Ihre Meinung zu: Schadstoffbelastung in Städten: EU-Kommission klagt für bessere Luft

1. April 2018 - 8:14 Uhr

Mehreren EU-Ländern drohen offenbar Diesel-Fahrverbote für Innenstädte, weil sie die Grenzwerte für saubere Luft überschreiten. Die EU-Kommission plant, sie vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen.

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Kommentare

Montags werden jetzt Kraftwerke & Heizungen abgestellt

Verlängertes Wochenende im Sinne des Umweltschutzes für alle

Klagen auf Basis gefälschter Meßwerte...

wenn sich da die Bürger sich nicht endlich gegen auflehnen, dann verstehe ich die Welt nicht mehr.

Seit Jahren wird von grün-roten Politikern ein Krieg gegen den Bürger und die Idustrienation Deutschland geführt. Messstationen werden vorsätzlich falsch aufgestellt um politisch genehme Ergebnisse zu erzielen, grüne Wellen werden abgeschafft um die Bürger mit künstlichen Staus auf den ÖPNV zu zwingen und Parkplätze werden umgebaut damit die Autofahrer lange nach den wenigen, meiste teueren Stellplätzen suchen müssen.

Und als Krönung wird eine der ökologischsten Antriebsformen, der Diesel, systematisch verunglimpft.

Wenn die Bundesregierung hier nicht endlich einschreitet und als erstes eine EU-konforme Messung von den Kommunen als Basis einer Diskussion einfordert, dann sind sie es nicht mehr wert gewählt zu werden.

Schadstoffbelastung in Städten:EU-Kommission klagt für bessere L

Bessere Luft-mit der deutschen Verkehrspolitik kommt sie wohl nicht.
Schulze ist gegen Diesel Fahrverbote.Aber für ein Nachrüsten auf Kosten der Autofirmen,dafür steht die Große Koalition auch nicht.
Und für eine andere Verkehrspolitik,hin zur Schiene,die ist im Land der Pendler auch nicht in Sicht.Das würde eine verbesserte Bahn voraussetzen,Streckenstillegungen rückgängigmachen.Mehr RB/RE-Züge,statt ICE´s.
Und statt den Gütertransport auf die Schiene zu verlagern,setzt man lieber auf billige LKW-Fahrer.

Holzverbrennung

Wir müssen an die Holzheizungen rangieren, die in vielen Städten den größten Teil der Feinstaub Belastung verursachen.

Ende der Braunkohle

Außerdem müssen wir sofort aus der Nutzung der Braunkohle aussteigen.

EU-Kommission klagt für bessere Luft ...

Wie hat man das nach Tschernobyl noch gleich mit den Grenzwerten für Radioaktivität gehalten?
Saubere Lust ist ein ehrbares Ziel, aber wer beständig ja zu Verdichtung, Urbanisierung und Bevölkerungswachstum sagt, sollte nicht so eine große Pfanne schwingen. Erst wenn man an allen Stellschrauben ordentlich dreht, dann wird aus den Bemühungen ein Schuh.

EU-Kommission klagt für bessere Luft

Richtig so! Verkehr einschränken! ÖPNV ausbauen und günstig anbieten! Würde mich freuen, wenn mal wirklich etwas passierte.

In Paderborn hat man eine

In Paderborn hat man eine saubere Diesel-Lösung im Einsatz (Slomo: i m E i n s a t z)

Stichwort Padersprinter.

E-Busse sind unglaublich teuer und ineffizient :( .... aber es ist schick und da fließt das Fördergeld gerne hin :(

Wenigstens auf die EU ist Verlass

Seit 30 Jahren warnt die WHO vor den gesundheitsschädigenden Dieselabgasen. Die Politik versagte komplett in ihrer Lenkungsaufgabe zum Wohle der Gesundheit der Bevölkerung. Anstatt Erdgasautos massiv zu fördern, hat sie den Diesel mit einer geringeren Kraftstoffsteuer massiv gefördert. In letzten Jahren mit dem Dieselabgasbetrugsskandal zeigte sich, das die Politik das tut, was die Industrie will. Sie ist aber vor dem Wähler verantwortlich. Die Betrugsfirmen müssen jetzt gezwungen werden, mit Hardware nachzurüsten, will die Politik einen Rest Glaubwürdigkeit behalten.

April-Witz

man kann es kaum mehr hören, wie die Politik sich um das Thema herumwindet.
Alles ist schon so lange offensichtlich:
Die Autoindustrie hat massiv betrogen und deshalb müssen Millionen Menschen in ungesunder Umgebung leben.
Die Politik schützt die Autoindustrie letztlich um deren globale Konkurrenzkraft nicht zu schmälern und dadurch Arbeitsplätze in Gefahr zu bringen.

Jetzt mogeln sich alle irgendwie durch das Schlamassel und keiner will wirklich etwas ändern....
Das ewig gleiche Spiel

KasperlEUtheater

Die Granden der EU suchen also wieder ein Betätigungsfeld, gibt ja auch keine anderen Probleme. Werden offene Ölfläschchen beim Italiener und der Krümmungsgrad von Gurken zu langweilig? Wobei, mit Luft kennen die sich aus, insbesondere mit heißer.

"Ich war's nicht" Politik

Ach so! ... "Automobilhersteller müssen mit ran"! ..
Seltsam wie oft man diesen Satz neuerdings aus Politikermund vernimmt. Dabei warn's fast die selben Leute, die es aus Rücksicht auf eben jene Hersteller bisher den Gerichten überlassen haben hier eine Entscheidung betreffend Schutz oder nicht Schutz der Gesundheit der Bürger zu treffen.

Schade nur, daß die Klage nicht bei denen aufschalgen wird, die die meiste Bremskraft auf eine rechtsstaatliche Aufarbeitung und ordnungsgemäße Entschädigung der Betrügerreihen der Autohersteller entfalten. Sonst müßte sich nämlich der Wirtschafts- und der Verkehrsminister bei einer EU-Klage mal vor den Richtern rechtfertigen und nicht die Umweltministerin, die diesbezüglich eigentlich mit lehren Händen dasteht.

Na Toll

Habe mir vor einiger Zeit durch ein finanziellen Kraftakt ein “sauberen“ Diesel gekauft ... muss 75 Km zur Arbeit, nach München ... jetzt ist mein Fzg plötzlich nicht mehr sauber ... ein neues Auto kann ich mir Momentan nicht leisten ... wie komm ich jetzt zur Arbeit? Kann ich jetzt auf eine bezahlbare Wohnung in München klagen? Die, die sich auf die schnelle, ein neues Auto leisten können haben doch schon ein Euro 6 Fzg ... ein SUV mit 10-13 liter Verbrauch ... ich hab ein Kleinwagen der die Norm nicht erfüllt mit 4-6 liter Verbrauch ... sehr Weitsichtig von den Öko-Kriegern ... hoffe das ich mir auch ein SUV zulegen kann um die Luft mit 12 Liter Verbrauch zu schonen.

Höchste Zeit

Höchste Zeit, das gegen die Luftverschmutzung energisch vorgegangen wird. Unter Fahrverboten leiden leider viele, aber unter schmutziger Luft leiden wir alle.

Reden um den heißen Brei!

Anstatt wirklich etwas hilfreiches zu tun, reden alle um den heißen Brei herum. Am Ende sind es sowieso nur Geldstrafen. Vergleichbar mit dem "Kyoto-Protokoll", sind da gute Ansätze dabei, doch als plausible Lösung empfinde ich das nicht. Die Gleichstellung von Geld und Abgase ist dermaßen abartig, dass wir einfach weiter die Luft verschmutzen werden. Wenn es nicht ohnehin schon zu spät ist...
Mein Vorschlag: ÖPNV ausbauen mit Preissenkung & der Industrie mehr die Handschellen anlegen. Die sind doch die Hauptverursacher! Für die Ökonomen gibt es keinen Klimawandel. Wann befreien wir uns aus dieser kapitalistischen Sklaverei? #Mujica

Thema Plaketten

Ich habe jetzt schon von vielen Sprechern verschiedener Behörden und Verantwortlicher von Städten gehört das der Knackpunkt bei Plaketten die Überwachung ist. Wer soll den ganzen Verkehr 7 Tage in der Woche über 24 Stunden überwachen?

Der Knackpunkt für mich das es überhaupt so weit kommen konnte ist die lasche Art und Weise wie die Politik mit der Erfassung von realen Messwerten der Schadstoffe umgegangen ist. Ferner die Lobbyarbeit die gerade bei CDU/CSU und FDP trefflich funktionierte.

Auf lange Sicht gedacht könnte das zum Boomerang für die deutsche Automobilindustrie werden, zu lange hat man die Zukunft verschlafen und auf schon fast altertümliche Technik gesetzt um möglichst hohe Gewinnmargen zu erzielen. Die letzten Zahlen der Gewinne beweist das. Allerdings hat man in den letzten 20 Jahren auch gesehen wie TOP Konzerne die als führend galten vom Markt verschwunden sind oder einfach die Namensrechte aufgekauft worden sind. Gerade im digitalen Zeitalter geht das sehr schnell.

Die EU macht sich immer mehr Freunde :-)

Jetzt sind es die Dieselfahrer, wer ist dann dran?

Beste Grüße

Nur gut das heute

der 1.April ist und die EU meint über Staaten zu bestimmen können ohne das sich einer wehrt.
Eine einfache Lösung ist aufs Land zu ziehen und die großen Städte zu verkleinern, alle Ämter nach außen verteilen und Shopping-Center und Einkaufsmeilen schließen.
Schon gibt es billige Mieten und der Verkehr lässt ganz stark nach und es können auf dem freiwerdenden Platz grüne Parks errichtet werden.
Gute Luft für Alle.

Schönen 1. April

Frohe Ostern

Nachdem die kommentarfunktion mal wieder bei etlichen anderen Nachrichten nicht funktioniert:
Ich hätte es sehr schön gefunden, wenn Sie den Nutzern einfach mal frohe Ostern gewünscht hätten! ;)
Kann man ja für's nächste mal drüber nachdenken.

Apropos Klagen

Wann bekommt eigentlich der/die ehemalige/n Verkehrsminister und seine/ihre Chefin mindestens eine Klage an den Hals ? Wer hat s denn versaut, bzw. wer hat solche Zustände überhaupt sehender Augen und hörender Ohren zugelassen und wer regiert eigentlich diese Republik ? Leben wir von Bananen oder deutscher "HiTec" (HT , das war ein Scherz, siehe BW) ? Was macht eigentlich die "Opposition" so den ganzen Tag ?

Bessere Luft

Eigentlich wäre es die Aufgabe unserer eigenen Regierung, für bessere Luft zu sorgen. Sie nimmt diese Aufgabe aber nicht wahr und wir wären ohne EU wieder mal aufgeschm...

Behutsam unter Geldaufwand wenig ändern?

Mit Fördermitteln lässt sich Tatkraft vorgaukeln, - wobei man gleichzeitig zusichern kann, dass aber nur ganz, ganz wenig eingegriffen wird, so dass es niemandem weh tut.

Dementsprechend schließt Bundesumweltministerin Schulze Fahrverbote für Dieselfahrzeuge aus. Auch blaue Plaketten für Autos mit niedrigem Schadstoffausstoß will sie verhindern. So schmerzt es niemanden. Aber worin besteht dann der angebliche politische Druck, die Autos sauberer zu machen?

Der Industrie wird zugestanden festzulegen, ob ihr Hardware-Nachrüstungen zu teuer und zu aufwändig sind.

Wieso eigentlich soll Kommunen geholfen werden, neue umweltschonendere Busse anzuschaffen? Überwiegen auf den Straßen die Busse oder die Dieselmotoren für den Warentransport? Die Umweltministerin könnte dies zumindest prüfen lassen, falls sie in diesem Punkt unsicher sein sollte.

Moment mal (@Blackbird2018 / 09:33)

> "... sehr Weitsichtig von den Öko-Kriegern ..."

... glaube, da machen Sie sich's etwas zu einfach!
Es geht hier um Gesundheitsschutz (... also auch für Sie) auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse. Das hat nicht's mit Ökokrieg zu tun, sondern ist Politik zum Schutz der Bürger!

Und was den Rest angeht ... natürlich haben Sie ein Recht darauf sauer zu sein! ... Aber warum wieder nur auf Grüne! Meinen Sie nicht, daß die eigentlichen Verursacher (Autohersteller und Politiker der letzten großen Koalition - vornehmlich Dobrindt und Gabriel als zuständige Minister) die eigentlichen Empfänger Ihrer Kritik sein sollten!? ... Finde es immer wieder faszinierend, wie wenig differenziert unsere Gesellschaft mit Themen umgeht, und es Politiker deshalb oft recht leicht haben, ihre eigene Verantwortung von sich wegzuschieben.

EU-Kommission klagt für bessere Luft

Was soll bitte noch alles geschehen, bis sich hinsichtlich der Belastung mit Feinstaub und Stickoxiden etwas ändert ? Wer einmal den schwarzen Belag auf den Fensterbänken an stark befahrenen Straßen abgewischt hat, erkennt schnell, was wir täglich einatmen. Die Bemühungen der Automobilindustrie um Erhaltung ihrer Marktanteile sind zwar verständlich aber volkswirtschaftlich gesehen durchaus fragwürdig. Das menschliche Grundbedürfnis nach Wohnung rangiert zweifelsfrei vor dem Bedürfnis nach Beförderung, die zudem durch umweltfreundliche Technologien substituierbar ist. Dem Übermaß an Autos steht ein Mangel an Wohnungen gegenüber, ein Ungleichgewicht, das es aufzuheben gilt. Damit wäre allen gedient. Der Umwelt und gleich doppelt den Menschen, weil bei einer Reduzierung der Verkehrsbelastung zwangsläufig Geldwerte frei werden, die auf anderen Gebieten sinnvoll eingesetzt werden können. Der Anteil an Wohneigentum in Deutschland ist erschreckend gering u. fördert zusätzlich die Wohnungsnot

@ Der_Mahner / 09:24

"KasperlEUtheater"

... und welche Rolle spielen Sie in diesem Stück? ... Bedienen Sie die Nebelmanschienen? ...

Die Beschlüsse für das von Ihnen angesprochene "Betätigungsfeld" sind mehr als 10Jahre alt! In dieser Zeit hat sich hier in Deutschland wenig bewegt, bzw. wurde aus rein wirtschaftlichen Interessen alles seitens der Bunderegierung dafür getan um die Umsetzung der zu Ihrem Schutz gedachten Luftreinhalteverornung zu verschleppen. Somit ist eine Klage gegen D nur konsequent! Und Gott sei Dank gibt es in diesem Fall die EU, denn unseren eigenen Politikern ist die Gesundheit der Bürger offensichtlich egal!

Vorbild Brexit

Wir sollten endlich dem Vorbild der Engländer folgen. Es kann nur besser werden, diese alles regulierende EU, deren Ziel nur Selbstzweck ist, muss verschwinden.

Die bösen Diesel

Da die Akzeptanz für Elektroautos sehr begrenzt ist, sind Diesel Kfz unverzichtbar, um die Kohlendioxidgrenzwerte einhalten zu können. Doch jetzt werden sie verteufelt, weil sie zuviel Stickoxide ausstoßen. Die Leute greifen also zum Benziner und ignorieren damit, daß gerade dadurch der Kohlendioxid Anteil wieder steigt.

Das ist doch verkehrte Welt.

Erschreckend ist die mangelhafte Aufklärung dieses Sachverhalten sowohl durch Politik als auch Autoindustrie :

Ein Benziner kann nicht so hergestellt werden, dass er so wenig Kohlendioxid wie ein Diesel ausstößt. Aber ein Diesel kann durch Einsatz eines SCR (Harnstoff) Kats ohne Problem so hergestellt werden, dass er er deutlich w e n i g e r Stickoxide ausstößt als jeder vergleichbare Benziner.

Und das Schlimme : Diese Technologie ist wirklich nicht neu und funktioniert schon jahrelang in jedem neueren Lastwagen.

es geht doch um das Grundsätzliche ...

jetzt wird wieder über Diesel gesprochen, dabei geht es doch um das Grundsätzliche;

in sogenannten Ballungsgebeten haben die Politiker sich auf Massenmenschenhaltung eingelassen.
Da gilt es, besondere Regel zu etablieren wie z.B. grundsätzliches Fahrverbot für alle KFZ, die mehr als x Liter Kraftstoff verbrennen.

Und die Autoindustrie an die Gesetze binden, Betrug einfach und ohne Ansehen der Firma hart bestrafen und Autos wie z.B. SUV oder Geländewagen nur eine eingeschränkte Zulassung zu geben (z.B. Forst- oder Landwirtschaft).

Alles andere ist Betrug an der Bevölkerung

Klare Maßnahmen erforderlich

Es wäre wichtig, dass der Staat den Autoverkehr einschränkt, Parkplätze umwidmet, grüne Wellen abstellt, die Verkehrsführung kompliziert macht und den ÖPNV fördert.
Deutschland muss weniger Schadstoffe produzieren, damit es uns allen besser geht und wir gut und gerne leben.
Denn das hier: ...

Das wird interessant

ob die EU das hinkriegt. Alleine die 95g CO2 an 2020 werden niemals erreichbar sein. Einfach mal auf den CO2 Austoss z.b. bei Audi oder Mercedes im Neuwagenkonfigurator schauen. Jedes Fahrzeug hat mehr als die 95g. Und die Auswirkungen des neuen Messzyklus WLTP kann man z.b. bei VW betrachten. Der Multivan wird nicht mehr als Benziner angeboten, nur noch als Diesel. Da sieht man wo die Hersteller hingehen... Mehr Diesel und somit mehr Stickoxide. Vom Plugin-Hybrid ist bei Deutschen Herstellern nichts zu sehen... Aber es wird ja wieder großzügige Ausnahen geben... Da kann ich der Umwelthilfe und der EU nur viel viel Glück wünschen.

@ Claudia Bauer

Luftverschmutzung gibt es nicht nur in liberalen kapitalistischen Staaten, sondern auch im Sozialismus. Das ist nicht spezifisch.

In Polen sind 33 der 50

In Polen sind 33 der 50 dreckigsten Städte Europas weil dort noch mit Kohle geheizt wird. In Peking muss man mit Licht fahren, weil der Smog so dicht ist.... und wir in Deutschland diskutieren über Stickoxide? Vor 10 Jahren kannten nur Wissenschaftler dieses Wort... und ja 6000 Tote jährlich sind schlimm, aber wieviel sterben jährlich durch Alkohol, Zigaretten und fettes Essen?! Diese Gesellschaft verliert langsam den Sinn für Verhältnismäßigkeit!

@ dummschwaetzer / 08:50

"Wenn die Bundesregierung hier nicht endlich einschreitet und als erstes eine EU-konforme Messung von den Kommunen als Basis einer Diskussion einfordert!"

Ich bin mir sicher, wenn's so einfach wäre, wärn unsere smarten Politiker da längst auch schon allein drauf gekommen. Denn allein der Fakt, daß sich eine Aufklärung des Dieselskandals und eine Entschädigung der Dieseleigner schon über 2 Jahre hinzieht, zeigt nur was für unsere Politiker auf dem Spiel steht. ...

"Seit Jahren wird von grün-roten Politikern ein Krieg gegen den Bürger und die Idustrienation Deutschland geführt. "

So schlecht haben Dieselfahrer, mit all den tollen Dieselprovilegien, die letzten Jahre ja nun auch wieder nicht gelebt! ... Aber manche Brille scheint mittlerweile derart Ruß-verschmiert, daß man nur noch Grün-Rot sieht!

Politiker sind nicht schuld

der Politiker schwört, daß er entsprechend seinem Gewissen das Beste für Deutschland anstrebt. Und die meisten tuen das auch, denn:
Die Sicherung von Arbeitsplätzen gilt allgemein als der bedeutendste Aspekt für ein allgemeines Wohlergehen im Land.
Alles andere muß da hintenanstehen.
Selbst die Gesundheit vieler Menschen.
So kann man eigentlich nicht die Politiker verurteilen.

Was den Verkehr angeht, spielt man auf Zeit.
Man macht große, oft leere Sprüche, beschließt nur scheinbar wirksame Einzelmaßnahmen und hofft irgendwie die nächsten 5-10 Jahre zu überbrücken, bis die alten Dieselautos langsam von alleine von der Straße verschwinden.

Klage gegen “Deutschland“.

Was glauben denn die Befürworter der Klage gegen “Deutschland“, wer die zu erwartenden horrenden Geldstrafen bezahlt?
“Deutschland“ - das sind Sie und ich.
Egal wie es weitergeht, am Ende wird es jeder Bürger sein, der, egal ob er Auto fährt, den Öffentlichen nutzt, zu Fuß geht oder zur Arbeit radelt.
Bezahlt wird mit Steuergeldern, womit sonst?

es ist schön

an einem 1.April bei 2°C Außentemperatur so einen "sinnfreien" Artikel zu lesen wärend hinter mir der Kaminofen bollert............frohe & friedliche Ostern........

Höchst erstaunlich

dass ein mechanisches Monster Verbrennungsmotor sich so lange halten konnte. Da spielt auch Psychologie der Enduser eine grosse Rolle. Aber alle hypes hatten bisher ein Verfallsdatum und so wird es auch mit Wärmekraftmaschinen sein, die nun mal für den Antrieb wechselnder Lasten maximal ungeeignet sind und von Anfang an waren.

Mich wundert sehr, daß noch

Mich wundert sehr, daß noch kein Verfechter des "Gratis-Einkommens" für alle Bürger hier seine Ansicht geäußert hat - darum möchte ich darauf hinweisen, daß die Atemluft in den Ballungszentren sich dramatisch bessern würde, wenn alle die fleißigen Pendler daheim bleiben dürften, weil sie nicht mehr zur Arbeit müssen.

Der deutsche Besserwessi

Egal ob rostige Schrauben oder Abgasskandal: der Besserwessi wehrt sich eisern gegen jegliche Kritik oder gar Maßnahme. Man kann doch Erwachsenen nicht verbieten, ihre Städte zu vergiften. Das ist doch Diktatur! Da beruft man sich auf den Brexit, dieses glorreiche Verwirrspiel zum Schaden des kleinen Mannes in England. Aber lieber ein nationales Symbol als Butter aufm Brot!

Sorry,

aber das glaube ich nicht.
>>>Viele Leute hätten sich einen Diesel gekauft, weil sie dachten, er sei umweltfreundlicher, erklärte sie.<<<
Jeder hat eine Nase und kann riechen wie die Dinger stinken.
Die Leute haben Diesel gekauft, weil sie Dieseltreibstoff billig und subventioniert bekommen, und die Autos etwas weniger verbrauchen. Niemand hat einen Diesel gekauft, weil er so umweltschonend ist!

@10:09 von Kopfmensch

Es geht mir nicht um die Sache ... nur Fzg' e mit doppeltem Verbrauch dürfen in diese Umweltzonen ...
Elektro-Autos werden hochgelobt ...
Da wird einiges ausgeblendet .. es ist nicht nur der Feinstaub in den Abgasen das unsere Gesundheit gefährdet ... die Herstellung der E-Autos und ihre Entsorgung ist Komplexer und auch Umweltbelastender ...
Man hat sich auf ein Detail festgelegt und beginnt mit Verboten Tatsachen zu schaffen, die zu kurz gedacht, und uns später einholen wird.
Unser einer, der sich die Neuen und meiner Meinung nach problematischeren Fzg, nicht leisten kann, wird bestraft.

Bin nur gespannt, ob diese

Bin nur gespannt, ob diese Fahrverbote auch für Außerdeutsche Städte umgesetzt werden. Dass sich z.B. Franzosen die Fahrerei in ihrer Hauptstadt oder in Lyon oder Marsailles verbieten lassen, daran glaubt doch wohl keiner...

Am Besten die "UMWELT NGOs"

Am Besten die "UMWELT NGOs" verliehren ihren Gemeinnützigkeits Status

Der Grenzwert ist unsinnig

Der Grenzwert ist unsinnig niedrig und sollte auf ein realistisches Niveau angehoben werden.

Schadstoffe

Auch in dem Artikel geht es wieder munter hin und her zwischen NOx und Feinstaub. Am Ende ist angeblich nur der Diesel schuld. Das ist zu simpel. Wenn sich jetzt alle einen Benziner kaufen sinkt zwar das NOx steigt dafür ggf. der Feinstaub. Jedenfalls solange die meisten Benzin-Direkteinspritzer keine Partikelfiter haben. Vom CO2 mal ganz abgesehen.
„Schadstoffbelastung“ ist kompliziert. Manchmal senkt man den einem auf Kosten des anderen.
Tatsächlich wäre ein Diesel mit Partikelfilter und SCR-Cat sauberer als die meisten Benziner. Man müsste ihn nur bauen und das ginge auch schneller, wenn die Kunden nicht trotz der Debatte der letzte 2 Jahre immer noch die alten kaufen würden. Farbe und Felgen sind anscheinend wichtiger.

Verbrennung

Jede Verbrennung stösst Feinstaub aus.
Jedes Abrollen eines Reifen erzeugt Feinstaub, auch das eines Fahrrades.
Allerdings erzeugt das Abrollen eines schweren Fahrzeuges mehr Feinstaub.
Je effektiver die Verbrennung, desto höher die NOx Belastung. Ein Teil der NOx Belastung wird auch aus dem im Brennstoff enthaltenem Stickstoff generiert, was bei Diesel etwas höher ist.
Ein Fahrzeug gleicher Schadstoffklasse, das 5l verbraucht, stösst etwa die Hälfte an Schadstoff aus, als das 10l Fahrzeug. Auch weniger Feinstaub, und Abrollfeinstaub, da es vermutlich leichter ist.
Wahrscheinlich sollte man Fahrzeuge nach logischen Gesichtspunkten besteuern, nicht Lobbyisten die Gesetze machen lassen.
Dazu kommt das jedes Grün in der Stadt zu teuer ist, und die Ampeln nicht verkehrsgerecht geschaltet werden, da zu teuer ( und für das deutsche Ingenieurswesen zu kompliziert)

Ich bin es leid

Ich bin diese ewige Diskussion um die Fahrverbote in Ballungsräumen leid - dann führt sie doch von mir aus ein (eigentlich gibt es sie mit den grünen Zonen ja längst) und sperrt die Landeier, die keinen ÖPNV und keinen Bahnhof in Laufreichweite haben, ein zuverlässiges Fahrzeug mit nennenswerter Reichweite benötigen und sich nicht jedes Jahr einen neuen PKW leisten können, aus den Städten aus.

Aber dann bleibt auch bitte in euren Städten und kommt mit euren "sauberen" Autos auch nicht mehr als Wochenendausflügler und Touristen aufs Land. Fordert von uns auch nicht, daß an jeder Ecke eine Stromtankstelle aufgebaut wird. Laßt uns wenigstens unsere saubere Luft und unsere Ruhe.

Klagen der EU wegen Luftverschmutzung

Fahrverbote sind das Letzte Mittel laut Bundesverwaltungsgericht. Dabei ist die Lösung doch so einfach: Der Verursacher sprich die Autoindustrie zahlt die Kosten für die Nachrüstung. Das wäre mal eine Bundesregierung die das tatsächlich durchsetzt.

@Hepheistos

"Dass sich z.B. Franzosen die Fahrerei in ihrer Hauptstadt oder in Lyon oder Marsailles verbieten lassen"

ja, die Franzosen "dieseln" gern, oft mit "Kisten" welche hierzulande schon fast vollständig aus dem alltäglichen Straßenverkehr verbannt worden...........und was ist mir den Spaniern, Portugiesen, Italienern...........& mit allen Osteuropäern.........
überall dort gibts keine grüne/blaue Plakette, keine Fahrvebote (Ausnahme Paris aber niemand hält sich dran),
vor allen die Osteuropäer, die freuen sich über die in Zukunft noch günstigeren Exportautos aus deutschen Landen........

Ja, ja, die Politik

Völlig richtig. Die Politik und sonst niemand ist an allem Schuld. Sie setzt die Rahmenbedingungen und steuert somit auch den Moloch Stadt, auch die Entvölkerung der ländlichen Gebiete. Warum fährt die Landbevölkerung zum Arbeiten in die Städte? Schafft Arbeitsplätze da wo die Recurcen sind. Wasser verbrauchende Fertigungsprozesse da wo Wasser ist. Stromfressende Fertigungsprozesse dahin wo Strom erzeugt wird. Usw. usw. Diese Beispiele haben kein Ende. Aber nein, alles in die Städte, die zusätzlich auch noch das Umland plündern. Immer wieder die selben wählen, dann lebt doch auch mit den Problemen und hört mit dem ständigen Jammern über Zustände, welche wir selbst gewollt haben.

Gesetzeslage

»Die Industrie stehe hier in der Verantwortung. "Man kann sie nicht juristisch zwingen, das geben die Gesetze nicht her…"«

Könnte einmal jemand diesen Zusammenhang erläutern? Warum sollten es die Gesetze nicht hergeben, jemanden der vorsätzlich und wiederholt die Verbraucher getäuscht und betrogen hat, zur Nachbesserung seiner nicht normgerechten und gesundheitsschädlichen Produkte zu zwingen? (Zumal sich die Automobilkonzerne dies ohne weiteres leisten könnten)

@ Blackbird2018 / 11:19

"Man hat sich auf ein Detail festgelegt und beginnt mit Verboten Tatsachen zu schaffen, die zu kurz gedacht, und uns später einholen wird."

OK! ... Geb ich Ihnen Recht! ... Aber! Ist das lediglich ein Merkmal grüner Politik, wie in ihren ersten Beitrag kritisiert? Kann es sein, daß grüne Ideen oft auch von konservativen Kreisen zerredet werden, bevor überhaupt eine breite öffentliche Diskussion darüber stadtfinden kann, die dann zu wegen ohne Verbote führt?

"Unser einer, der sich die Neuen und meiner Meinung nach problematischeren Fzg, nicht leisten kann, wird bestraft." ... Ehrlich wäre, daß momentan nicht mal die Verursacher bestraft werden. Ihre Meinung, daß E-Mobilität auch Probleme mit sich bringt teil ich gern, bin aber auch dafür diese Kritik an die richtigen Stellen zu adressieren. Solange wir E-Mobilität lediglich als Wirtschaftsförderung diskutieren, wird sich daran nichts ändern! Dafür brauchts aber auch den Druck der Verbraucher! ... Anstrengend oder!?

11:42 von Jazzmattaz

Klagen der EU wegen Luftverschmutzung

Fahrverbote sind das Letzte Mittel laut Bundesverwaltungsgericht. Dabei ist die Lösung doch so einfach: Der Verursacher sprich die Autoindustrie zahlt die Kosten für die Nachrüstung. Das wäre mal eine Bundesregierung die das tatsächlich durchsetzt.
////
*
*
Wer versteckt nochmal die Ostereier, klar der Hase.

@11:19 von Blackbird2018

zu kurz gedacht

Wie bei der Einführung der erneuerbaren Energien mit Abschaltung von Kohle- und Kenkraftwerken auch. Es wird planlos gehandelt, und ohne auf Betroffene Rücksicht zu nehmen. Hier in der Nähe geht eine der Trassen von Norden nach Süden durch - dafür soll sogar das Baurecht im Naturschutzgebiet für ein Umspannwerk geändert werden, Naherholungsgebiete werden zerstört, Baudenkmäler verschandelt, Mindestentfernungen zu Wohngebieten nicht eingehalten. Gleiches gilt für den Bau von Windkraftwerken. Auf dem Rücken der Bürger wird kopflos agiert, Klagen sind abzusehen.

So kann das nicht funktionieren. Bevor man handelt, muß man erst planen und auch Nebeneffekte berücksichtigen. Den gleichen Ablauf sehe ich jetzt bei der Diskussion um Feinstaub und Stickoxide. Wieder ohne Plan, wieder ohne Abwägung, die Folgen sind nicht absehbar.

Das kann nicht gutgehen, derartige Handlungsweisen zerstört den Wirtschaftsstandort Deutschland.

"Hohe Strafzahlungen"

Wie hoch sollen denn diese "hohen Strafzahlungen" sein - 1 Mio., 100 Mio., 500 Mio. 1Mrd? Selbst eine Milliarde im Jahr wäre zu verschmerzen, wenn nicht Millionen von Menschen enteignet werden würden, es wird für so viel Unsinn Geld rausgeworfen.

WebFuchs

Ganz einfach, weil die sich das Verkehrsministerium mit dem ihm unterstehenden KBA lange nicht um die bekannten Vorwürfe gekümmert hat.
Hätte das Kraftfahrbundesamt bei den Betrügereien nicht weggeschaut, hätten die Autos nie eine Zulassung bekommen. Das war doch alles schon lange bekannt, aber die Automobilindustrie mit ihren Helfern im Kanzleramt und im Verkehrsministerium hatte nichts zu befürchten.

Trägt man die jeweils höchste

Trägt man die jeweils höchste durchschnittliche Lebenserwartung, die in einem Land dieser Welt pro Jahr ermittelt wurde, über die Jahre graphisch auf, dann ergibt sich ein nahezu geradliniger Anstieg, der bereits Jahrzehnte anhält. Die Lebenserwartung in Deutschland folgt diesem Verlauf (geringfügig unterhalb der Spitzenwerte) seit mehr als 50 Jahren nahezu parallel. Im gleichen Zeitraum hat sich der motorisierte Straßenverkehr in Deutschland ungefähr verzehnfacht. Hätte das die Lebenserwartung negativ beeinflusst, dann hätte deren Entwicklung nicht derart geradlinig (und parallel zu den Spitzenwerten) verlaufen können.

Vielleicht sollte man mit den gleichen Verfahren, mit denen man die lebensverkürzende Wirkung von NOx-Emissionen abschätzt, einmal berechnen, ob und in welchem Umfang der motorisierte Individualverkehr durch Erhöhung der Lebensqualität der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung zur Steigerung der Lebenserwartung beiträgt.

Hat eigentlich jemals sich

Hat eigentlich jemals sich jemand die Mühe gemacht, die derzeitigen entsprechend interessanten Abgaswerte der französischen Automarken zu vergleichen und glaubt jemand wirklich, dass die Franzosen sich jetzt entsprechend umweltverantwortlich verhalten werden und diese Autos abschaffen und sich das Fahren in ihren Großstädten verbieten lassen werden, so wie man glaubt, dass man es uns Deutschen jetzt einfach so befehlen kann und wird das ganze Verbieten überall zugleich in Europa umgesetzt, oder nicht doch erst mal nur in Deutschland und in Resteuropa dann irgend wann einmal so zum Sankt Nimmerleinstag?

Wann gibt es endlich Standarts?

In den Städten konnte anscheint jeder messen wo er wollte, sowas geht doch gar nicht, der Mann von der Umwelthilfe konnte sein Selbstgebastelltes Gerät so hinhalten das er Werte bekam die ihn zufrieden stellten und da gab es noch Richter die seine gefakten Werte als Richtig beurteilten.
Einmal so einmals so wie es ihm gefällt dabei müßte auch immer die Sauberkeit der Straßen mit einbezogen werden, das heißt die Stadt oder Kommune muß erstmal die Straße sauberhalten und zumindest 1x wöchentlich reinigen und den Staub naß kehren oder absaugen. Außerdem warum wird nur der Diesel mit Fahrverboten belegt wird ist sowieso seine persönliche Rache gegen den Dieselmotor oder liegt evtl.sogar Bestechung vor

Fahrgastschiffe (zb. Berlin)

Werden die Fahrgastschiffe auch miteinbezogen ?

365 Tage Ticket

Keiner will Fahrverbote und es wird immer wieder der kostenlose Öffentliche Nahverkehr diskutiert und mit (leider) teils zutreffenden Argumenten vom Tisch gefegt.

So ändert sich die Luft nie!

Dabei wird am Rande (leider nur am Rande, weil, aus welchen Interessen auch immer, die Presse dieses Thema nicht wirklich aufgreift) eine wirklich vernünftige und effektive Möglichkeit den Verkehr zu reduzieren, diskutiert:

Das 365-Euro Ticket für den Öffentlichen Nahverkehr in Städten und angrenzendem Umland.

Ein Grund warum der Nahverkehr nicht ausgiebig genutzt wird, sind die deutlich überhöhten Preise. Diese auf ein verträgliches Maß zu reduzieren, würde viele zum Umstieg veranlassen.

Es wäre ein erster großer Schritt, dem natürlich Schritte in der Automobilindustrie folgen müssten.

Der Politik ist an dieser Stelle einfach nicht klar, dass es saubere Luft nicht umsonst gibt. Es wird diskutiert, aber nicht verbindlich gehandelt.

Der Preis ist zu hoch: Er ist unser aller Gesundheit.

Die spinnen, die EUler...

... liebe Grüße aus Australien.
Laßt euch nicht so viele Märchen vom teuflischen Diesel erzählen, geht einfach mal eine Woche nicht arbeiten, das hilft den Politikern ungemein beim Nachdenken.

@cap0815

"Wie hoch sollen denn diese "hohen Strafzahlungen" sein - 1 Mio., 100 Mio., 500 Mio. 1Mrd? Selbst eine Milliarde im Jahr wäre zu verschmerzen, wenn nicht Millionen von Menschen enteignet werden würden"

sehr richtig, außerdem wäre es wichtig entweder die staatliche Souveränität zu stärken gegen das Diktat der EU oder zumindest die Messung & Bewertung der Luftverschmutzung auf alle EU Staaten gleichwertig anzuwenden
(niemand kann behaupten das das momentan passiert) nur in Polen wird z.B. immer noch massenhaft Kohle in den privaten Öfen verheizt..........diese Luft durften wir hierzulande großflächig vor 20 Jahren das letzte mal atmen..............

Thema Plaketten

Wieder typisch deutsch hinterwäldlerisch. Die Überwachung ist auch ohne Plakette ganz einfach. Man schaue einfach mal z.B. nach Norewgen. Eine Kamera über der Straße und der Abgleich mit der Datenbank des KBA ist in Millisekunden gemacht. Der Gebührenbescheide kommt dann einfach per Post. Wenn man nur wollte, ginge es also mit überschaubarem Aufwand.

Gnadenlos hirnverbrannt ist,

..., dass völlig unzweckmäßige Panzerwagen in Form übermotorisierter SUV durch die Städte walzen, übermäßig viel Fläche und Kraftstoff beanspruchen. Dieses Umweltgift gehört verboten. Ebenso der überzogene Amazon-Internet-Bestell-Hype, der eine irrsinnige Armada an Auslieferungsfahrzeugen zur Folge hat. Dazu kommt,dass sich die Läger von Industrie, Gewerbe und Handel auf den Straßen befinden: Jetzt bestelltes "muss" morgen früh geliefert werden. Die hirnrissige, widersprüchliche EU-Politik fördert den freien Warenaustausch per LKW mit Subventionen. DAS kann nichts werden. EU-weit muss dem Vorbild der Schweiz und Österreichs folgend die Bahn als Transportmittel für Personen und Güter ausgebaut werden, Vorrang erhalten. Denn Schienentransportmittel sind wegen der geringen Reibung zwischen Rad und Schiene beim Energiebedarf und Schadstoffausstoß Straßenfahrzeugen weit überlegen. Zudem macht Elektromobilität aus physikalisch-technischen Gründen nur am Netz Sinn, nicht E-Autos mit Akkus.

@Australitis

" geht einfach mal eine Woche nicht arbeiten, das hilft den Politikern ungemein beim Nachdenken."

ein sehr guter & richtiger Vorschlag.....
(nicht nur wegen diesen Themas)

@ Kopfmensch

Bezeichnend, im Namen des Guten darf man natürlich sofort mit Polemik ins Felde ziehen. Passt aber ins Bild.

Ich bedarf dieses Schutzes, den sie ansprechen, nicht. Und ich habe nicht darum gebeten. Insofern richtet sich diese Maßnahme GEGEN mich. Den Schutz, den ich mir wünschen würde, kann oder möchte mir die ach so demokratische und ums Volk besorgte EU ohnehin nicht bieten.

... zu planen und zu realisieren gescheitert sind, sollte sich herumgesprochen haben. Elektrisch betriebene Bahnsysteme haben physikalisch-technisch erhebliche Vorteile gegenüber dem Straßenverkehr und müssen künftig den ihnen gebührenden Stellenwert erhalten. Die Automobil-Lobby hat sich selbst ins Abseits gestellt und es wurde erkannt, das wegen des Flächen- und Energiebedarfs der PKW-gestützte Individualverkehr ein Irrweg ist.

@12:10 von Kopfschuetteln

Ein Grund warum der Nahverkehr nicht ausgiebig genutzt wird, sind die deutlich überhöhten Preise. Diese auf ein verträgliches Maß zu reduzieren, würde viele zum Umstieg veranlassen.

Der Hauptgrund in den meisten Gegenden Deutschlands ist, daß es keinen brauchbaren ÖPNV gibt. Wenn der Bus nur zweimal am Tag fährt, um 10 und um 16 Uhr, am Wochenende gar nicht, dann ist das nicht brauchbar. Ohne eigenen PKW ist man außerhalb der großen Ballungsgebiete aufgeschmissen - man kommt nicht zur Arbeit, man kommt nicht zur Schule, man kommt nirgendwohin zum Einkaufen. Oft muß man zum Arbeiten auch nicht in die Stadt, sondern in ein Industriegebiet weitab jeder Buslinie.

Dazu kommt noch, daß der AN flexibel sein muß - 50km Pendeln ist normal, ebenso wechselnde Arbeitszeiten. So flexibel kann der ÖPNV außerhalb von Ballungsgebieten gar nicht sein.

Der Preis spielt daneben schon gar keine so große Rolle mehr. Es gibt da einfach keine Alternative zum PKW.

Das ist der Grund für den Erfolg konservativer Politik

in Deutschland. Man möchte den Rot/Rot/Grünen ja nicht absprechen, dass Sie tatsächlich für die Menschen etwas tun wollen. Sie reden ja von sauberer Luft, sauberer Umwelt, Sozialleistungen, Arbeit für alle, etc.

Das Problem ist einfach Gut gewollt aber schlecht gekonnt. Die Ergebnisse von RRG Politik lässt den Bürger regelmäßig die Hände über den Kopf zusammen schlagen. Da wählt der deutsche dann lieber die Konservendosen, die zwar nichts verbessern und nur verwalten, aber immerhin auch nichts unnötig teuer für den Bürger machen. (Diesel, EEG, etc.)

BTW. Für mein Auto muss ich ca 9 Monate arbeiten. Diese 9 Monate werden mir von den RRGs genommen, aufgrund viel zu niedriger unwissenschaftlicher Grenzwerte und falscher Stadt- und Verkehrsplanung sowie falscher Messungen.

Es gibt gar keine schlechte Luft in deutschen Städten, wenn man grüne Wellen statt grüner Politik machen würde.

Die Gesundheit muß

Die Gesundheit muß vorgehen!
Die Aussage unserer ach so erfolgreichen Autoindustrie, der Diesel ist die Zukunft erinnert an den Kodak Untergang, wer will schon digital fotografieren?
Die Autohalden von zurückgekauften Dieselfahrzeugen ist gigantisch, unverkäufliche Neuwagen. Ich fahre selbst gerne Diesel, dennoch geht die Gesundheit vor!

Am 01. April 2018 um 11:45 von WebFuchs

" Könnte einmal jemand diesen Zusammenhang erläutern? Warum sollten es die Gesetze nicht hergeben, jemanden der vorsätzlich und wiederholt die Verbraucher getäuscht und betrogen hat, zur Nachbesserung seiner nicht normgerechten und gesundheitsschädlichen Produkte zu zwingen? (Zumal sich die Automobilkonzerne dies ohne weiteres leisten könnten). "

Die Sache ist ganz einfach, die Deutschen lieben Ihre extra teuren Autos und viele andere ganz große Länder teilen diese Liebe auch nur das sie dort dann billiger sind.

Und so lange die Zahlen beim Verkauf steigen und die Milliarden Gewinne steigen besteht kein Grund für irgendwas.
Erst wenn die Bürger keine Autos der 3 Kernmarken mehr kaufen würden käme Bewegung in die Angelegenheit.

Und einige andere Kommentare haben eigentlich den Rest beschrieben, eigentlich war die Luft in Deutschland noch nie so gut wie heute.
Auch wenn Sie nach den erfundenen Zahlen zu hoch ist, einfach mal die Statistiken ab 1950 bis jetzt ansehen.

Seltsame Prioritäten der Umweltministerin

"Umweltministerin will Fahrverbote verhindern"

Die oberste Priorität der Umweltministerin sollten nicht Autofahrer, sondern die atmende Bevölkerung haben!

Wir haben in Deutschland, staatlich gebilligten Betrug!

Die Autoindustrie wird sogar noch belohnt, indem man Abfrackprämien, für technisch noch gute Autos gibt. In den USA leben Kunden erster Klasse, in Deutschland die Kunden dritter Klasse. Wo bleibt die Bestrafung der EU gegen diese Frechheit? Ach ich vergaß, in der EU verhindert die Deutsche Politik, dass die Kunden entschädigt werden. Herr Steinmeier, hierin liegt ein Grund für die Gefährdung unsere Demokratie, machen sie diesem Treiben ein Ende!

@ 13:06 von riewekooche

Also in Gegenden wo der ÖPNV nur zweimal fährt, gibt es sicher keine Luftverschmutzung. Mir geht es vor allen Dingen um die größeren Städte, wo die Luft grenzwertig oder gar der Grenzwert überschritten ist. In diesen Städten gibt es auch eine Infrastruktur im Öffentlichen Nahverkehr. Bei einem 365-Euro Ticket muss bei den meisten Strecken nur die 'Taktung erhöht werden.

Ich bin überzeugt, dass viele auf so ein Ticket umsteigen würden bzw. es zusätzlich kaufen und so deutlich häufiger auch die Vorteile des Nahverkehrs (man kann trinken, muss keinen Parkplatz suchen, spart das Benzin, ist
häufig schneller) nutzen würden.

Komfort-Kaminöfen stilllegen!!

Damit hätte man in kürzester Zeit die saubere Luft in den Städten (und auf dem Land), die die EU - und der davon permanent zugestunkenen, NOx- und feinstaub-vergifteten Bürger - verlangen darf!!

Sündenbock Diesel

1. Zur Sachlage:
Jede Verbrennung erzeugt potentiell schädliche Abgase.
Das weiß man nicht erst seit ihrer meßtechnischen Erfassung und Bewertung.
Die festzustellende Gesundheitsschädigung ist ein Fakt.
Warum nur wird jetzt ausschließlich auf uns Dieselfahrer geschaut?
Es kann doch viel mehr unternommen werden,um die Gesundheit zu schonen.
2. Warum wird auf die EU gewartet? Haben wir keine gewählte Regierung die "Schaden von uns abwenden" soll?
Es darf nicht"weiter so" mit der Kungelei mit Groß-, Schwer-, Pharma- Autoindustrie und den Energieerzeugern gehen, dir sich wie auch unsere relevanten Bankinstitute stets aus der Haftung nehmen.
Konservative neoliberale Politik in unserer kapitalistisch geprägten Gesellschaft führt leider in Krisensituationen oft zur Sozialisierung von Schäden, Risiken und Justitiabler Verantwortung zu Lasten derer die sich am schlechtesten gegen diese üble Verlagerung, das"Outsourcing", wehren können.
3. Ich fürchte, am Ende zahlt die Zeche der kleine Mann!!

Raubbau an der Natur

Wir rufen nach mehr Bauland. Immer weniger Menschen leben auf immer mehr Quadratmetern. Überall steigt der Verkehr und die Menschen stehen immer länger im Stau. Wir wollen auf ordentlichen Autobahnen fahren, aber keine Maut bezahlen und das Benzin soll auch schön günstig sein. Warum Diesel subventioniert wird weiß keiner. Gleichzeitig wollen wir aber auch in sauberen Städten mit hoher Lebensqualität leben, wo es möglichst auch in der Innenstadt schön ruhig ist. Wenn diese eierlegende Wollmilchsau nicht klappt, schimpfen wir auf die Regierung oder wahlweise die EU. Geht's eigentlich noch mit uns?

@ Erich Kästner (14:01)

>>Seltsame Prioritäten der Umweltministerin

"Umweltministerin will Fahrverbote verhindern"

Die oberste Priorität der Umweltministerin sollten nicht Autofahrer, sondern die atmende Bevölkerung haben!<<

Diese Gruppen kann man leider nicht so einfach gegeneinander ausspielen, den etwa drei von 4 Mitgliedern der "atmenden Bevölkerung" sind Autifahrer.

Systemübergreifend

Konservative neoliberale Politik in unserer kapitalistisch geprägten Gesellschaft führt leider in Krisensituationen oft zur Sozialisierung von Schäden

... genau so übrigens wie in einer sozialistisch geprägten Gesellschaft.

Was für eine Unsinn

Auf gut Deutsch sie wollen sich selbst verklagen um dann Änderungen ihm Parlament durchpeitschen zu können.

PS: Dieselverbote einiger Autos wird nicht allen Städten die Einhaltung der Grenzwerte erlauben, außerdem gibt es noch Feinstaubgrenzwerte die auch gerissen werden.

@14:06 von Kopfschuetteln

Als ich Student war, gab es zwangsweise ein Semesterticket. Ich konnte es nicht nutzen, denn wenn ich da pünktlich zur Morgenvorlesung hätte sein wollen, hätte gegen 06:00 losfahren müssen - zwei Stunden Fahrzeit mit 3 mal umsteigen. Mit dem PKW war das incl. Parkplatzsuche nicht mal 30 min. Ich wohnte eine Haltestelle außerhalb der Stadtgrenze.

Heute lebe ich in der Stadt (100000EW), 10 Fußminuten vom Busbahnhof, muß aber zur Arbeit in ein 25km entfernt gelegenes Industriegebiet. Mit dem PKW knapp 30min, mit dem Bus über 2 Stunden plus 3km Fußmarsch. Ich müßte um 5 losfahren, denn der nächste Bus wäre bereits zu spät.

Unter diesen Umständen sehe ich keinen Vorteil in einem 365-Euro-Ticket, denn ich könnte es wieder kaum nutzen.

ÖPNV muß erst mal funktionieren, damit er attraktiv wird.

Übrigens steht auch diese Stadt auf dem Index der DUH, die einzige (!) Meßstation zeigte in den letzten Jahren regelmäßig mehr als 40µg an. Sie steht direkt an einer zentralen Bushaltestelle...

Pranger: Warum diese Metapher?

Werte Journalisten, warum sagt ihr nicht einfach nüchtern, dass in diesem und diesem Land die Grenzwerte überschritten werden?
Warum müssen Nachrichten mit emotionalen und damit wertenden Metaphern aufgeheizt werden?

Die EU klagt und es drohen Strafen!

Wer klagt da gegen wen, wer ist die EU.
Eine Gemeinschaft souveräner Staaten?
Wer hat die Grenzwerte festgelegt. Wo und wie wird gemessen?
Fakt ist, die Luft wird besser, bei mehr Verkehr, wachsender Bevölkerung und Hochkonjunktur.
Die Autos wurden amtlich zugelassen! Der Bürger darf sich darauf verlassen, dass die Zulassungsbedingungen geprüft und gegeben sind.
"Die Industrie"?! Wer ist das? Abgesehen von der Manipulation bei VW wurde bis jetzt keine Manipulation amtlich festgestellt. Die Fahrzeuge haben die vorgegebenen Bedingungen erfüllt.

Der Staat hat hier Schuld, dafür haftet man im Rechtsstaat. Die Dieselbesitzer wurden bereits erheblich geschädigt. Die Fahrzeuge haben an Wert eingebüßt, sie sind kaum noch zu verkaufen. Fahrverbote sind enteignungsgleiche Vorgänge, die nach dem GG nur gegen eine angemessene Entschädigung zulässig sind.
Der Staat hat Entschädigung und Strafen zu bezahlen. Strafe= linke Tasche-rechte Tasche! Man finanziert nur den EU-Haushalt, so oder so.

@riewekooche, 14:45 Uhr

Stellt sich mir die Frage, warum Sie so weit von Ihrem Arbeitsplatz weg wohnen? Zweitens finde ich ein solches obligatorisches Jahresticket für den ÖPNV kein schlechtes Mittel. Könnte man mit der KfZ-Steuer verrechnen. Wenn Sie meinen, lieber das Auto nutzen zu wollen, kann man mit dem Geld Ihres Jahrestickets den ÖPNV ausbauen. Das machen wir z. B. mit Müllgebühren auch so. Die zahlen Sie immer.

Die EU kommission besteht

Die EU kommission besteht doch aus Wirtschaftslobbyisten...
Also Komplizen der betrügerischen Autoindustrie die mit korrupten Politikern eng verbandelt ist...
Und ausgerechnet DIE wollen jetzt Kommumen und Städte verklagen???
Sind wir hier im Irrenhaus?

Zu 15:07 von bobby3001 "ÖPNV

@riewekooche, 14:45 Uhr
Stellt sich mir die Frage, warum Sie so weit von Ihrem Arbeitsplatz weg wohnen? Zweitens finde ich ein solches obligatorisches Jahresticket für den ÖPNV kein schlechtes Mittel. Könnte man mit der KfZ-Steuer verrechnen. Wenn Sie meinen, lieber das Auto nutzen zu wollen, kann man mit dem Geld Ihres Jahrestickets den ÖPNV ausbauen. Das machen wir z. B. mit Müllgebühren auch so. Die zahlen Sie immer.

"Toller" Vergleich! Nutzt nichts! In der Region der Feinstaubhauptstadt Stuttgart ist der ÖPNV schon jetzt hoffnungslos überlastet. Baustellen S21 und andere kommen zunehmend dazu.
Wenn alle Dieselfahrer umsteigen (müssen) wird das Chaos perfekt.
Am Feinstaub wird das nichts ändern, wetten! Hier bezahlt man nach einer Müllgrundgebühr übrigens je Nutzung (Leerung). Bei Ihnen zahlt jeder pauschal? Das ist nicht in Ordnung, finde ich!

Kanns nicht fassen

Der Artikel macht mich SO wütend. Warum setzt sich unsere Umweltministerin nicht für unsere Umwelt also für Fahrverbote ein? Was ist los mit den Politikern????????

@15:07 von bobby3001

Stellt sich mir die Frage, warum Sie so weit von Ihrem Arbeitsplatz weg wohnen?

Das kann ich Ihnen erklären: Ich wohne in der Stadt, weil ich hier fußläufig alles bekomme, was ich brauche, und weil ich bis vor einem Jahr auch zu Fuß zur Arbeit gehen konnte - bis mein Arbeitgeber von einer AG aufgekauft wurde und die ältere (teurere) Hälfte der Mitarbeiter entlassen wurde. Näher bekam ich als 50+-Arbeitnehmer (IT) keinen adäquaten Arbeitsplatz. Umziehen kommt nicht in Frage, weil meine Kinder hier zur Schule gehen, und weil das Industriegebiet abseits von allem liegt (aber neben der Autobahn). Keine Wohnbebauung, keine Einkaufsmöglichkeiten, keine Schulen.

Würde es einen benutzbaren, zuverlässigen ÖPNV geben, würde ich ihn durchaus gerne nutzen, aber da ist nichts, was man nutzen könnte.

Hier ist nunmal kein Ballungsraum. Hier ist "Wildnis". 25km Entfernung ist hier noch gemäßigt, manche fahren auch jeden Tag 100km bis Köln oder Ddortmund.

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