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Ich weis jetzt nicht

was die Menschen gedacht haben, aber die Stimmen zu teilen bringt wenig und ich meine auch nicht geteilt.
Stimmen bekommt die Partei die man sich aussucht und wählt dann nicht noch eine andere.
Das ist zumindest meine Meinung.
Das jetzt nach der Wahl 47 Prozent der Stimmen eben Verlust sind liegt eben am Wahlsystem und das es wieder Groko gibt.
Wenn die CDU allein regieren müsste wäre die Vertretung der Wähler viel höher weil alle mit stimmen könnten.
Die Nichtwähler sind immer noch die stärkste Gruppe wenn man mal die CDU allein betrachtet.
Im Stimmen teilen sehe ich keinen Sinn oder Vorteil.

Gruß

nunja

diese analyse dürfte heute schon das papier nicht mehr wert sein.
die kommenden wahlen,werden anders ablaufen,da durch die letzten ereignisse,ein paar illusionen bei vielen endgültig erledigt sind.

Die Bundestagswahl ist von

Die Bundestagswahl ist von Russen gehackt worden. Die haben Merkel an die Macht gehackt um unser Land massiv zu schwächen!
Der Splitting Rekord liegt daran, dass die Russen nur die Zweitstimmen gehackt haben. Die Erststimmen repräsentieren demnach das reale Stimmverhalten (Die FDP wäre demnach wieder nicht im BT).

re wenigfahrer

"Ich weis jetzt nicht

was die Menschen gedacht haben, aber die Stimmen zu teilen bringt wenig"

Natürlich bringt es was. Wer im Wahlkreis die Chance auf ein Direktmandat hat ist meistens absehbar. Also verschwende ich die Erststimme nicht an jemand von den kleinen Parteien, sondern unterstütze oder verhindere damit denjenigen, den ich haben oder nicht haben will.

Briefwahl

Der Zuwachs bei der Briefwahl ist bedenklich. Meiner Meinung nach sollte die Möglichkeit der Briefwahl ohne zwingenden Grund wieder abgeschafft werden. Die freie und geheime Wahl kann hier nicht ausreichend sichergestellt werden, und auch Wahlbetrug ist leichter möglich.

Warum ich so gewählt habe.

Schon in den letzten Bundestagswahlen sind jeweils weniger als 10 von ~300 Wahlbezirken mit einem Erststimmensieger von einer anderen Partei als CDU/CSU oder SPD hervorgegangen. Laut den Statistiken waren das oft deutliche Siege von CDU/CSU und SPD mit großen Vorsprung vor den dritten Parteien. Gerade in Ballungszentren
sind CDU und SPD dabei oft gleichauf. Daher ergibt es in fast keinem Wahlbezirk überhaupt noch Sinn etwas anderes zu wählen. Für mich war daher die Frage nur was wähle ich für eine Partei in der Zweitstimme und was ist das kleinere Übel CDU oder SPD für die Erststimme. Die Stimme für einen kleinere Partei wäre wegen der "The Winner takes it all"-Umsetzung der Erststimme total wirkungslos.

Ich würde das aber nicht als strategisch wählen interpretieren, sondern realistisch. Mit jeder anderen Erststimme erreicht man nichts.

17:19 von tejoe

«Schon in den letzten Bundestagswahlen sind jeweils weniger als 10 von ~300 Wahlbezirken mit einem Erststimmensieger von einer anderen Partei als CDU/CSU oder SPD hervorgegangen.»

Das stimmt.
2017 gewann die Linke 5, die AfD 3 und die Grünen 1 Direktmandat.

«Laut den Statistiken waren das oft deutliche Siege von CDU/CSU und SPD mit großen Vorsprung vor den dritten Parteien. Gerade in Ballungszentren.»

Das stimmt nur bedingt.
4 der 5 Direktmandate der Linken und das der Grünen aus 2017 stammen aus Wahlkreisen in Berlin.

Die PARTEI (die stimmenstärkste der nicht im BT vertetenen Parteien) errang gerade in den Ballungszentren bei den Erststimmen weit über dem bundesweiten Zweistimmen-Anteil (1,0%) liegende Ergebnisse.
Der Kölner PARTEI-Politiker Mark Benecke konnte mit 7,72% den höchsten Erststimmen-Anteil aller nicht im BT vertretenen Parteien gewinnen.

»Mit jeder anderen Erststimme erreicht man nichts.»

Man signalisiert dem Wahlkreis-Kandidaten seine Unterstützung.

die Erststimme in Deutschland ist nicht fair...

die beiden Besten müßten in eine Stichwahl,wenn niemand 50 % erreicht...
denn die Wähler der Verlierer hätten vielleicht dem 2. den Sieg gebracht...so wird die Wahl hier ziemlich verfälscht...den die Wähler von Grünen,SPD und Linken wählen sich eher untereinander als die CDU...

@Neuländer

Welche Kandidaten sind den von den ewig-gestrigen-Parteien tragbar? Von denen ist doch noch nicht mal eine in der Moderne angekommen. Geschweige denn im Hier und Jetzt.

18:23 von odindonar

die Erststimme in Deutschland ist nicht fair...

die beiden Besten müßten in eine Stichwahl,wenn niemand 50 % erreicht...
denn die Wähler der Verlierer hätten vielleicht dem 2. den Sieg gebracht...so wird die Wahl hier ziemlich verfälscht...den die Wähler von Grünen,SPD und Linken wählen sich eher untereinander als die CDU...
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Aber wenn man nicht zur Kenntnis nehmen kann, das Grüne, SPD und LInke nicht genug Stimmen haben, dann reicht es aber trotzdem so?

@ wenigfahrer

ich verstehe leider Ihren Kommentar nicht. Soweit ich den Kommentar verstehe geht es um die Splittung von Erst- und Zweitstimme auf zwei verschiedene Parteien:
Mit der Erststimme wird der Direktkandidat für den eigenen Wahlbezirk gewählt. Mit der Zweitstimme die Partei, die man wählen möchte.
Wieso der Artikel den Eindruck erzeugt, dass Wähler die dies tun, „strategisch“ wählen, erschließt sich mir leider ebenfalls nicht. Ich habe das auch gemacht, und zwar deshalb, weil ich den Direktkandidaten hier kenne und für vernünftig halte … seine Partei will ich aber nicht unterstützen, weil ich schon vorher wusste, dass diese sofort nach der Wahl eine Koalition suchen würde, der man zuvor noch ablehnend gegenüberstand.
Ist übrigens auch genauso gekommen. Das der Direktkandidat hier nicht über die Erststimme in den BT einziehen würde, war auch recht klar … trotzdem wähle ich mit der 1.stimme ja nicht notwendigerweise denjenigen Kandidaten von dem ich (in Bayern) weiß, dass er gewinnt.

Eigentlich...

... führt Stimmensplitting praktisch nur dazu, dass es Überhangs- und Ausgleichsmandate gibt, d.h. dass der Bundestag sinnlos aufgebläht wird. Wenn ich also nicht einen besonders fähigen Politiker mit meiner Erststimme unterstützen will, sollte ich sie lieber einer kleinen Partei geben, die prozentuale Sitzaufteilung ändert sich dadurch nicht.

@neuländer 17:47

Ihr Zitat:
"...Die AfD hat bereits mehrere Sitzungen mit Wahlgängen vergeudet, in denen sie wohl absichtlich Kandidaten aufgestellt hatte, die untragbar waren. Die Aktion mit dem Hammelsprung nach der Debatte dürfte Ihnen wohl auch bekannt sein.
Für mich persönlich sind das sinnlose Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für das Parlament, die alle Steuerzahler bezahlen dürfen. Die Zeit hätten die Volksvertreter der anderen Parteien auch sinnvoller nutzen können... "

Wissen Sie, die Abgeordneten sind nichts anderes als die Angestellten der Steuerzahler. Und wenn es nach langer Zeit wieder eine Partei im Bundestag gibt welche ihre Aufgabe als Opposition wahrnimmt, Abläufe gemäß der Richtlinien kontrolliert und den Finger in die Wunde legt, dann habe ich damit alles andere als ein Problem. Mag natürlich nicht jedem gefallen der kein Problem damit hat wenn die Abgeordneten der Alt-Parteien ihren Job nicht machen und trotz guter Bezahlung nicht zur Arbeit kommen, schon klar.

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