Ihre Meinung zu: Wölfe in Deutschland: Schützen oder schießen?

2. Februar 2018 - 18:54 Uhr

In Deutschland gibt es immer mehr Wölfe. Während sich Naturschützer freuen, fürchten vor allem Schäfer um ihre Tiere. Nun diskutiert die Politik über den richtigen Umgang mit Wölfen. Von Sophia Stritzel.

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Kommentare

Wölfe sind ein Stück Natur!

Selbstverständlich muß der Wolf geschützt werden. Wir sollten froh und dankbar sein, für jedes Stück Natur das erhalten wird, und dazu gehört natürlich auch der Wolf. Es gibt weder Problembären, noch Problemwölfe, das Problem ist nämlich immer nur der Mensch.

Ein sehr schwieriges Thema

Einerseits sollte man froh darüber sein das der Wolf zurück ist nachdem er ja schon fast ausgerottet in Europa war,anderseits sind die Schäden die er anrichtet nicht unerheblich. Sollte erst wieder ein Mensch durch den Wolf verletzt oder gar getötet werden,wird die Debatte darüber hitzig werden. Ich denke man muss den Wolf schon in Grenzen halten,notfalls dann auch zum Abschuss freigeben.

Im Vergleich mit dem Raubtier

Im Vergleich mit dem Raubtier Mensch ist der Wolf nur ein Dackel.

Versichern

Der Wolf gehört nach Deutschland. Im Märchen mag er zwar das Rotkäppchen gefressen haben, aber wer nicht an Märchen glaubt, weiss, dass vom Wolf so gut wie keine Gefahr für Menschen ausgeht. Hier in Kalifornien gibt es Pumas und Bären und ich gehe trotzdem mit meinen Enkeln in den Wald.

Es gibt viele Möglichkeiten, die Schäfer zu schützen. In Polen z.B. spielen Schäfer nachts Audioaufzeichnungen von heulenden Wölfen in Wyoming ab. Das sagt den einheimischen Wölfen, dass ein anderes Rudel bereits das Revier beansprucht, und sie ziehen weiter. Und in der Schweiz beten die Schäfer dafür, dass ein Schaf von Wolf gerissen wird, da der Staat eine Versicherungsprämie zahlt, die weit über dem Wert des Schafes liegt.

Huch, der Wolf

er könnte Rotkäppchen fressen.

Wenn man schon die Angst vor wilden Tieren schürt: das Risiko, von einem Wildschwein verletzt zu werden, ist ein Vielfaches höher als bei einem Wolf.

Aber die Wildsau weckt eben nicht solche irrationalen Ängste.

"Natur" in Deuschland?

Übertragen Wölfe die Afrikanische Schweinepest? Wenn ja, weg damit, denn Schweinemäster haben natürlich mehr zu melden als Schafzüchter. Wenn nicht, her damit: Endlich natürliche Feinde des Wildschweins (die Jungen) im Revier.
Schafzüchter wären nicht die ersten, die Entschädigungszahlungen für Wildschäden bekämen, aber für Jäger wär's vielleicht ein Nullsummenspiel.
Wären da nicht die Trophäen für die domestizierten Hominiden...

Ein faszinierendes Tier

Und ich bin auch tatsächlich einem im Wald begegnet. Dachte erst, es wäre ein rumstreunender Schäferhund, Ortskundige sagten mir aber, dass ein Wolf in der Gegend rumläuft. So oder so – ich hatte Schiss (weiß ichs wenn Tierschützer oder Hundebesitzer sagen: „ach der will nur spielen“?). Also: Leinenpflicht für Wölfe in Deutschland!!!

Wir brauchen in Dt keine Wölfe.

Der Wolf ist kein vom Aussterben bedrohtes Tier.
Deutschland kam Jahrhunderte ohne den Wolf aus. Das Gleichgewicht in der Natur hatte sich hergestellt und wird jetzt wieder durch den Wolf in Unordnung gebracht. Zudem hat der Wolf in Deutschland nicht die nötige Fläche und wird dadurch immer wieder in Konflikt mit dem Menschen kommen. Ich wünsche es nicht, aber der Tag wird kommen, wo ein Kind dem Wolf zum Opfer fällt, zum Beispiel wenn dieses Kind seinen kleinen Hund beistehen will. Dann möchte ich unsere Tierschützer sehen, wie sie sich winden und nach Ausreden suchen werden.

Schützen!

Eindeutig meiner Meinung nach muss der Wolf geschützt werden.
Der Wolf ist nicht der Feind des Menschen der Mensch ist der Feind des Wolfes.
Was will der Mensch in seiner "Allmachtsphantasie" denn noch dem Erdboden gleich machen?
Tatsache ist das ich mich vor dem Menschen mehr erschrecke und voller Angst bin als vor dem Tier .
Tiere töten nicht aus Habgier!
Das ist das Privileg was sich der Mensch nimmt.

Man sollte nie....

vergessen, daß der Mensch "Dank" seiner Intelligenz das gefährlichste Raubtier der ganzen Evolutionsgeschichte ist. Es kann aber sein, daß einmal eine Spezies auftaucht, die uns ganz anders sieht und bewertet, als wir es tun! Dann sollte aber auch niemand mit dem Ruf nach Artenschutz kommen! Es wäre wohl mehr als "gerecht", wenn die Menscheit dann auch ausgerottet werden würde, wenn es "alternativlos" ist, oder? Warum sollte dann Gnade wallten, die es in hunderten von Fällen nicht gab?

Schon sehr merkwürdig

Schon sehr merkwürdig geworden.Hat jemand den Wolf die letzten 120 Jahre vermisst? Ich persönlich nicht.Allerdings gibt es jetzt neuerding Mitmenschen,die den Wolf unbedingt in unser Gemeinwesen intrigieren wollen. Wem das dient ,erschließt sich mir leider nicht. Vielleicht gibt es da ja irgendwelche politischen Zusammenhänge. Bin ich gegen Trump & Putin,bin ich für den Wolf,oder umgekehrt. Wie gesagt,alles sehr merkwürdig .

Rotkäppchen gibt es nicht!

"Denn besonders für kleine Kinder könne er zur Gefahr werden, meint AfD-Abgeordneter Karsten Hilse

Ach herrje. Was für ein Unsinn. Die AfD schafft es echt, mit jedem x-beliebigen Thema Angst zu schüren. Noch nie wurde in Deutschland ein Mensch von einem Wolf angegriffen, auch kleine Kinder nicht.

Bleiben wir bei den Tatsachen und lassen wir Rotkäppchen aus dem Spiel!

160 Wölfe

160 Wölfe schaffen es zur Zeit in Deutschland zu überleben. Im letzten Jahrhundert wurden sie vom Menschen ausgerottet.
Auch in den letzten 10 Jahren wurden 26 Wölfe von Unbekannten Tätern verbotenerweise abgeschossen und über 100 starben durch Strassen oder Schienenverkehr..

Wer die Wölfe gerne wieder ausrotten will, müsste konsequenterweise auch Füchse und Wiesel und Eichhörnchen und Greifvögel ausrotten, denn auch diese kennen nicht den Unterschied zwischen Wild - und Nutztier.

Und dann auch bitte sämtliche Raubfische ausrotten, denn die essen uns ja sonst unsere letzten Fischstäbchen weg!

Endlich kommt die Natur zurück

Das hatten wir ja schon mit dem Bären Bruno.

Er mußte abgeknallt werden.

Ich habe hier zwar - leider - noch keinen
Wolf gesehen, würde mich aber über eine
Begegnung freuen.

Jetzt kommen sie wieder, meine Kollegen,
die im Laufe des Jahres an den Schreibtischen
sitzen und einmal im Jahr mit Planwagen
unterwegs sind.

Gerne sind sie Mitglieder in den einschlägigen Organisationen.

An den Planwagen hängen dann die toten
Hasen, Kaninchen, Fasanen etc.. In den
Planwagen sehe ich die Jäger mit dem
Jägertee.

Der Jagd dieser Leute muß ein Ende
bereitet werden.

re karlderkühne

" Ich wünsche es nicht, aber der Tag wird kommen, wo ein Kind dem Wolf zum Opfer fällt"

Es ist schon tausendmal der Tag gekommen, dass einer im Wald von einem Baum erschlagen wurde.

Möchten Sie jetzt vorsichtshalber alle Bäume absägen?

18:13 von Thomas Wohlzufrieden

Wölfe sind ein Stück Natur!

Löwen und Tiger auch
wollen sie Braunbären in ihrem Garten ?
Wobei ich mal davon ausgehe, die paar Wölfe werden kaum "Schaden" anrichten
und keine Gefahr für Menschen darstellen

Ich persönlich will keine Wölfe in jedem deutschen Waldgebiet.

Und auch keine Luchse oder Bären.
Diese Tiere stehen an der Spitze der Nahrungspyramide und haben damit einen eher geringen Nutzen für das Ökosystem. Sie stellen aber eine Gefahr für NUtzvieh und, zumindest potentiell, für Menschen dar.
Ich befürchte, dass bei diesem Thema die Gefahr besteht, dass rein romantisch geprägte Naturvorstellungen von Stadtbewohnern die nüchterneren Betrachtungen von unmittelbar Betroffenen übertrumpft.
ich plädiere deshalb dafür einige größere zusammenhängende Waldflächen für diese Raubtiere freizugeben, und andere, weniger geeignete Gebiete bevorzugt durch Einfangen und Umsiedeln der Tiere, zur not aber auch durch Bejagung von ihnen frei zu halten.
Auch Schwarzwild wird nicht in allen Waldgebieten geduldet.
Und ja: Es braucht eine bundesweit einheitliche Entschädigungs-Regelung.

"Der Wolf gehört zu

"Der Wolf gehört zu Deutschland"

Problem...

Es gibt Problemkommentatoren!

Herdenhunde?!

Meine mal irgendwo gelesen zu haben, das es eine gewisse Hundesorte gibt, die Herden beschützen und die Wölfe sich nicht an die Herde, bzw. den Hund herantrauen....

Und eigentlich weiß auch jeder, dass man nicht unbedingt alleine in den Wald gehen sollte wenn es von Wölfen nur so wimmelt!

Eigentlich sind Wölfe menschenscheu. Kommen sie Menschen zu nahe, ist irgendwas im Busch, z.B. Tollwut....
Solche müssen natürlich eleminiert werden!

Nun, dem gemeinen Holzbock

fallen wesentlich mehr Menschen zum Opfer. Vielleicht sollte man versuchen, diesen auszurotten .... oder machen sich die Zecken als Trophäen nicht so gut an der Wand? Wie in einem vorherigen Kommentar erwähnt, ist die Gefahr durch Wildschweine wesentlich höher. Es ist immer ein mulmiges Gefühl, zu bestimmten Zeiten an einem Maisfeld vorbeizugehen.

Gefahr, Gefahr

" Denn besonders für kleine Kinder könne er zur Gefahr werden, meint AfD-Abgeordneter Karsten Hilse"

Aber wenn jemand zum Schutz der kleinen Kinder Tempo 30 fordert, geht alles mit BILD voran auf die Barrikaden.

Verrückt. Eben irrational - totgefahrene kleine Kinder sind akzeptierter Kollateralschaden. Vom Wolf gebissenes kleines Kind ist inakzeptabel.

Danke für diese Worte....

.... ich befürchte sie kommen nicht bei der Spezies Mensch an ,dazu muss man Intelligenz besitzen. Emotionale Intelligenz!

Oder für primitive Geister.... mitfühlen mit allem Leben welches wir in Dankbarkeit auf unserem Planeten erleben dürfen,können,wollen!

18:42 von Erich Kästner

Rotkäppchen gibt es nicht!

"Denn besonders für kleine Kinder könne er zur Gefahr werden, meint AfD-Abgeordneter Karsten Hilse

Ach herrje. Was für ein Unsinn. Die AfD schafft es echt, mit jedem x-beliebigen Thema Angst zu schüren. Noch nie wurde in Deutschland ein Mensch von einem Wolf angegriffen, auch kleine Kinder nicht.

Bleiben wir bei den Tatsachen und lassen wir Rotkäppchen aus dem Spiel!
////
*
*
Klar kleine Kinder werden ausschließlich von Hunden gebissen.
*
Hoffentlich wird das bei den Wölfen auch unterrichtet, denn in Niedersachsen sind ja auch schon Rinder ganz atypisch Opfer.

ohne Dinos, ohne das Mammut, ohne

Säbelzahntiger, ohne Bär und auch ohne Wolf in deutschen Wäldern fehlte mir bisher nichts.....

Auch hier kann nur Merkel das Problem sein

Wie sämtlich alle Probleme in Deutschland
ist auch hier Merkel das Problem.

Alle Wölfe kommen über die Uckermarck,
Polen, Weißsibirien etc. in unser Land.

Nur Merkel und ihre Mitarbeiter des Politbüros
haben uns dies gebracht.

18:42 von Erich Kästner

... und manche finden immer ein Thema/einen Spruch der getätigt wurde
womit man der AfD ans Bein pinkeln kann
natürlich wurde noch kein Mensch nachweislich hierzulande von einem Wolf angegriffen
trotz gibt es die Diskussion, Wölfe in Deutschland (Bayrischer Wald),
seit ich mich erinnern kann -- auch als es noch keine AfD gab

Ich gehe täglich auf dem

Ich gehe täglich auf dem Waldfriedhof unserer Stadt spazieren. Jetzt geht das Gerücht um, das ein Wolf auf dem Friedhof gesichtet wurde. Viele, insbesondere ältere Menschen haben jetzt Angst. Ob der Wolf nun gefährlich ist oder nicht, die Angst ist da, sie ist real.
Wie mag es diesen älteren Menschen gehen, die sich nicht mehr trauen, ihre Verstorbenen zu besuchen?

@schiebaer 45 um18:15Uhr

Merken Sie nicht, daß die Logik Ihrer Ansicht kontraproduktiv ist? Wissen Sie, wieviele Menschen jährlich durch den Autoverkehr zu Tode kommen? Wenn ich jetzt Ihre Argumentation verwende, bleibt ja eigentlich nur die Todesstrafe übrig bei Wettrennen oder Alkohol oder Rauschgift am Steuer und bei Geisterfahrern erst recht, oder?

der wolf

alles abholzen abknallen in Beton legen und der industriellen Massenhaltung unterwerfen..die Welt ein großer Konsumentenparkplatz..aber ohne Park versteht sich...

Hat der Wolf Hunger, sucht er Nahrung vom Menschen

Brauchen wir den Wolf?
Die Frage, ob er Menschen angreift, ist eine Frage, die wir nicht brauchen.
Also keinen Wolf!

Der böse böse Wolf?

Ich selbst wohne in einem "Wolfsgebiet". Mein Verhalten bezüglich Spaziergängen im Wald hat sich seither nicht geändert. Leider bin ich auch noch keinem Wolf begegnet.
Wir haben hier nach wie vor einen Waldkindergarten - mit gutem Gefühl!

Der Wolf gehört nach Deutschland. Und wir brauchen ihn, denn entgegen einiger Bemerkungen hier gibt es eben kein natürliches Gleichgewicht unseres Wildbestandes. Die Jäger waren bisher nicht in der Lage, hier regulierend einzugreifen. Die Schäden, die beispielsweise Wildschweine in der Landwirtschaft verursachen liegen um ein Vielfaches höher als die Schäden durch Wölfe.

Und von einer Gefahr für den Menschen zu sprechen ist schlichtweg falsch: selbst im Mittelalter wurden Wölfe bestenfalls in strengen Wintern gefährlich, in denen auch das Wild rar war. Heutzutage gibt es weder strenge Winter noch Mangel an Beutetieren!
Es wäre prima, wenn die Diskussion mehr fachlich und weniger emotional geführt würde.

Tötet man den Wolf sollte man konsequent sein

und den Hund töten !
Alle Hunde töten!
Sie sind die Nachfahren aller Hunde.
Und ja, Wölfe brauchen Futter!
Nur wird den Wölfen der natürliche Lebensraum und dessen Nahrung genommen.
Gebt den Wölfen Ihre Natur und sie werden einen teufel tun euch was weg zu nehmen,.
Der Mensch ist das übel nicht der Wolf.

Wölfe nicht erschießen

Ich denke, dass User @Sasquatch um 18.29 schon gute Lösungsansätze aufgezeigt hat.

Das Problem, das ich sehe, ist, was sollen diese sich weiter vermehrenden Wölfe bzw. Rudel denn fressen, wenn alle Haustiere und jedes Dammwild vor ihnen abgeschirmt, weggesperrt oder nicht zugänglich gemacht wird ...?

Dass Menschen als Beute nicht auf deren Speisekarte stehen, ist zunächst klar. Aber es werden auch immer mehr Menschen, die den Wölfen (das sind Raubtiere) auch immer mehr Lebensraum & Nahrung nehmen bzw. ihnen vorenthalten. Weil wir es selbst verzehren (Rehe, Wilschwein etc.). Auch darüber muss mal nachgedacht werden. Denn darauf werden Wölfe r e a g i e r e n. Müssen.

Wenn ein Wolf gelernt hat das

Vieh eine leichte Beute ist warum sollte er dann Wild jagen?
Darum muss so ein Wolf entnommen werden dürfen. Sprich geschossen werden. Schon komisch das es sogenannte Tierschützer gibt die Mitleid mit dem Wolf haben nicht aber mit Schafen, Rinder, Pferde etc.
Aber schön das der Steuerzahler dafür Millionen im Jahr bezahlen darf, für arme Kinder und Frührentner die Kohle aber nicht vorhanden ist. Komische Moral.

re momentmal

"Ich persönlich will keine Wölfe in jedem deutschen Waldgebiet.

Und auch keine Luchse oder Bären.
Diese Tiere stehen an der Spitze der Nahrungspyramide und haben damit einen eher geringen Nutzen für das Ökosystem"

Vor soviel Dummheit steht man sprachlos.

@ goldnugget

Sie sind ein romantiker und ihre Naivität ist fast schon kindlich zu nennen. Jäger töten Wild. Richtig. Würden die das nicht machen würde es nicht nur 300.000 Unfälle mit Wild geben sondern deutlich mehr. Ich schätze in ihrer Etagenwohnung in der Stadt lässt sich trefflich über Jäger die Spaß am töten haben philosophieren .

Falsch

"Am 02. Februar 2018 um 18:39 von Plusminus
Schützen!

Eindeutig meiner Meinung nach muss der Wolf geschützt werden.
Der Wolf ist nicht der Feind des Menschen der Mensch ist der Feind des Wolfes.
Was will der Mensch in seiner "Allmachtsphantasie" denn noch dem Erdboden gleich machen?
Tatsache ist das ich mich vor dem Menschen mehr erschrecke und voller Angst bin als vor dem Tier .
Tiere töten nicht aus Habgier!
Das ist das Privileg was sich der Mensch nimmt."

1. z. B. Katzen töten nur zum spielen!?!
2. der IST der Feind des Menschen genauso wie ein Bär oder Puma oder oder oder nur unsere Ahnen haben gewonnen! Und Sie möchten das kaputt machen? Streicheln Sie doch bitte mal einen frei lebenden Wolf mal sehen wer dann noch schützen will

18:52 von karwandler

re karlderkühne

" Ich wünsche es nicht, aber der Tag wird kommen, wo ein Kind dem Wolf zum Opfer fällt"

Es ist schon tausendmal der Tag gekommen, dass einer im Wald von einem Baum erschlagen wurde.

Möchten Sie jetzt vorsichtshalber alle Bäume absägen?
///
*
*
Bei den Bäumen könnte man sich ja vorsichtshalber an der Anzahl der Wölfe orientieren, wenn Ihnen das so wichtig wäre.
*
Bei den Bäumen würde das dann kaum auffallen.
*
Aber den Nutzviehhaltern 100%ig helfen.
*

Selbst 10 Mal so viele Wölfe

Selbst 10 Mal so viele Wölfe wären für ein Land von der Größe Deutschlands ein wirklich armseliger Bestand.

Erfahrungen aus Griechenland

Im September 2017 wurde eine britische Touristin in Griechenland von Wölfen attackiert und getötet.

Der Wolf hat den Mensch im Beuteschema.

@ 18:36 von KarlderKühne

Zitat: "Das Gleichgewicht in der Natur hatte sich hergestellt und wird jetzt wieder durch den Wolf in Unordnung gebracht."

Ihre Meinung in allen Ehren, aber schon allein dieser Satz offenbart leider, daß Ihr Fachwissen um die Thematik gegen Null tendiert.

Gruß, zopf.

Wir sollten froh drüber sein,

dass der Wolf wieder zurück ist. Für den Menschen ist er keine Gefahr und Rehe, Wildschweine, Hirsche gibt es genug; da bleibt auch für die Jäger noch genügend. Wenn Schafe gerissen werden, sollten die Schäfer entsprechend entschädigt werden. Bei guten Hirtenhunden werden die wölfe sich an Schafen aber sowieso nicht vergreifen. Ich würde gerne mal frei lebende Wölfe sehen, vielleicht habe ich das Glück

Was kostet ein Schaf?

Bezahlt den Schäfern einfach ihren Verlust. Das sind Peanuts im Vergleich zu sonstigen Subventionen in der Landwirtschaft.

Romantik ist der Natur fremd

Alle, die schreiben, dass Wölfe scheu sind und Angst vor dem Menschen haben, vergessen, woher das kommt.
Er wurde bejagt, verfolgt.
Dann wird das Raubtier scheu.
Bei uns wird er nicht bejagt, der Wolf ist klug und lernt schnell, dass vom Menschen keine Gefahr mehr ausgeht. Dann hält er keinen Abstand mehr.
Und dann wird er gefährlich.
Nicht nur für kleine Kinder ....

Also: Bejagen, damit die "natürliche" Scheu wieder hergestellt wird.

Auf ein Neues...

Jetzt geht das wieder los. Der Mensch vermehrt sich wie die Karnickel. Hat aber anders als Karnickel ganz andere Vorstellungen davon, ob er sich nach der Natur oder die Natur nach ihm zu richten hat, was bei der Population schon regelrecht selbstzerstörerisch ist und eigentlich das größere Problem ist. Wenn er dann jeden Bissen, den er verzehrt, aus kleinen Plastikverpackungen pellt, und seine Erzeugnisse in alle Flüsse der Welt leitet, kann er so gar kein Verständnis für die drei Wölfe haben, die er vermutlich nie zu Gesicht bekommt.
Übrigens sind Nutztiere Werte. Werte kann man ersetzen, sollten sie beschädigt werden. So einfach ist das zu lösen.
Und wenn Kinder allein an der Bushaltestelle warten, geht die größte Gefahr bestimmt nicht vom Wolf aus.
Ist es denn überhaupt zutreffend, dass der Wildtierbestand durch den Wolf gefährdet ist? Wenn ich mich richtig erinnere ging die Debatte schon los, als es die ersten Sichtungen gab.

Zäune keine Lösung? Dann bitte mit stichhaltiger Begründung.

In anderen Ländern, z.B. Schweden haben sich Elektrozäune als hoch effektives Mittel zur Wolfsabwehr bewährt. Ähnliche Ergebnisse gibt es aus den USA, zumindest bei kleineren Weidegebieten, was wohl auch auf Deutschland übertragbar ist.

Wenn schon ein "FDP-Agrarexperte" zitiert wird, dann bitte mit stichhaltiger Sachinformation. Sein Name allein genügt nicht.

Davon abgesehen ist Herr Busen laut Wikipedia Bauingenier, nicht Landwirt oder Agrarwissenschaftler, aber das soll keine Kritik sein, Expertenwissen setzt nicht immer eine entsprechende berufliche Qualifikation voraus, gerade als Politiker kann und muss man sich vieles selbst aneignen.

Umso wichtiger wäre es, diesen mutmaßlichen Experten mit Sachinformation zu zitieren statt mit lapidaren Äußerungen.

@ 18:41 von Carlsand

Zitat: "Hat jemand den Wolf die letzten 120 Jahre vermisst?"

Ja, unser Ökosystem.

Zitat: "Wem das dient ,erschließt sich mir leider nicht."

Die Natur ist nicht darauf ausgelegt irgendjemandem zu "dienen".

Gruß, zopf.

Experiment?

Mich überzeugt der Umgang mit dem Thema Wolf nicht! Er gleicht einem Experiment mitten in einer Kulturlandschaft mit vielen ,,Unbekannten". Ich habe den Eindruck, daß finanziell gut ausgestattete Interessengruppen unter dem Deckmantel des Natur-und Artenschutzes auf Kosten von weniger gut vertretenen Gruppen wie Nutztierhaltern agieren. Ich zähle auf den Sachverstand derjenigen, die den Wolf in das Jagdrecht aufgenommen haben und seit Jahrzehnten dafür sorgen, das unsere Kulturlandschaft mit ausgewogen besetzten Ökosystemen ausgestattet ist und natürlich dafür sorgen, das der Wolf bejagt wird wie jedes andere Wild auch. Nur dann wird dieses schöne und interessante Tier eine Bereicherung darstellen und Verhaltensweisen entwickeln, die uns, den Nutzern unserer Kulturlandschaft nicht schaden.

Nahrungskette

@Momentmal
So so, dann bitte ich Sie ,uns hier mal wissenschaftlich fundiert zu erklären warum die Raubtiere an der Spitze der Nahrungspyramide in normalen Ökosystemen keinen wichtigen Nutzen haben.....

Viel Erfolg!

Von den Nachbarn lernen

Vielleicht sollten sich die einheimischen Nutztierhalter einfach mal bei unseren europäischen Nachbarn umsehen, wie die trotz Wölfen Weidehaltung betreiben. Mir fallen da auf Anhieb Polen und besonders auch Rumänien ein.

In Rumänien gibt es auch Gegenden, in denen Wölfe und sogar Bären bis in die Städte kommen, trotzdem verspüren die Rumänen keine panische Angst deswegen. Es geht also auch mit großen Raubtieren!

Wer sich weiter informieren möchte, dem empfehle ich die BBC Doku "Transylvania - Living with Predators".

@ 19:02 von KarlderKühne

Zitat: "Ich gehe täglich auf dem Waldfriedhof unserer Stadt spazieren. Jetzt geht das Gerücht um, das ein Wolf auf dem Friedhof gesichtet wurde. Viele, insbesondere ältere Menschen haben jetzt Angst. Ob der Wolf nun gefährlich ist oder nicht, die Angst ist da, sie ist real."

Für Menschen die an irrationalen Ängsten leiden, gibt es Hilfestellungen, wie z.B. die Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und Angststörungen die ich leite.

Gruß, zopf.

@ goldnugget

"Ich habe hier zwar - leider - noch keinen
Wolf gesehen, würde mich aber über eine
Begegnung freuen."
Je nach Charakter des Wolfes, könnte es sein, dass Sie diese Begegnung bereuen. Die Natur ist nun einmal nicht das, was die "romantisierende" Vorstellung der grünen Befürworter interpretierten. Ein Wolfsrudel und ein Bär sowieso, ist die unbestreitbare "Grundideologie " von Mutter Natur "surveival of the fittest" und fressen und gefressen werden, und der grünen Romantikideologie weit überlegen.

re dekkert

"Brauchen wir den Wolf?
Die Frage, ob er Menschen angreift, ist eine Frage, die wir nicht brauchen.
Also keinen Wolf!"

Was genau bleibt eigentlich noch übrig, wenn wir die Frage "brauchen wir?" in Ihrem Sinne konsequent anwenden?

Wölfe sind Raubtiere - das soll man nicht verniedlichen

Nur mit dieser Tatsache kann man den Gegnern von frei lebenden Wölfen begegnen. Da kann man ansetzten und Kompromisse finden.

Ich bin dafür, dass Wölfe in Deutschland in freier Natur leben. Allerdings muss man vorher schon klären, wo und in welchem Umfang das möglich ist.
Klar ist auch, dass Mischlinge zw. Wölfen und Hunden am gefährlichsten sind, da im Verhalten wahrscheinlich nicht scheuen genug. Alleine diese Vermutung reicht aus, um sie zu erschießen.

Dann muss auch klar kommuniziert werden, dass Wölfe nicht gestrichelt werden sollen und es soll sich auch keiner mit Wölfen "anfreunden", die Tiere sollen den Menschen vermeiden (es gab schon Leute, die in Tigergehege im Zoo eingebrochen sind, um das Tierchen zu streichen... Dass die verletzt wurden tut mir bedingt leid.)
Hört sich alles eigentlich normal an, aber wenn man bedenkt, wie viele Leute zu Kühen mit Kälbern latschen und verletzt werden, muss eine anständige Aufklärung geleistet werden.

Recht auf Leben

Der Mensch hat keinen alleinigen Lebensanspruch. Wölfe sind von Natur aus dem Menschen gegenüber scheu. Von daher ist die Gefahr, die durch Menschen für Wölfe besteht ungleich größer als die Gefahr, die von Wölfen auf Menschen ausgeht. Viehhalter sollten angemessen entschädigt werden im Fall, dass ein Wolf Tiere auf der Weide reißt.

Andere Länder

Gibt's in afrikanischen Ländern dieselbe Diskussion über Löwen & Co.?

Die Menschen dort leben mit viel gefährlicheren Tieren in Koexistenz.

Autos schlimmer als jeder Wolf

An Autos scheint man sich gewöhnt zu haben, obwohl täglich Menschen im Autoverkehr umkommen. Vor allen Dingen wachsen Kinder damit auf, dass Autos eine Gefahr darstellen und sich entsprechend verhalten müssen. Ich habe bis jetzt aber niemanden gesehen, der deswegen dafür plädiert Autos abzuschaffen. Ich brauche kein Auto. Sind Sie, lieber Verfasser, Autofahrer? Dann lassen sie es besser stehen, damit Kinder und Wölfe verschont bleiben.

@ hessin65

"Der Wolf gehört zu Deutschland"
Ebenso wie das Mammut und der Auerochse.

AfD Hilse: »Haltestellen«

»AfD-Abgeordneter Karsten Hilse: "Wölfe laufen immer öfter seelenruhig … an Bushaltestellen vorbei, an denen nur wenige Stunden vorher Kinder auf ihren Schulbus warteten."«

Ja, eben: Weil nunmehr keine Kinder mehr an der Haltestelle warten. Wären Menschen sicht- oder witterbar an der Haltestelle, liefen Wölfe dort gar nicht vorbei.

Mit stichhaltigen Ursache–Wirkungs-Beziehungen scheinen es AfD-Abgeordnete nicht so zu haben.

Mir ixt auch schon einer über

Mir ixt auch schon einer über den Weg gelaufen. Ich war fasziniert von seiner Ausstrahlung. Er hat mich mit seinem Blick in seinen "Bann" gezogen. So standen wir starrend vor einander.
Angst hatte ich in keinem Augenblick. Ich wusste, dass er mir nichts tun würde.
Manche Menschen sind gefährlich.
Wölfe wollen einfach nur in Ruhe gelassen werden.

@ KarlderKühne

Zitat: "Deutschland kam Jahrhunderte ohne den Wolf aus."

Warum wohl. Der Wolf wurde nicht aus Mitteleuropa vertrieben, weil die Wälder knapp wurden, sondern weil der Hexenwahn des Mittelalters im Wolf eine Reinkarnation des Teufels sah.

"Das Gleichgewicht in der Natur hatte sich hergestellt und wird jetzt wieder durch den Wolf in Unordnung gebracht."

Das "Gleichgewicht" wird seit ein paar hundert Jahren nur durch Jäger aufrechterhalten, die die Stelle des Raubtiers einnehmen mussten. Die "Unordnung" durch den Wolf lässt sich sehr einfach dadurch regeln, dass für jedes vom Wolf gerissene Tier ein Tier weniger von Menschen geschossen wird.

Zitat: "Aber der Tag wird kommen, wo ein Kind dem Wolf zum Opfer fällt..."

Wenn wir hier in Kalifornien mit unseren Kindern in den Wald gehen (und wir tun das oft) erklären wir ihnen vorher, wie sie sich zu verhalten haben, wenn sie ein Puma oder einen Bär sehen. Glauben Sie ernsthaft, dass deutsche Kinder zu doof sind, das Gleiche zu lernen?

@ 19:19 von sprachloser

Denken Sie mal ein wenig weiter.

Warum müßen denn Jäger Wildtiere töten ?

Warum ist der Bestand an jagdbarem Wild so hoch ?

Wir haben aus unserer Natur einen Forellenteich gemacht.

Gruß, zopf.

Wunderbares Buch für Kinder

Wunderbares Buch für Kinder und Wolfgegner:

"Mach's gut, kleiner Wolf"

(1989
von Marolles, Chantal de/Schmid, Eleonore)

19:04 von karlheinzfaltermeier

"" Merken Sie nicht, daß die Logik Ihrer Ansicht kontraproduktiv ist? Wissen Sie, wieviele Menschen jährlich durch den Autoverkehr zu Tode kommen? Wenn ich jetzt Ihre Argumentation verwende, bleibt ja eigentlich nur die Todesstrafe übrig bei Wettrennen oder Alkohol oder Rauschgift am Steuer und bei Geisterfahrern erst recht, oder?""
#
So ganz kann ich Ihnen nicht folgen mit den Vergleichen die Sie hier anführen.

@ sprachloser

"Wenn ein Wolf gelernt hat das Vieh eine leichte Beute ist warum sollte er dann Wild jagen? Darum muss so ein Wolf entnommen werden dürfen. Sprich geschossen werden" Am 02. Februar 2018 um 19:12 von sprachloser

Na ja, vor Diebstahl schützt man seine Sachen auch.
Daher sollten notorische Hausviehjäger zwar erschossen werden, aber paar Schutzmaßnahmen sollten ebenfalls getroffen werden.

Problematisch finde ich Hunde von Spaziergängern. Sie werden garantiert als Rivalen gesehen, aber manche Leute denken, ihrem Hund gehört die Welt und sie müssten das Recht haben, ihn überall mitzunehmen und auch noch herumlaufen lassen - vom Spielplatz bis zum Schutzgebiet.

re landfreund

" Ich habe den Eindruck, daß finanziell gut ausgestattete Interessengruppen unter dem Deckmantel des Natur-und Artenschutzes auf Kosten von weniger gut vertretenen Gruppen wie Nutztierhaltern agieren"

Die Lobby der Bauern ist ja wohl neben der Autoindustrie die mächtigste im ganzen Land.

Oder wollten Sie einen Witz machen?

18:32 von karwandler "Huch,

18:32 von karwandler
"Huch, der Wolf
er könnte Rotkäppchen fressen. "

Der Wolf ist stellvertretend Sinnbild für übergriffige Männer in dem Märchen und sollte Mädchen vor eben solchen warnen.

Dass damit dem Wolf das Image von einem übergriffigen Mann anlastet, ist bis heute so.

Wegen männlicher Gewalttaten muss dieses Tier heute eigentlich rehabilitiert werden.
Denn das das Tjer die verbrecherischen Untaten von Männern verbüßen soll, ist nicht fair und auch nicht zu rechtfertigen.

Wer hat Angst vorm bösen Wolf

Wer wirklich Angst vor einer Begegnung mit einem Wolf hat, sollte eine richtig laute Trillerpfeife bei sich tragen (gibt's für ein paar € im Sportgeschäft).

Gruß, zopf.

@nochzugestiegen, 19:36

Absolut richtig. In Afrika käme niemand auf die Idee, staatlich legitimiert die Löwen abzuknallen (was ja nach Gefährlichkeitsanalyse durchaus angebracht wäre).

Die Frage ist auch nicht, ob der Wolf zu Deutschland gehört. Sondern ob der Mensch aus bloßer Arroganz und Sicherheitsfetisch mit dem Gewehr in die Natur eingreifen darf.

Hunde!!!

Lieber Möchtegern Schäfer, für das Problem gibt es Hunde. Schäferhunde nennt nicht so weil sie beim Schäfer mit im Bett schlafen sondern bei der Herde.
Es gibt Schäfer im Land die sich wieder richtige Schäferhunde angeschafft haben, die nur bei der Herde leben. Die Schäfer, ich nenne sie mal richtige Schäfer, haben keinerlei Probleme mit Wölfen.

Als Gutmensch würde ich

Als Gutmensch würde ich sagen,es ist sehr selten,daß ein Mensch von Wölfen getötet wird,auch sterben jeden Tag Menschen durch Straßenverkehr, deswegen werden auch nicht KFZ abgeschafft, also kommt es dann auf einen mehr oder weniger nicht an. Warum also nicht Braunbären hier ansiedeln,lebten schließlich vor etlichen Jahren auch hier.

@Gert Fröbe

Esel sind eine gute Alternative für Schafherden, denn die gehen auf die Wölfe los und das passt nicht in das Konzept der Wölfe die nämlich weglaufende Tiere erwarten.

Das ist in etwa wie bei Asterix, wenn die den Piraten begegen und dann "Zum Angriff" rufen und die Piraten "Wieso zum Angriff? Aber das machen wir doch."

Wölfe sind eine Gefahr... schießt sie ab!

Nein, nicht jeder Wolf ist gefährlich und Ersatzleistungen für Herdenbesitzer wären kein Problem (so viele und hohe Schäden gibt es ja nicht), das eigentliche Problem und hier wundert es mich sehr, dass nur die AfD das aufgreift, ist die Gefahr durch einzelne Tiere für den Menschen.
Besser wir rotten den Wolf in der Freien Natur vollständig aus, als das für den Artenschutz Menschen sterben!

Menschenleben sind viel wertvoller als die der Wölfe!

Schützen und bejagen widersprechen sich nicht - im Gegenteil!

In Deutschland werden die Wildtiere willkürlich aufgeteilt in
- dem Naturschutzgesetz unterliegend (z.B. alle Eulen)
- dem Jagdrecht unterliegend (z.B. alle Taggreifvögel)

Dies hat zuerst mal keinen Einfluss auf den Schutzstatus der Tiere, denn sehr viele dem Jagdrecht unterliegenden Tiere sind ganzjährig geschont und werden so nicht bejagt.

Einen Unterschied macht es aber schon: Der Jäger ist für alle Tiere verantwortlich, die dem Jagdrecht unterliegen. Er hat dort die Hegepflicht.
Den Unterschied an einem praktischen Beispiel:
Sehe ich im Wald einen halbtoten Fuchs mit Reude im Endstadium MUSS ich diesen schießen und den Kadaver so entsorgn, dass sich keine anderen Tiere anstecken.
Ist es stattdessen ein Wolf, muss ich ihn elendig krepieren lassen.

Für alles Wild, das der Jäger bejagt muss er einen stabilen, gesunden Bestand anstreben und gleichzeitig Schäden für den Menschen reduzieren. Wenn es zu wenig gibt, schießt man gar nicht. Gibts Schäden im Feld jagt man verstärkt dort...

Warum nicht auch den Säbelzahntiger?

Die Argumentation der Wolfsbefürworter lässt mich Gott dankbar sein, dass der Säbelzahntiger und der Tyrannosaurus Rex endgültig ausgestorben sind. Sonst würden die auch noch in den Wäldern toleriert.
Es drängt sich schon die Frage auf, ab dem wievielten von Wölfen getöteten Menschen die Gutmenschen, die dieses gefährliche Raubtier wieder in unseren Wäldern haben wollen, bereit sind, ihre Haltung zu ändern.

Carlsand, 18:41 Schon merkwürdig...

...Wölfe hätten sicherlich, wie ich auch, eine ganze Menge Mitmenschen und Kommentatoren "sehr" vermisst. Zumindest die, die so merkwürdig ihre Verachtung gegenüber Wölfen und Mitmenschen hegen.
Den Wolf in "unser Gemeinwesen intrigieren" wollen also Trump und Putin denn doch nicht?
Alles sehr merkwürdig.
v. Zabbalodt

P.S.: Der Wolf, den sie die letzten 120 J. nicht vermisst haben:
-homo homini lupus- der Mensch,des Menschen Wolf -
(nach Titus Maccius Plautus)
Der war trotzdem immer mit ihnen...

Unsäglich die Diskussion. 2-3

Unsäglich die Diskussion. 2-3 Hütehunde pro Herde und Wölfe bleiben fern. Bei den "gerissenen Hunden" handelte es sich übrigens um Fußhupen. Das ist zwar schlimm, allerdings ereignen sich ähnliche Zwischenfälle oft mit größeren Hunden. Wenn Dackel oder Pinscher auf Schäferhund oder Rottweiler treffen und dabei nen lauten machen geht es oft sehr schnell. Meist reicht da schon einmaliges Zuschnappen.

80 Millionen Menschen - ein paar Rudel Wölfe

Unfassbar, wir haben Geld für jeden Mist (z.B. Bankenrettung, Prämie für neue Diesel ......???!!!)
Aber ein paar hundert Wölfe zu tolerieren, die Schäden zu verhindern oder zu ersetzen, das ist zu teuer.
Leider werden die Jäger den Wolf bei uns einfach abknallen, er ist ein Konkurrent für ihre Fleischtöpfe, da gibt es keine Gnade. Es sind ja wiedermal "nur" irgendwelche Tiere, die keine Lobby haben.

@um 18:32 von karwandler

Bei uns (Berlin) gibt es Wildschweine die nah an Menschen herankommen. Meine letzte Begegnung war etwa 10-20 m Abstand (zwei Schweine, ein größeres und ein nicht ganz so großes). Die kann man aber leicht verscheuchen ... einfach Krach machen. Mit Wölfen dürfte es ähnlich gehen ...

Die Waschbären bei uns stören da viel viel mehr, denn die sind geschickt darin Mülltüten auseinandernehmen und in Mülltonnen zu krabbeln. Ausserdem fressen die unseren Wein. Waschbären aber sind nieeedlich und dürfen deshalb bei uns nicht gejagt werden (Schonzeit im Sommer ... in Berlin).

Überall dort, wo die Wölfe nie ausgerottet wurden, …

… haben die Menschen auch nie vergessen, wie das "Zusammenleben" mit diesen beeindruckenden Tieren "funktioniert" (u.a. Italien/Abruzzen, Spanien/Pyrenäen, Türkei/Anatolien).

Dort werden von Schäfern Herdenschutzhunde eingesetzt.
Diese Hunde gebären ihre Jungen im Schafstall, leben mit den Schafen, und sind "fester Bestandteil" der Schafherde. Sie sehen den Schäfer zwar als "Respektsperson", gehorchen aber nicht seinem Kommando. Eine über Jahrhunderte erprobte und bewährte, in Deutschland aber vergessene Methode.

Auch die Haltung von Eseln gemeinsam mit Rindern und Ziegen ist Jahrhunderte alte Hirtentradition. Esel sind keine Fluchttiere und stellen sich Wölfen energisch-lautstark entgegen.

Es ist natürlich einfacher, solche Traditionen zu bewahren, als sie dort wieder einzuführen, wo man sie vergessen hatte.

Ich denke, der Staat sollte hier den Hirten und Bauern "hilfreich zur Seite stehen", als vorschnell die geringe Wolfspopulation wieder "auszudünnen".

19:35 von Tada "Wölfe sind

19:35 von Tada

"Wölfe sind Raubtiere"

Katzen auch.

Raben übrigens auch.

Ich habe mal beobachtet, wie eine Horde Raben auf einen anderen Raubvogel losgegangen sind, es waren etwa zwanzig Angreifer. Der Rest, bestimmt über huntert waren auf dem Feld verteteilt.
Als icz die Horde aufgemischt habe, um den Raubvogel zu retten, ist mir ganz komisch geworden ...
wenn die auf mich losgeganen wären, hätte ich einpacken können. Zum Glück taten sies nicht.
Vor den Raben hatte ich Angst.
Die töten also auch und ernähren sich nicht nur von Aas.

Zum (Un)Gleichgewicht der Natur

"Der Zorn der Wölfe" von Lü Jiamin, unter dem Pseudonym Jiāng Róng veröffentlicht und mit 10 Literaturpreisen ausgezeichnet.

2005 vom französischen Regisseur Jean-Jacques Annaud unter dem Titel "Der letzte Wolf" verfilmt.

Es lebe das Vorurteil!

... auch Wölfe betreffend! (Ironie off)
Man glaubt es kaum - auch in unserem aufgeklärten Zeitalter grassieren noch immer, bzw. wieder, Aberglauben und Vorurteile gegen Tiere ...!
Nein, Wölfe sind keine Schoßhunde - aber vielleicht könnte man sie einfach mal in Ruhe lassen, und dort, wo sie evtl. eine Gefahr bilden könnten, vergraulen.
Für Hirten könnten sicher Gelder lockergemacht werden für die Anschaffung und Unterhalt eines oder mehrerer Hütehunde - Geld gibt`s doch in der Politik genug!!
Panik schüren halte ich dagegen für nicht angebracht; und auch was die Nahrungskonkurrenz (Jäger) angeht: wir haben hierzulande auch ohne Wild genug zu essen!

@Sasquatch

"Wenn wir hier in Kalifornien mit unseren Kindern in den Wald gehen (und wir tun das oft) erklären wir ihnen vorher, wie sie sich zu verhalten haben, wenn sie ein Puma oder einen Bär sehen. Glauben Sie ernsthaft, dass deutsche Kinder zu doof sind, das Gleiche zu lernen?" Am 02. Februar 2018 um 19:46 von Sasquatch

Das ist das Problem:
"Es bringt nichts, Kinder zu erziehen. Sie machen Erwachsenen eh alles nach." :-o

Es ist leider üblich geworden, auch bei vielen vermeintlichen Tierschützern, die Tiere zu vermenschlichen, anstatt etwas über ihr Verhalten zu lernen und sich damit auseinanderzusetzen.

Der Wolf ist auch nur ein

Der Wolf ist auch nur ein Hund!

Falsche Denkweise

Das Problem ist nicht der Wolf oder Bär; das Problem ist der Mensch. Es gibt einfach zu viele auf diesem Planeten. Umdenken ist angesagt.

19:57 von c4--

Wölfe sind eine Gefahr... schießt sie ab!

Nein, nicht jeder Wolf ist gefährlich und Ersatzleistungen für Herdenbesitzer wären kein Problem (so viele und hohe Schäden gibt es ja nicht), das eigentliche Problem und hier wundert es mich sehr, dass nur die AfD das aufgreift, ist die Gefahr durch einzelne Tiere für den Menschen.
Besser wir rotten den Wolf in der Freien Natur vollständig aus, als das für den Artenschutz Menschen sterben!

Menschenleben sind viel wertvoller als die der Wölfe!
////
*
*
Diese Problem ist ja wie Vieles eigentlich hausgemacht, denn Wölfe waren hier schon ausgestorben.
*
Auch das Clonen von Dinosaureieren, zur Wiederherstellung des Klimas zur Zeit Ihres Aussterbens würde hier Befürworter finden.
*
Wie bei wie allen importierten Problemen ist anschließend keiner verantwortlich und am besten redet man nicht drüber.
*
(speziell wenn es vorher unangenehme Bedenkenträger gab)

Realer Vergleich!

Danke, für soviel Sinn undTatsache! Wir sind es, die alles Leben auf dem Planeten Erde platt machen, durch unsere ungezügelte
Habgier.

20:00 von Dr. Auto

80 Millionen Menschen - ein paar Rudel Wölfe

Unfassbar, wir haben Geld für jeden Mist (z.B. Bankenrettung, Prämie für neue Diesel ......???!!!)
Aber ein paar hundert Wölfe zu tolerieren, die Schäden zu verhindern oder zu ersetzen, das ist zu teuer.
Leider werden die Jäger den Wolf bei uns einfach abknallen, er ist ein Konkurrent für ihre Fleischtöpfe, da gibt es keine Gnade. Es sind ja wiedermal "nur" irgendwelche Tiere, die keine Lobby haben.
///
*
*
Jetzt muss nur noch behauptet werden, das die Jäger die Nutztiere für sich allein haben wollen.

Natürlich gehört der Wolf bejagt

Das Einstellen eines gesunden, stabilen Bestandes bei gleichzeitiger Verminderung der Wildschäden (z.B. auch durch Vergrämung), Seuchenkontrolle, die Nachsuche von im Straßenverkehr verletztem Wild,... das alles ist der Standard für Tiere, die der aktiven Bejagung unterliegen.

Das funktioniert zufriedenstellend mit Rehen und Hirschen, Schweinen und Kaninchen,...
Was ist am Wolf anders?

Jagd in Deutschland bedeutet nicht Ausrottung, es bedeutet das Gegenteil davon.

Der Wolf ist ein (ursprünglich) heimisches Wildtier und es gehört - wie die meisten anderen großen Wildtierarten in Deutschland - jagdlich betreut.

Da der Wolf sich in Deutschland rasant vermehrt wird man langfristig auch gar keine andere Wahl haben.

Im übrigen kann ich mir vorstellen, dass viele Jäger gar nicht scharf darauf sind, dass der Wolf ins Jagdrecht überführt wird - dann bestünde nämlich die Gefahr, dass der Jäger für die Schäden durch Wolfangriffe finanziell gerade stehen muss.

Jagd ist fuer das taeglich Aushandlen noetig.

Der Wolf haelt zu uns Abstand, weil wir ihn Jahrhunderte lang bejagdt haben. Das Wissen darueber wird sich bie den Woelfen nicht ewig halten. Erst recht nicht, wenn irgendwelche Volltrottel ihn fuettern.

Wir muessen ihne also bejagen, wenn er sich in der Naehe unserer Siedlugnen aufhaelt. Im Wald ist es etwas anderes. Aber man sollte sich auch dann nicht zu sicher sein. Doof und von Natur aus Menschreundlich sind sie nicht. Angeschlagen, alleine durch den Wald ist keine gute Idee. Erst recht nicht, wenn man gerne mal mit dem MTB gegen einen Baum brettert und dann als leichte Beute identifiziert wird. Ein wenig Realismus kann den Pro- und Contra-Lagern nicht schaden.

@ c4--

"Menschenleben sind viel wertvoller als die der Wölfe!"

Wirklich?

In der Schöpfungsgeschichte der Cheyenne in Wyoming überträgt der Schöpfer der Welt am Ende die Verantwortung für die Welt gleichermassen an Mesch und Wolf. Er sagt den beiden:

- Achtet darauf, dass die Schöpfung gesund bleibt.
- Achtet darauf, dass nie einer von Euch beiden stärker wird, als der andere.
- Denkt immer daran, dass das Ende des einen von Euch auch das Ende des Anderen sein wird.

Sie mögen das für ein Märchen halten, aber ich glaube fest daran, dass wir die Natur (einschliesslich der Wölfe) mehr brauchen, als die Natur uns.

re c4--

"Besser wir rotten den Wolf in der Freien Natur vollständig aus, als das für den Artenschutz Menschen sterben!

Menschenleben sind viel wertvoller als die der Wölfe!"

Und alle Hirsche, Rehe, Wildschweine etc. bitte auch ausrotten.

Menschen sterben bei Wildunfällen, die von den Viechern skrupellos verursacht werden.

Dass alle Bäume abgesägt werden müssen hatte ich schon mal begründet.

Der Mensch ist das Problem

Der Mensch ist ein Problem für alle anderen Tiere. Der Mensch rottet Tier- und Pflanzenarten aus, vernichtet Leben zum Spaß, verseucht Boden und Trinkwasser, verpestet die Luft, prodoziert Unmengen an Müll, rodet riesige Waldgebiete, betonniert ganze Landstriche, beutet die Meere so lange aus, bis es keine Meerestiere mehr gibt, sperrt Tiere auf engstem Raum ein, um sich billig ernähren zu können und quält Tiere zu Forschungszwecken.

Was macht der Wolf? Er frisst Tiere, wenn er Hunger hat. Der Wolf ist nicht das Problem. Das Problem ist der Mensch, der die Natur nicht in Ruhe lassen möchte. Wenn wir nicht aufhören, die Natur zu "regulieren", wird die Natur uns regulieren.

Erst ausgerottet, dann mühsam

wieder gezüchtet und jetzt wieder töten. Ließe der Mensch seine Pfoten in der Hosentasche, ginge es allen besser. Unser Verhältnis zu Tieren ist derart gestört, dass man sich nur noch an den Kopf fasst. Wir reden von Nurztieren. Alle Säuger haben Gefühle, empfinden Schmerzen, sind intelligent uam. Wir sind die Raubtiere. Wir. Kaum jemand, der schnell mit dem Töten liebäugelt, hat sich wirklich mit Tierhaltung und-pflege befasst. Im übrigen: Wölfe sind sehr scheu. Es muss immer Leute geben, die Tauben füttern, und auch Wölfe bleiben davon nicht ausgenommen. Für unsere Dummheit sollen dann die Tiere mit dem Leben bezahlen. Wir Hochentwickelten sind das Dümmste, was frei herum läuft.

@ 20:07 von Boris.1945

Zitat: "Diese Problem ist ja wie Vieles eigentlich hausgemacht, denn Wölfe waren hier schon ausgestorben."

Nö, sie wurden ausgerottet, durch den Menschen.

Gruß, zopf.

19:59 von germanbhoy

«Die Argumentation der Wolfsbefürworter lässt mich Gott dankbar sein, dass der Säbelzahntiger und der Tyrannosaurus Rex endgültig ausgestorben sind. Sonst würden die auch noch in den Wäldern toleriert.»

Wäre "damals nicht der Asteroid eingeschlagen", hätte sich die Evolution evtl. ganz anders abgespielt und der Mensch sich möglicherweise nie entwickelt.

Gäbe es heutzutage Mensch und Tyrannosaurus Rex, wäre die Frage zu stellen, wer wen wo in welchen Wäldern "toleriert".

Eine absurde Argumentation, den Wolf in einen Topf mit dem Säbelzahntiger und dem T-Rex zu werfen, und diese dann zu Ungunsten des "Untiers Wolf" zu gestalten …

Wie viele der Wolfsgegner sind wohl Hundehalter?

Ich frag mal nur, weil ziemlich oft Menschen von Hunden verletzt oder getötet werden, und trotzdem keiner (nicht mal die AfD) ein Verbot der Hundehaltung fordert ...

Nun diskutiert die Politik

Nun diskutiert die Politik über den richtigen Umgang mit Wölfen... na dann wirds sicher was. Im Berliner Reichstag sitzen bestimmt ausgemachte Wolfspezialisten! Wenn sich dann die EU Geschwätzwissenschaftler noch einmischen, dann wirds erst recht was.

Warum bloß....

... meinen Menschen immer, dass sie in die Natur eingreifen und alles reglementieren müssen.

Anstatt darüber froh zu sein, dass sich endlich wieder Wölfe in Deutschland ansiedeln und man die scheuen Tiere bei viel Glück aus der Ferne sogar mal in freier Wildbahn beobachten kann, wird allen Ernstes darüber nachgedacht, Abschussquoten für Wölfe zu entwickeln.
Es spricht ja auch niemand darüber solche Quoten für das schlimmste aller Raubtiere zu entwickeln ... für uns Menschen.

Lässt uns uns daran freuen, dass Wölfe nicht ausgestorben sind und sich Deutschland wieder als einen möglichen Lebensraum erschließen. Es gibt sicher gute Möglichkeiten, Herdentiere zu schützen, so dass Wölfe eben nicht an sie herankommen ... vielleicht macht es Sinn, darüber mal intensiv nachzudenken, anstatt gleich wieder über die finale Lösung für die wenigen Wölfe.

Ein Kommentar zu dem sinnlosen und weltfremden Blödsinn dieses AfD Politikers erübrigt sich hier wohl.

Der Lebensraum der Menschen

Der Lebensraum der Menschen wird zunehmend durch die Wölfe bedroht. Es ist daher unumgänglich die Wölfe zu erschießen, um den Mensch zu schützen.

Wolf bejagen bedeutet auch aktiven Wolfschutz

Jäger haben eine Hegeverpflichtung für ihr Wild.
Ein Beispiel wie so etwas aussehen kann sehen wir derzeit in Deutschland in Sachen afrikanischer Schweinepest: Das Monitoring dieser Seuche in Deutschland wird maßgeblich dadurch erreicht, dass Jäger von geschossenen Wildschweinen Blutproben entnehmen und abgeben.

Jäger sind wichtige Kooperationspartner in Sachen Naturschutz.

Zum Thema Wolf: Auch ein an Reude erkrankter Wolf verdient einen schnellen Tod durch eine Gewehrkugel. Und das Wolfsrudel verdient es, dass man das infizierte Tier entnimmt, bevor sich das ganze Rudel angesteckt hat.
Ein weiteres Problem zunehmender Nähe zum Menschen werden Hund-Wolf Hybride sein. Der F1-Generation sieht man meist noch deutlich die genetische Herkunft an. Entfernt man diese Individuen nicht aus dem Bestand, lässt sich der Eintrag von Hunde-DNA in den Wolfbestand nicht mehr rückgängig machen.
Ich habe noch kein realistisches alternatives Konzept zum Abschuss gesehen - Jagd ist aktiver Wolfschutz!

An die Wolfsgegner

hier mal eine Frage: Gibt es wirklich belegbare Fälle, dass Menschen von Wölfen getötet wurden? Ich meine jetzt nicht im Film, sondern im realen Leben? In den letzten, sagen wir mal 50 Jahren?
Ich hatte im Wald mal eine Begegnung mit zwei verwilderten Schäferhundmischungen- das dürfte weit brenzliger gewesen sein, die kamen mir nämlich näher. Das Einzige zwischen denen und mir war mein Fahrrad. Wölfe wären sicher nicht auf mich zu gekommen

Nur aufhängen will sie niemand!

Vertreiben, erschiessen, wegräumen, einsperren, und vieles andere mehr!
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Der Staat muss für jeglichen Schadensausgleich aufkommen, per Gesetz, ohne dass soviel diskutiert wird. Wenn in einem Wald 20.000 Wildschweine leben und bereits wegen Überfüllung in die nahen Dörfer und Städte wandern, zu denMüllhalden, und in Kleingärten ihr Unwesen treiben,
und möglicherweise, noch unbekannter Weise, an der Ausbreitung der Schweinepest aktiv beteiligt sind, gemeinsam mit dem Menschen, dann wird geschwiegen.
Wenn aber eine Wolfsmutter für ihre Jungen
sorgt, dann gibt es Aufschreie, einfach schrecklich. Ganze Wälder sollten zu Sperrgebieten gemacht werden, damit sich die Tierwelt in Ruhe ihr eigenes Territorium
aneignet.
Nicht alles gehört dem Menschen!

@ germanbhoy

"... lässt mich Gott dankbar sein, dass der Säbelzahntiger und der Tyrannosaurus Rex endgültig ausgestorben sind."

Es gibt gute Gründe dafür, dass es heute zwar Menschen, aber keine Saurier gibt. Und schlechte Gründe dafür, dass es heute zwar Menschen, aber keine Säbelzahntiger mehr gibt.

Gäbe es immer noch Saurier, gäbe es sicher keine Menschen (damals waren Säugetiere mausgross und haben sich in der Erde verkrochen).

Das Austerben mehrerer Grossäuger hängt direkt mit der Ausbreitung des Menschen nach der letzten Eiszeit zusammen.

Aber Wolf und Mensch leben seit Jahrmillionen friedlich und gleichberechtigt nebeneinander (so gleichberechtigt, dass die Deutschen über sieben Millionen Cousins von Wölfen in ihren Wohnungen dulden).

Den Säbelzahntiger und das Mammut haben wir schon plattgemacht, der Tiger und der Elefant stehen kurz vor dem gleichen Schicksal, und irgendwann ist dann auch der Wolf dran. Und wenn dann irgendwann die Luft knapp wird, dann machen wir sie halt künstlich.

Hund versus Wolf

Kommen bestimmt mehr Kinder in Deutschland durch Hunde ums Leben als durch Wölfe. Ich bin für den Wolf, naturnahe Flächen jenseits der Grosstädte, und für die Erkenntnis, das das Leben langweilig ist wenn es überall so sicher ist wie zu Hause auf dem Sofa. Ich finde es eher zum Kotzen wenn die gesamte Landschaft mit Insektiziden und Pestiziden vergiftet und zum industriellen Produktionsbetrieb erklärt wird.

Wölfe sind wichtig fürs Ökosystem

ich kann jedem nur die Doku " Wie Wölfe Flüsse ändern" empfehlen. Bevor sich hier weiter über das pro und contra gestritten wird...
https://www.youtube.com/watch?v=ysa5OBhXz-Q

Gefahr im Wald

Es gibt keine real existierende Gefahr für dreijährige Kinder im deutschen Wald.

Oh doch, die gibt es. Und nicht nur im Wald. Wenn (noch) nicht Wölfe, dann Wildschweine. In unserer Stadt (100000EW) sind schon mehrfach Wildschweine bis in die Innenstadt vorgedrungen, auch mehrere auf einmal. Am Stadtrand, auch auf dem Gelände der Kinderklinik, pflügen sie regelmäßig Wiesen um. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich Schulkinder und Wildschweine mal in die Quere kommen - sich vor Menschen fürchten, gar flüchten, tun die nicht.

Ich fürchte, wenn es immer mehr Wölfe in D gibt, werden die auch nicht immer so scheu bleiben, wie behauptet wird. Bei unseren Wisenten jedenfalls, die laut Experten "nie jemand zu Gesicht bekommen würde", sind Begegnungen mit Wanderern mittlerweile an der Tagesordnung.

So angstfrei, wie man vor 10 Jahren noch durch den Wald wandern konnte, kann man das jedenfalls heute schon nicht mehr.

Dummheit der Menschen darf nicht unterschätzt werden

Mir fiel noch die eine Mutter ein, die mit ihren Kleinkindern damals in der Uni einfach mal so ins Labor gelatscht ist, "um den Kindern so ein Labor zu zeigen".

Mal abgesehen davon, was sie hatte alles kaputt machen können, wofür andere wochen- oder monatelang gearbeitet haben: der Ort war für die Kinder schlicht gefährlich und sie wurde mit den Kindern rausgeworfen.

Aufklärung muss daher sehr intensiv betrieben werden, gerade um den Wölfen eine Koexistenz mit den Menschen zu ermöglichen.

Ein Marder hat mein

Ein Marder hat mein Meerschweinchen erlegt.

Marder holen sich auch Hühner.
Füchse übrigens auch.

Und jetzt?

Alles abknallen?

Marder, Füchse, Luchse, Hunde Katzen?

Was soll das?

Lebewesen haben ein Recht zu Leben.

Es spielt dabei keine Rolle, ob sie dem Menschen nützen!

Das Recht zu Leben hängt nicht vom Nutzen ab.

Auch Lebewesen, die uns auf den ersten Blick erst mal nicht nutzen, haben das Recht zu existieren.

Wokämen wir denn da hin, nur dem Leben das Recht einzuräumen das uns auf den ersten Blick nutzt.

Meine Gute, das ist ja echt übel und erbärmlich so ein Denken.

@ Erich Kästner

"Noch nie wurde in Deutschland ein Mensch von einem Wolf angegriffen, auch kleine Kinder nicht"

"in jüngerer Vergangenheit" haben Sie vergessen.

Im Ausland - dort wo es größere Wolfbestände gibt (die werden sich hier auch entwickeln) gibt es aber solche Fälle.

Das können Sie gerne ergoogeln. Natürlich sind das seltene Einzelfälle. Und es ist gut möglich, dass sich die Opfer in Panik fehlverhalten haben, z.B. weggelaufen sind und so den Jagdtrieb ausgelöst haben.

Aber zu behaupten so etwas passierte nicht ist genauso falsch wie dramatische Panikmache.

Dass Wölfe ach so scheu sind dem Menschen gegenüber ist in Deutschland bereits mehrfach widerlegt worden. Vor allem Spaziergänger mit Hund haben teils dramatische Erlebnisse zu erzählen (der Hund wird meist als Reviereindringling erkannt und angegriffen).
Noch gibt es wenige Wölfe und viel Platz zur Abwanderung. All diese Probleme werden mit der Wolfspopulation wachsen.

Der Wolf ist ein anpassungsfähiges Raubtier, keinesfalls harmlos

@ 19:57 von c4--

<< Menschenleben sind viel wertvoller als die der Wölfe! >>

///

Ist das so?? In Lybien, Bulgarien und anderen Ländern werden Menschen für 100€ verkauft und dürfen dann für ihre neuen Besitzer in aufrechter oder horizontaler Lage arbeiten. Aber sie meinten sicher nicht den finanziellen Wert, sondern vermutlich den der ethischen und intellektuellen Überlegenheit.
Da haben sie natürlich Recht: von allen Lebewesen auf diesem Planeten ist nur der Mensch in der Lage und wie es manchmal scheint auch Willens, sich selbst, und alles andere Leben auf der Erde zu vernichten!

Echt wertvoll

20:09 von crumble

Jagd ist fuer das taeglich Aushandlen noetig.

Der Wolf haelt zu uns Abstand, weil wir ihn Jahrhunderte lang bejagdt haben. Das Wissen darueber wird sich bie den Woelfen nicht ewig halten. Erst recht nicht, wenn irgendwelche Volltrottel ihn fuettern.

Wir muessen ihne also bejagen, wenn er sich in der Naehe unserer Siedlugnen aufhaelt. Im Wald ist es etwas anderes. Aber man sollte sich auch dann nicht zu sicher sein. Doof und von Natur aus Menschreundlich sind sie nicht. Angeschlagen, alleine durch den Wald ist keine gute Idee. Erst recht nicht, wenn man gerne mal mit dem MTB gegen einen Baum brettert und dann als leichte Beute identifiziert wird. Ein wenig Realismus kann den Pro- und Contra-Lagern nicht schaden.
////
*
*
Fakt ist, der Wolf wurde in Deutschland erst wieder eingewildert.
*
In Niedersachsen hat sich ein Rudel atypisch auf Rinder spezialisiert, sonst sind überwiegend Schafe betroffen.
*
Deren Halter seit Kriegsende keinen Hochsicherheitstrakt für Ihre Tiere benötigten.

Naturferne Menschen

Das Problem ist nicht der Wolf, sondern die Entfremdung der Menschen von der Natur. Die Natur ist nicht gut oder schlecht und der Wolf auch nicht. Der nötige Respekt vor Beiden fehlt. Wie kann es sein, dass Menschen trotz Sturmwarnung mit dem Auto losfahren und sich wundern, dass vor Ihnen und hinter Ihnen Fichten umfallen. Am besten sollten die Bäume gleich auf dem Kopf landen bei so viel Dummheit!! Die Frage die ich mir Stelle ist: Wieviel Natur können wir den Menschen in Deutschland zumuten, wenn der Wolf schon zu viel ist? Ich sehe so wenig Zukunft für uns und unseren Planeten, wenn schon der Wolf zuviel ist.

@Boris.1945

"Diese Problem ist ja wie Vieles eigentlich hausgemacht, denn Wölfe waren hier schon ausgestorben.* Auch das Clonen von Dinosaureieren, zur Wiederherstellung des Klimas zur Zeit Ihres Aussterbens würde hier Befürworter finden" Am 02. Februar 2018 um 20:07 von Boris.1945

Wölfe sind in Deutschland nicht ausgestorben, sondern ausgerottet worden
Ausgerottet ist nicht ausgestorben.

Bitte informieren Sie sich über die Unterschiede zwischen den Beiden Begriffen und über die Ursachen vom Aussterben und Folgen von Ausrottung.

Starke Kommentare

18:41 von Erich Kästner
Vielen Dank für den Kommentar.
Mir ist es dabei völlig egal, ob der geistige Blödsinn von einem AfD Politiker oder einem Politiker einer anderen Partei gekommen ist, wenn jemand völligen Blödsinn erzählt, muss man dies auch aussprechen können.
In Deutschland kommen viele Kinder durch ihre eigenen Verwandten zu Schaden, sollen die jetzt auch abgeschossen werden?
Und wie ja auch richtig darauf aufmerksam gemacht wurde, es gibt keinen verbrieften Fall, in dem ein Mensch von einem Wolf getötet worden wäre.... wäre zu schön, man könnte das auch anders herum sagen!

18:58 von Kawandler
Schöner Kommentar!
Zeigt in amüsanter Art und Weise die Absurdität dieser gesamten Diskussion.

Wenn man der Argumentation der Abschussbefürworter folgt, müsste man eigentlich gleich auch alle Haustiere, Insekten etc. ausrotten, damit von denen um Himmels Willen keine Gefahr mehr ausgehen kann.

Wir brauchen den Wolf nicht

Wir brauchen den Wolf nicht ausrotten.

Wir rotten uns schon selbst aus, und die Natur ist uns und unsere Dummheit los.

20:15 von zopf

@ 20:07 von Boris.1945

Zitat: "Diese Problem ist ja wie Vieles eigentlich hausgemacht, denn Wölfe waren hier schon ausgestorben."

Nö, sie wurden ausgerottet, durch den Menschen.

Gruß, zopf.
///
*
*
Warum eigentlich.
*
Hat das bei der Wiedereinführung niemanden interessiert?
*
Oder wieder einmal Hauptsache anders?
*

@Sasquatch

Glauben sie was sie für richtig halten.

Nur zur Ergänzung: Ich habe nichts gegen Wölfe in abgesperrten Gebieten oder meinetwegen in Wyoming, nur hier in Deutschland will ich ihnen nicht begegnen.

@19:39 von imhotep1111

Wisente gibt's schon wieder freilebend. Mit allen Konsequenzen für Wanderer, Autofahrer und Landwirte. Scheu sind die nicht.

"Dass alle Bäume abgesägt

"Dass alle Bäume abgesägt werden müssen hatte ich schon mal begründet. "

Sie haben die Seen vergessen.

Die müssen Sie dann zwingend trocken legen.
Es ertrinken jede Badesaison etliche Menschen.
Auch Schwimmbäder schließen ... genau so gefährlich.

Flüsse zuschütten. Schiffahrt muss dann auf die Straße ausweichen.

Oh Verkehrsunfälle!
Alle Autos abknallen.

19:46 von Sasquatch

«Das "Gleichgewicht" wird seit ein paar hundert Jahren nur durch Jäger aufrechterhalten, die die Stelle des Raubtiers einnehmen mussten.»

Wahrscheinlich kennen Sie als US-Bürger den Sachverhalt, den ich aus dem Dokumentarfilm "How rivers change" erfahren habe (BBC).

Im Yellowstone-Nationalpark wurden zwischen 1995/97 (31) Wölfe wieder angesiedelt, weil man sich davon erhoffte, den überhand nehmenden Rotwildbestand reduzieren zu können. Das gelang (-50%).

Zusätzlich traten "Nebeneffekte" auf, die niemand vorhegesehen hatte.
Auch die Zahl der Koyoten (dem damaligen Spitzen-Landraubtier) sank signifikant, was zur Vermehrung der Nagetiere führte (+50%, Hauptbeute der Koyoten).

Daraufhin kehrte der Adler in den Yellowstone zurück (Hauptbeute Nagetiere).
Die Nagetiere trugen durch "Samenverbuddelung" zu vermehrten Baumwachstum bei (auch an Berghängen), das Mikroklima der Gegend wandelte sich (vermehrter Regen).

Dadurch kam der Biber (wieder).
And that‘s how the river changed …

um 19:54 von zopf

"" Wer wirklich Angst vor einer Begegnung mit einem Wolf hat, sollte eine richtig laute Trillerpfeife bei sich tragen (gibt's für ein paar € im Sportgeschäft).""
#
Dazu habe ich eine Frage an Zopf. Bei meinen Wanderungen in der Natur komme ich auch an Maisfeldern vorbei. Da habe ich immer etwas Angst das mir ein Wildschwein, besonders in der Zeit wenn die Bache tragend ist,in die Quere Kommt. Hilft auch hier die Trillerpfeife oder werden die Bachen dann noch aggressiver?

20:14 von Essayist

Erst ausgerottet, dann mühsam

wieder gezüchtet und jetzt wieder töten. Ließe der Mensch seine Pfoten in der Hosentasche, ginge es allen besser. Unser Verhältnis zu Tieren ist derart gestört, dass man sich nur noch an den Kopf fasst. Wir reden von Nurztieren. Alle Säuger haben Gefühle, empfinden Schmerzen, sind intelligent uam. Wir sind die Raubtiere. Wir. Kaum jemand, der schnell mit dem Töten liebäugelt, hat sich wirklich mit Tierhaltung und-pflege befasst. Im übrigen: Wölfe sind sehr scheu. Es muss immer Leute geben, die Tauben füttern, und auch Wölfe bleiben davon nicht ausgenommen. Für unsere Dummheit sollen dann die Tiere mit dem Leben bezahlen. Wir Hochentwickelten sind das Dümmste, was frei herum läuft.
////
*
*
Nur das unser 68-Mainstream solche Tatsachen bei Eingriffen in die Entwicklung nicht berücksichtigt.

@karwandler

Wildunfälle werden von Menschen verursacht, wer vorsichtig fährt braucht sich da kaum Sorgen zu machen, aber Wolfsangriffe wären alles andere als selbstverschuldet.

Der Tag wird kommen

wo ein Kind gerissen wird. Und irgendwann vielleicht auch ein zweites. Das ist im Vergleich zu den verkehrsbedingten Verlusten auf dem Schulweg ein geringer Preis, aber Deutschland wird nicht willens sein ihn zu bezahlen, und nur wenige Tage später haben die Jäger freie Schussbahn. Insofern können doch alle lautstarken Wolfsgegner einfach abwarten bis ihnen die Ereignisse in die Hände spielen.

@zopf 20:15

danke für den dezenten hinweis an den entsprechenden nutzer. ich glaube aber, der entsprechende nutzer wird ihnen mit Goethe antworten: "Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube."

Gruß aus Finnland

Die Natur...

Die Na­tur wird erst dann wie­der Ruhe fin­den, wenn der größ­te Pa­ra­sit die­se Erde ver­las­sen hat: der Mensch ...

Alle obigen Beiträge habe ich

Alle obigen Beiträge habe ich gelesen und bin sehr erfreut über die zahlreichen Fans dieser interessanten und auch schönen Tiere. Ich mag die Wölfe auch - aber n i c h t in unserem dichtbesiedelten Land .Wenn die "Politik" sich nun mit dem Wolf beschäftigt (Jahre nach dessen Wiederkehr!), hat es sicherlich schon mehr Probleme gegeben als wir so wissen. Wir haben Wölfe hier und dieses Rudel hat auch vor einigen Wochen m i t t en im Dorf Kälber gerissen. Die Medien haben dies überhaupt nicht weiter thematisiert. Es ist ja schön, wenn die Bevölkerung mit solchen bösen Nachrichten nicht beunruhigt wird, wo doch sonst jeder Horror breitgetreten wird. Das läßt vermuten, daß bisher unbekannte Absichten mit der "Wiederkehr der Wölfe" verbunden sind. Mit sehr viel Mühe wurden die Wölfe vor über 100 Jahren vertrieben, damit die Bauern Weidewirtschaft betreiben konnten. Soll das Vieh fortan wieder in den Ställen eingesperrt werden ?

20:43 von c4--

aber Wolfsangriffe wären alles andere als selbstverschuldet.
.
es gibt keinen einzigen dokumentierten Fall,
dass ein Wolf jemals in Deutschland einen Menschen angefallen hat

Allen Kommentatoren

die meinen, man müsse den Wolf ausrotten weil er eine Gefahr für den Menschen darstellt, sei gesagt:
Der Mensch stellt die ultimative Gefahr für alle anderen auf diesem Planeten lebenden Spezies dar, egal ob Tiere oder Pflanzen! Und sogar für die Erde selbst.
Was schlagen denn diese Kommentatoren im Fall Mensch vor?
Ausrotten? Nicht?
Na sowas!
Die menschliche Arroganz ist offenbar unendlich...

@ 20:42 von schiebaer45

Normalerweise sollte der Lärm den Fluchtinstinkt aktivieren.
Man sollte es aber erst tun, wenn das Tier wirklich aggressives Verhalten an den Tag legt.

Zwei mir persönlich bekannte Zoologen, die sich in einsamen Gegenden rumtreiben, in denen es noch wirklich viele potentiell gefährliche Raubtiere gibt, schwören auf die Dinger.

Noch besser soll so eine Druckluftspraydose mit Tröte dran funktionieren.

Alle Wildtiere scheuen Lärm.

Aber auch mit so einem Ding ausgerüstet, würde ich einer Bache keinen Frischling klauen, der Mutterinstinkt versetzt Berge.

Gruß, zopf.

20:11 von Sasquatch

«In der Schöpfungsgeschichte der Cheyenne in Wyoming überträgt der Schöpfer der Welt am Ende die Verantwortung für die Welt gleichermassen an Mesch und Wolf. Er sagt den beiden:

- Achtet darauf, dass die Schöpfung gesund bleibt.
- Achtet darauf, dass nie einer von Euch beiden stärker wird, als der andere.
- Denkt immer daran, dass das Ende des einen von Euch auch das Ende des Anderen sein wird.»

Eine wunderschöne Metapher dafür, dass es nie in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit eine fruchtbarere Symbiose zwischen Mensch und Tier gab als diejenige zwischen "Steinzeitmensch und Steinzeitwolf".

Ohne tatkräftige Mithilfe von diesem Halbwolf/Halbhund wäre der Mensch niemals ein so starker und mächtiger Räuber geworden, wie der, zu dem er sich entwickelt hat.

Wir hier in Deutschland debattieren (teils hysterisch) über (bisher) eine handvoll Wölfe. In anderen Regionen der Welt leben andere Menschen unter ganz anderen "tierischen Bedrohungen".

Aber was sage ich Ihnen …

Auskommen

Zitat von KarlderKühne (02.02.2018, 18:36 Uhr) :
"Deutschland kam Jahrhunderte ohne den Wolf aus. Das Gleichgewicht in der Natur hatte sich hergestellt und wird jetzt wieder durch den Wolf in Unordnung gebracht."

So ein Unfug ! Deutschland besteht im wesentlichen aus Kulturlandschaft, für die ein vorgebliches "Gleichgewicht der Natur" fernab jeglicher Realität ist. Die Erde ist auch Milliarden Jahre ohne Menschen ausgekommen, das bedeutet nicht, daß jetzt alle komplett ausgerottet werden müßten, bloß weil die Überbevölkerung eine schwere Belastungen Ökosphäre darstellt.

Was die Wölfe in "Unordnung" bringen, ist die absurde Vorstellung, die Menschen seien das Maß aller Dinge und der Mittelpunkt der Welt.

Gefahrenabwägung

Leider gelingt es in der immer schnelleren und hysterischer werdenden Debattenkultur immer seltener die wirklichen Gefahren im Leben richtig einzuschätzen. Wer Wölfe im Wald für zu gefährlich erachtet muss Hunde im Ort verbieten. Vögel als interkontinentale Krankheitsüberträger auch und weit schmerzvoller auch Diesel und Autos allgemein. Viel Spaß im vermeintlich sicheren Leben.

@ 20:40 von Boris.1945

Zitat: "Warum eigentlich."

Vorurteile, Habgier, Ignoranz, waren die Hauptursachen, daß Menschen durch Wölfe in signifikantem Umfang bedroht gewesen wären, war es nicht.

Gruß, zopf.

@Thomas Wohlzufrieden

"Es gibt weder Problembären, noch Problemwölfe, das Problem ist nämlich immer nur der Mensch."
Was für ein Unsinn, Raubtiere gehören nun mal nicht in unsere dichtbesiedelte Landschaft.

@20:16 von karwandler

keiner (nicht mal die AfD) ein Verbot der Hundehaltung fordert

Ich wäre heilfroh, wenn Hunde auf öffentlichem Gelände grundsätzlich an der Leine geführt werden müssten. Ein paar Meter weiter gibt es hier mehrere Wanderparkplätze, und große Wald- und Wiesengelände. Hundehalter lassen dort oft und gerne ihre Hunde jeglicher Größe frei laufen. Auf Herr- oder Frauchen hören tut dabei kaum einer der Vierbeiner. Für Eltern mit kleinen Kindern, die dort spazieren gehen wollen, genau so ein Alptraum, wie für die Benutzer des hindurchführenden Radwegs. Vom Wild, das des öfteren mal von Hunden durch den Wald gehetzt wird, ganz zu schweigen.

Die Sache ist einfach: will

Die Sache ist einfach: will man den Wolf, soll bezahlt werden was es kostet! Schutzmaßnahmen für Nutztiere und Menschen, Entschädigungen für Einschränkungen und Schäden. Apexpredatoren fehlen durchaus in der Landschaft; darüber kann und muß man reden.
Das Problem sind wieder mal jene, die ihre ideologischen Steckenpferde reiten; die möchten alles, aber gefälligst umsonst. Das heißt, die Landbewohner wird es kosten, wie schon der „bio“Diesel, die „nachhaltige“ Energie uns Grüne Wüsten beschehren, die wir mit zerstörten Landschaften infolge der Verklappung von Gülle und Gärabfällen, Glyphosat und Neonicotinoiden, Bienensterben, Algenblüte und Storchenhächslern vor dem Fenster bezahlen.

20:47 von suomalainen

Zitat: "Gruß aus Finnland"

Helfen Sie mir bei der Überzeugungsarbeit (nicht für diesen user, aber für alle die nur zweifeln).

Sie leben in Finnland, der Wolfsbestand dürfte so um die 200 Tiere liegen. Richtig ?

Wieviele Menschen wurden letztes Jahr in Finnland von Wölfen angegriffen ?

Gruß, zopf.

@Erich Kästner

"Noch nie wurde in Deutschland ein Mensch von einem Wolf angegriffen, auch kleine Kinder nicht."

...bis jetzt nicht, was aber gar nichts heißt!

wenn hier Einer...

zurückzutreten hat...dann der Mensch...das dümmste Lebewesen auf der Erde...alles ..aber auch wirklich ALLES macht er kaputt...wir sollten froh sein das der Wolf wieder da ist...wir brauchen nicht weniger Wolf,sonder viel weniger Mensch...

21:06 von riewekooche

Ich wäre heilfroh, wenn Hunde auf öffentlichem Gelände grundsätzlich an der Leine geführt werden müssten
.
darin allerdings sehe ich auch ein Gefahrenpotential

20:58 von zopf

Danke,ich werde vorsichtig sein und Ihren Rat
annehmen.Ich hatte einmal die Begegnung als Autofahrer das 2 Wildschweine eins vor und das andere hinter dem Auto über die Strasse liefen.Da ich diese Waldstraße öfter fahre hupe ich fordlaufend soweit mir keine anderen Autos entgegenkommen.Gruß

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