Kommentare

Deutsche Verbraucherschützer untätig?

Höchste Zeit, dass endlich die Klagewelle bei den Gerichten angekommen ist.

Bei aller Loyalität gegenüber der einheimischen Autoindustrie - Tausende EURO Wertlverlust pro Fahrzeug sind nicht hinzunehmen.
Erst recht nicht, wenn als Ursache die Abgaswerte, Teil der vertraglichen Produkteigenschaften des Fahrzeugs, in betrügerischer Absicht vom Hersteller gefälscht wurden.

Dass der deutsche Chef der Verbraucherschützer hierzulande nun am Prozedere der Sammelklagen herum meckert, wirft ein seltsames Licht auf ihn.
Ist er nun auf Seiten der Verbraucher oder der Autoindustrie?
Was hat der deutsche Verbraucherschutz konkret zur Entschädigung der betrogenen Käufer geleistet?

US Anwaltskanzlei...

Selbst schuld und schön dumm, wer sich von US Anwälten vor einem deutschen gericht vertreten lässt.
Es ist doch bekannt, das in den USA gerne mal die Hälfte des Streitwerts vom Anwalt eingestrichen wird. Auch ist es unsinnig, sich vor europäischen Gerichten von US Anwälten vertreten zu lassen, weil in Europa nicht annähernd solche Schadensersatzsummen wie in den USA ertritten werden können.
Die Skepsis deutscher Verbraucherschützer gegenüber diesem Modell, ist daher durchaus berechtigt.
Bei Klagen innerhalb der USA sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Aber selbst dort bleibt Fakt, das die Anwälte den Löwenanteil der Schadensersatzsumme einstreichen.

Sammelklagen gibt es nicht in BRD

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sammelklage

Sammelklage

Insgesamt liegen dem Braunschweiger Landgericht rund 1200 Verfahren im Zusammenhang mit dem VW-Dieselskandal vor. Die bisher gefällten etwa 370 Urteile seien überwiegend zu Gunsten des Autokonzerns ausgefallen.
Bei dieser Aussage würde ich als Betroffener auch den Weg der Sammelklage gehen. Besser einen Teil entschädigt bekommen als gar nichts. Da in Deutschland keine inländischen Sammelklagen zulässig sind, muss man halt den Umweg über die USA machen. Was würde mir der Verbraucherschutz den alternativ raten? Etwa auf eine Klage zu verzichten?

Na und ?

"Verbraucherschützer in Deutschland stehen dieser Form der Klage zwiespältig gegenüber."
Da kann man nur sagen...und wenn schon...hauptsache man bekommt letztlich mehr als dies über das deutsche Rechtssystem möglich wäre, denn dort eiert man ja schon seit je her rum, was Sammelklagen angeht zudem packt der Staat VW und Co. mit Samthandschuhen an und der Verbraucher schaut dumm aus der Wäsche.

Mich wundert es,

dass hierzulande diesen Betrügern immer noch Konsumenten Autos abkaufen?!
Da wird man als Verbraucher bandenmäßig betrogen und bedankt sich noch dafür????
Traurig finde ich auch, dass Merkel mal wieder in gewohnter Weise wegschaut!
Für uns Verbraucher steht diese Regierung nicht!

Hervorragend

Leider sind diese Sammelklagen der einzige Weg, in Deutschland zu seinem Recht gegenüber den allmächtigen Konzernen - wie eben VW zu kommen.
Die Politik - als Interessenvertreter dieser Konzerne - tut alles, um eine verbraucherfreundliche Lösung wie etwa die Hardwarelösung zu vermeiden.
Also sind diese Sammelklagen der einzige Weg, um überhaupt Recht zu bekommen. besser einen Teil Entschädigung zu bekommen, als gar nichts.
Im Übrigen macht VW sehr gute Gewinne - es wird den Konzern kaum treffen!

Es wird aller höchste Zeit

Es wird aller höchste Zeit das auch in Deutschland Sammelklagen zu gelassen werden. Alleine hat doch kaum jemand eine echte Chance gegen solche Konzerne, denn freiwillig macht kein Konzern etwas das dem Kunden und der Umwelt hilft aber Geld kostet welches dann nicht mehr zur Verteilung im Vorstand und unter den Aktionären zur Verfügung steht.

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