Kommentare

Mein Beileid

Zu allerest mein tiefestes Beileid für den Studenten und seine Eltern.
Es wird fällt mir nun sehr schwer diesen Vergleich zu ziehen, aber wie z.B. auch die USA mit Gefangenen umgehen, siehe Abu Ghraib und Guantanamo, dann darf man sich vielleicht nicht wundern, wenn soetwas auf einen zurück kommt.
Ich kann nicht mit den Fingern auf andere zeigen, wenn ich es nicht selber besser mache. Sondern ich muss, auch wenn es manchmal schwerfällt, mit gutem Beispiel voran gehen. Nur aus dieser Position kann ich Verbesserungen erreichen.

Gruß
Traurigkeit

Nordkorea ist nicht zimperlich

Das das nordkoreanische Regime nicht gerade zimperlich mit Menschen umgeht ist bekannt. Aber jemand zu 17 Jahre Arbeitslager zu verurteilen, weil er ein Plakat von der Wand stehlen wollte ist mit normalem Menschenverstand nicht erklärbar.

Was immer mit Otto Warmbier dort passiert ist, sein Leben ist, wegen eines dummen Jungenstreichs zerstört . Die Verantwortlichen werden vermutlich nie zur Rechenschaft gezogen. In Nordkorea zu leben muss ein Alptraum sein, schade das China Kim Young UN nicht mehr unter Druck setzt, um die humanitäre Lage etwas zu verbessern. Die Menschen in Nordkorea scheinen mit ferngesteuert ihrem Präsidenten zu huldigen, die anderen werden in Arbeitslager verbannt,

Warum werden solche Reisen

nicht verboten oder die Teilnehmer vorher eindringlich ermahnt.
.
Man weiß doch, daß es nur um Devisenbeschaffung geht und die Teilnehmer ein Faustpfand für weitere Forderungen darstellen.

Nordkorea das Land der Unmenschlichkeit!

Die Verhaftung des US-Studenten hatte politische Gründe und die Hirnverletzungen kommen auch nicht ungeplant. Man hat hier einen Zeugen aus dem Wege geräumt und dafür gesorgt dass er nie wieder etwas sagen kann. Wer immer noch Nordkorea verteidigt der soll doch mal eine Bildungsreise dorthin unternehmen. Mal sehen ob er dann auch wieder aus dem Land kommt. Und wer das Tun mit Fehlern der USA vergleicht und rechtfertigt, dem wünsche ich fast schon in eine nordkoreanische Gefängniszelle zu kommen. Denn vOn Rechtsstaatlichkeit kann man ja kaum sprechen. Es ist wie zu Zeiten alter Herrscher nur mit dem Unterschied dass sie sich rot angezogen haben.
Der junge US-Student kann einem leid tun. Sein Leben ist wohl auf immer gezeichnet von einem nordkoreanischen Herrscher der keinerlei Skrupel davor hat andere zu töten.

@Traurigkeit

Ich sehe keinen Vergleich mit Guantanamo und Abu Ghraib. Folter und schlechte Haftbedingungen kann man nicht mit bleibenden Hirnschäden vergleichen. Wahrscheinlich wird sich der Zustand dieses jungen Mannes für den Rest seines Lebens nicht verbessern.
Zudem hat er diese Strafe wegen Diebstahl bekommen. Strafmaß und Tat stehen also auch in keinem Verhältnis. So ist das bei Diktaturen häufig.

Ursachen der Verletzung

Ich frage mich, woher solche Verletzungen resultieren können. Ein Schlaganfall mag prinzipiell möglich sein, tritt aber bei so jungen Menschen extrem selten auf. Und rohe Gewalt hätte Narben hinterlassen, von denen wir sicherlich etwas wüssten. Außerdem wäre es nicht im Interesse Nordkoreas, das Leben oder die Gesundheit einer so wertvolle Geisel zu riskieren.

Und wie stehen die Aussichten auf Heilung?

Whatabout...

"Es wird fällt mir nun sehr schwer diesen Vergleich zu ziehen, aber wie z.B. auch die USA mit Gefangenen umgehen, siehe Abu Ghraib und Guantanamo, dann darf man sich vielleicht nicht wundern, wenn soetwas auf einen zurück kommt.
Ich kann nicht mit den Fingern auf andere zeigen, wenn ich es nicht selber besser mache. Sondern ich muss, auch wenn es manchmal schwerfällt, mit gutem Beispiel voran gehen. Nur aus dieser Position kann ich Verbesserungen erreichen."

Nicht Wundern dürfen sich die Anhänger und Sympathisanten des islamischen Terrors - Die USA werden nicht auf Appeasment setzten, wie Deutschland!
Der Kampf gegen den islamischen Terror wird sich nicht mit deutscher Auslegung der Menschenrechte gewinnen lassen.
Nicht ordentlich gekennzeichnet Kombattanten haben mit Konsequenten zu rechnen! Gern können Sie Ihre sozialpädagogisch Wertvolle Haltung bezüglich "Mit gutem Beispiel vorangehen" dierkt mit diesen religiösen Fanatikern besprechen.

Die von nordkoreanischer Seite...

...angegebenen “humanitären“ Gründe für die Haftentlassung kann man nur als zynisch bezeichnen.

US-Student

Ich weiß nicht was ein US-Student in NK verloren hat oder ihn dorthin hinzieht, wenn doch jedem bekannt ist, wie die Länder zueinander stehen? Hoffe aber das er trotzdem vom Koma erwacht.

Die Ärzte

möchten nicht spekulieren. Das heißt für mich, das auch die Darstellung der Nordkoreaner, durchaus zutreffen könnte. Äußerliche Gewalteinwirkung hätten die Ärzte wohl schon festgestellt. Also ist der Grund weswegen Herr Warmbier im Koma liegt immer noch fraglich. Für mich steht aber außer Frage ob die Koreaner dies mit Absicht herbeigeführt haben. Das würde ihnen nichts positives bringen. Vieleicht ein Unfall? Aber wenn die Ärzte nicht mal spekulieren möchten warum sollten wir dies tun. Mir tut der junge Mann von Herzen leid und jeder Mensch der aus politischen Gründen instrumentalisiert wird und seine Freiheit verliert. Siehe Snowden und Assange. Die zweite Seite der Medallie.

Sind alle Reisenden in Nordkorea potentielle Geiseln?

Ich fände es schon interessant, mir selbst einmal Nordkorea anzugucken und überlege seit langem, ob ich an einer geführten Tour teilnehme. Der Reiz eines Landes, über das wir sehr wenig wissen und wo man vieles mit eigenen Augen sehen muss, um es zu glauben. Aber Nachrichten wie diese schrecken mich immer wieder ab. Die Bedenken, dass man wegen einer Kleinigkeit verhaftet wird und dann als politischer Faustpfand dient, werden nur verstärkt. Auch wenn Europäer sich da weniger Sorgen machen sollten als Amerikaner - man weiss ja teilweise nicht mal, was verboten sein könnte oder wie einem etwas ausgelegt werden würde...

Warum kann Nordkorea überhaupt in dieser Form existieren?

Zunächst mein Beileid für den jungen Mann und seine Familie. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum er jedoch versucht hat das Plakat zu stehlen und in Kauf genommen hat, sich in diesem Land auf derart dünnes Eis zu begeben. Allein schon eine Reise dorthin finde ich sehr mutig. Auf Youtube gibt es zahlreiche (z.T. heimlich gedrehte) Videos von privaten Reisen nach Nordkorea, in denen man sieht, dass die Reisenden permanent von nordkoreanischen Aufpassern begleitet werden.
Was ich weiterhin nicht verstehe: warum ist die Weltgemeinschaft so machtlos gegen dieses kleine, isolierte, wenn auch bis unter die Zähne bewaffnete Land? Allein durch die schützende Hand Chinas?

@privat23 - "islamischer Terror"?

In dem Bericht geht es um Nordkorea. Was hat der "Kampf gegen den islamischen Terror" damit zu tun? Laut Wikipedia sind 0,2 Prozent der Nordkoreaner religiös, Buddhisten, Christen, Cheondogyo. Moslems sind nicht darunter.

@Thunderstorm

08:31 von Thunderstorm:
"Die Verhaftung des US-Studenten hatte politische Gründe und die Hirnverletzungen kommen auch nicht ungeplant."
> Das wissen Sie woher? Was nutzt es Nordkorea, einen halbtoten US-Bürger nach Hause zu schicken?

"Man hat hier einen Zeugen aus dem Wege geräumt und dafür gesorgt dass er nie wieder etwas sagen kann."
> Ein Zeuge wofür? Die Haftbedingungen und Justizwillkür Nordkoreas muss nun wirklich niemand bezeugen. Das glaubt man hier auch so.

"Wer immer noch Nordkorea verteidigt der soll doch mal eine Bildungsreise dorthin unternehmen. Mal sehen ob er dann auch wieder aus dem Land kommt."
> Die Chancen stehen sehr gut, sofern man kein US-Bürger oder Südkoreaner ist und sich an die Regeln hält.

"Denn von Rechtsstaatlichkeit kann man ja kaum sprechen."
> Eben. Deshalb wurde ja der Vergleich zur Willkürjustiz (Guantanamo, Drohenkrieg) der USA gebracht.

Guantanamo??

Ich möchte schon mal fragen ob hier einige völlig den Sinn für Gerechtigkeit eingebüßt haben indem sie diesen Fall gleich setzen mit dem (sicherlich kritikwürdigen) handeln der USA. Man wirft diesem jungen nichtmal zum Schein vor etwas anders getan zu haben als ein Plakat gestohlen zu haben. Ihr relativiert hier ein stalinistisches Regime! Noch ganz bei Sinnen?

Nicht zu fassen

Ein 22-Jähriger, fast noch ein Kind und so naiv.
Kommt von einem Besuch aus Nord-Korea als Krüppel zurück nachdem man ihn aus nichtigen Gründen vorher inhaftiert hatte.

@Witzlos2016 - kalte Logik

08:00 von Witzlos2016:
"Aber jemand zu 17 Jahre Arbeitslager zu verurteilen, weil er ein Plakat von der Wand stehlen wollte ist mit normalem Menschenverstand nicht erklärbar."
> Doch, das ist sehr gut erklärbar: Diese überproportionale Strafe soll abschreckend wirken. Wahrscheinlich ist aber jeder Vorwand recht, da sich gefangengenommene US-Bürger als politisches Druckmittel einsetzen lassen.

"In Nordkorea zu leben muss ein Alptraum sein [...]"
> Aus unserer Sicht mag das stimmen. Die Frage ist, ob es die Nordkoreaner auch so sehen (können).

@16. Juni 2017 um 09:17 von Nachfragerin

Frage: Was ist das Motiv ihrer Unterstützung Nord-Koreas?

@pauline_8

08:18 von pauline_8:
"Warum werden solche Reisen nicht verboten [...]"
> Weil das eine Einschränkung der Reisefreiheit wäre.

"[...] oder die Teilnehmer vorher eindringlich ermahnt."
> Das Auswärtige Amt schreibt: "Von nicht erforderlichen Reisen in die Demokratische Volksrepublik Nordkorea wird dringend abgeraten."

Manchen reizt es halt, so ein völlig isoliertes Land zu besuchen. Und gegen jugendlichen Leichtsinn ist sowieso kein Kraut gewachsen.

8:53 Wahl-Skandinavier

sind alle Reisenden potentielle Geiseln?
Nein! Nordkorea wird regelmäßig von Touristen besucht man muss sich halt an die Vorschriften halten und das Land mit seinen Menschen so akzeptieren wie es ist und nicht als Weltverbesserer auftreten.

@Yuccaa - Die Weltgemeinschaft ist machtlos.

09:07 von Yuccaa:
"Was ich weiterhin nicht verstehe: warum ist die Weltgemeinschaft so machtlos gegen dieses kleine, isolierte, wenn auch bis unter die Zähne bewaffnete Land?"

Was soll man denn machen? Nordkorea wird schon seit Jahren aufs härteste sanktioniert. Und ein militärischer Alleingang irgendwelcher "Willigen" würde die Sicherheit Südkoreas (und insbesondere der dort befindlichen US-Basen) gefährden. Außerdem führten bisher alle Kriege zu mehr Leid als es die durch sie beseitigten Staatssysteme hätten verursachen können.

@09:39 von Nachfragerin

Doch, das ist sehr gut erklärbar: Diese überproportionale Strafe soll abschreckend wirken.

Aber sonst gehts noch.

@09:39 von Nachfragerin

"In Nordkorea zu leben muss ein Alptraum sein [...]"

Aus unserer Sicht mag das stimmen. Die Frage ist, ob es die Nordkoreaner auch so sehen (können).

Dann beschäftigen Sie sich doch mal mit den zahlreichen Zeugenaussagen aus Straflagern geflohener Nordkoreaner vor der UN. Sie sollten sich zu Nordkorea derart uninformiert besser nicht mehr äußern. Ihre Beiträge sind schlicht menschenverachtend.

Schwere der Tat

Wenn ich Guatamo mit dem vergleiche, dass der amerikanische Student ein Plakat entwendet hat, dann kann ich nur sagen, dass dies absolut zynisch ist solche Vergleiche anzustellen.

Dumm gelaufen. Der arme Kerl war im falschen Land.

Aber es ist hochspekulativ, was passiert ist, und wir sollten uns glaube ich da zurückhalten. Wir wissen nicht wirklich, was passiert ist.

erstmal muß man diese humanitäre geste anerkennen

und vor unterstellungen das die koreaner für seinen zustand verantwortlich sind sollte man sich hüten weil so dumm wird dort niemand sein so einen prominenten gefangenen auch nur ein haar zu krümmen.
ansonsten wäre es für die welt besser wenn es zwischen den beiden staaten endlichzu einer art versöhnungen kommt und die usa den geforderten friedensvertrag anbieten würden.es wäre eine großartige geste wenn trump da für die amerikaner über den schatten springen würde!machen sie einen großartigen deal herr präsident trump!

@cowboy8 - Wenn falsch, dann bitte korrigieren!

10:21 von cowboy8:
"Dann beschäftigen Sie sich doch mal mit den zahlreichen Zeugenaussagen aus Straflagern geflohener Nordkoreaner vor der UN."

Das Leben eines Landes lässt sich nicht durch die Befragung einer - nach welchen Maßstäben auch immer - kriminellen Subgruppe beschreiben. Außerdem wird sich die Selbstwahrnehmung von der eines Außenstehenden stark unterscheiden, wenn Freiheiten überhaupt nicht bekannt sind und die Staatspropagdada das Leben bestimmt.

"Sie sollten sich zu Nordkorea derart uninformiert besser nicht mehr äußern. Ihre Beiträge sind schlicht menschenverachtend."

Es steht ihnen frei, die von mir verbreiteten Informationen richtig zu stellen oder sachdienlich zu ergänzen. Wenn Sie das nicht können, bitte ich Sie, Ihren Ratschlag selbst zu beherzigen.

17 Jahre Haft für Diebstahl!

15 Jahren bekommt man in Deutschland für Mord. Dieses Land NK ist einfach nur Unmenschlich. Möchte nicht wissen wie einheimische Gefangene behandelt werden und was für eine Strafe die bekämen für einen Mord. Lebenslang oder gar Todesstrafe?
In diesem Land würde ich nicht mal geschenkt Urlaub machen. Mir tun seine Eltern leid und möchte Ihnen mein Beileid aussprechen.

@Nachfolgerin

Warum wird ein US-Amerikaner denn genau zu 15 Jahren verurteilt? Weil er ein Bild stehlen wollte? Da kann man nur lachen. Aber auf genau diese Art der Antwort habe ich schon gewartet. Es gibt eben immer noch einige die den Staat Nordkorea verteidigen und ihre Wahrheiten anbieten bis am Ende nichts mehr davon übrig bleibt. Eine leider bewährte Praxis da man nie etwas mit absoluter Gewissheit sagen kann. So wird dann aus einem Land das seine eigenen Menschen unterjocht eben ein Land in das man ja reisen kann solange man nicht Amerikaner oder Südkoreaner ist. Die Wahrheit liegt aber in Wirklichkeit ganz anders.

re troll-grill: Dumm gelaufen?!

"Dumm gelaufen. Der arme Kerl war im falschen Land.

Aber es ist hochspekulativ, was passiert ist, und wir sollten uns glaube ich da zurückhalten. Wir wissen nicht wirklich, was passiert ist"

Was bitte soll an diesem Fall hochspekulativ sein?

Eindeutiger geht es doch gar nicht. Und ein "dumm gelaufen" hierzu ist an Zynismus nicht mehr zu überbieten!

Man kann es kaum glauben!

Ich bin immer wieder erstaunt darüber dass es beim Thema Nordkorea so viele Kommentatoren hier gibt, die schnell dabei sind deren unmenschlichen Praktiken zu relativieren. Sei es mit Vergleichen zu anderen Verbrechen die es auf der Welt gibt, oder der praktischen Argumentation dass es ja nichts mit absoluter Gewissheit auf der Welt gibt. Da fühlt man sich doch an die "fünfte Kolonne " erinnert. Dabei geht es hier um einen US-Studenten, der wegen versuchtem Diebstahl zu 15 Jahren Haft verurteilt wurde. Dass er als Faustpfand gegen die USA dienen sollte ist ja offensichtlich. Und dass er quasi als "geistiger Krüppel" aus der Haft entlassen wird wirft Fragen auf die Nordkorea beantworten muss. Hier geht es um das Schicksal eines jungen Menschen und nicht um einen Antiamerikanismus der von einigen hier zelebriert wird.

Wir sollten, bei aller gebotener Empörung abwarten, ...

... was der wahre Grund für die Hirnverletzung ist. Hier nur aufgebracht Schuldzuweisungen und Halbwissen zu verbreiten, ist nicht konstruktiv.
Keiner weiß, woher sie stammen und keiner kann - bis her - genau sagen, wie, wann, was passierte.
Letztlich dient diese ganze Aufregung nur dazu, Nordkorea zu diskreditieren.
Um Gottes Willen, will ich das Unglück negieren, aber ich sträube mich vor schnellen Schlüssen.
Keiner der hier versammelten Floristen kennt die ganze Wahrheit und ich glaube sogar, dass keiner hier über medizinische Kenntnisse verfügt, aus der Ferne eine Diagnose zu stellen.
Dann würde er hier nicht im Forum schreiben, sondern sich der Rettung der Welt vor dem Bösen verschreiben.

Messen mit 2erlei Mass....

Der amerikanische Student Otto Warmbier ist KEIN Einzelfall, werte Mitkommentatoren.

Wer sich intensiv mit der Thematik auseinandersetzt, kommt an den vielen Berichten geflüchteter Nordkoreaner nicht vorbei - und die haben im Bezug auf massivste Menschenrechtsverletzungen durch das nordkoreanische Regime EINIGES zu berichten.

Regimegegner und Abweichler von der Staatslinie sterben reihenweise und tagtäglich in Arbeits- und Umerziehungslagern, hier wird zum Teil mit massivster physischer Gewalt vorgegangen, von Hunger, menschenunwürdigen Zuständen und grausamste Strafaktion mal ganz abgesehen.

Über die Nordkoreaner, die solches erleiden, die dadurch in nicht geringer Anzahl zu Tode kommen oder ihr Leben lang schwere physische und psychische Schäden tragen - herrscht weltweites SCHWEIGEN:

Otto Warmbier ist KEIN Einzelfall und auch keine Ausnahme. ER hatte lediglich das Glück, KEIN nordkoreanischer Staatsbürger zu sein und somit zumindestens eine Chance auf Rettung zu haben.

Was für ein Terrorregime

Es ist wirlich unheimlich, was sich in Nordkorea tut und was man für Berichte von dort hört. Es scheint wirklich die dunkle Seite der Erde zu sein und wer einen Fehler macht, wird gerichtet. Wenn man Warmbier auf dem Photo sieht, so ist da ein junger Mann zu sehen, der noch kindliche Züge hat. Ein Mann, der das ganze Leben noch vor sich hat und wegen einer Lapalie zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt wird und die Bedingungen in den Arbeitslager sind bekannt. Wer dort landet, kommt meistens nicht mehr raus oder komplett zerstört und wahrscheinlich werden die Erzfeinde aus Amerika besonders behandelt. Wann tut die Weltgemeinschaft endlich was gegen diesen menschenfeindlichen Staat. Wenn ich schon die Gesichter dieser Polizisten oder Generäle sehe, wird mir übel.

@ 10:55 von ernst_thälmann

Dass Sie von einer "humanitären Geste" reden ist geradezu obszön. Der junge Mann wurde wegen einer Bagatelle zu 15 Jahren Lager verurteilt. Offenbar halten Sie das Strafmaß für angemessen.

Unzulässiger Vergleich

Die Misshandlung eines Menschen dadurch zu relativieren dass das Herkunftsland der Person auch Menschen in Gefangenschaft misshandelt hat ist unzulässig und verwerflich.

Dieser Amerikaner hatte mit den Vorgängen in Abu Ghraib und Guantanamo nichts zu tun und kann deshalb auch nicht dazu missbraucht werden Verbrechen gegeneinander aufzuwiegen.

Wenn wir von Misshandlungen sprechen dann sprechen wir von Einzelschicksalen die auch als solches zu betrachten sind.

Danke

Hallo,
Ich bewundere Ihre skeptische und dennoch objektive Art die Aussagen zu hinterfragen.
Das ist in meinen Augen die Einzige Möglichkeit sich ein Bild von diesem Land zu machen. Ich bin definitiv kein Sympathisant der nordkoreanischen Regierung, aber Spekulationen und gebashe bringen nichts.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@10:56 von Nachfragerin

Das Leben eines Landes lässt sich nicht durch die Befragung einer - nach welchen Maßstäben auch immer - kriminellen Subgruppe beschreiben.

Es ist ausgesprochen schade, dass Sie offensichtlich nicht bereit sind, sich selbst zu informieren. Meine Aufgabe ist das jedenfalls nicht. Menschen, wie z. B. Shin Dong Hyuk, die in einem Lager geboren wurde, würde niemand einer „kriminellen Subgruppe“ zuordnen.

Ich muss diese Diskussion abbrechen. Mir ist wirklich schlecht.

@Nachfragerin

"Das Leben eines Landes lässt sich nicht durch die Befragung einer - nach welchen Maßstäben auch immer - kriminellen Subgruppe beschreiben."

Befassen Sie sich bitte mal mit der Biographie von Shin Dong-hyuk.
Und dann erklären Sie mir bitte welcher "kriminellen Subgruppe" dieser im Internierungslager Kaech'on geborene Mensch angehörte.
Sie relativieren nicht nur ein menschenverachtendes Regime, nein Sie verteidigen es.

"Außerdem wird sich die Selbstwahrnehmung von der eines Außenstehenden stark unterscheiden, wenn Freiheiten überhaupt nicht bekannt sind und die Staatspropagdada das Leben bestimmt"

Aha, weil Menschen Freiheiten nicht kennen darf man sie ihnen also vorenthalten.
Ich kann mich nur noch wundern. (freundlich ausgedrückt)

@10:56 von Nachfragerin

"Das Leben eines Landes lässt sich nicht durch die Befragung einer - nach welchen Maßstäben auch immer - kriminellen Subgruppe beschreiben". Besonders durch Ihre Bemerkung "nach welchen Maßstäben auch immer" zeigen Sie Realitätsferne und Menschenverachtung.
Woher wissen Sie, daß eine bestimmte, in einem nordkoreanischen Straflager einsitzende Gruppe durch kriminelles Verhalten in diese Lage kam ? Logisch kann ich daraus nur schließen, daß für Sie alles für gerecht erklären, was in dieses Staatschefs Namen geschieht. Weshalb das so ist will ich garnicht wissen.

@Thunderstrom

@11:04 von Thunderstorm:
"Warum wird ein US-Amerikaner denn genau zu 15 Jahren verurteilt? Weil er ein Bild stehlen wollte?"
> Die Anzahl der Jahre ist genauso irrelevant wie die ihm vorgeworfene Tat. Es ging ausschließlich darum, ihn als Druckmittel für politische Verhandlungen nutzen zu können.

"Aber auf genau diese Art der Antwort habe ich schon gewartet."
> Ich warte auch noch auf Ihre Antworten.

"Es gibt eben immer noch einige die den Staat Nordkorea verteidigen und ihre Wahrheiten anbieten bis am Ende nichts mehr davon übrig bleibt."
> Ich habe das nordkoreanische Vorgehen weder verteidigt, noch verurteilt, sondern lediglich die Beweggründe für diese Festnahme genannt. (Die Gründe für die Freilassung dürften weitaus interessanter sein. Die angegebenen humanitäre Gründe waren sicherlich nicht ausschlaggebend.)

"Die Wahrheit liegt aber in Wirklichkeit ganz anders."
> Nur zu. Wenn Sie mehr wissen als ich, lasse ich mich gern belehren.

@cowboy8 - Weniger Emotionen, mehr Sachlichkeit.

11:58 von cowboy8:
"Ich muss diese Diskussion abbrechen. Mir ist wirklich schlecht."

Das kann passieren, wenn man sich emotional in eine Sache hineinsteigert.

"Menschen, wie z. B. Shin Dong Hyuk, die in einem Lager geboren wurde, würde niemand einer ,kriminellen Subgruppe' zuordnen."

Offensichtlich doch. Denn nicht nur der Fall des Herrn Warmbier zeigt, wie deutlich sich das Rechtsverständnis der nordkoreanische Justiz von unserem unterscheidet. Nach nordkoreanischen Maßstäben gibt es also Verbrechen, die bei uns keine wären oder zumindest, wie im Fall des gestohlenen Posters, nicht ansatzweise so streng geahndet werden würden.

Dieser Student und seine Eltern tun mir leid

Außerdem tut mir dieser us-Student wirklich leid und dessen Eltern auch. Aber: damit man diejenigen zur Rechenschaft ziehen kann die fuer seine schweren Verletzungen verantwortlich sind, muss erst mal geklärt werden, was die Ursache fuer diese schweren Verletzungen ist.

Dass diese Verletzungen aber in Nordkorea passiert sind, daran besteht eigentlich keinerlei vernuenftiger Zweifel.

Die Frage ist eben: wie ist es passiert?

Denn ich befuerchte ehrlich gestanden, dass dieser junge us-Student wohl ein Pflegefall bleiben wird. Denn fuer eine Erholung sind die Verletzungen am Gehirn einfach zu schwer.

US-Student erlitt Gehirnverletzungen

In einem solchen Land muss man sehr sehr vorsichtig sein in allem was man zu tun gedenkt. Solche Länder sind schwierig zu verstehen und wer dorthin fährt sollte GUT informieren was geht und was nicht. Um den jungen Mann tut es mit sehr leid.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,
die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen. Die Moderation

Darstellung: