Kommentare

Gegen Terroristen vorgehen

An Stelle der saudischen Regierung würde ich ganz entschieden gegen die Terroristen im Nachbarland Jemen vorgehen. Die Macht der rechtmäßigen Regierung des Jemen muss wieder hergestellt werden.

Traurig

Es ist sehr traurig was dort geschieht, vielleicht hören wir Menschen mal mit dem Teufelskreis vom Gewalt auf. Saudi unterstützte Saddam (Irak) gegen Iran, Iran unterstützt die Saudi Gegner in Jemen, Saudi unterstützt Gegner des Assad Regimes in Syrien, wo Iran Assad unterstützt, Iran stärkt Hizbollah und Hamas, Saudi versteht sich mit Israel. Dann geht alles einfach so weiter. UND das schlimmste außer die tote Menschen? Waffen sowohl "Made in the EU" sind überall zu sehen, als auch "Made in Russia" oder "Made in the USA".
Nicht vergessen die Wirkung auf die Anzahl der Flüchtlinge und die Reaktion zu Hause von den Waffenlieferanten. Wann stoppen wir?

Terrorbekämpfung

Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass die saudische Regierung die Huthi-Terroristen im Nachbarland Jemen mit allen gebotenen Mitteln bekämpft.

Wieder nur ...

"Die USA stellen der von Saudi-Arabien geführten Koalition logistische Hilfe und Waffen bereit, was ebenfalls für Kritik sorgt."
Wieder nur die halbe Wahrheit, wieder Bemäntelung der Verstrickung der USA in einen seiner unheilvollen Kriege auf der Welt, hier gegen Jemen.
Längst ist der aktive Kriegseintritt der USA an der Seite der Feudaldiktatur Saudi Arabien dokumentiert.
Hindert die hiesigen Fernsehkanäle nicht daran es immer noch zu umschreiben und zu bemänteln.

Saudi-Arabien verdient JEDE Unterstützung

" Saudi-Arabien führt eine Militärkoalition gegen die Huthi an.!

Saudi-Arabien unterstützt die Regierung im Jemen, die "Rebellen" werden von Iran mit allen nötigen beliefert das man braucht um gegen einen rechtmäßigen Staat vorzugehen, das kann eigentlich nicht toleriert werden und Saudi-Arabien verdient JEDE Unterstützung die sie brauchen, auch mit Panzern und Kriegsschiffen!!!

zweierlei Maas

Guter Krieg, böser Krieg.
Gute Rebellen, böse Rebellen.
Gute Diktatoren, böse Diktatoren.
Gute Waffen, böse Waffen.
Gute Aktivisten, böse Aktivisten.
...

Leider werden sehr kritische Beiträge von mir hier nicht veröffentlich.
Deshalb belasse ich es bei dieser Aufzählung.

Ich denke, dass die Saudis in Jemen einen

entscheidenden Fehler gemacht haben. Die sind vorgegangen wie die NATO das machen würde. Einfach drauf los. Ohne Not und insbesondere ohne Plan erstmal Bombenteppich drüber legen.

Den gewünschten Einfluss hätten die Saudis durch Geld herbeiführen können, selbst wenn es bedeutet hätte, auch dem armen Schiiten etwas zu geben. Aber Saudis haben es ja erklärt, dass sie eine führende Rolle, wie die USA in der NATO, in einem Bündnis der Staaten im Nahen Osten spielen wollen. Daher auch die Einmischung in Syrien. Iran hält dagegen und wie man merkt, will auch die Türkei mitsprechen, wenn es zu einem militärischen Zusammenschluss im Nahen Osten kommen sollte. Wie ernst es der Türkei ist, sieht man an Konfrontationskurs mit der NATO. Welcher anderer NATO Staat würde sich das Verhalten der Türkei erlauben?

Wenn Saudis und Türkei weiter das Ziel einer Dominanz im Nahen-Osten verfolgen, dann sind Syrien, Jemen, ... erst der Anfang. Durch NATO ins Rollen gebracht ... zum Selbstläufer.

um 08:43 von Putinismus, um 08:52 von Ostfront

Millionen von Menschen mit Hunger und Bomben zu überschütten ist keine Terrorbekämpfung sondern Terror.
Saudi Arabien will Krieg und wer Krieg will sollte damit rechnen, dass der Krieg auch ins eigene Land getragen wird.

Mal wieder hält sich die

Mal wieder hält sich die deutsche Regierung nicht an die Gesetze indem sie die Lieferung von Waffen in Spannungsgebiete ermöglicht.

Ich bin gegen Kriege. Aber wenn sich ein Land an einem Krieg beteiligt dann ist es gut wenn das Land denKrieg auch zu spüren bekommt und nicht einfach ein fremdes Volk terroriesieren kann ohne selbst betroffen zu sein.

@08:52 von Ostfront

Genau, vor allem weil der Jemen ausschließlich aus Huthi-Terroristen besteht. Grundsätzlich sind sowieso alles Terroristen die nicht dem eigenen Weltbild entsprechen, Erdogan macht das ja schließlich auch, dann dürfen das alle anderen auch. Hallo? Im Jemen leben fast 28 mio Einwohner(alles Huthi-Terroristen?), im Jemen ist derzeit die größte Choilera Epidemie die weltweit je gemessen wurde. Die Saudis und ihre Koalitionspartner, sowie die logistische Unterstützung des Westens, zerstört hier momentan ein ganzes Land und die ganze Bevölkerung und Sie finden das richtig?
Dann fliegt einmal im Quartal eine! Rakete nach Saudi-Arabien und das ist dann berichtenswert, der Tod 1000der täglich im Jemen aber nicht und natürlich darf im Artikel nicht fehlen, dass es ganz bestimmt eine Rakete aus dem Iran war, da ja hier der vermeintlich wirkliche Feind sitzt.
Das ist alle so unglaublich heuchlerisch, da fehlen mir die Worte.

Ich bin ein wenig

Ich bin ein wenig fassungslos. Nun bombt die von Saudi-Arabien gefuehrte Militaerkoalition seit 2015 den Jemen in Grund und Boden, es herrscht bedingt durch die Bombadierung der Infrastruktur Hunger und Cholera - und die Welt schweigt dazu.

Fast taeglich berichtet die Tagesschau ueber Syrien, aber damit der Jemen mal auf dem Schirm der Redaktion der Tagesschau ist, muessen schon Raketen aus dem Jemen in Richtung Saudi-Arabien fliegen.

@ 09:56 von Erich78

"@08:52 von Ostfront
Genau, vor allem weil der Jemen ausschließlich aus Huthi-Terroristen besteht. Grundsätzlich sind sowieso alles Terroristen die nicht dem eigenen Weltbild entsprechen, Erdogan macht das ja schließlich auch, dann dürfen das alle anderen auch."
.
Also meinem Weltbild entspricht es zumindestens nicht, wenn auf meiner "Staatsflagge" "Tod den Amerikanern und Juden. Sieg dem Islam!" stehen würde. Die Schaffung eines schiitischen Gottesstaaten mit Waffengewlt erinnert mich schon ein bischen an den IS, Al-Quaida, Boku Haram oder ähnliches Gesindel.

Toter bei Angriff auf Riad...........

Saudi-Arabien ist Kriegspartei im Jemen.
Es gibt eine Seeblockade des Jemen durch die saudi-arabische Marine.
Dabei werden die von Deutschland gelieferten Patrouilienboote eingesetzt.

Wenn nicht noch mehr,wie etwa in Lizenz in Saudi-Arabien hergestellte Munition und Infantriewaffen.
Und Maas sagt "weiter so".

Und wehe, die schießen zurück!

Na, so kann man doch auch die Waffenlieferungen Deutschlands an Saudi-Arabien rechtfertigen.
Täglich werden Jemeniten durch die Saudis getötet, aber wehe die schießen mal zurück.

Kein Pardon

Den Huthi-Terroristen im Nachbarland Jemen würde ich angesichts solch heimtückischer Angriffe kein Pardon geben. Saudi-Arabien ist technologisch gut gerüstet und sollte sein Militär auch resolut einsetzen.

Mal auf das Datum

Mal auf das Datum geguckt?
Laut Datum waren dies "Geburtstagsgrüße" zum "3-Jährigen".
Am 26. März 2015 begann Saudi-Arabien mit der Militärintervention im Jemen.

Ein Video in den "Sozialen-Medien" lässt vermuten,dass eine Patriot-Rakete in ein Wohngebiet einschlug - deren Flugbahn war wohl so nicht gewünscht...
Ist diese Rakete für das Todesopfer verantwortlich?
...wird man wohl aus der "freien Presse" in Saudi-Arabien nie erfahren...

...in wie fern wirklich Iran die Huthis mit Waffen unterstützt,ist auch nicht klar.

Die Burkan-2H aus dem Jemen vom Dez. letzten Jahres - die Rakete,die Nicki Haley so "schön" präsentierte,enthielt nicht nur iranische Komponenten,sondern auch Komponenten aus US-Produktion...
...also "iranische Komponenten enthalten = iranische Unterstützung" ist irgendwie zu kurz gedacht - denn bei dieser Argumentationslinie müsste die USA auch als Unterstützer gelten...

@10:09 von andreas74

Sehe ich genauso. Ich krieg erst jetzt eigentlich davon mit, dass es seit 2015 eine grosse Militäroffensive im Jemen gibt und lese wirklich täglich die ARD Online. Es sind übrigens sehr viele Länder in dieser Offensive involviert. Wenn man keine Korrespondenten in Jemen hat (bitte nicht sonst steigen die Gebühren). Das Internet steht auch Redakteuren offen.

@ wolf 666

Längst ist der aktive Kriegseintritt der USA an der Seite der Feudaldiktatur Saudi Arabien dokumentiert.

Dagegen hätte ich jetzt nicht wirklich was einzuwenden. In Syrien ist ja auch der aktive Kriegseintritt Russlands an der Seite der Erbdiktatur Syriens dokumentiert. Wenn es der Terrorbekämpfung dient, kann man die Bombardierungen in beiden Ländern vertreten.

Ist das Zynismus?

EIN(!) Mensch wurde in Saudiarabien getötet.
Unter dem Titel gleich einen ganzen Artikel zu setzen, ist doch Zynismus pur.
Millionen Jemeniten auf der Flucht, Hunderttausende Kinder vom Hungertod bedroht, Hunderte Tote bei illegalen Drohneneinsätzen (in Gebieten, wo es gar keine Huti gibt!)
Und die TS bedauert EINEN toten Saudi.
Man ist entsetzt!
Und mal zum Iran.
Bevor EINE iranische(?) Rakete in SA einschlug, waren im Jemen schon hunderte saudische Bomben eingeschlagen!
Schon mal hinterfragt, wie iranische Raketen ins Land kommen, wenn nicht einmal Lebensmittel und Medikamente das Land erreichen?
Vermutlich im Brustbeutel. Auf solchem Niveau bewegen sich doch inzwischen Argumentationen.

@ Der Nachfrager

zweierlei Maas
Guter Krieg, böser Krieg.
Gute Rebellen, böse Rebellen.

Wäre es nicht verhandelbar, dass die pro-westlichen und die pro-östlichen Foristen sowohl die Rebellen in Syrien als auch die Rebellen im Jemen als böse einstufen?

@ evhie

Mal wieder hält sich die deutsche Regierung nicht an die Gesetze indem sie die Lieferung von Waffen in Spannungsgebiete ermöglicht.

Waffenlieferungen an Saudi-Arabien sind anerkanntermaßen nicht gegen das Gesetz. Außerdem steht Saudi-Arabien auf der Seite des freien Westens.

@lieber "nur ein mensch"...

es geht nicht mehr um den Menschen - es geht um Interessen... der Mensch hat diesen Interesse, dem "Geld oder Gold" zu nutzen... das ist das Traurige...
Die Spirale der Gewalt endet in ihrem Anfang - im "Haben-Wollen" eines "Erstickens"...
Wir haben weltweit bereits einige Millionen traumatisierter Kämpfer für diese Interessen, die sich in ihrem Kampf für eine vermeintlich "gute Sache" mißbraucht fühlen... deren Saat wird aufgehen...
Die Drahtzieher dieser Interessen leben bereits in der Angst - sie schützen sich, igeln sich ein... sind einsam und beziehungslos - daran scheitern sie bereits im jeweils eigenen Ich... ich habe es sehen dürfen...
Schauen Sie sich Politiker an, welchen Schutz sie bereits brauchen und wie ihre persönliche Lebensbilanz aussieht - und das sind noch nicht einmal die Initiatoren... :-)

@ heimatplanet mars

Aber Saudis haben es ja erklärt, dass sie eine führende Rolle, wie die USA in der NATO, in einem Bündnis der Staaten im Nahen Osten spielen wollen.

Was wäre dagegen einzuwenden?

Die Berichterstattung ist

Die Berichterstattung ist schon grotesk. Es ist überraschend und erstaunlich wie eng doch unsere Berichterstattung unabhängiger Medien mit der Interessenslage der Großmächte übereinstimmt.

Dazu passt, dass über den Jemen fast nie berichtet wird, über Syrien fast jeden Tag. Über die Menschenrechtslage in Ägypten und Saudi Arabien findet man meist wenig in den Medien, über Iran und Russland viel.

Die Saudis und die Ägypter sind halt gute Freunde, Menschenrechte hin oder her.

Bestände aus Jemen selbst

Die Houthi hatten bis vor kurzem den ehemaligen Präsidenten mit seiner Armee Gefolgschaft zum Partner und damit auch Zugriff auf Armeebestände.

Im Übrigen empfehle ich Beiträge von Charlotte Wiedemann, die aufzeigt, dass mitnichten ein Kampf zwischen Sunniten und Schiiten im Jemen tobt, wie es verallgemeinernd in der Presselandschaft zu lesen ist, also zugespitzt Iran versus den Saudis stellvertretend kämpft. Vielmehr sind die Zaiditen eine eigenständige Richtung, die schon vor dem Herauskristallisieren der Schiiten sich entwickelte. Diktieren lassen sie sich nichts vom Iran, unterstützen wohl ja. Auch ist die religiöse Trennung zu Sunniten im Jemen nicht wie angenommen eine absolute, gemeinsame Moscheen sind z. B. kein Problem. Allerdings kämpfen Houthi mehr für einen konservativ religiös bestimmten Staat. Eine alte Fehde sozusagen.
Saudi Arabien spielt ein Spiel mit westlichen vor allem USA geprägten Irananimositäten zu seinen Gunsten und hat sich wohl auch vergaloppiert.

Nichts im Vergleich zu den Gräueltaten der Saudis ggü. dem Jemen

Seit Jahren terrorisiert Saudi-Arabien die Jemeniten mit tagtäglichen Bomben, und hin und wieder gibt es auch Rückschläge, die so selten sind, dass davon schon berichtet wird, während den jahrelangen Bombardierungen Saudi-Arabiens auf den Jemen mit modernsten Bomben kaum noch Beachtung geschenkt wird.

Diese ungerechte Berichterstattung verstärkt noch diesen ungerechten Angriff eines vom Westen mit modernsten Waffen unterstützten Staates auf eines der ärmsten Länder der Welt.

@ Erich78

Hallo? Im Jemen leben fast 28 mio Einwohner(alles Huthi-Terroristen?),

Ich habe keine Ahnung, ob Flächenbombardements in von Zivilisten bewohnten Siedlungen völkerrechtlich gesehen legal sind, aber in Syrien geschieht (falls Ihnen das nicht bekannt sein sollte) genau das gleiche in Ost-Ghouta und zuvor in anderen Städten. Auch dort sind es ausländische Bomber.

Am 26. März 2018 um 11:54 von forensüchtig

"Den Huthi-Terroristen im Nachbarland Jemen würde ich angesichts solch heimtückischer Angriffe kein Pardon geben. Saudi-Arabien ist technologisch gut gerüstet und sollte sein Militär auch resolut einsetzen."

Im Jemen kämpfen ausländische Truppen gegen die Huthi-Rebellen, die ein Teil der Bevölkerung sind und bomben dabei alles in Schutt und Asche.

Am 26. März 2018 um 08:43 von Putinismus

"An Stelle der saudischen Regierung würde ich ganz entschieden gegen die Terroristen im Nachbarland Jemen vorgehen. Die Macht der rechtmäßigen Regierung des Jemen muss wieder hergestellt werden."

Nachbarland Jemen, und die Regierung ist nicht rechtmäßig, sondern eine Übergangsregierung, deren Zeit abgelaufen war. Den Terror übt wohl Saudi-Arabien aus.

@ andreas74

... es herrscht bedingt durch die Bombadierung der Infrastruktur Hunger und Cholera - und die Welt schweigt dazu.

Sie erwähnten leider nur die saudischen Bombardierungen im Jemen, nicht jedoch die russischen Bombardierungen in Syrien. Warum nicht?
Geht es nicht beiden Kriesherren um die Terrorbekämpfung durch Flächenbombardements?

Unverhältnismäßigkeit

Wenn es im islamistischen Gottesstaat Saudi-Arabien EINEN toten gibt, findet das meinem Eindruck nach eine ähnlich prominente Platzierung auf TS.de wie Raketenanriffe eben dieses Gottestaates auf den Jemen. Ich persönlich finde die Gewichtung in der Berichterstattung inverhältnismäßig.

Und immer wieder die gleiche Leier...

Immer wieder wird - fälschlicherweise - davon geschrieben, dass Saudi-Arabien den rechtmäßigen Präsidenten unterstützt.
Wie kann man denn den Herren als Präsidenten bezeichnen, nachdem er als Übergangspräsident gewählt worden war - wohlgemerkt ohne Gegenkandidaten - nach Ende seiner Amtszeit nicht zurücktreten wollte und auf Druck des Volkes, hier halt der Huthi, sein Amt aufgegeben hat. Dann nach Saudi-Arabien floh, die ihn mit Handkuss aufnahmen und nun natürlich gaaaaaaanz uneigennützig unterstützen, um den zurückgetretenen ÜBERGANGSpräsidenten wieder dauerhaft zu installieren als Marionette von Saudi-Arabiens Gnaden.

Wären Russland, China oder andere uns "nicht genehme" Nationen involviert, würde man den Sachverhalt anders ausdrücken. So ist es ja unser toller Verbündeter im Nahen Osten, der ja revolutionär modern ist, wie man uns neulich erzählt hat. Da muss das Image natürlich poliert werden...

Die Infos oben findet man mit Quellenangaben bei Wikipedia. (englisch/deutsch)

"Königreich"

Warum übernehmen Sie den euphemistischen Begriff "Königreich" für unseren Verbündeten Saudi-Arabien? Ist dieses Land nicht in erster Linie eine islamistische Diktatur oder ein totalitärer Gottestaat? Solche Zuschreibungen finde ich meiner Ansicht nach in Ihren Berichten leider viel zu selten.

@Am 26. März 2018 um 12:42 von forensüchtig

Sie erwähnten leider nur die saudischen Bombardierungen im Jemen, nicht jedoch die russischen Bombardierungen in Syrien. Warum nicht?
Geht es nicht beiden Kriesherren um die Terrorbekämpfung durch Flächenbombardements?

- Weil Syrien gefuehlte 3x am Tag Thema in den Medien ist. Mein Punkt ist jedoch das voellige Desinteresse an dem, was im Jemen passiert.

- Flaechenbombardements sind nicht Terrorbekaempfung, sondern Terror.

Im uebrigen meine ich mit Desinteresse nicht nur eines der Medien, sondern auch der UN. Die einzige UN-Resolution die es gibt, verurteilt Waffenlieferungen des Irans an die Huthi.

Aber ein maechtiges Land, wie Saudi-Arabien, welches augenscheinlich saemtliche Vetomaechte in der Tasche hat, muss wohl kaum eine Resolution fuerchten, die ihre völkerrechtswidrigen Bombardements von Zivilisten verurteilt. Da sind die Syrier schon besser dran, denn ueber mangelnde internationale Aufmerksamkeit kann man sich hier kaum beklagen.

@ Kingfischer

Über die Menschenrechtslage in Ägypten und Saudi Arabien findet man meist wenig in den Medien, über Iran und Russland viel.

Da haben Sie vermutlich recht, denn in allen vier Regimen ist die Menschenrechtslage relativ vergleichbar.

Toter bei Raketenangriff auf Riad

Ich kann der Empörung der meisten Foristen zustimmen, dass eine Berichterstattung über einen Toten in Riad durch Rebellen in völliger Diskrepanz zur sonstigen Berichterstattung steht. Rebellen hatten bekanntlich Tag für Tag Raketen auf Damaskus abgeschossen, mit hunderter Todesopfern, ohne einen einzigen Bericht der Tagesschau. Schlagzeilen wie "Bei einem Raketenangriff der sunnitischen Al-Kaida-Rebellen aus Ost-Ghouta auf Damaskus ist ein Mensch getötet worden", habe ich noch nie gelesen. Weil es meistens viele dutzende Menschen waren, die getötet wurden?

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