Ihre Meinung zu: Kommentar: EU hat große Chance beim Klimaschutz vertan

10. Oktober 2018 - 17:34 Uhr

Das EU-Parlament hat die Zeichen der Zeit und die Botschaft des Weltklimarates begriffen - das Juncker-Team in Brüssel hingegen nicht, meint Ralph Sina. Eine kleine Chance könnte das Kompromissverfahren sein.

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Kommentare

Die Südkoreaner haben ihre Hausaufgaben gemacht

Eines ist sicher ein deutsches Auto
kommt mir nicht mehr in die Garage

Auch wenn die deutschen Hersteller schon massenhaft Brennstoffzellenmotoren
in Südkorea bestellen und sich diese in ihre Betrugskisten einbauen.

Das Auto soll also das Klima

Das Auto soll also das Klima retten? Aber Heizungen laufen munter weiter? Und das elektroauto mit seinen extrem schädlichen Batterien ist der heilsbringer?
Jööh. Ich glaubs nicht.

Klimakanzlerin...

Wer war das noch??? Mir ist der Name entfallen! Vielleicht kann mir ja jemand helfen?

"Sackgasse der automobilen Vergangenheit"

Ich bin immer wieder erstaunt, mit welch arroganter Selbstgerechtigkeit, Personen die inhaltlich NULL von einer Thematik verstehen, beim ÖR kommentieren.

Kaiser Wilhelm war, genauso wie heute die €kraten in ihrem Efenbeinturm auch ein Oberschlauer.
"Ich glaube an das Pferd, das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung", ließ er in sicherer Großmannssucht die Untertanen vom Thron herab wissen.

Für das journalistische Prekariat heißt die Sackgasse offenbar ÖR.
"Schreiben was ist", ist dort die journalistische Vergangenheit.

Filz ist ein wunderbares Polster

Die Automobilindustrie hat sich unter den bereitwillig gehaltenen Schutzschirm der Politik begeben - und Politiker lassen bei der Automobilindustrie ihre Reden absegnen.
Man wollte Arbeitsplätze sichern und ist dabei diese zu verspielen. Weil Politiker keine Ahnung von Technik haben - und Automobil-ingenieure keine Ahnung von Politik - hat man sich ausgebremst.
Wird schwer werden, in 3 Jahren das aufzuholen, was man in 23 Jahren versäumt hat.

Verzörgern und nochmals verzögern

Ja, eine Chance wurde wieder einmal vertan, wie schon vor 30 Jahren. Der Klimawandel und die damit vebundene Völkerwanderung von Süd nach Nord interessiert weder die Konzernbosse, noch die Investoren und schon gar nicht die EU-Kommission. USA ist da ganz ausgestiegen und die asiatischen Länder setzen einfach auf ihren Bevölkerungsüberschuß.
Alle nehmen in kauf, dass diese essentielle Frage, die wenn sie nicht schnell nachhaltig positiv beantwortet wird, in einem globalen Krieg um Lebensraum enden wird, den Europa nicht gewinnen kann und von der Landkarte fegen wird.
Die alten und reichen EU Damen und Herren denken sicher: Für die paar Jährchen, die wir hier noch haben, reicht es noch. Warum die Arbeit auf sich nehmen und etwas gegen den Widerstand der vielen Mamonanbeter durchsetzen?
So schließt man Kompromisse, die keinem dieser Klientel weh tun und lässt den Karren laufen; denn es ist ein Naturgesetz, dass Menschen selbst durch totale Katastrophen die alle treffen, nur wenig lernen.

18:06 von Ludek

das soll eine gelernte Physikerin aus der DDR gewesen sein. die hat aber zum wohle ihres untergebenen wulff die europäischen gesetze (VW-Gesetz) unterlaufen. dadurch wurde die ehemalige klimakanzlerin erstmals erpressbar

Kommentar:EU hat große Chance beim Klimaschutz vertan...

So ist es.Durchgesetzt haben sich die deutschen Autolobbyisten.Gegen die anderen EU-Länder,selbst bürgerliche Regierungen wollten da bessere Co2-Reduktionen als die Bundesrepublik.Sie sind da weitsichtiger als deutsche Autofirmen und die Ko-Management Gewerkschaften.
Also ist die Frage berechtigt,wer denn die EU als Selbstbedienungsladen betrachtet ?

@ Karl Klammer 17:43

Am 10. Oktober 2018
Auf Kommentar antworten
>Auch wenn die deutschen Hersteller schon massenhaft Brennstoffzellenmotoren
in Südkorea bestellen und sich diese in ihre Betrugskisten einbauen.<
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Klingt interessant. Aber was haben Brennstoffzellen mit den "Betrugskisten" zu tun? Mit Brennstoffzellen-Motoren wäre doch alles in Ordnung - Betrug nicht nötig.
Gibt es Brennstoffzellen-Autos deutscher Produktion?

31 Jahre und der Rest von diesem

Nur noch mal zur Erinnerung und zur Mahnung an die interessierten Leser hier:

Im IPCC Bericht ist die Einhaltung der "unter 2 C° Grenze" nur zu erreichen, wenn bis 2050 der CO2 Ausstoss bei 0 liegt, in Worten Null!

Das sind genau noch 31 Jahre und der Rest von diesem.

In realita steuern wir auf mehr als 3 C° oder auch 4° zu. Auch wenn ich diese Woche den Eindruck gewonnen habe, dass einige mehr wach geworden sind, daran glauben, dass jetzt entschieden gehandelt wird, kann ich noch immer nicht.

Niccolo

Wir haben diese kranken Argumente satt bis oben hin

Ach ja die ewigen Arbeitsplätze!
Hat sich Handel und Industrie jemals gescheut, Arbeitsplätze abzubauen, wenn ein Investor, die Böres oder eine sonstige Überlegungen der Gewinnmaximierung es wollte?
Hat der Staat nicht das Gleiche in seinem Aufgabenbereich (Bahn/Post etc.) gemacht?
Das war und ist alles in Ordnung?
Wohl kaum!
Doch wehe es soll eine Entscheidung in Richtung Zukunft von globaler Tragweite getroffen werden, dann ist ein völlig in den raum gestellter Arbeitsplatzabbau Teufelswerk!
Beim Menschen handelt es sich nicht um ein vernunftbegabtes Wesen. Er ist eher verstandbegabt, und dieser Verstand sagt ihm: Geld und Vermögen vor Klimaschutz! Lebe jetzt, denn morgen bist tot. Nach Dir die Sintflut! Was kümmert's Dich, was nach Dir kommt. Nutze die Zeit, die Dir bleibt für jetzt!
Ja und genau so wirtschaften wir! Ausbeutung, Gewalt und Sklaventum sind die Markenzeichen des Menschen. Und in diesen Spiel sind Politiker nur die Marionetten an den Fäden derer, die sie sponsern.

Industriekonform

Wenn Lobbyisten der Industrie in Brüssel mit an den Gesetzestexten schreiben, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Gesetze Industriekonform sind. Die EU hat dem Klimaschutz mal wieder einen Bärendienst erwiesen.

Wann kommt endlich die CO2-Abgabe?

Eine solche Abgabe würde automatisch den Anreiz verstärken, klimafreundliche Produkte zu schaffen. Wenn die Autobauer dann merken, daß ihre SUV´s und andere "CO2-Boliden" zum Ladenhüter werden, kommen sie möglicherweise auf die Idee, mal was neues zu versuchen.

Ach ja, zum Thema "das kostet doch nur Arbeitsplätze": Wenn die deutschen Autobauer den Wandel verschlafen und Deutschland massenweise Autos mit geringem CO2-Ausstoß importiert, ***dann*** wird das Arbeitsplätze kosten, aber dann ganz extrem!

Nebenbei: Das 3-Liter-Auto hatten wir vor fast 20 Jahren schon...

Luftverkehr

Vielleicht könnte man sich ja mal entschliessen auch den Luftverkehr mit in die Rettung der Erde oder zumindest unseres Klimas mit einzubeziehen. Da gäbs ungeheuer viel CO2 einzusparen. Aber dieses CO2 wird ja sogar noch subventioniert.

Position des Journalismus..?

Nein, werter Herr Ralph Sina ... weder der Weltklimarat noch die EU-Kommission mit J.C. Juncker haben begriffen, daß die Bevölkerungen in der EU - auch und insbesondere in DE - die irrsinnig unrealistischen Forderungen irgendwelcher Klimaideologen einfach nicht mehr mittragen wollen... und zwar ganz schlicht wegen finanzieller Überlastung aller Normalbürger.
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Die nämlich sehr genau realisieren, daß die wirklich großen Umweltverschmutzer aus Industrie und Luftfahrt und Schiffahrt völlig ungeschoren gelassen werden (Stichwort Arbeitsplätze), während alle quasi überwiegend wehrlosen Normalbürger (wie Lämmer auf der Schlachtbank) zur Kasse gebeten werden sollen...
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Frage am Rande: Auf welcher Seite steht der Journalismus..?

@DLGPDMKR

Noch so ein Kommentator, der meint, die öfftl. rechtlichen Schreiber zu verunglimpfen.
Sie bringen es doch selbst auf dem Silbertablett, der Kaiser hielt nichts von den neuen Technologien und ist damit Baden gegangen. Welchseln Sie für den Kaiser die deutsche Automobilindustrie ein, dann haben Sie die richtige Antwort.

China ist bei der E-Fahrzeugzulassungen wesentlich weiter als D

China ist bei der E-Fahrzeugzulassungen wesentlich weiter als D.
Kein Wunder das wir im Wirtschaftswachstum demnächst zurückschrauben müssen, wenn die Innovation verschlafen wird.
Wir waren im Umweltschutz mal Vorreiter, oder doch nicht?

@18:01 von Superschlau

>> Das Auto soll also das Klima retten? Aber Heizungen laufen munter weiter? Und das Elektroauto mit seinen extrem schädlichen Batterien ist der heilsbringer?
Jööh. Ich glaubs nicht. <<
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Und dabei wird es gerade jetzt zum Herbst und Winter noch viel "lustiger"... Frühe Dunkelheit erhöht den Strom-Grundlastverbrauch für Licht, Heizungen in Einzel- u. Stadthäusern verbrauchen mehr Strom für die Heizanlagen (auch Öl- u. Gasheizanlagen benötigen Strom), und hinzu kommen die neuerdings sehr vielen "Individualkamine" in Häusern mit zusätzlichen Holzkaminen = Pelletbefeuerung (sehr gemütlich ... aber wahre Dreckschleudern insbesondere innerstädtisch wie bspw, im Stuttgarter Talkessel...). Und morgens werden dort am Neckartor - ungeachtet auch von den Bauarbeiten zu S-21 und entspr. Verkehrsstaus - die Abgaswerte gemessen...
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Wer das nicht allmählich als Irrsinn empfindet, kann nur thumber BILD-Leser sein...

Sind wir nicht alle Schuld?

Ein weiterer kleiner Schritt in Richtung Abgrund. Allerdings ist es mir etwas zu einseitig nur auf Politiker und Lobbyverbände zu schimpfen, schließlich sind von uns "normalen" Bürgern auch die wenigsten bereit ihre "Komfortzone" auch nur geringfügig zu verlassen um die Umwelt etwas weniger zu schädigen. Wer ist schon bereit für Strom, Autos oder was auch immer mehr zu bezahlen, "nur" um die Umwelt zu schonen ohne einen direkt spürbaren positiven Effekt? Leider nicht allzu viele, da schließe ich mich selbst nicht aus (klar, bei vielen ist es auch eine Frage des finanziellen könnens und nicht des wollens). Oder wer würde jetzt freiwillig auf seinen Job in der Autoindustrie verzichten (und ggf. Harz IV in Kauf nehmen), damit für zukünftige Generation der Planet nicht komplett abgefu...t ist?
Es ist leicht auf "die da oben" zu zeigen, aber wir alle (fast alle) sind mitschuld an der Misere die kommen wird und mal Hand aufs Herz, wer würde es großartig anders machen wenn er "oben" wäre

So ein Unsinn, langsam ist mal gut

E-Autos sind noch lange nicht soweit. Und Verbrenner will man auch keine, Braunkohle auch nicht, wo soll die Reise hingehen in die Deindustrialisierung, alle rabeiten beim Staat oder sitzen im Hambacher Forst in Baumhäusern? Ein Brennstoffzellenauto z.B. kostet zwischen 60 und 70000€, die Batterieautos auch, bieten aber beide noch nicht die Reichweite.
Und vor einem Jahr war ja unerklärbar, das die Temperaturasteigerung stagnierte, obwohl das CO2 angestiegen ist, dafür hätte ich mal eine seriöse Erklärung, wenn doch das Wunder Klimagas CO2 an allem Schuld sein soll?
Und wieso heißt es denn Spurengas und im Labor mit viel höheren Konzentrationen kann der Klimaeffekt nicht nachgestellt werden?
Tagesschau, da würde ich doch mal eine wissenschaftliche Analyse und Reportage erwarten ohne Geschwafel und Pseudowissenschaft, Stcihwort Thermodynamik-Gesetze von Gasen. Und der Weltklimarat schreibt in seinem Bericht etwas von 300 Annahmen zu seinen Klimamodellen, man könnte auch Raten sagen.

PS starke Firmenwagen

die fälschlicherweise den Status des privaten Nutzers betonen (sollen) senken via Abschreibung die Steuerlast der Firma. Andernfalls wäre niemand so verrückt sich solche Schachteln ans Bein zu binden. Es wäre ein leichtes dererlei Umtriebe abzustellen.

"Klimakanzlerin...Wer war das

"Klimakanzlerin...Wer war das noch??? Mir ist der Name entfallen! Vielleicht kann mir ja jemand helfen?"
Das ist doch schon lange her. Und da stand die Autoindustrie der Klimakanzlerin noch nicht so hoch im Kurs. Heute bremst Deutschland den Umweltschutz aus:
„Dass es so gekommen ist, dafür machen nicht wenige erneut die deutsche
Kanzlerin verantwortlich, die vor allem auf der Bremse gestanden habe.“
Bereits jetzt ist Rechtslage, dass alle Neuwagen eines Herstellers ab 2021 im Schnitt nur noch 95 Gramm klimaschädliches Kohlendioxid pro gefahrenen Kilometer ausstoßen dürfen. Aber unsere Kanzlerin hat die Umweltwerte schon seit einigen Jahren zu Gunsten der deutschen Autohersteller verändert. Dafür muss sie nun die Konsequenzen tragen.

Und dann..?

Zitat: >>"Wer es mit Europas erfolgreichster Autoindustrie und ihren Arbeitsplätzen wirklich ernst meint, der muss sie in die Zukunft katapultieren und neue Anreize geben. Eine CO2-Reduktion von 40 Prozent, wie sie das europäische Parlament mehrheitlich befürwortet, ist das richtige und überfällige Signal. Das EU-Parlament in Straßburg hat die Zeichen der Zeit und die Botschaft des Weltklimarates begriffen. Nicht hingegen das Juncker-Team in Brüssel..."<<
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Werter Herr Sina, Ihre Meinung in Ihrem Kommentar sei Ihnen unbenommen... aber es ist eben nur Ihre Meinung zum komplexen Thema. Einen Siegeszug zB. von TESLA in den USA zu Lasten von MERCEDES sehe ich längst nicht.
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Unbestreitbar aber wird E-Mobilität die Zukunft in Großstädten sein, einfach zugunsten der Luftverbesserung. Daß dies aber anderorts (Energiegewinnung- = Bereitstellung sowie Produktion von E-Mobilen + Batterien) zu anderweitigen Problemen führt, kann man derzeit noch verdrängen, wird aber kommen... Und dann..?

"...als Kanzleramtsgehilfe und als Erfüllungsgehilfe..."

So ist es. Denn die Zeichen sind ja nicht plötzlich aufgetaucht, sondern waren seit Jahrzehnten offensichtlich. Ein Weiter-So war somit ein sturer Quasi-Suizid, der von der dt. Regierung mitgetragen wird.
Wenn man bedenkt, dass die Klimaerwärmung der schlimmste aktuelle Faktor ist, der alle bedroht, sollten sich die Verantwortlichen nicht mehr so verkaufen dürfen, als wären sie Umweltengel.
Leider sind die Images gebacken und zerbrechen nicht so leicht. Schade, denn ansonsten wäre der Druck auch in D. selbst höher auf die Politik!

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