Kommentare

Vergeltung? Eher Marktwirtschaft !

Ryan Air macht es wie Amazon und andere Firmen.
Wenn die Kosten über dem Ertrag liegen, muss etwas geändert werden.
Dass Gewerkschafter das oft nicht verstehen und auf "Biegen und Brechen" ihre Forderungen durchdrücken wollen, zeigt auch ihre Betriebsblindheit.
Sie zerstören Arbeitsplätze.
Das konnten sie schon oft.
Man erinnere sich an die DGB- Firmen wie BfG oder Neue Heimat.
Aber auch bei den deutschen Werften haben die Gewerkschaften kräftig destruktiv gearbeitet.
Bei Meyer in Papenburg haben sie es bislang gottlob nicht geschafft.

Unternehmer

Auch wenn es sich böse anhört, ich hätte es genauso gemacht.
Der Staat ist der größte Preistreiber, um das zu umgehen würde ich mich aus Deutschland zurück ziehen.
Das Sozialsystem wird uns noch um die Ohren fliegen, wir haben zu viele die nicht Einzahlen aber immer mehr die haben wollen.
Der Unternehmer geht dahin, wo er den größten Gewinn macht.

Nicht die Streiks sondern der Inhaber...

erschüttert das Vertrauen der Verbraucher. Allmählich begreifen die nämlich den Preis des billigen Fliegens...

Ja, Ja, das kommt von das

Michael O'Leary lässt sich nicht von der Gewerkschaft auf der Nase herumtanzen. Ich finde es gut.

19:41 von franxville

Nicht die Streiks sondern der Inhaber...

erschüttert das Vertrauen der Verbraucher. Allmählich begreifen die nämlich den Preis des billigen Fliegens...
///
*
*
Aber dann irren die Gewerkschaften doch.
*
Nach Ihrer Theorie macht der Inhaber doch alles richtig mit der Schließung.
*
Wenn die Verbraucher die billigen Preise seines Fliegens nicht mehr wollen??

@franxville

"Nicht die Streiks sondern der Inhaber...
erschüttert das Vertrauen der Verbraucher. "

Ich denke das kann man auch anders sehen: Der Verbraucher möchte es billig haben und jammert immer wenn es mehr kostet. Was hat der Unternehmer also für eine Wahl? Verluste machen möchte er ja nun auch nicht und eine Firma ist kein Wohltätigkeitsverein.
Ich kann Ryanair verstehen und bin sogar ganz froh das die Verbraucher nun mal gezeigt bekommen was passieren kann wenn man nur billig will und kauft... Vielleicht kommt ja mal der Tag an dem DIE KUNDEN umdenken....

um 19:42 von SydB

"Michael O'Leary lässt sich nicht von der Gewerkschaft auf der Nase herumtanzen. Ich finde es gut."
Dann sollen aber auch nicht die Gewerkschaften um Hilfe gerufen werden, wenn die Firmen wie Amazon nur geringere Löhne zahlen. Ist es nicht ein Widerspruch bei einigen Foristen, wenn sie auf der einen Seite auf die prekären Arbeitsplätze schimpfen und auf der anderen Seite solche Firmen unterstützen?

Erstaunlich

Erstaunlich, wieviele Kommentatoren hier der Meinung sind, der Arbeitnehmer muß alles schlucken. Klingt wie "die miesesten Arbeitsbedingungen sind für euch gerade gut genug".

Verzerrte Wahrnehmung

@Barthelmus .
es sind nicht die Gewerkschaften die streiken, sondern die Beschäftigten. Die wollen endlich so bezahlt werden dass sie davon gut leben können. Das ist ihr gute Recht.
Und bei erwarteteen 1,35 Mrd. Euro Gewinn geht RyanAir wohl noch lange nicht am Stock. Flughäfen wie Bremen komplett mit ausländischen, schlecht bezahlten Personal zu bedienen wird auf Dauer nicht klappen. Aber auf den lukrativen deutschen Markt wird O´Leary auch nicht verzichten wollen oder können. Ein durchsichtiges Manöver eines Manchester-Kapitalisten. Ich hoffe die Angestellten halten den Streik bis zum Ende durch.

Gier ist geil

@ Mifra
"Verluste machen möchte er ja nun auch nicht".

Lesen sie den Artikel: RyanAir macht massive Gewinne. O´Leary nagt nicht am Hungertuch. Die Angestellten wollen ihren verdienten Anteil. O´Leary sieht das nur aus ideologischen Gründen nicht ein. Seine harte Haltung ist daher nichts als pure Gier.

Ryanair - nein, danke.

Von mir aus kann Ryanair sich gerne ganz vom deutschen Markt zurückziehen.
Ich fliege aus prinzipiellen Gründen ohnehin nicht mit diesem Unternehmen!

@OliverNaue

Ich habe nicht nur diesen Artikel zu dieser Firma gelesen. Ich kenne die Gewinnerwartungen und auch die gesunkenen Ticketpreise und die Kalkulation der steigenden Ölpreise für die Benzinrechnung. Wenn der Firmeninhaber am Hungertuch nagen würde, dann würde er etwas falsch machen. Natürlich geht es ihm gut, dass kann man nur hoffen, denn wenn nicht dann geht es den Arbeitnehmern nämlich bald noch schlechter. Ein Unternehmer muss aber auch für die Zukunft planen und leider vergessen das viele Leute hier. Sie sehen nur die aktuelle Situation und glauben das es ewig so bleiben wird.

21:28 von OliverNaue

Gier ist geil

@ Mifra
"Verluste machen möchte er ja nun auch nicht".

Lesen sie den Artikel: RyanAir macht massive Gewinne. O´Leary nagt nicht am Hungertuch. Die Angestellten wollen ihren verdienten Anteil. O´Leary sieht das nur aus ideologischen Gründen nicht ein. Seine harte Haltung ist daher nichts als pure Gier.
///
*
*
Seidem es einem LH-Kapitän in den 80ern als erstem gelungen war unsere Schul-150-Cessna auf dem Bugrad zu schrotten hab ich nie verstanden, warum diese Luftritter wie Unternehmer bezahlt werden müssen.
*
Lokführer, LKW- und Busfahrer haben nicht diese technischen Hilfsmittel bis zur Landung bei 0-Sicht.
*
Aber Wertschätzung trifft in dieser Republik oft nicht die Richtigen.
*
(LH Löhne und Pensionen werden auch die Gewinne von Ryanair übersteigen.)

Marktwirtschaft? Eher Vasallentum

@Barthelmus "Man erinnere sich an die DGB- Firmen wie BfG oder Neue Heimat.
Aber auch bei den deutschen Werften haben die Gewerkschaften kräftig destruktiv gearbeitet."

Sie führen hier ernsthaft 50 Jahre alte Beispiele von Korruption an um ihren Gewerkschaftshass zu belegen?

Im übrigen gibt es viele florierende Werften, die ihre hochqualifizierten Mitarbeiter korrekt bezahlen. Was vielen Werften das Genick gebrochen hat ist der Kampf gegen subventionierte Billiglohnkonkurrenz (Südkorea), die Finanzkrise, Spekulation (NordLB) Missmanagement (Vulkan) und Korruption des Managements (Stolberg).

ja, wenn die Kunden umdenken,

ja, wenn die Kunden umdenken, werden sie auch fliegen wollen - nur dann nicht mehr mit Ryanair. Ich für meinen Teil habe schon lange entschieden nicht mehr mit Ryanair zu fliegen. Die Billigpreise kommen eben vom Billigflieger - und woher kommt billig ? Billiges Personal, möglichst wenig in Sicherheit und Wartung investieren. Und Personal was ausgequetscht wird wie eine Zitrone, ist unmotiviert, ist übermüdet und produziert noch mehr Unsicherheit.

Wer glaubt, im Kapitalismus gäbe es irgendwas geschenkt, glaubt auch immer noch an Gott oder den Weihnachtsmann.

Eine Firma mit diesem Image

kann gerne wieder verschwinden. Würde die jemand vermissen?

Kostendeckung Weeze

Und wie sieht die Kostendeckung beim Flughafen Weeze aus, wenn Ryanair sich in einem bestimmten Umfang zurückzieht. Kann sich der Steuerzahler diesen Flughafen dann überhaupt noch leisten?

@Am 01. Oktober 2018 um 19:16 von Barthelmus

In ihrer Argumentation gibt es eine finale Schwäche. Sie klammert "die Arbeit" der Geschäftsführung vollständig aus.

Auch wenn fast jeder Chef nur gerne Geld zählt, so ist das nicht deren eigentliche Arbeit.

Dafür reicht auch ein Computerprogramm oder zur Not ein Azubi mit einem Taschenrechner!

Ein Chef, also ein Manager, muss unternehmerisch handeln können. Das sieht in Deutschland nur gerne mal nur nach Personalpolitik aus und das ist falsch, dass sich Management darauf begrenzen sollte.

Der erste unternehmerische Ansatz ist immer eine Preisanpassung. Und jeder Preis(-erhöhung) muss immer eine Leistung wiederspiegeln. Der Mehrwert daraus ist ein Gewinn. So ist der ordinäre Ansatz kaufmännischen Handelns.

Anstatt jetzt aber sein Produkt zu verbessern und zu verändert, betreibt RyanAir lediglich Personalpolitik. Das ist immer ein Anzeichen für den Untergang eines Unternehmens, speziell eines Konzerns.

Nicht umsonst wird hier händeringend nach Visionen und Investionen gegeifert.

Wie, die ziehen einige der

Wie, die ziehen einige der Flieger von Deutschland ab? Klar, hat mich schon immer gewundert, wie die hier auf ihre Kosten kommen. Aber jetzt, wo sie endlich wirklich mal in etwa Arbeitsverhältnisse bezahlen müssen, die man überhaupt so nennen kann, da rentiert sich ihr deal nicht mehr und sie müssen wohl nach Hause gehen. Oh, wie schade...

Flugbegleiter,

die deutlich mehr als Arbeitskräfte im Einzelhandel verdienen, können von mir aus auch gern verschwinden.
Und die Piloten, die trotz der speziellen Arbeitsbedingungen weniger als bei anderen Luftfahrtunternehmen verdienen, aber deutlich mehr als viele Ingenieure in mittelständischen Betrieben gleich dazu.
Wer angestellt ist, hat auch für das Funktionieren des Betriebes und damit für die Kunden zu sorgen.

Wenn solche Leute bei einem Unfall auf der Straße liegen, winkt ja auch kein Rettungsfahrer lustig aus seinem Fahrzeug heraus und sagt, dass er wegen verdi-Funktionären und überhaupt gerade streikt und sie jetzt leider sterben müssen.

Ich hatte diese Fluggesellschaft beruflich bisher nur einmal in meinem langen Leben. Wenn ich sie nochmal haben müsste, hätte ich doch sehr gern, dass die gebuchte Leistung von den Mitarbeitern erbracht wird.

Darstellung: