Ihre Meinung zu: Ägypten: Grabkammer eines Goldschmieds entdeckt

9. September 2017 - 17:21 Uhr

Archäologen haben in Ägypten eine wertvolle Grabkammer entdeckt. In ihr fanden sich Mumien, Sarkophage und Schmuck. Die Kammer soll 3500 Jahre alt sein. Die Regierung erhofft sich Impulse für den darbenden Tourismus.

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Kommentare

Großartige Entdeckung

Zu diesem Sensationellen Fund kann man den Archäologen nur gratulieren. Es ist immer wieder erstaunlich, was immer noch aus der Erde herausgeholt wird. Und wer weiß, wie viele Schätze noch auf ihre Entdeckung warten.

Da kann unsere Generation nur staunen

Wir hochtechnisierte Gesellschaft kann man nur den Hut ziehen von den alten Kulturen ob es die Ägypter, Griechen oder Römer sind. Sie haben mit einfachsten Mitteln sehr schöne Handarbeiten hin bekommen. Wir mit Allerlei Technik bekommen nicht so schöne Kunst hin.

Keine besondere Begeisterung

Solche Funde, die der bergenden Erde entrissen werden, sind ein zweischneidiges Schwert. Einerseits können sie unser Wissen heute weiterbringen. Zugleich aber werden mit den heute zur Verfügung stehenden Methoden - die in Ägypten leider aus Geldmangel und Korruption noch nicht einmal immer zur Anwendung kommen - für immer Informationen vernichtet, die wir noch nicht erfassen können. Viel zu viele Funde sind in Ägypten bisher noch nicht genügend ausgewertet (z.B. die Unterlagen Carters zu Tut Anch Amun) und neue Funde werden mehr aus touristischer Vermarktungsabsicht forciert. Lieber ein paar Erkenntnisse erst in einer Generation, dafür aber ausführlich und umfassend.

Grabkammer endeckt, hoffen auf mehr Touristen

Die Regierung erhofft sich Impulse für den darbenden Tourismus. Wer macht denn heute noch Urlaub nach Ägypten? Nur die Ignoranten, denen Menschenrechte in Diktaturen egal sind. Der 28 Jahre alte Italiener Giulio Regeni war nach seiner Verhaftung in Agypten war er neun Tage „verschwunden“. In Kairo arbeitete er für seine Dissertation über ägyptische Gewerkschaften und das dortige Arbeitsrecht. Nicht vergessen, das Militär unter Al-Sisi (ehemaliger Feldmarschall und auf einer Offiziersschule in den USA ausgebildet) ist der größte Unternehmer in Ägypten.

Seine verstümmelte Leiche wurde 9 Tage später mit erheblichen Folterspuren gefunden. Die ägyptische Polizei sprach von einem „Verkehrsunfall“

Schon vergessen?

Tourismus

Seltsam das keine Kommentare wegen Tourismus kommen, da eigentlich jedem bekannt sein sollte das der Sisi ein echter Diktator ist, der sich mit Militärische Kraft auf den Thron geputscht hatte und immer noch dran fest hält. Er lässt Menschen verschwinden und macht auch alle anderen Schikanen. Wozu noch Wählen, so sollte es dann übrall laufen?

Solche Funde, abseits der Aristokratie

sind eigentlich noch bedeutender als die Entdeckung neuer Pharaonengräber, da dadurch viel mehr über das Leben der Menschen in damaliger Zeit offenbart wird.

Anhand der Grabbeigaben und -inschriften kann ermittelt werden, was Arbeitern und höherem Bürgertum zur Verfügung stand und wie deren Leben aussah. Bei Pharaonen wurde das gerne "beschönigt".

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