Ihre Meinung zu: EU-Kommission stellt Steuerpläne für Internetkonzerne vor

21. März 2018 - 5:50 Uhr

Nach langer Diskussion präsentiert die EU-Kommission Pläne zur Besteuerung von Internetkonzernen. Künftig sollen sie dort zahlen, wo sie präsent sind - und nicht, wo es am günstigsten ist. Ist das praktikabel? Von Michael Grytz.

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Kommentare

Nicht praktikabel?

Warum muss man Nutzerdaten auswerten, um die Steuer zu ermitteln?
Dafür gibt es doch ein Zauberwort: Bilanzpflicht. So lange sich aber Global Player, von der Politik geduldet, hinter "Firmengeheimnissen" verstecken können, wird sich da nichts ändern.
Es liegt ganz einfach nicht an an den fehlenden Tools, sondern am fehlenden WOLLEN. Siehe Irland.

Die einzige gangbare Möglichkeit

ist eine EU-weite gemeinsame Steuer- und Finanzgesetzgebung unter Aufgabe der nationalen Rechte.

Aber so weit will offenbar keiner gehen.

Irland nicht der Steuereintreiber

"Irland ist eine Steueroase in Europa und bei weitem nicht die einzige, aber Irland steht dazu und geht zusammen mit dem Unternehmen gegen die Forderungen der EU-Kommission vor. Man sei nicht der globale Steuereintreiber für andere, so die Meinung der irischen Regierung."

Da hat Irland nicht ganz unrecht. Andererseits ist Irland ein EU-Nettoempfänger und es ist nicht einzusehen, warum andere EU-Staaten Geld an Irland überweisen sollten? Insbesondere weil die irische Regierung offensichtlich keine Lust hat selbst Steuern einzutreiben?

Man sollte mal darüber gerdet haben

Seit Jahrzehnten schleicht sich der die Menschheit "beglückende" Kapitalismus immer mehr aus der Verantwortung, und die Politiker schleichen hinterher. Es ist schon witzig, wenn Milliardäre davon reden, dass man die Kosten so niedrig wie möglich halten muss. Eben, denn sonst würden ja keine Milliarden dabei herausspringen. Und diesen Leuten mit Riesenvillen ist offensichtlich nicht klar, dass sie diese Milliarden den Staaten und den Beschäftigten durch Steuervermeidung und Unterbezahlung entziehen. Nein, sie betrachten sich noch als besonders tüchtig und werden darin von denen bestärkt, die um sie herumscharwenzeln.

Es ist doch keinem steuerzahlenden Bürger zu vermitteln,

warum diese Firmen, die Milliarden über ihren Auftritt in Deutschland verdienen, hier keine Steuern zahlen.
Sorry aber für mich kann das nur eines bedeuten, Korruption, Korruption, Korruption, in Deutschland mit Lobbyismus/Parteispenden verniedlicht.
Aber immer mit dem Finger in andere Länder zeigen und behaupten, die müssen erst einmal ihre Korruption in den Griff bekommen.
Und wann bekommen wir unsere Korruption in den Griff?

Endlich....

macht die EU, wofür sie da ist.

Wie sind ein attraktiver Markt für die Welt. Die Digitalisierung und das Onlinegeschäft verdrängt bisher gültige Geschäftsmodelle und die EU hat viele Jahre dem rasanten Wandel zugeschaut....

Bitte... macht es ordentlich. Holt euch ein junges Team nach Brüssel diskutiert was die Zukunft sein wird und was noch auf unsere Märkte zukommen wird und lauft der Zeit nicht hinterher.

Genau dafür haben wir Euch gewählt!

Die EU will...droht...macht

Die EU will...droht...macht deutlich...na da werden Google und Co aber mächtig Angst bekommen

Wo versteuern ?

Ganz klar dort, wo die Gewinne anfallen. Wenn der Google-Konzern für ein Produkt für Deutsche wirbt (und damit Werbeeinnahmen erzielt) muss der daraus resultierende Gewinn in Deutschland versteuert werden.
Was ist das Problem dabei ?

Und hier geht es nur darum,

Und hier geht es nur darum, die Möglichkeiten zur Steuervermeidung einzuschränken, die gesetzlich erlaubt ist, weil die Politik bisher unfähig war, diese zu verhindern.
Was ist denn mit den gesetzlich verbotenen Steuerhinterziehungen?
160 Milliarden Euro an Steuerhinterziehungen pro Jahr in der BRD!
1 Billionen Euro an Steuerhinterziehungen pro Jahr in der EU!
Da muss man nur die Steuerfahndung erweitern! Das ist sicher wesentlich einfacher als die Möglichkeiten zur Steuervermeidung einzuschränken.
Was genau wird da unternommen?

Steuergerechtigkeit

Jedes Unternehmen und jeder Konzern sollte in dem Land Steuern zahlen in dem der Gewinn erwirtschaftet wurde.
ALLE Großkonzerne würden also in jedem Land anteilig je nach Gewinn Steuern zahlen.

Da die EU dies aber bis heute nicht haben wollte, musste der kleine Bürgen in jedem EU-Lande diese Steuervergünstigungen/hinterziehungen bezahlen.

0,005 Prozent Steuer...

würde mich auch glücklich machen! Wäre aber sehr unsozial... so viel zur Ungerechtigkeit der EU Steuern gegenüber den USA... nichts ist schwarz oder weiß - es zählt immer das Gesamtpaket! Die bestenfalls für Werbung gesammelten Daten der Nutzer werden in der Handelsbilanz nie beziffert obwohl diese verkauft werden...
Ich wünsche einen schönen Tag!

Praktikabel: Nicht richtig nachgedacht?

Hier hat Michael Grytz wird es wohl nicht richtig nachgedacht:

Google und Facebook machen ihre EU Umsätze mit den werbetreibenden europäischen Unternehmen. Somit sind diese genauso einfach zu besteuern, wie der Verkauf von Produkten:

Zitat aus dem Artikel:
Praktikabel?
Beim Verkauf von konkreten Produkten wie denen von Apple ist eine Umsatzbesteuerung noch vorstellbar, aber wie soll das bei Google funktionieren, wo die Nutzer meist etwas suchen? Oder bei Facebook, sollen da Nutzerdaten ausgewertet werden und was sagen Datenschutzbehörden?

eigenes europäisches Steuersystem

Große multinationale Unternehmen sollten von Europa direkt über ein eigenes europäisches Steuersystem belastet werden. Die Mitgliedstaaten können dann weniger Geld nach Europa übertragen.

Beispiel Irland

Was mich an Irland besonders aufregt ist die Tatsache das dieses Land finanziell durch die EU mit zig Milliarden gerettet wurde.

Es zeigt aber auch ganz deutlich wie wenig Sachverstand bei der europäischen Gesetzgebung vorhanden ist und war. Noch schlimmer, wie Lobby anscheinend die Gesetze für sich selbst schreibt. Sonst wäre das alles nie möglich gewesen.

Die EU fällt dann lieber durch die Bananen Krümung, Form der Salatgurke oder das Ölfläschchen auf dem Tisch im Speiselokal auf.

Leider geht das aber auch national durch. Siehe Dieselgate wo letztendlich Verbraucher und Steuerzahler die Zeche und Steuern zahlen, die Industrie hingegen keine Strafen und nur sehr wenige bis keine Steuern. Man verlagert einfach den Hauptsitz, siehe Siemens.

Und da kommt der Punkt wo mich eine gewisse Entscheidungsfindung bei Wahlen nicht mehr wundert. Immer gepaart mit der geschichtlichen Wiederholung „die Ausländer sind schuld“. Ursache und Wirkung wird immer beflissentlich ausgeblendet.

Endlich!

Hoffentlich tut sich endlich was!

Das Verhalten der Konzerne ist eine Ohrfeige für fast alle Steuerzahler. Die zahlen nämlich inzwischen 30 - 45% Spitzensteuersatz auf jeden weiteren Euro.

Idee

Warum nicht alle globalen Konzerne die ihren Hauptsitz ausserhalb der EU haben, aber in der EU Geld verdienen die Steuer direkt an die EU zahlen lassen. Niemanden (keinem Staat) wird etwas weggenommen, die Steuer wird zentral von der EU festgelegt (hoffentlich ohne Einluss irgendwelcher Lobbyisten) und die EU hat von den Staaten unabhängige Einnahmen.
Das müsste dann natürlich für alle gelten - Internetgiganten, Handelshäuse (auch chinesische) usw.

Warum Steuern auf Produktivität?

Das ist das übernommene Steuersystem aus dem Mittelalter.
Vielmehr sollte man heute Gebrauch, Verbrauch und Besitz besteuern. Also Grundsteuern, Vermögenssteuern, Mehrwertsteuern, Umweltsteuern usw.
Weg von der Einkommenssteuer, dann fällt auch der Wettbewerb um den besten Steuerstandort weg.
Es ist wohl ein langer Weg dahin, aber am Anfang könnte eine höhere Mehrwertsteuer und eine geringere Einkommenssteuer stehen. Aber auch der Produktionsstandort in Form als Besitz, lohnt sich dann um so mehr, als das er günstiger produziert. Und günstig heißt nicht auf Kosten von Einkommen, sondern im schonenden Einsatz von Ressourcen, Energie und Umwelt bei best-möglicher Qualität und Quantität.

Wenn man sich im Kreis dreht, sollte man den Willen haben den Kreis zu verlassen. Und ich glaube ein solcher Umbau bedarf nur eine Region die anfängt und nicht die heutige Unmöglichkeit der Einigkeit und Einsicht der globalisierten Welt.

Das Prinzip nur der

Idiot zahlt noch ins solidar System ein und dazu gehören natürlich auch Steuern, muss schnellstens beendet werden, sonst zahlt bald keiner mehr ein.....

Aus meiner Sicht übrigens ein äußerst schlechter Kommentar für jemanden, der über Rundfunkgebühren ( sind im Grunde genommen auch Solidarbeiträge aus meiner Sicht )sein durchaus gutes Einkommen hat, sollte man vielleicht mal drüber nachdenken und sich nicht wundern wenn immer weniger GEZ Gebühren zahlen wollen, Solidarität ist was gegenseitiges.....

Schätzen

Steuerbeamte dürfen Gewinne auch schätzen – und das zehn Jahre zurück. Dass dies nicht passiert zeigt nicht ein 'Nicht-Können', sondern ein 'Nicht-Wollen' oder vielmehr ein 'Nicht-Dürfen'.

Im Übrigen ist es interessant, dass die Kommission sechs Monate nach der Wahl in Deutschland aktiv wird und nicht sechs Monate vor der Wahl.

Und wer denkt an die Kleinunternehmen?

Wenn ich als kleines oder mittelständisches Unternehmen europaweit digitale Dienstleistungen anbiete, ist das verheerend. Ich bin schon jetzt mehr oder weniger gezwungen wegen der bescheuerten Umsatzsteuer über Amazon oder Ebay zu verkaufen (und denen natürlich Geld zu zahlen) weil ich
a) nicht verhindern darf, dass auch aus anderen EU-Ländern in meinem Shop bestellt werden kann
b) die Umsatzsteuergesetzgebung des Bestellers kennen und befolgen muss - also die Gesetze von 28! Ländern.

Es verdienen hauptsächlich die "Großen" daran, die uns "Kleinen" die Suppe eingebrockt haben.

Wenn ich jetzt auch noch die Körperschafts- bzw. Einkommensteuergesetze jedes der 28 EU-Staaten kennen und befolgen muss, kann ich mein digitales Geschäft gleich zu machen.

Die Politiker sind geblendet von den "Großen" und vergessen leider wieder einmal die Auswirkungen auf die "Kleinen" und "Mittleren".

Und da soll man nicht resignieren?

EU stellt Steuerpläne für Internetkonzerne vor

Zunächst ist die angedachte Steuer so gering,daß man von Makulatur reden reden kann.
Aber das liegt ja im Trend.Führende Unternehmen wie die Bayer AG,Amazon und Starbuscks zahlen nur 3 bis 5 Prozent Steuern auf das EBIT.Und das nicht durch juristische Steuerhinterziehung,sondern durch legale Steuervermeidungsstrategien.Niedrigsteuergebiete im Inland,Innerkonzern Kreditvergabe,Patentboxen,Niedrigsteuerländer innerhalb der EU.

Für diese Unternehmen wären

aus meiner sicht Strafgebühren ( Strafzölle sind es ja nicht) sinnvoll, den hier sind die Amerikaner marktbeherrschend und verhindern die Entwicklung von Unternehmen in der EU; das würde den guten Donald schwer treffen, Bourbon und Harley und Jeans Hosen, das ist doch totaler Stuss....

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Am 21. März 2018 um 08:46 von COJO

"Vielmehr sollte man heute Gebrauch, Verbrauch und Besitz besteuern. Also Grundsteuern, Vermögenssteuern, Mehrwertsteuern, Umweltsteuern usw.
Weg von der Einkommenssteuer, dann fällt auch der Wettbewerb um den besten Steuerstandort weg.
Es ist wohl ein langer Weg dahin, aber am Anfang könnte eine höhere Mehrwertsteuer und eine geringere Einkommenssteuer stehen."

Haben Sie noch nicht davon gehört, dass es bereits Grundsteuer, Vermögenssteuer, Mehrwertsteuer ... gibt?
Was Sie vorschlagen, ist eine Entlastung der Reichen auf Kosten der weniger Begüterten, denn Mehrwertsteuer zahlt jeder Verbraucher... und der Geringverdiener kann nichts absetzen. Zu welchem Kreis Sie gehören, dürfte jedem klar sein.

Zustimmung

Bei den sonst so extrem unterschiedlichen, teils anfeindenden Kommentaren bzgl. fast allen Themen, fällt mir hier besonders eins ins Auge: eine einstimmige Empörung über diese an Abartigkeit grenzende Übervorteilung von Großkonzernen und die Ungerechtigkeit der Steuerverteilung (die ich mir so sehr in anderen sozialen und ethischen Themen wünschen würde) ..

.. und genau hier ändern die Regierungen --- nichts ..

Ich verstehe jedoch nicht, dass bei all dem Unmut, immer wieder die gleichen Ideologien gewählt werden, bzw. von den Enttäuschten noch nationalistischere, spaltende Selbstdarsteller ..

Frühzeitig

Da hat man ja richtig Frühzeitig reagiert, Mensch ich bin echt Baff wie schnell doch erkannt wurde was für einen Reibach die genannten Firmen in Europa machen. Wahnsinn das so Schnell jetzt eine Steuer kommt.. die hatten ja kaum Zeit sich stattlich zu bereichern.. kann man sowas in anderen Branchen auch erwarten? Ich glaube nicht, das ging einfach viel zu Schnell.

/Ironie aus

Als Tiger losgesprungen und als Bettvorleger gelandet.

Es würde mich wundern, wenn die EU sich wirklich trauen würde, die Internetriesen wirksam zur Kasse zu bitten. Jeder kleine Unternehmer wird gemolken bis das Rote kommt und die Großen machen Kohle ohne Ende und beteiligen sich nicht am Sozialwesen.

Gewinne werden privatisiert und Kosten und Risiken am besten sozialisiert. So sieht perfekte Abzocke in Europa aus.

@07:24 von realoo

"dort, wo die Gewinne anfallen. Wenn der Google-Konzern für ein Produkt für Deutsche wirbt (und damit Werbeeinnahmen erzielt) muss der daraus resultierende Gewinn in Deutschland versteuert werden.
Was ist das Problem dabei ?"

Woher wollen Sie wissen, wann, wie oft und mit welchem Profit Google für ein Produkt für Deutsche wirbt? Und: Woher wollen Sie ferner wissen, welcher (anteilige) Gewinn dadurch erziehlt wird? DAS ist das Problem.

Sie müssten ja jeden Nutzer von Google verfolgen, protokollieren, welche Werbung beim Aufruf des Nutzers kommt und dann noch nachhalten, welcher Anteil der Werbezahlung auf diesen einzelnen Nutzer entfällt und zusätzlich die speziell dieser Werbung anfallenden Kosten von Google abziehen plus einen Anteil für Gemeinkosten. Und Sie müssten auch noch wissen, das da ein Deutscher am Compi sitzt.

Das ist illusorisch.

@COJO

"Am Anfang könnte eine höhere Mehrwertsteuer und eine geringere Einkommenssteuer stehen. Und günstig heisst nicht auf Kosten der Einkommen..."
Interessanter Vorschlag von Ihnen, aber er hat doch meiner Meinung nach einen Denkfehler: wird die Einkommenssteuer durch die Mehrwertsteuer ersetzt dann trifft es doch wieder den Normal-oder Kleinverdiener denn der Millionär gibt im Verhältnis zu seinem Einkommen viel weniger aus und den Kleinverdiener trifft es mit voller Härte da er sein Einkommen komplett zum Überleben benötigt.

"5 vor 12"

Es wird allerhöchste Zeit, dass die EU Google, Facebook, etc. etc. besteuert.
Ich verstehe überhaupt nicht warum man in Brüssel so lange gewartet hat.

Umsetzungsproblem

Einige Großkonzerne kann man mit diesem Vorhaben treffen, nämlich genau diejenigen die materielle Produkte verkaufen. Apple, Amazon, starbucks sind also drinnen.
Dann braucht man nur noch einen Ansatz für Google, Facebook und Co. Denn da wird es schwieriger festzusetzen, wie viel Geld mit Angeboten in der EU gemacht wird. Es könnte helfen, wenn die Auftraggeber angeben müssten, in welchen Regionen Werbung etc. geschaltet werden soll oder es global sien soll. Für alles könnte man dann feste Prozentsätze angeben. Man ist aber sehr stark auf die Mitarbeit der FIrmen angewiesen und ob die Zahlen stimmen, wird schwer zu prüfen sein.

Geschäftsmodell nicht verstanden

Warum sollte die Besteuerung bei Google und Facebook schwierig sein? Deren Produkt ist nicht eine Suchmaschine und eine soziales Netzwerk sondern Werbung. Und die wird für bestimmte Länder geschaltet. Google und FB müssten also einfach ihre Werbeeinnahmen in dem Land versteuern, in dem sie geschaltet werden.

Wenn man sich in Europa nicht

Wenn man sich in Europa nicht einigen kann wer wie welche Steuern einnimmt sollten diese in den europäischen Haushalt einfließen,dann hätten wir alle etwas davon.

Google und Facebook haben reichlich Daten über...

..die Nutzer. Sollen die Konzerne doch mal Vorschläge machen. Immerhin wissen die ganz genau, wie viele Nutzer und Zugriffe sie haben und wo die Nutzer wohnen. Damit verkaufen doch Facebook und Google ihre Werbung an Unternehmen.
Von wo dann Werbeanzeigen geschaltet werden, ist unwichtig weil die pfiffigen Werbeagenturen auch ganz schnell in Steueroasen umziehen würden.
Man kann doch auch sicher die Datendurchsätze messen, die aus einzelnen Ländern zu diesen Konzernen fliessen. Da könnte man dann auch nach Datenvolumen eine Steuer berechnen.

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