Kommentare

Westliche Arroganz

Es ist das schlimmste das Eltern passieren kann, ihre eigenen Kindern beerdigen zu müssen.
Was ich aber nicht verstehe ist warum man als US-Amerikaner nach Nordkorea reisen muss. Dieses Land hasst die USA, sie werden jede Gelegenheit nutzen um Schaden zuzufügen. Warum glauben Menschn aus dem Westen immer wieder sie könnten überall hin reisen und sich benehmen wie zu Hause? Das ist respektlos und naiv.

Eine andere Aussage aus

Eine andere Aussage aus Nordkorea hat wohlkaum jemand ernsthaft erwartet, oder? Ich persönlich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass Warmbier keine Folter ertragen/erleiden musste. Nur gilt auch hier wieder einmal, nicht nur mit dem Finger auf andere zeigen, sondern vor der eigenen Haustüre kehren. Was aber keinesfalls irgendwas entschuldigen soll bzw. darf.

Nordkoreas Version ist glaubhaft

Der Umgang gemäß nationalem Recht und internationalen Standards ist glaubhaft. Die Standards sind sowieso nicht gerade hoch. Und da die Eltern eine Obduktion verweigern, aber gleichzeitig Foltervorwürfe erheben, so müssen sie sich den Vorwurf der Instrumentalisierung zu Propagandazwecken gefallen lassen.

Seltsam

Otto Warmbier ist auf jeden Fall ein Kandidat für den "Darwin Award".
Seltsam finde ich die Eltern. Ich an deren Stelle hätte wissen wollen, woran mein Kind gestorben ist. Es spricht viel für die Foltertheorie, beweisen lässt sie sich so nicht.

Ich stelle mich gegen den

"Mainstream" und gehe davon aus, dass dieser US Bürger nicht gefoltert wurde, denn er war eigentlich eher ein Pfand um evtl. mit den USA irgend etwas zu erreichen. Und da ist ein Pfand das gefoltert wurde und dadurch zu Tote kommt eben nicht hilfreich. Den Eltern gebührt Beileid wie so vielen Eltern die durch grausame Umstände ein oder ihre Kinder verloren haben. Und da sollte die "Wertegemeinschaft" mal ganz genau in sich gehen und ehrlich Bilanz ziehen.

Ich kanns nicht nachvollziehen

Warum sträuben sich die Eltern hier gegen eine Obduktion?
Wenn ich schon den Verlust meines Kindes hinnehmen müsste, würde ich wenigstens die genaue Ursache kennen wollen.
So kann sich NK schön in Dementis flüchten und wird nie dafür belangt werden können.
Szenarien, die ich mir vorstellen kann:

- religiöse Gründe. DIe Ausrede für alles, wenn die Vernunft am Ende ist
- persönliche Gründe: schon vor der Abreise gab es da etwas am Gesundheitszustand, was jetzt nicht rauskommen soll
- politische Gründe: Die Familie will den Konflikt mit NK nicht weiter aufheizen.

Ich finde es gibt Fälle, in denen die Beudeutung einer Person für die Öffentlichkeit über der Bedeutung für die Angehörigen steht und bei denen die jeweilige Regierung die Entscheidungsfreiheit haben sollte. Vergleiche auch gerade den Fall Kohl und die Verweigerung eines Staatsaktes durch die Witwe

@ 11:43 von HzweiO Westliche Arroganz

Und ich dachte mit diesen unapetitlichen Kommentaren wären wir endlich durch.
Das ist kein Löwenkäfig, wo jeder der hinengeht selbt schuld ist, wenn er getötet wird.

Folter in Nordkorea

Auch im Foltergefängnis gilt:

Die Gedanken sind frei,
wer kann sie erraten,
sie fliehen vorbei,
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen.
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei.

Ich denke, was ich will,
und was mich beglücket,
doch alles in der Still,
und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren
kann niemand verwehren,
es bleibet dabei:
die Gedanken sind frei.

@12:16 von Uwe B_

"Seltsam finde ich die Eltern. Ich an deren Stelle hätte wissen wollen, woran mein Kind gestorben ist. Es spricht viel für die Foltertheorie, beweisen lässt sie sich so nicht."
#
#
Schauen Sie sich einmal das Bild an wie Otto Warmbier aus dem Flugzeug in den USA getragen wird. Die gesamte Reisezeit mit den ganzen Stops war mindestens 24 Stunden. Da er nicht auf einer Trage aus dem Flugzeug getragen wurde, sondern in den Armen von zwei Flugbegleiter wird die medizinsche Versorgung im Flugzeug auch sehr sparsam gewesen sein. Warum wurde er nicht beim ersten zwischenstop in einem westlichen Land in ein Krankenhaus eingeliefert und behandelt?

Nordkorea dementiert Folter

Haben die Nordkorianer überhaupt ein nationales Recht?
Die Korianer haben doch nur Pflichten!
Wer nicht gehorcht, kommt ins Lager!
Ein Land, das seine Bevölkerung aushungert, sie als Arbeitssklaven missbraucht, für sich selbst Luxusgüter einfliegen lässt, dem ist nicht zu trauen.
Schon gar nicht in Fragen der Menschenrechte.

eigene Recherche

in den vergangenen Jahren galt es bei amerikanischen Studenten alc chic eine Reise nach NK zu buchen. Es war eine Art Mutprobe.

Wie auf entsprechenden Medien zu sehen ist galt es als besonders mutig in die nicht offiziellen Stockwerke des Yangkkakdo einzudringen.
Ein Video zeigt auch einen Studenten der
ganz klar auf Verhaltensmassregeln hinweist.: z.B. keinesfalls etwas ohne Reiseführer zu unternehmen. Wer die Hinweise der Reiseleiter bzw. Begleiter befolgt hat nichts
zu befürchten.

Rolf Niefind -vom 11.-17.Mai in NK gewesen.

Folter

Ich bin mir sicher,das NK ihn mit harten Bandagen zur Brust genommen hat.
Kann mir aber nicht vorstellen,das er massiv geschlagen wurde- es fehlen wohl die Kochenbrüche an dem Schädelknochen.
Der O2 Magel könnte Folge des Waterboarding sein.
Wie auch immer...nur wegen eines Plakates.
Nicht ok!!!

Todesursache

Eigentümlich, dass offenbar die naheliegendste Tdoesursache bislang nicht als These erwogen wurde: ein Selbstmordversuch durch Erhängen, der vor Eintritt des Todes entdeckt und unterbrochen wurde. Die festgestellten Symptome sprechen dafür (schwere Hinrschädigung durch Sauerstoffmangel und / oder Herzstillstand), der Zeitpunkt (ca. eine Woche nach Urteilsverkündung), die Vertuschung durch Nordkorea (so etwas darf nicht vorkommen bei Häftlingen, die streng bewacht werden), schließlich auch die Weigerung der Eltern, eine Autopsie durchführen zu lassen (Selbstmord ist in den USA ehrenrührig, gar für einen, der zu einer Art Held stilisiert wird, vgl. Nachforschungen zu aus dem Hochhaus in NY 9/11 Gesprungenen). Die äußeren Symptome (Blutergüsse durch Strangulation am Hals) wären ja nach knapp einem Jahr nicht mehr sichtbar gewesen. - Wenn eine solche Todesursache wenigstens mit erwogen würde, wäre die Gefahr eines Propagandamissbrauchs dieses schrecklichen Schicksals jedenfalls geringer.

Ich würde meinen

wenn die Eltern keine Obduktion wollen, dann sollten sie aber auch keine konkreten Foltervorwürfe erheben. Nach aktueller Informationslage kann niemand sagen was war. Die Werte die wir immer anderen absprechen, verbieten es auch der westlichen Welt so zu handeln. Einzig die Trauer und Wut rechne ich den Eltern hier an, wer weiss was soetwas mit einem anstellt.

Aber noch schlimmer ist es zu lesen, wie in einem der vorangehenden Beiträge lustig gefordert wird mit Krieg zu antworten. Tausende Menschenleben, gar ein Flächenbrand / Weltkrieg für einen Verdacht? Für ein Menschenleben?

Auch ich mag Nordkorea nicht, aber der Gedanke zu was wir "Westlichen" bereit sind, auf Basis von Mutmaßungen die halt gerade unser hasserfülltes Bild auf eine Nation befriedigen.....

Schreiben wir eigentlich gerade das Jahr 2017 oder doch 1914?

Schon alles merkwürdig.

Schon alles merkwürdig. Foltervorwürfe ,
könnte man glauben.Allerdings ,warum sollte Nordkorea den Herrn Warmbier noch in die USA ausliefern? Für einen totalitären Staat wäre es doch das einfachste gewesen, Warmbier hätte Selbsmord begangen oder ähnliches. Keiner könnte es nachprüfen.
Und das eine Obduktion nicht stattgefunden hat ,sagt auch einiges.
Sehr merkwürdig was unsere Mainstream-Medien berichten. Irgendwie nicht plausibel.

Der Mangel an belastbaren Beweisen

...wird diesen Fall wohl nie ganz einer Aufklärung zuführen.
Dass die Eltern keine Obduktion wollen, ist verständlich.
Allerdings irritiert die Formulierung im Bericht, dass deshalb die genaue Todesursache nicht festgestellt werden könne.

Wenn ich richtig informiert bin, lag Warmbier nach NK-Angaben bereits seit Monaten im Koma.
Interessant wäre es gewesen zu wissen, was zum Koma geführt hat.
Auch sind seine irreparablen Hirnschäden ganz offensichtlich nicht in den letzten Tagen entstanden.

Wie gesagt, eine lückenlose Aufklärung der Umstände ist kaum mehr zu erwarten - nur soviel steht fest: dass ein Ausländer aus einem Land aufgrund der Entwendung eines Plakats in einem derartigen Zustand wieder zurückkehrt, hat mit internationalen Standards nicht einen Hauch zu tun.

Mit nordkoreanischem "Recht" vielleicht schon eher...

Die ganze Geschichte ist äußerst traurig, aber:

Ein Mindestmaß an Anstand gebietet, dass man nicht einfach mitgehen lässt, was einem gefällt, und davon abgesehen sollte man insbesondere von einem Stundenten soviel Allgemeinbildung erwarten dürfen, dass er sich darüber im Klaren ist, dass jede Aktion auch irgendeine Reaktion zur Folge hat.
Dass die Reaktion der nordkoreanischen Stellen nach den Maßstäben jedes halbwegs zivilisierten Menschen vollkommen jenseits alles Akzeptablen ausgefallen ist (15 Jahre Haft und Zwangsarbeit), bedarf sicher keiner Diskussion, aber ihnen ein vorsätzliches Verschulden am Tod des Herrn ohne hinreichende Beweise anzulasten (immerhin wurde eine nach zeitgemäßer Rechtsauffassung dafür zweifellos erforderliche Obduktion unterlassen), ist kaum anders als mit dem Interesse an einer Eskalation des pol. Konflikts erklärbar.
Der Fall an sich ist insbesondere für die Angehörigen tragisch genug, aber die nunmehr zur Debatte stehenden Konsequenzen sind nicht nur für den ostasiatischen Raum besorgniserregend.

Also

wer glaubt, dass Folter in NK nicht stattgefunden hat, nur weil er ein Pfand war, dem empfehle ich einen oder auch mehrere Besuche in einem ehem. Stasi-Gefängnis.

Folter muss nicht ausdrücklich auf physischer Gewalt beruhen... Auch wenn ich keine Fan von GW Bush bin, aber mit der Einstufung von NK in "eine Achse des Bösen" hat er ausnahmsweise mal recht gehabt.

Jeder Versuch, dass was passiert ist zu relativieren, weil "er" ja letztlich in irgendeiner Form selbst schuld war, verbietet sich aus meiner Sicht. Es war weder zivilisiert noch human noch rechtsstaatlich. Und ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie es den Nordkoreanern geht, die in die Mühlen des Regimes geraten, weil sie nicht dafür sind....

@zerocool76

"Ich persönlich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass Warmbier keine Folter ertragen/erleiden musste. "

Misshandlung vielleicht, kann ich aber nicht beurteilen. Aber Folter ? Warum? Welche Infos hätte man denn aus ihm herauspressen wollen?

Mitten im Mainstream

@ jukep:
Ich stelle mich gegen den "Mainstream" und gehe davon aus, dass dieser US Bürger nicht gefoltert wurde ...

Dann sind Sie in diesem Forum genau im Mainstream.

An HzweiO:" westliche Arroganz"

Sie bezeichnen Menschen, die überall hinreisen, als "respeklos und naiv"?
Es besteht-zum Glück-Reisefreiheit, die wir alle in Anspruch nehmen. Egal, wohin jemand reist.
Und dann erklären Sie mir bitte einmal das Verhalten Nordkoreas, wenn Sie für Reisende Vokabeln wie "respeklos" und "naiv" übrig haben.
Danke!

Obduktion wäre vielleicht hilfreich gewesen

Vielleicht hätte man durch eine Obduktion mehr Klarheit erlangen können. Den Wunsch der Eltern, darauf zu verzichten, kann ich nicht nachvollziehen, sofern es nicht aus religiösen Gründen oder durch massiven politischen Druck so entschieden wurde. Dass die Eltern das in diesem Fall entscheiden dürfen, kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Müsste es im Falle des Verdachts, dass der schlechte gesundheitliche Zustand des Studenten bis zum Tod eine Folge von Gewaltanwendung war, nicht den Zwang zur Obduktion geben?

Nun bleibt außer Spekulationen also überhaupt nichts mehr.

Westliche Aroganz?

Ich will mich kurz fassen: 15 Jahre Haft wegen eines vergilbten Plakats? Ein junger Mann wird wg nichts durch absurde "Justiz"-Mühlen gedreht und kommt zu Tode. Wie will man das rechtfertigen?
Die völligabsurde Nordkoreanische kommunistische Erbmonarchie bringt die Welt an den Rand eines Atomkriegs und hier finden sich noch immer merkwürdige Stimmen, die Vergleiche zu westlichen Terror-abwehrmaßnahmen ziehen. In westlichen Städten finden täglich jihadistische Amokläufe statt. In NK wird die eigene Bevölkerung durch ein System von grausamen Lagern eingeschüchtert, damit das absehbare Ende des Regimes sich um ein paar Jahre verzögert. Für dieses "Ziel" bedroht diese Regierung Millionen mit dem Tod.
UPS IST WOHL DOCH NICHT KURZ GEWORDEN

Ich will nicht spekulieren...

...möchte aber zumindest auf das Video verweisen, dass den Jungen zeigt, nachdem er von zwei (Militär?)Polizisten aus dem Gerichtssaal regelrecht rausgeschoben wird. Ein ordentlicher oder gar notwendiger Umgang war das nicht! Dass der Junge dann schon wenig später ins Koma fällt, ist ohne Eigen- oder Fremdverschulden kaum nachvollziehbar.

Abgeschirmt oder nicht, Kommunismus oder Kapitalismus, reich oder arm. Das spielt eigentlich keine Rolle. Viel mehr muss man sich hier fragen, wie entmenschlicht so ein Regime und seine Schergen denn erst sein müssen, dass man einem wehrlosen Jungen, dem man gerade offiziell und medienwirksam 15 Jahre seines Lebens genommen hat, auch noch so behandelt, dass die Möglichkeit in Kauf genommen wird, er könnte daran mindestens ernsthaft erkranken!

Ich bin froh, dass selbst China so langsam erkennt, wen es da unterstützt! Ein Blick in die Gesichte verrät, dass es früher oder später mit solchen Regimen immer auf die eine ander andere Art enden muss!

@23. Juni 2017 um 12:51 von Carlsand

Alle Morde (und eigentlich nicht möglichen Todesfälle weil die zu Tode gekommenen viel zu jung sind), in die Nord-Korea verwickelt ist, sind merkwürdig. Warum klärt Nord-Korea nicht auf und schickt stattdessen merkwürdige Kommentatoren mit merkwürdigen Kommentaren nach vorne in die Foren westlicher Medien? Bitte um Aufklärung, "Carlsand". Ihre Fragestellung lässt vermuten, dass Sie Insiderwissen haben.

Schuld trägt Nordkorea

Egal ob nun gefoltert oder nicht gefoltert, für seinen Tod ist das kommunistische Regime in Nordkorea auf jeden Fall verantworlich. Jemanden für einen Dummen-Jungen-Streich jahrelang einzusperren und notwendige medizinische Behandlung nicht zukommen zu lassen, ist einfach nur unmenschlich.

@ Phloppy

"Warum sträuben sich die Eltern hier gegen eine Obduktion?" Am 23. Juni 2017 um 12:23 von Phloppy

Gestern hat schon jemand erwähnt, dass womöglich einfach nur die lebenserhaltenden Maßnahmen abgestellt wurden. Das wäre dann die Ursache für den Tod und man bräuchte natürlich keine Autopsie, um das nachzuweisen. Ansonsten würde der Mann noch lebendig ganz sicher gründlich untersucht.

Etwas ist schief gegangen, wir sollten nicht spekulieren!

Offensichtlich ist bei Warmbier etwas "schief gelaufen". Sicher haben die nordkoreanischen Behörden kein Interesse an diplomatischen Komplikationen dieser Art.

Wir sollten aber mit Spekulationen vorsichtig sein. Ob er gefoltert wurde oder nicht, können wir ohne Obduktion nicht sagen. Zuzutrauen ist es dem Regime auf jeden Fall. Ein Regime, dass einen Studenten für 15 Jahre in ein Arbeitslager schickt, nur wegen des Diebstahls eines Propagandaplakats, hat sicher auch sonst keine Skrupel.

Der Tod Warmbiers ist das Resultat seiner Haftbedingungen, ob er gefoltert wurde oder nicht. Die Nordkoreaner sind für das Wohl ihrer Häftlinge letztlich verantwortlich.

Formulierung ohne Aussagekraft

"Die Version der Nordkoreaner [...] konnten Mediziner bei Untersuchungen in den USA nicht bestätigen."

Das die Rückstände einer Schlaftablette nach etwa anderthalb Jahren nicht mehr nachweisbar sind, verwundert mich nicht. Die zielführende Frage muss daher lauten:

Konnten die US-Mediziner die Version Nordkreas widerlegen?

Dass Warmbier zu Tode

Dass Warmbier zu Tode gefoltert wurde, kann nicht ernsthaft bestritten werden. Schon von meinen Eltern habe ich aber den Spruch gelernt: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Warmbier hatte kein Problem damit, den Folterstaat, dem er letztendlich zum Opfer fiel, durch seine Devisen zu unterstützen. Angeblich gibt es doch Sanktionen? Wieso lässt man es dann zu, dass Touristen immer noch Devisen in das Land bringen?

@Uwe B_ - Sterbehilfe in Betracht gezogen?

12:16 von Uwe B_:
"Seltsam finde ich die Eltern. Ich an deren Stelle hätte wissen wollen, woran mein Kind gestorben ist."

Warum glauben Sie, dass die Eltern seine Todesursache nicht kennen?

Warmbier hat viele Monate unter nordkoreanischen Bedingungen überlebt, ist aber sechs Tage nach seiner Ankunft in den USA im Kreis der Familie verstorben. Eine Obduktion wurde weder behördlich angeordnet, noch freiwillig durchgeführt.

Das klingt sehr nach Sterbehilfe.

"Es spricht viel für die Foltertheorie, beweisen lässt sie sich so nicht."

Es spricht überhaupt nichts für die Foltertheorie. Warum sollte Nordkorea die Gesundheit eines politischen Druckmittels absichtlich zu gefährden?

@tagesschlau2012 - Wachkoma

12:31 von tagesschlau2012:
"Warum wurde er nicht beim ersten zwischenstop in einem westlichen Land in ein Krankenhaus eingeliefert und behandelt?"

Die kürzeste Verbindung geht einmal über den Pazifik. Und ein Wachkoma ist weder akut, dass eine Einlieferung in ein Krankenhaus nötig wäre, noch ist es behandelbar.

Wenn man in Freiheit und Demokratie aufgewachsen ist...

kann man durchaus dazu neigen, die Dinge für selbstverständlich zu nehmen. In Deutschland oder USA wird man bestimmt nicht verknackt für das Abnehmen eines Plakates - bei Wahlplakaten kann man vielleicht von "Sachbeschädigung" reden, aber man wird nichts zu befürchten haben.

Dinge, die bei uns normal sind - z.B. überall Selfies machen, auch mal einem Kind den Kopf tätscheln, das sind Dinge, die in einigen Ländern ein absolutes No-Go darstellen.

Mit westlicher Arroganz kann man meinen, dass man nicht auf die Idee kommt, dass in anderen Ländern eben diese Freiheit NICHT existiert. Auf jeden Fall ein zu sorgloser Umgang auf einem Terrain, welches völlig andere (in unseren Augen absolut unlogische) Regeln unterhält.

Was mich auch schockt, ist der Blick in die Gesichter des Gerichtes und der Polizisten, mit welcher eiskalten, völlig empathiefreien Miene diese Menschen (oder sollte ich eher sagen: Drohnen) reglos dasitzen, als ein junger Mensch verzweifelt um seine Freiheit bittet!

@telemark - Einzelfall sagt nichts über die Regel aus

12:51 von telemark:
"nur soviel steht fest: dass ein Ausländer aus einem Land aufgrund der Entwendung eines Plakats in einem derartigen Zustand wieder zurückkehrt, hat mit internationalen Standards nicht einen Hauch zu tun."

Das ist völlig richtig. Es hat eher etwas mit Gesundheit, Gesunderhaltung und den medizinischen Möglichkeiten im Ernstfall zu tun.

"Mit nordkoreanischem 'Recht' vielleicht schon eher..."

Wie Sie sicherlich wissen, gab es bisher keinen einzigen Fall, der auch nur ansatzweise vergleichbar wäre. Ich hoffe einfach mal, dass Sie aus diesem Einzelfall keine Regel konstruieren möchten.

@To_LE - Verwechslung

13:13 von To_LE:
"Also wer glaubt, dass Folter in NK nicht stattgefunden hat, nur weil er ein Pfand war, dem empfehle ich einen oder auch mehrere Besuche in einem ehem. Stasi-Gefängnis."

Sie verwechseln da etwas. Herr Warmbier hätte als politisches Druckmittel in bilateralen oder internationalen Verhandlungen eingesetzt werden können. Dieses Glück haben politische Gefangene normalerweise nicht. Diese sind einfach nur der Willkür des Systems ausgeliefert.

@Macintosh

"Sie bezeichnen Menschen, die überall hinreisen, als "respeklos und naiv"?"

Der Forist hat NICHT geschrieben das es respektlos und naiv ist, hinzureisen wo man will, sondern sich in einem fremden Land daneben zu benehmen, DAS ist respektlos und naiv.

12:37 von skydiver-sr

Zitat:"Der O2 Magel könnte Folge des Waterboarding sein."

15 Jahre Haft sind ein politisches Urteil und nicht mit dem begangenen Unfug zu rechtfertigen. Eines jener vielen Zeichen, die mich zu größter Skepsis gegenüber NK anhalten.

Aber Waterboarding ist eine amerikanische Erfindung die Sie jetzt ohne Anhaltspunkt den Koreanern unterstellen. Warum sollten die das bei Warmbier angewandt haben um welche Geheimnisse herauszupressen? Und warum sollten sie ihn dann auch noch freigeben mit dem angeblichen Beweis der Folter?

Die Angaben NKs wurden nicht widerlegt und eine Obduktion die das möglicherweise hätte ändern können, ist nicht auf Anweisung Nordkoreas unterblieben.

@ Nachfragerin um 14:16

>>Es spricht überhaupt nichts für die Foltertheorie.<<

Öhm, doch.
Oder meinen Sie, die Erklärung Nordkoreas wäre zutreffen?
Lebensmittelvergiftung?
Und dass dafür keinerlei entsprechende Hinweise nachweisbar waren, das ignorieren Sie?
Also bei aller gebotenen Skepsis gegenüber den USA...
zu behaupten, es gäbe keine Hinweise auf Folter ist etwas sehr verwegen.

@Tada 13:56

"Das wäre dann die Ursache für den Tod und man bräuchte natürlich keine Autopsie, um das nachzuweisen."

Die Oduktion hätte wohl weniger das Ziel den letztlichen Sterbegrund herauszufinden sondern vielmehr die medizinische Vorgeschichte von seiner Zeit in Nordkorea zu verstehen.

14:07 von MickM

Zitat:"Dass Warmbier zu Tode gefoltert wurde, kann nicht ernsthaft bestritten werden."

Können Sie Ihre Aussage ernsthaft belegen oder sind Sie davon nur ernsthaft überzeugt?

Ich jedenfalls kann keinen ernsthaften Grund dafür erkennen, das Ihre Aussage zutreffen könnte. Warum sollte NK das machen und absichtsvolles Handeln darf man den Koreanern wie ich finde, schon unterstellen.

Folter?

Ich glaube auch nicht an Folter. Die eigene Bevökerung auf jeden Fall, aber US-Bürger zu foltern würde Nordkorea jeden Handlungsspielraum in der Weltpolitik verwehren. Dies wäre kontraproduktiv, weil es das Ziel ist, international anerkannt zu werden und zwar auf den höchsten Ebenen.

Warum hätte man Warmbier foltern sollen?

Der Diebstahl des Plakats war doch bewiesen, warum hätte man denn einen einfachen Studenten dann noch foltern müssen, welche Geheimnisse hätte er denn verraten können? Und ja, eine Lebensmittelvergiftung aber auch akuter Streß kann, insbesondere bei einem vorgeschädigten Herzen, zu einem Herzversagen führen.
Was war das eigentlich für ein Plakat?

Obduktion verweigert

Damit ist das Thema doch durch.

Alles weitere sind reine Spekulationen.

Wenn die Eltern eine Aufklärung gewollt hätten wäre das jetzt der richtige Moment gewesen.

@Phloppy

"Die Oduktion hätte wohl weniger das Ziel den letztlichen Sterbegrund herauszufinden sondern vielmehr die medizinische Vorgeschichte von seiner Zeit in Nordkorea zu verstehen" Am 23. Juni 2017 um 15:03 von Phloppy

Was hätte man mit Autopsie herausgefunden konnen, was man mit Kernspintomographie nicht herausgefunden konnte, als er noch gelebt hat und man die Aktivität der Areale untersuchen könnte?

Nachfragerin 14:40

13:30 von To_Le
Also wer glaubt, dass Folter in NK nicht stattgefunden hat, nur weil er ein Pfand war, dem empfehle ich eine oder auch mehrere Besuche in einem ehem. Stasi-Gefängnis

Nachfragerin 14:40
Sie verwechseln da etwas. Herr Warmbier hätte als politisches Druckmittel in bilateralen oder internationalen Verhandlungen eingesetzt werden können. Dieses Glück haben politische Gefangene normalerweise nicht. Diese sind einfach nur der Willkür des Systems ausgeliefert.

So ganz stimmt ihre letzte Behauptung nicht. Gerade die politischen Gefangenen der DDR waren eminent wichtige Devisen Beschaffer und somit auch eine Art Druckmittel. Nach dem Motto gebt uns Geld und wir euch eure Bürger.

@14:50 von Vault-Dweller @Macintosh

Sie schrieben:"Der Forist hat NICHT geschrieben das es respektlos und naiv ist, hinzureisen wo man will, sondern sich in einem fremden Land daneben zu benehmen, DAS ist respektlos und naiv..."
Möglicherweise war es naiv ein Plakat abzuhängen, jedoch rechtfertigt das weder die Strafe noch die Behandlung in NK.
Das war ein "Dummjungenstreich" und sonst nichts.

@KarlderKühne, 15:21

Zu Ihrer Frage:
Was glauben Sie, hängen in Nordkorea für Plakate aus?
Nein, gewiss keine Werbung für Volkshochschulkurse oder gar mit Werbung der politischen Opposition.
“Opposition...?“
Nee, es war natürlich ein Propagandaplakat.
Statt stolz zu sein, dass jemand aus dem Ausland überhaupt an sowas interessiert ist, steckte man ihn in ein Arbeitslager.

Folter

Zur Folter bedarf es keines Grundes außer Hass auf den vermeintlichen oder tatsächlichen Gegner oder auch nur der Gelegenheit fuer Personal ungestraft Gefangene für die eigene sadistische Befriedigung zu quälen. Bestes Beispiel die KZs in der Nazizeit. Ob dies Folter oder ein medizinscher Behandlungsfehler nach Unfall oder unerwartetem Gesundheitsproblem war wird wohl nie herauszufinden sein. Man muss sich auch allerdings fragen warum jemand eine solche Reise macht und sich dann unvorsichtig verhält. Im Safaripark aus dem Auto auszusteigen für ein Selfie hat bekannlich auch schon so manchen das Leben gekostet.

13:16 Sofa Revoluzzer

Nein Foren sind eben nicht der "Mainstream". In den Foren gibt es sehr unterschiedliche Auffassung oft gegen den "Mainstream".

Nordkorea dementiert Folter

Auf der ganzen Welt gibt es Sadisten, die gerne foltern!
Da kam diesen Nordkorianern der junge lebenslustige Amerikaner gerade recht.
Für die Nordkorianer sind die Amerikaner an allem Schuld.
Und die eingesperten Menschen glauben alles, was man ihnen eintrichtert.

Was macht ein junger amerikanischer Student in Nordkorea ?

studiert er die nordkoreanischen Sitten und Gebräuche
und klaut dann nationales Eigentum ?
Da kommen ganz andere Gedanken bei mir auf. Wäre
er offiziell der Spionage überführt, hätten die Nordkoreaner
ihn zum Tode verurteilt.
So wurde er hart bestraft, um irgendwann
getauscht zu werden.

Und Tauschgut behandelt man sorgfältig.

16:09 Pummi

Auf der ganzen Welt gibt es Sadisten, die gerne Foltern........
wir wahr, wie wahr und Menschen gefangen halten ohne Anklage, ohne Gerichtsverfahren und ohne Urteil gibt es auch weltweit.

12:23 von Phloppy

Warum sträuben sich die Eltern hier gegen eine Obduktion?
Wenn ich schon den Verlust meines Kindes hinnehmen müsste,
würde ich wenigstens die genaue Ursache kennen wollen.
.
also ich wollte auch nicht obduziert werden
und würde das bei meinem Kind auch versuchen zu verhindern

@Karl Kraus

"Möglicherweise war es naiv ein Plakat abzuhängen, jedoch rechtfertigt das weder die Strafe noch die Behandlung in NK.
Das war ein "Dummjungenstreich" und sonst nichts."

Zeigen Sie mir doch bitte mal wo ich geschrieben habe, das die Strafe gerechtfertigt war oder das die Behandlung des Herrn Warmbier gerechtfertigt war. Ich hatte dem Foristen nur erklären wollen, das er mit dem, was er geschrieben hatte falsch liegt.
NATÜRLICH ist diese Strafe ungerecht gewesen, doch das ändert nichts an der Tatsache, das der Herr Warmbier sich in einem fremden Land daneben benommen hat.
Wenn ich irgendwo hinreise, dann klaue ich mir nicht irgendwelches Zeug zusammen, was mir gefällt, denn sowas IST einfach respektlos und naiv. Erst recht in einem Land wie Nord Korea sollte man solches Verhalten tunlichst unterlassen und EIGENTLICH sollte das jedem bewusst sein oder wusste der Herr Warmbier etwa nicht, das NK es mit den Bestrafungen ziemlich übertreibt?

Wer glaubt denn einem Dementi

Wer glaubt denn einem Dementi aus Nordkorea ? Einem Regime, das seine Bevölkerung foltert und verhungern lässt, selber in Luxus lebt und unliebsame Familienangehörige umbringen lässt. China muss seine Unterstützung für dieses menschenverachtende Regime endlich einstellen.

winstonsmith2014 16:19

"So wurde er hart bestraft, um irgendwann getäuscht zu werden.
Und Tauschgut behandelt man sorgfältig."
Ah ja dann hat Herr Warmbier sein Gehirn vermutlich selbst abgeschaltet

Vorsicht

ja, ich wäre mit Foltervorwürfen in Richtung Nordkorea auch vorsichtig.

Fakt ist: wir wissen absolut NICHTS von dem was wirklich passiert ist.

Und wir werden es vermutlich nie erfahren.

Alles andere sind Spekulationen und Unterstellungen.

Das nützt niemandem. Und es ist schändlich, das Schicksal des jungen Mannes in dieser Form für politische Zwecke zu instrumentalieseren.

Natürlich betrachten wir Nordkorea als sehr problematischen Staat. Wir sollten uns aber nicht auf die gleiche Stufe begeben.

Ganz schön mutig ,

oder doch simpel gestrickt? Keine Obduktion zulassen aber Foltervorwürfe in die Welt posaunen. Nicht mißverstehen, Nordkorea ist mit Sicherheit ein Folterstaat und eine Obduktion hätte es mal wieder bewiesen.

Was macht ein US Amerikaner in Nordkorea? Das ist mehr als leichtsinnig. Mir tuen die Eltern leid, aber das fällt eindeutig unter die Kategorie "selbst schuld"

Folter muss verboten werden

Viele machen es, aber ehrlich zugeben, wo noch dazu einer daran vertsorben ist, dass traut sich doch wohl kaum einer, denn er wird ja an den Pranger gestellt.
Darum sollte es von allen Demokraten lauten, Folter jeglicher Art ist verboten, daran sollten sich alle halten, auch diejenigen, die es mit anderen Worten gerne umschreiben.

@ 17:16 von Tender

Ich hoffe, dass diese unsägliche menschenverachtende Argumentierung bald aufhört!
Was wollen Sie denn allen Ernstes damit ausdrücken: " wer sich nach NK begibt und umkommt ist selbst schuld?

@Schlotterstein

"winstonsmith2014 16:19 "So wurde er hart bestraft, um irgendwann getäuscht zu werden. Und Tauschgut behandelt man sorgfältig."

Ah ja dann hat Herr Warmbier sein Gehirn vermutlich selbst abgeschaltet" Am 23. Juni 2017 um 16:45 von von Schlotterstein

In dem Augenblick, in dem er Richtung Plakat gelaufen ist: Ja, hat er.

Wie Sie seit einigen Tagen zahlreichen Beiträgen entnehmen können werden Einreisende in Nordkorea von Nordkoreanern selbst genau davor gewarnt.

12:15 Regime in D.C. Nordkoreas Version ist glaubhaft/Footballe

>Der Umgang gemäß nationalem Recht und internationalen Standards ist glaubhaft.... Und da die Eltern eine Obduktion verweigern, aber gleichzeitig Foltervorwürfe erheben, so müssen sie sich den Vorwurf der Instrumentalisierung zu Propagandazwecken gefallen lassen.<

Daz ist festzuhalten, dass die Eltern bestätigten, dass Ihr Sohn ein begeisterter Footballer war.

Konkret bedeutet dies für den Sohn, dass er das bekannte Symtom bei Footballern mit Gehirnblutung kraft geplatzter Blutgefäße durch Prellungen(=> siehe die Käfige vor den Gesichtern/Köpfen und deren Krash's bei Zusammenstößen) gehabt haben kann, das kennzeichnend erst nach Jahrzeiten bei akuten Belastungen jeder Art aktuell wird und zum Tode führt.

Diese Annahme scheint berechtigter als eine tödliche Folterunterstellung ohne z.B. Geiselaustausch Zweck:
Wem nützt also dieser Tod?

@Werner40 Sie fragen, wer

@Werner40
Sie fragen, wer einem Dementi Nordkoreas glaube? Nun, in diesem Forum gibt es da schon ein paar - worüber man sich immer wieder wundern kann.

@Sisyphos3 16:58

"also ich wollte auch nicht obduziert werden
und würde das bei meinem Kind auch versuchen zu verhindern"

Aber warum? Was schadet es, wenn der Mensch doch schon tot ist?
Und mit welcher Begründung würden Sie hier die persönliche Verweigerung der Obduktion über die Aufklärung eines potentiellen Tötungsfalles stellen?

In meinen Ohren klingt das ziemlich egoistisch, aber ich lasse mich da auch gern vom Gegenteil überzeugen.

@ 16:40 von Vault-Dweller @Karl Kraus

Wenn Sie meinen Kommentar lesen, werden Sie sehen, dass sich meine Aussage auf NK bezog und nicht auf Sie, tut mir leid.

@Karl Kraus

"Wenn Sie meinen Kommentar lesen, werden Sie sehen, dass sich meine Aussage auf NK bezog und nicht auf Sie, tut mir leid."

Entschuldigen Sie bitte, das ich Sie missverstanden habe.

Otto Warmbier

Ich möchte erlich gesagt nicht wissen was Otto Warmbier in Nordkorea für ein Leid erfahren musste. Er hat ein Bild geklaut das ist zwar auch nicht in ordnung aber kein grund zu sterben. Aber ganz erlich wer reist schon freiwilig nach Nordkorea ich würde es nicht tun.

Es ist wirklich müßig

über das angebliche Vergehen des Mannes zu debattieren.

Es macht keinen Unterschied, ob er ein Plakat abgehängt hat, oder beim Abbiegen vergessen hat zu blinken.

Wenn es ein Unrechtsstaat darauf anlegt, kann es immer ein Vergehen "konstruieren". Man nennt das dann üblicherweise "Schauprozeß".

Fakt ist, wer sich in Feindes Land begiebt, muß damit rechnen, Schaden zu nehmen. Traurig, aber wahr.

Verstehe wer will

Eine Obduktion würde Klarheit verschaffen und könnte auch von offizieller Seite gegen den Willen der Eltern durchgeführt werden.
Ich denke aber nicht das dies geschied. Das schaut eher nach der Trumpschen Methode "ich schmeiss mal mit Dreck...irgendwas wird schon hängen bleiben" ablaufen.

Im übrigen kommen mir immer mehr Zweifel ob Trump/die USA wirklich etwas gegen Nordkorea unternhemen würden... ist ja eh nix zu holen dort...ausser einer blutigen Nase.

Das nordkoreanische Terror-Regime trägt die Verantwortung

Es ist völlig klar, dass dieses wahnsinnige nordkoreanische Terror-Regime um Kim Jong Un die Verantwortung für die Zerstörung des Gehirns und damit den Tod von Otto Warmbier trägt.

Das werden auch die zahllosen Nordkorea-Versteher hier im Forum, die bezeichnenderweise in aller Regel zugleich auch ideologisch verhärmte Anti-Amerikanisten sind, nicht wegdiskutieren können, so sehr sie sich auch bemühen, Otto Warmbier, oder gar die USA selbst, in diesem Zusammenhang eine passive oder aktive (Mit)-täterschaft unterzujubeln. Der User Karl Kraus hat solche Kommentare um 12:25 zu Recht als "unappetitlich" bezeichnet.
Vielen Dank an Karl Kraus für das Einfordern von Anstand.

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