Ihre Meinung zu: US-Haushalt im Repräsentantenhaus: Weg frei für Steuerreform

26. Oktober 2017 - 20:41 Uhr

Die US-Republikaner um Donald Trump haben die Reform des Steuersystems zu ihrem wichtigsten Projekt erklärt. Das Repräsentantenhaus hat dafür eine wichtige Hürde aus dem Weg geräumt - bei einer Abstimmung über den Haushalt für 2018.

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Kommentare

ich werf mich weg :-)

"Mit der Verabschiedung des Haushalts habe das Repräsentantenhaus den Weg frei gemacht für eine am Wachstum orientierte Steuerreform, sagte nach der Abstimmung Kevin Brady, der Vorsitzende des Finanzausschusses des Repräsentantenhauses und Hauptverfasser des noch nicht fertigen Gesetzentwurfs zur Steuerreform."

wenn er wenigsten so ehrlich gewesen wäre, zu sagen, welches wachstum er da meint. nämlich das auf den konten der eh schon reichen. der mittelstand kann, u.u. noch mit einem blauen auge davonkommen. klein- und geringverdienern, die die masse der arbeiter in den staaten ausmachen, haben dagegen am ende des monats noch weniger in der tasche (so sie legal angestellt sind). die folge: noch mehr menschen arbeiten schwarz, ohne jegliche absicherung.

eine wirtschaft wächst mit der kaufkraft. aber soviel können die superreichen gar nicht konsumieren, als das es beim wachstum ankommen würde...

Da das über neue Schulden

Da das über neue Schulden finanziert werden wird bleibt abzuwarten, zu welchen Konditionen Geldgeber bereit sein werden, das zu finanzieren.

Amerikanische Billionen

Zitat:
"1,5 Billionen US-Dollar (1,3 Billionen Euro)."
Vielleicht spricht es sich noch 'rum, dass in den USA Milliarden "billions" heißen.

Endlich. Kurz vor 12. Trump

Endlich. Kurz vor 12. Trump wird liefern können. Es ist äußerst wichtig, dass er die Steuerreform für sich als Sieg vereinnahmen kann. Das wird ihn wieder die nötige Kraft verleihen, sich gegen das Establishment zu stellen und Amerika wieder groß zu machen.

Der Höchstsatz für Unternehmensteuern soll von 35 Prozent auf 20

... und welche Famile hat einige Unternehmen und provitiert davon ???

@21:04 von kommtdaher: Endlich. Kurz vor 12. Trump

Ein wunderbar ironischer Kommentar. Glänzend getroffen. Habe mich köstlich amüsiert.

Trump hat nun mit seinen

Trump hat nun mit seinen Plänen für die Reform immense Erschwernisse vor allem für die kleinen Leute erreicht. Bis das im Geldbeutel dieser Leute ankommt, vergeht leider so viel Zeit daß sie nicht mehr wissen daß es Trump war.

@21:37 von bitbirgit: und welche Familie profitiert davon?

"... und welche Famile hat einige Unternehmen und provitiert davon ???"

Nein, die doch nicht! Denn dann gehörte sie ja zum Establishment. Und Trump ist ja gegen das Establishment. Siehe dazu den Kommetar von 21:04 von kommtdaher.

Da sehe ich nun den Zusammenhang zwischen dem Senatoren,

die keine Chance mehr auf Wiederwahl haben und deshlab noch schnell Trump beschimpfen, bevor sie für immer in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwinden.

Trump wird in 3 Jahren von seinen Wählern nach seinen Erfolgen beurteilt.

Dass Syrien weniger blutig wurde, Putin weniger expansiv, das Verhältnis zu China und Indien besser als unter Obama ist - ist für uns im Westen gut, für seine Wähler aber irrelevant.

Für die steht im Vordergrund, dass Einwanderungs-Visa immer schwerer vergeben werden und somit weniger einwandern.

Und sie wollen eine Steuerreform, ein zentrales Versprechen von ihm.

Die Visa kann er alleine durchdrücken, für Steuerreform braucht er den Kongress.

Das könnte die Härte erklären, mit der T gegen Abweichler in den eigenen Reihen vorgeht.

Wer nicht mit ihm geht, dessen Gegner werden von ihm & seinen Leuten bei den kommenden midterm elections unterstützt.

Ein Zeichen an die anderen: legt euch nicht mit POTUS an.

Scheinbar wurde das von den Reps verstanden.

Ermächtigungsgesetz

Eine Minderheit von 52 Sitzen kann jetzt machen was es will.
Da werden jetzt noch Billiarden für den Mauerbau für Mexiko folgen.
Die zugestimmten Republikaner werden bald von den Bürgern in der Luft zerissen.

Steuerreform für Familie Trump

So soll auch die sogenannte Death Tax entfallen. Diese wird bei Erbschschaften von mehr als 5 Millionen Dollar erhoben, alle anderen Erbschschaften sind steuerfrei. Hier wird sich die Familie Trump die Hände reiben. Die Death Tax fällt nur bei 0.2% aller Erbschaften an.
Ausserdem sinkt der Spitzensteuersatz von 39% auf 35%. Alles für den Mittelstand. Die Reichen profitieren mit 80%, der Mittelstand mit 20% und die Armen zählen künftig etwas mehr.
Gut so, denn das sind die Idioten die diesen Wahnsinnigen gewählt haben

@21:47 von Joes daily World

"Die Abstimmung fiel sehr knapp aus: 216 Abgeordnete stimmten für den Haushalt, 212 dagegen. Der Abstimmung war eine heftige Debatte bei den Republikanern vorausgegangen. Auch 20 Republikaner stimmten mit "Nein"."

Aha, so sieht also das Verstaendnis der Reps aus.

"Trump wird in 3 Jahren von

"Trump wird in 3 Jahren von seinen Wählern nach seinen Erfolgen beurteilt. ... Für die steht im Vordergrund, dass Einwanderungs-Visa immer schwerer vergeben werden und somit weniger einwandern."
..
Die aller-aller-allermeisten US-Amerikaner sind Nachfahren von Einwanderern. Und die wollen weniger Einwanderer ? Verstehe einer die Amis ...

Brauche eine Erklaerung

"...den Weg frei gemacht für eine am Wachstum orientierte Steuerreform..."

Was bitte soll das denn sein? Soll ich mir das so vorstellen, dass bei Wachstum (was soll hier wachsen, die Schulden oder die Wirtschaftsleistung?) die Steuern sinken? Was passiert denn dann bei einer Rezession? Steigen dann die Steuern wieder?

Im Wahlkampf hat Mr. Dampfplauderer immer von "einer sich selbst finanzierenden Steuerreform" gesprochen, einer Art finanziellem Perpetuum Mobile also. Da es sowas nicht gibt, muss die Finanzierung anderwo herkommen. Die Unterschicht wird es wohl eher nicht sein, da dort Trump's Hauptwaehlerschaft herkommt und die Reichen gar keinesfalls. Dann bleibt also nur die Mittelschicht uebrig und die wird die Steuerreform teuer bezahlen.

re joes daily world

"Für die steht im Vordergrund, dass Einwanderungs-Visa immer schwerer vergeben werden und somit weniger einwandern.

Und sie wollen eine Steuerreform, ein zentrales Versprechen von ihm."

Und keiner von denen fragt, wie die Steuerausfälle kompensiert werden?

Sind die echt so doof?

@Jürgen Quense

Tja, diese Verwechslung passiert zwar immer noch häufig, aber in diesem Fall ist es wohl richtig; die NY times heute: "Senate Republicans Embrace Plan for $1.5 Trillion Tax Cut".

Wie das bei dem maroden US-Haushalt gehen soll...na ja, die Republikaner, die dafür gestimmt haben, werden's wohl wissen.

Klarstellung

@ Joes daily World
Dass Syrien weniger blutig wurde, Putin weniger expansiv, das Verhältnis zu China und Indien besser als unter Obama ist - ist für uns im Westen gut, für seine Wähler aber irrelevant.

Es ist für uns auch irrelevant, denn die Aussagen sind meines Erachtens sachlich überhaupt nicht richtig.

Klarstellung

@ Joes daily World
Trump wird in 3 Jahren von seinen Wählern nach seinen Erfolgen beurteilt.

Wenn er die Steuerreform durchbringt, sind ihm also die Stimmen der Superreichen so gut wie sicher.

Wild auf Twitter

@ Joes daily World
Das könnte die Härte erklären, mit der T gegen Abweichler in den eigenen Reihen vorgeht.

Aber nur verbal, denn sonst kann er ja nix machen. Er kann sie auf Twitter hart ins Gebet nehmen. Lächerlich.

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