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Was ist das für Journalismus?

"Doch Straftäter konnten nicht präsentiert werden."

Einen Straftäter gibt es erst, nachdem durch Auswertung der potentiellen Beweise ein Verdächtiger überführt würde.
Und für die Auswertung nimmt sich die Polizei - Gott sei Dank! - wesentlich mehr Zeit, als so mancher Journalist für ein Thema über das er mal kurz was zusammenschreibt.

Juristisch gesehen sehr interessant

>>Es sei eine "geschlossen marschierende Gruppe" gewesen, die die gemeinsame Absicht gehabt habe, Gewalttaten zu verüben, so Meyer. Wer nicht selbst Steine geworfen habe, habe dies eben gebilligt.<<

Eines vorweg: Wer Steine wirft, gehört bestraft - aber ich bin nicht für die Taten meines Nächsten verantwortlich und kann somit nicht im Kollektiv bestraft werden. Zumal die Teilnahme an einer Demonstration nicht bedeuten kann, dass ich jeden der Gruppe im Blick haben kann.

Es ist ein sehr unschönes Signal des Staates, dass bei mangelnder Beweislage einfach zu Kollektivanklagen gegriffen wird!

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