Ihre Meinung zu: Fahrschulen in Österreich: Kein Türkisch für Anfänger

26. Juli 2018 - 15:17 Uhr

In Österreich können Fahrschüler ab 2019 keine theoretischen Führerscheinprüfungen mehr auf Türkisch ablegen - eine Entscheidung des Verkehrsministers Hofer von der FPÖ. Fahrlehrer fürchten Einbußen. Von Srdjan Govedarica.

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Kommentare

Österreichisch lernen

Die Führerschein-Aspiranten sollten zwecks erlangung der Fahrkundigkeit zuertst einmal die österreichische Sprache erlernen. Dann ist auch der Führerschein kein so großes Problem mehr.

Es heißt nicht Führerschein

Außerdem sagt man in Österreich nicht Führerschein, sondern Lenkberechtigung.

Sorgen gibt´s

Deutsch, den beiden regionalen Amtssprachen Kroatisch und Slowenisch und der Weltsprache Englisch
.
reicht das nicht ?
wer seinen Lebensmittelpunkt in Österreich sucht,
sollte sich in Deutsch Kroatisch oder Slowenisch verständigen können

Rechtsextremisten in der Regierung

Ehrlich gesagt von einem rechtsextremen FPÖ-Politiker hab ich auch gar nichts anderes erwartet. Die Rechten machen jetzt schon Wahlkampf.

Denen geht es auch nicht um 3000 Führerscheinprüfungen, sondern denen schwebt die Umgestaltung der Gesellschaft vor - nach ganz weit rechts versteht sich.

@Präsident Putogan

"Außerdem sagt man in Österreich nicht Führerschein, sondern Lenkberechtigung."
.
Das ist nur die halbe Wahrheit. Die Lenkberechtigung wird durch den Führerschein dokumentiert. Daher bekommt man einen Führerschein ausgehändigt.
.
Im Übrigen ist dieser FPÖ-Unsinn nur dafür da, von den sozialen Grausamkeiten abzulenken, die gerade ihre eigene Wählerschaft ertragen müssen. Glücklicherweise kann man mit etwas dumpfer Fremdenfeindlichkeit von den wahren Problemen ablenken.

Gruß aus Oberösterreich.

Dann auf slowenisch ablegen

Die Türken sollten dann die Prüfung auf slowenisch ablegen - und so dem 'deutsch' die rote Karte zeigen. Aber sicher käme dann wieder eine Gesetzesänderung.

@Am 26. Juli 2018 um 18:05 von pxslo

Dem Stimme ich voll zu.

Stolpersteine und Hürden ...

Es geht doch gar nicht um die Finanzierbarkeit, sondern darum diese Leute die schon am Rande der Gesellschaft leben und es nicht geschafft haben ein Teil davon zu sein, noch weitere Hürden aufzubauen und auszugrenzen. Kein Führerschein somit schlechte Karten bei der Jobsuche. Natürlich sollten die Migranten die Sprache des Landes sprechen können, aber anscheinend haben sie es nie gebraucht, weil man es von ihnen bis dato nicht verlangt hat ... hat ja gereicht das sie die schlechtbezahlten Jobs erledigt haben ... somit ist die Gesellschaft mitschuld an diesen Sprachproblemen der Leute. Mal schaue was man den Migranten noch für Hürden auferlegt bekommen.

18:05 von pxslo

meinen Sie ?
sollte man dann z.B. bei uns am Reichstag nicht auch ner Änderung ins Auge fassen
da ist doch auch so eine "rechtslastige" Inschrift
"dem deutschen Volke"
und diese stammt definitiv nicht aus unseren 13 weniger glorreichen Jahren
unserer Geschichte
vielleicht sollte man ganz einfach mal den Nullpunkt suchen und definieren
bevor man nach links/rechts einteilt

wenn es rechtsextrem ist

Eine Prüfung für eine Berechtigung in einer landestypischen Sprache oder meinetwegen alternativ in Englisch abzulegen, dann bin ich wohl auch rechtsextrem. Ich bin beruflich sehr häufig im Ausland (aktuel Italien) und ich muss für jeden Einsatz Prüfungen ablegen. In jedem Land aufs neue obwohl die Inhalte im Wesentlichen deckungsgleich sind. Selbstverständlich in der Landessprache oder Englisch (auch in der Türkei übrigens). Alle rechtsextrem?
Selten so gelacht

@pxslo

"Ehrlich gesagt von einem rechtsextremen FPÖ-Politiker hab ich auch gar nichts anderes erwartet. Die Rechten machen jetzt schon Wahlkampf.

Denen geht es auch nicht um 3000 Führerscheinprüfungen, sondern denen schwebt die Umgestaltung der Gesellschaft vor - nach ganz weit rechts versteht sich."

Ich weiß nicht, was Sie erwarten, ich jedenfall erwarte, das eine Person X, die in einem Land Y lebt, sich mit der Sprache auseinandersetzt und diese weitestgehend beherrscht, um am Gesellschaftsleben teilzunehmen, ohne Sonderwünsche zu äußern. Das Erlernen der entsprechenden Sprache sollte eine Selbsverständlichkeit sein, wo Sie Rechtsradikalismus sehen, ist mir völlig schleierhaft. In den Augen der Linken ist das natürlich ganz was Böses. Mir scheint eher, das es die Linken und Grünen sind, die die Gesellschaft nach ihrem Gutdünken umbauen wollen und nun merken, das sich ein Großteil der Gesellschaft das nicht länger bieten lässt.

Haben die Leute Sorgen

Mal ehrlich, was soll das? Mit Verkehrssicherheit hat das nichts zu tun.
Das riecht so sehr nach Populismus und absoluten Blödsinn eines miesen Kneipenstammtisches. Da würde ich mich nicht ran setzen, wenn es im Schweinetrog nebenan noch Futter gibt.

um 18:05 von pxslo

"Denen geht es auch nicht um 3000 Führerscheinprüfungen, sondern denen schwebt die Umgestaltung der Gesellschaft vor - nach ganz weit rechts versteht sich."

Bei so viel Gerechtigkeitssinn, sind Sie sicher ganz vorne dabei wenn es darum geht die kurdische Spache in der Türkei zu legitimieren.
Aber das sind Sie nicht, ganz im Gegenteil, wenn man Ihren Beiträgen glauben schenkt. Wenn eine Gesellschaft mit Gewalt in eine islamische gewandelt wird, treten Sie bisher jedenfalls als Beifallklatscher auf.
Ich denke nicht, dass es Ihnen um Gerechtigkeit geht oder darum rechte Einflüsse einzudämmen - Erdogan ist sehr weit rechts, und seine Koalitionspartner sind rechter als die NPD, schon vergessen?

Andere Länder, andere Sprachen

In Frankreich kann man trotz der Lichtgestalt von Präsident Macron seinen Führerschein nur auf französisch machen. Werden anderssprachige Menschen dadurch nicht genauso diskrimminiert wie in Österreich?

P.S. Ist es möglich in der Türkei seinen Führerschein in anderen Sprachen zu absolvieren?

Kann man als Österreicher

die Führerscheinprüfung in der Türkei in österereichisch ablegen?
Wenn nein dürfte das keine Aufregung wert sein.

18:46 von schutzbefohlener

die kurdische Spache in der Türkei zu legitimieren.
.
jetzt seien sie mal nicht so streng
immerhin darf man jetzt in kurdischen Gebieten auf dem Rathaus kurdisch sprechen,
ohne ins Gefängnis zu kommen

und der § der antitürkisches Verhalten (türkische Ehre)
unter Strafe stellt wird selten angewandt

@Dimitri29

Ob man in der Türkei in anderer Sprache absolvieren kann weiß ich nicht, denke das es möglich ist, aber sicher weiß ich, das man mit deutschem Führerschein fahren darf und man muss kein Wort türkisch können. Ich wüsste nicht, warum zwingend österreichisch notwendig sein soll, um am Straßenverkehr teilzunehmen oder warum türkisch ein Hindernis dafür sein kann. Türkisch ist eine Sprache wie jede andere, nur diesen nicht zu akzeptieren stellt offen eine Diskriminierung dar.

@Am 26. Juli 2018 um 18:46 von schutzbefohlener

Gut zu wissen, dass das nur Ihre persönliche und keine Experten Meinung ist.

@buerdi

Sie haben natürlich damit recht, das man die Sprache erleben muss des Landes in den man lebt, aber dazu wird nicht beigetragen, in dem man jemandem die Mobilität nimmt/verhindert. Sollten diese Leute zwingend bis zum Sprache lernen auf Staatskosten leben oder doch zur Arbeit fahren und im Umgang die Sprache schneller lernen? Und warum nur türkisch, wenn es mit rechts nichts zu zum haben soll? Wer würde wohl am meisten vom erleben der Sprache profitieren? Sie dürfen drei mal raten.

@Präsident Putogan 16:22

Österreichisch? Dies ist immer noch Deutsch in Dialektform. Genauso wie Schweizerdeutsch.

@ flodian um 18:17 Gruß nach Oberösterreich

Wie schön, dass es in und aus Österreich noch Stimmen wie die Ihre gibt!

Gruß nach Oberösterreich

@Am 26. Juli 2018 um 18:51 von Dimitri29

Sicher, wenn der Andrang besteht?

Find ich in Ordnung. Es gibt

Find ich in Ordnung.
Es gibt auch noch andere Bereiche, wo die dt. Sprache Pflicht sein sollte. Österreich geht voran. Bewundernswert!

Mal ganz emotionslos betrachtet...

...halte ich es für eine Selbstverständlichkeit, den Führerschein in der (oder einer) Landessprache des Landes abzulegen, in dem die Prüfung erfolgt.
Das halte ich nicht für eine “rechte“ Einstellung.

... wie fing das damals bei den Juden an?

Ja, richtig, sie durften sich nicht mehr auf Parkbänke setzen. Das ist recht harmlos, wie auch keinen Führerschein mehr auf türkisch, aber ein Anfang!

Österreich

Ich möchte hier anmerken, das viele auch zu hohe Erwartungen stellen: Deutsch ist eine schwere Sprache, viele Deutsche können es gar nicht mal einwandfrei grammatisch richtig, da sollte man nach einigen Monaten nicht sowas von Migranten verlangen. Noch was: Von den Gastarbeitern damals wurde nie gefordert, das die die Sprache lernen sollen/müssen, die sollten nur arbeiten. Das ist alles ziemlich Neuland mit diesen Forderungen, daher auch selber viel dran schuld.

ich würde vielen schreiberlingen mal empfehlen

in spanien oder frankreich oder der türkei aufs amt zu gehen um ein gewerbe anzumelden. die werden sich aber sowas von sputen die formulare in deutsch hervoerzuzaubern

Völlig richtig

Wie soll man sonst den Anweisungen der Verkehrspolizei folge leisten wenn man ihm nicht versteht.

Ging das?

Ich wusste gar nicht, dass es moeglich ist, die Fuehrerscheinpruefung in einer anderen Sprache abzulegen als in den offiziellen Amtsprachen. Oder war tuerkisch eine offizielle Amtssprache in Oesterreich?

Wie sollen Menschen einen Anlass haben, eine Landessprache zu lernen, wenn sie sogar den Fuehrerschein ohne Kenntnisse dieser Sprache machen koennen?

Korrekt

In Österreich spricht man deutsch, daher sollte der Führerschein auch in dieser Sprache abgelegt werden. Die Türken verdienen meiner Meinung nach keine Außnahme, diese haben sich zu integrieren oder können in ihre Heimat zurück und da auf türkisch ihren Führerschein für die Türkei machen, ganz einfach!

21:13 von Karl Napf

«ich würde vielen schreiberlingen mal empfehlen in spanien oder frankreich oder der türkei aufs amt zu gehen um ein gewerbe anzumelden. die werden sich aber sowas von sputen die formulare in deutsch hervoerzuzaubern.»

Ihnen als Leserling kann man empfehlen, den Artikel noch einmal zu lesen.
Darin geht es nämlich um die Führerscheinprüfung in Österreich.
Nicht um die Anmeldung eines Gewerbes "irgendwo" …

Toll...

Tja, die Integrationsverweigerung mancher Migranten ist schon erstaunlich. Aber sie haben sich toll in unsere Sozialsysteme integriert. Das muss man ihnen lassen ...

18:34 von Sisyphos3

«… sollte man dann z.B. bei uns am Reichstag nicht auch ner Änderung ins Auge fassen, da ist doch auch so eine "rechtslastige" Inschrift "dem deutschen Volke" und diese stammt definitiv nicht aus unseren 13 weniger glorreichen Jahren unserer Geschichte.»

Was ist an der Formulierung: "Dem deutschen Volke" rechtslastig?
Was hat das mit Fahrerlaubnis / Lenkberechtigung / Führerschein zu tun?

«… vielleicht sollte man ganz einfach mal den Nullpunkt suchen und definieren bevor man nach links/rechts einteilt.»

Der "Nullpunkt" beim Autofahren ist "geradeaus".
Wenn nötig, lenkt man nach rechts bzw. links ein.
Mehr oder weniger stark, je nach Straßenverlauf.

Wo der Nullpunkt bei Sprachen liegt, weiß ich nicht.
Auch kenne ich keine Sprachen, die "von sich aus" rechts oder links wären …

21:13 von Karl Napf

ich würde vielen schreiberlingen mal empfehlen

in spanien oder frankreich oder der türkei aufs amt zu gehen um ein gewerbe anzumelden. die werden sich aber sowas von sputen die formulare in deutsch hervoerzuzaubern
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Da klingt sicher schon für Viele rechts.
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(Nur wer nicht einsehen will das sein Multikulti wiie Pisa in die Hose gegangen ist.)
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Der weiss, das mit immer mehr Wertschätzung jeweils noch mehr Mist zu machen ist.

Allen Foristen, die das toll finden.....

....was unsere Nachbarn da so abziehen, empfehle ich: Geht doch hin, siedelt um, dann könnt ihr euch einig suhlen im braunen Gedankengut und wir haben unsere Ruhe.

18:05 von pxslo

Rechtsextremisten in der Regierung

Ehrlich gesagt von einem rechtsextremen FPÖ-Politiker hab ich auch gar nichts anderes erwartet. Die Rechten machen jetzt schon Wahlkampf.

Denen geht es auch nicht um 3000 Führerscheinprüfungen, sondern denen schwebt die Umgestaltung der Gesellschaft vor - nach ganz weit rechts versteht sich.
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Aber vor lauter Willkommen nur noch Prüfungen in Türkisch ist sicher nicht links?
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Babylon hatte ja zumindest keine Probleme mit Straßenverkehr.
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Aber unser Mainstream (DFB) hat schon ganz andere Sachen selbst mit "Multimillionären" nicht geschaft.

21:22 von Juergen

«Ich wusste gar nicht, dass es moeglich ist, die Fuehrerscheinpruefung in einer anderen Sprache abzulegen als in den offiziellen Amtsprachen. Oder war tuerkisch eine offizielle Amtssprache in Oesterreich?»

In Deutschland ist es möglich, die theoretische Fahrerlaubnisprüfung in diversen anderen Sprachen als Deutsch abzulegen.

Ist von Stadt zu Stadt / von Region zu Region anders geregelt.
Je nachdem, wo wie viele ausländische Mitbürger leben, die welche Sprachen sprechen. In Köln geht das u.a. in Türkisch, Italienisch, Englisch, Russisch.

Das ergibt auch Sinn, da der Besitz der Fahrerlaubnis für Ausländer ein wichtiger Bestandteil der Integration sein kann (u.a. um eine Arbeitsstelle antreten zu können, wie deutsche Eltern "den Fahrdienst für ihre Kinder zu machen").

In Düsseldorf kan man die Prüfung auch in Japanisch machen
("Hochburg" der Japaner in Europa).

Japaner, die einen japan. Führerschein besitzen, dürfen ihn ohne Prüfung in DEU weiter verwenden. Mitunter: nun ja …!

@ Tacheles Reden

Durfte man seither in der Türkei den türkischen Führerschein auf Deutsch machen?

Richtig so!

Das Erlernen der Sprache des Landes, in dem man sich zu leben entschieden hat, sollte für jeden Zuwanderer absolute Priorität haben. Insofern ist es richtig, dass die Sprache in einer der offiziellen Landessprachen abzulegen ist.

Das ist richtig fies!

Und natürlich geht es darum, den türkischstämmigen Steine in den Weg zu legen.
Ich hoffe, die österreichische Regierung legt nun auch zügig Programme auf, um allen in Österreich lebenden Türken die Möglichkeit zu geben, schnell und unkompliziert einen Sprachkurs zu besuchen, der ihnen nicht nur die Grundlagen vermittelt, die man für das alltägliche Leben braucht. Gleiches natürlich für alle dort lebenden Ausländer, die die deutsche Sprache nicht beherrschen.

meine Güte

Dann lernt halt Österreichisch...
Ich habe das Gefühl, hier ging es nur wieder darum, gegen Österreich zu hetzen.

21:18 von sprutz

«Völlig richtig. Wie soll man sonst den Anweisungen der Verkehrspolizei folge leisten wenn man ihm nicht versteht.»

Nein - bedauerlicherweise komplett falsch.
So falsch, als hätten Sie selbst nie einen Führerschein gemacht.

Wenn es schon Verkehrspolizisten gibt (was recht selten der Fall ist), dann regeln diese den Verkehr durch Körperstellung, Handzeichen und solche mit "Signalkellen" (etwa bei ausgefallenen Ampelanlagen an Verkehrskreuzungen).

Sie springen nicht wie Rumpelstilzchen von Auto zu Auto.
Und erklären jedem Fahrer einzeln mündlich, was er nun zu tun hätte.

Und die meisten türkisch-stämmigen Menschen in Österreich werden wohl so viel Deutsch beherrschen, dass sie einer mündlichen Anweisung eines Verkehrsplizisten würden Folge leisten können.

Aber evtl. auch so wenig, dass für sie die Prüfung in Deutsch (sehr) schwierig wäre. Man wird nicht dadurch ein um so besserer Autofahrer, je detaillierter man die jeweilige Landessprache beherrscht.

Eigentlich recht simpel …

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