Ihre Meinung zu: Übernahme perfekt: Bayer streicht den Namen Monsanto

4. Juni 2018 - 10:36 Uhr

Alle Freigaben liegen vor, der Bayer-Konzern will den US-Saatgutriesen noch diese Woche für rund 63 Milliarden Dollar übernehmen. Anschließend soll der negativ belastete Name Monsanto gestrichen werden.

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Kommentare

dann können die guten ja endlich

aufatmen, wenn sie den namen nicht mehr hören

Streichung Monsanto

Da Bayer Monsanto mit allen Rechten und Pflichten übernehmen wird, wird Bayer den Milliardenforderungen Glyphosat geschädigter US-Bürger nicht entgehen können, auch wenn nach vollendeter Übernahme der negativ belastete Namen Monsanto gestrichen wird.

Wird irgendetwas besser?

"Bayer betonte, sich der gestiegenen Verantwortung, die mit einer führenden Position in der Landwirtschaft einhergehe, bewusst zu sein."

In erster Linie ist natürlich die Verantwortung gegenüber den Aktionären gemeint.

Ob Landwirte von der Monopolstellung solcher Großkonzerne nachhaltig profitieren können, wage ich zu bezweifeln. Dasselbe trifft auf die Natur zu.

Auch wenn man den Namen

Auch wenn man den Namen versteckt, Virus bleibt Virus, da ist der Namen völlig unwichtig. Auch wenn sich Bayer den teuersten Virus der Welt mit dem Kauf und einem Preis von über 60 Milliarden nun selber inokuliert hat. Nach der Eklipse werden bei Bayer jetzt erst mal die Programme ergänzt und verändert werden bis es dann zur Replikation kommt alles weiter findet man in jedem Schülerlexikon über den Genus eines Virus, nur dass das ganze Shema nicht in einem biologischen Organismus sondern in allen Etagen eines der einflussreichsten noch deutschen Konzern abläuft und es so zu wirtschaftlich, biologisch-landwirtschaftlichen und letztlich regierungspolitischen Konsequenzen kommen wird. Aber bis man das erkannt haben wird, geht da noch viel Zeit und vielleicht doch auch mitverursacht viele Leben über den Jordan. Aber das sind natürlich wieder nur wieder wildeste Verschwörungstheorien, oder?

Das ist eindeutig die Schuld

Das ist eindeutig die Schuld der Medien, dass der Name Monsanto negativer gesehen wird als der Name Bayer.

Es sind nämlich die Medien, die Monsantos Vergehen an die große Glocke hängen, während sie Bayer für Aspirin feiern, anstatt drauf hinzuweisen, dass der Konzern hinter Hetoin steht, Menschenexpetimente in Konzentrationslagern gemacht hat und der dafür als Kriegsverbrecher verurteilte Fritz ter Mer ein paar Jahre später wieder Vorstand von Bayer wurde.

Hier so zu tun, als müsse Bayer aufpassen, nicht vom Namen Monsanto besudelt zu werden ist realitätsfern und eher Werbung/Propaganda als Journalismus.

Deal - Folgen

Ich bin ja mal gespannt, ob sich Bayer in Süd und Mittelamerika nach dem Deal genauso schäbig und moralisch verwerflich, ja fast schon , wenn nicht sogar , kriminell verhält wie Monsanto es getan hat.

glyphosat

nun glyphosat noch in "bio-bienenfreund" umbenennen und deutschlands merkelwähler sind rundum happy.

Monsanto

Jetzt haben wir die Giftmischer im eigenen Land.

Das ist ja wie in 1984

Glückwunsch Bayer. Viel Spaß beim Greenwashing.

Glauben die ernsthaft

Das mit den Namen die öffentliche Wahrnehmung verschwindet? Alles was jetzt passieren wird ist das Bayer damit das Synonym dafür wird.

So kann man sich auch kaputt machen.

Bye Monsanto- Good Luck Bayer

Gut, das der Deal jetzt abgeschlossen ist und die Mitarbeiter, Händler und Kunden Klarheit haben. Schlecht, dass der Name Monsanto verschwindet. Als ehemaliger Monsanto Mitarbeiter finde ich das betrüblich, denn diese Firma hat mir alle Chancen gegeben, um mich beruflich zu entwickeln und wirtschaftlich und sozial aufzusteigen. Es ist ein straff geführtes Unternehmen mit einer klaren Vision und setzt diese konsequent um. Daran kann sich die Politikerkaste ein Beispiel nehmen. Mein Respekt gegenüber Monsanto und seinen Führungskräften war auch nach dem Ausscheiden ungeschmälert. Welcher Wirtschaftsführer kann von sich behaupten, ein reines Chemieunternehmen in einen zukunftsorientierten Life Science Konzern, ohne staatliche Hilfe, transformiert zu haben. Hugh Grant and Rob Fraley haben dies geschafft.
Das kritisierte Monsanto Image ist das Produkt von konzertierten Machenschaften von NGO‘s und der EU Politik gehen die Grüne Gentechnik. Monsanto hat dies immer alleine durchgestanden!!

Ganz normal.

Das bringen private Produktionsmittel nun mal mit sich: Bayer ist ja nicht angetreten die Welt zu verbessern, sondern Geld zu verdienen, koste es was es wolle!
Solange das so bleibt, werdet ihr die Gifte halt fressen müssen!

Endlich kann man wieder

Endlich kann man wieder Gemüse essen ohne Angst zu haben, dass einem die Haare ausfallen, man unfruchtbar wird und mit 35 an Krebs stirbt. Denn gefährlich war ja nur der Name. Das Gift selber wurde von unseren gewählten Abgeordneten in der EU und im Bund immer als völlig harmlos beschrieben. Die Mäuse sind alle an Krebs verreckt, weil Monsanto so grausam klingt. Gut, dass das bald ein Ende hat.
Ich schlage als neuen Namen vor "IG Gifte"

Irrwitzige Kommentare

Schon erstaunlich, welch irrwitzigen Kommentare von manchen Foristen zu lesen sind. Keine Ahnung, nachplabbern von Medienstories und NGO Argumenten mit selffullfilling prophecy’s.
Mal sehen welche Sau dann demnächst von diesen sogenannten Campaign-Managern durchs Dorf getrieben wird. In Zeiten von Fake News und Twitter ist alles möglich.

Nur den Namen streichen genuegt nicht

Aber der Konzern wird eine "Sche..." tun, um zB die lukative "Patentabgabe" auf Gensoja, die grosse Teile des Gewinns aufzehrt; abzuschaffen. Uebrigens nicht zu verwechseln mit der Saatgut-Nachbauabgabe, die in Europa ja seit Jahrzehnten auch schon ueblich ist. Man stelle sich vor in anderen Branchen gebe es so was. Man kauft sich ein Auto und fuer jeden gefahrenen Kilometer bezahlt man dem Hersteller eine Abgabe, mit der Begrundung: ohne das Auto koenne man keinen Km weit fahren und als Hersteller, obwohl das Auto verkauft, haelt man sich alle Nutzungsrecht vor, bzw will an der Nutzung mitverdienen. Diese einmalige Rechtsauslegung hat nur Monsanto mit seiner Marktmacht durchsetzen koennen. Der schlechte Ruf von Monsanto ist mehr als begruendet. Bayer muss aufpassen, dass es sich da kein "trojanisches Pferd" ins Haus geholt hat. Dass die Amis dem Deal, wenn auch unter gewissen Auflagen, so schnell zugestimmt haben, macht mich schon sehr stutzig.

Gruss au Brasilien

@Hepheistos - Was wollen Sie sagen?

10:52 von Hepheistos:
"[...] Aber das sind natürlich wieder nur wieder wildeste Verschwörungstheorien, oder?"

Auf mich wirkt es so.
Wenn ich Ihre Ausführungen richtig verstanden habe, bezeichnen Sie Monsanto als ein "Virus". Was Sie damit zum Ausdruck bringen wollen, wollte sich mir trotz mehrfachen Lesens nicht erschließen.

Monsanto ist - genau wie Bayer - ein Konzern, der nach maximalen Profiten strebt. Durch die Übernahme wird sich also nicht viel ändern.

@Polit-Observer

Na Sie wissen natürlich bescheid , sind umgänglich informiert und haben natürlich von allem die Ahnung schlechthin sie Witzbold , wieso merkt man davon nur nichts?

Tautologie

Was soll denn ein negativ belasteter Name sein ?! Gibt es auch positiv belastete Namen ? Und noch Journalisten bei der ARD, die mit der deutschen Sprache als ihrem Handwerkszeug ordentlich umzugehen vermögen ?

Am 04. Juni 2018 um 10:49 von Norman Braastad

"Da Bayer Monsanto mit allen Rechten und Pflichten übernehmen wird, wird Bayer den Milliardenforderungen Glyphosat geschädigter US-Bürger nicht entgehen können, auch wenn nach vollendeter Übernahme der negativ belastete Namen Monsanto gestrichen wird."

Dies dürfte wohl der Grund für die Zustimmung der US-Behörden sein, denn lange hätte man die Klagen aufgrund der berechtigten Forderungen der Geschädigten nicht mehr verzögern können.

Erfolgreiche Übernahme ??

Der Übernahmepreis war höher als erwartet, die Auflagen wesentlich schwieriger und der Zeitfaktor länger. Wenn man die Entwicklung des Aktienkurses sieht, da scheinen wohl nicht alle Aktionäre sehr zufrieden zu sein. Was mich persönlich immer mehr erstaunt sind diese gigantische Übernahmen zu überhöhte Preise seitens der Multinationals. Je größer die Firmen desto weniger Kreativität, man schaue nur nach General Electric wie der Laden vor dem Ausverkauf steht.

Deutschland lernt nie

Die Firma MONSATO ist International fast als Verbrecher gestuft aber nur geduldet da es eine amerikanische Firma ist.
Nach der Übername von Bayer werden Massenklagen eingereicht auch von seiten der USA um Schadensersatz und um Umweltvernichtung.
Eine Namensänderung bringt nichts, denn wenn die Risikofirma MONSATO nicht mehr existiert wird eben der neue Besitzer Beyer angeklagt da er auch die Haftung von Kunden und Geschädigten mit übernimmt.
Schlauer Deal von Amerika und Wahnsinnsdenken im grossen Style Deutschlands.

@Sick71 - Bayer gut, Monsanto böse?!

11:10 von Sick71:
"Ich bin ja mal gespannt, ob sich Bayer in Süd und Mittelamerika nach dem Deal genauso schäbig und moralisch verwerflich, ja fast schon , wenn nicht sogar , kriminell verhält wie Monsanto es getan hat."

Als weltweit agierender Pharmakonzern erfüllt Bayer Ihre hier geäußerten Befürchtungen schon seit Jahrzehnten: Von Kinderarbeit bei Zulieferern über hochgiftige Pflanzenschutzmittel für Baumwollfelder bis hin zu völlig antibiotikaverseuchten Gewässern in Indien war alles schon dabei.

11:34 von Polit-Observer

"Das kritisierte Monsanto Image ist das Produkt von konzertierten Machenschaften von NGO‘s und der EU Politik gehen die Grüne Gentechnik."
.
Das kritisierte Monsanto Image ist das Produkt von Monsanto. Möglich, dass Sie sich als Arbeitnehmer dort wohl gefühlt haben. Für die Erde ist/war Monsanto eine Katastrophe.

@Polit-Observer

Als vollkommen unvoreongenommener und absolut neutraler Kommentarschreiber , der sie ha sind , zudem vollumfänglich informiert , scheinen sie relativ wenig über ihren ehemaligen Arbeitgeber, dessen Produkte und dessen Verhalten in Lateinamerika zu wissen. Schade. Natürlich kann ich nachvollziehen, das aus ihrer Perspektive alles nur erfundene Propaganda von fragwürdigen NGOs und Journalisten ist. Ein Tipp habe ich aber , versuchen sie es doch einmal mit Neutralität und Informationsgewinnung (Nicht unbedingt durch Broschüren ihres ehemaligen Arbeitgebers)

@Cassini - 155 Jahre "Giftmischerei"

11:21 von Cassini:
"Jetzt haben wir die Giftmischer im eigenen Land."

In welchem Jahrhundert leben Sie denn? Deutschland war schon eine Führungsnation der chemischen Industrie, als es unsere Nation noch nicht einmal gab!

Bayer wurde 1863 gegründet, BASF zwei Jahre später. (Und das Deutsche Reich 1871.)

@Keyalha - Die Geschäftszahlen entscheiden!

11:29 von Keyalha:
"Das mit den Namen die öffentliche Wahrnehmung verschwindet? Alles was jetzt passieren wird ist das Bayer damit das Synonym dafür wird."
> Deutsche Großkonzerne handeln genauso unmoralisch wie die Konkurrenz aus den USA oder sonstwo. Aber der deutsche Durchschnittsforist scheint das zu romantisieren.

"So kann man sich auch kaputt machen."
> Bayer würde Monsanto nicht übernehmen, wenn daran irgendetwas "kaputt" wäre.

aluminiumresistente pflanzen

wieso berichtet tagesschau nicht einmal von den patenten die der konzern in dem schubladen hat?
und was mag dies mit den millionen tonnem aluminium zu tun haben die weltweit aufs land herabrieseln? klar sind ganz normale kondensstreifen.

Bei einer Änderung

des Namens, wird das Zeug jetzt weniger giftig ?. Kommen jetzt Insekten und Schmetterling neben Bienen wieder zurück ?.

Und dafür bekommt der Vorstand dann extra Boni. Mill.€?

Wird das Gift dann ungiftiger oder stinkt der Mist dann weniger oder sind die Risiken der Genschere usw. dann weg wenn ich mich umdeklariere; benenne?
BAYER ist dann höchstens noch toxischer würde der Börsenmakler sagen, es sei denn der Gewinn winkt noch mehr dann ist es umgekehrt.
Worum geht es letztendlich noch? Um den "Menschen"? Oder nur die die was davon haben? Und bite nicht wieder die Welt ernähren wollen Totschlaglogik die noch nie sich bestätigte auch nur ansatzweise? Da gäb es ja schon lange in Afrika u. Asien keinen Hunger ;Aids oder Malaria u. vieles andere mehr u. die Weltbevölkerung wäre mindestens doppelt so hoch?!

Das hat Polit-Observer nicht

Das hat Polit-Observer nicht behauptet.
Der ironischen Bemerkung, dass hier viele Foristen ihre Meinung als Wahrheit verkaufen kann ich mich übrigens anschließen.

Wenn Monsanto erstmal Bayer ist ...

... werden die US Sammelklagen wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen. Bald wird sich jemand finden, der einen Zusammenhang mit regional gehäuften Krebserkrankungen und Monsanto/Bayer Spritzmitteln nachweisen wird.
.

An Sick 71 und Melanda

An Sick 71: ahnungsloser Oberwitzbold.

An Melanda: Sie scheinen nur rudenentäre Kenntnisse über Patentrecht zu haben. Nur soviel, mit der Öffnung eines jeden Microsoft Software Paketes erkennen Sie die Urheberrechte an. Machen Sie trotzdem illegale Downloads?

Mafia Konzern

@ Polit-Observer : wollen Sie beaupten, dass folgendes auch Fake-News sind?
Monsanto sagt dem Farmer, er solle ihre Samen kaufen. Der Farmer weigert sich. Kein Problem. Nach ein, zwei Jahren hat sich vom Nachbarfarmer Monsanto Gene in die Pflanzen eingekreuzt. Jetzt wird der Farmer verklagt, weil er angeblich Monsanto Gene verwendet. Das erinnert mich stark an Schutzgeld Erpressung. Entweder man zahlt oder man wird fertig gemacht.
Und so etwas unterstützen Sie???

um 12:50 von geselliger misa...

jepp - auch meine Befürchtung.
Der amerikanischen Justiz könnte sehr bald urplötzlich auffallen, dass da was nicht koscher ist und war.

@Hepheistos

Ich hoffe das das was sie da beschreiben in keinem Schuelerlexikon auftaucht, denn es ist sachlich falsch und offenbar nur geschrieben um den Eindruck von Fachkunde zu erwecken, die aber fuer jeden in der Hinsicht ausgebildeten offensichtlich nicht gegeben ist.

Übernahme perfekt:Bayer streicht den Namen Monsanto....

Das ist aber unter Public Relation abzulegen.Monsanto hat einen schlechten Namen,Vietnamkrieg-Agent orange.

Aber trotzdem,mit der Übernahme von Monsanto entsteht ein Monopol.Bei Gen-Pflanzen über 90 Prozent Anteil von Bayer/Monsanto.Bei Pestiziden ein Anteil von 25 Prozent und bei gentechnisch veränderten und konventionellen Ackerfrüchten ein Anteil von 30 Prozent.

Was sind Gen-Pflanzen? Ich

Was sind Gen-Pflanzen?
Ich habe mal gelernt, daß alle Lebewesen Gene besitzen.

Und ob man die nun mit Kreuzung oder Genmanipulation verändert, ist herzlich egal.
Es darf halt nicht toxisch werden. Und auch das gibt es in der Natur. Im Fliegenpilz, zB.

"Bayer streicht den Namen Monsanto"

Man streicht den Namen und alles wird gut, war doch mit der Targobank auch nichts anderes.....

Antwort an Olsen

Ihr Beitrag zeigt, dass Sie keine, aber auch keine Ahnung von der Materie haben. Ich weiß nicht aus welcher Fakeargumentenküche Sie ihr Wissen beziehen.
Pflanzenzüchtung basiert auf die Auslese und Verbesserung von Ausgangsmaterial, das danach weiterhin als natürliche Resource vorhanden ist. Zur Verbesserung durch Züchtung, setzt der Pflanzenzüchter aufwändige konventionelle und heutzutage moderne biotechnologische Züchtungsverfahren ein.
Das alles kostet Geld und bietet dem Landwirt als Nutzer höhere Erträge oder Resistenzen. Er bezahlt das mit dem Sastgutpreis. Wenn der Landwirt das weniger ertragreiche Ausgangsmaterial nutzen will, kann er das, der Preis ist Mindertrag. Der Landwirt hat Wahlfreiheit.

@c4--, 14:14


Das ist schlicht nicht die Aufgabe eines Konzerns. Die ist Wertschöpfung.
Aber ohne Wertschöpfung, scheitern alle Weltverbesserungspläne an Unterfinanzierung.

Schön wär's ja, wenn es denn wirklich eine "Wertschöpfung" wäre. Wenn ich ein Bau- und Abrissunternehmen betreibe, und z.B. für einen öffentlichen Auftraggeber ein Gebäude errichte und es anschließend wieder abreiße, dann habe ich ordentlich Umsatz gemacht, aber Wertschöpfung ... ?

Wir produzieren eine Menge Dinge, die uns irgendwann einmal ein vielfaches von dem kosten werden, was wir daran verdient zu haben glauben. Im Augenblick zerstören wir die Natur, um sie effizienter auszupressen. Reden wir wieder von Wertschöpfung, sobald wir die ganze Rechnung sehen.

Schadensersatzforderungen

Bayer zahlt mehr als 60 Mrd für Monsanto. Die Chefs sind ja nicht ganz doof, die haben sich das schon überlegt mit den Schadensersatzforderungen, die da auf sie zukommen.
Und dennoch haben sie gekauft.
Man muss sich mal überlegen, wie viel Geld bzw. Gewinnen aus dem Monsanto-Bereich Bayer für die Zukunft rechnet.

@MK Ultra Slim - Patent auf aluminiumresistente Pflanzen?

12:26 von MK Ultra Slim:
"aluminiumresistente pflanzen - wieso berichtet tagesschau nicht einmal von den patenten die der konzern in dem schubladen hat?"

Auch die aluminiumresistenten Pflanzen sterben ab, wenn man sie mit einem Aluhut gegen Kondensstreifen und andere Verschwörungstheorien schützt. Der Grund ist einfacher Lichtmangel.

@geselliger misantroph - Schadensersatzklagen sind einkalkuliert

12:50 von geselliger misantroph:
"Bald wird sich jemand finden, der einen Zusammenhang mit regional gehäuften Krebserkrankungen und Monsanto/Bayer Spritzmitteln nachweisen wird."

Reicht es in den USA nicht schon aus, eine Jury aus Laien von dem gewünschten Zusammenhang zu überzeugen? Ein belastbarer Nachweis ist meines Wissens nach gar nicht nötig.

Aber solche Klagen wird Bayer sicherlich einkalkuliert haben.

Schilda lässt grüßen !

Denn nichts anderes als ein Schildbürgerstreich scheint hier stattzufinden.

Die wichtigsten patente sind audgelaufen und Glyphosat beginnt in aller Welt zum Problemkind zu werden.

Und während man in den USA schon händeringend nach Lösungen für die "Superweeds" sucht, hängt sich Bayer diesen Mühlstein auch noch zum Spitzenpreis selbst um den Hals.

Es liegt mir fern einem selbständigen Unternehmen Ratschläge erteilen zu wollen, aber ich sehe schon kommen daß in Zukunft, wenn die Probleme mit Glyphosat und den "Superweeds" immer drängender werden, die Welt auf uns Deutsche zeigt und uns die Schuld gibt. Da waren die Amerikaner wohl cleverer als Bayer.

@12:50 von geselliger misa...

Sie schrieben:
"Wenn Monsanto erstmal Bayer ist werden die US Sammelklagen wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen. Bald wird sich jemand finden, der einen Zusammenhang mit regional gehäuften Krebserkrankungen und Monsanto/Bayer Spritzmitteln nachweisen wird."

Ich fürchte sie haben Recht, denn nur darum geht es. Monsanto hat erkannt daß die Zeitbombe die sie bauten nicht nur mehr tickt, sondern kurz vor dem hochgehen ist und haben, wie man so schön sagt, einen Dummen gefunden, der sie ihnen nicht nur abgenommen, sondern auch noch vergoldet hat.

Cassini, 11:21

||Jetzt haben wir die Giftmischer im eigenen Land.||

Inwiefern, war Bayer bislang nicht hier tätig?

Erst mal Glückwunsch an Bayer

Erst mal Glückwunsch an Bayer für diesen Mega Deal, mit dem ein weiteres deutsches Unternehmen die Weltspitze erklimmt. Der schlechte Ruf von "Monsanto" ist emotional und nicht rational begründbar. Dennoch finde ich die Namensänderung gut.

An Olsen

Eine Einkreuzung durch Fremdbestäubung lässt sich gegenüber einer homogenen Sorte sehr leicht feststellen u.a. durch DNA Tests analog zum Vaterschaftstest.
Als mafiöse Methoden sind dagegen die gesetzwidrige Aneignung von geschützem genetischen Materials, ohne Bezahlung, zu bezeichnen. Dies war häufig Gegenstand rechtlicher Auseinandersetzungen u.a. mit der Antigentechnikikone Percy Schmeisser.

Für über 60 Milliarden €uros

Für über 60 Milliarden €uros wird Bayer bald erkennen müssen, was man sich da selber, im blinden Kampf um Größe, eingeschleppt hat. So wird man erkennen müssen, dass man weniger Know How als viel mehr Altlasten eingekauft hat, die irgendwann in Form von vielen gerichtlich bestätigten Regressvorderungen der ehemaligen Monsantoskriege letztlich Bayers Kassen empfindlichst löchern wird. Bis dahin werden diese 'Aufgekauften' längst alle Finanz- und Steuerungssitze Bayers besetzt und ihre eigenen Sequenzen als maßgeblich in das ganze Konzernsteuerungsprogramm installiert haben. Finanziell werden die (Monsantos) dann längst gut abgesichert sein, schließlich konnten diese ja dann schon ein paar Jahre vorher über 60 Milliarden €uros entsprechend gut anlegen und zu ihrem Schutz und totaler finanziellen Unerreichbarkeit x fach vervielfachen.

Unsere Welt am absteigenden Ast

@Norman Braastad nein das glaube ich
nicht, dass Bayer die alten Gerichtsverfahren
von Monsanto übernimmt. Wir sind hier in D.
Bin dennoch entsetzt darüber, was Konzerne
hier alles dürfen.

@Hepheistos ...

da ist ja fast nichts hinzuzufügen :) Fakt ist: Die Reichen haben sich mal wieder die Taschen vollgestopft und die dummen D. tragen die Risiken (insbesondere die, die da noch kommen), wegen der vermeintlichen Vormachtstellung auf einem eh ausgelutschten Markt.
Bayer hat sich da sicher übernommen.

@ Einerer, um 15:21

Natürlich haben alle Pflanzen Gene.
Als Genpflanzen“ bezeichnet man in Form einer, wie auch ich finde: unglücklichen Abkürzung solche Pflanzen, denen man Gene anderer Pflanzenarten(!) in ihre DNA eingebaut hat.
Damit ist die Gesamtheit des genetischen Materials, das Genom, dieser Pflanze nicht nur verändert, es wird vor allem bei der Vermehrung an die Nachkommen weitergegeben. Damit ist es aber nicht mehr kontrollierbar, und sollte sich die neue Genkombination neben der gewünschten positiven Eigenschaft für andere Lebewesen als schädlich, giftig, gefährlich oder sonstwie als negativ erweisen, steht man vor einem nicht mehr beherrschbaren Problem, denn man kann diese Pflanzen nicht einfach umpflügen und fertig...
Und niemand kann voraussagen, ob sich die neuen Genkombinationen nicht irgendwann in anderen Lebewesen wiederfinden und welche Wirkung sie dort möglicherweise entfalten.
Googeln Sie mal “Risiken der Gentechnik“, da finden Sie genau das, wonach Sie gefragt haben.

@ Polit-Observer, 15:28

Ihre Antwort an user Olsen ist ja so richtig, aber darum geht es ja letztlich nicht.
Höhere Erträge erzielt der Landwirt auch mit gentechnisch veränderten Pflanzen, denen, wie bei Erbsen, ein Gen von Bohnen gegen Schädlingsfraß eingebaut wurde. Wenn Sie oder ich aber nach dem Verzehr der Erbsen Durchfall bekommen, weil unsere Darmschleimhautzellen oder die Leber oder sonst ein Organ ein Protein herstellen, das zu dem Phänomen führt, sitzen wir nebeneinander auf dem Klo und fragen uns, ob Oma's Erbsen nicht doch verträglicher waren.
Und das ist das harmlose Beispiel...
Ich weiß nicht, welcher Tätigkeit bei Monsanto Sie Ihren sozialen Aufstieg zu verdanken hatten, aber bei der biologischen Sparte scheint das nicht der Fall gewesen zu sein. Oder aber es trifft die alte Weisheit zu: “Wes' Brot ich ess,...“

Ob das ein so guter Deal war?

Selbst wenn Bayer nun den Namen Monsanto verschwinden lässt, bleiben die Altlasten erhalten, die unter diesem Namen erschaffen wurden.
Ich befürchte, es wird nicht lange dauern und der Name Bayer ist genauso verrufen wie es Monsanto war.

Namensänderung macht die Produckte nicht besser...

Frage mich sowieso was das soll. Ist der Ruf einmal schikaniert usw...

@ die reine wahrheit

ach sie sehen keinen zusammenhang zw der erhöhten aluminiumkonzentration im erdreich (es gibt diverse, auch offizielle laboruntersuchungen) und den ungewlhnlich lang verweilenden kondensstreifen? wenn sie ein freund von aluminium sind können sie sich gerne ihre lunge damit veredeln. wenn die aluminiumkonzentration sich erhöht und, so wie in kalifornien, ararprodukte nicht mehr vernünftig gedeihen liegt die frage nah was bayer/monsanto mit dem patent anfangen will. es würde zu 100% in die menschenverachtende firmenphilosophie passen. 600.000 suizide in indien, nachdem sich landwirte das einmal-saatgut nicht mehr leisten konnten. nennen sie sowas ein vertretbares geschäftsmodell?

@Polit-Observer

"Sie scheinen nur rudenentaere Kenntnisse ueber das Patentrecht zu haben." Sie Haben Recht. Ich gehoere weder zu den "Rechtsverdrehern" noch zu den "Haarspaltern". Und ist Ihnen nicht aufgefallen, wenn sie schon so haarspalterisch agieren, dass ich "Patentabgabe" in Anfuerungzeichen geschrieben habe, da mir die korrekte Bezeichnung fuer dieses "Raubrittegebaren" nicht gelaeufig ist. Ich habe nicht nur einmal wegen dieser Angelegenheit Auseinandersetzungen mit Monsanto gehabt, was mit einem aussergerichtlichen Vergleich endete, da Monsanto einen Praezedenzfall anscheinend scheut. Nur soviel zu Ihrer Einschaetzung.

Gruss aus Brasilien

@Polit-Observer

Und was hilft es, wenn man die Einkreuzung festgestellt hat? Für das Aussähen des verunreinigten Saatgutes wird man dann verklagt. Soll man es wegwerfen, obwohl man nicht selbst Schuld an der Verunreinigung ist?

Wenn man die ganzen Klagen von Monsato ansieht, scheint der kleinere Anteil den Diebstahl (= absichtliches Verwenden) geschützten Materials zu betreffen. Der größere Teil zielt eher darauf ab, Bauern zu ruinieren.

Ein weiterer Sargnagel für unsere Erde und ihre Bewohner.

Ein weiterer Sargnagel für unsere Erde und ihre Bewohner. Komisch, dass sich die Aktionäre noch ohne Schamesröte im Spiegel anschauen können. Das Gleiche gilt auch für die Aktionäre von Häckler und den anderen Rüstungsschmieden. Aber solange da noch ein "christlich geprägter" Lobbyist seine segnende Hand darüber hält, kann ja nichts passieren.

Das hätten sie gerne...

"der weltgrößte Hersteller von Saatgut"
Noch wird Saatgut zum Glück nicht hergestellt, sondern vermehrt, auch wenn diese Formulierung vermutlich die sehnsüchtigsten Visionen der Chemieriesen offenbart!
Schon krass, dass sich die weltweiten Chemieriesen den Saatgutmarkt weltweit unter sich aufteilen... Wie gut, dass es Bio-Saatgut mit der Erlaubnis zum Selbstvermehren gibt - denn das möchten die Weltkonzerne abschaffen - bzw. haben sie längst, ohne dass das den meisten Menschen bewusst ist!

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