Kommentare

Wenn Jammeh es tatsächlich...

...schafft, einen Krieg in seinem Land anzuzetteln, gehört er umgehend vor ein Gericht, das ihn für den Rest seines Lebens einbuchtet.

Verhaftet Herrn Jammeh - er ist abgewählt!

Hier kann man nur eindeutig sagen:

verhaftet Jammeh. Er hat die Wahl eindeutig verloren, das Volk hat ihn in freien demokratischen Wahlen abgewählt und er hat das Ergebnis ja auch zuerst anerkannt. Von daher ist seine Weigerung jetzt absolut unverständlich.

Auch ich fordere Jammeh im Namen der Demokratie auf: geben Sie auf und gehen Sie! Treiben Sie es nicht zu einer militärischen Intervention!! Es reicht, Herr Jammeh!

Den Haag

Es wäre wichtig, Yahya Jammeh nach den Haag zu überführen und ihm dort den Prozess zu machen.

Und zwar deshalb wichtig, um anderen Despoten, die demokratische Wahlen einfach nicht anerkennen wollen, einen Schuss vor den Bug zu geben.

Sie sollen alle Angst bekommen, die ganzen Diktatoren in der Welt. Dass es auch sie eínmal erwischen könnte.

Genau das könnte einige Diktatoren in der Zukunft dazu bringen, sich mit ihren Nachfolgern gütlich zu einigen.

Hoffentlich beweist die Afrikanische Eingreiftruppe den Diktatoren, dass ihre Zeit in Afrika sich dem Ende zu neigt. Es würde dem Kontinent und seinen Menschen gut tun.

@Demokratieschue...

Nun ja, so ganz "unerklärlich" ist der plötzliche Meinungswechsel Jammehs nicht. Es ist ihm wohl klar geworden, dass ihn der neue Präsident juristisch verfolgen & vor ein gambisches Gericht bringen könnte (und wohl auch vorhat, dies zu tun). Da hat er es wohl mit der Angst zu tun bekommen, für seine zahlreichen Verbrechen zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Unerklärlich ist allenfalls, warum Jammeh es überhaupt auf eine demokratische Wahl ankommen ließ - Selbstüberschätzung? Vielleicht glaubte er wirklich, das Volk liebt ihn, und wird ihn schon wählen.

Fakt ist, dass es für ihn nun keinen Ausweg mehr gibt. Er hat die Wahl zwischen freiwilligem Rücktritt & gambischem Knast oder Festnahme durch die ECOWAS-Eingreiftruppe (die ihn dann wohin auch immer ausliefern wird). Ein Entrinnen gibt es nicht mehr.

Es bleibt zu hoffen, dass keine weiteren Zivilisten für diesen Despot, dessen Zeit abgelaufen ist, ihr Leben lassen müssen.

Ein historisches Ereignis

denn es wäre, soweit ich mich erinnern kann, das erste Mal, dass ein Despot in Schwarzafrika von einer afrikanischen Organisation in die Schranken gewiesen wird. Damit hätte der Kontinent eine neue Stufe der politischen Reife erreicht, halten wir die Daumen, dass es gelingt. Als nächstes könnte mann dann Zimbabwe von Mugabe befreien, dem Desmond Tutu schon vor ca. zwanzig Jahren zugerufen hat: "Um Himmels willen, tritt zurück"

Gambia Machtkampf

es ist mir unbegreiflich was Herr Jammeh mit seiner Weigerung die Macht an seinem Nachfolger Herrn Barrow abzugeben, bezwecken will.Er hat die Wahl im Dezember verloren und muss sein Amt abgeben. Basta!!
Aber nein, statt dessen sind tausende Menschen aus Angst mit Hab und Gut auf der Flucht ins Nachbarland Senegal. Mein Mann kommt auch aus Gambia, ich selbst war auch schon mehrere Male dort und kenne die dortigen Probleme und Lebensumstände die durch die Jahrelange Herrschaft und Unterdrückung dieses selbsternannten Präsidenten, Doktors, Sheik etc. sich um vieles mehr Verschlechtert als Verbessert haben. Dieser Mann gehört allein für all seine Greultaten, und Ausbeutung des eigenen Landes vor ein Gericht gestellt. Die Zeit tickt,lange wird er es jedoch nicht durchhalten können. Da werden ihm auch seine selbstgedruckten Dalasis in Millionenhöhe nicht weiterhelfen mit denen er seinen sogenannten Unterstützern bisher die Taschen vollstopfte. Die werden als erstes die Seite wechseln.

@ Demokratieschue...

verhaftet Jammeh. Er hat die Wahl eindeutig verloren, das Volk hat ihn in freien demokratischen Wahlen abgewählt ...

Woher wollen Sie das denn wissen? Niemand von uns war dabei und kann das beurteilen. Wir sollten nicht immer unsere Vorstellungen von Demokratie einem Dritt-Welt-Land wie Gambia aufzwingen wollen. Wir sollten die Länder in Afrika in Ruhe lassen, wenn sie ihre Konflikte untereinander austragen.

Nach Den Haag,weil er eine

Nach Den Haag,weil er eine Wahl nicht anerkennt?
Da werden sich die arabischen Scheichs aber ins Fäustchen lachen...die brauchen keine Wahlen respektieren,es gibt sie da schlicht nicht.
Jammeh herrschte vorher diktatorisch - die letzte Wahl sollte nur eine Scheinwahl sein - wie die ganzen Wahlen zuvor während seiner Regentschaft,die er selbst per Militärputsch erreichte,aber trotzdem wurde er abgewählt & sollte dies respektieren.

Wenn,dann soll er wegen seiner Folterei (uvm.) nach Den Haag - wobei man ja auch weiß,dass man nur genügend Waffen haben muss,damit man eben nicht wegen Missachtung der Menschenrechte dort landet...

Die Hürde in Gambia militärisch zu intervenieren ist nicht sehr hoch - bei nur ca. 1.000 gambischen Soldaten,die potenziell Widerstand leisten könnten...

Der jetzige Eingriff ist richtig - der Ablauf ( vorher UN-Mandat geben lassen - ganz ohne irgendwelche Lügen) zudem vorbildlich,da sollte die USA sich mal ein Beispiel nehmen...

23:28 von derkleineBürger

Was soll er in Den Haag ? Er kann sich auch einen Theaterbesuch in einem Nachbarlnd leisten !!!!
Oder denken Sie - wenn man einen Russen nach Den Haag haben moechte, der geht freiwillig, weil sein Land Den Haag nicht anerkennt?
So geht es dem President Jammeh auch !
Sein Volk soll ihn wegputschen/vertreiben.

23:28 von derkleineBürger

An was sollen wir uns ein Beispiel nehmen???
Das Senegal einfach so einmaschiert ???

In einer Erklärung appellierten die 15 Ratsmitglieder an den langjährigen Staatschef, die Entscheidung des Volkes zu respektieren. Gambias Nachbarland Senegal forderte als nicht-ständiges Mitglied des Sicherheitsrates eine Dringlichkeitssitzung des Gremiums - nach Angaben von Diplomaten könnte diese für Montag einberufen werden.

Nadann sind die Truppen von Senegal vielleicht schon in der Hauptstadt von Gambia.

um 23:51 von americafl: "Was

um 23:51 von americafl:
"Was soll er in Den Haag ?"
-> brachten andere vor mir ins Spiel.
"
Oder denken Sie - wenn man einen Russen nach Den Haag haben moechte, der geht freiwillig, weil sein Land Den Haag nicht anerkennt?"
Wenn sie schon Russland als US-Bürger ins Spiel bringen:
Im Gegensatz zu den USA hat Russland kein nationales Gesetz beschlossen,indem steht,dass wenn ein Bürger des Landes in Den Haag landen sollte,der Präsident zu einer militärischen Invasion berechtigt ist...
Die USA hat dieses Gesetz & würde in die Niederlande einmarschieren,obwohl beide in der NATO sind...

"Sein Volk soll ihn wegputschen/vertreiben."
-> er wird doch nun von der Macht entfernt vom gambischen Volk, mit der Hilfe vom Senegal - inkl. UN-Genehmigung.

Warum?

Also:
Gambia hat ein Problem mit dem Präsidenten, der den Stuhl nicht frei machen will.
Der hat Klage eingereicht.... Schreiben Sie.... jetzt ist mal die Frage: hat die Klage eine berechtigte Basis? Gab es bei der Wahl Unregelmässigkeiten?

Das ist ja eine Sache, dass der Präsident nicht unseren Vorstellungen entspricht, die Frage ist: tat die Wahl es? Wenn nicht, dann würde es der nächste Präsident ja auch nicht tun.

Der nächste Punkt: was geht das den Senegal an, besser gefragt, welche Interessen hat der Senegal?
Man wird mir doch nicht was von der guten demokratischen Fee erzählen wollen, die da den Menschen helfen will, oder?
Militäreinsatz kostet Geld - wieso gibt das der Senegal aus, und was will er dafür?

Aber so richtig fertig macht mich der Einwand: man hofft auf eine friedliche Lösung.
Ja, da ist es ja gut, dass die Weltgemeinschaft nicht forderte, bat, sanktionierte oder was weiss ich, sondern eine Armee einmarschierte!

Ob die Einwohner Gambias das mögen?

um 00:04 von americafl: "An

um 00:04 von americafl:
"An was sollen wir uns ein Beispiel nehmen???
Das Senegal einfach so einmaschiert ???"

-> Nee,das hat die USA schon zig mal gemacht,oder ein UN-Mandat "überdehnt",oder sich ein UN-Mandat per Lügen geholt.

"nach Angaben von Diplomaten könnte diese für Montag einberufen werden."

Das UN-Mandat gibt es bereits.
Erst wurde Barrow am Donnerstag vereidigt - aus Sicherheitsbedenken in der gambischen Botschaft im Senegal - ein paar Stunden später gab es das UN-Mandat.

Der Machtwechsel in Gambia darf mit „allen erforderlichen Maßnahmen“ erfolgen (also auch mit militärischen Maßnahmen),soll aber möglichst auf politischem Wege erzielt werden.

Der Senegal hat ein UN-Mandat & die Erlaubnis vom aktuellen gambischen Präsidenten - daran sollte sich die USA mal ein Beispiel nehmen.
->völkerrechtskonformes Verhalten ist von den USA ja selten zu sehen,nicht einmal dann, wenn ein Friedensnobelpreisträger das Land regiert

um 00:24 von

um 00:24 von tisiphone:
"Gambia hat ein Problem mit dem Präsidenten, der den Stuhl nicht frei machen will.
Der hat Klage eingereicht.... Schreiben Sie.... jetzt ist mal die Frage: hat die Klage eine berechtigte Basis? Gab es bei der Wahl Unregelmässigkeiten? "

-> zumindest gab es keine Berichte darüber & der,der sich weigert den Stuhl zu räumen,erkannte im Dezember die Wahl ( & damit seine Niederlage) noch an.

"was geht das den Senegal an, besser gefragt, welche Interessen hat der Senegal?
+
Militäreinsatz kostet Geld - wieso gibt das der Senegal aus, und was will er dafür?"

Senegal ist der einzige & wesentlich größere Nachbar von Gambia - Einfluss in Gambia ?
Wobei die gambischen Flüchtlinge,die durch den Machtkonflikt in den Senegal geflüchtet sind,ebenfalls ein nicht unerheblicher Grund sein kann ( inkl. Kosten für weit über 100.000 Menschen für den Senegal)

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