Ihre Meinung zu: Auch in Großbritannien Sammelklage gegen VW

9. Januar 2017 - 15:00 Uhr

VW hat in einem weiteren Land juristischen Ärger. In Großbritannien reichte eine Kanzlei eine Sammelklage ein. Vom Dieselskandal betroffene Kunden sollen jeweils mit Tausenden Euro entschädigt werden. Von J.-P. Marquardt.

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Kommentare

Auch in Großbritannien Sammelklage gegen VW

Und das ist gut so
Es sollte überall wo es möglich ist geklagt werden.
Aber Vergleiche gegen Einstellung der Verfahren lehne ich generell ab.
Nur wenn es zu Gerichtsverhandlungen mit Urteilsspruch kommt bleibt die Hoffnung auf Aufklärung erhalten.
Die verantwortlichen Manager von VW und BOSH gehören auf die Anklagebank.
Nicht deren Belegschaften und die abertausend Beschäftigten der Zulieferindustrie.
Aber bislang haften die Beschäftigten allein für den angerichteten Schaden.

Was Dobrindt nicht schafft,

das schaffen hoffentlich die englischen Gerichte. Es wird Zeit, dass Herr Dobrindt und VW gezeigt bekommen, dass es so nicht geht.
Die Bundesregierung wird wohl wieder einmal versuchen diese Klage abzuwenden, mit dem Hinweis, dass dadurch viele Arbeitsplätze gefährdet werden.
An die Arbeitsplätze haben die Vorstände damals, als sie diese miese Trickserei wissentlich erlaubt haben, nicht gedacht. Und dieses Argument darf heute auch nicht zählen, denn es geht um bewussten Betrug. Und dafür muss VW auch in Europa zur Rechenschaft gezogen werden.
Ca. 160.000 Arbeitslose mehr, was solls.
Wir schaffen das! ;-)

VW, Banken, niedersächs. Region bekommen Probleme

Diese Vorkommnisse, Industriespionage, Millionenklagen gegen die deutsche Industrie, … verdeutlichen, wie wichtig es ist, TTIP zu verhindern. Jetzt trifft es noch einen Industriebetrieb, zwar vielfach verbandelt mit Politik, Banken und der gesamten Industrieregion Wofsburg/ Salzgitter/ Hannover, aber der Schaden ist noch begrenzt. Was wäre wenn wir alle, der deutsche Staat, der deutsche Steuerzahler, für Fehler der deutschen Wirtschaft einstehen müssten und zur Geisel geldgieriger Politiker und Anwälte würden? Noch dazu ohne reguläre Gerichtsbarkeit. Am Beispiel VW bekommen wir einen Vorgeschmack. TTIP - nur nach EU-weiter Volksabstimmung. An Herrn Schulz(SPD) und alle anderen „Experten“: Bitte einfach mal auf Ihren Arbeitgeber, das Volk hören. Heute ist es nur VW, unter den (selbst verursachten) Angriffen werden das VW-Werk, die deutsche Wirtschaft und die Region in Niedersachsen extrem leiden,was jetzt schon erkennbar wird. Mit TTIP werden wir alle ausgeliefert sein.

Das ist doch erschreckend

was da abgelaufen ist. VW hat den Ruf deutscher "Wertarbeit" damit auf eine Stufe herabgesetzt, die man nur als unterirdische bezeichnen kann. Was über Jahrzehnte an Unternehmensqualität aus deutschen Werken ins Ausland exportiert worden ist, wird auf einmal durch solch einen Personenkreis von Vorständen von heut auf morgen zunichte gemacht. Was sagen überhaupt die anderen Unternehmen aus dem Hidden Champion Lager, die viel auf Qualität legen und auch damit die deutschen Produkte als verlässlich und Garant für gute Qualität bürgen ? Das ist ein trauriges Ereignis für die Arbeiter und auch für bestimmte Techniker, die sich dafür eingesetzt haben, auch um ihren Arbeitsplatz weiter erhalten zu lassen. Denn zuerst müssen Arbeitnehmer gehen und kein Vorstand, weil der Vorstand noch eine "horrende" Abfindung erhält. Es ist einfach nicht mehr nachvollziehbar.

Will man wirklich ...

... den wohl innovativsten Autokonzern für ein paar Mikrogramm Stickoxid zerschlagen? Gibt es auch nur einen anderen Autobauer, der bessere Dieselmotoren im Angebot hat?

Das kommt davon....

wenn Manager und Politiker nicht zur persönlichen Haftung für verpflichtet!

So langsam wird es Zeit, dass in Deutschland auch

Sammelklagen möglich werden.
Auch muss es dann möglich werden Unternehmen anderer Staaten zu verklagen, mit ähnlichen Schadensersatz- und Strafsummen wie in den USA.
Gleiches Recht für alle! Es kann nicht sein, dass Kunden in anderen Staaten besser gestellt werden, als Kunden in Deutschland. Ich empfinde das als eine Diskriminierung!! Aber ich befürchte, auch dieses Thema verschlafen die Politiker unseres Landes, zugunsten der ihnen, ach so lieb gewordenen, Lobbyisten und Parteispendern.

Vielleicht sollte VW anfangen

Vielleicht sollte VW anfangen VON SICH AUS die Kunden anzusprechen und zu entschädigen? Das kostet zwar Geld, aber mit einer solchen "offensiven" Vorgehensweise könnte man den Eindruck bekämpfen, dass die Manager immer noch versuchen den Dreck zu verheimlichen ... in der Hoffnung dass es nur schnell vorbei gehen würde.

Oh und gab es schon irgendeine Entschuldigung der Manager? Das könnte man in Form von Werbespots oder großflächigen Anzeigen bringen. Da wird aber immer nur versucht neue Autos zu verkaufen ...

Oh und Herr Piech - auf dessen Mist die aktuelle Produktpalette des Konzerns gewachsen ist - ist auch noch nicht zur Kasse gebeten worden ... das wäre ein Zeichen für einen neuen Wind unter den deutschen Managern, aber solange dies nicht passiert, wird alles so weitergehen wie bisher ... wie in der Politik: Selbstkritik? Fehlanzeige!

Globalisierung

Wer das eine will, muss das andere mögen!
Wundern tut es mich nicht, allerdings sollten sich die Entschädigungen an der Höhe des tatsächlichen eigenen Schadens orientieren.

Zweitklassige deutsche Kläger

Und überall im Ausland wird Schadenersatz gefordert, und die Deutschen werden erst nach Jahren mit Brosamen, sprich Nachrüstung abgefertigt.
Aber die verantwortlichen Manager sind bis heute nicht benannt worden und beziehe horrende Gehälter, statt wie in Amerika verhaftet zu werden. Der Betrug war doch wohl eindeutig, wo bleibt da der Staatsanwalt??

Es scheint sich langsam herumzusprechen,...

...dass VW eine ergiebige Melkkuh abgibt.
Immer noch wundert es einen, dass derartiger Sammelklagen in Deutschland nicht ermöglicht werden und der deutsche Autofahrer mit peanuts abgespeist wird.
Obwohl: Ich frage mich auch, wo denn der Deutsche VW-Dieselfahrer eigentlich finanziellen Schaden genommen hat?
Die Natur: ja.
Der Finanzminister: ja
Der Dieselfahrer: Nein, er hat Steuern gespart.

Richtig so!

VW (und andere Hersteller) sollten endlich den richtigen Schritt nach vorne machen und ihre Verantwortung gegenüber der gesamten Gesellschaft übernehmen. Es betrifft schliesslich nicht nur die Kunden sondern alle Bürger die die Schadstoffe einathmen! Insofern ist es eine Schande dass nur Klagen von Kanzleien eingehen
die ein wirtschaftliches Interesse (Enschädigung für ihre Kunden) haben und nicht unsere Regierung / Umweltministerium einschreitet.

ALLE Fahrzeuge sollten so umgerüstet werden sodass sie die Schadstoffgrenzen unter allen alltäglichen Betriebsbedingungen erfüllen. Langfristig günstiger als Rücknahmen, Strafen und Gesundheitsschäden.

Tausende zusätzliche Tote jährlich und Gesundheitsschäden werden hier (von Herstellern und der Bundesregierung! ) in Kauf genommen zum Schutz der Konzerngewinne, Boni und Arbeitsplätze.

Wir ALLE sollten keine DIESEL mehr kaufen solange die Hersteller dies nicht ändern!
Ich jedenfalls will keine dieser Dreckschleudern mehr auf den Straßen.

Eine unendliche Geschichte

Was der grosse Bruder USA macht, ahmt jetzt auch Grossbritannien nach. Man beginnt sich zu verabschieden aus Europa. Wahrscheinlich sind noch mehr Klagen von betroffenen Kunden zu erwarten. Man muss sich abfragen, zwecks Sicherstellung des Unternehmens VW, ob bei dieser unendliche Folge der Klagen keine andere Loesung moeglich gewesen waere. Eine komplett jurstische Trennung zwischen Vertrieb in einigen Laendern und Produktion.

Gegenprüfung

Erfüllen denn US Cars und Autos aus GB die Vorgaben der Abgaswerte in der EU.
Wenn ich manche US Cars hier sehe-dann hab ich so meine Zweifel

immerhin...

immerhin... "den Klägern gehe es gar nicht in erster Linie ums Geld - sie wollten vielmehr den Hersteller für den Dieselbetrug zur Verantwortung ziehen"...

Das ist lobenswert.

Wer´s glaubt...

Der zuständige Anwalt Damon Parker meint aber, den Klägern gehe es gar nicht in erster Linie ums Geld - sie wollten vielmehr den Hersteller für den Dieselbetrug zur Verantwortung ziehen und andere Hersteller vor solchen Manipulationen abschrecken.

Vermutlich der Robin Hood unter den Anwälten, der nur aus edlen Motiven gegen den bösen Konzern zu Felde zieht.

Für ihn springt ein großer Anteil am erklagten Schadensersatz als Honorar raus, zusammen mit einer guten Publicity in den richtigen Kreisen.

Nicht falsch verstehen - wenn einem VW-Kunden tatsächlich ein Schaden entstanden ist, dann muss der natürlich ersetzt werden. Aber wenn das Auto nach einer Nachbesserung fährt wie versprochen und auch nicht an Wert verloren hat, ist da für mich kein Schaden.

Da geht es dann nur um die Kohle, wie bei so manch absurder Klage in den USA, von denen man manchmal liest.

Manager von VW und BOSH gehören auf die Anklagebank.

Also M. Winterkorn VW und Fehrenbach Bosch, die damaligen verantwotlichen Entwicklungs- und Vorstandschefs und auch das KBA Kraftfahrtbundesamt, bei Winterkorn ggf. den Doktortitel wegen unehrenhaften Charakters entziehen, so wie bei "Kultusministerin" Annette Schavan, die jetzt beim Papst ihr Gnadenbrot verdient. Bei den Dieselgangstern sollte aber keine Barmherzigkeit gelten.

Wer ist geschädigt?

Wenn VW die Schadstoffwerte in einer Rückrufaktion doch regelkonform verbessern kann, mit welchem Recht sollte man dann mehrere tausend Euro einklagen können? Das macht doch keinen Sinn.

Der Spardiesel wird unerhört teuer

Gerechtfertigt ist es schon.

In D, wo VW eine unglaubliche Lobby hat wird das nicht passieren.

Mitleid ist fehl am Platze, man kann nicht jeden Verstoß, besonders in dieser Dimension mit der Arbeitsplatz-Keule kommen. Das wird viel zu oft gemacht, der Markt reguliert sich aber selbst.

@14:33 von partei mit glied

Innovativ? Vielleicht beim Betrügen, Motorenprobleme, Getriebeprobleme, explodierende Erdgasautos, null-Kulanz gegenüber deutschen Kunden.

VW wird schon viel zu lange von der Lobby in der Politik geschützt.

Wo ist der Schaden?

In welcher Weise ist der Besitzer eines VW-Diesel-PKW denn geschädigt? Hat er unter dem Stickoxid mehr gelitten, als andere Verkehrsteilnehmer, z.B Fußgänger? Oder geht es einfach nur darum, von einer großen Firma auf Deubel komm raus Cash einzuklagen?

Es geht nur um hehere Ziele ?!?

@ LisaReich:
"immerhin... "den Klägern gehe es gar nicht in erster Linie ums Geld - sie wollten vielmehr den Hersteller für den Dieselbetrug zur Verantwortung ziehen"...
Das ist lobenswert."

Genau. Zudem die Anwälte von den geschätzen 3 Milliarden Zahlungen ja auch nur etwa ein äußerst bescheidenes Honorar von etwa einem Drittel erhalten dürften. Es geht den Anwälten also nur um hehre Ziele.

bessere Dieselmotoren ?

nein , die Chemie und Thermodynamik 2. Hauptsatz sorgen dafür , daß bei hohen Diesel-Temperaturen 1000 °C Stickoxid aus Luft N2 + O2 = NO und daraus NO2 entsteht, was nur durch umständliche Harnstoff-Raktion NO2 + CO(NH2)2 =CO2+N2+H2O wieder reduziert wird. Den Diesel auf Teufel komm raus mit vielen Milliarden € weiterentwickeln ist eine Totgeburt, da das Geld, Zeit und Wettbewerb beim Elektro- und Brennstoffzellen-Antrieb fehlt. Und Stuttgart, Mainz und viele andere Städte ersticken im Feinstaub-/NO2-Giftgas - Cocktail, an Silverster wird trotzdem geböllert, die Grenzwerte mehrfach überschritten , Gliedmaßen abgerissen, Ganzkörperverbrennungen in Kauf genommen. Unser Land der Dichter und Denker, Baden-Württemberg sogar das Musterländle.

.. nicht ums Geld

"Der zuständige Anwalt Damon Parker meint aber, den Klägern gehe es gar nicht in erster Linie ums Geld ..."

Die "noble" Rolle der Rechtsanwälte und ihre altruistische Klientel! Da wird mir Übel!
Klar geht es den Anwälten in erster Linie ums Geld, um was denn sonst. Mit dem gefundenen Fressen "Abgasskandal" wird fortgesetzt und so oder so Geld für Anwälte generiert.

Ganz Andere und auch die künftigen Kunden zahlen die Zeche.

Fährt denn das Auto nicht, wo ist der konkrete Schaden für den Besitzer?

Vielleicht ist mit der Waschmaschine, der Heizung, der PV-Anlage ... auch etwas nicht in Ordnung. Wer nachsieht, wird feststellen, dass die Werte laut Reklame doch sehr von der Praxis abweichen.
Mehr Waschmittel, mehr Energie, mehr Wasser - Umwelt! PV-Paneele enthalten Cadmium. Entsorgung -- Umwelt? usw. usw.

Ist VW, die Autoindustrie am Ende, ist es die Klageindustrie noch lange nicht. Die Rolle der Politik ist "bescheiden"!

@ 15:42 von Kleinaktionär: Wo ist der Schaden?

Wenn es denn zu keiner anderen Steuerklasse führt (keine Ahnung, wie das in GB läuft) zumindest beim Wiederverkaufswert: Wer gibt schon viel Geld für ein Auto aus, dessen angegebenen Abgaswerte nicht der Realität entsprechen und welches man möglicherweise nach einer Verschärfung der Umweltgesetze nicht mehr fahren kann?

Und zum Sozialprestige trägt der Besitz so eines Schummelautos ja nun sicherlich auch nicht bei (Soll ja auch ein Kaufgrund sein)

Wer hat denn den Schaden

* die Käufer fordern eine Entschädigung, den Schaden haben aber die Bewohner der Städte, deren Luft verpestet wurde. Die gehen aber leer aus und die Autokäufer wollen noch Profit daraus ziehen.
* noch merwürdiger sind Klagen von Aktienkäufern: Wenn die ihr Geld zurückklagen zahlen die anderen Aktieninhaber.
*Die eigentlich Verantwortlichen trifft es nicht: Herr Winterkorn bekommt eine VW-Rente von 3000 € (...pro Tag)
*Schuld am ganzen ist sicher nur ein polnischer Praktikant, der aber inzwischen in den USA jobt
*der politische Arm der Autoindustrie (Herr Dobrindt) wird uns schon noch aufklären...

VW - Verbrechen lohnt sich

VW hat sich durch den Dieselskandal-/betrug einen wirtschaftlichen Vorteil
geschaffen, durch den ca. 10.000.000 Autos in Europa verkaufen werden konnten, die ansonsten keine Zulassung erhalten hätten.

Legen wir je Auto einen Verkaufswert von ~40.000 Euro zugrunde,
ist dies eine Einnahme von 400.000.000.000 Euros. Bei den Strafen
in den USA, 2-stellige Millardenbeträge, vor allem in Europa (Ironie-Aus),
ist der Gewinn exhobitant.

Im Strafrecht gibt es ein Grundprinzip. Jede Strafe muss über den Gewinn durch eine Straftat liegen. Nicht das ich durch einen Betrug 3 Millionen erhalte und eine
Strafe von 2 Millionen bekomme.

Man muss nur groß genug sein um über dem Gesetz zu stehen.

Zu 15:54 von Kalium "Auf Teufel komm raus"

Den Diesel auf Teufel komm raus mit vielen Milliarden € weiterentwickeln ist eine Totgeburt, da das Geld, Zeit und Wettbewerb beim Elektro- und Brennstoffzellen-Antrieb fehlt. ..

Das ist fremdes Geld, nicht Ihres!
Was bei einer extremen Subventionierung raus kommt, sieht man bei der sogenannten "Energiewende". Zig-Mrd€ wurden in den Sand gesetzt. 20 Mrd€ werden alleine jährlich mit der EEG-Umlage unsozial von Arm nach Reich umverteilt. Weder für Umwelt noch Klima wurde ein Jota gewonnen. Ständig steigende höchste Strompreise, abnehmende Versorgungssicherheit, das kommt raus.
EE ist bis jetzt nicht das Gelbe vom Ei.

Wer den Diesel mit der Brechstange abschaffen will, der wird die Umweltziele nicht erreichen. Die Fahrzeuge wurden nach Vorgaben und Prüfverfahren der Politik zugelassen. Fahrverbote stellen schon jetzt einen Enteignungstatbestand dar. Auch hier könnten Anwälte tätig werden. Es ist noch nicht die letzte Sammelklage. Das geht auch in die andere Richtung!

14.44 @ partei mit glied,

hier ein par Mikrogramm, da auch und hier noch welche. Es läppert sich so im Laufe des Lebens einiges zusammen.

Ich hoffe sie sind kein Raucher, dann wissen sie wenigstens wenn sie im höheren Alter an Krebs erkranken sollten, von was er kam !
Leider ist dann ihr Kommentar nicht mehr relevant.

Haftung und Wirkung

ohne Sammelklagen würden die Diesel noch Jahre stinken und mit hohem Werbeaufwand verkauft.
Vielleicht findet doch noch jemand den Dreh, die Verursacher haft- und dingbar zu machen?
Wer solche kriminellen Vorgänge entwickelt, muss auch die Energie aufbringen und den Weg aus dem Disater finden.

@Kalium

Ihre technischen Grundlagen für den Dieselmotor haben Sie ganz gut zusammengefasst. Aber diese Probleme wären zu lösen gewesen, wenn die fehlenden Rohstoffe wegen den Russland-Sanktionen verfügbar gewesen wären, man sich bei Diesel auf weniger sportliche Fahrweise und Geschwindigkeiten nicht deutlich über 130 geeinigt hätte und gegenüber den Vertragswerkstätten eine Abzockefreie Umsetzung der Harnstoff-Technik durchgesetzt hätte.

Sowas nannte man früher Leistungsfähigkeit.

Sehr gut!

Ich hoffe, VW muss ordentlich blechen. Wer betrügt, muss dafür bestraft werden. Hier wurden nicht nur Autokäufer um ihr Geld betrogen sondern auch extrem viele Menschen um ihre Gesundheit. Die Strafe dafür könnte gar nicht hoch genug ausfallen - außer vielleicht mit einem Totalbankrott.

Nix Passiert...

...in Deutschland. VW wird mit der Arbeitsplatzkeule winken und die Regierung wird kleinlaut einknicken und dem deutschen Michel (resp. VW Käufer) wird die lange Nase gezeigt werden.

Am 09. Januar 2017 um 15:37 von Kleinaktionär

" Wenn VW die Schadstoffwerte in einer Rückrufaktion doch regelkonform verbessern kann, mit welchem Recht sollte man dann mehrere tausend Euro einklagen können? Das macht doch keinen Sinn."

Nun der Dieselfahrer ist geschädigt, und das zeigen auch viele Kommentare hier.
Durch das das schlechte Image fällt der Wiederverkaufswert und der Absatz fällt auch. Diesel zahlen wesentlich mehr Steuern auf das Auto als Benziner, macht bei einem 90 PS Auto etwas 100 Euro im Jahr.
Um den Steueranteil wieder rein zu holen am Liter-Preis muss man zwischen 8-10 Tausend Kilometer fahren.

Dann gab es gerade heute zwei Artikel über VW, Sie wollen die Besten sein und noch mehr verkaufen.
Wenn man das irgendwie stoppen kann dann wird es gemacht, jedes nicht verkaufte VW geht als Gewinn an eine andere Firma ;-). So was nennt sich Wirtschaftskrieg.

Ich bin dafür das auch Deutsche Kunde ein Entschädigung bekommen für Ihren Verlust der auf dem Gebrauchtmarkt schon zu sehen ist.

Gruß

@14:27 von Klaus1963

Es sollte überall wo es möglich ist geklagt werden.
Aber Vergleiche gegen Einstellung der Verfahren lehne ich generell ab.

Wir sind hier in Europa. Wenn hier von einem Vergleich die Rede ist, dann wird der immer im Zivilrecht freiwillig zwischen 2 Parteien geschlossen. Wenn Sie Vergleiche generell ablehnen, dann können Sie das natürlich tun, falls Sie mal in so eine Situation kommen.

@ partei mit glied

Nein, natürlich will das keiner. Das kommt davon, wenn Politiker und Verwaltungsbeamte ohne Ahnung von physikalischen und technischen Gegebenheiten die Standards setzen wollen. Die Verbindung von Industrie und Politik war noch nie gut, gerade bei VW, z.B. auch während der Nazizeit. Aber bitte jetzt nicht gleich auf die böse Industrielobby hauen: Es sind die Politiker, die hofiert werden wollen, die im Aufsichtsrat sitzen und die sich - hoffentlich nicht - ihre Unterstützung vergolden lassen. VW sollte sich auf das Kerngeschäft besinnen: Gute Autos bauen und verkaufen, das reicht.

VW ist noch lange nicht aus dem Schneider

Was von VW zu befürchten war scheint nun wahr zu werden. Die Diskrepanz zwischen den überaus großzügigen Entschädigungen an VW-Kunden in den USA und den leer ausgegangenen europäischen ruft Anwaltskanzleien auf den Plan, die hier auf den ganz großen Profit spekulieren. So wie in Deutschland der Rechtsdienstleiter My-right unter Führung der US-Kanzlei Hausfeld geradezu Werbung macht, sich einer Sammelklage anzuschließen, tut das jetzt die Kanzlei Harcus Sinclair in GB. Hausfeld will Rückerstattung des Kaufpreises erreichen während es bei Harcus offenbar um Entschädigung wegen Betrugs geht.
Wenn die Musterklage von My-right/Hausfeld vor dem Landgericht Braunschweig Erfolg hat ist mit einer Kette weiterer Verfahren zu rechnen. Dasselbe dürfte für anhängige die Klage in GB gelten.
Das könnte für VW noch teuer werden.
Immerhin haben bisher 95 % der Betroffenen Kunden von VW noch keinen Cent an Entschädigung bekommen.

@barrelshifter

"160.000 Arbeitskräfte mehr, was soll's ?"
Hier ist dann offensichtlich kein Platz mehr für Zynismus. Sie sind kein VW-Mitarbeiter!

@Klaus1963: Zu kurz

@Klaus1963:
Zu kurz gesprungen. Wenn VW alle Klagen verliert, dann verlieren einige abertausende Beschäftigte ihren Arbeitsplatz, nicht nur bei VW, sondern auch in der Zulieferindustrie.
Auch wenn das ein bisschen hinkt: wieviele haben denn ihren Diesel gekauft, um Spritkosten zu sparen. Müssen die jetzt für die vielen gefahrenen Kilometer die Spritkosten Differenz zurückzahlen???
Wie Sie sagen, die Bosse gehören auf die Anklagebank, Vermögen einfrieren, Bonizahlungen stoppen bzw. zurückfordern.

@14:43 von Defender411

Auch muss es dann möglich werden Unternehmen anderer Staaten zu verklagen, mit ähnlichen Schadensersatz- und Strafsummen wie in den USA.

Nö. Aus welchem Grund sollte denn ein Geschädigter eine Geldsumme erhalten, die um ein Vielfaches über seinen wirklichen Schaden hinaus geht?

Es kann nicht sein, dass Kunden in anderen Staaten besser gestellt werden, als Kunden in Deutschland. Ich empfinde das als eine Diskriminierung!!

Darf ich mich auch diskriminiert fühlen, weil ich meinen Mieter nicht auch mit einer Frist von 2 Wochen ohne Grund vor die Tür setzen darf, wie in den USA?

Nach dem Beispiel USA

wollen jetzt alle ihr Schnäppchen machen, allen voran die Anwälte.

Michel und die Unternehmen!

Im Ausland sind die VWs meist billiger, als bei uns. Im Ausland werden die getäuschten Kunden entschädigt, bei uns macht man ihnen eine Nase. - Der Michel ist nämlich dazu da, über EEG-Umlage, Atom- und Industrie-Subventionen etc. den Unternehmen Umsatz und Gewinne zu sichern.
.
Man sollte zum Vergleich mal in Japan mit der Bahn fahren: so schäbige Bahnhöfe gibt´s da nicht und die Züge fahren pünktlich: Noch so ein Beispiel, das VW ähnelt. Mit dem erwirtschafteten Geld wird in Bahrain eine Super-Bahn gebaut.
.
Aber irgendwie regt sich Michel lieber über Flüchtlinge auf, als gegen die Abzocke zu protestieren.

Antwort: NEIN, nicht einer!

14:33 von partei mit glied
.....Gibt es auch nur einen anderen Autobauer, der bessere Dieselmotoren im Angebot hat?.....

Sorry .......

Sorry an d. meta-tagesschau !
-----------------------------------

Nein, VW-Manager müssen
angeklagt werden , ohne Wenn u. Aber !.

Jeder kleine Betrüger wird
zur Rechenschaft gezogen ...!

Warum nicht endlich mal
die Verantwortlichen im VW-Betrug = Manager !
Eine Schande für Deutschland, daß wieder die sog. Eliten
gleicher gestellt werden, als Otto Normalverbraucher ,
was sagt d. GG ------!
Und d. Justiz stört es nicht ? Maas u. CO. ?
Kanzleramt ?
Ein Polit-Justiz-Sumpf ?
eine vereinte Symbiose d. Unrechts ?

@ Defender411, um 14:43 Uhr

" Es kann nicht sein, dass Kunden in anderen Staaten besser gestellt werden, als Kunden in Deutschland. Ich empfinde das als eine Diskriminierung!!"
Chapeau!
Aber genau diese Diskriminierung ist gewollt weil klar ist, dass andernfalls bis in die höchste Politik Verwerfungen unausweichlich wären.

um 14:43 von Defender411

Auch muss es dann möglich werden Unternehmen anderer Staaten zu verklagen, mit ähnlichen Schadensersatz- und Strafsummen wie in den USA.
Gleiches Recht für alle! Es kann nicht sein, dass Kunden in anderen Staaten besser gestellt werden, als Kunden in Deutschland. Ich empfinde das als eine Diskriminierung!!

Um das zu ermöglichen muss der Verbraucherschutz auf ein ähnliches Niveau gesetzt werden wie in den USA. Im Rahmen von TTIP höre ich allerdings immer, dass der Verbraucherschutz in Deutschland so hoch ist, dass man auf gar keine Fall die niedrigen Standards der USA akzeptieren möchte.
Daher werden deutsche Kunden wohl auch in Zukunft mit einem warmen Kaffee abgespeist während ausländische Kunden eine Chance auf Entschädigung erhalten

um 14:56 von harry_up

Ich frage mich auch, wo denn der Deutsche VW-Dieselfahrer eigentlich finanziellen Schaden genommen hat?
Die Natur: ja.
Der Finanzminister: ja
Der Dieselfahrer: Nein, er hat Steuern gespart

Ich gebe Ihnen bedingt Recht. Allerdings wird dem deutschen Autofahrer seit Jahren das Märchen des "sauberen" Diesels vorgegaukelt obwohl ein amerikanischer 6 Tonnen Hummer mit 450 PS und V8 Motor ca. 10x "sauberer" ist als ein VW Polo mit 1.4L TDI.
Wenn Sie also ein umweltbewusster Bürger sind, dem die Umwelt zu Herzen liegt und Sie sich deshalb für einen sparsamen VW Polo TDI entschieden haben sollten Sie zu Recht wütend sein. Sie haben zwar keinen finanziellen Schaden genommen (eventuell Wertverlust des PKW) aber Sie sind nach Strich und Faden betrogen worden

Wo bleiben Entschädigungen fuer deutsche Kunden??

Nachdem jetzt also us-Kunden und britische Kunden Entschädigung einklagen können, frage ich mal ganz ernsthaft:

wo bitte bleiben Entschädigungen fuer uns deutsche Kunden?? Und wo bleiben die Listen mit den anderen Herstellern die ebenfalls solche Betruegersoftwares genutzt haben und noch nutzen??

Wann bekommen wir in Deutschland endlich Gerechtigkeit fuer die betroffenen deutschen Kunden?? Wann wird Dobrindt endlich abgesetzt??

Schluss mit dieser zwei-Klassen-Justiz zu Lasten von uns Deutschen und Schluss mit dieser Legalisierung dieser Betruegerei gegen uns Deutsche. Zuerst kommen mal wir deutschen Kunden dran und dann erst alle anderen. So sehe ich es.

@ Barrelshifter (14:30): das hier von Ihnen stimmt zwar...

hi Barrelshifter

Das hier von Ihnen:

Was Dobrindt nicht schafft, das schaffen hoffentlich die englischen Gerichte. Es wird Zeit, dass Herr Dobrindt und VW gezeigt bekommen, dass es so nicht geht.

stimmt zwar. Aber dass sollten eigentlich auch deutsche Gerichte ebenso schaffen können. Es kann nicht sein, dass wir Deutschen hier schlechter behandelt werden als us-Kunden und britische Kunden! Schluss mit dieser zwei-Klassen-Justiz. Zuerst kommen mal wir deutschen Kunden dran und dann erst die Briten und dann erst die USA! Alles andere ist ein schlechter Witz!!

Und auch mit dem hier:

Die Bundesregierung wird wohl wieder einmal versuchen diese Klage abzuwenden, mit dem Hinweis, dass dadurch viele Arbeitsplätze gefährdet werden.

haben Sie recht. Aber genau dass darf nicht mehr geduldet werden. Dobrindt muss jetzt die Pistole auf die Brust gesetzt werden und Dobrindt muss jetzt die Listen herausgeben!!

Will man wirklich den wohl

Will man wirklich den wohl innovativsten Autokonzern für ein paar Mikrogramm Stickoxid zerschlagen? Gibt es auch nur einen anderen Autobauer, der bessere Dieselmotoren im Angebot hat?

Innovativ??? Nicht ihr ernst, oder?
Es geht auch nicht darum wer den besten Dieselmotor baut, sondern darum, dass ein Autokonzern jahrelang betrogen hat um Zulassungen zu erhalten, die auf rechtschaffenem Weg nicht gewährleistet worden wären. Innovativ war VW nur beim Betrügen und Entwickeln von Mogelprogrammen.
Hinzu kommt dann wohl noch Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe.
Warum wird das hier so eisern verteidigt??

Wer zieht hier gegen

die Rechtsanwälte, der hat überhaupt nichts verstanden. Denn ohne den Rechtsanwälten wäre eine solche Publicity nicht möglich ! Nicht einmal von den deutschen RA'en ist was zu erwarten in dem Umfang gegen diese kriminellen Machenschaften vorzugehen, weil die von den "unabhängigen" Richtern zurecht gestampft werden.Die hängen doch selbst von den Landesministern ab, weil diese im Landesdienst beschäftigt werden. Hätte VW konform gehandelt ohne den Schummeleien (Tricks bei der Kohlendioxidkontrolle) hätten die RA'e auch keinen Grund gehabt gegen VW und Konsorten vorzugehen. VW und Co haben doch die Kausalität gesetzt. So, damit kann jeder die Rechtsanwälte heraushalten. Ohne denen würde VW so weiter machen, wie es die Politik so haben will (Vetternwirtschaft, Korruption etc. siehe Dobrindt). Dieser Personenkreis kann sich verflüchtigen und die Pensionen gesichert. Die brauch doch die Abgase nicht einatmen. Man kann nur festhalten Pfui !!

Um Himmels Willen.....

Was für eine Gehässigkeit.... Hier geht es um ein deutsches Unternehmen an dem nicht nur 600000Jobs weltweit von Volkswagen hängen, sondern auch noch mind. 500000 aus der Zulieferindustrie. Aber das ist doch nicht alles. Wenn es die "reichen, arroganten Wolfsburger" nicht mehr gibt, dann kann auch keiner "fett" essen gehen, Schmuck kaufen, in den Urlaub fahren, zum Friseur, zur Nageltante.... Und dass dann im Schlimmsten Fall 300000x in D und das sind nur die "arroganten von VW und deren Zulieferer", sicher das es nicht Ihren Job trifft? Peinlich sind Sie mir! Was von PSA gehört, deren Wert 48x höher ist? Von Opel (34x höher)? Von Toyota, Mercedes,BMW?
Andere Staaten sanieren den Haushalt auf UNSERE Kosten und Sie klatschen Beifall?
Um HIMMELS WILLEN....

um 15:13 von skydiver-sr

Erfüllen denn US Cars und Autos aus GB die Vorgaben der Abgaswerte in der EU.
Wenn ich manche US Cars hier sehe-dann hab ich so meine Zweifel

Das sollte bei allen Fahrzeugen, egal welcher Hersteller überprüft werden.
Diesel PKWs werden in den USA gar nicht gebaut, da diese die strengen NOx Auflagen nicht einhalten können. Nur VW konnte das und nun wissen wir auch wie das möglich war.
Aber sicher haben auch Opel, Ford, BMW, PSA und andere in Europa getrickst um die Auflagen für Euro 6 zu erfüllen. In den USA verwendet Mercedes die aufwendigere Abgasnachreinigung mit Urea Einspritzung in Verbindung mit einem SCR-Kat wo die gefährlichen NOx Abgase in harmlosen Stickstoff und Wasserdampf getrennt werden.
Das war allerdings VW zu aufwendig und zu teuer und man konnte das auch ohne Abgasnachreinigung und sowieso sind ja alle Amis blöd. Arroganz kommt vor dem Fall. Mein Mitleid für VW hält sich in Grenzen...

@Kalium

Also "VW-Manager auf die Anklagebank" kann ich verstehen. Bosch aber hat das Zeug nur vor-entwickelt ... und es war VW die das Zeug eingesetzt und verkauft haben.

Ansprueche gegenueber Verkehrsministerium.

Zu ueberlegen sind folgende Fakten, da das Verkehrsministerium defacto aktiv und passiv mitgewirkt hat an der Zulassung des PKW Diesels, wissentlich das dieser Dieselmotor das 40 fache und mehr an Schadstoffen produziert als zulaessig und zudem mitgeholfen hat diese Fakten zu vertuschen trifft das Verkehrsministerium eine erhebliche Mitschuld zu. Ich wundere mich das die Kaeufer des VW Diesels nach keine Ansprueche gegenueber der Bundesregierung gestellt haben.

Frage: sind solche Teile auch bei Benzinmotoren verbaut??

Denn mich wuerde mit Blick hierauf:

http://www.zeit.de/mobilitaet/2016-06/abgas-diesel-benzin-partikel

Gefährliche Partikel aus dem Benziner

Wegen des Abgasskandals ist der Dieselmotor in Verruf geraten. Doch Ottomotoren sind kaum besser: Sie dürfen bis 2018 zehnmal so viele Partikel ausstoßen wie Diesel.

Denn die massenhafte Umstellung der Benzinmotoren von Saugrohr- auf Direkteinspritzung bringt eine neue Umweltverschmutzung mit sich. Bei der modifizierten Verbrennung entstehen im Motorraum Partikel – im Volksmund Ruß genannt –, die im Vergleich zu denen von Dieselantrieben viel kleiner und zahlreicher sind.

mal interessieren, ob solche Defeat-Devices am Ende auch bei Benzinfahrzeugen verbaut worden sind. Wenn ja, dann schwöre ich VW nämlich Klagen bis zum Erbrechen an, weil die dann auch meine Mutter betrogen hätten. Und da ist mit mir nicht zu spaßen, VW!!

um 16:18 von gman

Das ist fremdes Geld, nicht Ihres!
Was bei einer extremen Subventionierung raus kommt, sieht man bei der sogenannten "Energiewende". Zig-Mrd€ wurden in den Sand gesetzt. 20 Mrd€ werden alleine jährlich mit der EEG-Umlage unsozial von Arm nach Reich umverteilt.

Ihr Kommentar richtet sich gegen die steuerliche Subventionierung von Elektro oder Wasserstoffahrzeugen.
Auch ich bin kein Fan von Subventionierungen, da diese immer zu Blasen führen und beim Wegfall der Subventionierung platzen.
Gleiches passiert aber seit Jahrzehnten mit dem Diesel in Deutschland. Diesel wird weitaus geringer besteuert als Benzin, so wird also auch eine Technik subventioniert die ohne die steuerlichen Anreize eine Totgeburt wäre. Entschwefeltes Diesel ist in den meisten Ländern ohne Subventionierung teurer als Benzin!
Der Verbrauch ist zwar geringer, aber ohne Subventionierung müsste man wohl 50,000 km pro Jahr fahren um über den geringeren Verbrauch die Mehrkosten zu kompensieren

@16:42 von Investigator

Wenn die Musterklage von My-right/Hausfeld vor dem Landgericht Braunschweig Erfolg hat ...

Ja, wenn. Da bin ich mal gespannt. Die argumentieren ja, dass die Fahrzeuge gar nicht erst hätten zugelassen werden dürfen und deswegen komplett wertlos sind. Das Problem ist, sie wurden aber zugelassen.

Ich frage mich, wie Hausfeld einen Totalschaden für seine Mandanten argumentieren will, wenn die Autos weiterhin betrieben werden dürfen.

Darf das Landgericht Braunschweig in einem Zivilprozess überhaupt entscheiden, dass das KBA die Betriebserlaubnis für Deutschland entziehen muss? Weil nur so entsteht ja überhaupt erst der Schaden, der IN DIESEM SPEZIELLEN FALL argumentiert wird.

14:43 von Defender411

"So langsam wird es Zeit, dass in Deutschland auch Sammelklagen möglich werden."

Das wird nix werden, jedenfalls nicht, solange ein gewisser Herr Dobrindt Verkehrsminister ist!
Können Sie sich daran erinnern?
"Lehnen wir ab!!! Komplett streichen!"

" Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat während der VW-Affäre persönlich eingegriffen, um eine Musterfeststellungsklage für Verbraucher zu blockieren. Das geht aus internen Vermerken und E-Mails hervor, die WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung" vorliegen.

Bei den Unterlagen für den Rechtsausschuss des Bundestages handelt es sich um ein Papier, das zwischen Justiz-, Finanz-, Umwelt- und Verkehrsministerium bereits weitgehend abgestimmt war, ehe Dobrindt im vergangenen Dezember einschritt. In dem zwölfseitigen Papier strich er den Passus zur deutschen Variante der Sammelklage kurzerhand komplett."

https://www.tagesschau.de/inland/sammelklage-dobrindt-101.html

Wie die Britten kommen jetzt

Wie die Britten kommen jetzt erst auf die Nummer mit dem Milliarden abzapfen bei VW? Komisch, ob die vor lauter Extrawürste suchen das verpennt haben? Dafür werden sie aber um so mehr nachholen, wetten.

um 17:42 von Demokratieschue...

Zuerst kommen mal wir deutschen Kunden dran und dann erst die Briten und dann erst die USA! Alles andere ist ein schlechter Witz!!

Das mag zwar Ihr Wunsch sein, hat aber nichts mit der Realität zu tun.
Dass deutsche VW Kunden keinen Cent sehen liegt an der deutschen Rechtsprechung und den niedrigen Verbraucherschutzstandards.
Solange diese nicht geändert werden muss sich jeder Kunde bedanken, dass er beim Warten auf seinen PKW zumindest einen kostenlosen Kaffee bekommt (selbst das steht ihm rechtlich nicht zu und ist reine VW Kulanzleistung)

@17:38 von Demokratieschue...

Nachdem jetzt also us-Kunden und britische Kunden Entschädigung einklagen können, ...

Klage einreichen kann jeder, ob sie auch Erfolg hat, ist eine ganz andere Sache.

wo bitte bleiben Entschädigungen fuer uns deutsche Kunden??

Fahren Sie denn einen VW, der zu den fraglichen Modellen gehört?

Zuerst kommen mal wir deutschen Kunden dran und dann erst alle anderen.

Wenn Sie nach US-Recht leben wollen, dann müssen Sie in die USA auswandern. Ich finde diese Diskussion über die armen deutschen Kunden, die jetzt nicht auch reich werden dürfen, dermaßen bigott. Über TTIP schimpfen, weil unsere tollen deutschen Standards ja unter amerikanischem Einfluss leiden könnten, aber wenns ums Absahnen geht, sieht's wieder ganz anders aus.

@18:31 von cowboy8

Zitat: "Über TTIP schimpfen, weil unsere tollen deutschen Standards ja unter amerikanischem Einfluss leiden könnten, aber wenns ums Absahnen geht, sieht's wieder ganz anders aus."

Aus diesem Grund bin ich mir auch nicht sicher ob die ganzen sogenannten "Kapitalismusgegner", die auf den Demonstrationen mitlaufen, auch wirklich verstehen wofür sie eigentlich auf die Straße gehen. Für mich demonstrieren diese Menschen im Grunde dafür, dass die ganze europäische Vetternwirtschaft und Korruption so bleibt wie sie ist und sich stark gegen Verbraucherschutz einsetzen. Hauptsache gegen die verhassten Amis.

Treppenwitz

Der Treppenwitz der Weltgeschichte ist dabei, dass die VW Kfz mit betrügerischer Software weniger Stickoxide im Fahrbetrieb ausstoßen, als die Opel, Mercedes, Ford, Fiat, Renault..., die ihre Abschaltsoftware einfach 'Motorschutz' nennen.

@ Ritchi: Und wissen Sie was der Hintertreppenwitz ist?

Daß VW dieses Jahr soviel Autos verkauft hat wie nie zuvor: den Kunden geht's also gar nicht um den Umweltschutz, sondern nur ums Geld.
Und den Anwälten sowieso.

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