Ihre Meinung zu: Recyclingregister LUCID: Keiner soll sich drücken

6. September 2018 - 17:37 Uhr

Die Deutschen sind Europameister in Sachen Verpackungsmüll. Und auch beim Recycling drücken sich zu viele Unternehmen. Ein neues Register soll das ändern. Die wichtigsten Fragen und Antworten. Von Eckart Aretz.

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Kommentare

Also ich schmeiße

alles in die Gelbe Tonne, das wir das nicht bezahlen glaube ich nicht. Erstens schon mit unseren sehr hohen Müllgebühren und zweitens wird alles auf den Verbrauch umgelegt, siehe jetzt neu KFZ Steuer.
Und sonstige Preissteigerungen, die Märchensteuer steigt bei jeder Erhöhung auch mit.
Firmen holen immer das maximale raus was Sie können, wer was anderes glaubt, meint auch der Weihnachtmann kommt.

Alles in eine Tonne und dann

Alles in eine Tonne und dann ab zur thermischen Verwertung. Das ist einfach und funktioniert. In meiner Gegend gibts keinen gelben Sack. Den darf ich selber wegbringen. Wozu zahle ich dann den grünen Punkt?

Warum wundert es mich nicht?!

Dass Deutschland mehr Müll produziert als die EU-Mitgliedsstaaten ist doch wohl logisch. Worin liegt denn Nun das Problem?
Bitte vergesst alle mal nicht, dass D auch die meisten Einwohner Eu-weit hat, also warum also nicht den "traurigen" Spitzenplatz?
Mehr Menschen = mehr Müll.

Ob das Register hilft, Müll einzusparen, wage ich zu bezweifeln.

Einfacher gesagt, JEDER einzelne Mensch muss seinen Beitrag dazu leisten. Es muss auch ohne fremde Hilfe gehen.
Wir müssen einfach aus unserer Komfort-Zone und sollten schleunigst anfangen unsere einmalige unersetzbare Umwelt zu schonen.
Alle werden es uns danken.

Davor wird rein gar nix passieren.

Armes Deutschland!, kann ich nur sagen.

Ich stelle mir mal vor, ich wäre ein Verpackungshersteller

Also mach ich erst einmal die Situation in den Nachbarländern aus. Dann produziere ich für eine Tochterfirma im entsprechenden Nachbarland nur Rohware. Die Endfertigung geschieht dann dort. Das das nur ein Aufkleber auf einer Palette ist, muss ja niemand wissen. Und dann verkaufe ich das von dort aus an den Kunden in Deutschland.

Naja, das war jetzt so eine Minutenlösung.

Es wird so laufen, wie es immer läuft. Die kleinen und Mittelständischen Hersteller versuchen nach besten Wissen und Gewissen die Auflagen zu erfüllen. Die Großen haben bereits eine Lösung für dass Problem deutscher Staat.

Ob das insgesamt der Umwelt hilft muss man abwarten. Weniger Müll wird es wohl nicht werden.

Keiner soll sich drücken ...

das klingt aber nicht so, als sollten die "Fehler" die der Verpackungsverordnung schon seit Anbeginn anhaften, in diesem Zuge beseitigt werden - was Wunder, das hier wieder gehänselt wird.
1. Das Gesetz muss geeignet sein, die bloße Menge der Verpackungsmittel binnen kurzem zu halbieren.
2. Das Gesetz muss geeignet sein, die Struktur der zulässigen Verpackungsmittel binnen kurzem deutlich zu entproblematisieren.
3. das Übel ist an der Wurzel zu packen, d. h. in, oder vor der Produktion zu erledigen und nicht an den Verbraucher durchzureichen.

Wenn diese wenigen Kriterien Erfüllung fänden, könnte ein neues Gesetz was taugen.

selbst die flaschen wurden anschliessend schon zum normalen müll

v

Heute beim Einkauf gesehen

eine Trittleiter in Folie eingeschweißt ! Muss das denn sein,frage ich mich ? Bei Lebensmitteln ist es angebracht der Haltbarkeit wegen ,aber nicht bei Werkzeugen. Wir trennen hier bei uns im Wohnblock mit Gelber,Blauer u. Grüner Tonne. Die Weltmeere sind schon stark mit Plastik Müll verseucht und viele Fische nehmen das mit der Nahrung auf,letztendlich landet das dann wieder auf unserm Teller.

Die Nachricht macht ein

Die Nachricht macht ein bisschen Hoffnung, dass der Trend der ständig wachsenden Müllberge gebremst werden kann. Umweltschädliches Verhalten muss kosten, es ist der einzige Weg es einzudämmen. Denn auf die Umweltmoral der kaufenden Bürger können wir wohl lange warten.

Frage

Ist das nun nicht ein Weg, ausländische Produkte vom Markt zu vertreiben?
Also gerade Produkte, die nicht aus der EU sind (im Bereich Lebensmittel) haben es eh nicht so leicht.

Für die billigst produzierten Lebensmittel - wenn man sie so nennen will, spielen die paar Cent für die Konzerne keine Rolle - da ist die Marge eh unverschämt.

Aber was ist mit guten Lebensmitteln, die noch traditionell hergestellt werden? Da zählt doch jeder Cent und irgendwann lohnt sich das nicht mehr.

Mir kommt das ganze einfach so vor, als würde man die Grosskonzerne weiter unterstützen und ihnen dabei helfen, die lästige kleine Konkurrenz zu vertreiben.

Ich bin auch generell sehr skeptisch bei diesen "Müllvermeidungskonzepten". Spätestens seit dem Dosenpfand sollte man gelernt haben: klang ganz toll aber - Müllberg vergrössert.

Plastiksteuer für

Plastiksteuer für Gewerbebetriebe, Plastiksteuer als Endverbrauchssteuer. Da sollte man sich eine unbürokratische Steuer-Lösung einfallen lassen. Dann, mit dem Druck, wird alternatives Material bevorzugt.

Und was bringen tolle neue

Und was bringen tolle neue Systeme wenn so oft nur ein Mülleimer verfügbar ist?

Naturschutz

Es gibt viele Möglichkeiten eine Kuh zu melken in Deutschland ist das Professionell.Man geht zum Markt hat eine Stofftasche kauft ein ...geht zum Bauern holt Milch in Flaschen.....ist aber nicht Modern produziert kaum Müll alle können leben .Jetzt kommt die profissionelle Abzocke.Grüner Punkt Gelbe Tüte Blaue Tüte Schwarzersack Blau Gelb kosten los ne jetzt ein Euro Schwarzer Sack min 4 Rollen Obmann braucht oder nicht Abholung nur noch alle zwei Wochen dafür doppelter Preis ...das alles für die Umwelt ah ja Plastik mit Schiffen nach China und dort verbrennen ist Billiger .....Dan erzählt man was von Gebildet.... dümmer geht's nicht mehr???? Doch geht immer.

Neu Bürokratien statt echtes Handeln

Frau Schulze stellt eine erneute Bürokratie in den Raum - wundert auch nicht, denn Sie hält Plastik ja auch für einen „Rohstoff" (@ Frau Schulze: ist keiner, denn Rohstoffe sind unverarbeitet, eben dass, was die Erde uns vorhält). In den 60ern, in denen ich aufgewachsen bin, hatten wir fast keinen Müll. Nur etwas Asche aus dem (leider damals noch) Kohleofen.
Warum also nicht einfach die Plastikproduktion so hoch besteuern, dass sie unattraktiv wird? Wir haben nicht viele Alternativen. „No waste" ist vielleicht zu hoch gegriffen, aber ein Ansatz. Durch Einkauf nur weniger Produkte im „Unverpackt"-Laden konnte ich z.B. meinen Plastikmüll so reduzieren, dass ich statt alle 2 nur alle 6-8 Wochen einen Sack voll bekomme. Das Nachdenken darüber setzt kreative Resourcen frei. Wer will mit vordenken?

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