Kommentare

Und wer bezahlt die Experten sonst?

Den Vorwurf, das Facebook die Experten bezahlt hat, finde ich einigermaßen lächerlich. Die meisten Menschen arbeiten für Geld. Der implizite Vorwurf ist, dass die Aussage gekauft wurde, die App für Kinder geeignet sei. Sind die Namen der Consultants veröffentlicht worde? Wurde mit ihnen geworben? So weit ich das sehe, nicht. Also handelt es sich um einen ganz normalen Beratervertrag: Ein Unternehmen (Facebook) stellt einen Mangel an Expertise (Kindereignung) fest und beauftragt Externe (Experten), die Entwickler mit ihrem Wissen zu unterstützen. Passiert so täglich hunderttausendfach. Wenn sich NGOs dort ausgeschlossen fühlen: Haben sie Facebook im Vorfeld angeboten, zu unterstützen? Gab es das Angebot eines Miteinander? Oder versuchen sich hier Organisationen zu profilieren? Ich persönlich finde Facebook überflüssig, aber die Absicht war gut. Vielleicht schaffen es die Interessengruppen, für Version 2.0 zusammen zu arbeiten.

Experten ...

... werden immer bezahlt.

Daher nennt man ihre Arbeiten auch "Gefälligkeitsgutachten".

Nicht umsonst heißt es: "Zwei Experten - drei Meinungen"

Experten arbeiten für Honorar

Ich verstehe Ihre Kritik nicht. „Doch die Experten erhielten Geld dafür.“zit.TS. Wofür genau? Dafür, dass sie ein Gutachten gefertigt haben? Das wäre ja durchaus üblich, jeder macht seine Arbeit üblicherweise für Geld.
Oder meinen Sie, es sei Korruption gewesen, d.h. Geld ohne Leistung? Das müssten Sie dann belegen, oder?

Warum nicht bezahlen?

Ich schließe mich meinen Vorrednern an, da auch ich nicht verstehen kann, wo das Problem liegen soll, wenn man Experten für ihre Arbeit bezahlt.

Lasst doch mal die Kinder in

Lasst doch mal die Kinder in Ruhe mit dem Schei... und schickt sie mal auf den Spielplatz. Da gibt es genug soziales Netzwerk (genannt Nachbarschaft und Freundeskreis).

Experten

Wenn ich umsonst etwas nutze, dann bin ich nicht der Kunde, sondern die WARE, und dass schon so früh wie möglich - aus Sicht der großen Konzerne.

Es gibt aber auch andere Experten: der Hirnforscher Manfred Spitzer erklärt Ihnen die Auswirkungen des Medienkonsums auch kostenlos nachvollziehbar bei youtube, mit allen dazugehörigen Studien, die man selbst überprüfen kann... Also sagen Sie es weiter! (Nur leider haben wir Eltern für sowas in der Regel keine Zeit.)

Experten werden...

dafür bezahlt ,das sie die Meinung des Auftraggebers glaubwürdig erklären...

'Der Konsument' - wieder wird

'Der Konsument' - wieder wird man das Eiapopeia vom Konsumenten singen, der (bzw. die) ja durch seine /ihre Entscheidung bestimmt, was sich auf dem 'Markt' durchsetzt. Diese lahme Ausrede verschleiert nur, dass die mächtigen Konzerne letztlich machen, was sie wollen, und das ist Profit und Brainwashing. Der oder did Konsument/in lernt, was sie 'zu wollen hat', und da fängt man mit der Manipulation am besten schon im Kindesalter an. Früher nannte man sowas 'totalitär', heute ist es 'Freiheit' - man kann ja entscheiden...

Experten werden

immer bezahlt und liefern das Entsprechende ab was gefordert wird, war auch noch nie anders.
Kinder benötigen auch keine Apps oder Chats bei was auch immer, Licht, Luft und gutes Essen damit Sie aufwachsen können.
Und in der Schule ein paar gute Lehrer die noch in der Lage sind Grundwissen zu vermitteln, das ist heute schon schwierig.
Und Eltern die sich kümmern um die Kinder und selber gute Arbeit haben, dann sind die ganzen Blasen und Chats nicht nötig.

Wir selber sind ohne das Zeug aufgewachsen und die Kinder mussten das auch wenn sie wollten von Ihrem Geld bezahlen.

Es wird von der Industrie und Werbung einfach ein Bedarf geschaffen der eigentlich gar nicht nötig ist.
Es soll ja Menschen geben die reden einfach miteinander.

Gruß

Facebook ist nicht

das Rote Kreuz,
die Caritas,
der Kinderschutzverein...
Facebook ist ein Konzern, der mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln - auch unter freier Interpretation von Gesetzen und Regeln - danach strebt, Profite zu maximieren und Menschen von sich und seinen "Dienstleistungen" abhängig zu machen.

Wer was anderes glaubt, den können solche Veröffentlichungen wie die über die Kinder Chat App vielleicht noch überraschen.

Facebook und artverwandte Konzerne kontrollieren und steuern inzwischen das Denken der Mehrheit der unter 30-jährigen.

Re: "Bezahlte Experten"

Natürlich müssen alle Experten Geld verdienen.
Aber es macht einen Riesenunterschied, ob die Experten für das Gutachten vom Auftraggeber bezahlt werden, oder ob es sich um öffentlich bestellte und vereidigte Gutachter oder um Gutachter einer neutralen Institution handelt.
Deswegen kann man diesen Versuch von Facebook, sich Seriosität bescheinigen zu lassen, ohne über das Zustandekommen des Gutachtens vollständig und richtig zu informieren, nur als vorsätzliche Täuschung der Öffentlichkeit und der zuständigen staatlichen Stellen bezeichnen.

Und damit sind die von Facebook vorgelegten Gutachten eben nicht mit ordnungsgemäß erstellten Gutachten zu vergleichen.

Experten

Der Begriff 'Experte' wird zunehmend (auch auf der TS) inflationär gebraucht. Ihre Meinung wird der eines Richters gleichgesetzt und ebenso aufgefasst: wenn einem deren Meinung passt, sind diese Menschen Götter, wenn nicht, dann sind sie gekauft, unfähig, politisch...

Zudem wachsen die Experten wie Pilze aus dem Boden. Wird ein 'Experte' gefragt, ist er der Größte, wird er nicht gefragt, dann sind diejenigen, die gefragt wurden für ihn – siehe Ende vorheriger Absatz.

Ich habe den Eindruck, dass vielen Menschen der gesunde Menschenverstand abhanden gekommen ist (oder genommen wurde?). Ob Experte, Richter, Politiker, Manager... alle sind fehlbare Menschen, manche sind gut, manche mäßig und manche schlecht. Besser werden diese Menschen, wenn wir als Kollektiv sie kritisch betrachten und nicht für Götter halten. Aus Fehlern lernt man, daher sind diese aufzudecken und nicht zu vertuschen. Und dafür haben Journalisten ihrer Funktion als vierten Gewalt nachzukommen.

Eventuell unterschiedlich Gesichtspunkte

Laut Artikel ist die App laut den Experten "sicher". Wie immer "sicher" hier definiert ist. Das kann sich auf Schutz vor Hacking beziehen oder auf die Gefahr, in der Kinderapp auf Fakeprofile von Pädophilen zu treffen beziehen. Oder auf sonst was. Das wird leider nicht klar.
Ob so eine App die Entwicklung der Kinder negativ beeinflusst, wie die Kinderschutzorganisationen befürchten mag ein ganz anderer, berechtigter Aspekt sein.
Zeit, die Kinder in "sozialen Medien" verbringen geht von der Zeit für echte Sozialkontakte ab. Deswegen würde ich als Vater so etwas möglichst lange vermeiden wollen.
Dass Experten bezahlt werden ist normal. Nehmen wir mal an, Facebook engagiert namhafte Journalisten als Berater gegen Fakenews. Arbeiten die dann ehrenamtlich oder erwarten die ein Honorar? Und wenn sie eines bekommen, sind die dann gekauft und damit per se unglaubwürdig?

waaaas ein Multikonzern

bedient sich unseriöser Praktiken und wird dabei von den Behörden gedeckt?

Das ist ja unerhört und niemals dagewesen... würde ich sagen, wenn wird 1903 hätten.

Jetzt mal ohne Sarkasmus weiter, unser Verständnis von Gerechtigkeit und Moral ist in den letzten 30 Jahren so dermaßen vor die Hunde gegangen, dass man sie getrost als Tod bezeichnen kann.

Es zählt nur noch der Profit, auf welche bzw. wessen Kosten das geht ist vollkommen egal und um die Zukunft schert sich auch niemand.

Und solange kräftig in die Parteikassen gespendet wird, wird dagegen von Seiten der Politik nix getan.

Erwachsene sollten Vorbild sein!

Eine Gesellschaft ist immer nur so stark wie das schwächste Glied. Eine Gesellschaft wird aber nicht besser, wenn man in seiner gewonnenen Erkenntnis badet und von oben herunter schaut auf alle scheinbar dummen Bürger, die diese Erkenntnis noch nicht haben.
Kinder gehörten zu dieser Gruppe der schwächsten Glieder, denn sie lassen sich leicht beeinflussen und prägen.
Man wird von morgens bis abends über die Medien angelogen, manipuliert und Schlechtes wird als Gut angepriesen. Kinder können sowas noch weniger unterscheiden.
Daher brauchen Kinder einen Filter. Dieser Filter sollten die Eltern sein. Ob die immer wissen, was gut und schlecht ist, lassen wir mal dahingestellt, aber Kinder glauben fast alles mit 6 Jahren. Darum sollte man solche Apps erst gar nicht erlauben, egal welcher Experte es als gut bescheinigt. Kinder sollten andere Dinge lernen. Eltern sollten aber auch als Vorbild voran gehen und nicht selbst stundenlang mit sowas ihre Zeit vergeuden. Facebook wird überbewertet.

Kinder müssen vor Facebook und Co. geschützt werden

Eine Anmeldung sollte nur mit gültigem Personalausweis möglich sein - und das ab 18 Jahren. Das würde auch Fake-Accounts von potentiellen Kinderschändern und Konsorten verhindern.
Wenn ich schon das Wort "Kinder-Chat-App" sehe, bekomme ich Gänsehaut. Diese Geier-Konzerne, die unsere Kinder mit Werbung und Propaganda füttern, und Betrügern Tür und Tor öffnen, haben aber leider freie Hand. Mir graut schon davor, wenn meine beiden Kinder damit anfangen.
Was waren das noch für Zeiten, als man sich zum plaudern und spielen persönlich traf, und man noch echte Freunde im echten Leben hatte.

Facebook ist am Gewinn interessiert und nicht am Kindeswohl.

@08:29 von mwm
"Acht Wochen nach dem Start der App haben Golin und mit ihm weitere fast 100 Experten Facebook-Chef Mark Zuckerberg aufgefordert, die App wieder einzustellen. Sie gefährde nach Ansicht der Experten Kinder in ihrer Entwicklung."

Dem Artikel zufolge ist es nicht nur Profilierung der wichtigsten Kinderschutzorganisationen.

Das Problem ist die Lüge vom "kostenlosen" Angebot im Internet. Facebook, Google etc. sind Konzerne, die Geld verdienen wollen.
Deren Interesse ist es, neue Verdienstmöglichkeiten aufzutun.
Und natürlich finden sich - für gutes Geld - auch immer "Experten", die im Sinne ihres Auftraggebers arbeiten.

Hier im Forum wurde schon berechtigterweise auf die Vorträge Prof. Spitzers verwiesen.

@Eventuell unterschiedlich Gesichtspunkte 10:08 von dr.bashir

Es gibt keine 'sichere' App.
Zumal wenn sie im offiziellen Store von Google oder Apple veröffentlich wird,
da man dort im Zweifel der 'Willkür' des Betreibers ausgesetzt ist.

Andererseits ist in den 'nichtoffiziellen Stores' die Gefahr der Malware noch höher.
Deswegen gibt es eigentlich nur einen halbwegs seriösen und sicheren Store,
der auch zahlenmässig relevant ist: Das ist noch Fdroid.
Zumal man den Quellcode selbst nachprüfen kann,
was ja bei Google und Apple tendenziell nicht mehr möglich ist,
will man nicht auf ein 'Custom-ROM' ausweichen.

@Facebook ?? Kindeswohl. 11:01 von krittkritt

"Hier im Forum wurde schon berechtigterweise
auf die Vorträge Prof. Spitzers verwiesen."

Das ist das eine aus der naturwissenschaftlichen Sicht.
Aber es gibt ja auch noch die 'soziologische' Sicht.
Und da muss man feststellen, dass jeder Jugendliche in weitgehend
streng kontrollierten Spielhallen (ab 18!) gehen muss, um am Automaten zuspielen.

Auf einer App wird dies mit der Entwicklung der sog. 'Loot-Boxen'
von den Herstellern massiv unterlaufen.

Mein Enkel (14 J.) zum Beispiel fiebert seit Wochen der Möglichkeit entgegen,
endlich die 20€ zusammenzubekommen, um einen beliebten Zusatz (!)
zu seinem bereits gekauften Spiel freischalten zu können.

Schöne neue Hirni-Welt kann man da nur sagen.

08:36 von Einfach Unglaublich

"Experten ...
... werden immer bezahlt.
Daher nennt man ihre Arbeiten auch "Gefälligkeitsgutachten"."
.
Arbeiten Sie für umsonst?

Zur Ehrenrettung von "Experten"

Nicht immer reden Experten ihrem Auftraggeber nach dem Mund. Ein intelligenter Auftraggeber akzeptiert auch negative Gutachten, die ihn eventuell vor Fehlentscheidungen und -investionen bewahren.
Es gibt natürlich auch Gefälligkeitsgutachten zu Marketingzwecken.
Deswegen ist die Tatsache, dass Experten bezahlt werden für sich keine hilfreiche Info. Man muss immer die Studie für sich anschauen.
Zum Beispiel könnte ich mir gut vorstellen, dass diese Experten gar nicht beurteilen sollten, ob die Kinder durch die App in ihrer Entwicklung beeinflusst werden oder was Facebook mit den dadurch gewonnen Daten macht.
Dann ist die Studie an sich nicht falsch, beleuchtet aber eben nicht alle relevanten Aspekte. Das kann eine einzelne Studie nie.
Da liegt es natürlich am Auftraggeber, wenn er Fragen, die möglicherweise negativ beantwortet werden, gar nicht stellt.

Firmen die via facebook ...

facebook selbst und und Firmen, die via facebook ihre "Kundenbeziehungen" pflegen, werden nicht nur von mir, sondern von immer mehr Nutzern aller Altergruppen gemieden.

Wer FB professionell nutzt, hat weder die good praxises der Compliance noch die Datenschutzbedürfnisse von Kunden verstanden.

üblich...

1. Schön, dass das Thema Lobbyismus und "Experten" von der Tagesschau endlich aufgegriffen wird. Einige sehr gute Reportagen der öffentlich rechtlichen, bzw. Wissenschaftler wie Chomsky tun das seit Jahrzehnten, aber gut, dass das Thema jetzt auch in den Nachrichten angekommen ist.

2. Das ist absolut üblich. Es sei jedem wärmstens empfohlen, den Namen jedes "Experten", der zu etwas wichtigem zitiert oder interviewt wird, in Wikipedia oder Lobbypedia nachzuschlagen, und sich selbst ein Bild zu machen. Da werden z.B. zum Thema Rente und private Altersvorsorgegerne mal Leute schlicht als Prof. (Raffelhüschen oder Rürup z.B.) vorgestellt, obwohl sie 95% ihres Einkommens im Aufsichtsrat einer (oder mehrerer)Rentenversicherung verdienen. Und halt entsprechend "unabhängig" sind.

3. Kinder sind unerfahren und enorm verwundbar durch Werbung. Deshalb liebt das Marketing Kinder, und geht mit aller Macht auf sie los. Wer da die einschlägigen NGOs ignoriert, darf sich über Kritik nicht wundern.

@ 11:16 von artist22 - Vielen Dank!

"... jeder Jugendliche in .. kontrollierten Spielhallen (ab 18!) gehen muss, um am Automaten zuspielen.

Auf einer App wird dies mit .. den sog. 'Loot-Boxen'
von den Herstellern massiv unterlaufen.

Mein Enkel (14 J.) zum Beispiel fiebert seit Wochen der Möglichkeit entgegen,
endlich die 20€ zusammenzubekommen, um einen beliebten Zusatz (!)
zu seinem bereits gekauften Spiel freischalten zu können."

Wie gesagt, Kinder sind in aller Regel unerfahren und naiver als die meisten Erwachsenen, und selbst unter denen gibt es viele, die ihr Geld für Klingeltöne, 0190er-Nummern, homöophatische Medizin und überteuerten Homeshopping-Kram ausgeben.

Entsprechend müssen gerade Kinder hier besonders geschützt werden. Zumal die Methoden gerade online manchmal so richtig dreckig sind...

"Baue Deinen eigenen Streichelzoo online. Teilnahme kostenlos! Süße Ponys!"

Drei Wochen später...

"Deine Tiere sind krank. Hole Dir für nur 20€ das Tierarzt-Addon, oder alle Deine Ponys werden alle sterben!"

Kein Mitleid

Experte hin, Experte her - na und ?! Wer bei diesen US-Datenkraken mitmacht, weiß doch heutzutage ganz genau, wem er sich ausliefert. Selber schuld, so viel Dummheit verdient kein Mitleid.

@ 11:01 von krittkritt

"Das Problem ist die Lüge vom "kostenlosen" Angebot im Internet. Facebook, Google etc. sind Konzerne, die Geld verdienen wollen.
Deren Interesse ist es, neue Verdienstmöglichkeiten aufzutun.
Und natürlich finden sich - für gutes Geld - auch immer "Experten", die im Sinne ihres Auftraggebers arbeiten."

Wenn das schon die meisten Erwachsenen nicht verstehen, wie kann man das dann von Kindern erwarten?

"Wenn Du kein Geld bezahlst, bist Du auch nicht der Kunde. Dann bist Du die Ware!

Gerade Facebook tauscht die Möglichkeit der Selbstdarstellung gegen Daten, Zeit und Aufmerksamkeit. Kunden sind die Werbetreibenden. Denen verkauft Facebook die Daten und die Aufmerksamkeit seiner Nutzer.

Unter den Erwachsenen muss jeder selber wissen, ob er da mitmacht. Ich tue es nicht, die Mehrheit tut es.
Bei Kindern... habe ich da eher Magenschmerzen. Zumal die "Experten", die das ganze abgesegnet haben nicht unabhängig sind, sondern Facebook-Angestellte.

Hirni-Welt

@artist22
Schon mal ein Auto getunt? Warum etwas verändern, was bereits gekauft wurde? Schon Mal ein Sammelalbum gekauft und dann zusätzlich weitere Tütchen? Warum sollte man etwas woran man Spass hat bezahlen?

Nur weil etwas eine Software ist, bedeutet das nicht, dass es minderwertig sein muss. Sie beschreiben sich als Großvater und sind damit genau wie ich nicht mehr Teil dieser Generation. Man muss nicht alles verteufeln, nur weil man selbst es nicht so getan hätte.

Das wirklich Schlimme daran

Das wirklich Schlimme daran ist, dass es viele Eltern gibt, die nicht mehr un der Lage sind, die Entwicklung ihrer Kinder in eine einigermaßen gesunde Richtung zu regulieren.
Viele Eltern scheitern alleine schon daran überhaupt zu entscheiden, was sie regulieren müssten, wo sie eingreifen müssten und wo und wie in welchem Alter sie wann eingreifen müssten, um zu regulieren.
Die Kinder dieser Eltern sind also auf familienexterne Regulation angewiesen, bevor es unreguliert ungesund für sie wird.
Familienexterne Regulation kann nur von gesetzeswegen her stattfinden.

Soziale Medien sind NICHT die objektive Realität. Sie kann sich aber zur subjektiven entwickeln für Erwachsene. Kinder sind kognitiv nicht in der Lage zwischen beidem zu unterscheiden, schon gar nicht emotional. Das geht erst in rel. hohem Entwicklungsalter.

Der Umgang damit muss Kindern also beigebracht werden.
Und sie sollten stets dabei begleitet werden...

@Frank_Furter

Facebook und artverwandte Konzerne kontrollieren und steuern inzwischen das Denken der Mehrheit der unter 30-jährigen.

Umso wichtiger, dass unsere Politik diese Konzerne möglichst schnell in ihre Grenzen weisen, bevor wir kaum noch Politiker haben, die keine Fratzenbuch-Gehirnwäsche durchlaufen haben.

Gegenfrage...

@ 11:22 von Stefan T
"08:36 von Einfach Unglaublich

"Experten ...
... werden immer bezahlt.
Daher nennt man ihre Arbeiten auch "Gefälligkeitsgutachten"."
.
Arbeiten Sie für umsonst?"

Nicht der Punkt. Aber stellen wir uns vor, wir beide stünden, meinetwegen wegen irgendeiner Nachbarschaftsstreitigkeit, vor Gericht. Wer sollte Ihrer Meinung nach den Richter bezahlen. Wär das ok wenn ich das mache?

Oder Sie wollen mein Haus kaufen. Der Gutachter, den ich bezahlt habe, sagt, es wäre 700.000 wert. Glauben Sie dem?

Eben...

@ 12:00 von Enferax

"Hirni-Welt

@artist22
Schon mal ein Auto getunt? ... Warum sollte man etwas woran man Spass hat bezahlen?

Nur weil etwas eine Software ist, bedeutet das nicht, dass es minderwertig sein muss. Sie beschreiben sich als Großvater und sind damit genau wie ich nicht mehr Teil dieser Generation. Man muss nicht alles verteufeln, nur weil man selbst es nicht so getan hätte."

Dann lassen Sie mich kurz erklären, warum Artist22 recht hat:

In einem Computerspiel stecken 10.000e stunden Arbeit. Game Engine, Design, Geschichte, Dialoge, Tests...
In einem Addon stecken noch tausende Stunden Arbeit. Game Engine und teilweise Design können übernommen werden, der Rest bleibt.
Entsprechend bin ich auch bereit für ein Spiel 10-40, und für ein Addon 5-15€ zu zahlen.
Erstellung und Freischaltung eines Zusatzes hingegen ist in wenigen Stunden erledigt.
Dafür den Preis eines vollwertigen Spieles zu verlangen *ist* generationenübergreifend Wucher, oder 'Abzocke'...

@ 12:12 von BotschafterSarek & Frank_Furter

""Facebook und artverwandte Konzerne kontrollieren und steuern inzwischen das Denken der Mehrheit der unter 30-jährigen."

Umso wichtiger, dass unsere Politik diese Konzerne möglichst schnell in ihre Grenzen weisen..."

Pfft... und Bild, RTL und Co. kontrollieren und steuern einen großen Teil der über 30-jährigen.
Immer mehr der höchsten Führungspositionen sind mit BWLern besetzt, die während ihres Studiums viel Milton Friedman gelesen haben, aber keinen Karl Marx, und entsprechend einseitig führen und entscheiden.
Es gibt für die USA Untersuchungen, dass der Wille der oberen 0,1% deutlich häufiger politisch durchgesetzt wird als der der restlichen 99,9%. In einer Demokratie.
Neoliberale Parteien in Deutschland haben bei den letzten Wahlen über 50% der Stimmen bekommen. Obwohl sie nachweislich Politik für das oberste 1% macht, und gegen den Rest.

Marketing und Beeinflussung waren schon lange vor Facebook ein großes Problem, ebenso Alternative Fakten.

"Gekaufte Experten bei

"Gekaufte Experten bei Facebook"

Experten werden nicht nur bei Facebook gekauft, das ist mittlerweile Standard Operating Procedure bei allen in der Industrie und Politik.

Das schlimme ist, dass dieser

Das schlimme ist, dass dieser von vielen Experten kritisierte und fragwürdige Daten-Sammler-Verein noch von den Medien, darunter auch die TS, unterstützt wird.
.
Menschen sind ja anscheinend zu blöde um zu lesen, das Radio einzuschalten oder den Fernseher.
Daher: "Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter, Google, YouTube und WhatsApp! (Oder nutzen Sie unsere App!)"
.
Wir haben uns bestens im Internet, Facebook und im Büdchen um die Ecke informiert und präsentieren Ihnen Prognosen, die nicht stimmen, persönliche Meinungen und spiegeln unsere politische Meinung wieder!
Dafür werden ihre Daten gesammelt und sie erhalten als kostenlosen Service auf sie zugeschnittene Werbung! Und das alles umsonst!
.
Traurig, das "öffentlich-rechtliche", aus Zwangsbeiträgen finanzierte Einrichtungen das mitmachen.

Facebook und ... kontrollieren und steuern 12:12 Botschafter Sar

Das haben selbst einige der 'Macher' begriffen:
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/apple-chef-tim-cook-wuerde...
kurz: https://1clickurls.com/wc7BHrQ

Wenn selbst der Apple-Chef das so sieht..
dass man Kinder schützen muss.

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