungstruppen gehaltenen Landesteile noch immer Hauptanlaufpunkt für innersyrische Flüchtlinge sind.

Unsicherheitsrat

"Der Krieg in Syrien macht die Welt ratlos."

Wenn sich "die Welt" militärisch und finanziell aus Syrien raushalten würde,
wäre dieser Krieg schon längst vorbei.

@16:47 von Manuel Pestalozzi

Da scheinen Sie etwas bei den Größenordnungen zu verwechseln.
Die meisten Syrer sind Flüchtlinge im eigenen Land und halten sich in den von der Regierung gehaltenen Teilen auf (und müssen versorgt werden). Der nächste große Schwung ist in den Nachbarländern (Libanon, Türkei und Jordanien) und erst weit weit dahinter sind die Syrer, die nach Europa kommen.
Die meisten wollen also in der Heimat bliben. Und die die nicht bleiben wollen suchen sich eine Perspektive zum Leben.

@Rumpelstielz

Ich bleibe dabei, bevor nicht alle ausländischen Truppen aus Syrien bzw. dem Nahen Osten, dazu gehört natürlich auch der Irak, abgezogen sind, ist ein friedliches Nebeneinander der einzelnen Volksgruppen, wahrscheinlich auch in autonomen Gebieten, kaum vorstellbar. Das soll aber nicht ausschließen, dass der IS gemeinsam bekämpft wird.

Armutszeugnis

Es ist wirklich traurig, dass die Tagesschau nach wie vor kein Interesse an einer ausgewogenen Berichterstattung hat.

Eine Aneinanderreihung von Vorwürfen gegen nur eine Seite kann kein objektiver Journalismus sein.

30jährigen Krieg der Neuzeit

Mich erinnert der Syrienkrieg sehr stark an den 30jährigen Krieg.
Ursprünglich nur innerhalb des deutschen Reichen von zwei Glaubensrichtungen gestartet.
Immer wenn eine Seite dran war, die Überhand zu gewinnen, kam eine neue (ausländische) Macht und drehte das Blatt.
Aber im Grunde nur immer auf deutschem Boden. Jeder mit seinen Gründen, Interessen und Militär/Söldnern.
Soweit dass sogar eine katholische Macht (Frankreich) die Protestanten unterstützte – soweit zum Thema Glaubenskrieg.
Und alles daran erinnert mich an Syrien.
Schiiten gegen Sunniten statt Katholiken gegen Protestanten.
Iran/Russland/Assad gegen Saudi-Arabien/USA/Türkei/Katar statt Kaiser/Österreich/Spanien gegen Frankreich/Holland/Schweden.
Damals überlebte in Teilen des Reiches nur ein Drittel der Bevölkerung und es dauerte Jahrhunderte, um wieder alles aufzubauen.
Und auch Syrien wird es nicht anderes ergehen.

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