Ihre Meinung zu: Gute Ideen für den Klimaschutz gesucht

8. Oktober 2018 - 12:49 Uhr

Nach der Warnung des Weltklimarats fordern deutsche Politiker schnelles Handeln. Auch die EU-Kommission verspricht stärkere Anstrengungen für den Klimaschutz und eine neue Langfrist-Studie.

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Kommentare

Das Problem ist doch gelöst: Hambi bleibt!

Scherz beiseite. Das Problem ist weltweit und so groß, dass kosmetische Lösungen, wie z.B. der deutsche Kohleausstieg über ein paar Jahrzehnte (solange dauert es, um Ersatzlösungen zu schaffen, wenn man nicht dauerhaft von Tihange abhängig sein will, haben die Grünen ihren Ursprung als Anti-Atomkraftbewegung vergessen?) nichts bewirken. Wer es wirklich ernst meint, reißt sein Baumhaus im Hambi ab, eröffnet einen Stand in der Fußgängerzone von Köln und sammelt Geld für die Erhaltung der Regenwälder und die Bekämpfung der Ausdehnung der Wüsten - wir brauchen hierfür Milliarden. Diese Milliarden haben wir nicht, wenn wir unsere Wirtschaft kurzsichtig ruinieren. Wir müssen die Wirtschaft "umpolen", ähnlich wie man es in einem Krieg macht. Weg vom Konsum im eigenen Land, hin zu Schutzleistungen in den Umweltkrisengebieten. Wer ist willens, für den Kampf gegen den Klimawandel zu verzichten? Das sollen immer nur andere! So gewinnt man keine Wahlen. Hambi ist nur Randale als Ersatz.

Gute Ideen für den

Klimaschutz, tut mir leid wenn ich lachen muss! Solange niemand bereit ist auf irgend etwas zu verzichten, wie Milliardengewinne für Konzerne und Anleger, das Auto mit möglichst vielen PS, weite Reisen, Klimaanlage, das eigne große Haus, wird das nichts. Selbst wenn die Erderwärmung 5 Grad betragen sollte. Ausbaden müssen es eh immer die kleinen, armen Leute.
Wenn hier jemand E-Mobilität anführen sollte, er möchte bitte einmal nachdenken. Es wird da insgesammt mehr Energie und kostbare Ressourcen verbraucht, als mit einem normalen Auto. Es wird nur schöngerechnet und der entstehende Dreck, Abgase, wo anders abgeladen, ebend nicht mehr in den Städten sondern irgendwo auf dem Lande. Man brauch sich nur die Müllberge in ärmeren Staaten ansehen, wo Kinder den ganzen Tag nach brauchbarem zum überleben suchen.
Wir sind einfach zu bequem geworden, was sich auch nicht ändern wird.

Gute Ideen für den Klimaschutz gesucht....

Aber diese guten Ideen kommen wohl nicht von RWE und Co. oder Politikern,die in deren Aufsichtsräten und Vorständen sitzen.Deutschland ist ein Klimabremser,daß kann man auch an der Verkehrspolitik sehen.Hier wird Straße/LKW/Auto bevorzugt,nicht die Schiene.Deutschland gehört zu den europäischen Schlußlichtern in Sachen Bahnförderung pro Kopf.

Man wird eine ausklingende Eiszeit und

die damit verbundene Erwärmung nicht aufhalten, aber man kann vielen Menschen Hoffnung vorgaukeln und ihnen das Geld aus der Tasche ziehen. Es ist auch immer schön, wenn der Weltklimarat fordert ... und von einem Meeting zum nächsten jettet.

Mal da anfangen, wo es am sinnvollsten ist!!

Also, solange a) Frau Klöckner völlig sinnfreie Phrasen drischt, um ihre Lobbyistenkumpels bei Laune zu halten, b) TONNENweise Klimakiller Nr 1 Massentierhaltung (der nebenbei auch Karmakiller Nr 1 sein dürfte) überproduziert UND subventioniert und mit perfiden Verbrauchertäuschungen auch noch in die Mägen derer, die nicht so die schärfsten Messer in der Schublade sind, befördert wird, c) just for fun and money Formel1- und Motorradrennen gefahren werden, d) statt Videokonferenzen abzuhalten, jeder Hinz-und-Kunz-Minister mit seinem fetten Jet um die Welt fliegt um 20 Minuten mit irgendwem zu reden, e) Onlineshopping nicht irgendwie beschränkt wird sondern die Supermärkte auch noch Lieferdienste anbieten dürfen, so lange nehme ich NIEMANDEM in unserer Regierung ab, dass Klimaschutz auch nur im Entferntesten auf der Agenda steht! Es dürfte ja wohl jedem inzwischen klar sein, dass ausschließlich nur noch Wirtschaftsvertreter statt Volksvertreter unsere "Regierung" bilden!

Wie wäre es mit

weniger Tofu und Müsli statt Fleisch wie oben gefordert. Für Soja, Kokos- und Palmöl werden Urwälder die CO2 umwandeln könnten, die größer sind als Deutschland und damit als der der Hambacher Forst gerodet. Außerdem, bekommen sie nicht mal einen vernünftigen regionalen Wetterbericht hin aber wollen das Klima der Erde regulieren? Auch plötzliche Klimaveränderungen hat es in der Vergangenheit schon OHNE Diesel und Co gegeben. Was allerdings kein Argument gegen UMWELT-Schutz sein soll. Aber dem Klima dürfte jede Bestrebung der Menschheit es regulieren zu wollen reichlich egal sein. Ein Vulkanausbruch, ein Erdbeben, Erdverschiebung, Sonnenaktivität oder solche BW-Trottel, die ein Moor abfackeln und das Klima lacht nur über den Größenwahnsinn der Menschheit es ändern zu wollen.

Im Artikel stand auch etwas von "Co2 verringern".

Gut, daß wir in D den Diesel abschaffen...

[/Ironie aus]

Diesel dürfen ohne Hardwarenachrüstung nicht ins Ausland ...

....verkauft werden.

Eine sehr Gute Idee von der EU

BetrugsDiesel umtausch ist dann auch reales abwracken :-)

@ 14:12 von rainerka

Klar, immer sind die anderen schuld, die Reichen, anonyme Anleger usw. Dank der umkippenden Bevölkerungspyramide ist jeder von uns Anleger - unsere Altersversorgung ist inzwischen, wenn auch nicht so wie in anderen Ländern, in Aktienmärkten angelegt. Wer akzeptiert eine Verzinsung von 0%? Sie? Nein, wenn es ums Geld geht, hört der Umweltschutz auf - sogenannte "umweltfreundliche" Anlagen bringen positiven Zins - sie müssen also irgendwo ausbeuten. Wer sitzt in den ganzen Billigfliegern? Die große Masse hat das Flugzeug für sich entdeckt, dass ist das Problem. Wissen Sie, wievielle zusätzliche Bahntrassen wir brauchen würden, um nur 20% des LKW-Verkehrs auf die Schiene zu bringen? Wielange dauert das Planfeststellungsverfahren dafür wegen der netten Fledermaus? Großes Haus? Welcher Student wohnt denn noch im Studentenwohnheim mit Zweibettzimmer (wohlgemerkt: nicht mit der Freundin!)? Wenn sich nicht jeder an die eigene Nase packt, erreichen wir nichts. Vorwürfe an andere reicht nicht!

Dödel und Ignoranten allenthalben

Wer gerne noch ein paar Aspekte des Klimawandels und der notwendigen Veränderungen unserer und der globalen Gesellschaft aufnehmen möchte, dem sei das gestrige Gespräch von Precht mit Schellnhuber dringend empfohlen:
https://www.zdf.de/gesellschaft/precht/ist-die-erde-noch-zu-retten-100.html

Manch einer mag vielleicht noch denken: Na ja, was sind schon 1,5 Grad? Und sich möglicherweise auszudenken versuchen, wie es wohl mit >3 Grad Erwärmung wird. Das Gespräch gibt die Antwort. – Nein, meine Enkel werden es gewiss nicht besser haben als ich. Das ist vorbei.

Nehmen Sie sich die Zeit, das Gespräch zu verfolgen. Und gehen Sie in sich. Jeder hat es in der Hand, in die Gesellschaft hineinzuwirken. Für Reaktionäre ist kein Platz mehr. Wer reaktionär wählt, wählt den Untergang. Zumindest für seine Nachkommen.

Am 08. Oktober 2018 um 14:27 von ErdenbewohnerIn2018

Am sinnvollsten wäre es wohl, erst einmal die unsinnigen Flüge einzustellen, das Abholzen des Regenwalds zu beenden, diesen wieder aufzuforsten, etc.. Übrigens sind es vor allem die Grünen und die Klimaforscher, die so gern Flugreisen unternehmen, und dann dem Rest der Welt ein schlechtes Gewissen einreden.

Verzicht

Es freut mich, schon zweimal in den Kommentaren hier über Verzicht gelesen zu haben. Aus meiner Sicht liegt die einzige Rettung im Verzicht, nicht nur bzgl. der Umwelt, sondern der Menschheit an sich.

Aber wer ist bereit zu verzichten? Wer tut es zumindest teilweise? Wer wählt wenigstens eine Partei (dahingestellt, was es bringt), deren Programm umgesetzt dazu führen würde selbst verzichten zu müssen, zum Wohle anderer oder im Sinne der Nachhaltigkeit?

Ist der Wille zu Verzicht global betrachtet mehrheitsfähig? Denn wenn nicht, wird es schwierig...

um 14:16 von ex_Bayerndödel

>>
Man wird eine ausklingende Eiszeit und
die damit verbundene Erwärmung nicht aufhalten
<<

Stimmt. Allerdings will das auch niemand. Es geht lediglich um die dies übersteigende von Menschen verursachte Erwärmung.

Schlimm

Schlimm, dass 270 Millionen US-Amerikaner komplett aus dem Klimaschutz ausgestiegen sind. 2 Milliarden Chinesen interessiert das nur soweit wie der Smog vor dem Fenster reicht. 1 Milliarde Inder interessiert das überhaupt nicht, weil Sie eher was zu essen brauchen.
Aber 80 Millionen Deutsche retten jetzt die Welt. Herzlichen Glückwunsch.

Am 08. Oktober 2018 um 14:33 von Karl Klammer

"Diesel dürfen ohne Hardwarenachrüstung nicht ins Ausland ...
....verkauft werden.
Eine sehr Gute Idee von der EU"

Das freut bestimmt die ausländischen Hersteller, deren Diesel wesentlich dreckiger sind .. und besonders intelligente Menschen hier finden dies auch noch super.

Die EU-Kommission verspricht [..] eine neue Langfrist-Studie

Na gottseidank, da bin ich aber froh.
Es wird ja jetzt endlich schnell und entschieden gehandelt.
Die Studie läuft dann zunächst bis 2030 oder 2040 – und dann wird schwungvoll und zeitnah beraten?

Die Verlogenheit von Politik und Wirtschaft ist nicht nur schwer, sondern mittlerweile UNerträglich geworden. ..

passend hierzu: Kohleabbau in der Lausitz

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke fordert, den Braunkohleabbau in der Lausitz noch für mehr als zwei Jahrzehnte weiter zu betreiben. „Die Kohle in der Lausitz ist endlich, wie Rohstoffe insgesamt endlich sind. Und es geht hier um die 40er Jahre“, sagte der SPD-Politiker am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“. Das sei eine „sichere Perspektive“ für die Region. „Den Menschen muss die Sicherheit gegeben werden - den Menschen, die heute in den Arbeitsplätzen sind.“ (dpa / 08.10.2018)

Am 08. Oktober 2018 um 14:32 von Gerd Hansen

"Im Artikel stand auch etwas von "Co2 verringern".
Gut, daß wir in D den Diesel abschaffen...
[/Ironie aus]"

Keine Sorge, irgendwann merkt einer bestimmt noch den Fehler, als nächstes kommen dann die Benziner dran ... und ein paar Jahre später wird man feststellen, dass die Elektromobilität große Probleme in jeder Hinsicht bereitet. Schon heute kreischt man nach Dieselloks, wenn die elektrischen Triebwagen mal wieder stehen.

@14:28 von Klabautermann 08

Wie wäre es mit weniger Tofu und Müsli statt Fleisch wie oben gefordert.Für Soja, Kokos- und Palmöl werden Urwälder die CO2 umwandeln könnten...

Das Problem ist nur, dass der meiste Soja, den D aus Südamerika importiert wird, von unseren Tieren verzehrt wird und nicht von "linken Müslifreunden".

Wenn wir nur so viel Fleisch verzehren würden, wie von unseren heimischen Flächen ernährt werden kann, dann würde der Fleischkonsum schon mal sinken und wir hätten auch kein Gülleproblem.

Das Klima hat keine Lobby.

"Nach der Warnung des Weltklimarats fordern deutsche Politiker schnelles Handeln."

Gibt es in Deutschland denn irgendeinen einflussreichen Politiker, der sich dem Klimaschutz und nicht der Wirtschaft verschrieben hat?

Gute Ideen für den Klimaschutz gesucht

Verhalten umzustellen: Fleisch, Flüge, Autos nur in Maßen.
Die Ernährung umstellen tut nicht nur dem Klima gut, sondern auch der Gesundheit.
Bei Flügen sollte man auf Kurzstrecken ganz verzichten.
Und der Autoverkehr kann durch die Benutzung des Öffentlichen Nahverkehrs oder durch Fahrradfahren gefördert werden.
Aber wichtig ist dabei auch, dass der Staat mehr tut, zum Beispiel durch die Förderung und den verstärkten Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs, die Umstellung der Energieerzeugung auf noch mehr Ökologie und weniger Energie aus Kohle und die Verschandelung unserer Natur, durch die Abholzung der Wälder, wie beim Hambacher Forst.

@Klabautermann 08 14:28 - das Klima lacht nicht!

Zitat: "... das Klima lacht nur über den Größenwahnsinn der Menschheit es ändern zu wollen."

... leider tut es das genau eben gerade NICHT, wie wissenschaftlich immer offenkundiger wird!

In knapp 150 Jahren Industrialisierung und damit einhergehender massiver Steigerung des Energieverbrauchs, hat der Mensch der Umwelt die Menge an CO2 wieder atmosphärisch zugefügt, die vorher über Millionen von Jahren fest gebunden in fossilen Brennstoffen unter der Erdoberfläche lagerten.

Wir reden nicht von einem kleinen Moorbrand sondern wir reden hiervon:

Zitat: "Die Braunkohlekraftwerke im Rheinland haben zusammen eine Leistung von ca. 11 000 MW, dafür werden pro Jahr etwas über 90 Mio. t Braunkohle in diesen Kraftwerken verbrannt und damit über 90 Mio. t Kohlenstoffdioxid jährlich emittiert."

... jetzt rechnen Sie mal weiter, was das weltweit bedeutet ...

... das ist dem Klima NICHT egal!

... das ist definitiv menschgemacht!

Lächerlich

Wir haben Angst vor den Kosten, fürchten aber weltweite, chaotische Zustände nicht! Also was scherren wir uns um das Wetter, solange wir auf einem Sack voller Geld sitzen können?

Ich kann dieser Argumentation einfach nicht mehr folgen! Ich bin alles andere als ein Sozialist, halte aber diese "kapitalistischen Ausreden" für völlig überzogen und dumm noch dazu! Denn schon jetzt kosten uns die Wetterextreme Milliarden! Aber das sind ja Summen, die nach und nach anfallen und deshalb wohl erstmal nicht stören!

Wenn ich dann aber meine Nachbarn morgens sehe, die mit dem Auto zum 400 Meter entfernten Bäcker fahren, dann wird mir ganz übel! Es wäre so einfach, große Teile von Emissionen einzusparen, wenn wir alle auf ein klein wenig Bequemlichkeit verzichten würden! Ein Fahrverbot in den Städten an Sonntagen wäre schon eine tolle Sache! Zumindest bei gutem Wetter gibt es wenig Gründe, nicht auf das Fahrrad umzusteigen! Und Busse und Straßenbahnen gibt es ja auch noch! Wo ist das Problem?

Es gibt viele Möglichkeiten

Z.B. Autofreie Städte, dazu gehört natürlich eine super Nahverkehrsstruktur. Die Tierhaltung muss an die Größe der Ländereien angepasst werden. Insektenburger statt Hackburger; weniger Strom verbrauchen; mehr Fahrrad fahren, besseres Fahrradstreckennetz; preiswerte mit Wasserstoff angetriebene Autos herstellen; Verbrennung fossiler Brennstoffe reduzieren; Regenwald aufkaufen; Palmölproduktion Stopp; Kreuzfahrten reduzieren, eine max. Anzahl von Schiffen darf die Städte anlaufen; die Überproduktion allgemein stoppen; und und und

Und ..

Ich lese immer wieder Klimaerwärmung. Was aber ist mit der Sauerstoffabreicherung in der Atemluft? Wenn die Sauerstoffonzentration zu gering ist, dann wird sich niemand mehr um einen Temperaturanstig kümmern (können).

Ich vermisse Studien zur Veränderung der Sauerstoffkonzentration in der Luft und frage mich, woran das wohl liegen könnte.

Meine Vorschläge zur Verbesserung der Luft:
- auf Luxus vericheten
- weniger heizen
- weniger autofahren
- mehr den öffentlichen Nahverker nutzen
- möglichst vollständig auf das Fliegen verzichten (ja, ich weiß: der Luftverkehr soll weiter ausgebaut werden)
- dafür sorgen, dass die Bevölkerung endlich aufhört zu wachsen

all das natürlich global, denn Deutschand allein oder Europa werden da nicht viel ausrichten können.

Übrigens: ich gehe davon aus, dass es längst zu spät, das System schon gekippt ist und wir den Untergang bestenfalls um ein paar Jahre hinauszögern können.

@FW-Mann 14:46 - sehr richtig!

Über den von Ihnen zitierten Artikel habe ich mich auch maßlos geärgert!

Da wird von "ursprünglich 80.000 Arbeitsplätzen" schwadroniert um einen populistischen Leidensdruck zu erzeugen ...

... dabei geht es heute nur noch um ein paar hundert!

Wenn Herr Woidke die 80.000 wieder beschäftigen will, dann muss er nur die Kohle weiter verfeuern! ...

... dann brauchen wir die 80.000 bald wieder zum schippen! - Diesmal zum Wasserschippen!

Einfach unverantwortlich, ignorant und ungebildet, was dieser Politiker da von sich gegeben hat!

@KARL KLAMMER 14:33

"Diesel dürfen ohne Hardwarenachrüstung nicht ins Ausland ...
....verkauft werden."

Dumm nur, dass Dieselmotoren weniger CO2 ausstoßen gleich starke als Benzinmotoren. Bei den Hardware-Nachrüstungen geht es um Stickoxide und nicht um das die Erderwärmung verursachende CO2. Wir halten also lieber unsinnig niedrige Stickoxid-Grenzwerte ein als etwas gegen die reale Klimaerwärmung zu tun.

Und nein, Elektro-Autos sind da nicht unbedingt besser. Ein Tesla muss z.B. 100.000 km fahren, um das bei der aufwändigen Batterieproduktion angefallene CO2 auszugleichen. Dies gilt insbesondere dann, solange der Strom bei Windstille und fehlender Sonne aus fossilen Brennstoffen gewonnen werden muss. Besser wäre es da z.B. Methan- oder Wasserstoffverbrennungsmotoren, die mit aus Wind- oder Solarstrom erzeugten Gasen arbeiten. Das von den Grünen geforderte Ende der Verbrennungsmotoren ist also eher schädlich.

Gute Ideen .... gesucht

Wer A sagt und nicht B sagen mag … tja …
im Ernst, verweigert jeder einen ernsthaften Diskurs, der nicht auch über Maßnahmen gegen das Bevölkerungswachstum reden mag. Das ist das A & O und der Kasus Knacktus, an dem jedes ernsthafte Bemühen scheitert, weil und die liebe Konkurrenz (der Wirtschaft, der Systeme etc.) über alles geht, auch über die Bewohnbarkeit unserer Welt - weil Konkurrenz, der völlig überbewertete Popanz uns nämlich alles ist.

Veggietag

Kann sich noch jemand an den Shitstorm erinnern, den der Vorschlag der Grünen, einen Veggietag einzurichten, ausgelöst hat? Dabei war das genau der richtige Ansatz.

Da aber nur die wenigsten verzichten wollen, wird das wohl nichts mit der Reduzierung der Erderwärmung. Wenn ich schon die Klöckner höre, wird mir schon schlecht, genauso Altmaier und die ganzen Bosse der Automobilindustrie...........!

@someman - Bereit zum Verzicht!

14:41 von someman:
"Aber wer ist bereit zu verzichten? Wer tut es zumindest teilweise?"

Ich gebe mir Mühe. Ich fahre bevorzugt mit dem Rad, dusche kalt (folglich auch kurz), beschränke meinen Fleischkonsum und suche mir Urlaubsziele, die in wenigen Stunden mit dem Auto erreichbar sind. Wenn es mir nun noch gelingen würde, bei meinen Einkäufen keinen Plastikmüll nach Hause zu schleppen, wäre ich mit mir im Reinen.

Das Problem bei der Sache: Mein ökologischer Fußabdruck liegt trotzdem weit über dem globalen Durchschnitt und leider sind die wenigsten Menschen bereit, auf den einmal liebgewonnenen Luxus zu verzichten.

"Ist der Wille zu Verzicht global betrachtet mehrheitsfähig? Denn wenn nicht, wird es schwierig..."
> Das wird es definitiv. Der Mensch ist von Natur aus egoistisch.

@um 14:53 von Elitedemokrat

"... verbrannt und damit über 90 Mio. t Kohlenstoffdioxid jährlich emittiert."
"... das ist dem Klima NICHT egal!"
Und dann kommt so ein klitzekleiner Vulkan daher und und pustet noch viel mehr Dreck und Treibhausgase in die Stratosphäre. Daher könnten nämlich die Warmzeiten in der Geschichte der Erde herrühren, oder so ein Meteorit verfliegt sich mal eben. Der natürliche Lauf der Erde ist unter anderem ein Wechsel der Warm/Eiszeiten ob eine Spezies nun daran beteiligt ist oder nicht.
Nichts desto trotz sollte jeder versuchen sowenig Klimabeeiflussung wie irgens möglich zu hinterlassen. Aber daraus zu hoffen das es keine Klimaerwärmung von mehr als ...°C geben wird ist sehr illusorisch.
Nein bereite Euch vor die ihr auf Meeresspiegelhöhe wohnt und siedelt, ihr müsst bald umziehen!

Müll, Müll, Müll

Vielen Printmedien wird mein Vorschlag nicht gefallen. Die Verlage in Deutschland packen in die Printausgaben, auch die kostenlosen Printausgaben die an alle Haushalte verteilt werden, pro Ausgabe und pro Empfänger bis zu 10 mehrseitige Prospekte.
Das wird in ganz Deutschland so gemacht. Dabei entstehen Millionen Tonnen Papiermüll (auch wenn dieser recycelt wird). Dabei werden Millionen Tonnen Druckfarbe verbraucht. Hier wird rücksichtslos die Umwelt und somit Mensch und Natur geschädigt.

Der Verbrauch von Plastikmüll in "Essen auf Rädern" stellt eine hohe Umweltbelastung dar. Hier werden täglich millionenfach Verpflegung in Plastik verpackt der später im Müll landet.

Der Verpackungswahnsinn allgemein für Lebensmittel (hier die Supermärkte) müsste gesetzlich stark eingeschränkt werden.

Größte Klima-Bedrohung: Wachsende Weltbevölkerung

Die größte Bedrohung für das Klima wird die weiter wachsende Erdbevölkerung sein. Was immer Deutschland an Reduktion schafft, wird mehrfach durch das weiter sehr hohe Bevölkerungswachstum in Afrika und Asien zunichte gemacht werden. Weitere 2, 3 Milliarden Menschen in den nächsten Jahrzehnten werden einfach deutlich mehr CO2 bedeuten. Die Erde ist einfach an der Grenze angelangt, was sie an Menschen tragen kann. 80 Millionen Deutsche sind nur ungefähr 1% der Weltbevölkerung. Selbst eine Halbierung des CO2-Ausstoßes in D wäre sehr klein gegenüber der Erhöhung durch die Bevölkerungszunahme.

guter Vorschlag: keine guten Autos wegwerfen

sondern so lange fahren, wie vorgesehen. Denn die Produktion neuer Autos belastet unsere Umwelt stärker, als die gesamte Laufzeit danach.

So viel zum Thema Diesel-Fahrverbot.

Bis gestern hieß es noch, dass wir unsere alten Autos ja nach Polen verkaufen können, doch dagegen regt sich auch schon Widerstand.

Gute Ideen gibt es viele...

nur leider sind sie entweder nicht komfortabel oder einfach sehr teuer.
Dazu kommt das ökologisches Handeln gesellschaftlich niedrig angesehen ist bzw. man wird gar diskrimminiert. Mehr Radwege (bzw. oft überhaupt einen Radweg) bessere ÖPNV Verbindungen und Strecken wurden in den letzen 10 Jahren nicht gerade massenhaft gebaut. Dafür aber Autobahnen, Parkhäuser und neue Start und Landebahnen. CDU, SPD, CSU und FDP haben in den letzen Jahren einfach nichts gemacht.

Gute Ideen?

Na, also da hätte ich eine ganz einfache Idee, muss man nicht mal dafür arbeiten, sollte also von so ziemlich jeden unterstützt werden:
Wir, die sogenannte zivilisierte, westliche Welt konsumiert einfach mal ein bisschen weniger. Ich garantiere Erfolg in Sachen Klimaschutz.

Könnte natürlich sein, daß das Konzept nicht so erwünscht ist, weil da macht man weniger Profit und der arme Verbraucher verliert vielleicht etwas von seinem hohen Lebensstandard.

Na, dann eben so weiter, bis Ende Gelände.

Klimaschutz ist eine weltweite Aufgabe

Es geht um die weltweite Senkung von CO2 und ähnliche umweltschützende Maßnahmen.
Leider konzentrieren sich unsere Aktionen aber nur auf Deutschland, damit ist der Effekt vernachlässigbar.
Würden wir die enormen Mittel, die wir in Deutschland aufbringen (z.B. für die sogenannte Energiewende) weltweit investieren, so würden wesentlich größere Effekte entstehen.
Deutschland könnte z.B. CO2-Zertifikate aufkaufen und damit ein vielfaches zur CO2-Minderung in Europa beitragen.
Oder Polen dabei unterstützen, die Heizung mit Braunkohle in ländlichen Regionen zu reduzieren.
Auch sollte einmal kritisch hinterfragt werden, ob und in welchem Umfang unsere nationalen Maßnahmen neue internationale Umweltschäden verursachen.
Eins ist jedoch völlig klar: nur mit einer florierenden Wirtschaft können wir für Umweltschutz die erforderlichen Mittel aufbringen. Dieser Aspekt wird völlig verdrängt.

sehr einfach

Die Lösung wäre sehr einfach:

Es wird eine einheitliche weltweite Steuer auf fossile Brennstoffe erhoben. Die Einnahmen bekommen die Staaten selbst, damit sie auch mitmachen. Diese Steuer fängt auf einem ernsthaften, aber noch nicht konjunturabwürgenden Niveau an und wird jedes Jahr um 10 Prozent erhöht, bis der Verbrauch fossiler Brennstoffe bei einem definierten Fixwert nahe null angekommen sein wird. Fertig.

Wenn gewünscht kann man den Entwicklungsländern aus der CO2-Steuer der reichen Staaten auch noch Finanzierungsunterstützungen für CO2-einsparende Technik leisten.

Der Markt, der Steuern vermeidet, wo immer er nur kann, wird den Rest von allein erledigen.

Solange es nötig erscheint

Das diese Anzugträger zu hunderten in teuren Hotels absteigen, mit Spritverschleudernden und Umweltverschmutzenden Privatjets anreisen kann ich diese Anliegen zwar verstehen aber nicht ernst nehmen.

Wenn Bereitschaft gefordert wird im kleinen was zu tun sollte man bitteschön mit gutem Beispiel vorangehen.

Videokonferenzen tun es auch alleine dadurch würde schon massivst Co2 eingespart.

Ich betone und wiederhole das ich mir der Verrantwortung für das Klima durchaus bewusst bin und durchauß auch bereit bin mitzuwirken aber nur dann wenn jene die es fordern auch mit gutem Beispiel voran gehen.

Gute Idee nur umsetzen sollte man sie auch

Natürlich ergießen sich hier die meisten Kommentare an der Unweglosigkeit der Menschheitsfrage. Sie wollen ernsthaft das Klima beeinflussen? Da wünsche ich viel Spaß beim abziehen der Menschen auf dieser Erde, den gemacht wird unter Garantie überhaupt nichts. Solange wir es Menschen erlauben als Politiker die Welt im Sinne des Lobbyismus zu führen, solange werden die Adolfs das Letzte aus den Menschen pressen bevor sie dies dann in Schlachthöfen alla Cloudatlas offiziel entsorgen und zu Sylentgreen- Essplätchen verwandeln. Ja stellt euch vor wir werden uns zum Schluß selber aufessen- den das Klima werden diese Politiker nicht ändern. Ihr wollt es ändern? Dann hört auf Autos zu fahren, zu fliegen, fern zu sehen, zu telefonieren, zu essen und dem zufolge hört auf zu leben- den die Zeit der Pferde und Kutschen ist vorbei. Liebt eure Elektroautos, welche zehnmal mehr Ausstoß haben als ein Diesel PKW. Und erst die LKWs, Schiffe, Armeen etc. wo wollt ihr anfangen und wo aufhören.

vor der eigenen Haustür beginnen

Mein Vorschlag ist, dass in Deutschland eine Zweitwagensteuer auf PKW erhoben wird, die so hoch ist, dass sich Familien überlegen, ob sie wirklich zwei oder mehr Autos brauchen. Absolute Verschwendung und Planlosigkeit.

15:10 von ekm64

Auch ich favorisiere die Wasserverbrennungsmotoren und die werden auch kommen, aber sehr viel später. Bei den E-Autos sage ich voraus, daß bei dem ersten kälteren Winter die Autos reihenweise schlappmachen.

Von selber passiert rein gar nichts

Der Mensch wird sich eher an ein verändertes Klima anpassen als auf den Komfort des Energiekonsum zu verzichten.
Wenn irgendwann aber die Kriege um den letzten Tropfen Öl toben, ist es schlau, selbst aus der Nummer bereits raus zu sein.

Negativliste: Weniger Fleisch

Negativliste:
Weniger Fleisch und Sojaprodukte, keine Urlaubskreuzfahrten, solange Hybrid-Segelschiffe noch nicht marktreif sind, deutlich höhere Flugpreise, Autos mit hohem Kraftstoffverbrauch stark besteuern, Stromverbraucher im Haushalt (inkl. der allzeit aufzuladenden Smartphones) reduzieren, keine Tropenhölzer fürs Terrassen-Image und keine Raketen in knistertrockene Torflandschaft.

Positivliste:
Begrünen, was möglich ist: Dächer, Balkone, Straßenecken, Wüsten-Begrünungsprojekte überall auf der Welt unterstützen, Solarprojekte in den sonnenreichen Entwicklungsländern unterstützen; arme Länder mit Ölvorkommen im Regenwald unterstützen, damit sie nicht roden, um das Öl fördern zu können.
In Holland gibt es ein Bonus-Programm für niedrigen Stromverbrauch = Bonuszahlung des Stromversorgers, wenn bestimmte Durchschnittswerte unterschritten werden - auch eine Möglichkeit.

Jeder müsste sich halt kritisch fragen, was er tun kann. Das ist das Problem.

Der Klimaforscher Mojib

Der Klimaforscher Mojib Latif: "Ein Weckruf an alle"

Und genau hier liegt der Hund begraben, solange nicht unsere Nachbarn und deren Nachbarn und deren Nachbarn usw. die gleichen Maßnahmen treffen wie wir, oder wir uns weltweit nicht einigen, bringt es rein gar nichts. Was nützt es wenn wir Europa "sauber" halten, zB. Asien und Afrika aber weithin den Planeten vergiften/verpesten.
Und bevor mir ein User etwas unterstellt, nein, das ist kein Grund die Beine hochzulegen und nix zu tun oder einfach laufen zu lassen aber die Lösung muss weltweit machbar sein und ist nicht national im Alleingang einzelner Staaten lösbar.

Errare IPCC est

Laut -auch IPCC- propagierter Herleitung (Eigenwillig über Stefan-Boltzmann [W~T^4!]) der Erdmitteltemperatur hat die Erde 15°C warm zu sein.

So war es bis zum "4. Zustandsbericht" in den "Wissenschaftlichen Grundlagen" zu lesen. Danach verschwanden die Grundlagen aus den IPCC Berichten. Klima-Gurus wie ("Weckruf" & "kein-Schnee-in-D") Latif oder Schelmhuber berufen sich weiter darauf.

Laut Weltorganisation für Meteorologie lagen die Durchschnittstemperaturen zuletzt bei ~14,7°C.
Die "Klimasensitivität des CO2 (Temperatureffekt bei VERDOPPLUNG des atmosphärischen CO2) bewegt sich in der wissenschaftl. Literatur bei 1,5K.
Das Verbrennen aller fossilen Reserven (nicht Ressourcen) kann aber den Wert nicht auf/über 800ppm heben.

Die beste Idee für den Schutz des 30-jährigen Mittels von Wetterparametern wäre also den ganzen Klimaklamauk einzustampfen.

Wer's nicht gemerkt hat:
Das IPCC hat die Armageddon-Uhr gerade um 300GT CO2 zurückgedreht.
Irren ist beim IPCC eben Kerngeschäft.

Man kann es auch übertreiben

@15:14 von Nachfragerin

„““Ich gebe mir Mühe. Ich fahre bevorzugt mit dem Rad, dusche kalt (folglich auch kurz), beschränke meinen Fleischkonsum und suche mir Urlaubsziele, die in wenigen Stunden mit dem Auto erreichbar sind. Der Mensch ist von Natur aus egoistisch.“““

Ich habe da noch ein paar Tipps:

Jeder Mensch stößt pro Jahr ca. 1 Tonne schädliches Klimagas CO2 aus. Je mehr er sich anstrengt um so mehr muss er atmen.
Bewegen Sie sich so wenig wie möglich. Dann können Sie langsamer atmen oder auch mal die Luft anhalten und stoßen so weniger CO2 aus.
Merken Sie was ?

Verbesserungsvorschläge

Z.B. eine vom "Richtlinien-Kompetenz-Lobbyismus" befreite Regierung, u.a. ein Umweltminister mit Kompetenz, ein fahrradfahrender Verkehrsminister und alle sollten mindestens ein Kind in der Familie haben. Nachtrag: und einen Verteidigungsminister, der nicht die letzte funktionierende Phosphorrakete in halbvertrochnete Moore verballern lässt.

Ich persoenlich weiss....

....das es waermer wird.
Ich weiss auch, das die Wetterextreme zunehmen.

Betrachtet man sich Wetterdaten naeher, ist das unuebersehbar.

Ich weiss auch, das es zuviele Menschen gibt und Raubbau an unserer Welt betrieben wird. der sich raechen wird.

Ich weiss aber aebenso, das wir beherrscht werden von einem Wirtschaftssystem, dessen Profiteure primaer auf kurzfristige Gewinnmaximierung aus sind.
Und nicht auf langfrististige Entwicklung zum Nutzen aller.

Ebenso weiss ich, das gewaehlte Politiker den Profiteuren dienen.

Es wird daher zu keinen Aenderungen kommen.

Man kann nur hoffen, das wir in den entwickelten Staaten uns zumindest teilweise vor den Folgen schuetzen koennen.

@ 15:19 von vweh

Und was haben Grüne und Linke gemacht, die in einigen Bundesländern in der Regierungsverantwortung sind und sich im Bundestag immer toll aufspielen? Kosmetischen Aktionismus unter maximaler Schonung der eigenen Wählerklientel. Gerade für die Grünen war Umweltschutz von Anfang an nur ein Vehikel um als Junktim zugleich eine gesellschaftliche Veränderung durchzuführen (die wiederum uns wirtschaftlich so ruiniert hätte, dass wir uns Umweltschutz nur noch genausowenig wie z.B. Polen leisten könnten). Wir sind heute einer der Wirtschaftsmotoren der Welt und nur wir haben den finanziellen Spielraum, wesentliche Änderung weltweit - gar nicht mal so sehr bei uns zu unserem unmittelbaren eigenen Nutzen, wie den Wald vor der Haustür - zu finanzieren. Nur - wer interessiert sich denn in Deutschland wirklich für die Regenwälder, da können wir doch mit Fiffi gar nicht Gassi gehen. Oder da können wir nicht mit Baumhäusern Randale machen, G20 ist schließlich nur selten.

Folgende Fragen sind relevant:

a) was kostet der übereilte Umstieg von Fossilen Brennstoffen auf Sonne + Windkraft. Fusionsenergie als extrem billige und unerschöpfliche Energiequelle wird in den nächsten 100 Jahren irgendwann zur verfügung stehen und alle anderen Energiequellen überflüssig machen.
b) welchen Nutzen kann man aus höheren Temps ziehen. Manche Regionen werden davon wohl profitieren (z.B. eisfreier Nordpol), Landwirtschaft in Kanada / Russland etc.
c) Was ist die zu erwartenden Schadenssumme durch z.B. steigenden Meeresspiegel.
d) Falls das zusammenrechnen von a + b + c sehr negativ ausfällt, sollte wohl das Freisetzen von Stickoxiden in der Stratosphäre in Betracht gezogen werden. Damit liesse sich die Erwärmung sehr billig und effektiv unterdrücken.

Was soll es denn?

Ich bin 75 Jahre alt, habe keine Nachkommen und daher interessiert mich die Vernichtung der Erde überhaupt nicht. Schließlich wählen meine Mitmenschen immer die Parteien, die die Interessen der Bosse vertreten (CDU, CSU, SPD, FDP). Also: Was soll das Gejammere?

Fakt ist...

Gute Ideen für den Klimaschutz gesucht. Einfach mal Fachleute dran lassen und keine selbstgefälligen Politiker.

Drei radikal wirksame Ideen auf die Schnelle:

1. Ersetzen des 'Staatsziels' des Wachstums durch eins der Schrumpfung um jährlich 3%. Dazu:
- z.B.: Erhöhung der Haltbarkeit produzierter Güter durch drastische Verlängerung der Herstellergarantie auf Gebrauchsartikel auf mindestens 10 Jahre.
- z.B.: Steuerfreiheit für Reparaturen und Verdopplung der Steuern für Produktion

2. Einführung von nicht übertragbaren Konsummarken auf besonders schädliche Bereiche
- z.B.: Begrenzung des individuellen Ölverbrauchs
- z,B.: Verursachter CO2-Verbrauch

3. Verbot überflüssiger Produktion
- z.B.: Goldabbau zwecks Einlagerung in Tresoren

P.S.: ... und Ersetzen der Börsenberichte im Fernsehen durch Berichte über die grössten Klimaschädlinge mit Namensnennung

@ dr.bashir

Wenn wir nur so viel Fleisch verzehren würden, wie von unseren heimischen Flächen ernährt werden kann, dann würde der Fleischkonsum schon mal sinken und wir hätten auch kein Gülleproblem.
Von welchen heimischen Flächen schreiben Sie? Die die durch Solarparks zugepflastert sind und noch zugepflastert werden müssen um die Kapazitäten der abgeschalteten Kohlekraftwerke auffangen zu können? Macht nix, roden wir noch ein Paar Wälder mehr für Solarparks, auch für die Stromtrassen des Offshorestroms aus der Nordsee nach Bayern, Hauptsache der Hambacher Forst bleibt stehen die Grünen sind glücklich und das Klima ändert sich TROTZDEM (nicht so wie sie es sich gerne möchten, weil es sich schlicht ergreifend nicht beeinflussen und begrenzen lässt)

@15:16 von Schalk01

Ja ne ist klar. Wann ist denn in Deutschland das letzte mal ein Vulkan ausgebrochen oder ein Meteorit runtergekommen? Ist doch sochon paar Jährchen her.Die Mrd. Tonnen Co2 die die letzten 150 Jahre bei uns freigesetzt worden sind, sind zu 99% von Menschen gemacht. Angefangen mit der ersten Dampfmaschine bis hin zum Moorbrand und das sieht weltweit ähnlich aus. Logisch verändert sich das Klima stetig schon bevor es Menschen gab und später auch, aber langsam damit kann die Natur gut umgehen, aber seit ca. 150 Jahren verändert sich das Klima rasant. Die letzte Eiszeit dauerte 12000 Jahre und wir reden hier von 1-2 Grad in ca. 200 Jahre. Sehen sie einen Unterschied?

Mir kommt das alles ein bisschen so vor wie jemand,

der / die frontal auf einen Baum zufährt, aber nicht bremst, weil sich dadurch die Bremsbeläge und Reifen abnutzen und die Durchschnittsgeschwindigkeit darunter leidet.

In anderen Worten: Umwelt- und Klimaschutz sind Themen, mit denen man sich dann befasst, wenn finanzieller Gewinn, Luxus und Faulheit sichergestellt sind. Priorität haben Umwelt- und Klimaschutz NICHT, weder in der Politik, noch in der Industrie, und auch nicht bei vielen Normalbürgern.

Also fahren wir lieber gegen den Baum.

Anmaßend Abzocke

daß der Mensch die Klimaveränderung aufhalten kann,
glaubt bestimmt keiner, aber wie man Anderen das Geld damit aus der Tasche ziehen kann, das wissen einige. Bestes Beispiel, die sog. Energiewende in Deutschland

Die fehlende Unordnung im System

Wir muessen uns auf jeden Fall auf die globale Erwaermung um ca (+-) 1,5 Grad Celsius einstellen...

Es ist schon zu Spaet die Schuldfrage weiter zu diskutieren- der Planet ist jetzt in der Phase einer deutlich spuerbaren Veraenderung (er aendert sich staendig...)

Diese Verschiebung im Einklang mit monokultur-Landschaften und fehlender Schattierungen durch nicht vorhandene Urwaelder...fehlende reflexion des Sonnenlichtes an den Eis-Polkappen...etc... laesst das Klima bzw. die daraus resultierende Verwuestung messbar vorantreiben.
Es wird immer von Artenvielfalt und Erhalt der Lebensraueme gesprochen - aber wir haben alle 3 cm Rasen auf den Grundstuecken... Wer Artenvielfalt moechte, muss auch sein "Auge" fuer diese "Unordnung" schulen...Eine "wilde Wiese" im Garten-da bekommen ein paar Nachbarn Schnapp-Atmung :-) ..damit faengt es aber sinnvoll und effektiv bei jedem Einzelnen an- Egal, ob Eigenheim, oder "Wohnbunker-mit Gruenstreifen"...-viell. sogar mit Obst-Gemuese?!

Es fehlt nicht an Ideen,

sondern wohl eher an der Bereitschaft, sie umzusetzen, solange finanzielle Aspekte und der Gewinn großer Konzerne die Politik (über die Lobbyisten) bestimmt und nicht einmal ein Mindestmaß an Mitgefühl und Menschlichkeit Einzug in die Köpfe unserer Regierenden hält (siehe z.B. die Verlängerung der betäubungslosen Kastration von Ferkeln).
Ansonsten wurden ja schon viele Ideen hier genannt, wie z.B. der Verzicht auf Fleisch, etc.

sicher sauber werden

Wenn es doch nur Fahrradwege und billige öffentliche Verkehrsmittel gäbe wie in Kopenhagen. Zuhause muss man auf dem Gehweg fahren (Polizei kommt ja eh nie in diese Gegend) um nicht von Lastern überfahren zu werden und Busse kommen nur 5 mal am Tag und kosten viel zu viel. Hier in Kopenhagen gibt es überall breite Fahrradstraßen und Studentenmonatskarte womit man fast die ganze Insel abklappern kann kostet auch unter 100€. Investition in große Batterien (oder Haushälte für das betreiben von Power Walls wie von Elon Musk's Solarcity verkauft werden bezahlen) wäre auch empfehlenswert, die Stromausfälle haben meine Heizung kaputt gemacht, dann wäre auch Solarenergie kein Unsinn. Die angst um Atomkraftwerken ist auch nur dummes Geschwätz. Die Strahlung ist gering gehalten, und wenn man die richtige Variante von Atomkraftwerk anwendet müssen wir den Atommüll nur um ein paar hundert Jahre sicher lagern was realistisch ist.

Richtig so!

Und Deutschland muss anfangen, zwar ohne Plan aber ersteinmal raus, Hauptsache schon mal schön verpacken und den Bürger blechen lassen! Und die anderen 200 Staaten?...die beliefern Deutschland dann mit dem "Gesparten"!;-)

Klimawandel geht Deutschland nichts an

Deutschland hat schon mehr als genug zur Bekämpfung der globalen Erwärmung getan. Weitere Verbesserungen sind nur noch mit unverhältnismäßig hohen Kosten machbar. Jetzt wären vor allem die größten CO²-Sünder wie USA und China in der Pflicht. Es ist nun einmal viel einfacher und von der Kosten-Nutzen-Relation her vernünftiger am 10l-SUV ohne Kat zu sparen als am Smart.

Zumal wir hier in Deutschland unter den Folgen des Klimawandels relativ wenig zu leiden hätten, müsste jetzt vor allem Druck aufgebaut werden.

Wir verursachen schließlich nur um die 2% der weltweiten CO²-Emissionen. Wenn die USA sich aus dem Klimaabkommen zurückziehen und China ständig die Zile verfehlt, muss die Frage erlaubt sein, ob die 1,5 Billionen für die Energiewende nicht beispielsweise in der weltweiten Hungerbekämpfung oder gerne auch hierzulande im Kampf gegen Kinderarmut mehr Gutes bewirken würden.

Unsere Solarindustrie ist pleite, die Patente liegen in China. Wir werden nur ausgenutzt. Deutschland zuerst!

@15:14 von Nachfragerin

Schön geschrieben. Ich bzw. wir geben auch unser Bestes, auch bzgl. Verpackungsmüll, dennoch unbefriedigend. Unser "Laster" ist eher in einem Einfamilienhaus zu wohnen.

Das sind jedoch dennoch letztlich kleine Brötchen, auch da in der Unterzahl. Und die Politik tut selbst bzgl. mehrheitsfähigen Maßnahmen viel zu wenig.

"Das wird es definitiv. Der Mensch ist von Natur aus egoistisch."

Sehe ich genauso. Die Frage ist, was ist der Zustand maximaler sozialer Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, der mit dem menschlichen Egoismus vereinbar ist? Und (wie) ist der Transfer vom aktuellen Zustand in einen solchen schrittweise zu schaffen? Ich weiß es nicht.

...weiter...

...muss man halt drauf aufpassen, das "kein Hund" drauf pinkelt :-)

Wie man bei den Komentaren hier sieht, gibt es einige Menschen, die der Auffassung sind das "Bio" nur noch ein reines Vermarktungsprodukt ist- das ist in vielen Faellen garantiert auch (leider) richtig Heutzutage...
...die Verfechter von Massentierhaltung werden auch nicht Ihre Kinder zu Veganern erziehen...

Wenn man es schafft, seinen eigenen Konsum mehr kritisch zu hinterfragen, etwas "an sich" zu aendern und nicht darauf zu warten, das jemand anderes damit anfaengt, ist man schon ein Stueck weiter...

Ich erwische mich auch sehr oft dabei, nicht "oekologisch" Korrekt zu handeln, obwohl es ein grosser Punkt auf "meiner Flagge" ist... :-)

Gute Ideen für den Klimaschutz gesuchhjt

Immer wieder CO2. Warum gooogelt niemand nach, um zuerfahren, dass in unserer Luft nur 0.038% CO2 sind. Ein CDU-Mann wollte mir weismachen, dass der Bestandteil von CO2 70% beträgt. Irrsinn.
Alle Pflanzen benötigen CO2 zum Leben (Photosynthese). Bei der vierfachen Menge des Vorhandenen CO2 würden sie am besten wachsen. Deswegen gedeihen Die Bäume am besten neben der Autobahn.
CO2 ist schwerter als Luft, bleibt also unten.
Jo Meurer

Ein apokalyptisches

Ein apokalyptisches Aussterbend der Menschheit hätte den besten Effekt. Keine Umweltverschmutzung mehr und niemand der es bemerkt. Aber da sich wohl niemand für die humane Selbstentleibung entscheiden wird, sehe ich schwarz für den Planeten.

Am 08. Oktober 2018 um 16:12 von Der Couch Kritiker

"Wir muessen uns auf jeden Fall auf die globale Erwaermung um ca (+-) 1,5 Grad Celsius einstellen..."

Warum so bescheiden? Die Temperatur wird weiter steigen, wie es nun einmal ist, wenn eine Eiszeit zu Ende geht. Es werden immer wieder neue Grenzen genannt werden, die überschritten werden. Man sollte das Geld lieber in Projekte investieren, die den vom steigenden Meeresspiegel betroffenen Menschen eine neue und sichere Heimat geben.

Die Kfz Neuzulassungen in

Die Kfz Neuzulassungen in China pro Jahr entsprechen in etwa dem Kfz Bestand von Kanada (23 Mio.).

Ideen

baut E-Filter und Rauchgasreinigungsanlagen in die alten Kohlekraftwerke ein, und berechnet, wie viel Waldfläche für das CO2 aufgeforstet werden muss.
Im Moment hat Deutschland 30% Waldanteil / Gesamtfläche.
Bei ca. 45% hätten wir eine positive CO2-Bilanz-wir würden mehr CO2 verbrauchen, als produzieren.
Dafür müssten 15% der landwirtschaftlich genutzten Flächen aufgeforstet werden.
Das muss doch machbar sein.

Ganz aussteigen sollte nicht sein..

Wir sind zwar momentan von befreundeten Staaten umgeben aber wer die Geschichte kennt,weiss,dass dies sich irgendwann auch wieder ändern kann..

Dann brauchen wir unsere wenigen Bodenschätze, die wir haben,nämlich Kohle..

Nicht als primäre Energie aber als Notreserve..

Am 08. Oktober 2018 um 14:41 von Klärungsbedarf

um 14:16 von ex_Bayerndödel
>>
Man wird eine ausklingende Eiszeit und
die damit verbundene Erwärmung nicht aufhalten
<<

Stimmt. Allerdings will das auch niemand. Es geht lediglich um die dies übersteigende von Menschen verursachte Erwärmung.
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Die bis heute nur eine unbewiesene These ist-oder haben sie neue Beweise gefunden, dass die 2-3% Treibhausgase, die der Mensch zusätzlich in die Natur einbringt eine Erderwärmung verursachen-dann lassen sie es uns wissen.

WEG MIT FLEISCH

Fleisch ist ebenso ein Luxus den wir uns nicht mehr leisten können. Mich wundert es sehr das Fleisch so billig ist und Tofu so teuer!

Da könnte...

...doch ein Herr Resch (Deut.Umwelthilfe) mit gutem Beispiel vorangehen und seine Vielfliegerkarte abgeben.

richtige Aufklärung kann uns nur retten

Die Daten von den Eiskern-Analysen in Grönland und der Antarktis der letzten 9000 Jahre zeigen keine Korrelation zwischen der globalen Erdwärme und CO2 Konzentrationen.

Wenn CO2 die globale Erdwärme so relevant beeinflußen könnte, dann hätte man einen Zusammenhang feststellen müssen.

Auch die globale Temperaturhistorie unseres Planeten in den letzten 570 Millionen Jahren zeigt keinen kausalen Zusammenhang zwischen CO2-Anstieg und Temperatur. Sicher ist nur, dass ein Temperaturanstieg zur Ausgasung von CO2 aus den Ozeanen führt, und eine globale Abkühlung zu einem Rückgang des CO2 in der Atmosphäre, da dann das Wasser der Ozeane mehr CO2 speichern kann.

Das bedeutet wenn man den CO2 reduziert, kann man keinen Temperaturrückgang erwarten. Man sollte sich stattdessen mit den tatsächlichen Ursachen beschäftigen und nicht unnötig Ressourcen verschwenden.

Wirtschaft geht vor

Im Grunde nichts Neues, nur noch brisanter. Warum sollte sich etwas ändern. Man sieht es an der Autoindustrie, der Schwerindustrie, dem Lob der Konsumlaune: Alles ist der guten Wirtschaft untergeordnet. Wie hieß es doch einst: ... dass man Geld nicht essen kann.

Nicht fordern, sondern machen

Finde ich gut, dass Politiker immer Dinge fordern, die sie selbst in Angriff nehmen könnten und sollten.
Nicht fordern, sondern machen!
In Bremen sahen die Forderungen jahrelang so aus: Mehr Bildung! Aber statt dessen: Lehrer befristet einstellen, Sparmodell Inklusion ( spart Sonderpädagogen) einführen.
Mehr Sport! Aber: Schwimmbäder schließen, Sportplätze an Baulöwen verscherbeln und bebauen lassen.
Ich könnte die Liste ewig fortführen ...

Nun also: Mehr Klimaschutz! Aber: Ganze Wohngebiete mit beißendem Qualm aus Holzöfen verunreinigen lassen und Pelletheizungen mit Holz aus litauischen und polnischen Wäldern fördern.

"Verkehrsberuhigung" durch Fahrradstraßen! D.h. Radwege werden zu Parkstreifen, die RadfahrerInnen müssen auf der Straße fahren, dienen mit ihrem eigenen Körper als Verkehrshindernis, atmen schlechte Luft ein und wirken so bremsend auf den Autoverkehr ... das ist dann Klimaschutz.
Politiker fordern, machen aber das genaue Gegenteil.

Jetzt wird es lustig

Solche Sätze werden den Menschen Freude bereiten ;-), Der Weltklimarat hat vor den Folgen einer Erderwärmung von 1,5 Grad gewarnt. Und nun? Klimaforscher Mojib Latif fordert, das Verhalten umzustellen: Fleisch, Flüge, Autos. Jedes verhinderte Zehntel-Grad sei wichtig. "

Ist zwar aus dem anderen Artikel, aber wäre doch jetzt mal was für die Grünen in Bayern so kurz vor der Wahl ;-).

Der einzige Effekt der unserem Planten hilft ist eine Reduzierung der Bewohner, und das auf die Menge die wirklich getragen werden kann.
Haben schon viele Wissenschaftler seit Jahren ausgerechnet, und auch immer wieder propagiert.
Wir machen aber genau das Gegenteil, schneller weiter höher, Wachstum ist was Geld bringt.
Und ich bin in dem Alter wo ich entscheiden kann, was ich die paar Jahre die bleiben noch machen will und kann.
Die Warnungen sind Jahrzehnte alt, und sind ungehört verhallt.
Niemand wird dem folgen und sich derartig beschränken lassen, wäre auch das Ende der Wirtschaft wie wir es kennen.

Am 08. Oktober 2018 um 14:16 von ex_Bayerndödel

Man wird eine ausklingende Eiszeit und
die damit verbundene Erwärmung nicht aufhalten, aber man kann vielen Menschen Hoffnung vorgaukeln und ihnen das Geld aus der Tasche ziehen. Es ist auch immer schön, wenn der Weltklimarat fordert ... und von einem Meeting zum nächsten jettet.
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Ja berichtet doch mal Tatsachen-die letzte Warmzeit gab es vor 2500 Jahren, die Alpengletscher waren komplett verschwunden. Das Nordpolarmeer war von Mai bis Oktober eisfrei, und auf Grönland hatte
das Inlandeis nur 30% vom heutigen Volumen.
Das sind Tatsachen und Eisbären sowie Menschen haben es doch tatsächlich überlebt.
Vor allem gab`s das ganze ohne Kohlekraftwerke und Verbrennungsmotoren-einfach so...

Na, da hoffe ich doch,

dass die Vegetarier auch sonst mit gutem Beispiel vorausgehen und die Welt retten: Flugurlaube streichen, Fernseher, Radio und Computer aus- das spart Strom Ich kenn es anders- da trägt man die Veganerexistenz vor sich her wie einen Heiligenschein und erzählt dann vom Urlaub in Neuseeland oder Tibet

Oh weh

Toller Rat den Sie da empfehlen aber nicht machbar und soso, Es sind die Grünen und die Klimaforscher die die Luft verpesten. Die Abermillionen Deutsche die täglich in alle Welt fliegen sind vor allem Grüne, wenn dem so wäre müsste Deutschland ein grüne Regierung haben und ach die Klimaforscher, wenn es diese nicht gäbe, hätten wir keine Klimasorgen! So einfach ist Ihre Welt!

Können wir uns leider nicht leisten

einen effektiven Klimaschutz. Z.B. den sofortigen Braunkohleausstieg.
Das kann man ganz einfach berechnen:
Es gibt 20000 Arbeitsplätze im Braunkohleabbau und den zugehörigen Kraftwerken. Wenn ich diese Beschäftigten heute alle in den Ruhestand schicke aber weiterhin bezahle und von einer durchschnittlichen verbleibenden Arbeitszeit von 35 Jahren ausgehe, bei einem Bruttoverdienst von 5000 (!) Euro pro Monat komme ich auf Kosten von 42 Milliarden Euro verteilt auf 35 Jahre, also 1.2 Mrd pro Jahr.
Mal zum Vergleich: Wir wollen alleine in der Zeit bis 2024 unsere Verteidigungsausgaben von jetzt 41,5 Mrd auf 60 Mrd (= dann 19 Mrd mehr pro Jahr) steigern. Fazit: sofortiger Braunkohleausstieg ist zu teuer.... oder ?

Ungeklärte "Randbedingungen"

Um das Thema einmal rational und sachlich aufzugreifen, müssen erst einmal folgende Fragen in aller Klarheit beantwortet werden:

1. wie stark sind die globalen Durchschnittstemperaturen bereits gestiegen und wie stark werden sie -- aller vernünftigen Prognose nach - noch steigen

--> Diese Frage kann bzw. ist bereits empirisch verlässlich beantwortet.

2. auf welche Faktoren ist der Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen zurückzuführen?

--> Gibt es endlich wissenschaftlich nachvollziehbare Beweise dafür, dass dieser Anstieg anthropogen ist, d.h. menschengemacht, oder stochert man da immer noch im Nebel?

3. sollte der Anstieg der Temperaturen tatsächlich anthropogen sein, wo ist der größte Hebel zur Reduktion der ominösen CO2-Emissionen zu sehen: Anstieg der Weltbevölkerung vor allem in afrikanischen und islamischen Ländern oder doch darin, wenn Oma Glowatschke in Bad Salzuflen sich von nun an vegan ernährt, ihren Range Rover Sport zurückgibt und im Winter nicht mehr heizt?

Sehr gute Ideen allein in Europa gibt`s ja schon längst

Nur das bedeutet bisher nur alles ==> Konkurrenz für die Energiefirmen.

So auch z. B. Privatinitiativen von Einzelgemeinden (insbesondere dort, wo kein Kommunikationsnetz klappt) in Europa , die die hohen Preise nicht mehr zahlen wollen, & in Eigeninitiative selbst mithilfe von Ingenieuren neue energiesparsame Anlagen bauen.

Ganze Gemeinden werden dann von den Firmen deswegen verklagt, weil sie ihren "Nonsense" (vergleichsweise mit der akt. Kohlenergiegewinnung die laut dem heutigen Bericht über den Klimawandel, nun tatsächlich ebenso zu denjenigen Schädlichen zum realen Verglühen des Planeten beitragenden gehört)) nicht nutzen wollen.

Die ARD/WDR sollte mal in sein eigenes Archiv zu diesem Thema greifen__ ist ja kein unbekanntes Thema __ nur für den WDR leider "non profit sponsoring"

///Am 08. Oktober 2018 um

///Am 08. Oktober 2018 um 16:49 von wenigfahrer
Der Weltklimarat hat vor den Folgen einer Erderwärmung von 1,5 Grad gewarnt. Und nun? Klimaforscher Mojib Latif fordert, das Verhalten umzustellen: Fleisch, Flüge, Autos. Jedes verhinderte Zehntel-Grad sei wichtig. "
Ist zwar aus dem anderen Artikel, aber wäre doch jetzt mal was für die Grünen in Bayern so kurz vor der Wahl ;-).

Der einzige Effekt der unserem Planten hilft ist eine Reduzierung der Bewohner, und das auf die Menge die wirklich getragen werden kann....
Wir machen aber genau das Gegenteil, schneller weiter höher, Wachstum ist was Geld bringt.
Niemand wird dem folgen und sich derartig beschränken lassen, wäre auch das Ende der Wirtschaft wie wir es kennen.///
.
Es wäre sicher keine Beschränkung notwendig und nicht "das Ende der Wirtschaft wie wir es kennen", wenn die Weltbevölkerung nicht mehr um 80 Millionen pro Jahr anstiege. Eher im Gegenteil.

Wunsch übertrifft Wirklichkeit

@17:03 von BigCologne
„““Können wir uns leider nicht leisten
einen effektiven Klimaschutz. Z.B. den sofortigen Braunkohleausstieg.“““

Sind Sie bereit auf alle Annehmlichkeiten wie Fernsehen, PC, Notebook und IPhone zu verzichten ? Oder haben Sie eine Idee woher der Strom für diese Geräte dann so plötzlich herkommen soll wenn SOFORT aus der Braunkohle ausgestiegen werden soll ?

und täglich grüßt das Murmeltier

Deutschland du Innovationszentrum... das war einmal. Wir verwalten unsere Erfindungen der letzten 100 Jahre und halten uns für die Besten der Welt. Ist aber nicht so, wir werden in fast allen Branchen abgehängt in den nächsten 20 Jahren. Und unabhängig von der Klimaerwärmung (Ja oder Nein), Wir können den Dreck nicht aus der Erde holen und verbrennen, das Zeug ist endlich. Also Ärmel hoch krämpeln Hirn einschalten und endlich mal was NEUES machen. Andere Länder können das auch. Und wenn mal eine Idee nicht so toll war egal, dann wirds beim nächsten mal was. Aber immer nur sagen eeeehhhhh das wird nix und funkioniert eh nicht, ist zu teuer, dann wird das nie was. Also Ihr lieben Schreiberlinge hier seid teil der Lösung nicht des Problems. Wählt alles durcheinander dann haben wir vielleicht eine Chance auf die besten Ideen aus dem Parteieinheitsbrei ;-)

Ein effektiver Klimaschutz

Ein effektiver Klimaschutz wird genau zu dem Zeitpunkt beginnen, an dem sich damit fettere Profite als mit Öl, Gas, Kohle Autos etc. erwirtschaften lassen.

Ein Institution ruft und die

Ein Institution ruft und die Hühner rennen wieder gackernd über die Bühne. Allein das ist traurig, sollten doch Diejenigen, die sich der Führung des Landes verschrieben haben, Dinge wie das Klima und dessen Schutz schon im Fokus haben BEVOR es die Spezialisten posaunen und nicht hinterher gackern.
Vielleicht wäre es ein guter Anfang, all diese Kommentare zu lesen-viele Gute sind dabei -und diese öffentlich zu diskutieren, damit wir wissen, das alle vom Gleichen sprechen. Das fände ich gut!
Warnungen kennen wir, Technik haben wir seit langem, aber es scheitert an der reinen Marktorientierung.
Viel Technik verschwand gewollt, weil man damit nicht genug Geld verdienen kann.
Der Diesel ist doch nur das Bauernopfer. Ich sehe dahinter den Schulterschluß zwischen Regierung und Energie: der Ausgleich für Atomkraftwerke muss her. Elektroautos sind doch ein top Ersatz für die verlorenen Kernkraft! Warum Wasser, wenn man sich mit Adblue einen neuen Markt öffnen kann?" ist doch viel besser ..

Nachhaltichkeit braucht technisches Umdenken

Ich möchte an Ihren Ideen etwas hinzufügen:

Zum Punkt 1:
Hersteller sollen weltweit gesetzlich dazu gezwungen werden, daß Geräte tatsächlich repariert werden KÖNNEN, dazu sollen Akkus immer austauschbar und UNIVERSELL sein, damit sie auch am Lebensende eines Geräts in Geräten anderer Hersteller zu verwenden sind. Es muß eine Art Standard her, z.B. mit Nummern von klein bis groß (Handy, Bohrer, Laptop, Rasenmäher). Verschrotten statt Wiederverwenden braucht mehr Energie und Rohstoffe.

Anschlüsse und (Lade-)Kabel sollten Universell sein, damit keine Rohstoffe vergeudet werden für die Herstellung unnötiger Adapterkabel. Apple sollte die Verwendung von Pentalobe-Schrauben sofort einstellen.

Zum Punkt 2: Das Kaufen von Umweltschadenden Neugeräten sollte auch gesetzlich begrenzt werden, z.B. ein Laptop oder Handy pro Verbraucher pro zehn Jahre. Hersteller sollen gesetzlich dazu verpflichtet werden, mindestens ein Jahrzehnt lang Updates und Treiber zur Verfügung zu stellen.

Am 08. Oktober 2018 um 16:29 von Superschlau

Ein apokalyptisches
Ein apokalyptisches Aussterbend der Menschheit hätte den besten Effekt. Keine Umweltverschmutzung mehr und niemand der es bemerkt. Aber da sich wohl niemand für die humane Selbstentleibung entscheiden wird, sehe ich schwarz für den Planeten.
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Keine Sorge-bevor ein Killer-Asteroid, Supervulkan oder Gammablitz uns das Licht ausbläst erledigen wir das ganz sicher selber.

Solange die anderen auch nix machen ...

[15:35 von johnl]
„die Lösung muss weltweit machbar sein und ist nicht national im Alleingang einzelner Staaten lösbar“

Es stimmt schon. Noch gibt es genug Sand, dass die 80 Mio. deutschen Köpfe darin Platz finden.

Sie täuschen sich! Die Problematik ist NUR im Alleingang einzelner Staaten lösbar. Denn wenn Sie darauf warten, bis sich alle gemeinsam an der Startlinie versammeln und dann auf Kommando (wer soll das geben?) loslaufen, geben Sie den kommenden kriegerischen Auseinandersetzungen wegen der Klimamigration den Weg frei.

Wir (Deutschland) haben die wirtschaftliche Kraft und das technologische Innovationspotenzial, voranzugehen und die Trägen hinter uns herzuziehen.

Aber solange es hier Menschen – um nicht zu sagen Ignoranten – gibt, die nur was tun wollen, wenn andere mitmachen, geht es flott weiter Richtung Abgrund.

Am 08. Oktober 2018 um 14:41 von someman

Weil Sie sich so über "Verzicht" freuen:
Wie wäre es, wenn wir auf mehr Menschen verzichten würden? Das wäre doch das Allerbeste.

um 16:59 von deutlich

Sie fokussieren falsch. Es geht nicht in erster Linie um irgendwelche Privatpersonen - natürlich ist es vernünftig, wenn man in jeder Lebenssituation sich überlegt, was man tut -, sondern darum,was die Politik tut. Braunkohle als Energieträger verusacht Millionen von Tonnen CO2. Das muss aufhören, und zwar sofort. Die Politik muss ein Machtwort sprechen - und auch dafür sorgen, dass an sich schon zu lasche Abgasregeln eingehalten werden, Verbrennungsmotoren unattraktiver machen, aufhören, Fliegen bedingungslos zu fördern, namentlich Kurzstrecke, stattdessen Bahn und sonstigen öffentlichen Verkehr fördern. Tierfabriken bekämpfen statt pampern. Ein wenig teureres, dafür qualitativ vertretbareres Fleisch anstreben. Und so weiter. Da werden die Privaten dann schon folgen. Und nicht nur die Veganer...

@14:41 von someman

Ich gebe Ihnen recht. Sie schreiben " ...wenn nicht, wird es schwierig...". Ich bezweifle sehr, dass wir, die wir immer noch auf der Sonnenseite leben, zu verzichten bereit sind (auch ich könnte mehr tun). Ohne Selbstbeschränkung und Einsicht unsererseits werden sich die Lebensbedingungen auf der Erde radikal verändern und zwar sowohl ökologisch als auch ökonomisch. Und wenn ich viele der Forenbeiträge hier lese, werden entweder die Ursachen der Klimaerwärmung schlicht negiert oder nach dem Motto agiert: "Sollen doch erstmal die anderen etwas tun!" Deshalb glaube ich nicht, dass es nur "schwierig" wird, sondern bin absolut pessimistisch.

Am 08. Oktober 2018 um 14:51 von pkeszler

Haben Sie schon, so wie ich, Ihr Auto verkauft/verschrottet und den Führerschein abgegeben?

Alleingang! Sofort!

Man kann wirklich nur staunen und mit dem Kopf schütteln!

Das Einzige, was in Deutschland fehlt, ist ein modernes Verteilnetz und Speichertechnologien!

Das muss staatliche Hoheitsaufgabe sein und ist absolut kostengünstig im Vergleich zu Endlagern für Atomlobbyisten und die Folgen fossiler Umweltschäden!

Deutschland muss und kann hier spielend leicht Vorreiter und Weltmeister sein!

Kostengünstige Energie als Standortvorteil!

... wer behauptet, alternative Energiequellen wären teuer, ist nicht auf dem letzten Stand!

Definitiv geht es nur mit regenerativen Energien!

Der Energiehunger lässt sich nicht stillen!

Schon dieses Forum verschlingt mehr Serverenergie als eine 5-köpfige Familie!

Tagesschau de insgesamt vermutlich so viel wie eine gesamte Nachbarschaft oder Dorfgemeinschaft!

Wer meint, Fahrräder wären die Lösung, hat keine Ahnung über Energieverbräuche!

... es ist machbar - und Energie wird deutlich billiger!

aufwachen Leute!

Atom und Kohle sind Dinosaurier!

@ 17:03 von BigCologne

Mit 1,2 Mrd. € pro Jahr (!) könnten Sie Regenwälder erhalten oder Wälder wiederaufforsten, die weit mehr ausgleichen, als das, was durch die Verbrennung der Braunkohle in dieser Zeit an Schadstoffen in die Luft geblasen wird. Wobei Bäume dann nicht in 35 Jahren auf einmal mit der Photosynthese aufhören, sondern schön brav noch für Generationen weiter machen. Es kommt eben darauf an, unsere Wirtschaftskraft mit maximaler Effektivität für den Klimaschutz einzusetzen, nicht für klein-klein hier bei uns, wo ohnehin die "saubersten" Kohlekraftwerke stehen, sondern im richtig großen Stil weltweit.

@15:12 von Witzlos2016

Kann sich noch jemand an den Shitstorm erinnern, den der Vorschlag der Grünen, einen Veggietag einzurichten, ausgelöst hat?

Das war ja auch furchtbar ungeschickt vorgebracht. Alleine mit der blöden Wortneuschöpfung "Veggietag" bringt man die Leute auf die Palme. Man hätte einfach sagen sollen: Wir besinnen uns auf die alte Tradition des Fleischverzichts am Freitag und modernisieren die. Dann hätte schon mal die CDU nicht wirklich dagegen wettern können.

Die Grünen haben oft gute Ideen verbunden mit lausigem Marketing. Manchmal erreicht man mit Diplomatie mehr.

@17:03 von BigCologne

Ihre Rechnung läßt außer Acht, dass mittelbar noch viel viel mehr Menschen von der Braunkohle abhängen: Eine ganze Region und die RWE, die allein 60.000 Mitarbeiter hat. Essen würde obendrein Pleite gehen und viele Kommunen bekämen massive Probleme. Auch viele Industriebetriebe würden zusätzlich abwandern, da der Strom dann hier noch teuerer würde.

Nur mal so: Ganz abgesehen von den vielen Arbeitslosen, die das produziert. Man sollte eben nicht alles nur montetär sehen.

Meist ist es viel kompliezierte als man denkt. Das kleine Deutschland wird das Klima der Erde sicher nicht retten.

Nach der Warnung des Weltklimarats fordern deutsche Politiker schnelles Handeln.
Die üblichen "Weltretter" und die lokalen "Experten" fordern immer ... Bei uns in D muss zuerst gehandelt werden, das hilft dem globalen Klima ungemein.

Was hier u.a. bei der deutschen Industrie kaputt gemacht wird schadet dem Klima und der Umwelt. Produziert wird dann an anderer Stelle weit weniger klima- und umweltfreundlich.

Wer glaubt mit wetter-, tages-, und jahreszeitlich nicht bedarfsgerechter extrem teueren Energieerzeugung das Klima zu retten irrt gewaltig. Das wird im globalen Wettbewerb nichts!

In unseren Breiten scheint die Sonne gerade mal zu einem Drittel der Zeit und das höchst unterschiedlich. Der Sonnenstrom vom Augustsonntag nutzt nichts für die Weihnachtsgans. Bahn fahren, Kochen, Waschen, Arbeiten nur noch soweit die Sonne scheint und der Wind weht?
Inakzeptabel ist die zunehmende auch von Politikern geduldete Anarchie in D (RWE-Braunkohle). So geht der Rechtsstaat unter.

@Veit Stoss

"Wie wäre es, wenn wir auf mehr Menschen verzichten würden? Das wäre doch das Allerbeste."

Die Antwort darauf ist doch mittlerweile hinlänglich bekannt: Das funktioniert. Aber nur durch (relativ massive) Hebung des Lebensstandards in den armen Ländern.

re big cologne

"Können wir uns leider nicht leisten

einen effektiven Klimaschutz. Z.B. den sofortigen Braunkohleausstieg.
Das kann man ganz einfach berechnen:
Es gibt 20000 Arbeitsplätze im Braunkohleabbau und den zugehörigen Kraftwerken. Wenn ich diese Beschäftigten heute alle in den Ruhestand schicke aber weiterhin bezahle ..."

Sie rechnen da mit ziemlich absurden Vorgaben.

Erstens werden diese Arbeitsplätze nicht von jetzt auf gleich abgebaut, sondern über einen Zeitraum.

Zweitens werden diese Beschäftigten nicht bis zu ihrem Lebensende das gleiche Gehalt aus der Staatskasse beziehen. Sie werden sich, möglicherweise per Auffanggesellschaft, um andere Arbeitsplätze bemühen müssen.

@Orfee, 16:43

Eiskerne, die 9.000 Jahre und älter sind, werden uns keine Erkenntnisse aus der Vergangenheit liefern können zu einem Problem, das es in der Größenordnung erst seit vielleicht 200-300 Jahren gibt: es heißt Industrialisierung und damit verbunden das Verfeuern von Kohlenstoffen aus Kohle, Öl und Gas in Mengen, wie es das 1. vorher nie gab und 2. die Natur (min.) Tausende Jahre gebraucht hat, um diese Unmengen an Kohlenstoff zu sammeln, zu binden und in eben jene Rohstoffe zu verwandeln.

Und woher nehmen Sie eigentlich die Gewissheit, dass eine echt große Menge von ausgebildeten Fachleuten aus der Wissenschaft in ihren Erkenntnissen so völlig falsch liegen und Sie und wenige andere hingegen Recht haben? Haben Sie Belege? Sonst wäre das - Verzeihung! - eher anmaßend.

@DaHofer

"Ein effektiver Klimaschutz wird genau zu dem Zeitpunkt beginnen, an dem sich damit fettere Profite als mit Öl, Gas, Kohle Autos etc. erwirtschaften lassen."

Dann ist es aber leider zu spät. Und genau aus diesem Grund waren vorgestern 50.000 Menschen am Tagebau Hambach.

19:59 von DrBeyer

ich habe gar 98533 gezählt

@Bote_der_Wahrheit

"Um das Thema einmal rational und sachlich aufzugreifen, müssen erst einmal folgende Fragen in aller Klarheit beantwortet werden:"

Da irren Sie sich. Alle von Ihnen gestellten Fragen sind bereits hinlänglich beantwortet.
Und bevor Sie wieder einmal fragen, wer sie wann wodurch beantwortet hat: Bitte googeln Sie!
Und dann vor allem: Zweifel ist zwar gut, aber nicht unbedingt an Leuten, die Ahnung haben. Und das von manchen als Zweifel verkaufte Leugnen ist gar nicht gut!

re hugomauser

"Das kleine Deutschland wird das Klima der Erde sicher nicht retten."

Das kleine Deutschland soll ja auch nur einen angemessenen Beitrag leisten.

Aber anscheinend ist Ihnen das noch zuviel.

Lösungen

1. Verkehr
...autofreie Städte: dafür Verkehrssteuer von 3% und gratis öffentliche Verkehrsmittel
... Wasserstoffautos: billig in der Herstellung, dazu bekommt jeder ein Elektrolyse-System zur Wasserstoffherstellung für zuhause, betrieben durch Ökostrom.
2. CO2-Steuer: nur so kann der wahre Preis nachhaltig abgerufen werden. Es kann nicht sein, dass man für unter 500€ einen Transatlantikflug (Return!) bekommt.
3. Nur noch nachhaltige Landwirtschaft: ist teuer aber kein Mensch muss täglich Fleisch essen.
4. Grüne Städte: alles mit Gemüsebeeten fur jedermann zupflastern. Spart Transportwege.

@Hanno Kuhrt

"Ja berichtet doch mal Tatsachen-die letzte Warmzeit gab es vor 2500 Jahren, die Alpengletscher waren komplett verschwunden. Das Nordpolarmeer war von Mai bis Oktober eisfrei, und auf Grönland hatte das Inlandeis nur 30% vom heutigen Volumen.
Das sind Tatsachen"

Nein. Das ist einfach nur falsch. Wikipedia&Co. hilft Ihnen aber gerne weiter.

@ gman um 19.48 Uhr "Politiker - die falschen Klimaretter"

Stimme Ihnen voll zu. "Die üblichen "Weltretter" und lokalen "Experten" fordern immer ... .
Das Entwickeln energiesparender und technisch hochwertiger und nachhaltiger Produkte und Produktionsbedingungen ist Sache der Wirtschaft und der Wissenschaft.

Politiker können und sollen Rahmenbedingungen für sinnvolle Energiesparmaßnahmen und für technischen Fortschritt ermöglichen - zu mehr sind sie nicht in der Lage.

Ich würde mir mehr Förderung für Entwicklungsprojekte an den Hochschulen wünschen. Auch die Unterstützung regionaler Energiegewinnung wie z.B. in Treuenbrietzen-Feldheim wäre wünschenswert.

Stattdessen werden unsere PolitikerInnen fortlaufend von Lobbyisten der großen Energieunternehmen bearbeitet - kein Wunder, dass es nicht vorangeht.

Es ist nicht ausreichend, Grenzwerte festzusetzen und Dinge zu verbieten, man muss soviel Verstand haben, die Machbarkeit der Ziele einschätzen zu können. Wenn ich mir die Bildungsabschlüsse mancher PolitikerInnen ansehe ... deprimierend

@YinYangFish

"Und woher nehmen Sie eigentlich die Gewissheit? Haben Sie Belege? "

Selbstverständlich gibt es Beweise.
Einfach nach Eiskerne CO2 googeln und die Seite mit "10 Beweise für Unwirksamkeit der CO2" lesen.
Bild 5: CO2-Gehalt der Atmosphäre und Globaltemperatur der letzten 570 Millionen Jahre (nach Scotese). Der CO2-Gehalt erreichte mehrfach 4000-6000 ppm (heute mit 400 ppm nahe am Minimum)

Wo CO2 herkommt spielt keine Rolle. Seit Precambrian sehen sie CO2 Gehalt der Erde und es gibt keine Korrelation zu der globalen Erderwärmung. Sehr eindeutig ab der mesozoic.

CO2 Gehalt und Erdwärme entwickeln sich seit Millionen Jahren völlig unabhängig voneinander. Das sind Beweise und keine Behauptungen. Man hat diese Werte gemessen und nicht erfunden.

Zu 19:59 von DrBeyer -Die falsche Klimaretter-

@DaHofer
"Ein effektiver Klimaschutz wird genau zu dem Zeitpunkt beginnen, an dem sich damit fettere Profite als mit Öl, Gas, Kohle Autos etc. erwirtschaften lassen."
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Dann ist es aber leider zu spät. Und genau aus diesem Grund waren vorgestern 50.000 Menschen am Tagebau Hambach.

Falsch in jeder Hinsicht.
83.000.000 Menschen aus Deutschland haben nicht teilgenommen!

Deutschland wäre längst weiter mit den Zielen des Energiewirtschaftsgesetzes, auch was Umwelt und Klima betrifft, wenn es das EEG und diese destruktiven Leute und rechtswidrigen Besetzer nicht gäbe. Eine solche Anarchie kann es im Rechtsstaat nicht geben.

Eine sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche Versorgung... soll erreicht werden?!

Trotz weltweit einmaliger hoher dreistelliger Milliarden-Förderung und höchste ständig steigende Strompreise für die Verbraucher, sind wir von den Zielen insgesamt weiter entfernt als je zuvor.
Ein Bankrott auf der ganzen Linie!

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