Ihre Meinung zu: Katalanischer Ex-Präsident Puigdemont gründet neue Bewegung

17. Juli 2018 - 6:50 Uhr

Der ehemalige katalanische Präsident Puigdemont sitzt in Deutschland fest, längst hat die Region Spaniens eine neue Regierung. Nun hat er eine neue Bewegung gegründet. Ihr Ziel: die Unabhängigkeit von Madrid.

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Kommentare

Der Kerl ist

Der Kerl ist beratungsresistent. Die Umfrage hat doch ergeben, daß dies nicht gewünscht wird. Wieso engagiert er sich nicht für eine ordentliche Regierung? Was soll eine Zentralregierung denn sein? Wieso wird Katalonien durch die runtergebuttert? Vielleicht setzt er da mal an.
Wenn wir auch so Spinner hätten, müssten wir permanent aufpassen, daß Deutschland sich nicht in der Mitte teilt. Reicher Süden, armer Norden.

Und wieder....

eine Schlagzeile mit Puigdemont! Und wieder werden sich manche ereifern, sich als letzte Demokraten sehen, die natürlich nur Referenden in ihrem Sinn begrüßen und rechtfertigen und jeder, der skeptisch ist oder anders denkt, ist "gekauft" oder einfach nicht intelligent genug, oder? Leider gibt es auch, vermutlich mangels Wissen, keine Medienvertreter, die Puigdemont entscheidende Fragen stellen und auf einer Antwort bestehen würden, wie z.B. wie sollte denn eine Verfassung aussehen oder auf welchen Gebieten wird Katalonien "unterdrückt" oder wissen Sie überhaupt, daß und wie auch eine Verfassung geändert werden kann? Leider ist es scheinbar einfacher, fahnenschwingende und Parolen gröllende Massen vom Land in die Stadt zu karren und dafür zu sorgen, daß die Aufnahmen verbreitet werden. Populismus ist eben nicht nur auf LePen oder die AfD und Lega Nord begrenzt!

@ Superschlau

Wie kommen Sie dazu Herrn Puigdemont als "Kerl" & "Spinner" zu bezeichnen? Gegen die Abspaltung von Bayern hätte ich auch nichts. Ist ja eh' ein Freistaat.

@Superschlau: „beratungsresistent“

Welche Umfrage hat denn ergeben, das „dies nicht gewünscht wird“?
Es sind derzeit knapp die Hälfte der Katalanen für eine Unabhängigkeit. Durch den Regierungswechsel in Madrid und erste klare Zeichen von Pedro Sánchez ist die Union mit Spanien wieder möglicher und wahrscheinlicher geworden, aber ein eigener Staat für eine lang existierende katalanische Nation ist noch immer eine berechtigte Forderung. Wir Deutsche nehmen dieses Recht ja auch gern in Andpruch. Nun, da Spanien wieder den Pfad der Demokratie einschlägt, wird es hoffentlich in den nächsten Jahren ein echtes Referendum geben, dessen Resultat alle Demokraten anerkennen werden.

08:10 von Superschlau

08:10 von Superschlau
"Wieso wird Katalonien durch die runtergebuttert?"

Die Katalanen werden nicht rutergebuttert, die nationalistischen Katalanen sehen sich als eigene Nation und versuchen eine eigene Republik auszurufen und sich von Spanien abzuspalten.

Die Katalanen haben heute breits weitestgehende Autonomie innerhalb Spanies. Ihr Dialekt ist Amtssprache in der Verwaltung, den Schulen und Universitäten, sie haben ihre eigene Lokalpolizei usw..

Es geht um das liebe Geld und Macht, die Katalanen möchten über den spanischen Länderfinanzausgleich weniger an Restspanien zahlen, das ist eigentlich alles.

Der Nationalismus wird einfach vorgeschoben.

Historisch ist übrigens interessant das Katalonien niemals ein eigener Staat war sondern immer Provinz Frankreichs oder Spaniens.

Lesen Sie Nachrichten in Kastellanisch und Katalanisch?

Ich weiss nicht ob Sie ausreichendes Hintergrundwissen haben. An Hand Ihres Kommentares bezweifle ich es. Lesen Sie Nachrichten aus erster Hand d.h. in Kastellanisch und Katalanisch um sich ein Bild zu machen? Nur zu Ihren Bemerkungen 1) Verfassungsänderung: Puidgemont sagte selbst in schweizer Fernsehen, dass er mit einer Struktur wie in der Schweiz gut leben kann. Nur leider will die zentrale Regierung nichts davon wissen 2) Unterdrückung(1): In der Schweiz z.B. gibt es drei grosse Sprachen. Zieht jemand z.B. von Basel nach Genf muss er/sie dort französisch sprechen. Jedoch will die PP und C's, dass Beamte in den katalonischen Ländern kein Katalonisch mehr sprechen müssen. D.h. dass jemand z.B. auf dem Amt nicht seine eigene Muttersprache verwenden kann (Katalanisch). 3) Unterdrückung(2): PP/C's will TV3 schliessen bzw. kontrollieren. Was wäre wenn z.B. Berlin den BR schliessen wollte? 4) Madrid tut auch nichts um den Katalanen politisch entegegen zu kommen. Im Gegenteil.

08:57 von Germanokatalane

"Wir Deutsche nehmen dieses Recht ja auch gern in Andpruch."

Wie kommen Sie auf diese Idee?
Mir wäre völlig neu, dass sich seit der Reichsgründung "Bundesländer" des Deutschen Reichs oder der BRD freiwillig separiert hätten.

@ Germanokatalane, 08:57

Obwohl es mir (mir!) im Grunde egal ist, ob Katalonien sich eines Tages von Spanien abspaltet oder Teil des Landes bleibt, müssen Sie mir erklären, wie Sie “...Wir Deutsche nehmen dieses Recht ja auch gern in Anspruch“... meinen.

09:07 von just me

"Jedoch will die PP und C's, dass Beamte in den katalonischen Ländern kein Katalonisch mehr sprechen müssen."

Genau hier liegt das Problem, es ist mittlerweile soweit das sie Wasserrechnungen und Amtliche Schriftstück usw. in Katalonien nur noch auf Catalan erhalten und auf dem Amt vorausgesetzt wird das der Bürger Catalan beherrscht.

Wenn Sie also als Bürger Spaniens in dei Provinz Katalonien ziehen werden Sie gezungen den örtlichen Dialekt zu sprechen.

Stellen Sie sich vor im Norden Deutschlands würde nur noch Plattdeutsch gesprochen......

Aha. Wenn katalanen nicht zu

Aha. Wenn katalanen nicht zu Spanien gehören wollen ist das ok. Wenn krimmbewohner nach russland tendieren, schlecht.
Das ist schönes rosinenpicken.
Die gehören zu spanien. Die Mehrheit war für einen verbleib.
Was gibt's da noch zu reden?

Neue Bewegung?

Ich frage mich, warum Herr P eine neue Bewegung gegründet hat.

1) Macht es ihm Sorge, dass er immer weniger als Führungsfigur gesehen wird?
2) Vertritt seine Partei nicht mehr seine Vision?

Im ersten Fall ist mir die neue Nachricht herzlich egal. Der zweite Fall wäre eine weitere Nachricht wert.

"Daran nahm Puigdemonts

"Daran nahm Puigdemonts Amtsnachfolger Quim Torra teil."
.
Das ist wunderbar. Ein Regional-Separatist, der zugleich Regierungsführer in Cataluña ist, nimmt an Veranstaltungen eines flüchtigen Straftäters teil, auf denen die nicht verfassungskonforme Abspaltung der Region Cataluña von Spanien gefordert wird.
.
Mehr muss man dazu nicht sagen, um zu sehen, das von den Separatisten weiterhin eine Bedrohung für die spanischen Nationalstaat und die spanische Verfassung ausgeht. Der Machtwechsel in Madrid spielt diesen eine Nation spaltenden Menschen leider auch noch voll in die Karten.

@just me um 09:07Uhr

Endlich jemand mit Hintergrundwissen! Was tut eigentlich jemand, der von Basel nach Genf umzieht? Lernt er/sie dann französich und umgekehrt deutsch? Die Sprachschulen in der Schweiz müssen ja florieren, oder? Es ist auch irrelevant, ob Puigdemont mit einer Verfassung nach schweizer Vorbild leben könnte oder nicht. Ich vermute, daß er bei seiner früheren Vereidigung als katalonischer Regierungschef einen Eid auf die spanische Verfassung abgelegt hat, oder wissen Sie als Wissender etwas anderes? Hat er dann nicht einen Meineid geleistet? Und wo ist der staatsrechtliche Unterschied zwischen einem illegalen Referendum auf der Krim und einem illegalen Referendum in Katalonien? Aber wie ich schon sagte: Utopischer Populismus ist nicht auf LePen oder die AfD oder die Lega Nord begrenzt!

@09:07 von just me

Puidgemont sagte selbst in schweizer Fernsehen, dass er mit einer Struktur wie in der Schweiz gut leben kann. Nur leider will die zentrale Regierung nichts davon wissen ...

Die zentrale Regierung hat damit überhaupt nichts zu tun. Wenn er Spanien wie die Schweiz organisieren will, braucht er eine 2/3 Mehrheit, um die Verfassung enstsprechend zu ändern. Dazu reicht ein Regierungsbeschluss nicht aus.

@Superschlau

"Die gehören zu spanien. Die Mehrheit war für einen verbleib.
Was gibt's da noch zu reden?"

So einfach ist das nicht. Wenn man die Sache auf legalem Weg entscheiden wollte, also ohne (meinetwegen friedliche) Revolution, dann müsste erst der Passus in der Verfassung, nach dem ein Abspalten eines Teiles des Landes unzulässig ist, abgeschafft oder abgeändert werden. Danach muss geklärt werden, wer an einem Referendum über eine Abspaltung teilnehmen darf, und das Referendum muss legal durchgeführt werden. Jeder andere Weg gleicht einer Revolution.

Und morgen?

Haben wir die Basken ;Iren das bayrische Königreich u. müssen den mittelalterlichen Staatenbund der Herzöge ;Bischöfe;Könige u. Kaiser wiederbeleben?Liebe Katalanen schaut auf den Brexit vielleicht bekommt man dann eine Ahnung das nicht noch mehr Kleinstaaterei gut ist? Nur die Politik u. neuen Beamten haben dann Generationen damit zu tun mit all den anderen neu zu verhandeln was auch immer nach dem Motto ABM ?

Dieser Mann

ist nur ein Unruhestifter und gehört hinter Gitter. Leider hatte bis jetzt keiner den Mumm das auch durchzuziehen.

08:50 von Keilstein

"Gegen die Abspaltung von Bayern hätte ich auch nichts. Ist ja eh' ein Freistaat."
Man sollte aber auch wissen was ein Freistaat bezeichnet:

Freistaat ist die im 19. Jahrhundert entstandene deutsche Bezeichnung für einen von keinem Monarchen regierten freien Staat, das heißt für eine Republik. In der Weimarer Republik war der Begriff des Freistaats – neben Volksstaat – die amtliche Bezeichnung der meisten deutschen Flächenländer. Es ist heute die amtliche Bezeichnung für die Länder Bayern (seit 1945), Sachsen (seit 1990) und Thüringen (seit 1993) und wurde von 1945 bis 1952 auch für das Land Baden verwendet.
Mit anderen Worten, "Freistaat" ist ein anders Wort für "Bundesland". Es gibt auch Staaten da nennt nennen sich solche oder ähnliche freien Staaten "Bundesstaaten".

Der Zusammenschluss nennt sich dann folgerichtig Staatenbund oder auch Förderation. Siehe als Beispiel Bundesrepublik Deutschland, Federal Republic of Germany (engl.), République fédérale d'Allemagne (franz.).

Die Sprache heisst "Katalanisch"

Die Sprache heisst auf Deutsch "Katalanisch" und in Katalanisch "català". Gerne da wir Deutsch als Kommentarsprache haben die deutsche Bezeichnung verwenden.
a) Katalanisch ist die Muttersprache in den katalanischen Ländern genau so wie Französisch in Wallonien. Zieht jemand z.B. von Basel nach Genf dann ist es normal, dass der Deutsch-Schweizer ohne Französisch-Kenntnisse nicht weit kommt. b) Es wäre auch so, als wenn in einem deutschen Rathaus der Beamte oder der Hausarzt kein Deutsch mehr spricht, sondern nur noch Englisch, "da es doch jeder kann".
c) Katalanisch ist eine eigene Sprache, romanisch wie u.a. Französich und Kastellanisch, aber eben eine eigene Sprache wie z.B. Niederländisch. Der Vergleich mit Plattdeutsch hinkt, da eigentlich niemand mehr Plattdeutsch spricht und es auch nie ein "Standard-Plattdeutsch" gab.

Verfassungsänderung

Wenn ich mich nicht irre reichen 2/3 der Abgeordneten im Parlament aus um die Verfassung zu ändern aus. Also hat alles mit dem Willen der Regierung und natürlich der Opposition aus. Madrid wollte nichts davon wissen. Da sollten Sie doch wissen, wenn Sie ein wenig die (spanischen) Medien gefolgt haben.

@Pro-Europa-11

die nationalistischen Katalanen sehen sich als eigene Nation und versuchen eine eigene Republik auszurufen und sich von Spanien abzuspalten."

Nicht alles was einem nicht passt, ist nationalistisch.
Die Katalanen wollen sich abspalten und sind Separatisten.
Madrid will die Nation zusammenhalten. Dort sind Nationalisten.

Sie befürworten also die Nationalisten, bezeichnen aber die Separatisten als solche.
Diese Herangehensweise wird leider auch immer populärer.

Eine Revolution muß überhaupt

Eine Revolution muß überhaupt nirgends in einer Verfassung stehen. Falls sie aber verboten ist, muß sie nur erfolgreich sein. Dann stünde in Genovien eben die Todesstrafe auf Revolution. Und im abgespaltenen Phantasien gibt es dafür einen Orden. Da kann Genovien sich auf den Kopf stellen. Oder sie holen es gewaltsam zurück. Wie man sieht, braucht man Seperatismus weder erlauben, noch verbieten.

Mieses Schauspiel

Um die eigene Haut zu retten tut Herr P. Alles. Er reitet unbeirrt ein totes Pferd, die"Republik" Katalonien. Diese hat beim Austritt aus Gesamtspanien keine Eu-zugehörigkeit mehr und wohl keine Überlebenschance.
Und führt dazu,dass die Hälfte der dort lebenden gegen ihren Willen für die vorgeblich nationalistischen Heilsversprechen bezahlt.
Hat man schon von einem Konzept dafür gehört, das halbwegs tragfähig erscheint??
Profilierungssucht und Eitelkeit sind keine Tugenden!!
Verantwortliches politisches Handeln sieht anders aus, ist aber heute nicht mehr so modern und gefragt, oder??
Vielleicht geht's uns allen ja seit 1945 viel zu gut, und alles Muss mutwillig zurück gedreht werden.
Menschliche Dummheit - eine unerschöpfliche Ressource.

Sie wissen nichts oder machen Propaganda

Kennen Sie die Hintergründe? Können Sie die Medien aus Kastellanisch und Katalanisch lesen? Wenn nicht, dann sollten Sie nicht mit Propagandawörten hier herumschmeissen.

Volk sollte entscheiden

Warum werden die Katalanen nicht gefragt und dann wird entsprechend entschieden.
Wäre das nicht Demokratie?
Dieses Zwingen in dieses EU-Konstrukt wollen doch auch bei uns viele Menschen gar nicht mehr.
Man sieht doch die "Gemeinsamkeiten in der EU", wenn es z.B. um das Thema "Asyl" geht.
Zahlmeister sind und bleiben wir Deutschen, damit man diese EU künstlich am Leben hält.

Volk sollte entscheiden

Warum werden die Katalanen nicht gefragt und dann wird entsprechend entschieden.
Wäre das nicht Demokratie?
Dieses Zwingen in dieses EU-Konstrukt wollen doch auch bei uns viele Menschen gar nicht mehr.
Man sieht doch die "Gemeinsamkeiten in der EU", wenn es z.B. um das Thema "Asyl" geht.
Zahlmeister sind und bleiben wir Deutschen, damit man diese EU künstlich am Leben hält.

wir versuchen Europa, alle sind dabei wenn es

an's kassieren geht, aber im Sinne von Europa zusammenzuwachsen und eigene Pfründe aufzugeben ist keiner bereit.
Ob es sich um Separatisten oder Populisten handelt, das Geld wird genommen, die Plichten will man nicht übernehmen.
Warum nicht alle wieder zurück zu den Kleinstaaten in Deutschland im 17. Jahrhundert ....
Was ist das für ein Unsinn und Irrsinn, was solche Separatisten wie Puigdemont da anstellen. Anstatt dass man versucht eine Gemeinschaft zu bilden. Eine Gemeinschaft, die als eine Säule die Vielfältigkeit nicht nur zulässt sondern fördert.

Beharrungsvermögen des Status Quo

Mir ist - nicht zum ersten Mal - aber auch im Zusammenhang mit der Krim „Annektion“ aufgefallen, so auch beim inner-georgischen Konflikt, inner-moldawischen und inner-ukrainischen Konflikt, wie sehr im Westen der Status Quo zur Maxime erhoben wird, so als wenn eine Weiterentwicklung von Gesellschaften durch geltendes Recht a priori ausgeschlossen wäre. Gegenbeispiele sind der Zerfall der Tschechoslowakei und Jugoslawiens, wobei im Ersteren Fall die gütliche Einigung und im Letzteren der Antagonismus zu Rest-Jugoslawien eine entscheidende Rolle spielten. Es kommt offenbar weniger darauf an, was die Menschen vor Ort wollen, sondern darauf welches „standing“ die Regierung in der Welt hat. Hätte die spanische Zentralregierung international keine Lobby, wäre der Weg zu einer Verfassungsreform oder gar einer Abspaltung frei.

Richtig und Erfolgs versprechend.

Guten Morgen,
wie "just me "richtig schreibt,haben die autoritaer-faschistoiden Strukturen,das voellig inakzeptable Verhalten der EG und Frankreichs und Deutschlands die Bewegung gestärkt (meine These).
Zb.gehen die Sozialisten Kataloniens ein wenig auf Distanz zur Parteilinie des schwachen Sanchez-welcher noch nicht einmal begreift,dass er auf die Stimmen der Basken und Katalanen dauerhaft angewiesen ist !(in Madrid).
Eine Sammlungsbewegung bedeutet auf katalanischer Ebene eine politische Strukturierung von Christsozialen ,linksrepublikanern und sogar den extremen auf dem linken Fluegel.
Funktioniert dies,so ist der Weg in die "Autonomie"und oder "Unabhängigkeit "nicht mehr zu stoppen.
Europas Eliten sind -ich muss das so brutal sagen- inzwischen zu Intellektuellen Zwergen verkommen.
Auch eine "linke Sammlungsbewegung"in Deutschland,ohne Abspaltungstendenzen, wird im September entstehen .Will sagen,die Leere wird gefüllt werden,und das ist gut so und besser als nichts zu tun!!

Fake-News in den Kommentaren

Einer behauptet etwas, alle plappern es nach. Bei dem Referendum gab es trotz Bedrohungssituation 80,1% Zustimmung zur Abspaltung und keine knappe Mehrheit für den Verbleib.

Sprachensituation: Es werden dort Spanisch/Kastilisch (55%), Katalanisch (32%) und Okzitanisch (?%) gesprochen. Jeder hat Anspruch mit den Ämtern in seiner Sprache zu kommunizieren. Die Regionalregierung diskriminiert eher die Spanisch-Sprecher, im Alltag, also im sozialen Umgang, müssen eher die Katalanisch-Sprecher zurückstecken. Im Gegensatz zu Frankreich ist Okzitanisch als Sprache anerkannt!

Staat: Im 10. Jh. löste ich die Gegend vom Frankenreich und erst 1137 verband sich das "Fürstentum Katalonien" mit der Krone Aragons. Die einzelnen Staaten blieben bis zum zentralistischen Nationalstaat des 19. Jh. bestehen.

@10:13 von just me

Wenn ich mich nicht irre reichen 2/3 der Abgeordneten im Parlament aus um die Verfassung zu ändern aus. Also hat alles mit dem Willen der Regierung und natürlich der Opposition aus. Madrid wollte nichts davon wissen.

Wieso sollte die Regierung eine Verfassungsänderung anstreben? Wenn Herr Puigdemont sich eine andere Staatsorganisation wünscht, muss ER die Arbeit machen (wie z. B. einen Gesetzesentwurf erarbeiten) und sich Mehrheiten suchen. Macht er aber nicht.

@11:00 von lh

Warum werden die Katalanen nicht gefragt und dann wird entsprechend entschieden.
Wäre das nicht Demokratie?

Nein. Das wäre in etwa so, als ob man in Ihrer Gemeinde darüber abstimmt, ob ein neues Fußballstadion gebaut werden soll und man ließe nur die abstimmen, die sich auch für Fußball interessieren.

Fake-News in den Kommentaren

Einer schreibt's, alle tippen's nach.

Tatsächlich haben 80,1% in dem Referendum trotz Bedrohungslage für die Abspaltung gestimmt.

Sprachensituation: In Katalonien wird Spanisch/Kastilisch (55%), Katalonisch (32%) und Okzitanisch gesprochen. Jeder hat das Recht die Kommunikation mit Behörden in seiner Sprache zu führen. Die Regionalregierung diskriminiert eher Spanisch, der Alltag Katalanisch. Im Gegensatz zu Frankreich ist Okzitanisch anerkannt!

Staat: Im 10. Jh. löste sich das Gebiet aus dem Frankenreich und verband sich erst 1137 als 'Fürstentum Katalonien' mit der Krone Aragons, deren verschiedene Staaten bestehen blieben. Erst im zentralistischen Nationalstaat des 19. Jh. änderte sich das.

Supi!

Schön, dass er nicht aufgibt.
Ihm scheint seine Heimat ja wichtiger zu sein als das "persönliche wohlergehen". Respekt!

Und das er damit die "Elite" in Brüssel ärgert freut mich besonders.

Puigdemont ist ein westlicher Dissident

Obwohl es so etwas ja eigentlich gar nicht geben kann, da Spanien als Rechtsstaat anerkannt ist. Aber es scheint sich von selbst zu verbieten, das System zu hinterfragen, da uns allerorten erzählt wird das die in der EU und der NATO ( die Türkei vergessen wir mal ...) zusammengeschlossenen Staaten per se die allerbeste Regierungsform realisiert haben die es in der Geschichte der Menschheit geben kann! Ironischerweise hätte selbst Kaiser Augustus im Jahr 1 nach Christus damit Werbung machen können das die Römer in einem Land wohnen in „dem sie gut und gerne leben“. Wir wissen das es in den folgenden 2000 Jahren dennoch einige Veränderungen gab ....

Kosovo ist unabhängig, Süd-Sudan, bald Schottland....

Was finden die Abspaltungsgegner von der Abhängigkeit des Kosovos und Süd-Sudan und vielleicht bald Schottland? Übrigens haben viele Staten den Kosovo schnell anerkannt (Spanien nicht....).

@Germanokatalane

Ja, Gott sei Dank, oder besser Demokratie sei Dank, hat die Regierung endlich gewechselt! Glas klare Zeichen für ein Referendum hat Pedro Sánchez aber auch nicht gesetzt. Und das hat auch seinen berechtigten Grund. Für ein Referendum im Sinne von einem Volksentscheid bei dem nur die Bürger Kataloniens entscheiden dürfen, bedarf es einer umfassenden Änderung der spanischen Verfassung. In der gegenwärtigen Verfassungslage kann nur ein Referendum in ganz Spanien, über den Verbleib Kataloniens im spanischen Staat, abgehalten werden. Wie schwierig diesbezüglich aber eine Verfassungsänderung wäre, lässt sich doch an der fanatischen Polarisierung beider Interessenslager ablesen. Spanien braucht eine Verfassungsreform, keine Frage. Aber illegale Alleingänge, wie sie von Artur Maas und Carles Puigdemont vorangetrieben wurden, sind nicht zielführend! Und sie sind auch nicht völkerrechtlich gedeckt, wie oft hier behauptet wird. Wenn was erreicht werden soll, dann bitte LEGAL!

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