Kommentare

Was war eigentlich das Problem?

Zielgruppengerechte Werbung? Na und?
Wahlwerbung für und durch unliebsame Mitspieler???
Das ist natürlich strengstens verboten!
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Die Post verkauft seit Jahr und Tag unsere Adressen, nebst Bonnitätsangabe. Teilte unseren Stalkern sogar mit wohin wir verzogen waren. Schon zu Zeiten da die Post noch ein Staatsunternehmen war. Die aktuelle Empörung ist ein wenig dubios.

Was der neue europäische Datenschutz bringt?

Nichts,

denn Datenschutz läuft konträr zur Inneren Sicherheit. Die kann nämlich nur dann erreicht werden, wenn Geheimdienste und andere Sicherheitsbehörden auf Daten zugreifen und sie auswerten können.

was ist denn anders daran,

als wenn behörden die daten ihrer bürger verkaufen?

Wenn die Länder der EU

Wenn die Länder der EU tatsächlich etwas gegen die Datenkraken unternehmen wollten, hätten zumindest die in Deutschland geltenden Bestimmungen und Gesetze ausgereicht um Facebook überhaupt nicht in der BRD zuzulassen.
Offensichtlich sind die Behörden aber gar nicht daran interessiert die Datenspionage von Facebook u.a zu verhindern.
Die neue Datenschutzverordnung wird daran nichts ändern.
Abgesehen davon haben die USA - Geheimdienste doch eh volles Zugriffsrecht auf alle Daten, die in der EU und auch dem Rest der Welt zirkulieren.
Auch die interessieren sich nicht für Gesetze.
Und da die Verordnung nur eine Verordnung ist, ändert sich gar nichts.

Eine Regelung in Bezug auf eine Reglementierung der Datenverwertung macht nur Sinn, wenn auch die "freiwillige" Datenweitergabe durch den Dateninhaber NICHT möglich ist und vor allem, diese auch nicht gefordert werden darf - von wem auch immer.

Was bringt der neue EU-Datenschutz?

Auch große Verunsicherung! Man sehe sich bloß mal in den auf Internetseiten bezogenen Foren um, soweit es um nichtkommerzielle Internetangebote geht. Ich nehme an, daß nach Mai eine Reihe interessanter Seiten einfach offline gehen, weil die Bestimmungen der DSVGO für den "einfachen Nutzer" nicht verständlich oder nicht umsetzbar sind. Zu hohe Hürden vielleicht. Ohne tiefere technische Einblicke in CMS und Blogsoftware ist den neuen Anforderungen kaum zu entsprechen. Und ich sehe eine Berichterstattung ab Mai voraus, in der von einer Abmahnwelle berichtet wird. Vorauszusehen sind dann auch Aussagen hilfloser Politiker*innen, die "das so natürlich nicht gewollt" haben. Es bleibt abzuwarten, ob die DSVGO nicht letztlich auf Kosten einer wünschenswerten Vielfalt einen wünschenswerten Datenschutz umzusetzen versucht, der evtl. auch hätte intelligenter erreicht werden können.

Um es ganz locker

auszudrücken, NICHTS !
" Was bringt der neue EU-Datenschutz? "

Weil die Daten das Geschäftsmodell zum Verdienst der jeweiligen Firmen gehört die ja sonst keine verwertbaren Waren herstellen oder vertreiben.
Oder welchen Nutzen haben FB oder Twitter und wie Sie alle heißen ?.
Eigentlich doch keinen oder wo gibt das Waren und Nutzen ?.

Also bringt das nichts und wird auch nicht funktionieren wie ja gerade die Post auch gezeigt hat.

Facebook, Cambridge Analytica, Datenschutz

Welchen Vorteil bringen schärfere Datenschutzgesetze, wenn die Welt schläft. Alles was über Facebook und Cambridge Analytica berichtet wird, war eigentlich schon vor 15 Monaten bekannt. Man hätte nur recherchieren müssen.

https://www.dasmagazin.ch/2016/12/03/ich-habe-nur-gezeigt-dass-es-die-bo...

(Damals noch umsonst, heute muss man bezahlen)

for free -> "A half-decent translation in English from Google Translate:"

http://www.perisic.com/blog/sanfoh/2016/12/04/ich-habe-nur-gezeigt-dass-...

Im Januar 2017 von einem amerikanischen Freund an mich weitergeleitet.

Selbst die jetzigen Datenschutzbestimmungen ...

... werden nicht eingehalten.

Seit 10 Jahren sammele ich Werbe-E-Mails von bisher ca. 500 Unternehmungen. Die Werbe-E-Mails gehen mir zu, obwohl ich keiner Werbung zugestimmt habe oder sogar ausdrücklich widersprochen habe. Besonders aufgefallen ist mir die Telekom, bis ich sie verklagt habe. Aber auch mein Autohersteller war der Ansicht, dass für ihn das Bundesdatenschutzgesetz nicht gilt.
Derzeit leite ich unlautere E-Mails sofort an die Wettbewerbszentrale weiter. Danach ist - bis auf ein paar Unverbesserliche - Ruhe.
Meiner Ansicht nach ist das Hauptproblem die Passivität derjenigen, die mit Werbung zugeschüttet werden. Sobald sich diese wehren und die Unternehmen begreifen, dass sie sich mit ungewollter Werbung einen Bärendienst erweisen, hört das Ganze auf.

Datenschutz

An dem Tag, an dem ich für meinen e.V., in dem ich ehrenamtlich tätig bin, das unterschreiben muss, lege ich sämtliche Ehrenämter nieder!
Versprochen!!!

Digitalisierungswahn

Kürzlich eine Dokumention: Einer dem Amazonsystem verfallenen deutschen Durchschnittsfamilie, die 4 Wochen auf Amazonentzug gesetzt wurde und sich hierbei als nahezu lebensunfähig erwies (in die böse Welt hinaus und Lebensmittel in einem Supermarkt einkaufen), wurde vorgeführt, daß dieser sprechende Frühstücksmülleimer auch Gespräche – ohne das Keyword Alexa zu benutzen – aufzeichnet, nahm sich am Ende fröhlich bei der Hand und tat kund – "wenn wir etwas Wichtiges zu besprechen haben, gehen wir halt aus der Küche raus" – Hauptsache, die lebenserhaltende, alles aufzeichnende Datentonne ist wieder da. Gute Nacht !

Die DSGVO erschüttert dieses Geschäftsmodell in keiner Weise - und das ist das Problem

Dsgvo schützt Grundrechte

Informationelle Selbstbestimmung. Ist ein hohes Gut von Verfassungsrang. Personen jedweder Form (natürlich oder juristisch) haben das Recht, zB Facebook vom Zugriff auf diese Informationen auszuschließen. Drakonische Strafen sind zum Schutz notwendig und angemessen. Es wird Zeit, dass der Gesetzgeber auch Tierrechte im Dstenschutz berücksichtigt.

@Digitalisierungswahn 17:46 von quo vadis 1984

"Die DSGVO erschüttert dieses Geschäftsmodell in keiner Weise
- und das ist das Problem"

Könnte sein, aber es gibt doch noch zusätzliche Ideen.
Ich werte gerade die Profildateien von FB nach Verwandtschaft
von deutschen 'Promis' aus.
Dazu gehören natürlich auch unsere Abgeordneten.
Einfach nach dem Motto:
Nur persönliche Betroffenheit bewirkt etwas.

Leider geht es nicht anders.
1984 ist übrigens längst übertroffen.

Absurde Diskussion

Ich arbeite für eine Versicherung. Daten sind mein Tagesgeschäft. Natürlich werden Daten in grossem Stil gehandelt, um daraus Schlüsse zu ziehen und Aktivitäten abzuleiten. Wenn man Google, Facebook oder was auch immer "gratis" nutzt, willigt man ein, die Daten zur Verfügung zu stellen. Und jetzt der Aufschrei, dass es tatsächlich gemacht und verwertet wird? Absurd. Facebook & Co. sind keine Non-Profit-Stiftung.

Microsoft

...und schaut mal, was Microsoft unter Windows 10 nicht alles sammelt (ausser, man unterbindet es) sammelt und an Behörden weiterleitet. Da finde ich Facebook eher "niedlich".

Ihr lieben Leut,

es geht doch nur darum Facebook zu kontrollieren. ~ Und nur darum ~. Das unkontrollierte Austauschen von Informationen ist Einigen ein Dorn im Auge. Maas hat sich schon die Erlaubnis geholt Dinge zu beurteilen und Daten zu löschen ( Speichern ). Im restlichen EU Ausland ist man noch nicht so weit, will das aber nachholen. Ich schlage als Kontrollorgan die deutsche Post vor. Die hat die Erfahrung mit Datenhandel.

Ich schließe nach 20 Jahren 1/2 meines Unternehmens

... denn ich kann als kleines Unternehmen die Anforderungen dieser Verordnung nicht so umsetzen, dass ich "rechtssicher" weiter arbeiten kann.
Auch auf der großen A-Plattform verkaufe ich ab Ende Mai nicht mehr - dort und anderswo habe ich seit rund zwei Jahrzehnten für Dritte, die zu alt, zu beschäftigt oder zu technik-fern sind, ihre Bücher verkauft, mit einem, wie ich denke, fairen Geschäftsmodell, das meine Kosten trägt, aber einen anständigen Gewinn für meine Partner übrig ließ.
Wollte ich die Anforderungen der Verordnung so umsetzen, wie ich sie verstehe (und andere Vertriebspartner, mit denen ich diskutiert habe), würden die Kosten sich mehr als verdreichfachen - damit wäre das "faire Modell" tot.
95% meiner langjährigen (teils seit Jahrzehnten bestehenden) Kunden/Partner gucken in die Röhre.

Danke, "Großpolitik" für den Todesstoß an einem kleinen, bisher zufriedenen und durchaus geachteten Unternehmen.

P.S. ICH selbst bin flexibel, ich überlebe. Meine Partner sind die gea..

Ein Tupfer ...........

Im Verhältnis zu einer zu fordernden großen OP ist es nur ein "Tupfer" ,
ein Placebo für d. Fußvolk.

Da müßte die Bazooka aufgefahren werden, um diesen Gau zu beheben.

@ whatever 007

Man muß kein kulturfeindlicher Digitalpessimist sein um sich darüber klar zu werden, daß diese inzwischen milliardenschweren Internetgiganten eine neue Form von Herrschaftswissen (im Sinne von Elitewissen) in algorithmischem Format ansammeln und es dringende Aufgabe einer modernen Gesellschaft ist, diese Entwicklung gesetzlich und transparent zu regulieren. Die Entwicklung dieses Phänomens hat politisches Handeln schon lange in Meilenstiefeln überholt und existiert quasi im rechtsfreien Raum.
Die DSGVO trifft hauptsächlich KMU’s, deren Kundendaten schon des geringen Umfanges wegen und mangels Verknüpfungspotential eigentlich nicht brisant sind. Unser sehr kleines Unternehmen hat geschätzt ca. 3.000 € jährlich an Mehrkosten aufzuwenden, um die - immer noch unterschätzten – strengen Auflagen der DSGVO rechtssicher zu erfüllen. Die EU verordnet Kuhzäune und läßt die Elefantenherden frei herumlaufen.

Den einzigen

denen die neue Datenschutzverordnung wirklich nützt, ist den Abmahnvereinen und —anwälten.

Das bringt nicht viel es muss sich grundsaetzlich etwas aendern

Ich sehe eine Aenderung nur wenn die grossen Firmen, Banken, Regierungen, Flughaefen, Haefen, Elektro Fahrzeuge, Elektrik usw. die Firmen die Daten der Kunden in ein mehr sicheres Netz einspeichern koennen sodass niemand darauf zurueck greifen kann als die Firma selbst.

Es muss Sicherheit im Netz geschaffen werden.

Aehnlich wie bei Mac Computer & frueher Blueberry.

Am Besten aber fuer sensible Daten ein ganz anderes Internet wo nicht jeder im normalen oder Darknetz reinkommen kann.

Dann wird es sicherer da niemand mehr an die Daten kommt.

Software / Hardware Aenderung

Keine Firma kann einfach Daten verkaufen oder man kann die Firma gleich verklagen denn man kann sehen wer was benutzt hat.

Keiner hat die Zeit von jeder Firma die Bedingungen zu lesen bevor man den Service benutzt. Alles so geschrieben das man sehr lange braucht um es ueberhaupt zu verstehen. hmm Das bei jeder Firma ist ja unmoeglich zu schaffen. Ausserdem wenn man nicht zustimmt kann man den Service nicht nutzen

@ M.A. um 18:09 Uhr

Seinerzeit konnte/wollte die Telekom die Rufnummern nicht in der Rechnung angeben.
Datenschutzgründe!
Ich habe dann reagiert und mitgeteilt, dass ich folglich mein Adressbuch nach jedem Eintrag löschen würde und mangels dann nicht mehr vorhandener Daten auf keine Adressen mehr zugreifen könne.
Konsequent angewand könnte auch die Telekon dann keine Rechnungen mehr verschicken - was mich nicht traurig machen würde.
Einige Zeit später wurden nur die letzten drei Nummern angegeben und da ich dann argumentiert haben auch nur die letzten drei Buchstaben im Namen zu schreiben, also gleiches Ergebnis wir vorher, konnten dann sämtliche Nummern komplett in der Rechnung erscheinen.
Merkwürdig - oder wurde an maßgeblicher Stelle endlich der Verstand eingeschaltet?

@ brigitte.taylor um 20:26 Uhr

"Ausserdem wenn man nicht zustimmt kann man den Service nicht nutzen".
Eine Zustimmung dürfte nicht gefordert werden - von niemandem- und wenn, dann ist jeder Zustimmung gegenstandlos.
Nur so lässt sich auch der staatlich forcierte Datenwahn abstellen.

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