Ihre Meinung zu: Entwicklungsbanken - die Guten im Offshore-Zwielicht

7. November 2017 - 19:18 Uhr

Entwicklungsbanken weltweit nutzen Offshore-Strukturen für die Finanzierung ihrer Projekte. Hilfsorganisationen kritisieren, dass sie damit intransparent sind und zweifelhafte Praktiken unterstützen. Von Andreas Braun.

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Kommentare

Am Ende eines jeglichen wirtschaftlichen Handelns ...

... steht die Nettorendite.
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Die steht auch unter dem gesamtwirtschaftlichen Handeln der Akteure in Deutschland, vom Milliardär bis zum Prospektausträger.
Wenn einer 5% hat der andere aber 7% so sind das 40% Ertragsvorsprung. Der Zustand läuft 5 Jahre und der mit den 7% macht den 5%er kaputt, weil er einen uneinholbaren Reinvestitutionsvorsprung hat.
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Das kann jeder der im Besitz eines Taschenrechners ist erkennen.

Wie sagte schon Rambo

"Es gibt keine harmlosen Zivilisten". Das Gleiche gilt auch für Banken.

Was kommt als Nächstes ans Licht?

Enthüllungen, wo man hinschaut. Wir empören uns über Banken, Kanzleien, Steuerberater, Unternehmen, Prominente usw. Kontodaten werden öffentlich, Mandantengespräche werden hervorgezerrt, alles um die Empörung der breiten Öffentlichkeit zu befriedigen. Was kommt als Nächstes? Ein Datenleck in den Grundbüchern, eine Veröffentlichung von Gesundheitsdaten, Auswertungen von Nutzerprofilen bei Onlineprofilen, frei zugänglich für den investigativen Journalismus? Bei aller Empörung würde ich mir langsam einmal Gedanken darüber machen, wieviel Wert noch Datensicherheit, Privatsphäre, informationelle Selbstbestimmung und die Verschwiegenheitspflicht von Geheimnisträgern haben. Hier sehe ich die eigentliche Fehlentwicklung und Gefahr.

Ohne Moos nix los - oder warum wir Milliardäre brauchen

Große Entwicklungen, oder vielleicht auch ökonomische Durststrecken, benötigen Kapital, gleichsam wie ein Bär den Winterspeck.
Das wissen auch die Politiker.
So werden gewisse Umgehungstatbestände in der Steuerpolitik gewährt. Schließlich sägen sie nicht den Ast ab, auf dem sie sitzen. Ausser vielleicht die Grünen.

Mit freundlicher Unterstützung der...

...Steueroase Delaware.

Die USA machen sich nicht mal mehr die Mühe, eine Geldwaschanlage Offshore zu betreiben.
Hier findet man die wirklichen Skandale!

Alles andere (Panama, Channel Islands, u.v.m.) sind doch alte Hüte.

Interessant sind die Plätze, die nicht im Fokus stehen.

Bereits vor über 10 Jahre war bekannt, dass z.B. die Rolling Stones über Finanzkonstrukte (Channel Islands) ihre Steuerlast auf unter 2% gesenkt haben. Es krähte kein Hahn danach!

Insofern ist der aktuelle Aktionismus, gepaart mit dieser hyperventilierenden Bigotterie mehr als durchschaubar!

20:25 von Theodortugendreich

Ohne Moos nix los - oder warum wir Milliardäre brauchen

Große Entwicklungen, oder vielleicht auch ökonomische Durststrecken, benötigen Kapital, gleichsam wie ein Bär den Winterspeck.
Das wissen auch die Politiker.
So werden gewisse Umgehungstatbestände in der Steuerpolitik gewährt. Schließlich sägen sie nicht den Ast ab, auf dem sie sitzen. Ausser vielleicht die Grünen.
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Aber die "gewollten" Lücken in der Steuergesetzgebung sind nicht auch von den Milliadären gemacht.
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Aber das wird sicher wie bei dem sonstigen totalen Verwaltungsversagen schamhaft verschwiegen?
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Denn die Verursacher werden ja nicht für ordentliche Arbeit bezahlt, sondern Sie müssen standesgemäß versorgt werden.
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Das wird sicherlich auch unter jeder Koalition so bleiben.
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Von wegen Gerechtigkeit.

Entwicklungschancen?

Wie sollen Staaten wie Nigeria gut funktionierende Staatsstrukturen ("good governance") aufbauen können, wenn selbst potente Investoren Zuflucht in Steueroasen nehmen? Wäre es nicht auch Ziel der Entwicklungspolitik, Risiken einzugehen, mit dem Ziel, beispielhaft staatliche Strukturen in wenig gesicherten Ländern zu unterstützen?

Ansonsten sollte auch ich nicht mehr weiter Steuern in Deutschland zahlen, da ja auch das in Rüstungs- und Militärprojekte geht und in fragwürdige Hermes-Kredite.

Eckstein, Eckstein alles muss versteckt sein,

hinter mir,...

Doch die Frage ist, waum soll etwas versteckt sein?
Ein Kinderspiel?

Ist es in solchen Fällen bestimmt nicht.
Hier müssen die Aufdecker/innen geschützt werden, wenn nur eine Drohung folgt!

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