Ihre Meinung zu: Wahl in Gambia: Das Ende eines Langzeitpräsidenten

2. Dezember 2016 - 16:03 Uhr

Überraschung in Gambia: Der langjährige Präsident Jammeh hat offiziellen Angaben zufolge seine Niederlage bei der Wahl eingeräumt. Während des Wahlkampfes hatte er die Opposition mit dem Tod bedroht und den Westen verteufelt.

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Kommentare

Ein demokratischer Machtwechsel ...

... in Gambia. Wer hätte das gedacht. Glückwunsch an den Sieger Adama Barrow... in Senegal trat 2012 mit Abdoulaye Wade ein ähnlicher Herrscher wie in Gambia ab. Würde mir mehr Aufmerksamkeit für solche Meldungen wünschen.

ein friedlicher Machtwechsel

ein friedlicher Machtwechsel nach 22 Jahren und das in Afrika wäre ein echter Fortschritt.

Der Wechsel sollte eigentlich Normalität sein

ist in Afrika aber bemerkenswert. Sollte Jammeh wirklich sich der Demokratie verpflichtet fühlen und seinen Sessel entsprechend Recht und Gesetz räumen, wäre dies ein für Afrika positives Ereignis. Hoffen wir für Gambia, dass sein Nachfolger irgendwann einmal die gleiche Größe aufbringt. Aber die Entwicklung, dass eine Abwahl quasi als Majestätsbeleidigung unter Strafe gestellt wird, greift immer weiter um sich. Es ist das zentrale Element der Demokratie, dass sich ein Amtsinhaber immer wieder neu mit seinem Programm zur Wahl, vor allem aber auch zur Abwahl zugunsten einer Opposition stellt. Und für eine funktionierende Opposition braucht es Meinungs- und Pressefreiheit, ohne die Demokratie nicht funktionieren kann. Da sieht es in Afrika schon schlecht aus.

Hier steht zwar

was so alles gesagt und getan hat, reich ist er sicher auch geworden.
Was fehlt oder ich hab was überlesen, wer macht es nun und wird der nächste Präsident und wir reich wird der dann ;-).

Ich denke nicht wirklich das sich dort so sehr viel ändern wird, aber vielleicht ist ja mal eine andere Richtung möglich.
Hoffen wir es.

Gruß

Friedlicher Machtwechsel

Ein friedlicher Machtwechsel ist wie man sieht auch möglich, bevor der "Maximo Lider" im Greisenalter stirbt. Das ist gelebte Demokratie.

Machtwechsel in Gambia

Ich hoffe sehr für die Gambier, dass nun endlich eine echte Demokratie und ein echter Wechsel in ihrem Land einkehren wird. Jetzt muss nur noch Diktator Robert Mugabe in Simbabwe weg. Der alte Herr ist mittlerweile 92 Jahre alt, durchaus möglich, dass sich das biologisch bald von selbst erledigen wird.

Demokratie in Afrika?

Wollen wir weiterhin "unsere Werte" exportieren - zusammen mit unseren Waren? Für eine Demokratie nach unseren Vorstellungen braucht es Demokraten, und die sind in Afrika und anderen Entwicklungsländern Mangelware, ebenso wie eine unbestechliche Verwaltung und Justiz.

ja aber,

unbestechliche beamtenschaft gibt es auch in europa und deutschland kaum

22:47 von geranton

Demokratie in Afrika?

Wollen wir weiterhin "unsere Werte" exportieren - zusammen mit unseren Waren? Für eine Demokratie nach unseren Vorstellungen braucht es Demokraten, und die sind in Afrika und anderen Entwicklungsländern Mangelware, ebenso wie eine unbestechliche Verwaltung und Justiz.
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Wünschen Sie den Afrikanern wirklich eine Demokratie, bei der 50 % der Wahlberechtigten entscheiden, das also knapp 30% Legitimierte Ihre Demokratie bestimmen?
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Und bei der Vorteilsnahme können wir auch keine Vorbilder sein!

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