Ihre Meinung zu: Kriminalbeamte für Ende des Cannabis-Verbots

5. Februar 2018 - 7:29 Uhr

Schluss mit dem Cannabis-Verbot fordert der Bund Deutscher Kriminalbeamter. Die jetzige Regel sei "willkürlich erfolgt" und "nicht zielführend", so der Vorsitzende. Die Bundesärztekammer sieht das anders.

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Kommentare

Na endlich

Nach jahrelangem Verbot kommt endlich Schwung in die Sache. Rationale Gründe für das Verbot gibt es schließlich keine. Gerne wird ha von "einstiegsdroge" oder "wir brauchen nicht noch mehr legale Drogen" gesprochen. Alles Gründe Alkohol schnellstens zu verbieten.

Leider ist das Land derart rückständig, dass ich an die Legalisierung nicht ernsthaft glaube. Selbst im konservativen österreich kann man in "growshops" seine eigenen Pflanzen kaufen. Natürlich darf man die nicht zur Blüte bringen, aber ich bitte sie..... offensichtlich wird das toleriert, solange man nicht am Markt steht.

Deutschland ist ein rentnerland, rückständig und in der vertrauten Vergangenheit lebend. Daher wird man sinnvolle Dinge nie durchbekommen....

Endlich mal ein Schritt in die richtige Richtung...

...hoffen wir mal, dass die Politik diese Initiative aufnimmt.

Ob ich demnächst legal

Ob ich demnächst legal Cannabis kaufen oder anbauen kann, interessiert mich nicht.
Ich darf schon lange legal Alkohol trinken und tue dies nur sehr selten und wenn, betrinke ich mich nicht.

Bewusstseinsverändernde Drogen nehmen diejenigen die vor etwas fliehen (entfliehen) wollen, je mehr Stress und Druck umso grösser der Kreis derer die sich für Droben interessieren.
Die Sucht kommt erst nach der Entscheidung für Drogen…..

@ flodian7:40

...Deutschland ist ein Rentnerland, rückständig ... schreiben Sie.
Glauben Sie mir,
es gibt Rentner,
die genau auf diese Regulierung der unsinnigen Gesetze warten und
hoffen, dies auch noch erleben zu dürfen ;)

Ende des Cannabis-Verbots?

Es wäre ein Signal für eine aufgeklärte und freie Gesellschaft, wenn dieses Reizthema eventuell noch in die Koalitionsverhandlungen einziehen könnte? Ein unerwartetes Zeichen dafür, dass am Ende doch die Vernunft siegt. Zumindest könnte man durch eine Legalisierung zu unerwarteten zusätzlichen Steuereinnahmen gelangen und nebenbei die dadurch frei werdenden Polizeibeamten für wichtigere Aufgaben einsetzen. Allerdings wird es vermutlich einigen Politikern nicht leicht fallen, falsche Argumente der Vergangenheit aufzugeben. Die Befürworter einer Legalisierung sitzen meines Wissens nach wohl alle in der Opposition.

Ein Nagel im Sarg der Solidarität

Auch Polizeibeamtinnen und -beamtee dürfen weltanschauliche Ansichten mit der Welt teilen. Aber ob sie sich in dieser Frage als Expertinnen und Experten aufspielen dürfen, finde ich doch fraglich. In einer Demokratie ist Dummheit unabdingbar da Ansichtssache. Trotzdem müssen demokratische Entscheide respektiert werden. Das Cannabisverbot fällt darunter. Interessanterweise wird durch das Statement nicht ganz klar, ob die Konsumentinnen und Konsumenten von Gras nun mehr freie Bürgerinnen und Bürger oder mehr Patientinnen und Patienten sind, die auf Kosten der Allgemeinheit betreut werden müssen. Wer ohne Suchtmittel leben kann, wird es auf absehbare Zeit leid sein, für die Kosten aufzukommen, welche die (offenbar doch nicht ganz harmlosen) gesundheitlichen Folgen mit sich bringen.

Warum nicht legalisieren?

Wenn das schon die Polizei fordert...
Jeder halbwegs findige Internet Nutzer kann sich das Zeug heute eh schon praktisch risikofrei online bestellen.
Und dabei im selben "market" auch bspw Kokain kaufen.
Besser wäre es, das eine strikt vom anderen zu unterscheiden.

Unglaubliche Vernunftslosigkeit in dieser Formulierung:

"zu lernen, mit einem verantwortungsvollen Drogenkonsum umzugehen" (BDK, Hr. Schulz)

Herr Schulz soll bitte mal einem der zahllosen Heroinabhängigen hier am Hauptbahnhof Frankfurt erklären, was er damit meint.
Oder einem der noch mehr Cannabis-Konsumenten, die jedes Maß verloren haben und dadurch sowohl finanziell wie psychisch in eine Abwärtsspirale gelangt sind.

Nein, diese Formulierung spricht Bände für die Inkompetenz dieses Herrn auf diesem Gebiet.
Wenn überhaupt kann es um den kontrollierten, medizinisch notwendigen Einsatz von psychoaktiven Substanzen ("Drogen) gehen. Das gehört in den Überwachungsbereich eines Arztes.

Ein Individuum, auf sich selbst gestellt, wird auf gefährlichstes dünnes Eis gelassen, wenn man glaubt, es gäbe einen "verantwortungsvollen Drogenkonsum" mit Cannabis. Die Gefahren und Abgründe wirken sich oftmals nach Jahren erst aus, dann aber drastisch. Auch kann es nach kürzester Zeit zu langanhaltenden psychischen Störungen kommen.
Rezeptpflicht bitte.

Cannabisfreigabe - die Lüge der Grünen

Im Parteiprogramm wird die Cannabisfreigabe gefordert, in BW sind sie seit Jahren an der Macht und doch ist ausgerechnet BW deines der Bundesländer mit den härtesten Regeln im Umgang mit Cannabis.
Oder anderst gesagt: Im Bundeslandland, der sich offen gegen eine Freigabe aussprechende CSU herrschen die gleichen Regeln im Umgang mit Konsumenten wie in BW.

Die CDU meint zum Thema:
"Gegen eine generelle Freigabe von Alkohol sprechen wir uns weiterhin aus, da Alkohol als Einstiegsdroge gilt und der dauerhafte Konsum eindeutig negative Folgen nach sich zieht"
Ups ... sorry natürlich muss es ..
"Gegen eine generelle Freigabe von Cannabis sprechen wir uns weiterhin aus, da Cannabis als Einstiegsdroge gilt und der dauerhafte Konsum eindeutig negative Folgen nach sich zieht" ... heißen.

Naja, es ist wie bei anderen Themen, nämlich ziemlich egal was in Parteibüchern steht und was wer sagt. Politische PR zum Zweck der Wählergewinnung.

Bei den vielen Kiffern im Park,..

auf den Balkonen und in den Wohnungen, fragt sich, was sich ändern sollte. Ein effektives, durchsetzbares Verbot scheint es eh nicht zu geben.
Eigentlich sollten aber alle "natürlichen" Drogen (über Apotheken) mengenlimitiert aber frei verkauft werden. Das wäre der Weg dem Dealertum wenigstens ein wenig das Wasser abzugraben.
Es würde völlig ausreichen synthetische Drogen, so wie das Verunreinigen und Weiterverarbeiten von natürlichen Drogen unter Strafe zu stellen.

Liebe CSU

ich erinnere nur an ihre Gründungsväter, die in Form von Landwirten u.a. nach dem 2. Weltkrieg in Ermangelung an Tabak selbst Hanf anbauten.

Cannabis

Es ist bestimmt richtig den Akzent auf Erziehung, Fürsorge und eine lückenlose Gesetzgebung zu setzen, aber die Begründung der Erlaubnis von Drogen sollten wir noch tiefgreifender bedenken, denn alles was immer schon in der Menschheitsgeschichte gegeben hat zu erlauben würde zu einem unendlichem Chaos und zur Katastrophe führen. Z.B. es hat immer Morde, Vergewaltigungen, Kindermisbrauch, Sklaverei usw. gegeben! Vielleicht wäre ein Mittelpunkt zwischen Verbot und Erlaubnis mit Fürsorge, Erziehung und sozialem Zusammenhalt ein weiterer Weg?!

Es wird Zeit

Vielen Dank an Herrn Schulz für diese klaren und richtigen Worte!

Begründung richtig

Wäre man gegenüber anderen Suchtmitteln wie Alkohol auch so streng hätten wir längst die Prohibition wie einst in den USA.

Für mich wäre es dennoch wichtig das der Kauf nur in zugelassenen Verkaufsstellen erfolgt. Ein Nachweis des Alters mittels Ausweis nötig, nicht speichern, nur anschauen. Sollte man übrigens auch bei Alkohol prinzipiell einführen.

Der Hinweis auf den Straßenverkehr ist natürlich wichtig.

@flodian

Ich selbst habe bisher wenn überhaut passiv konsumiert.
In meinem Bekanntenkreis gibt es jedoch einige die Regelmäßig Konsumieren und aus denen ist auch etwas geworden, mitunter sehr erfolgreich.

Ob der Konsum von irgendwelchen Rauschmitteln zum Absturz führt hängt mMn weniger vom Rauschmittel (Opiate und ähnliche extreme Suchtgefährder mal außen vor gelassen) an sich ab als von der Sozialisierung und der Einstellung zum Konsum.

Nikotin: wenn man mal eine Zigarette raucht oder eine Zigarre ist das nicht so schlimm, wenn man aber 3 Päckchen am Tag raucht und lieber auf essen als auf die Kippe verzichtet ist das Gefährlich.

Alkohol: mal ein Bier auf ne Fest oder nen Whisky am Abend, alles gut.
Wenn man aber nicht funktioniert ohne ein Promill intus zu haben....

Hier sind Absolutismen genauso fehl am Platz wie in einer Demokratie, Religion oder generell dem sozialem Miteinander.

Wollen die ...

Kriminalbeamte und Richter überhaupt noch arbeiten oder kapituliert das System so vor der Kriminalität?
Erst die Forderung nach der "Entkriminalisierung" der Schwarzfahrer, jetzt Legalisierung der Drogen. Bin mal gespannt, was nächste Woche entkriminalisiert werden soll. Vielleicht Ladendiebstahl und übernächste Woche Einbruch in Privatwohnungen??

Richtung stimmt, aber Vorschlag zu weitgehend

Es ist sicherlich schon aus Erwägungen zu den begrenzten Ressourcen von Polizei und Justiz vernünftig, den Konsum von Cannabis zu entkriminalisieren. Nur, da nun eine praktisch ungeregelte Industrie wie die Alkoholindustrie draus machen zu wollen, finde ich zu weitgehend.

Viel vernünftiger würde ich es finden, wenn Cannabis gesetzlich zu einem apothekenpflichtigen, aber nicht erstattungsfähigen Medikament wie ASS erklärt würde. Dazu sollte es Beipackzettel geben, wo vor Nebenwirkungen gewarnt wird und drinsteht, wo Hilfe bei Suchtproblemen zu finden ist.

Sollte man mehr Bürokratie für mehr Sicherheit richtig finden, dann könnte man dafür sorgen, dass Käufer ihren Führerschein vor dem Erwerb von Cannabis-Produkten gegen eine entsprechende Bescheinigung abgeben müssen, und sie den später, wenn gewünscht, nach einem oder mehreren negativen Bluttests wiederbekommen.

Und natürlich sollte es in Apotheken dann auch halbwegs preiswerte Cannabis-Produkte geben. Bei ASS geht's doch auch.

Kein Thema

Von mir aus kann das Cannabis-Verbot fallen. Aber nur unter der Bedingung, dass die Allgemeinheit die finanziellen Folgen der Drogensucht einzelner nicht mehr zu tragen hat. Soll heißen, dass alle aus dem Drogenkonsum entstehenden Folgekosten (Entzug, Krankheit, Arbeitslosigkeit etc.) vom Konsumenten selbst zu tragen sind.

@ flodian um 7:40

Sie schrieben:
"Deutschland ist ein rentnerland, rückständig und in der vertrauten Vergangenheit lebend. Daher wird man sinnvolle Dinge nie durchbekommen...."
Erklären Sie mir doch bitte mal, inwiefern Drogenkonsum sinnvoll sein kann! Für Sie persönlich mag es bisweilen sinnvoll sein, der Realität zu entfliehen. Aber was hat die Gesellschaft davon, die Folgekosten Ihres Drogenkonsums zu finanzieren?

Wird auch Zeit

daß man Kiffer entkiminalisiert, und die Abzocke von "medizinischem" Cannabis von der Pharmaindustrie beendet, wenn sich das jeder preiswert auf jedem Komposthaufen selbst aufziehen kann.

Wird Zeit daß wir unser Verhältnis zu dieser Droge normalisieren.

Lieber nicht.

Hier wird außer acht gelassen, dass Cannabis-Konsum nicht selten zu schweren psychischen Erkrankungen führt (akute Psychosen und dauerhafte Depressionen), die infolge dessen oft zu lebenslangem Leid und Arbeitsunfähigeit führen. Ich wäre eher dafür dass die Ursache für viele Gewalttaten (Alkohol) auch endlich verboten wird.
Meditation oder Yoga zum Entspannen ist ungleich effektiver, gesünder, nachhaltiger und kost nix :-D

Super...

Und die frei werdenden Kapazitäten bei der Polizei dann gleich bitte in die Kontrolle des Zustandes von Verkehrsteilnehmern stecken, dann wäre echt jedem geholfen. Ich bin seit 15 Jahren trotz täglicher fährt nicht mehr angehalten wurden, egal in welchem Zustand man in Deutschland Auto fährt, der Lappen ist meist erst dann weg, wenn man entweder irgendwo dagegen fährt oder jemanden umfährt. Da muss sich dringend was ändern...

Es wird langsam Zeit!

Alte Menschen und besonders alte Politiker wie Frau Merkel müssen endlich einsehen, dass Alkohol und Tabak genauso Drogen sind wie Cannabis.
Wobei... Cannabis sorgt bisher für sehr viel weniger Kranke und Tode. Und das obwohl jeder der es benutzen will auch problemlos bekommt.

Das Fahren unter Drogeneinfluss erledigt sich mit autonom fahrenden Fahrzeugen sowieso bald von selbst.

Wenn Cannabis legalisiert wird kommen auch Cannabis-Produkte aus der Schmuddelecke. Z B. sind Stoffe aus Hanf viel besser für die Umwelt. Es werden viel weniger Spritzmittel, Dünger und Wasser als bei Baumwolle benötigt.
Das macht den Anbau ist viel billiger und das Leben der Baumwollbauern wird stark verbessern.

-
Und diePolizisten könnten dann auch in Ruhe ihr Tütchen durchziehen :))

Wenn selbst die Kriminalbeamte....

eine Legalisierung fordern, sollten unsere Politiker mal langsam auf den Trichter kommen welches Potential eine Legalisierung hätte. Weniger Strafverfolgung, weniger Prozesse, weniger Inhaftierte, Steuereinnahmen(!!!), komplett neue Industriezweige und dadurch Arbeitsplätze! Alternative Schmerztherapie in der Medizin (wenn die Pharmalobby nicht wäre)

Aber nein, stattdessen haben wir eine verbohrte Riege an Politikern die nicht in der Lage sind mit der Zeit zu gehen und den Willen der Gesellschaft zu akzeptieren. Es bräuchte ja Bewegung und Mut zur Änderung - bloß nicht!

Was wir haben ist eine Drogenbeauftrage der Spritti- und Minderheitenpartei CSU dessen Antwort auf die Frage warum Alkohol erlaubt und Cannabis verboten sei schlichtweg "Weil Cannabis eine illegale Droge ist, Punkt!" und "Weil das so ist". Meine Güte, welch schlagfertige Argumente. Im Gegenzug wird aber auf Twitter stolz ein Foto vom hochprozentigem "Kreuther Geist in der Flasche" gepostet. Ganz großes Kino!

Legales Cannabis würde knapp

Legales Cannabis würde knapp eine Milliarde in die Steurkassen spülen, je nach dem, auf welche Zahlen man sich stützt. Geld, das man für Drogenprävention investieren kann. Oder in Straßen, Schulen, Wohnungsbau, usw. Es sterben mehr Menschen durch die Folgen von Tabak - und Alkoholkonsum, "Cannabistote" wären mir neu. Polizei, Gerichte und Gefängnisse würden entlastet und kriminelle Banden wird zumindest ein Geldhahn abgedreht. Es gibt im Jahr 2018 keine zeitgemäßen Gründe mehr, Cannabis zu kriminalisieren. Solche Perlen wie: "Cannabis ist verboten, weil es illegal ist" (Marlene Mortler) sollten uns zur Belustigung dienen und nicht als Leitfaden in der Drogenpolitik.

Ziemlich daneben...

Vielleicht erklären die Herren Beamten zunächst mal, was denn in ihren Augen denn nun "zielführend" ist?
.
Was ist denn das definierte Ziel der Kriminalbeamten? Geht's um den Menschen/Gesellschaft? Oder geht's um eine Arbeits-Entlastung? Letzteres wäre nachvollziehbar.
.
Aber wenn es um Gesundheit geht, dann muss ich herzhaft lachen.
.
Aus der Grünen/Linken Ecke kamen die diversen Tabak-Verbote. In Anti-Raucher-Hype ging durch ganz Europa. Wenn man aber "Gras" raucht, ist Lungenkrebs und Co vergessen, das ganze sogar irgendwie "chick" ? Wie verlogen geht's denn bitte noch??

Umfragewerte versus Vernunft

Interessant ist die überwiegende Ablehnung des Hanfes (ja, um den reden wir) in der Breite der Bevölkerung. Obwohl rational nicht viel für ein Verbot spricht. Das zeigt, das Meinungsbildung nicht nur auf rationalen Argumenten gründet sondern auch auf Tradierung und die allgemeine Informationslage.
Aber welcher Medienarbeiter (m/w/s) will schon in den Verdacht geraten, ein ,,Kiffer" zu sein, wenn er/sie/es ,,liberal" berichtet. Dann lieber ducken und abwarten was passiert.
Bewährt ist eben bewährt :)

Nie und nimmer

Auch wenn man sagen würde: Cannabis ist nicht so dramatisch. Die Jugendlichen konsumieren es so oder so. In vielen Ländern um Deutschland herum wird es nicht mehr verfolgt.
Genau wie damals das Bundesverfassungsgericht sagte, man solle Kleinmengen nicht mehr verfolgen. Genau so liest man jeden Tag in der Zeitung, dass Personen mit 2-3 Gramm aufgegriffen wurden.
Dieses Urteil des BVerfG war den Regierungen völlig "wurscht" und es hat sich nichts geändert. Wer mit einer Kleinmenge gefasst wird, ist kriminell und verliert seinen Führerschein auch wenn er unter Einfluss von C. nie gefahren ist.

Gut so

Endlich mal eine sinnvolle Wortmeldung von einem Personenkreis der Ahnung von der Materie hat. Das Verbot war eh nur ein Protektionsmechanismus für die Tabakindustrie. Zumindest ist der Vorstoß des BDK ein Schritt in die richtige Richtung.

08:32 von Ndjimbi

Das ist sehr polemisch.
>> Morde, Vergewaltigungen, Kindermisbrauch, Sklaverei usw. << richten sich aktiv gegen andere Menschen und sind deshalb nicht nur verboten, sondern auch ethisch verpönt.

Kiffen ist verboten, weil es jemand verboten hat.

Ursachen der Drogensucht

Sie übersehen, dass in mindestens 90% aller Fälle stoffgebundener Suchterkrankungen sekundärer Natur sind, dass dort psycho-soziale Probleme die primäre Ursache für ,,abweichendes Verhalten" darstellen . Anders ausgedrückt, Drogensucht ist in den meisten Fällen ein Versuch, auf psycho-soziale Probleme zu reagieren. Diesem Klientel ist es vereinfacht gesagt egal, welche Drogen sie am Ende benutzten. Und in den allermeisten Fällen ist natürlich der Alkohol, da legal und billig. Sie werden auch unter Alkoholikern nicht lange nach richtig bösen Abwärtsspiralen suchen müssen. Und so destruktiv THC-Produkten wirken können, halten sie in dieser Hinsicht keinem Vergleich mit hochprozentigen Alkoholprodukten stand.
Also lassen Sie uns lieber die primären Probleme angehen, um möglichst niemanden in den Missbrauch (egal mit welcher Droge oder anderen Sucht) abgleiten zu lassen.

Einstiegsdroge

Es ist m.M.n. ein Trugschluss, dass Cannabis eine Einstiegsdroge sei und deshalb illegal bleiben sollte. Viel mehr verhält es sich so, dass es eine Einstiegsdroge ist, WEIL es illegal ist. Erst der Kontakt mit einem Dealer treibt den Konsumenten in einen Personenkreis, der aller Wahrscheinlichkeit nach auch andere Drogen anbietet, wodurch dann eben auch der erste Kontakt des Cannabiskonsumenten zu 'härteren' Drogen entsteht. Bei einem gesetzlich regulierten Markt, der einzig Cannabis anbietet, geschieht dies nicht. Da Cannabis ohnehin die mit Abstand weitest verbreitete illegale Droge in der Gesellschaft ist, wäre eine Legalisierung somit eher ein Schritt, es als Einsriegsdroge abzuschaffen.

@Klabautermann 08: Im Gegenteil

Das "System" beginnt zu erkennen, dass es nicht möglich ist, den Schwarzmarkt und die damit verbundene Kriminalität wirksam zu bekämpfen, so lange wir es zulassen, dass keine legalen Formen des Erwerbs möglich sind. Das aktuelle System (Prohibition) fördert Kriminalität und unterminiert den Jugendschutz.

Abgesehen davon ist es wie Herr Schulz richtig sagt im vorliegenden Fall (Cannabis) reine Willkür gewesen, die zum Verbot führte. Dieser Umstand schränkt die persönliche Freiheit völlig grund- und nutzlos ein, sorgt also für einen Zustand, den es laut unserem GG und wesentlichen Rechtsstaatsprinzipien (vgl. Verhältnismäßigkeitsprinzip) eigentlich nicht geben darf.

Legalisierung ja, aber bitte mit "Auflagen"

Mir persönlich ist es egal, was Leute konsumieren, so lange mich das nicht betrifft. Leider riecht man verbrannten Cannabis jedoch 2 Meilen gegen den Wind. In geschlossenen Räumen ist das ganze wesentlich schlimmer. Wenn ich in einem Mehrfamilienhaus wohne und auf einmal den Geruch in meiner Wohnung und im Treppenhaus habe, weil sich jemand 2 Etagen weiter unten etwas gönnt (schon vorgekommen), ist bei mir ein gewisser Toleranzpunkt überschritten. Leider ist das konsumierende Klientel in den meisten Fällen eher uneinsichtig.

Deshalb bin ich dafür, dass mit der Legalisierung auch bitte gleich Gesetze verabschiedet werden, die Mitbürger, die kein Interesse an den Dämpfen haben, ordentlich schützten, genauso wie das bei normalen Zigaretten der Fall ist.

Weiterhin sollte man Strafminderung durch Drogeneinfluss abschaffen (besonders bei Alkohol). Wenn ich mich berauscht nicht kontrollieren kann, sollte ich es sein lassen!

Den Staar geht es nichts an,

Den Staar geht es nichts an, mit was ich much zudröhnen will.
Ob ich dazu einen Öttel oder eine Pulle Vodka missbrauche, ist völlig unerheblich.
Btw canabis verursacht, anders als alk, keine Vergiftung.

@conversator educatus

"Nein, diese Formulierung spricht Bände für die Inkompetenz dieses Herrn auf diesem Gebiet."
Eventuell sollte man generell etwas respektvoller mit seinen Mitmenschen umgehen, ganz unabhängig davon, was jemand denkt oder sagt.

Das Schlimme an der ganzen Sache ist doch die Kriminalisierung von Canabis. Gerade Jugendliche, die mit dieser Droge in Kontakt kommen haben keine Möglichkeit mit Erwachsenen zu sprechen, ohne befürchten zu müssen, dass dies Konsequenzen für sie oder ihre Freunde hat.
Hierdurch entsteht wiederum ein Druck innerhalb der Clique, was einen vernünftigen Umgang mit der Droge nahezu unmöglich macht und ein Annähern an weitere verbotene und weitaus gefährlichere Drogen sehr wahrscheinlich macht.
Auch wenn ich die Gefahren des Canabiskonsums nicht relativieren möchte, gebe ich jedoch zu bedenken, was der gesellschaftlich akzeptierte und häufig sogar erzwungene Alkoholkonsum für Folgen hat.
Und das ohne großen Empörungsaufschrei, den es immer bei Canabis gibt.

08:02 von Emil66

Sie scheiben: (Zitat) "Bewusstseinsverändernde Drogen nehmen diejenigen die vor etwas fliehen (entfliehen) wollen, je mehr Stress und Druck umso grösser der Kreis derer die sich für Droben interessieren.
Die Sucht kommt erst nach der Entscheidung für Drogen….." (Zitat Ende)
Ist eine Flucht vom Alltag nicht legitim? Das tun wir alle regelmäßig, spätestens im Schlaf.
Interessant auch Ihr freud'scher Verschreiber ("...die sich für Droben interessieren...) Auch TV schauen, Shoppen etc. ist eine "Flucht", wenn Sie so wollen. Und apropos Sucht: Die Zahl der nichtstofflichen Süchte ist um einiges höher als die der stofflichen. Destruktiv sind alle!

09:15 von Einerer - Irrtum

Denn der Staat (also wir) müssen dich ja finanzieren, wenn du in Heilanstalten, Psychotherapien und als Arbeits- und/oder Obdachloser kein Geld mehr hast.
.
Mit dem "der Staat" hat mir nichts vorzuschreiben, kann man nichts legalisieren. Wieviele Leichen pflastern denn in Mittelamerika die Pfade der Drogenkartelle? Es sind zig-Tausend. Nur weil in Frankfurt ein paar Banker und Versicherungs- oder Juristenfuzzis noch mehr "leisten" wollen.
.
Btw Cannabis verursacht genau wie Zigaretten Lungenkrebs.

50 Jahre

Ich rauche Cannabis, seit dem ich 16 Jahre alt bin, und zwar täglich! Damals begann die Hippie-Zeit. Schon morgens nach dem Frühstück gibt es meistens einen kleinen Joint. Heute bin ich 64 Jahre alt und gesund, und ich liebe das Leben. Ich machte Karriere als leitender Angestellter bei REWE und war anschließend 12 Jahre selbstständig und verdiente gutes Geld. Ich habe 5 Söhne und bin dankbar für mein durchaus glückliches Leben.
In zwei Jahren werden es 50 Jahre Cannabis-Konsum. Jubiläum! Party! Ihr könnt alle kommen. Ach ja, mein Vater war Schwerst-Alkoholiker. Ich habe nie Alkohol getrunken. Sonst gäbs mich wahrscheinlich gar nicht mehr.

Alkohollobby

Unglaublich! Jetzt ist die Polizei auch noch von Linken durchsetzt, die dieses illelage Sauzeug freigeben wollen, die Einstigesdroge par excellence. Was soll nur aus Deutschland werden?
Ich werde darüber heute Abend gleich mit meinen Stammtischbrüdern gemütlich bei acht Weizenbier und fünf Doppelkorn diskutieren! Und auf meiner anschließenden Nachhausefahrt mit dem Auto Ausschau halten, ob im Stadtpark irgend so ein Spezi kifft.
Prost!

Immer wieder amüsant...

...wie manche Leute eine Entkriminalisierung oder gar Legalisierung mit Kapitulation vor dem Verbrechen gleichsetzen und meinen, man könne dann ja auch wenn man schon dabei ist Einbruch oder Fahrerflucht und was weiß ich legalisieren. Dabei sind dann die Beispiele die in dem Zusammenhang genannt werden immer welche, bei denen der Täter dritten einen Schaden zufügt. Beim Cannabiskonsum ist das aber etwas anders. Jemand der sich im Urlaub am See sitzend eine Cannabiszigarette gönnt, fügt höchstens sich selbst einen Schaden zu. Der Sinn der Polizei und des Justizapparates ist es aber nicht Menschen vor sich selbst zu schützen. Da ich vor 2 Jahren selbst Einbruchsopfer wurde, wünsche ich mir aber, dass die Polizei ihre Kräfte darauf konzentriert, solche Leute zu jagen, anstatt mit 5 Leuten jemanden die Tür einzutreten, der eine Pflanze auf der Fensterbank stehen hat. Ich hoffe das nachdem die Polizei das offenbar auch so sieht, unsere Regierung mal aufwacht und die Augenbinde ablegt

Kiffer und Säufer

Diese Worte werden im normalen Sprachgebrauch benutzt und sind treffender als die politisch korrekten Worte, die in den Medien benutzt werden.
Ja, die Worte sind herabsetzend, aber so sind sie auch gemeint. Wäre dem nicht so, würde man sie in der Umgangssprache nicht finden.
Weder der Alkoholmißbrauch noch der Misßbrauch anderer Drogen darf toleriert werden. Alkohol am Arbeitsplatz, auch Restalkohol, führt zu Recht zum Arbeitsplatzverlust. Für andere Drogen muss dasselbe gelten.
Auch Entzugskosten sind nicht von der Krankenkasse sondern von den Betroffenen selbst zu tragen. Erst will man selbst entscheiden wie man sich "wegdröhnt", im nächsten Schritt will man dann seine "Krankheit" auf Kosten der Gemeinschaft "behandeln" lassen.
Wer auf seine Entscheidungsfreiheit pocht muss auch bereit sein die Folgen selbst zu tragen.

Gesund ist es nicht

Cannabis zu rauchen, ist ein gesundheitliches Risiko, genauso wie Rauchen oder Motorrad fahren. Jeder muss selbst wissen, was er tut.
Allerdings dürfen die negativen Folgen nicht sozialisiert werden.
Was spricht also dagegen, Cannabis unter hohen Steuern in staatlichen Monopolgeschäften zu verkaufen?
Dabei würde man gleichzeitig den hochgradig unsozialen "freien" Drogenhandel austrocknen.

Entkriminalisieren !

Die Justiz ist überlastet, die Gefängnisse überfüllt. Drogen gibt es überall legal: Alkohol, Schlaftabletten, Nikotin, Spielautomaten ... Einsperren zeichnet die Knast-Karriere vor! An den Zigaretten verdient der Staat doch auch und das verursacht keine Gewissensbisse - warum also nicht auch dem Staat Geld aus Cannabis-Verkauf für Prävention zukommen lassen anstatt Drogenkartellen?

Und dann schafft auch gleichzeitig das „Schwarzfahren“ als Haftgrund ab - gemeinnützige Arbeit ist für die Gesellschaft hilfreicher.

um 08:42 von Spirit of 1492

"Von mir aus kann das Cannabis-Verbot fallen. Aber nur unter der Bedingung, dass die Allgemeinheit die finanziellen Folgen der Drogensucht einzelner nicht mehr zu tragen hat. Soll heißen, dass alle aus dem Drogenkonsum entstehenden Folgekosten [...] selbst zu tragen sind."

Ja. Ist defintiv eine vertretbare, nicht besonders soziale Ansicht. Aber wie weit sind Sie bereit damit zu gehen?

Die Leute, die durch ungesunde Lebensweise Diabetes II bekommen - müssen die ihre "Folgekosten" selber zahlen? Von Insulin (teuer.) über Therapien über Operationen an kaputten Gefäßen?

Oder Leute mit alkoholbedingten Leberschäden?

Oder Leute, die alkoholisiert hinfallen und sich etwas brechen?

Oder Schwangerschaft/STIs nach unvorsichtiger Verhütung?

Malariainfektion nach dem Urlaub?

Muss ich jetzt immer belegen, dass meine Erkrankung/Verletzung unverschuldet ist?

Drogensucht ist ebenfalls eine Krankheit. Und natürlich sind von mir genannte Beispiele "etwas anderes". Aber wo ziehen Sie die Linie?

Wenn Cannabis, dann auch Kokain, Heroin, Crack

Warum so "feige", liebe Polizeibeamte? Folgt man deren Ausflüchte zum Thema "zielführend" dann muss der Staat alle Drogen freigeben.
.
Na dann mal viel Spass in diesem neuen Deutschland...
.
Das Niveau sinkt. Auch bei den obersten Polizisten. Gewaltig.

09:15 von Einerer

Den Staar geht es nichts an, mit was ich much zudröhnen will.
Ob ich dazu einen Öttel oder eine Pulle Vodka missbrauche, ist völlig unerheblich.
Btw canabis verursacht, anders als alk, keine Vergiftung.
///
*
*
Sie können sich zudröhnen mit was Sie wollen, aber wenn man am Wahlaben schon das Gefühl bekommt, das sei Gang und Gäbe?

Bedeutsamer Schritt

Es wäre ein bedeutsamer Schritt für die gesamte Gesellschaft - nicht wegen des legalen Konsums sondern wegen der Finanzen. Kein Land mit legalem Cannabiskonsum hat steigende Kosten für die Krankenversicherungen, Steuereinnahmen würden enorm steigen und könnten woanders gezielt genutzt werden, die Strafverfolgung hätte deutlich (!) mehr Mittel um Schwerkriminalität zu verfolgen - auch zeitlich und hätte dazu auch mehr Personal zu Verfügung. Sogar für schwerkranke Patienten wäre es günstiger, da Cannabis eine extrem günstige Alternative zu ähnlich wirkenden teuren Pharmazeutika ist.

Wie richtig behauptet ist Cannabis sehr willkürlich und vorallem aus lobbyistischen Interessen verboten worden - nicht aus Gesundheitlichen oder Gesellschaftlichen Gründen.

Und das Suchtverhalten ist in der Wissenschaft im Übrigen auch mitlerweile anders erforscht. Der Grund hinter Sucht ist ein sozialer - kein Pharmazeutischer. Google it ;)

@09:25 von Quereinwerfer

"Ist eine Flucht vom Alltag nicht legitim? Das tun wir alle regelmäßig, spätestens im Schlaf."

Ist der Schlaf eine Droge?!
und ich habe ganz am Anfang des Textes doch deutlich geschrieben das mich das nicht Stört / interessiert, weil ich nicht davon betroffen bin.
Ich habe im familiären Gastronomiebetrieb fast 40 Jahre meine Eltern unterstützt.
Und aus dieser Erfahrung, kann ich sagen wie es mit der Droge Alkohol läuft.
Bei anderen Drogen sind die Zeitspannen bis man es „Braucht“ vielleicht anders, der Rest ist gleich.
Ich war mal abhängig (Nikotin) und kann sagen das es für mich alles andere als leicht war davon los zu kommen.

Das einzige was mich stört ist das man unter Drogen für nicht zurechnungsfähig erklärt werden kann und dadurch eine mildere Strafe bekommt bei einem Vergehen.

um 10:56 von Frankfurter Helden

"Btw Cannabis verursacht genau wie Zigaretten Lungenkrebs."
Nein. Cannabis selber verursacht nichts. Cannabis zu rauchen? Ganz Eventuell. Das Problem ist da eher, dass es meistens mit Tabak gemischt wird um die "Rauchbarkeit" zu verbessern. Nun gibt es durchaus andere Möglichkeiten sich THC zu Gemüte zu führen als rauchen.

"Wieviele Leichen pflastern denn in Mittelamerika die Pfade der Drogenkartelle? Es sind zig-Tausend. "
Ein besseres Argument kann es nicht für eine Legalisierung geben. Wenn ein Konzern das Zeug ganz legal herstellen darf leiden da zwar auch noch Menschen drunter, aber die organisierte Kriminalität wird obsolet.

"Denn der Staat (also wir) müssen dich ja finanzieren, wenn du in Heilanstalten, Psychotherapien und als Arbeits- und/oder Obdachloser kein Geld mehr hast."
Sie müssen auch meinen 32 jährigen Schwippschwager finanzieren der sich nur von Fett und Zucker ernährte und jetzt Diabetes 2 hat. Und das noch bestimmt 40 Jahre.

Was kommt als Nächstes?

Etwas ist kriminell. Weil es trotzdem einige tun und Süchtige sowieso ihre Droge nehmen, egal ob verboten oder nicht, legalisieren wir es? Das ist eine unglaubliche Forderung eines Polizisten, mit einer noch unglaublicheren Begründung.

Wie geht es weiter? Welche Droge will er mir genau der selben Begründung als nächstes Legalisieren? Schaffen wir die Strafen für Autoraser ab, weil das nun mal in der Natur des Menschen liegt schnell zu fahren?

Um die Gerichte zu entlasten, kann ich mir vorstellen den Konsum mit einem extrem hohen Bußgeld zu bestrafen, statt die Gerichte zu bemühen. 1000€ Strafe bei Konsum ohne Teilnahme am Straßenverkehr sollte angemessen sein. Der Handel sollte weiterhin eine Straftat sein.

RE Spirit of 1492: dann gleich

Sie schreiben sinngemäß das die Folgekosten bei aus dem Gebrauch/Verzehr nicht der Allgemeinheit auferlegt werden darf.
Wenn das gemacht wird muss das dann aber für Alles gelten. Das beste Beispiel wäre hier die „Droge“ Alkohol.

Man könnte das aber weiterspinnen, Unfälle die grob fahrlässig passieren, im Verkehr oder sonstwo. Bei überhöhter Geschwindigkeit zum Beispiel.

Ehrlich gesagt müsste man nach Einführung des Rauchverbots Ähnliches beim Diesel machen. Leider zieht man hier vor die Menschen in der „Öffentlichkeit“ zu verpesten.

Was ich sagen will ist das sich jeder sein Verständnis für das Gemeinwohl selber zusammen bastelt, oder nach Parteispenden ;-)

Hilflos

Die Erklärung für sich aber auch inhaltlich des BDK zeugt von großer Hilflosigkeit. Damit steht sie im Widerspruch zum existierende Gesetz. Deren praktische Anwendung darf nun wohl bezweifelt werden und damit auch die Wirksamkeit. Deutschland steht hiermit nicht allein in Europa. Die Niederlande haben es vorgemacht. Seit Jahren sind sie der Hauptumschlagsplatz von Drogen aller Art in Europa geworden. Polizei und Zoll sind unterwandert. Es gibt Städte und Gegenden wo man sich nicht mehr frei bewegen kann. Darüber kann auch nur noch zum Teil berichtet werden. Der Versuch nur Soft Drugs zu zulassen funktioniert nicht in der Praxis.

11:03 von Utis me excaecat/ Prima!

Ihr ironischer Beitrag: (Zitat) "gemütlich bei acht Weizenbier und fünf Doppelkorn diskutieren! Und auf meiner anschließenden Nachhausefahrt mit dem Auto Ausschau halten, ob im Stadtpark irgend so ein Spezi kifft. Prost!" (Zitat Ende) zeigt die Paradoxie der Angelegenheit.
Während ein guter Bürger der ist, der möglichst viel Legales (=Steuern) konsumiert, freilich ohne Kosten zu verursachen, ist ein schlechter der, der wenig oder das Falsche, z.B. THC (= keine Steuern) konsumiert. Auch die Wirkung von THC macht den Stammtischbrüdern Angst: Denn während Alkohol die Hemmschwelle herabsetzt und kritisches Denken minimiert, tut THC überwiegend das Gegenteil. Die Hemmschwelle wird heraufgesetzt, durch Distanz entsteht eine kritischere Grundhaltung, leider aber auch das, was man "unbegründete Unlust" nennt. Kiffer sind zumeist nicht karrieregeil und oft recht genügsam. Unterm Strich: Cannabis bleibt eine Droge und sie kann schaden. Doch geraucht wird sowieso und kriminell sind die Wenigsten!

Freigabe würde viele Dinge ausblenden

1. Die romantische Vorstellung der Alt-68er vom alkoholähnlichen Rausch ist längst vorbei. Auf dem Markt ist nur noch Zeug erhältlich, dass genetisch verändert und/oder mit hochwirksamen Beigaben vermischt ist und viel härter reinhaut als das Kraut vor 50 Jahren.

2. Sozialarbeiter haben tagtäglich mit den Folgen regelmäßigen Canabis-Konsums zu kämpfen. Die Auswirkungen sind eben doch immens was die Bewältigung des Alltags anbelangt.

3. Der Staat gibt immer noch vor, was "gut und richtig" ist. Was verboten ist, ist gefährlich für einen selbst oder andere. Folglich ist das, was erlaubt ist erstmal nicht schlimm. Verbote sind immer auch eine Grundlage zur ethischen Orientierung. Deshalb kann es kein Argument sein, dass Dinge, die nicht in jedem Fall verfolgt werden gleich erlaubt werden können.

Einen klaren Tag noch.
Rantamplan

Und wie ist es mit Wohnungseinbrüchen?

Was wäre die Konsequenz, wenn die Aufklärung von Wohnungseinbrüchen zuviel Arbeit macht? Sollten Einbrüche dann legalisiert werden?

Frankfurter Helden, 10:56

||Btw Cannabis verursacht genau wie Zigaretten Lungenkrebs.||

Im Gegensatz zu Zigaretten kann Cannabis auch oral konsumiert werden - warum sollte das ausgerechnet zu Lungenkrebs führen?

Nur noch traurig!

Ich zweifle jeden Tag mehr am Verstand der Menschen. Niemand braucht noch mehr Drogen! Schlimm genug, dass durch Alkohol und Nikotin jeden Tag Leben zerstört werden! Es ist nur noch traurig, dass nun sogar schon Angehörige der Polizei der Meinung sind, man müsse den armen Seelen, die nicht stark genug sind NEIN zu sagen, noch mehr Drogen zur Verfügung zu stellen.

Wir wundern uns immer über den Zerfall der Gesellschaft...dabei arbeiten so viele ganz offen daran!

Ohnmacht vor Recht

"Es habe in der Menschheitsgeschichte noch nie eine Gesellschaft ohne Drogenkonsum gegeben, dies müsse akzeptiert werden."

Es hat in der Menschheitsgeschichte auch immer schon Mord, Diebstahl und sexuellen Missbrauch gegeben, wohin soll diese Argumentation in Bezug auf Drogen jetzt führen?
Wenn unsere Polizei einfach nicht mehr in der Lage ist, die vielen Konsumenten nach aktueller Gesetzeslage zu beurteilen, soll sie das einfach sagen, und nicht mit Menschheitsgeschichte argumentieren.
"Sorry, haben nicht das Personal, ihr dürft jetzt kleine Verbrechen begehen, solangs keiner von uns sieht."
Ich für meinen Teil halte nichts davon, schon jetzt laufen zu viele "Kiffer" offen mit Tüte auf der Straße rum, mich stört dieser Geruch immens.

Tom Kom Ja, es ist ist

Tom Kom

Ja, es ist ist illegal. Aber warum?
Cannabis ist weniger gefährlich als Alkohol oder Tabak (es gibt viele Statistiken die das belegen).
Nur weil etwas im Gesetz steht, ist es noch lange keine gute Idee. Schwul sein stand auch mal unter Strafe. Das wurde zum Glück geändert weil es keinen Sinn macht, etwas zu bestrafen, mit dem man niemandem schadet.

Außerdem ist Cannabis längst tief in unserer Gesellschaft verankert. Ich kenne viele Studenten die funktionierende Mitglieder dieser Gesellschaft sind und gelegentlich einen Joint rauchen.

Eine Legalisierung ab 21 mit umfassenden Aufklärungskampagnen (finanziert von einer Cannabis Steuer) wäre wünschenswert.

Zerschlag von Kriminalität

Achja - ergänzend würde ich auch noch den Schlag gegen die Kriminalität erwähnen. Jugendliche würde nicht schon auf dem Schulhof in Kontakt mit Schwerkriminelle Drogenkartellen kommen. Jeder illegale Straßendealer wäre von heute auf morgen Arbeitslos.

Beispielländer in denen die Legalisierung gut läuft gibt es mehr als genug, nicht eines dieser Länder leidet unter ‚Nebenwirkungen‘ einer solchen Legalisierung.

Wer sich unsicher ist kann sich dank Internet problemlos darüber Informieren. Es gibt auch einen wirklich guten und Quellenbelegten Wikipedia Artikel welcher die Debatte nett zusammenfasst - google einfach nach ‚cannabis Legalisierung Wikipedia‘

11:21, Tom Kom

>>Etwas ist kriminell. Weil es trotzdem einige tun und Süchtige sowieso ihre Droge nehmen, egal ob verboten oder nicht, legalisieren wir es? Das ist eine unglaubliche Forderung eines Polizisten, mit einer noch unglaublicheren Begründung.<<

Kriminell ist etwas, weil es verboten ist.

Verboten ist es, weil es ein Gesetz dagegen gibt.

Gesetze wachsen nicht auf Bäumen, sondern werden von Menschen gemacht.

>>Wie geht es weiter? Welche Droge will er mir genau der selben Begründung als nächstes Legalisieren? Schaffen wir die Strafen für Autoraser ab, weil das nun mal in der Natur des Menschen liegt schnell zu fahren?<<

Autoraser sind für den Löwenanteil tödlicher Verkehrsunfälle verantwortlich.

Kiffer sind harmlos.

@08:53 von silverbeard

"...endlich einsehen, dass Alkohol und Tabak genauso Drogen sind wie Cannabis"

Und wäre da jetzt nicht der vernünftigere Weg Alkohol und Tabak zu verbieten als eine Droge mehr zu legalisieren?

Im Übrigen, die ständige Behauptung "Cannabis ist gesünder als Tabak" kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Cannabis wird ja schließlich in Verbindung mit Tabak konsumiert.

PS: Stoffe aus Hanf lassen sich auch ohne die Legalisierung von Cannabis herstellen. Das Zeug muss vorher nicht geraucht werden!

Solidarität mit wem ?

"Wer ohne Suchtmittel (damit ist hier Cannabis gemeint) leben kann, wird es auf absehbare Zeit leid sein, für die Kosten aufzukommen, welche die (offenbar doch nicht ganz harmlosen) gesundheitlichen Folgen mit sich bringen."

genau - ich bin es nämlich leid für die Millionen von Alkohol- und Tabak-Abhängigen aufkommen zu müssen, die damit nicht umgehen können.
Dagegen sind die Cannabis-User völlig unauffällig. Mit dem Cannabis-Konsum können Sie sogar nach jahrzehntelangem Konsum von heute auf morgen aufhören ohne irgendwelche schwerwiegenden körperlichen oder psychischen Folgen.
Und wer spielt sich hier als Experten auf - meistens iregndwelche konservativen Hardlinier, die mit dem Kiffen den Untergang des Abendlandes verbinden, von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, sich im Bierzelt aber gerne mit Maßkrug ablichten lassen.

Einzige Möglichkeit: Cannabis als Medikament

Was so eine generelle Freigabe von Cannabis angeht, so halte ich ehrlich gestanden gar nichts davon. Hier widerspreche ich den Kriminalbeamten entschieden.

Denn ich gebe offen zu, dass ich keine mit Cannabis zugedröhnten Autofahrer auf unseren Straßen haben möchte. Was die Gruenen und die Kriminalbeamten hier fordern, ist absoluter Populismus.

Die einzige Möglichkeit, die ich sehe ist bei Cannabis als Medikament. Sowas sollte verschreibungspfllichtig sein. Und da sollte es schon legale Möglichkeiten geben fuer mehrere Anbieter, legal Cannabis zur Herstellung von Medikamenten anzubauen. Da könnten auch normale Buerger als Lieferanten fuer die Pharma-Industrie dienen. Damit hätte ich kein Problem.

Aber fuer alles andere in Sachen Cannabis - also fuer eine generelle Cannabis-Freigabe - sehe ich keine Möglichkeit. Schon alleine um solche Cannabis-Sucht wie sie auch in den USA ueblich ist, vorzubeugen.

richtig so!

dem sollte man folgen.
dazu ein paar anmerkungen:
die sache mit den psychischen auswirkungen ist richtig, wenn man zuviel konsumiert, alkohol ist auch wesentlich schneller und stärker schädlich, bis zur alkoholvergiftung, bei übermässiger anwendung.

den menschen die entsprechende kompetenz zu vermitteln mit diesen suchtmitteln wie alkohol, tabak, kanabis zu konsumieren, dürfte auch zielführender sein als die jetzige handhabe.

des weiteren: wenn man kanabis haben will, muss man zum dealer, wenn der einen länger/besser kennt, schenkt der einem gerne mal "was stärkeres" zum probieren.
um diesen kreislauf zu druchbrechen wäre legaler kauf, beim zb apotheker, mit ausweiss, ab 18 sinnvoll.
auch könnte der staat durch steuern darauf, damit suchprävention und behandlung mit finanzieren.

auch könnte die polizei sich dann auf wichtigere dinge, handel mit harte drogen, konzentrieren, was die fandung effektiver machen dürfte wenn man nicht jedem kleinen kiffer hinterherlaufen muss...

Okay, aber erstmal

dafür sorgen, daß der Nichtraucherschutz funktioniert!!
Ich hab nämlich keine Lust, mich an jeder Straßenecke passiv zukiffen zu lassen, oder sogar noch zu Hause, durch notorische Balkonraucher! 10 (!) Jahre NR-Schutz hat in D-Land diesbezüglich gar nix bewirkt - es MUSS also erstmal ein richterliches Grundsatzurteil gesprochen werden, bevor man über Cannabis-Legalisierung (per Rauchen!) nachdenken kann ...

@ Demokratisch (11:12): stimmt bei einigen sinkt das Niveau

hi Demokratisch

Das Niveau sinkt. Auch bei den obersten Polizisten. Gewaltig.

stimmt, siehe diese obersten Polizisten die hier ständig die Totalueberwachung fordern. Sowas braucht kein Mensch und fuer eine generelle Freigabe von Cannabis sehe ich ehrlich gestanden keine Möglichkeit.

Denn damit wurde der Cannabis-Sucht Tuer und Tor geöffnet, wir hätten Autofahrer die mit Cannabis zugedröhnt wären auf unseren Straßen und dass macht das Risiko auf unseren Straßen nur noch höher. Das kann nicht Sinn und Zweck sein.

Von daher haben Sie recht damit, dass hier das Niveau von gewissen obersten Polizisten gefährlich sinkt.

Glückwunsch

Zu dieser Meinung kann ich nur meine positive Zustimmung geben, da Cannabis eine viel harmlosere Droge als z.B. Alkohol darstellt. Lebt man in Berlin, ist es ohnehin sehr einfach, sich fast überall das Kraut oder Auszüge daraus zu besorgen, selbst im Umfeld des Reichstages :) Legalisierung würde Entspannung in vielen Bereichen bedeuten. Es wäre jedoch sinnvoll, sich mit dem Alkoholproblem und seiner Freiverkäuflichkeit näher zu beschäftigen. Cannabis war nie das Problem, Alkohol aber schon.

Das halte ich für ein Gerücht

Man kann anderes lesen:
Der Ruf nach einer Entkriminalisierung von Cannabis sorgt bei der Gewerkschaft der Polizei (GdP) für Skepsis. Als Berufsvertretung der Polizisten, die tagtäglich auf der Straße mit den Problemen des Drogenkonsums und der Drogenkriminalität zu tun haben, setzt sich die GdP zwar für eine Versachlichung der teilweise hitzig geführten Debatte ein, ist aber klar gegen eine Freigabe von Cannabis. „Anstatt sich Gedanken um eine Legalisierung zu machen, sollte es ein Hauptanliegen der Politik sein, die Drogenprävention zu verbessern", sagt GdP-Pressesprecher Rüdiger Holecek. Mit einer Freigabe sieht er massive Probleme auf die Gesellschaft zukommen. Zwar würde, wie bei jeder Legalisierung einer Straftat, die statistisch erfasste Kriminalität logischerweise sinken, dafür geht Holecek von einer Zunahme der Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss aus. www.polizei-dein-partner.de/themen/sucht/drogen/detailansicht-drogen/art...

Vorteile des Verbots

Das Verbot hat Vorteile: der Staat kann sich aus der Verantwortung ziehen und alle Konsumenten zu Kriminellen erklären. So muss man ihnen auch nicht helfen, wenn sie Hilfe oder Beratung brauchen.

Zudem braucht er sich nicht um Qualitätskontrollen kümmern - krank werden (z.B. vom gerne beigemischten Bleisulfat) nur Kriminelle.

Da der Staat damit keine Steuern einnimmt verdienen vor allem die Großdealer mehr. Das ist eine lukrative Geldspritze für Islamisten, Mafien und Drogenkartelle. Wie soll der "Untergrund" sonst an Geld kommen?

Wenn der Verkauf an den Endkunden von kleinen Dealer übernommen wird, anstatt in lizenzierten Fachgeschäften, kommt auch jeder viel leichter ran. Kinder und Jugendliche tun sich mit Alkohol und Tabak schon schwer genug, da ist es nur fair, dass die Dealer die illegalen Drogen auf den Schulhof liefern.
Wenn die Jugendlichen dann damit erwischt werden: Jugendarrest, Stigmatisierung, Leben zu Ende.
Schon hat man wieder einen Grund für das Verbot.

Keine Ahnung...

...und davon jede Menge. Das sind dann die "Experten" von denen hier gesprochen wurde. Was haben die Heroinabhängigen mit der Freigabe von Cannabis zu tun ???
Da kommt dann bestimmt gleich das Argument der Einstiegsdroge - sorry aber leider falsch, die Einstiegsdrogen Nr. 1 sind Alkohol und Zigaretten.
Das es immer Leute gibt, die Missbrauch mit Drogen betreiben ist nix neues und das wird sich auch nie ändern. Davon sprechen die Millionen von Drogensüchtigen, die wir bereits haben, Bände. Und damit meine ich die Drogen Alkohol, Tabak und Tabletten. Diejenigen aber, die glauben damit umgehen können, sollten auch die Freiheit haben zu entscheiden, ob sie am Abend lieber ein Glas Wein trinken oder einen gepflegten Joint durchziehen möchten.

Legalisierung?

Hm, soll jetzt alles, dass nicht sinnvoll bekämpft werden kann, entkriminalisiert werden? Soweit ich weiß, liegt die Aufklärungsquote bei Taschendiebstahl und Einbruch auch nicht besonders hoch [Sarkasmus Ende]

Offenbarungseid

Es ist der Offenbarungseid des Rechtsstaats und der freien Gesellschaft gegenüber der organisierten Kriminalität.
Wenn das Recht nicht mehr durchgesetzt werden kann, hat das Verbrechen gewonnen.

"Sollte man mehr Bürokratie

"Sollte man mehr Bürokratie für mehr Sicherheit richtig finden, dann könnte man dafür sorgen, dass Käufer ihren Führerschein vor dem Erwerb von Cannabis-Produkten gegen eine entsprechende Bescheinigung abgeben müssen, und sie den später, wenn gewünscht, nach einem oder mehreren negativen Bluttests wiederbekommen. "

Das machen wir dann natürlich auch bei jedem, der ein Bier im Supermarkt oder in der Kneipe kauft.
Vielleicht sollten Sie erstmal einen Joint rauchen und eine Runde in Ihrem Kfz drehen, bevor Sie so einen Unsinn hier verzapfen.

Aufklärung nötig

Wenn die Freigabe kommt, ist es wichtig die Aufklärung über die Wirkung und auch über die Gefahren voranzutreiben. Es wäre schlimm, das eine Legalisierung dazu führt, Cannabis als "harmlos" anzusehen. Leider ist dies schon bei der Droge Alkohol passiert.

Grundsätzlich wäre es besser,

auch die "legalen" Drogen wesentlich strenger zu regulieren!
Gerade die fremdschädigenden, z.B. das Rauchen. In fast allen anderen Ländern funktioniert das doch auch - nur D-Land hinkt weit hinterher, Korruption und Lobbyarbeit sei Dank!
Wieso kann man nicht spezielle, abgasdichte Raucherhäusschen einrichten in Fußgängerzonen usw.? Wo liegt das Problem? MUSS ich mit meinen Kindern ständig zugequalmt werden, wo immer man mal sich an der "frischen Luft" aufhalten will? Die Minderheit der RaucherInnen terrorisiert dadurch überall große Mehrheit der Nichtraucher ohne im entferntesten Rücksicht nehmen zu wollen!

Krank

Es gibt hinweise das Cannabis eher hilft gegen Krebs jedenfalls wenn man es richtig zubereitet isst, das es der Lunge schaden kann liegt nicht am Cannabis sondern am Verbrennungsprozess. Alles was du in Papier einrollst und anzündest schadet der Lunge, aber wenn du es im Vaporizer verdampfst hast du zu 95% thc im Dampf und im vergleich zum rauchen so gut wie keine schädlichen stoffe.

Alkohol vs Cannabis

Vielleicht mal die Alkoholtoten (ca. 70000 p.A.) gegen die Cannabistoten ( 0 p.A.) stellen? Meine Meinung: Alkohol extrem Besteuern - Cannabis freigeben (inhalieren kann man's mit Vaporisatoren) - für eine friedlichere Welt. Und auch: Cannabis ist keine Jugenddroge - manche Menschen begleitet es durchs Leben...

Cannabis Legalisierung rational sehen

Es kommt doch immer auf die Auswirkungen an, die eine Droge haben kann.
Heroin, Koks und und ähnliches ist aus gutem Grund nicht erlaubt - denn sie können in kürzester Zeit zum Tod führen.
Tod durch Cannabis? Noch nie was von gehört. Liegt daran dass noch keiner an Cannabis gestorben ist.

Alkohol ist gefährlich, aber in unserer Gesellschaft und Tradition fest verankert. Cannabis ist eben nicht verankert und deshalb wird das jetzt auch als "Einstiegsdroge" deklariert. Da Frage ich mich aber, ob es am Cannabis liegt oder daran, dass es einfach illegal ist.

Wir sollten uns auf rationaler Ebene verständigen und ich sehe keine Nachteile von legalen Cannabis Konsum. Wer Cannabis rauchen will darf es rauchen, wer nicht, der halt nicht. Ich entscheide ja auch nicht wer welches alkoholische Getränk zu sich nehmen will, nur weil ich etwas mehr oder weniger mag.

11:31, friedrich peter...

>>Die Niederlande haben es vorgemacht. Seit Jahren sind sie der Hauptumschlagsplatz von Drogen aller Art in Europa geworden. Polizei und Zoll sind unterwandert. Es gibt Städte und Gegenden wo man sich nicht mehr frei bewegen kann. Darüber kann auch nur noch zum Teil berichtet werden. Der Versuch nur Soft Drugs zu zulassen funktioniert nicht in der Praxis.<<

Warum kann darüber nur noch zum Teil berichtet werden?

Sie waren noch nie in Galizien, oder?

Da sind ganze Hafenstädte unter der Kontrolle der Mafia, und Santiago de Compostela hat eine Seite, von der ein braver Pilger nichts ahnt.

Woran liegt das?

An der ungeheuer schmugglerfreundlichen, zerklüfteten Küste.

Woran liegt es in den Niederlanden?

Das Land hat eine lange Küstenlinie, auf der sich Hafenstadt an Hafenstadt reiht.

Ebenfalls schmugglerfreundlich.

Die Niederländer nehmen, nach jeder verfügbaren Statistik und meiner persönlichen Erfahrung zu urteilen, weniger harte Drogen als die meisten anderen Europäer.

Wird nicht Cannabis in der

Wird nicht Cannabis in der Schmerztherapie und anderswo als Medikament eingesetzt?
Es gibt aber auch bei anderen Medikamenten den Missbrauch und dadurch die Abhängigkeit.
Es gibt keine Möglichkeit festzustellen wieviel THC jemand im Blut hat ohne Blutabnahme, oder habe ich da was nicht mitbekommen?
Wie wird mit denjenigen verfahren die bei einer Verkehrskontrolle positiv auf THC getestet werden?
Usw.
Es geht aus meiner Sicht nicht alleine um die Aufhebung des Verbotes, sondern vor allen Dingen um den Umgang mit dieser Droge im täglichen Leben, oder?

Fathaland

"Kriminell ist etwas, weil es verboten ist."

Falsch.

Kriminell ist Verhalten, mit dem Wissen, dass es anderen Schaden zufügt.

Dieses Verhalten ist verboten, völlig zurecht.

Mich würde interessieren, was

Mich würde interessieren, was dieser Polizeibeamte für einen Nutzen hat, dass er ein durch dritte schadenzufügendes Verhalten legalisieren will.

12:10, Bayuware

>>Es ist der Offenbarungseid des Rechtsstaats und der freien Gesellschaft gegenüber der organisierten Kriminalität.
Wenn das Recht nicht mehr durchgesetzt werden kann, hat das Verbrechen gewonnen.<<

Diese Art Recht konnte noch nie durchgesetzt werden.

Selbst in den USA nicht, wo bestimmt 70% der Gefängnisinsassen wegen kleinerer Drogendelikte einsitzen. Gleichzeitig hat das Land ein immenses Drogenproblem.

Ach, ich vergaß, das wird ja gelöst sein, wenn die Mauer an der mexikanischen Grenze steht. Dann gibt es kein Oxycodon mehr bei Walmart...

Die DrogenmafiA wird sich

Die DrogenmafiA wird sich freuen, wenn ihr "Gewerbe" legalisiert wird, dann kann sie sich völlig ungestört auslassen und expandieren.

So wie im Verbrechenssektor Menschenhandel und Zwangsprostitution. Der floriert seit der Legalisierung vom Verkauf, Vergewaltugung und der Versklavung von Frauen ja auch.

Was übrigens das zweite Standbein der Mafia ist.

Nein, Verbrechen zu legalisieren ist selbst ein Verbrechen.

Etwas wirf nicht besser, nur

Etwas wirf nicht besser, nur weil mans erlaubt.

Antiautorutäre Erziehung war auch nicht brauchbar.

Es ist richtig, Dinge die andeten Schäden zufügen. Zu verbieten.
Das ist eine logische Konsequenz im Sinne des Humanismus.

Humanismus selbst gegen reinen Pragmatismus zu ersetzen, ist ein Schaden am Gemeinnutzen.
Das darf nicht sein.

Cannabis-Verbot

Für Schwerstkranke halte ich das für sehr gut und hilfreich ! Aber für den Rest der ganzen Abhängigen glaube ich nicht an das Gute sondern sehe eher die Tür etwas geöffnet die dann später weit auf sein wird. Und dann ist es nicht mehr aufzuhalten das wir überflutet werden von dem Zeug welches vielen Kindern und Jugendlichen das gesamte restliche Leben völlig verderben wird.

Einstiegsdroge?

Cannabis ist keine Einstiegsdroge.
Alkohol ist die primäre legale Droge, die potentiellen Konsumenten anderer Drogen aufzeigt, das mit solchen Stoffen erhebliche bewußtseinsverändernde Rauschzustände erreicht werden können.
Denn wie der Volksmund schon preisgibt, kann man mit Alkohol sich "Sexualpartner schönsaufen" und "Kummer herunterspülen". Alles das können sie mit Koffein oder Nikotin nicht machen. Es ist der Alkohol, der diesen Weg aufzeigt.

Bitte auch hier keine

Bitte auch hier keine Whataboutismen.

Jeder Schaden, und sei er nur gedanklicher Natur, der abgewendet werden kann, muss abgewendet werden.

Verbote haben einen normativen Sinn.
Insbesondere, wenn es um Frendschädigung, wie Dealen geht.

Das ist absolut intolerabel.

Die sexuelle Versklavung vin

Die sexuelle Versklavung vin Frauen erfreut sich seit der Legalisierung der Selben ja auch größter Beliebtheit.

Wer fragt da noch nach Menschenrechten?

Die Menschenhändler freuts um so mehr.

Nein, es gibt einfach Dinge, die einfach niemals toleriert werden dürfen.

Aber leider von zu Vielen toleriert werden, wenns um die persönliche Befriedigung oder Bereicherung geht.

Drogenhandel und

Drogenhandel und Menschenhandel...

zwei Verbrechensbereiche gehen Hand in Hand.

Der eine ist schon legal.
Ich frage mich manchmal, welche Persönlichkeiten da politisch am Werk sind.

Einseitigkeit

Ich bin für die Legalisierung von Cannabis, aber die Gegenseite findet keinerlei Darstellung. Schade.

Realist

Cannabis sollte auf jeden Fall legalisiert werden. Ich denke das man es so wie in Amerika handhaben sollte. Wenn man es überall legal kaufen kann, fehlt irgendwie der Reiz des Verbotenen. Dann noch die Mehrwertsteuer drauf und Vater Staat hat auch was davon. Ich denke das ein besonnener Umgang mit dieser Jahrtausend alten Kulturpflanze keine Probleme bereitet. Vielleicht bricht die Tabak oder Alkohollobby ein bisschen, aber was solls.

@ StöRschall

Sei mir nicht böse, aber Du schreibst sehr viel ahnungslosen Unsinn.

Ich bin Hanffreund, seit 47 Jahren.

Der erste Hit von Louis Armstrong, in den 20ern, hieß "Muggles". Ein damals geläufiger Ausdruck für Cannabiszigaretten.

Und da sind wir auch schon beim Grund des Verbotes.

Bis in die 60er rauchten die Bauern bei uns Knaster. Das war Hanf.

Als aber die weiße Jugend der USA in den 40ern anfing, "schwarze" Musik zu hören und auch Gewohnheiten schwarzer Amerikaner wie Louis Armstrong zu übernehmen, war das der Untergang des Abendlandes.

Die Rassen gehörten doch getrennt!

Und dann kamen auch noch die Hippies, um Gottes Willen!

Die Kriminalisierung von Cannabis war rein ideologisch motiviert.

Schau Dir mal den Film "Reefer Madness" an. Findest Du bei YouTube.

fehlinformiert

Die Debatte um die Legalisierung von Cannabis ist kaum zu ertragen. Unter den Befürworten und Gegnern kursieren die schrägsten Märchen und Fehlinformationen.
Cannabis ist weder harmlos noch "Einstiegsdroge" und auch nicht die erste psychoaktive Massendroge.
Am Beispiel vom Alkohol lässt sich gut erkennen, dass der mündige Umgang mit der Droge sowohl glücken als auch missglücken kann.
Ich habe wenig Angst vor den Folgen der Entkriminalisiserung. Man beobachtet täglich viele Menschen, die im Umgang mit ihren persönlichen Suchtmitteln die kreativsten Kompromisse eingehen. Kaum einer, der im Laufe seines Alterns wirkliche Selbstdisziplin bewahrt.
Natürlich schaffen wir es auch ohne Cannabis. Aber warum? Bewegunsmangel, Völlerei, Tabak, Alkohol, Koffein und andere psychoaktive Genussmittel sind kaum nötig aber gern gesehen.

14:30, StöRschall

>>Drogenhandel und Menschenhandel...

zwei Verbrechensbereiche gehen Hand in Hand.

Der eine ist schon legal.
Ich frage mich manchmal, welche Persönlichkeiten da politisch am Werk sind.<<

Was ist legal? Menschenhandel? Drogenhandel?

Nu mach bitte mal halblang.

Darstellung: