Ihre Meinung zu: Wien ist laut "Economist" die lebenswerteste Stadt der Welt

14. August 2018 - 6:20 Uhr

Hofburg, Staatsoper, Prater: Wien ist nicht nur schön, sondern gilt auch als nahezu ideal in puncto Lebensqualität. In der "Economist"-Rangliste löste die Stadt nun Melbourne auf Platz eins ab. Die beste deutsche Stadt fiel zurück.

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Kommentare

Tolle Städte

Wien ist eine wunderbare Stadt. Allerdings finde ich München, Schwerin, Weimar, Freiburg und Istanbul noch schöner.

Bedenklich!

Halte nicht viel von solchen Listen.
Jeder hat andere Kriterien, was für ihn eine Stadt lebenswert macht.
Wie konnte HH beste deutsche Stadt werden?
Die Luftqualität ist auf Grund der Verschmutzung vom Hafen und Verkehr sehr schlecht.
Die Luft sollte Kriterium Nummer 1 sein.

Calgary?

Unter den Top-10? Wirklich? Naja wer -30°C im Winter für lebenswert hält...

Wie immer...

...kein Link zur gesamten Liste... und im Netz ist auch nichts zu finden... mich würde die gesamte Liste interessieren, hat wer ein Link?

Armutszeugnis

Keine deutsche Stadt unter den ersten zehn lebenswerten Städten ist ein Armutszeugnis. Aber wenn ich in unseren Städten unterwegs bin, kann ich das verstehen. Insbesondere Berlin ist furchtbar und wird immer schlimmer. Wien muss ich unbedingt kennenlernen.

Eine äusserst subjektive Bewertung für Multi-Millionäre.

Immer mehr werden wir konfrontiert mit solchen Beliebtheitslisten. Wer gibt hier in welchem Umfange ein Urteil ab in welcher Gewichtung. Melbourne, viele Jahre an erster Stelle. Ich kenne es, da kann man nur staunen. Wien jetzt en erster Stelle, schon eher, aber das Non Plus Ultra.
Was man vermisst sind die tausende wunderhübsche mittelgroße Städte die j e d e Weltweltstadt längst ausstechen da diese seit Jahren immer weniger lebenswert werden außer vielleicht für einige Multi-Millionäre.

Hamburg, die Absteigerstadt?

Nie mehr 2. Liga. Nur noch dritte; kein Wunder also, dass Hamburg auch aus den Top ten absteigt :)

Bestätigung

Seit jeher tummeln sich an der Spitze Städte wie Wien und australische Metropolen. Deutsche hatten noch nie eine Chance. Wer die Sieger-Städte kennt weiß, dass alles seine Richtigkeit hat.
Glückwunsch mal wieder an Wien. Obwohl mein heimlicher Favorit immer noch Auckland in Neuseeland ist.

Na wenn ich mir so

durchlese was allein am Praterstern jeden Tag los ist muß ich sagen: Für mich keine Reise wert.

Lebensqualität in Großstädten?

Darüber kann man geteilter Meinung sein. Wurde denn auch die Schadstoffbelastung der Luft mit einbezogen? Der permanent hohe Lärmpegel? Die nervenaufreibenden Staus? Kleine, überteuerte Mietwohnungen, meist ohne Garten?

Nein danke! Da lebe ich lieber ländlich, in Reichweite (10 km) der nächsten Stadt, wo ich alles bekomme, was ich nicht sowieso online kaufe. Großes Einfamilienhaus mit großem Garten und allem Luxus, gesunde Luft, und mitten in einer Gegend, wo andere Urlaub machen. DAS ist Lebensqualität!

Deutschland insgesamt stürzte

Deutschland insgesamt stürzte in ähnlichen Rankings zur Sicherheit regelrecht ab. Woran liegt es?

in Wien als Ausländer, Fahrradfahrer, Fußgänger

Keine Ahnung, was die für Kriterien haben. Wien ist v.a. für Autos schön, breite Straßen, viel Lärm, Abgase und schlechte Laune. Als Fahrradfahrer ist man verloren. Und viel Rassismus gibt's hier, aber sowas wird in einem Economist-Ranking wahrscheinlich nicht abgebildet.

Ja, Wien "hat was" - nicht

Ja, Wien "hat was" - nicht nur eine Geschichte, schöne und alte Häuser sondern freundliche Bewohner . Es bleibt zu hoffen, daß in der Folge dieses Städte-Rankings die Preise nicht explodieren werden.

Helmut Qualtinger sagte einst:

Die anzige Art der Zufriedenheit die's in Wien gibt is der Tod.

Sollte er sich so getäuscht haben ?

Ranking ok?

Es gibt ein halbes Dutzend Institutionen, die
jährlich ihre Beliebtheitsskala für Großstädte veröffentlichen. Jede dieser Erhebungen fällt total unterschiedlich aus. Das zeigt, dass die einzelnen Kriterien überall anders bewertet werden und somit wohl KEINE Erhebung den Anspruch auf Richtigkeit hat.

Aussagewert solcher Ranking-Hierarchien?

Die angelsächsische Kultur hat einen Denkstil, der in strikte Hierarchien und antagonistisch ausgerichtet ist und in einem "never ending struggle the survival of the fittest" will. Deshalb diese allgegenwärtigen Rankings mit der zentralen Frage: "Who´s Number One?" Wer ist der reichste Mann der Welt? Wo steht die beste Elite-Universität? Wo die "lebenswerteste" Stadt?

Wenn man sich mit unseren kulturellen Maßstäben die Ergebnisse solcher Rankings ansieht, dann stellt sich allerdings schon die Frage nach ihrem Aussagewert. Angenommen ich wäre ein islamischer Asylbewerber aus einem arabischen Land: Böte die Hauptstadt eines Landes, in dem die FPÖ den Innenminister stellt, wirklich soviel mehr Lebensqualität für mich als - sagen wir - ein Faubourg von Paris? Und wieso ist die Lebensqualität höher für mich wenn ich in Damaskus in einer zerschossenen Ruine hocke als wenn ich als Slumbewohner in Port Moresby dahinvegetieren würde?

Diese Hierarchien haben mit Lebensrealitäten nichts zu tun.

Merkwürdiges Ranking

Mich würde interessieren, welche Kriterien angelegt werden und wer das bewertet. Besserverdiener?
Die Frage ist doch, ob ein "Normalo", in einer weniger prominenten Stadt besser lebt, als in einer dieser überteuerten Metropolen. Was hat denn ein Krankenpfleger vom theoretischen kulturellen Angebot, wenn er sich dank der immensen Mieten sowieso keine Opernkarte leisten kann.
Ob eine deutsche Stadt unter den Top 10 ist, ist bei so einem Ranking echt egal.

Halleluja

Bei der Bewertung spielen nicht die "Highlights" die Hauptrolle, vielmehr wird das komplette Angebot der Stadt bis hinunter zum öffentlichen Nahverkehr mit seinen Fahrpreisen gewertet.

So ein Unsinn. In deutschen

So ein Unsinn. In deutschen Städten leben nun mal deutsche Miesepeter, die überall ein Haar in der Suppe finden.
Deswegen kann keine deutsche Stadt lebenswert sein.
Obwohl sie sich absolut nicht von anderen Städten unterscheiden. Und egal ,wie toll die Städte waren, wenn ich wieder zu Hause bin, isses am schönsten. Oder wo ist es noch so schön und gechilled, wie an der Bergstrasse? Wird's weltweit nicht viel geben.

Calgary

Klar doch!
Wann sind mal -30 Grad? 1. Sind die selten und 2. ist es trockene Kaelte (morgens keine Scheiben kratzen). Ausserdem schneit es nicht mehr bei -30 Grad. Wenn es dann schneit, ist es 'Powder'.
Weiterhin:
Die Rockies sind 1.5 Stunden Autofahrt entfernt. Man hat die Dynamik einer groesseren Stadt und ist dennoch 'ausgeloggt' am Wochenende. Dazu gibt es Wanderwege fuer ein ganzes Leben. Teilweise hat man (noch) Vier-Tage-Arbeitswochen. Im Saddledome gibt es regelmaessig Events, nicht nur Stampede fuer ein paar Tage.
Dazu sind die Steuern noch relativ gering und die medizinische Versorgung ist auch gut.
Nachteil: Calgary ist staerker vom Oel- und Gasmarkt abhaengig. Preisschwankungen wirken sich eher direkt auf den Arbeitsmarkt aus.

Fazit: Calgary hat viel zu bieten.

PS: Bzgl Vancouver schaue man sich auch mal 'East Hastings' an. Auch dieser Stadtteil gehoert zu Vancouver...

Mir fehlt Zuerich in dieser Top 10!!!

Wien ist wirklich

sehr schön, und wer reichlich Geld hat und nicht unbedingt in der Innenstadt wohnen muss, der hat es wirklich schön.
Da all die großen Städte die genannt wurden für mich keine Option wären, weil sich in Städten von 40-80 Tausend wirklich viel besser lebt.
Und davon gibt es auf der Welt sicher ganz viele auch ohne Liste.
Das Hamburg mit unter den Top 10 war müssen komische Kriterien sein, wer Hamburg kennt und nicht gerade Reich ist der versteht auch warum.

Da,wo ich mich am wohlsten fühle,

ist die liebenswerteste Stadt. In meinem Falle Essen im Ruhrpott. War früher oft in Wien. Na ja, wenn die Wiener mit ihrem Schmäh nicht so nervig wären,könnte ich mir einen der letzten Plätze in einer Rangliste von 100 vorstellen. Da liebe ich Hamburg aber deutlich mehr. Und international sind Barcelona und Lissabon für mich wunderschön: Liebe TS: verschone uns mit Ranglisten - sie sind uninteressant, weil jeder - hoffentlich - eine eigene hat.

Die "rote" Stadtregierung hat schon Einiges für das normale

Volk getan. Eben nicht nur für Millionäre.
@08:14 von friedrich peter...

Die vorbildliche Sozialarbeit, Förderung der Jugend, an Kleinigkeiten sichtbar: wenn ich mich Recht erinnere, ist der öffentliche Verkehr für Jugendliche in den Ferien frei usw.
– Wien hat Vieles richtig gemacht, da wo andere z.B. in Bayern ihre Wohnungen an Spekulanten verscherbelten...

@Wegelagerer - nicht unter den ersten 10

Das wäre bei tausenden von großen Städten auf der Welt noch lange kein Armutszeugnis - ein Armutszeugnis ist, dass ein Hauptkriterium für lebenswert für jedermann erschwinglicher Wohnraum ist. Und da schneiden schöne und schön gelegene Großstädte in D halt inzwischen erbärmlich ab.
In Wien hingegen wurde und wird sozialer Wohnungsbau in allen Stadtvierteln groß geschrieben.

Wien ist fremden- und radfahrerfeindlich

Als in Wien lebender Deutscher kann ich mich nur wundern, wie die Stadt 99,1 von 100 Punkten erreicht. Problematisch sind die Fremdenfeindlichkeit, auch gegenüber Deutschen, nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch in Sportvereinen und unterschwellig auch in ÖVP-nahen "Elite"-Schulen, sowie die radfeindliche Stimmung in der Stadt, trotz zum Teil grüner Stadtregierung, die sich aus Angst vor den nächsten Wahlen nicht mit den Autofahrern anlegen möchte. Es gibt in Wien natürlich auch viele nette Menschen.

In meinem persönlichen Ranking kommt Calgary auf Platz 1. Ich genoss eine inspirierende Atmosphäre am bei der Arbeit, war im Sportverein sofort voll integriert und lernte auch sonst viele wunderbare Menschen kennen.

Das kann ich auch nicht verstehen. Ich habe von 1990 bis 2002 in Hamburg-Horn gewohnt. Das ist ein Stadteil in dem Durchschnittsmenschen wohnen und in dem es nichts von dem Schicki-Micki der Innenstadt oder der Nobelviertel wie z.B. Blankenese gibt.

Anfangs fand ich es ganz spannend, dass man in Hamburg viel geboten bekommt, aber dafür muss man auch das Geld und die Zeit haben. Um Freunde in Blankenese zu besuchen, war ich mit dem Auto oder dem ÖPNV ca. 45 Minuten unterwegs (eine Strecke).
Wenn man nicht ständig in Clubs, ins Theater oder andere Kulturveranstaltungen geht oder in Hamburg Party z.B. auf der Reeperbahn machen will und auch keine Nobel-Läden braucht, lebt man in kleineren Städten viel angenehmer.

Ich schätze Leibzig ist nicht dabei weil zu klein.

ich stamme aus der Region Frankfurt und war vor 3 Jahren zum ersten mal in Leipzig, sofort habe ich mich in die Stadt verliebt.

viele alte Gebäude, Wirtshäuser und Denkmäler.
Die obligatorischen Rießenketten scheine bewusst aus der Innenstadt raus gehalten zu sein (das macht nämlich alle andere Städte Deutschlands zu einem Charakterlosem Einheitsbrei).
Aber am besten fand ich die innovativen kleinen Läden, in einem bekam man nach Wunsch ein belegtes Brot zum mitnehmen geschmiert, knusprig und sau lecker.
Dann ein Laden der 100erte Biersorten anbietet und von innen ein wenig an den Zauberstabladen aus Harry Potter erinnert halt nur mit Bier.

Sprich Leipzig ist für mich Nummer 1 in D.

Auch interessant, zumindest wenn es zu ...

... Staedte/Metropolen in Deutschland kommt, welche Stadt eine Bevoelkerung mit der geringsten Noergel- und Motzquote hat. Oder umgekehrt, Leute mit der besten Laune und Zufriedenheit, etwas weniger Zeigefinger-Mentalitaet.

Kann es nicht einschaetzen, da ich einige Jahre nicht mehr in DE war, dem Forum nach zu urteilen sieht es vermutlich in Gesamt-Deutschland nicht wirklich prickelnd aus :-))

Beste Gruesse aus dem Sueden Chinas!

@veto..

So lebe ich auch..allerdings in einer Innenstadt in einem Haus mit Garten..
Geschäfte des täglichen Bedarfs in Gehweite..

aber das kann nicht jeder haben..Stichwort Zersiedlung..

Quellenangaben

Liebe Tagesschau-Redaktion,

um den Kontext der Nachricht einordnen zu können, fände ich Links auf die Quellen hilfreich. Also zum Beispiel auf die Webseite des Reports "Economist": https://www.eiu.com/home.aspx

Dort lässt sich der Bericht (nach Registrierung) herunterladen.

Der Standard in Österreich hat es übrigens geschafft, den Link zu veröffentlichen ;)

Neid!

Tja, von funktionierender Infrastruktur, kostenlosen Kindergärten, intakten Schulen, hervorragender Wasserversorgung, erschwinglicher Kultur, etc. kann der Piefke halt nur träumen. So ist das halt, wenn man seine Städte kaputtspart! Viel Spass noch!

Wien ist schmutzig

Offenbar hat die Jury niemals die Stadt besucht. Ich war vor ein paar Jahren dort und fand es ganz schrecklich - überall dieser Hundekot bzw. Urin, kaum Grünflächen und viele alte, heruntergekommene Gebäude.
Dazu noch diese Rechtsaußen-Regierung. Nein, Wien ist keine 2. Reise Wert!

Das wichtigste für den

Das wichtigste für den Economist ist doch, dass Wien in der Steueroase Österreich liegt.

Nanu, Berlin ist ja gar nicht

Nanu, Berlin ist ja gar nicht in der Liste ?

pxslo 14.45

" der Spiegel sagte Wien ist vurn" sang Falco in America! und er hat Recht. Wien hat Schmäh und Klasse, die Leute sind herzlich und speziell und die Stadt ist wunderschön

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