Ihre Meinung zu: Kickl distanziert sich von Rundschreiben über "kritische Medien"

25. September 2018 - 18:09 Uhr

Österreichs Innenministerium distanziert sich von einer E-Mail, in der sein Pressestab zur Begrenzung der Kommunikation mit bestimmten Medien auffordert: Eine Einschränkung der Pressefreiheit habe man nicht im Sinn gehabt.

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Kommentare

Überall ein "Hick Hack". Da

Überall ein "Hick Hack".
Da werden Meldungen in die Welt gesetzt und keiner war es gewesen oder es war nicht so gemeint.Die Variante :Es wurde aus dem Zusammenhang gerissen ist auch sehr beliebt.

Klassisches Beispiel

Typisch für den Rechtspopulismus, ein beliebtes taktisches Mittel. Erst einmal pöbelhaft rumprotzen, dann bei erster Kritik wieder zurückrudern, relativieren, lavieren, rumdrucksen.
Und doch sind erneut die Grenzen des Sagbaren weiter in das eigentlich Unsagbare verschoben, trotzdem haben sich Werte und Haltungen bei vielen geändert, trotzdem bleiben die Kernaussagen hängen, trotzdem hat der rechtsextreme Rand billig Punkte gesammelt, schon allein durch gewonnene Aufmerksamkeit, Empörung, "Höhöhö", Fußtritte gegen Kritiker, ein Stück Angst bei den Journalisten.
Es bleiben ein Stück Verwirrung, Unverständnis, neu gezogene Machtbereiche. Der halbwegs seriöse große Koalitionspartner wird wieder ein Stück vor sich hergetrieben. Siehe das Beispiel Italien.
Die Moral von der Geschichte: wage keine Koalitionen mit dem rechtsextremen Rand, außer Du willst dabei selbst untergehen.

Gemeint hat er es vielleicht nicht so.

Aber es scheint, dass auch Österreich seinen Maaßen hat. Man darf heute dem Mainstream, der vor von den (ÖR)Medien hofiert wird, nicht widersprechen. Und warum sollte sich die Medienlandschaft Österreichs von der deutschen unterscheiden.

wie die AfD-"politiker"

erstmal einen raushauen und nur ein paar stunden später kommt ein "hab ich so nicht gemeint" oder noch besser "der praktikant hat sich vertippt"...

ekelhafte rechte halt!

FPÖ nicht mehr ausbaufähig

Ich bin einigermaßen froh, dass Sebastian Kurz der FPÖ das Thema „Migration“ weggenommen und relativ versachlicht hat. Es ist Aufgabe der Politiker, gesellschaftliche Themen in die politische Sphäre zu heben und dort zu behandeln.
Diesbezüglich finde ich nämlich - ich bin Österreicher - dass Seehofer mit seiner Politik tendenziell richtig liegt und dass die Union insbesondere die CSU das Thema Migration besser und umsichtiger behandelt als die AfD, die eine unausgewogene und unausgereifte Partei darstellt.
Die FPÖ kann in Österreich höchstens mit Anti-EU und Anti-Elite Stimmung machen, aber stärkste Partei wird sie nicht mehr bzw. nie. Aber 2016 lag die FPÖ noch in allen Umfragen voran.
Deshalb mein Credo: aktive und vorausschauende Politik machen und die Ideologie stets in Beziehung zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wirklichkeit setzen bzw. auch von der Ideologie abweichen, wenn sie zum Kompass nicht mehr taugt.

um 20:42 von Umfaller

„Gemeint hat er es vielleicht nicht so. Aber es scheint, dass auch Österreich seinen Maaßen hat.“

Insofern haben sie recht, beide Herren (Maaßen und Kickl) stehen zu weit rechts, beide bauen ständig Mist und beide übernehmen keine Verantwortung dafür.

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