Ihre Meinung zu: Kritik an AfD-Meldeportalen: "Ein Mittel von Diktaturen"

11. Oktober 2018 - 10:51 Uhr

Schüler sollen Lehrer melden, die sich politisch äußern - so will es die AfD. Immer mehr Politiker und Verbände gehen deshalb auf die Barrikaden. Es ist von organisierter Denunziation und NS-Methoden die Rede.

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Kommentare

Denunziation ?

Seltsam. Wann immer es sonst darum geht, daß diejenigen, welche Fehlverhalten beobachten, dies nicht kommentarlos hinnehmen, wird es Zivilcourage genannt.

Man darf sich wundern

Unglaublich...staatlich angeordnete Denunziation...ich dachte wir hätten die Zeiten der DDR und des Nationalsozialismus lange überwunden.

Warum die Aufregung?

Wurden nicht schon Lehrkräfte vom Dienst freigestellt, weil sie offen mit der AfD sympathisierten? Ich kann mich nicht erinnern, dass sich irgendjemand daran gestört hätte.

Bewertungsportale lassen sich nur mit einer Internetzensur verhindern. Die würde die Sache aber nur verschlimmern. Insofern ist es wohl das beste, diese provokativen Vorschläge der AfD einfach zu ignorieren, statt diese öffentlich zu verbreiten.

Will die AfD etwa SED/Stasi-

Will die AfD etwa SED/Stasi- Methoden wieder einführen ?

Verbot - schwierig - Leherer sollen prüfen lassen ..

"Ein Verbot der Internet-Meldeportale sieht Holter als rechtlich schwer durchsetzbar an. Allerdings würden die Bundesländer juristische Schritte prüfen. Betroffenen Lehrern empfahl er, sich an das zuständige Ministerium zu wenden, um klären zu lassen, ob Persönlichkeitsrechte verletzt worden seien. "Dann muss man dagegen anwaltlich vorgehen." "

Daraus lese ich nur wieder, ja alles nicht so toll, aber man kann ja nichts machen und wenn, dann macht es doch selbst.
Und wieder waschen die Politiker ihre Hände in Unschuld ... gekreuzigt wird ja der andere ...

Lernt Ihre Politiker nicht aus der Geschichte - seit ihr zu .... dazu zu erkennen, was da abgeht?

Kluge Menschen wissen: Wer nicht aus der Geschichte lernt, kann die Zukunft nicht gestalten - ich sprach von klugen Menschen!

Zeigt endlich diesen AfD´lern, Pegida-Klakeuren und Demokratiezerstörern Grenzen auf. Erlasst entsprechende Gesetze solange Verfassungstreue noch die Mehrheiten in den Parlamenten haben - das ist eure Pflicht!

Denunziation

... ist tatsächlich ein Merkmal von Diktaturen. In unsere Gesellschaft passt das nicht und die Gedanken der AfD auch nicht.

Denunziation

Lehrer sind angehalten, ihre Schüler zum kritischen Denken anzuregen. Da kommen sie vom Lehrplan schon nicht um die politische Rede, NS-Propaganda, Hetze und Rassismus herum. Gerade die Äußerungen aus der AfD bieten da viel Angriffsfläche. Mit diesen Plattformen wird nur wieder einmal deutlich, dass die AfD nicht verstanden hat, dass Kritik und Kritikfähigkeit (die wir ja auch von Schülern erwarten) eine der fundamentalen Säulen der Demokratie sind. Bei NS-Verharmlosung und Holocaustleugnung, rassistischer Hetze usw. wird sich selbstverständlich bei jedem Demokraten Kritik einstellen. Schule befördert diese kritische Haltung und das ist auch richtig so. Genau diese kritische Haltung kann man nicht verbieten oder bedrohen. Das macht den Unterschied von Diktatur und Demokratie aus.

Was ein Aufschrei, aber das...

...seit Jahren Linkes und Grünes Gedankengut in den Klassenräumen verbreitet wird scheint egal zu sein!?
Die AfD reagiert auf Aussagen vieler Schüler, das selbst in Geschichts und Politik fernen Fächern, die AfD ständig denunziert wird ohne Fakten aber mit Fake News, um somit eine negatives Unterbewusstsein und Umfeld zu erzeugen, bei den zukünftigen Wählern.

AfD Ohje

Die AfD lässt auch keine blödsinnige Idee aus, so scheint's. Selbst wenn das Anliegen, für parteipolitisch neutrale Schulen und parteipolitisch neutralen Unterricht zu sorgen, verständlich ist - mit sowas tun sie sich doch keinen Gefallen.
Blödsinnig ist allerdings auch das Gefasel von "Demokratie", die hier in Gefahr sein soll. Als ob Lehrer irgendwie gewählt wären.

Kontroversitätsgebot?

Was im Artikel erzählt wird von Kontroversität durch Lehrer ist völlig unsinnig. Lehrer sollten ihre politische Meinung gar nicht kund tun. Meine Schulzeit ist noch nicht so lange her. Die besten Lehrer waren die, die neutral waren und ihre politische Meinung nicht rumposaunt haben. Die die nicht neutral geblieben sind waren eine einzige Katastrophe und meist nicht zu Diskussionen fähig, oft hatte man das Gefühl das nach Meinung Noten gegeben werden, nicht nach Leistung. Von der Sozialkundelehrerin aus dem Westen die im Osten im Unterricht quasi alle DDR Bürger die nicht im Stasiknast saßen als Komplizen der SED und Stasi darstellte, über die grüne Englischlehrerin, die sich als Lehrerin im Unterricht über das Patriarchat auslies.

Mit Schrecken erinnere ich mich an die politischen Aktionstage, wo alle versucht haben in die paar Kurse ohne DDR und NS rein zu kommen, weil die Projektkräfte eben keine kontroverse Diskussion wollten, sondern nur Parolen jugendgerecht verbreiteten.

Bitte melde dich!

Es gibt doch so viele zu melden :
Stalin, hitler, Polpot, Kim Jong Un, Bernd Hoecke, diesen Gauleiter äh gauland, alle Lehrer in der afd, Donald Trumpf,
Ach könnt die Liste von Leuten die politische Äusserungen lassen sollten ewig weiterführen.

Helft mit. Macht die Listen endlos sinnlos.

Vielleicht ist es gut,

wenn die AfD immer mehr den inneren Nazi raushängen lässt.

Es könnte einigen von ihren Wählern die Augen öffnen.

unterrepräsentiert

Ich denke, es liegt schlicht und einfach daran, dass (ähnlich wie im öffentlichen Rundfunk) in der Lehrerschaft AfD-Wähler unterrepräsentiert sind.
Schon zu meiner Schulzeit haben Lehrer mit ihrer teilweise recht extremen politischen Gesinnung nicht hinterm Berg gehalten. Es hat sich niemand beschwert, weil die meisten Schüler nicht kapiert haben dürften, dass diese Art der Einflussnahme in einer Demokratie eigentlich nicht in Ordnung ist.

Bewährte Mittel

Denunziationen, Gleichschaltung, Diskriminierung, Gewalt sind bewährte (bewehrte) Mittel... Zwar nicht unbedingt in einer Demokratie doch in einer Zusammenlebensform, in der sich Menschen wohlfühlen können, die wenig Selbstwert haben und sich kompensatorisch so über andere stellen können. Letztendlich führt dieses Verhalten immer in eine Katastrophe. Jedoch spüren das die Initiatoren ganz anders, da ja die anderen immen Schuld sind.

Die AfD wird es trotzdem tun...

...und die Demokratie hat dafür auch eine Antwort: Die Justiz!
Wenn über dieses Portal denunziert wird, muss der Rechtsstaat die Betreiber, sowie die handelnden Personen bestrafen und zwar hart. Nicht jammern sondern dagegen halten!

Es ist von organisierter Denunziation und

NS-Methoden die Rede.

Das ist jetzt aber richtig gemein. Nur weil die Partei wissen will, wer gegen sie agiert, wer freiheitliche Demokratie stützt. Das ist nicht gut für die AFD, da würde ich mich auch wehren. Die AFD ist sich auch nicht zu schade, die Wohn- bzw. Firmenorte von Machern, die die AFD zum Satireobjekt stilisierten, zu veröffentlichen. Die Menschen sollen Angst haben, die AFD zu kritisieren, und es lassen.

Ist auch schlimm für die AFD, schon wochenlang wieder keine Straftat eines Asylbewerbers, die man dann wiederum wochenlang wie die berühmte Sau durchs Dorf treiben kann. Da muß man dann auf andere Art und Weise die reine Weste bewahren.

Denutiation

bin mal gespannt, wie all die "Freunde der AfD" das hier bagatellisieren oder rechtfertigen werden

Afd will politisch Äußerungen

Afd will politisch Äußerungen melden lasse???

Ja?

An WEN denn?

An den SS-Sturmtrupp?

Wann wird dieser Krampf eigentlich verboten?

Bevor diese "Partei" einen Strumtrupp gründet oder danach?

Wie politisch neutral Schulen

Wie politisch neutral Schulen sind – sein dürfen, sieht man schon am Terminus „Willkommensklassen“. Nicht „Grundkurse“, nicht „Vorbereitungslehrgänge“, nicht einmal wie sonst üblich, ein verwaltungstechnisches Wortungetüm a la „grundlagenbildender Workshop zur Sicherstellung einer allgemeinen Beschulungsreife im deutschen Bildungssystem“. Nein, „Willkommensklassen“ – obwohl weder jeder Teilnehmer dieser Klassen hier willkommen ist (sonst gäbe es keine Asylverfahren, und schon gar keine, die mit einer Ablehnung enden), noch, dass diese Teilnehmer hier jedem willkommen wären.

Konzertierte Aktion

Für Lehrer dürfte das kein großes Problem sein. Eine konzertierten Aktion engagierter Lehrer in der sie sich im Unterricht so lange kritisch mit der AfD und deren Portal auseinandersetzen, bis sie selber dort erscheinen. Ratzfatz wäre dieser AfD-Spuk vorbei wenn sie merken, daß sie sich mit der Flut der Ablehnung selber an den Pranger stellen.

Schlimmer ist es für die denunzierenden Schüler wenn sie anonym über ihre Lehrer herziehen können. Zu welchem miesen Fehlverhalten sie durch die AfD angehalten werden beschreibt wessen Geistes Kind diese Partei ist. Es geht ihr keineswegs um die Schüler und deren Wohlergehen sondern nur um miese Stimmungsmache auf deren Kosten.

Wenn man keine schlechte

Wenn man keine schlechte nachrede will, sollte man einfach ein guter neutraler Lehrer sein. Oder er trifft auf kadetten wie mich. Ich habe immer kontra gegeben, wenn lehrer missionieren wollten. Und grün war damals todchick. Auch hatten wir noch lehrer von vorgestern. Ich hatte da immer schlechte noten. Aber ich habe gewiss nicht klein beigegeben.
Also liebe lehrer. Kein politisches tamtam im Unterricht. Dann kann euch das Portal und das schulhofgerede egal sein.

Meldungen?

Was geschieht mit den Meldungen?
Werden die dann an den Verfassungsschutz weitergeleitet?
Oder macht die AfD direkt Anzeigen?
Oder werden die Erkenntnisse aufbewahrt, bis die AfD mal an der ...?

UND:
Was geschieht, wenn rechtsradikale Äußerungen von Lehrern gemeldet werden?
Fallen die dann unter den Tisch?

Ach, ich vergaß: rechtsradikale Äußerungen gibt es ja gar nicht, allenfalls mal eine Meinung eines 'besorgten Bürger', die man wohl noch sagen darf ...

@StöRschwall - 11:26

"Sie möchte ja auch Juden in der Partei organisieren!"
Was Sie da schreiben, ist, wie üblich, Unsinn.
Nicht die AfD möchte Juden in der Partei organisieren.
Die jüdischen Mitglieder der AfD möchten sich organisieren. Ein klitzekleiner himmelweiter Unterschied.

Was für eine Idee

Mal abgesehen von der grundsätzlichen Verwerflichkeit eines öffentlichen Prangers stellt sich dabei natürlich auch ein ganz praktisches Problem. Das "stille-Post-Prinzip".
Ein Lehrer sagt z.B. im Unterricht, die AfD würde die Migrationspolitik kritisch bewerten. Das wäre sicher nicht falsch. Das Kind erzählt zu Hause, der Lehrer hätte gesagt die AfD sei ausländerfeindlich.
Möglicherweise wurde in der Stunde zwar "AfD-Bashing" betrieben, aber nicht vom Lehrer, sondern von "linken Schüler". Das geht in der Erinnerung dann schon mal durcheinander.
Der Lehrer hat keine Möglichkeit das Gegenteil zu beweisen.
Man kennt das Problem solcher Bewertungsportale auch von Hotel- oder Arztbewertungsseiten. Jeder, der aus irgendeinem Grund sauer ist, kann dem Lehrer "eine reinwürgen".
Mich würde mal interessieren, wie die AfD über solche Portale denken würden, wenn die Linke sie einrichten würde.

11:18 von Jon Schnee

>>Was ein Aufschrei, aber das...
...seit Jahren Linkes und Grünes Gedankengut in den Klassenräumen verbreitet wird scheint egal zu sein!?<<

Und was ist mit dem rechten Gedankengut, das immer noch in den Klassenräumen verbreitet wird?
Ist wohl nicht so tragisch.

@StöRschall

Zitat: "Afd will politisch Äußerungen melden lasse???

Ja?

An WEN denn?

An den SS-Sturmtrupp?

Wann wird dieser Krampf eigentlich verboten?

Bevor diese "Partei" einen Strumtrupp gründet oder danach?"

Den muß sie nicht mehr gründen, den hat sie längst. Schon vergessen, mit wem Höcke in Chemnitz Seite an Seite marschierte?

Lasst euch durch euer

Lasst euch durch euer unkontrolliertes afd bashing doch nicht aus der ruhe bringen. Das soll doch nur von eigenen fehlleistungen ablenken. Und genau diese Hysterie beabsichtigt die afd. Wieso geht ihr denen so auf den leim?

Rechtliche Bewertung

Ich frage mich, wieso nicht spätestens jetzt eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz erfolgen kann? Denn eine Aufforderung, die eindeutig einer Denunziation gleich kommt, ist in unserer freiheitlichen Grundordnung nicht hinnehmbar.

Jeder Schüler hat die Möglichkeit, sich bei der Schulleitung zu beschweren. Und wenn das nicht hilft, ist immer noch die Schulaufsichtsbehörde da! Diese beiden Organe zu übergehen und direkt auf eine privatrechtlich geführte Meldeseite im Internet zu verweisen, ist nicht nur datenschutzrechtlich fragwürdig, sie stellt auch die dafür notwendigen Behörden und deren Autorität in Frage! Die AfD ist kein Schutzorgan des Staates. Sie ist auch in keiner Weise befugt, rechtliche Würdigungen über Vorgänge jedlicher Art in Deutschland vorzunehmen. Mit ihrem Portal suggeriert diese Partei jedoch genau das! Und damit ist hier dringend Handlungsbedarf seitens der Verfassungsorgane notwendig!

@Weltbürger2015

"Ach, ich vergaß: rechtsradikale Äußerungen gibt es ja gar nicht, allenfalls mal eine Meinung eines 'besorgten Bürger', die man wohl noch sagen darf ..."

Vollkommen richtig! Aber der besorgte Bürger darf ja nichts äußern, wegen der linksgrün-extremen systemischen Meinungsüberwachung durch Merkel, Mainstreammedien, Antifa & co! Aber da wird nichts getan, selbst an den Schulen und in den Kindergärten geht es schon los! (Ironie aus)

Manchmal wünschte ich mir die AfD bekäme einen bundesweiten Regierungsauftrag, diese weltfremden Opportunisten würden sich realpolitisch so wunderbar schnell selbst zerlegen, das Problem ist nur, das die rechtsradikalen Kräfte aller Länder heutzutage jedes Scheitern und jeden Missgriff populistisch den sie hörigen Horden sogar noch als Erfolg verkaufen können.

12:36 von Totengräber

da man ohnehin nur hetzen will
kommt es auf den "klitzekleiner himmelweiter Unterschied." nicht an

Jon Schnee 11:18

*Was ein Aufschrei, aber das seit Jahren Linkes und Grünes Gedankengut in den Klassenräumen verbreitet wird scheint egal zu sein!?*

Mehr so eine gefühlte Wahrnehmung, oder gibt's da Beispiele? Lesen Sie bitte den Erlass Arbeit in der Grundschule / Oberschule etc Ihres Bundeslandes - da sehen Sie viel, zu dem Lehrkräfte neben der Wissensvermittlung angehalten sind.
Ich vermute aber, dass Ihnen vieles nicht schmecken wird...

wenn AFD-Miglieder...

in der Arbeitswelt Probleme bekommen ist das in Ordnung...wenn das gemeldet wird nicht...WAS für eine Demokratie...oder ist das einfach nur die Angst der etablierten Parteien...

Politische Indoktrination

Politische Indoktrination gleich welcher coleur gehört nicht in die Schulen. Ich verstehe, daß es nicht leicht ist, in Geschichte, Philo, Deutsch, Geo etc eine ausgewogene Lehre abzuliefern, wenn man selbst eine ausgeprägte ideologische Grundhaltung hat- wer hat die nicht. Es darf trotzdem keinen tendenziösen Unterricht geben. Übrigens auch keinen tendenziösen Journalismus, oder man verzichtet auf öffentliche Mittel. Die gegenwärtige Praxis im ÖR ist m.E. inakzeptabel. Zugelassene Parteien, die im öffentlichen Dienst Ungleichgewichte feststellen, müssen solche Tendenzen monieren dürfen. Ich persönlich möchte nie wieder ideologische Indoktrination a la DDR. Es ging ja auch gründlich schief, trotz der Übermacht, weil einfach zu viele Widersprüche zur Lebenswirklichkeit bestanden.
Die politische Meinung des Lehrers gehört nicht vor Schüler, die kaum Widerworte wagen können. Die Familien können dann zusehen, wie sie am Eßtisch damit fertig werden.

Jon Schnee

Zitat: "...seit Jahren Linkes und Grünes Gedankengut in den Klassenräumen verbreitet wird scheint egal zu sein!?
Die AfD reagiert auf Aussagen vieler Schüler, das selbst in Geschichts und Politik fernen Fächern, die AfD ständig denunziert wird ohne Fakten aber mit Fake News, um somit eine negatives Unterbewusstsein und Umfeld zu erzeugen, bei den zukünftigen Wählern."

Die arme AfD, wird ständig denunziert, so gar in Mathematik. Mir kommen gleich die Tränen.
Könnten Sie wenigstens mal konkreter werden, statt nebulös rum zu lamentieren? Mit welchen Fake News wird die arme AfD denunziert? Und das negative Unterbewußtsein, was die AfD betrifft, sorgt die Partei schon selber, das muß niemand erzeugen.

@dr.bashir - 12:38

"Ein Lehrer sagt z.B. im Unterricht, die AfD würde die Migrationspolitik kritisch bewerten. Das wäre sicher nicht falsch. Das Kind erzählt zu Hause, der Lehrer hätte gesagt die AfD sei ausländerfeindlich."
Und dann gibt es die Grenzfälle, wo der Lehrer zwar ersteres gesagt hat, aber mit dem Unterrichtsgespräch das Zweite "herausarbeiten" wollte.

@Jon Schnee um 11:18

... nur das die Linken und/oder die Grünen Verfassungskonform sind, was bei der AfD und deren Anhängern doch arg zu hinterfragen ist.
Und selbst wenn dies so wäre, rechtfertigt das diese Methoden aus einer Zeit, die niemand mehr will, weder die Zeit der Nazi-Diktatur noch die der DDR - oder?

Jo - da haben wir ja das

Jo - da haben wir ja das Denunziantentum aus dem Roman "1984" perfekt kopiert...

..auch da wurden Kinder aufgerufen ihre Eltern, Lehrer usw. bei "abweichender" Meinung anzuzeigen.

Die AfD entpuppt sich immer mehr als geistige Erben der NSDAP.
Die Schläger analog der SA haben sie ja auch schon.

Zitat:
"Möglicherweise wurde in der Stunde zwar "AfD-Bashing" betrieben, aber nicht vom Lehrer, sondern von "linken Schüler". Das geht in der Erinnerung dann schon mal durcheinander."
Also nicht in dem Fall - denn hier hat der Schüler voll erkannt das die AfD ein Sammelbecken von Rassisten und Menschenfeinden übelster Sorte ist!

Zitat:
"Also liebe lehrer. Kein politisches tamtam im Unterricht. Dann kann euch das Portal und das schulhofgerede egal sein."
Also immer schön Anpassen und niemals dem Nazi-Blockwart widersprechen sonst droht die "Schutzhaft"
*sarkasmus*

@ganzneu

>>> ... bin mal gespannt, wie all die "Freunde der AfD" das hier bagatellisieren oder rechtfertigen werden ... <<<
.
Was heißt hier bagatellisieren?
Es scheint der einzige Weg zu sein, dass unsere Kinder neutral unterrichtet werden, wie es sich gehört, und nicht schon frühzeitig auf einen verfehlten politischen Kurs eingeschworen werden.

@Seacow

Zitat: "ch denke, es liegt schlicht und einfach daran, dass (ähnlich wie im öffentlichen Rundfunk) in der Lehrerschaft AfD-Wähler unterrepräsentiert sind.
Schon zu meiner Schulzeit haben Lehrer mit ihrer teilweise recht extremen politischen Gesinnung nicht hinterm Berg gehalten. Es hat sich niemand beschwert, weil die meisten Schüler nicht kapiert haben dürften, dass diese Art der Einflussnahme in einer Demokratie eigentlich nicht in Ordnung ist."

Darf ich das so verstehen, daß Sie jetzt im öffentlichen Rundfunk und Schulen Quotenregelungen für Parteizugehörigkeit befürworten?
Ich weiß ja nicht, wie das bei Ihnen in der Schule war, mag sein, daß Lehrer ihre politische Gesinnung verbreiteten, das läßt aber eine Verallgemeinerung überhaupt nicht zu. Da, wo ich zur Schule ging, war das jedenfalls nicht der Fall.

Das mit diesem Meldeportal...

...keine Diktatur eintreten, sondern vielmehr die Meinungsvielfalt gestärkt werden soll, will offensichtlich keiner sehen:

Klar , kommt ja von der AfD, die per se nur Böses beabsichtigt. Demgegenüber führen uns CDU und SPD nebst Grünen und allen anderen etablierten Parteien geradewegs ins gelobte Land.

Es geht einfach um die Tatsache, dass bereits in den Schulen die vorgefasste Auffassung der Lehrkörper bspw. an Heranwachsende quasi übertragen wird, die sich in der Regel stark bis vollständig an den Inhalten der Mainstream-Medien orientieren. Und wer deren Art der Berichterstattung bereits als mitunter missbräuchlich erkannt hat, der kann de facto nicht gegen ein solches Portal sein.

Oliver Welke

Der Moderator hat die korrekte Lösung doch schon vorgegeben... alle Schüler, Eltern, Lehrkräfte oder sonst wie Interessierte wurden aufgerufen, einfach jegliche Anekdote, Geschichte oder Clownerei detailliert zu melden - lasst den Server bluten... und denkt dran, irgendein armer Afd-Töffel muss den ganzen Mist irgendwann einmal lesen ;)

ganzneu

Zitat: "Denutiation

bin mal gespannt, wie all die "Freunde der AfD" das hier bagatellisieren oder rechtfertigen werden"
Ich auch.

Geht es um den Denunzierten oder den Denunzierenden?

Am 11. Oktober 2018 um 12:33 von Superschlau

"Also liebe lehrer. Kein politisches tamtam im Unterricht. Dann kann euch das Portal und das schulhofgerede egal sein."

Klar ist es einem Lehrer egal, ob die AfD erfährt, dass er gegen die AfD ist.

Der Punkt ist, dass die SCHÜLER zu Denunzianten erzogen werden sollen.

Das ist so grauenvoll, dass einem der Bissen im Mund stecken bleibt.
Das gab es in der Nazizeit und in der DDR-Zeit.

@ Superschlau
Sind Sie denn dafür, dass die Schüler das Denunzieren erlernen sollen?

Politik in der Schule

Politik hat weder in der Schule, noch am Arbeitsplatz was zu suchen, ausser im Politikunterricht, aber da sollte dessen Formen und wie was funktioniert gelehrt werden und nicht, wer welche Politik gut findet. In der Schule ist man um zu lernen und bei der Arbeit um zu arbeiten und nicht um seine politischen Ansichten auszutauschen oder gar zu propagieren oder sich gegenseitig runter zu machen.
@um 12:39 von Weltbürger2015
@11:18 von Jon Schnee
Es sollte keines der Gedankengüter verbreitet werden, wenn dann privat an volljährige, aber nicht in Klassenräumen.

Denunziation ?

sehr merkwürdig
ich wurde ja in eine Zeit geboren, da wurden politische Diskussion
ja nicht so lasch wie heute gehandhabt (60er in der Schule)
aber dass ein Lehrer sich zu aktuellen politischen Dingen äußerte,
seine politische Heimat offenbarte
das gab es niemals
und ich finde das ist/war auch gut so !

haben sich die Gesetze seither geändert, wie sich Lehrer zu verhalten haben ?

Jon Schnee - 11:18

"Was ein Aufschrei, aber das...seit Jahren Linkes und Grünes Gedankengut in den Klassenräumen verbreitet wird scheint egal zu sein!?"

Die übliche AfD-Argumentation.
Wer nicht im Chor der biodeutschen Pegida-Kultur mitsingen will, wird automatisch nach links oder grün eingeordnet.

"Was die AfD hier fordert,

"Was die AfD hier fordert, dass Kinder zu Denunzianten werden und Lehrer anschwärzen"
Hat die SPD nicht gerade erst Flyer in verschiedenen Grundschulen verteilt, in denen die Kinder dazu aufgefordert werden ihren Eltern zu sagen sie sollen SPD wählen? Werden hier nicht genauso Kinder missbraucht? Warum ist das eine Nachrichten und das andere nicht?

"Ihn erinnere dieses Vorgehen an die dunkelste Zeit der deutschen Geschichte von 1933 bis 1945."
Solche Menschen erinnert doch alles an diese Zeit. Die haben praktisch nichts anderes im Kopf...

Diabolo2704 (11:04): Wenn

Diabolo2704 (11:04): Wenn jemand ein Verhalten beobachtet, das darauf ausgerichtet ist, Menschen, Menschengruppen oder dem demokratischen System zu schaden, ist der Gemeinschaft damit gedient, dieses Verhalten zu melden und zu unterbinden. Das ist Zivilcourage.
Wenn hingegen ein Verhalten darauf ausgerichtet ist, die kritische Auseinandersetzung mit (demokratischen) Werten, ihren Chancen und den Gefahren, die sie bedrohen, einzuschränken, ist damit nicht der Gemeinschaft gedient, sondern einer Gruppe Personen, die daraus ihren Nutzen zieht - hier der AfD. Das ist keine Zivilcourage, sondern Manipulation zu den eigenen Gunsten.

Lehrer haben Vorbildfunktion. Natürlich müssen sie ausgewogen informieren und Schüler zu kritischen Auseinandersetzungen anregen. Wenn sich also eine Partei durch Methoden, Inhalte und Aussagen auszeichnet, die problematisch für die Gemeinschaft sind, bin ich sehr für eine Anregung zur kritischen Auseinandersetzung damit.

Gestapo-Methoden der AfD.

Gestapo-Methoden der AfD. Wehret den Anfängen. Mehr ist dem nicht hinzuzufügen.

destruktive Kooperation

die Idee von historikus ist gut - das AFD Portal mit Meldungen fluten so daß sie sinnlos wird. Wenn erstmal alle gemeldet und denunziert wird ist der Sinngehalt gleich NULL. Und man könnten ja mit den Namen der AFD-MdBs anfangen

Links

Wenn ein Lehrer den Schülern Links nennt, ist das dann schon meldefähiges "linksgrünes" Gedankengut?
Oder soll vielleicht der Lehrer von Internetlinks und Internetrechts sprechen, damit es neutraler wird?

dass Kinder zu Denunzianten werden

aber wenn ein Lehrer statt der Willkommenskultur, eine kritischere Haltung formuliert,
sich gar gegen den Zuzug von Migranten ausspricht
würden sich dann diese Personen auch so erregen
Also ich will weder linke noch rechte Thesen von Lehrern hören auch keine religiösen Symbole sehen (vom freiwilligen Religionsunterricht mal abgesehen)
das dürfte doch wohl machbar

@ um 11:19 von Scotch Bingeington

Lehrer werden nicht gewählt, aber wohl ausgewählt, da jemand die auch einstellen muss/wird?

Wohin weht der Wind

Ich persönlich bin kein Freund von Meldestellen jeder Art.
Wenn ich was will, dann sage ich es demjenigen schon selbst.

Was mir an dieser Diskussion überhaupt nicht gefällt ist die Tatsache, dass immer häufiger mit zweierlei Maß gemessen wird.

Wenn Gewerkschaften zu ähnlichem Tun, wie geschehen aufrufen, dann passiert da wenig. Macht es die AFD, bricht ein Shitstorm los.

Beides ist absoluter Mist.

Leider gibt es derzeit zu Viele, die meinen gleicher zu sein, wie die anderen und für sich andere Freiheiten zu beanspruchen. Das passiert derzeit auf beiden Seiten der politischen Lager.

So haben wir immer eine empörte und eine beleidigte Leberwurst.

Meine Herren.........
Ihr benehmt Euch alle ohne Ausnahme wie kleine verzogene Kinder.

Meldeportale

ein Mittel von Diktaturen. Dann lebe ich schon lange in einer Diktatur. Es gibt Meldeportale für Ärzte, Krankenhäuser, Hotels und und und. Dann alle verbieten. Alles Mittel der Denunziation.

Auch ein Mittel der Diktaturen

ist es Schüler während des Unterrichts auf "Parteilinie" zu trimmen.
Ich bin wirklich kein Freund der AFD, im Gegenteil ich bin wütend auf die anderen Parteien, die der AFD den Aufstieg durch ihr Tun oder Nichtstun leicht machen.
Aber, dass Lehrer ihre politische Meinung zur AFD den Schülern aufdrücken und sie so versuchen zu manipulieren ist nicht nur falsch, sondern wird wie so viele andere blinde Aktionen gegen die AFD genau das Gegenteil erreichen.

Als die Linken solche "Taktiken" in den Siebziger nutzen, konterten die etablierten Parteien mit dem "Radikalenerlass". Damalige Forderungen der Linken: z.B Entkriminalisierung der Homosexualität, Abschaffzung der 6 Tage Woche, Entkriminalisierung von Abtreibung etc.
Alles Dinge die heute Normalität sind und die Welt ging nicht unter auch wenn die Etablierten damals vor den "linken Spinnern" nicht weniger gewarnt haben als sie es heute vor der AFD tun.

@um 11:26 von StöRschal

Das mit den Juden ist doch nur Tarnung. Haben alle die Aussage des Höcke vergessen, das das Holocaustdenkmal eine Schande sei? Ich nicht.

Diese ständigen

Diese ständigen Nazivergleiche sind genauso daneben, wie die afdler die da rufen: wir sind das volk ...

Als die Nazis an die Macht kamen, da haben sich rechte und linke in den Straßen bürgerkriegsmässige Schlachten mit weiß gott wie vielen Toten geliefert. Und Denunziation im dritten Reich führte nicht selten zu Internierung und Lebensvernichtung.

Wie doof kann man eigentlich sein, solche Vergleiche zu ziehen?

@11:21 von Seacow

Ich denke, es liegt schlicht und einfach daran, dass (ähnlich wie im öffentlichen Rundfunk) in der Lehrerschaft AfD-Wähler unterrepräsentiert sind.

Das ist nicht nur dort so, sondern grundsätzlich in Milieus mit einer gewissen Bildung.

Tatsächlich

werden und wurden Schüler schon immer indoktriniert.
Man darf sich an die unsägliche Wehrmachtsausstellung erinnern, die soviele sachliche Fehler hatte und dann jämmerlich zusammengekracht ist, oder an die Friedensdemonstrationen 1983. Die meisten wissen heute noch nicht daß sie da vor einen politischen Karren gespannt wurden.
Jetzt hetzen Lehrer gegen die AfD, eine Partei die nicht verboten ist. Diese Lehrer wollen ihre Politsche Überzeugung den Schülern überstülpen.
Wenn sich da eine Partei wehrt ist das ganz normal, man stelle sich so ein Verhalten der Lehrer vor, wenn es um andere Parteien ginge.

Superschlau (12:33): Per se

Superschlau (12:33): Per se "dagegen" zu sein ist keine besondere Auszeichnung oder eine für sich genommen förderliche Eigenschaft.
Ich würde mich bereitwillig dazu "missionieren" lassen, ein guter Demokrat zu sein. Nicht so sehr dazu, eine Gesellschaft zu untergraben, die zwar verbesserungsdürftige Schwachstellen aufweist, aber sehr vielen Menschen Möglichkeiten der politischen und sozialen Teilhabe bietet.

Sollte für alle gelten

Hatte früher auch einen Lehrer, der im Unterricht Werbung für seine Partei gemacht hat, SPD.

Lehrer bekommen Ärger, wenn sie für die AfD werben oder einfach nur Mitglied sind. Das geht bis zur Entlassung.

Lehrer bekommen bisher keinen Ärger und werden auch nicht entlassen wenn sie für weit linke Parteien werben oder Mitglied sind.

Die Verhältnisse erinnern wirklich an die 30er Jahre: je nach politischer Meinung hat man Narrenfreiheit oder nicht.

Toleranz für beide Seiten existiert im aktuellen Deutschland nicht

Aufforderung zur Denunziation muss strafbar sein!

11.13@ teacher's mind
11.15 docma
Ich kann Ihnen voll zustimmen. Die Kultusministerien stehen in der Verantwortung,
dieser Art von Denunziation einen klaren Riegel vorzuschieben!
Schüler müssen deutliche
Informationen zum Thema erhalten! Der Rückhalt der Ministerien bzgl.
der freien Meinungs äußerung aller
Lehrkräfte (nicht identisch mit einseitiger Beeinflussung!)
muss schriftlich definiert werden.

@Superschlau 12:44 - Bashing?

Zitat: "Lasst euch durch euer unkontrolliertes afd bashing doch nicht aus der ruhe bringen. Das soll doch nur von eigenen fehlleistungen ablenken."

... immerhin benötigen/fordern "wir" nicht noch ein extra "Bashing-Portal", wie es die AfD gern einführen möchte um sich systematisch weiter mit Nebenthemen, Hass und Spalterei den Tag zu vertreiben - und ihren Anhängern!

... sowas gibt's aktuell nur bei der AfD - und historisch war Denunziation und Bespitzelung bekanntermaßen eine Stütze des Erfolgs 1938-1945 ... und anschließend in der DDR ...

Nun haben wir ja bereits ein halbwegs funktionierendes...

... Rechtssystem. Schüler, die der Meinung sind ihre Lehrer würden ihre eigene politische Meinung zu sehr in den Vordergrund stellen, oder sie nicht als Meinung kennzeichnen, oder sonstwie versuchen sie zu manipulieren können das bei dem Direktor der Schule melden, sie können sich direkt beim Kultusministerium beschweren, oder es auch einfack mal im Unterricht ansprechen.

Wozu also die Möglichkeit, das auch bei der AfD zu melden? Was überhaupt würde die AfD dann machen? Sich selber an das Kultusministerium wenden? Dann kann man den Zwischenschritt AfD auch auslassen. Oder ein paar kräftige Gentlemen mit eisernen Argumentationsverstärkern vorbeischicken?
Und was macht die AfD, wenn man ihr einen Lehrer meldet der schlecht über die Linkspartei redet? Das wäre ja auch ein Verstoß gegen das "Neutralitätsgebot" der AfD.

Was also soll das? Will die AfD eine Paralleljustiz erschaffen, oder einfach nur Lehrer einschüchtern?

Neutralitätsgebot als Vorbild der Meinungs-Multiplikatoren

>11:20 von Ramuthra
Kontroversitätsgebot?
...Die besten Lehrer waren die, die neutral waren und ihre politische Meinung nicht rumposaunt haben. Die die nicht neutral geblieben sind waren eine einzige Katastrophe und meist nicht zu Diskussionen fähig, oft hatte man das Gefühl das nach Meinung Noten gegeben werden, nicht nach Leistung. <

Deshalb ist das Neutralitätsgebot des Lehrers bei Auszubildenden oder Meinungsmultiplikatoren bei "Informationssuchern auf der Suche ihrer Subsidiarität Sinnhaftigkeit von Leben ein hohes Gut"(dem Ganzen/WIR dienen, statt vorwiegend egozentral fordern)- also deren Lücken, -& Aufgaben lernend erwerben lassen.
Welches so die zukünftigen Wählermehrheiten gemäß Wählerbewertung von Aufgaben Lösung/ Leistung &
nicht gemäß der Parteipropaganda im Unterricht
oder in den öffentlichen Medien
in deren Händen äh Mund, Noten, Einschaltquoten dieses zum "Kinds- oder Bürgerwohl" verwirklichen läßt.

@12:39 von Weltbürger2015

>>Was ein Aufschrei, aber das...
...seit Jahren Linkes und Grünes Gedankengut in den Klassenräumen verbreitet wird scheint egal zu sein!?<<
Und was ist mit dem rechten Gedankengut, das immer noch in den Klassenräumen verbreitet wird?
Ist wohl nicht so tragisch.

Ehrlich gesagt: Das kriegen die Schüler selber raus. Die sind gar nicht so naiv, wie mancher annimmt. Es gab immer schon vereinzelt Lehrer mit extremen oder bizarren Einstellungen. Darüber machen sich Schüler in der Regel lustig, nehmen es aber nicht ernst. Die Tatsache, dass dieses AfD-Denunziationsportal mit satirischen Einträgen überschwemmt wird, spricht ja schon Bände.

Denunziantum oder öffentliche Information

Ebensolche Denunziationen fand ich in Bremen: Sticker mit dem Foto eines jungen Mannes, der als "Rechter" bezeichnet wurde. Die Sticker waren professionell gemacht, d.h. aus Kunststofffolie mit starkem Kleber. Hab ich natürlich entfernt. Im Nachhinein denke ich, ich hätte sie als Beweismittel der Polizei übergeben sollen.
Ich selbst habe es in den 80er Jahren erlebt, dass ein junger Mann einzig und allein auf den Hinweis einer Gasthörerin aus Wien (die sich selbst als "weise Frau " bezeichnete) der Vergewaltigung bezichtigt wurde. Der Student wurde mit ausgehängten "Fahndungsfotos" regelrecht gejagt´und war jahrelang kaum noch lebensfähig. Eine Anklage oder ein Verfahren hat es nie gegeben.
Ich finde so etwas schlimm, egal von welcher Seite.

@StöRschall

Mein Gefühl sagt mir, dass diese Art der Kommentierung nicht gerade zielführend und sachlich sein dürfte.

Die AfD liegt völlig richtig, denn die Indoktrination -

- in den Schulen erfolgt flächendeckend. Die Gewerkschaft "Erziehung und Bildung" hat sogar ein eigenes Papier für die Lehrerschaft erstellt, wie man mit der AfD im Unterricht umzugehen habe. Das ist Indoktrination von außen in die Schulen hinein, die dort nichts zu suchen hat und vermutlich rechtswidrig ist. Aber wen kümmert so etwas noch.

Die AfD ist gut beraten, diese Indoktrination kenntlich zu machen.

@Anderes1961 - 12:41

"Schon vergessen, mit wem Höcke in Chemnitz Seite an Seite marschierte?"

Mit der Antifa? Ach nee - das ist ja der Sturmtrupp der "Anderen".

Die politische Indoktrination von Kindern und Jugendlichen ...

... hat in Deutschland ebenfalls eine lange Tradition vom 3. Reich bis zur SED-Diktatur.
.
Aus gutem Grunde also gibt es in Deutschland die Forderung und das Gebot der Neutralität von Schulen und Lehrern.
.
Die Frage bleibt, wie kann dieses Neutralitätsprinzip durchgesetzt werden? Doch nur, indem man Schulen und/oder Lehrer, die offensichtlich dagegen verstoßen dafür zur Rechenschaft zieht ... und dafür müssen sie halt erst einmal erkannt und benannt werden. Mit Denunziation hat das überhaupt nichts zu tun. Eher schon mit Zivilcourage!
.

Gar kein Problem

Machen wir in unserer Firma auch so.
Nur halt für alle...

Offiziell klingt das in etwa so:
Es wird ausdrücklich erwartet, dass der Personalabteilung gemeldet wird, wenn Mitarbeiter bei Gesetzesüberschreitungen jeglicher Art beteiligt sind, oder durch unangemessenes Verhalten innerhalb oder außerhalb des Unternehmens unangenehm in Erscheinung treten.

Inoffiziell nach Rückfrage is klar was gemeint ist:
Pegida (Lügenpresse), Rechts-Rock-Konzerte (Hitlergruß) oder jegliche Werbung für die AfD.
Klar ist, dass auch Ausschreitungen wie bei G20 damit gemeint sind - nur um das klar zu stellen...

Aber im Gegensatz zu den Kindergartenaktionen der AfD wie im Bericht beschrieben (siehe auch den Kommentar von Weltbürger2015 um 12:39), hat solches Verhalten in unserer Firma direkte Konsequenzen.

Ich bin Lehrer...

... und habe mir mal das Portal der AfD angeschaut.

1. wird man darüber aufgeklärt, warum es diese Aktion "Neutrale Schule" überhaupt gibt & was die "Neutralitätspflicht" ist, wonach Lehrer rechtlich dazu angehalten sind, sich gesellschaftspolitisch im Unterricht neutral zu platzieren & das Abhängigkeitsverhältnis der Schüler nicht zu missbrauchen, diese mit eigenen polit. Ansichten zu indoktrinieren.

Dem möchte hier doch wohl vermutl. niemand widersprechen, oder?

2. handelt es sich um keinen Pranger, denn Namen & Schule zu den gemeldeten Vorfällen werden nicht im I-Net für alle zugänglich ausgebreitet, sondern vertraulich an die Schulbehörden gereicht.

Das geschieht genauso auch bei z.B. rassistischen Lehrkräften. So what?

3. wird auf der Seite betont, dass man den Schritt einer Meldung an die Behörden NUR dann unternimmt, wenn eine schulinterne Lösung zuvor gescheitert ist.

Kurz: Ich lese nichts, was ich als Lehrer nicht auch unterschreiben würde.

Wo ist da jetzt das Drama?

Am 11. Oktober 2018 um 12:39

Am 11. Oktober 2018 um 12:39 von Weltbürger2015
11:18 von Jon Schnee

>>Was ein Aufschrei, aber das...
...seit Jahren Linkes und Grünes Gedankengut in den Klassenräumen verbreitet wird scheint egal zu sein!?<<

Und was ist mit dem rechten Gedankengut, das immer noch in den Klassenräumen verbreitet wird?
Ist wohl nicht so tragisch.

nnnnn

Ich kann mich an eine "Rechte Richtung" in der Schule nicht erinnern, weder bei mir, noch bei meinen Kindern.
Im Gegenteil wurde z.B. in einem Schulbuch behauptet, das die "Deutschen" in Namibia Sklaven besessen hätten (Realschule B/W 2014)! Eine unhaltbarere Aussage wei diese gibt es wohl nicht, aber z.B. Internationale Untersuchungen zur Güte unserer Schulbücher, und die fiel gar nicht gut aus.

Selbsverständlich lehren die Lehrer nach diesen Büchern, und da die Lehrer ja auch noch eine gewisse Betrachtungsweise an den Tag legen müssen um überhaupt Lehrer zu werden, ist die "Linke Seite" in der Schule - sagen wir einmal - überproportinal vertrete

Faktenkenntnis wäre gut

Die AfD wird diese Aktion wohl nicht ohne Grund gestartet haben. Es scheint eher eine Abwehrreaktion zu sein, weil man keine anderen Möglichkeiten sieht. Genauso wie AfD-Mitglieder an ihren Info-Ständen angegriffen werden, Gastwirte beschimpft und ihre Häuserfassaden beschmutzt werden , die der AfD Räume zur Verfügung stellen, Sportverbände AfD-Mitglieder als unerwünscht darstellen, wird es auch Lehrer geben, die das Neutralitätsgebot verletzen. Bevor man sich hier kritisch auslässt, sollte man die echten Fakten kennen, z.B. von Hamburger Schulen. Sehr aufschlussreich wäre hierbei sicher die Meinung der durch ihre politische Publikation bekannten Hamburger Gymnasiallehrerin Petra Paulsen.

Jon Schnee (11:18): Welches

Jon Schnee (11:18): Welches Gedankengut wäre das genau? Wie äußert sich das? Woran machen Sie konkret fest, dass es sich dabei nicht um Bildung, beispielsweise die eingehende Beschäftigung mit politischen Positionen und ihren Konsequenzen, sondern etwa um Indoktrination handelt?

Im Übrigen wehren sich viele Schüler eher gegen die Aufforderung der AfD zum Melden von Lehrkräften.
Den Rest halte ich für unbelegte Behauptungen und Unterstellungen - immerhin ist es die AfD, die besonders durch die Verbreitung unrichtiger Aussagen und Falschmeldungen auffällt.

@Weltbürger2015 - 12:35

"Was geschieht, wenn rechtsradikale Äußerungen von Lehrern gemeldet werden?
Fallen die dann unter den Tisch?"
Nee, die gehen durch alle Medien. Von A wie ARD, über B wie BILD, C wie Cicero usw. bis Z wie ZDF. Und der betreffende Lehrer wird in den vorläufigen Ruhestand versetzt. Und es wäre nicht das erste Mal.

ungleiche Mittel bei der öffentlichen Auseinandersetzung

Nun, auch die Gewerkschaften sollten sich an Ihre eigene Nase fassen: In Bremen wurde ein langjähriges Mitglied der GEW (in der ich auch noch Mitglied bin) ausgeschlossen, weil er der Wählervereinigung "BIW" (Bürger in Wut) angehörte. Die oft unsachliche Diskussion wurde sehr persönlich und öffentlich in dem "Parteiorgan" der Bremer GEW geführt. Über diese Mittel verfügt man als Lehrer natürlich nicht und hat keine Chance, sich ebenso öffentlichkeitswirksam zu verteidigen. Auch das nenne ich Denunziation.

Andererseits..

Es wundert mich allerdings ein bisschen, wie im Artikel immer wieder betont wird, dass es Aufgabe der Lehrer sei "auf problematische Entwicklungen in Parteien wie der AfD hinzuweisen".

Es sollte Aufgabe der Lehrer sein auf problematische Entwicklungen *aller* Parteien hinzuweisen.

Denn vieles von dem was die AfD *vorhat* und *sagt* ist überaus bedenklich, antidemokratisch und mit hoher Wahrscheinlichkeit für die allermeisten Bürger langfristig nachteilig.

Allerdings ist vieles von dem, das cDU und sPD bereits *getan* haben ebenfalls antidemokratisch, bedenklich, und bereits erwiesen für die allermeisten Bürger nachteilig. Bankenrettung, Bankenrettung II (aka Griechenlandrettung), Zeitarbeitergesetze, Weigerung die verfassungsrichterlich angemahnten Ausnahmeregelungen in der Erbschaftssteuer zu schließen, jahrelange Hinnahme von cum Ex Geschäften, Agenda 2010, und, und, und...

Auch damit sollten sich die Schulen kritisch beschäftigen.

Mehr Gelassenheit

Das sind doch die üblichen Provokationen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass junge, netz-affine Menschen massenweise mit einer Zurück-in-die-50er-Gruppierung kommunizieren wollen. Meine eigene Schulzeit ist zwar schon 40 Jahre her, und ich hatte nie Kinder. Aber mit "linken" Lehrern dürften auch heutige Schüler die wenigsten Probleme haben.

Ein Rohrkrepierer der AFD

Diese Form der Denunziation geht nach hinten los und wird auch nicht den gewünschten Erfolg haben. In anderen Staaten vernichten diese Pranger Existenzen. In den USA gibt es z.B. den Sexual Straftäter Pranger, durch den es schon zu Lynchjustiz gekommen ist. Ganz aktuell ist laut Report Mainz eine App aus der Türkei die es erleichtert Menschen bei kritischen Bemerkungen zu Erdogan zu denunzieren. Ein Türkeiurlaub kann dann zur Katastrophe werden. Dieses Thema sollte die Tageschau zusätzlich aufgreifen, da in absehbarer Zeit durch diese App. Kritiker tatsächlichen Repressionen ausgesetzt sein werden.

@ BB8

Ja, ist schon wirklich schlimm in dieser Republik, dass auch Lehrkräfte mit rechtskonservativem Weltbild an Schulen gedisst, gemeldet und beruflich vernichtet werden. Und jetzt kommt die AfD auf den Trichter, das gleiches Recht für alle gelten muss. Na sowas aber auch. Glatte Unverschämtheit!

@ Werner40

"Will die AfD etwa SED/Stasi- Methoden wieder einführen ?"

Nicht notwendig, die gibt es schon z.B. bei Lehrkräften, die ein rechtskonservatives Gesellschaftsbild vertreten. Wenn es um Nachstellungen und Bespitzelung geht, sind Linke schon immer die absoluten Vorreiter gewesen. Geradezu "revolutionär"!

Ich denke daher schon, dass der Fairness halber gleiches auch im Hinblick auf Lehrer mit einem linksliberalem Gesellschaftsbild gelten muss.

Nicht falsch verstehen: Ich will nicht, dass meine Kinder überhaupt mit irgendwelchen Gesellschaftsbildern in der Schule indoktriniert werden, insofern habe ich nichts dagegen, wenn solche Lehrer an die Schulleitung oder an die Schulbehörden gemeldet werden. Denn nicht zuletzt werde ich als Elternteil durch eine derartige Lehrkraft komplett bei der politischen Willensbildung meiner Kinder entmündigt! Nicht, dass es irgendwem anstünde irgendjemanden zu indoktrinieren, aber wenn schon, dann sollte das ausnahmslos den Eltern vorbehalten sein.

11:21 von Seacow

"Ich denke, es liegt schlicht und einfach daran, dass (ähnlich wie im öffentlichen Rundfunk) in der Lehrerschaft AfD-Wähler unterrepräsentiert sind.
Schon zu meiner Schulzeit haben Lehrer mit ihrer teilweise recht extremen politischen Gesinnung nicht hinterm Berg gehalten. Es hat sich niemand beschwert, weil die meisten Schüler nicht kapiert haben dürften, dass diese Art der Einflussnahme in einer Demokratie eigentlich nicht in Ordnung ist."

Gibt es eigentlich irgendwelche Orte an denen AfD-Wähler unterrepräsentiert sein können?

Selbstverständlich können Lehrer eine Meinung haben und die auch in der Schule äußern. Allerdings sollten sie als verantwortungsvolle Pädagogen ihre Schützlinge zu respektvoller Kontroverse mit jeglicher - also auch ihrer eigenen - Meinung anhalten und anleiten. Erst in der Auseinandersetzung mit Ansichten kann man sich eine eigene Meinung bilden. Wo geht das besser als in der Schule?

Das ist natürlich nichts für die AfD, aber da müssen sie durch.

Was nicht verboten ist, ist erlaubt.

Der KMK-Vorsitzende Holter sagt ja selbst, ein Verbot der Meldeportale sei "rechtlich schwer durchsetzbar". Wenn solche Portale also nicht rechtswidrig sind, sollte man seitens der Politiker und Lehrerverbandsvertreter kein solches Spektakel veranstalten.
Deutschland ist laut Art. 20 Abs. 3 des Grundgesetzes ein Rechtsstaat. Und in einem Rechtsstaat ist alles erlaubt, was nicht gegen Recht und Gesetz verstößt.

72er_Jahrgang (12:55)

Ihre Äußerung beinhaltet sowohl die Behauptung, Lehrpersonen würden ausschließlich durch Medieninhalte in ihrer Meinungsbildung beeinflusst als auch die Behauptung, Berichterstattung wäre "missbräuchlich" (inwiefern?).

Politische Einstellungen werden in erster Linie durch die Familie geprägt und später anteilsweise durch das Peerumfeld. Medieninhalte - vor allem die 'reine' Berichterstattung - tragen dazu geringfügig bei und eher im Sinne des confirmation bias.

Vor allem Menschen in stressvollen Lebensumständen, die sich verletzbar fühlen, sind offen für Personen, die ihnen Perspektiven, Besserung und Veränderung versprechen. Dieses Wissens bedienen sich vor allem Populisten in Zeiten politischer Krisen. Verunsicherten Menschen sollen so Projektionsflächen für Unzufriedenheit geboten, persönliche Verantwortung von jenen genommen werden, die sich dadurch belastet fühlen. Dadurch sollen Selbstwert- und Überlegenheitsgefühle sowie eine Bindung an den Populisten hergestellt werden.

@ Weltbürger2015

>>> Und was ist mit dem rechten Gedankengut, das immer noch in den Klassenräumen verbreitet wird? <<<
.
Sie haben doch bestimmt ein paar Beispiele parat, natürlich mit Quelle, oder?

pankratius (13:15)

Meinten Sie vielleicht die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft?
Aus der Beobachtung, dass so etwas getan wurde, lässt sich nicht der Schluss ziehen, dass die AfD "richtig" läge. Dazu müssen Inhalte betrachtet werden.
Die GEW hat sich mit bildungspolitischen Zielen der AfD auseinandergesetzt - und die sind in der Tat potentiell gesellschaftsgefährdend:

"Lehrkräfte sowie Dozentinnen und Dozenten an Hochschulen will die AfD durch Dienstaufsichtsbeschwerden einschüchtern, wenn sie AfD-kritische Veranstaltung unterstützen."

"Eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD im Unterricht sei, so der Landtagsabgeordnete Stefan Räpple auf seiner Homepage, „nur noch als kriminell zu bezeichnen“ – müsse also strafrechtlich verfolgt und unterbunden werden."

"Schule soll, so die AfD Sachsen-Anhalt, zu einer „gefestigten Nationalidentität“ erziehen und durch Disziplin „starke Männer“ formen ... die Erinnerung an Nazigräuel soll die Entwicklung eines neuen „Patriotismus“ nicht behindern."

@ vox moderandi

>>> Aber mit "linken" Lehrern dürften auch heutige Schüler die wenigsten Probleme haben. <<<
.
Zumindest nicht, wenn die Schüler dessen Meinung vertreten. Aber wehe sie haben eine Eigene.

@RoyalTramp - Falsch informiert -> Radikalenerlass

Der Radikalenerlass hat hauptsächlich Lehrern mit Linker Gesinnung denonziert, sie vom Beamtentum ausgeschlossen usw. Soweit dieses Kapitel mittlerweile aufgearbeitet ist wurden dabei durch aus "unschuldige" gemanagte Leute gegängelt die eben nur nicht konservativ genug waren. Sicher gab es auch Radikale, aber das ist eben das Problem der Sippenhaft (etwas was die AfD liebt). Genau aus diesen Erfahrungen ist es einfach schockierend das die AfD dies jetzt wieder einführen möchte.

Liste gegen Rassismus?

Eine Liste in der Lehrer geführt werden die sich klar gegen Rassismus und Rechtspopulismus aussprechen? Klingt doch nach einer guten Referenz! Kann man nur hoffen dass sich möglichst viele lehrende eintragen lassen... :)

Neutralitätsgebot beachten

Insbesondere in Wahlkampfzeiten muss das Neutralitätsgebot in der Schule eingehalten werden. Verstöße müssen bei der Schulleitung oder der Schulaufsicht gemeldet werde.

Der Vorstoß ist nicht gegen die Demokratie oder einen überparteilichen Staat gerichtet sondern zielt auf einen fairen demokratischen Prozess. Im Nationalsozialismus oder der DDR gab es kein Neutralitätsgebot. Die Lehrer mussten im Sinne der Regierungspartei unterrichten und dessen Ideologie verbreiten. Die Opposition musste verleumdet und differmiert werden.

In der Demokratie darf die größte Oppositionspartei nicht differmiert oder auf eine andere Art benachteiligt werden. Denn die Schule darf eben kein Instrument für Regierungsparteien sein so wie es in zwei deutschen Diktaturen der Fall war.

13:19 von Royal Tramp

"Ich bin Lehrer... Wo ist da jetzt das Drama?"

Es mutet schon etwas befremdlich an, wenn man als Lehrer ein Meldportal der unbedingt dafür zuständigen und ach so neutralen AfD für tatsächliche oder vermeintliche Probleme an Schulen als unproblematisch erachtet. Könnte man als Lehrer da keine anderen Wege als über eine Partei finden?

Wenn man es als Lehrer zudem als lässlich ansieht, wenn Schüler zur Denunziation aufgerufen werden, sehe ich allerdings das Drama schon im Anmarsch.

Hier könnte evtl. eine Nachschulung über die Aufgaben von Parteien in unserer Demokratie und die ethische Bildung von Schülern hilfreich sein.

Hilfe

Um Gottes Willen, die links grünen Politiker aller Couleur gehen wieder mal gemeinsam auf die Barrikaden. Und nur weil die AFD gleiches Recht für Alle will. Gegen die AFD kann gehetzt und verleumdet werden, dass ist okay undim Sinne der etablierten Politiker. Aber wenn an der Politik der etablierten etwas kritisiert wird von Seiten der AFD, dann ist man gleich und sofort in der rechten Ecke. Was seid ihr doch für armselige Menschen ihr Etablierten. Aber gut so, macht weiter. Die AFD marschiert Richtung 20%. Die SPD marschiert Richtung 15% und das ist gut so

Ich finde ...

... es gut, dass sich endlich mal jemand traut ein solches Meldesystem einzuführen. Auch ich kann mich nur allzugut an die Lehrer an meiner Schule erinnern, die mit ihrer politischen Meinung und Gesinnung nicht hinter dem Berg gehalten haben und immer wieder versucht haben Stimmung zu machen. Schule sollte frei von politischen Meinungen sein. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass hier schnell Aussage gegen Aussage steht. Hier fangen dann die Schüler an Ihre Lehrer anzuzeigen ohne dass etwas dran ist. Wer will das kontrollieren? Aber dennoch, die Politik sollte sich endlich darum kümmern, dass an Schulen eine Bildung stattfindet, die weder politisch noch religiös geprägt sondern neutral ist.

geselliger misa... (13:17):

Dafür gibt es Meldestellen. Ein gesondertes Portal, wie die AfD es einrichten lässt, ist dabei überflüssig. Zumal hierbei zusätzlich neben Behauptungen, deren Wahrheitsgehalt zunächst ungeprüft ist, sensible Informationen über Personen in die Hände einer Partei mit rechtsnationalen Tendenzen, entsprechenden politischen Zielen und einem gewissen gesellschaftspolitischen Einfluss gegeben werden.

Die AfD ist keine der Neutralität verpflichtete Institution, sie ist nicht unparteiisch und sie versucht nicht, unbefangen für jedes Mitglied der Gesellschaft nach bestem Wissen und Gewissen Gerechtigkeit zu schaffen.

Sie ist kein notwendiges Korrektiv der Gesellschaft, sie sichert sich politische Macht und Einflussnahme.

Es geht zügig abwärts mit unserer politischen Kultur

Wie wäre es statt mit noch mehr Kontrolle mal mit wirksamen(!!) vertrauensbildenden Maßnahmen?

Zum Beispiel, indem man die neuen Technologien (und hier insbesondere die Smartphones) weniger dazu nutzt, sich wahlweise zu „Liken“ oder gegenseitig zu beschimpfen und mehr dazu, sich aus seriösen (d.h., aus guten Gründen allgemein als glaub- und vertrauenswürdig anerkannten) Quellen zu informieren?

Das Problem mit unserem Politiksystem sind nämlich nicht die politischen Kompromisse selbst (Kompromisse sind und bleiben die Grundessenz jeder echten Demokratie), sondern dass sie - d.h., die Entscheidungen der "Politik" - auf einer unzureichenden Faktenbasis beruhen.

Dies aufgrund mangelnder Transparenz, weil bei den Entscheidungsprozessen nicht alle themenrelevanten Erkenntnisse „auf dem Tisch liegen“.

Und dass Entscheidungen, die alle betreffen, auf nicht einer nicht tragfähigen – weil viel zu kleinen - Basis getroffen werden. Weil heute immer noch längst nicht alle „mitreden dürfen".

Eigentor hoch 3

Erhofftes Blockwartdenunziantentum, aufgezwungen von demokratiefernen Hutbürgern und ihren Panik verbreitenden Abgeordneten.

Klarer Fall von weiterem Baustein in der immer größer werdenden Sammlung der Belege, dass die AfD mit unserem freiheitlichen, vielfältigen, solidarischen Rechtsstaat unvereinbar ist.

Die weitere Spaltung, das Sähen von Hass und Niedertracht darf nicht gelingen.

Schäbigkeit als Markenkern der AfD gilt es täglich neu zu entlarven. Alle Demokraten werden sich gern daran beteiligen. Dazu gehören auch verantwortungsbewusste Lehrerinnen & Lehrer.

Wie alles aus der AfD: "hatten wir schon"

Radikalenerlass und Adenauer-Erlass haben in der Anwendungspraxis großenteils Leute aus dem "Linken Spektrum" getroffen das ist tatsaelich belegt. Sie erhielten Berufsverbot oder wurden nicht Verbeamtet. Dabei musste man keines Wegs in der KPD sein, es war es ausreichend in einem Verein zu sein in dem auch Linke waren, z.B. die Deutsche Friedensgesellschaft, Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen ...

Kann mir gut vorstellen das die AfD das gerne wieder hätte. Was noch?

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@ Jon Schnee 11:18

Zitat: „Was ein Aufschrei, aber das seit Jahren Linkes und Grünes Gedankengut in den Klassenräumen verbreitet wird scheint egal zu sein!?“

Ah, das christliche abendländische Erbe, daß alle in letzter Zeit verteidigen wollten, daß von Gerechtigkeit und der Bewahrung der Schöpfung geprägt ist, ist also Linkes und Grünes Gedankengut?

Zitat: „Die AfD reagiert auf Aussagen vieler Schüler, das selbst in Geschichts und Politik fernen Fächern, die AfD ständig denunziert wird ohne Fakten aber mit Fake News, um somit eine negatives Unterbewusstsein und Umfeld zu erzeugen, bei den zukünftigen Wählern.“

Muß man denn wirklich Aussagen von Höcke, Gauland, von Storch, oder Weidel wiederholen, aber wahrscheinlich würden Sie mich kritisieren, weil das das Unterbewußtsein über die AFD negativ beeinflussen würde.

13:08 von Hackonya2

Diese Aussage hat Höcke vom früheren Chefredakteur des "Spiegels" übernommen.
Allerdings haben Sie diese ,von Augstein getätigte Aussage nicht verstanden,sonst würden Sie die hier nicht so schreiben.
Der Wortlaut war ,"Das Denkmal der Schande gehört nicht in die Mitte von Berlin"
Leider glaube ich nicht, dass Sie einen Unterschied erkennen.

Ist nicht das wahre Mittel der Diktaturen

den Utnerricht gleichzuschalten und die Kinder von kleinauf zu indoktrinieren?
Genau das passiert hierzulande seit Jahrzehnten im Sinne Grün/Linker Ideologie. Wieviele rechte Lehrer und Uniangestellte gibt es noch? 5%? Das Resultat ist ein einmaliger anerzogener gesellschaftlicher Selbstzerstörungskurs, der wie ja auch hier im Forum immer ersichtlich, breite gesellschaftliche Zustimmung erfährt.

es ist gut, dass dieses Thema angesprochen wird

"Lehrkräfte sind im Unterricht der parteipolitischen Neutralität verpflichtet."

Und natürlich muss ein Verstoß dagegen gemeldet werden und es sollten Maßnahmen dagegen ergriffen werden. Wobei ich der Meinung bin, dass dies nicht über ein Meldeportal öffentlich gemacht werden soll, sondern der Lehrer muss direkt beim Kultusministerium angezeigt werden.

11:04 von Diabolo2704

Ich versuchs Ihnen mal zu erklären, eigentlich wissen Sie es auch, trotzdem:
Ihre AfD betreibt Hetze, ist Rasistisch und abgesehen davon eine spalterische Partei.
Sie bringt uns Menschen auseinander anstatt zusammen! Pfui.
Und nun meine Frage an Sie: was haben Sie dagegen, dass man solch eine Partei auch in Schulklassen verpönt?

re royaltramp um 13:19

"Ich bin Lehrer...

... und habe mir mal das Portal der AfD angeschaut."

Ich habe mir mal Ihre Beobachtungen angeschaut.

zu 1) Über Neutraliät aufklären sollte nur derjenige, der sich nicht selbst als Opfer mangelnder Neutralität darstellt.

zu 2) AfD-Klassiker: immer unterhalb der Schwelle bleiben, wo straf- oder zivilrechtliche Konsequenzen drohen.

zu 3) Zum "Schritt einer Meldung an die Behörden" kommt es sowieso nicht, weil Anschwärzen durch anonyme Denunzianten keinen Effekt hat. In eine "schulinterne Lösung" wird eine schulexterne Partei sowieso nicht einbezogen.

Fazit: Das AfD-Denunzianten-Portal ist reine PR, erstens um mal wieder Aufmerksamkeit zu erregen und zweitens um mögliche "Opfer" zu verunsichern.

@ Hackonya2

>>> ... Das mit den Juden ist doch nur Tarnung. Haben alle die Aussage des Höcke vergessen, das das Holocaustdenkmal eine Schande sei? Ich nicht. <<<
.
Ich glaube das können die jüdischen AfD-Mitglieder schon selbst entscheiden.
Aber lesen Sie nochmal nach. Er hat gesagt:
"... ein Denkmal der Schande ...!"
Und der Holocaust ist schließlich eine Schande.
Ich kann Höcke auch nicht ausstehen, aber das muss man schon richtig stellen.

Petze, Petze

In meiner Kindheit war Petzen verpöhnt.

Ist mir nur Recht wenn diese Partei sich selbst abstempelt.

Petze Petze ging in Laden, wollte Sechserkäse haben. Sechserkäse gibt es nicht, Petze Petze ärgert sich.

@Docma, 11:15 Uhr

"... dass Kritik und Kritikfähigkeit (die wir ja auch von Schülern erwarten) eine der fundamentalen Säulen der Demokratie sind"

Richtig. Und beides setzes zweierlei voraus: Informationsfreiheit (= Transparenz sowie Presse-, Rede- und Meinungsfreiheit) und eigenständiges Denken.

Und eine offene, freiheitliche Gesellschaft, die auf Toleranz und Vertrauen beruht.

Also so ziemlich das genaue Gegenteil der Vorstellungen der AfD.

Neutralität v/s Kontroversität

Ich weiß nicht, wie es heute ist, aber zu meiner Schulzeit bestanden wir darauf, Themen kontrovers zu diskutieren, und zwar auch mit unseren Lehrern, die dann natürlich Farbe bekennen mussten.

Wir als Schüler nahmen das mit dem mündigen Bürger nämlich ernst und ließen uns von unseren Lehrern nicht indoktrinieren, sondern gaben heftig kontra.

Ich halte dies für eine demokratische Selbstverständlichkeit. Obwohl ich damals Lehrer hatte, die teils noch aus der Kaiserzeit stammten und mit demokratischen Gepflogenheiten, nun ja, ein wenig fremdelten.

Die Idee, Schüler könnten in einem demokratischen Staat von Lehrkräften indoktriniert werden, offenbart eine obrigkeitsstaatliche Weltanschauung.

Uns hat jedenfalls niemand indoktriniert, obwohl unsere Lehrer mit ihrer konservativen bis reaktionären Weltanschauung nicht hinterm Berg hielten. Wir bildeten uns unsere Meinung selbst, oft in Opposition zu unseren Lehrern.

Warum soll das heute anders sein?

organisierter Denunziation

Am 04.10. konnten wir auf dieser Hompage kommentieren, dass der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung ein Meldesystem für judenfeindliche Vorfälle einrichten wollte. Da gab es kein Geschrei. Jetzt will die AfD ein Meldesystem einführen, da wir sofort der Nazi-Vergleich bemüht...
Bei aller - oft auch sehr berechtigter - Kritik an der AfD: Dem Bürger ist schon längst aufgefallen, dass alles, was die AfD vorschlägt in der Presse zerrissen wird, egal, ob andere das gleiche sagen. Man sollte sich mal darüber Gedanken machen, dass das der AfD wohl mehr stärkt als schadet, denn es kommt so ein "Samariter-Impuls" in einem auf, die AfD ob dieser Ungerechtigkeit in Schutz nehmen zu wollen (obwohl das ich das hier angesprochene Meldesystem gegen Lehrer persönlich für vollkommenen Schwachsinn halte).

15:12 von Mischpoke West

Sie haben auch eine Meinung, die sehr nach Meinungsmache a la AfD klingt!? Die "linken" Lehrer, die ich kenne, dulden alles, ausser Spalterei, Hetze und Rassismus!
Also, fast alles ausser AfD und ähnliches.

Nicht zielfuerend

Die AfD sollte sich nicht mit sowas befassen, obwohl es selbstverstaendlich oft unverhaeltnissmaessige Anfeindungen gibt. Auch mich aergert es, dass das parlamentarische Demokratieverstaendniss der AfD in Frage gestellt wird, obwohl zugegebenermassen auch eine staerkere Buergerbeteiligung (direkte Demokratie) nach schweizer Modell gefordert wird; nachzulesen im Parteiporgramm. Das hat aber doch nichts mit "diktatorischen" Strukturen zu tun. Und dass die AfD eine Mitte-Rechts-Partei ist, stellt ja niemand in Frage. Aber sie hat genauso wenig Sympatien zur unsaeglichen Nazidikatur, wie die Mitte-Links-Partei der Gruenen, Sympatien mit der Stalindiktatur hegt. Es waere besser fuer die AfD selbst "Aufklaerungsarbeit" zu leisten, anstatt mit sochen Aktionen die Konfrontation zu suchen.

Gruss aus Brasilien

@Denutiation 11:24 von ganzneu

"bin mal gespannt, wie all die "Freunde der AfD" das hier bagatellisieren
oder rechtfertigen werden"

aber das können Sie hier doch schon zigfach lesen:
Im Zeitalter des Neusprech (Orwell) ist das keine Denunziation sondern 'Zivilcourage'.

Was natürlich nichts anderes bedeutet, als dass man Demokraten
wieder mal zu 'Volksfeinden' erklären will.

Ganz deutlich hat das ihr 'Vorsprecher' Gauland im kürzlichen
FAZ-Interview 'rausgelassen', indem er nachweislich wortwörtliche Sätze
einer Rede von 'Adolf' vor Siemensarbeitern in Berlin 1933 verwandte.

Dies haben die Historiker Benz und Wolffsohn auch schon kritisiert.
Ganz getreu dem Motto:
Das wird man doch wohl wieder mal sagen dürfen nach 85 Jahren 'Fliegenschiss'..

Was Verdi darf, darf die AfD noch lange nicht!

Vorweg: ich bin AfD-Wähler und finde diese Aktion trotzdem schlecht. Und zwar deshalb, weil sie so weinerlich daherkommt und das einer Partei, die für deutsche Werte einstehen möchte, schlecht zu Gesicht steht.
Was ich aber feststellen muss, ist die Tatsache, dass die Medien hier wieder mit zweierlei Maß messen. Als die Gewerkschaft Verdi in einer Broschüre dazu aufrief, AfD-Sympathisanten unter den Kollegen zu denunzieren, auszuschließen, arbeitsrechtliche Mittel auszuschöpfen (also die Entlassung des unliebsamen Kollegen zu betreiben) und die Betroffenen auch in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, blieb der Aufschrei aus. Und das, obwohl es in einem x-beliebigen Unternehmen so etwas wie eine Neutralitätspflicht nicht gibt, für Beamte und Lehrer jedoch schon.

Des Pudels Kern

Auch ich hatte in meine lange zurückliegenden Grundschulzeit einen Klassenlehrer der das 1000jährige Reich gewiß nicht 100%ig verarbeitet hatte und sich nach wie vor als "Edelgermane" mit Sendungsbewußtsein zeigte.

In meiner seinerzeitigen und späteren Auseinandersetzung auch damit wurde es mir möglich, eine Meinung, einen Standpunkt zu entwickeln. Sollten wir nicht jedem der einen eigenen Kopf trägt ebenso seine eigene Entwicklung zubilligen und auch zutrauen? Man kann doch nicht annehmen, daß junge Menschen dauerhaft irgendwelche Meinungen und Weltbilder annehmen, nur weil sie damit konfrontiert werden.

Womit ich natürlich keiner gezielten Indoktrination das Wort reden will, nur mehr Gelassenheit, wenn man die Menschen ernst nimmt.

... und da sind wir bei des Pudels Kern, die AfD nimmt die Menschen nicht ernst, wenn sie ihnen nicht zutraut, sich selber eine Meinung bilden zu können.

da es ein Gebot zur politischen Neutralität für Lehrer gibt

ist es richtig, dass eine Möglichkeit geschaffen wird, Verstöße gegen dieses Neutralitätsgebot zu melden. Beschämend ist nur, dass erst die AfD zu diesem Mittel greift. Besser wäre eine parteiübergreifendes Meldeportal. Solche Bewertungsportale gibt es bereits für Ärzte, Rechtsanwälte etc. Es ist nichts dagegen einzuwenden.

um 12:36 von Totengräber

Stimme Ihnen vollkommen zu.
Ich vermute mal, dass es bei dem von Ihnen genannten "Fall" am berühmten intellektuellen Zugang liegt. ;-)

@ Martinus

>>> Was nicht verboten ist, ist erlaubt. <<<
.
Das spielt heutzutage nur noch eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger als legal/illegal scheint zu sein, ob Links oder Rechts.
Oder haben Sie unsere Politiker mal von Hetzjagden sprechen hören, wenn linke Horden die Pflastersteine gegen anders Denkende auspacken?
Und um zum Thema zurückzukommen, nichts anderes als eine politische Hetzjagd lesen wir hier wieder in diesem Artikel.

re martinus

"Deutschland ist laut Art. 20 Abs. 3 des Grundgesetzes ein Rechtsstaat. Und in einem Rechtsstaat ist alles erlaubt, was nicht gegen Recht und Gesetz verstößt."

Es verstößt auch nicht gegen Recht und Gesetz, wenn Sie sich ein halbes Jahr lang nicht waschen.

Trotzdem könnten Sie damit dumm auffallen.

Gegen Tabus (13:20):

Wie schon an anderer Stelle angemerkt: Menschen wehren sich gegen Absichten und Ziele der AfD, die kleine Gruppen - bisweilen ohnehin schon privilegierter - deutscher Bürger bevorteilen und viele andere Gruppen benachteiligen, denn dadurch wird Konflikten innerhalb der Gesellschaft im eigenen Land der Boden bereitet.

An ihrer eigenen Aufzählung lässt sich erkennen, dass es nicht bloß bspw. politische Parteien mit entgegengesetzten Positionen sind, sondern Institutionen, Zusammenschlüsse und Vereine verschiedenster Bereiche, die sich gegen die AfD positionieren.

Was die kritische Analye dieser Ziele im Unterricht anbelangt (aus dem Artikel):
"Auch der Staatsrechtler Joachim Wieland ist damit einverstanden, wenn Lehrer auf problematische Entwicklungen in Parteien wie der AfD hinweisen. Dies sei während des Unterrichts legitim, sagte Wieland dem "Handelsblatt". Beamte müssten sich für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einsetzen und Werte der Verfassung vermitteln."

15:12, Mischpoke West

>>@ vox moderandi
>>> Aber mit "linken" Lehrern dürften auch heutige Schüler die wenigsten Probleme haben. <<<
.
Zumindest nicht, wenn die Schüler dessen Meinung vertreten. Aber wehe sie haben eine Eigene.<<

Was passiert denn dann?

Ihnen könnte widersprochen werden, und dann müssten sie ihre Meinung begründen.

So geht Erziehung zum mündigen Bürger.

Für einen Rechten ist das schwer zu verstehen. Denn als solcher begreift man Kritik an seiner Meinung bzw. an den Argumenten, mit denen er seine Meinung begründet als Versuch, ihm seine Meinung zu verbieten.

Denn Meinungsfreiheit bedeutet in diesen Kreisen, seine (rechte) Meinung unwidersprochen äußern zu dürfen, wie hier im Forum in vielen Beiträgen deutlich wird.

Dies offenbart ein zutiefst autoritäres Weltverständnis.

Beutelsbacher Konsens

Lehrer sind angehalten gemäß dem Beutelsbacher Konsens nicht politisch zu indoktrinieren und sie halten sich daran, weil sie wissen, dass Schüler sehr empfindlich auf derartige Versuche reagieren. Was die AfD zu stören scheint, ist dass man überhaupt politische Aufklärung an Schulen betreibt und die Schüler dazu anhält sich mit den Inhalten der Parteien auseinanderzusetzen.

Ein Mittel von Diktaturen...

... ist es, wenn Lehrer ihren Lehrauftrag zur politischen Indoktrination nutzen.

Dies ist in Deutschland verboten.

Insofern ist das Eintreten der AfD für Neutralität an Schulen sehr zu begrüßen.

15:20, Wissen macht ah

>>Schule sollte frei von politischen Meinungen sein.<<

Ja, dies hat man uns Schülern immer gesagt, wenn man uns den Mund verbieten wollte.

Wir ließen uns den Mund aber nicht verbieten.

Das wäre ja noch schöner.

@12:52 von Totengräber

"Ein Lehrer sagt z.B. im Unterricht, die AfD würde die Migrationspolitik kritisch bewerten. Das wäre sicher nicht falsch. Das Kind erzählt zu Hause, der Lehrer hätte gesagt die AfD sei ausländerfeindlich."
Und dann gibt es die Grenzfälle, wo der Lehrer zwar ersteres gesagt hat, aber mit dem Unterrichtsgespräch das Zweite "herausarbeiten" wollte.

Ich gebe Ihnen recht, es gibt diese Grenzfälle und es gibt ganz viele Fälle, wo der Eine etwas hört oder versteht, was der Andere nicht gemeint hat. In solchen Fällen bin ich dafür, dass man das in einer Diskussion löst und nicht über einen Internetpranger, gegen den sich der angeprangerte nicht wehren kann.

Wie soll sich ein Hotel gegen mich wehren, wenn ich in die Bewertung schreibe, das Zimmer sei dreckig gewesen? Das steht dann da und jeder liest das.

@ 12:50 von Deliciabc

Offenbar haben Sie nicht bemerkt, dass es die DDR nicht mehr gibt. Heute wird diskutiert und nicht indoktriniert. Wenn nun eine Partei systematisch gegen demokratische Grundwerte verstößt, dann sollte das auch in der Schule thematisiert werden. Und nach meiner Erfahrung werden Kinder stets durch die Eltern "indoktriniert" und nicht durch die Schule.

Kritik an AfD-Meldeportalen

Ich bin zwar nicht mehr berufstätig, aber was die AfD will, verstößt gegen jedes demokratische Rechtsempfinden. So können sie bestimmt keine Wähler mehr gewinnen.

@Giselbert

So ist es! Allerdings müsste die Anzeige anonym erfolgen können, da sonst mit Repressalien gegen den Schüler zu rechnen wäre.

@ Mischpoke

Von mir: "Mit "linken" Lehrern dürften auch heutige Schüler die wenigsten Probleme haben."
Von Ihnen:"Zumindest nicjt, wenn die Schüler dessen Meinung vertreten. Aber wehe sie haben eine eigene."

Und was passiert dann? Rohrstock? Karzer? Pranger? Tut mir leid, aber diese komische Idee von der AfD ist nicht nur unverschämt, sondern auch noch albern. Gerade die Lehrinhalte, die die AfD ablehnt und als "linksgrün versifft" abwertet, sind doch genau die, die junge Leute zum kritischen Hinterfragen animiert, und eben NICHT auf eine einheitliche Meinung festlegt

Denunziation?

Wie oft wurden Lehrer "beurlaubt" weil sie keine links-grüne Meinung vertraten, sondern mit der jetzigen Migrationspolitik nicht einverstanden waren! Kein Aufschrei nach "Denunziation"? Ist es denn falsch das Lehrer neutral ausbilden sollen und so gut wie möglich alle Seiten beleuchten sollen? Das Portal selber finde ich unglücklich. Jedoch den Denkanstoß finde ich richtig. Bin selber in der DDR aufgewachsen und habe meinen Mund weder in "Staatsbürgerkunde" noch "Geschichte" zubekommen. Die Diskussionen mit dem Lehrer haben alle meine Klassenkameraden mitgerissen und es wurden daraus dann offene konstruktive Streitgespräche, die nicht so endeten wie es der Lehrplan vorsah. Ich weiß, das dies nicht an jeder Schule so war. Wir hatten mit unseren Lehrern großes Glück. Aber so denke ich, kann politische Willensbildung gelehrt werden. Im übrigen habe ich die DDR 1984 verlassen.

15:34 von Spirit of 1492

...schon mal überlegt woran das liegt?

Was ist Denunziation?

Definition: Unter einer Denunziation (lat. denuntio, „Anzeige erstatten“) versteht man die (Straf-)Anzeige eines Denunzianten aus persönlichen, niedrigen Beweggründen.

Das Neutralitätsgebot ist kein Vorschlag, sondern bindend. Die Meldung einer Verletzung ist daher im öffentlichen Interesse und, wie hier, im Interesse der Partei, welche durch den Verstoß gegen das Gebot belastet wird. Die Möglichkeit zu schaffen ein Fehlverhalten zu melden ist legitim und keine Denunziation.

Wenn man beleidigt wurde denunziert man den Beleidigenden nicht durch seine Anzeige, sondern nimmt seine Rechte war.

Ein Lehrer der sich kein Fehlverhalten vorwerfen muss, kann dieser Aktion gelassen entgegen sehen. Der allgemeinen Aufregung entnehme ich allerdings, dass der Konsens dahingehend geht, dass Verstöße gegen das Neutralitätsgebot eigentlich ok sind, wenn sie die AfD treffen.

Bin kein Fan dieses Vereins, aber davon, dass Regeln für alle gelten.

#guggi 15.27

Sie haben es genau und bestens beschrieben.

"Das Resultat ist ein

"Das Resultat ist ein einmaliger anerzogener gesellschaftlicher Selbstzerstörungskurs, der wie ja auch hier im Forum immer ersichtlich, breite gesellschaftliche Zustimmung erfährt."

Wo auch immer man in Ihrem Post hingreift - da ist nur Vorurteil, leerer Dunst und Watte.

Offensichtlich aus der Luft gegriffen ist die Idee, dass Kinder in der Schule "seit Jahrzehnten im Sinne Grün/Linker Ideologie" indoktriniert werden.

Ebenso aus dem Nichts kommt die Annahme, dass es vielleicht an die 5 % "rechte Lehrer und Uniangestellte" gibt. Und was soll das überhaupt? Möchten Sie vielleicht, dass "Lehrer und Uniangestellte" nicht an ihrer Leistung, sondern an ihrem politischen Bekenntnis gemessen werden?

Was Sie schließlich unter dem "anerzogenen gesellschaftlichen Selbstzerstörungskurs" verstehen, mag Ihr Geheimnis bleiben; ich will's gar nicht wissen.

15:19, ablehnervonallem

>>Um Gottes Willen, die links grünen Politiker aller Couleur gehen wieder mal gemeinsam auf die Barrikaden.<<

Es gibt ja nur zwei Meinungen in unserem Lande. Die der AfD und die aller anderen, eben die der Linksgrünen jeglicher Couleur. Das ist die klassische rechte Erzählung.

>>Und nur weil die AFD gleiches Recht für Alle will. Gegen die AFD kann gehetzt und verleumdet werden, dass ist okay undim Sinne der etablierten Politiker. Aber wenn an der Politik der etablierten etwas kritisiert wird von Seiten der AFD, dann ist man gleich und sofort in der rechten Ecke.<<

Die AfD hetzt und verleumdet, daß es eine Lust ist.

Und ja, natürlich befindet sich diese Partei im äußert rechten Spektrum unserer Parteienlandschaft.

Zu viele linke Lehrer?

Einige sind hier der Meinung, es gäbe zu viele "linke" Lehrer. Da frage ich mich, warum nicht mehr Menschen mit "rechter" Gesinnung Lehrer werden.
Welche Berufe ergreifen Jugendliche, die der AfD anhängen?
Ich habe da so meine Vermutungen....

@ fathaland slim

>>> Was passiert denn dann? <<<
.
Ich hatte so einige Lehrer, die nach Symphatie, und nicht nach Leistung bewerteten.
Alleine die Schulempfehlungen damals bei uns sprachen Bände.

re ablehnervonallem: „Gottes Willen“?

„Um Gottes Willen, die links grünen Politiker aller Couleur gehen wieder mal gemeinsam auf die Barrikaden.“

Danke für diese entlarvende Zuordnung aller Politiker und Menschen, die nicht ins elitäre Weltbild der AfD passen: „links-grün aller Couleur“...

„Gegen die AFD kann gehetzt und verleumdet werden, dass ist okay undim Sinne der etablierten Politiker.“
Das nun wirklich mittlerweile allen bekannte Opfersyndrom: Ich darf nicht mal alles ablehnen, ohne dass die Anderen gegen mich sind. Die Frage ist nur, ob Sie diese Phrase jetzt als strategisches Instrument verwenden oder ob Sie wirklich daran glauben? Das wäre zu überprüfen.

„Was seid ihr doch für armselige Menschen ihr Etablierten.“

Jetzt hatten Sie wohl selber genug von der Opferrolle. Aber Sie sehen: Selbst solche „Argumente“ werden Ihnen hier zugestanden. Von wegen Opfer!

@AufgeklärteWelt

Was hat denn der Aufruf der AfD zur "Gesinnungsschnüffelei" mit den Bewertungsportalen für Ärzte und Rechtsanwälte zu tun?

15:30, Mischpoke West @ Hackonya2

##>>> ... Das mit den Juden ist doch nur Tarnung. Haben alle die Aussage des Höcke vergessen, das das Holocaustdenkmal eine Schande sei? Ich nicht. <<<
.
Ich glaube das können die jüdischen AfD-Mitglieder schon selbst entscheiden.
Aber lesen Sie nochmal nach. Er hat gesagt:
"... ein Denkmal der Schande ...!"
Und der Holocaust ist schließlich eine Schande.
Ich kann Höcke auch nicht ausstehen, aber das muss man schon richtig stellen.##

Und Höcke hat einen Satz weiter eine 180° Wende unserer Erinnerungskultur gefordert.

Dies sollte man ebenfalls nicht unterschlagen, wenn man mit dem Bekenntnis, Höcke nicht ausstehen zu können, ernst genommen werden möchte.

Künstliche Empörung mal wieder!

Ich verstehe die künstliche Empörung, die sich hier mal wieder breit macht, weil die AfD den Finger in die Wunde legt, nicht.

Bzw. im Grund ist echte Empörung wegen des Themas und Problems angebracht, das die AfD anspricht: nämlich die Tatsache, dass es zu viele (linksgerichtete) Lehrer gibt, die das Neutralitätsgebot missachten und den Unterricht zu Propagandazwecken und Meinungsindoktrination missbrauchen.

Wo bleibt die Empörung der angeblich aufrechten Demokraten hierzu?

cari (15:32)

Wenn Sie in die Kommentarspalten schauen und sich mit entsprechenden Umfragen befassen, werden Sie feststellen, dass die kritischen Analysen zur Partei und ihren Absichten überwiegend von "dem" Bürger gestützt werden.

"Die Presse" zerreißt die Partei nicht. Sie hat die Aufgabe, politische Vorhaben und deren Konsequenzen aufzuzeigen und den Bürger entprechend zu informieren und zu bilden. Diese Auseinandersetzung muss sich jede Partei gefallen lassen. Je konsequenzenträchtiger die Absichten einer Partei und je tiefer sie in gesellschaftliche Strukturen eingreifen, desto kritischer die Aufarbeitung.

Zum Meldesystem für judenfeindliche Vorfälle: Dadurch wird eine gefährdete Minderheit stärker geschützt. Juden sind keine gechlossene Gruppe politischer Scharfmacher, die das zwischenmenschliche Zusammenleben, berufliche Verhältnisse sowie die Bildung und Politik unseres Landes aus einflussreichen politischen Positionen heraus nachhaltig verändern wollen.

Muss nich sein.

Mir war eigentlich nicht klar, das Lehrer ein Neutralitätsgebot haben.

Ich habe in der 10. Klasse mal eine Klausur geschrieben, da hieß es : Nenne 5 Vorteile der EG.

Ich fand es eine Frechheit die EG so kritiklos zu preisen. Aber das war noch vor der EU und der Globalisierung.

Beschwert habe ich mich nicht. Und ich war damals schon skeptisch. Wenn EG gepaukt werden soll, stimmt da was nicht.

Und die EU ist ja wohl das allerletzte. Die kann gerne sofort abgeschafft werden.

Neutrale Lehrer?

Ich habe sehr starke Zweifel das die Lehrer Neutral über das Parteien Spektrum berichten. Die guten sind die Parteien die nicht die AfD sind. Warum regt man sich eigentlich auf über das Portal der AfD? Wenn in der Schule korrekt gelehrt wird dann muss man doch das Portal der AfD nicht fürchten oder etwa doch?

In der Sache unschön

In der Sache ist das wirklich unschön und erinnert an Zeiten die wir lieber nicht wiederholen wollen, das Problem besteht aber tatsächlich. Wenn ich mit bekannten Lehrern auch nur versuche ein neutrales Gespräch über die AfD zu führen endet das nach Sekunden in wütendem Hass, nachdem man sich mindestens 50 mal entschuldigen und beteuern muss mit der AfD nichts am Hut zu haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Leute dann spontan neutral werden wenn es um politische Fragen im Unterricht geht, doch genau das müssen sie, denn so steht es im Gesetz.
 
Wie kann man also sicher stellen, dass Lehrer auch bei so polarisierenden Parteien wie der AfD neutral bleiben und die Schüler nicht indoktrinieren, ohne ein Meldeportal?

@ proehi

Meine Frage, wo das Drama wäre, richtete sich gegen die Darstellung darüber, was dieser angebliche "Pranger" überhaupt sein soll.

Ich wiederhole: Man wird auf der Seite (bitte googeln) darüber informiert, das Lehrer zur Neutralität verpflichtet sind, was diese Neutralitätspflicht überhaupt ist & schließlich ein Kontakt angeboten, wenn z.B. eine schulinterne Konfliktlösung zuvor gescheitert ist.

"Pranger"?

Das indes eine solche Plattform später durchaus als Waffe bei der Verfolgung von Andersdenkenden dienen könnte, ist mir klar, aber davon ist man derzeit wohl meilenweit entfernt.

Mit dieser allseitigen Hysterie im Umgang mit der AfD seit ihrer Gründung, ist wirklich niemandem geholfen. Im Gegenteil! Alles, was man mit dieser Hysterie bisher erreicht hat, ist, dass die AfD immer stärker geworden ist & sich mittlerweile sogar anschickt, die SPD als zweitgrößte Partei abzulösen.

& statt seine Strategie im Umgang mit der AfD zu überdenken, macht man lustig weiter so. Lernresistent!

re mischpoke west

"Aber lesen Sie nochmal nach. Er hat gesagt:
"... ein Denkmal der Schande ...!"
Und der Holocaust ist schließlich eine Schande.
Ich kann Höcke auch nicht ausstehen, aber das muss man schon richtig stellen."

Klar. Und das Publikum hat gejohlt, weil es sich der "Schande" so schämt.

Erzählen Sie mir was vom Pferd ...

15:41 von fathaland slim

genauso argumentieren die linken. nur von der anderen seite aus. und das problem mit den alt68igern war bei der schulausrichtung noch in den letzten jahren zu bewundern. also nicht so bescheiden wegducken, wenn es um linke doktrien im schulwesen geht, wo es besonders schlimm war!.

15:37, Mischpoke West

>>Oder haben Sie unsere Politiker mal von Hetzjagden sprechen hören, wenn linke Horden die Pflastersteine gegen anders Denkende auspacken?<<

Nennen Sie doch bitte mal ein Beispiel für so etwas.

Und ich rede ausdrücklich von Andersdenkenden. Nicht von den Organen der Staatsmacht.

Um nicht mißverstanden zu werden: das Werfen von Steinen auf Menschen sollte meiner Meinung nach als versuchter Mord geahndet werden. Denn nichts anderes ist es.

Am 11. Oktober 2018 um 15:42

Am 11. Oktober 2018 um 15:42 von yaz
Beutelsbacher Konsens
dass man überhaupt politische Aufklärung an Schulen betreibt und die Schüler dazu anhält sich mit den Inhalten der Parteien auseinanderzusetzen.

mmmmmm

Wenn man sich nur mit der AfD auseinandersetzen würde ! Das macht weder ein Lehrer, noch ein Politiker.
Alle sprechen nur davon die AfD in den Sachthemen zu stellen.
Das erschöpft sich dann in Zitaten einzelner Politiker die einem nicht gefallen.
Wo hätte man in der Schule denn schon einmal Parteiprogramme besprochen ?
Wäre das nicht einmal eine Diskussion wert gewesen, über mehr Möglichkeiten der Teilhabe zu sprechen ? Ist es nicht entlarvend, daß keine Partei etwas davon hällt, seinem Souverän mehr Einfluß zuzugestehen ? Das sollen die Schüler nach Möglichkeit nicht merken, auch sollen die Schüler gewisse (tabuisierte)Tatsachen ausblenden/leugnen/schön reden. Am Besten immer mit dem Strom schwimmen;
zum Schluß hat man nur den gewollt uninformierten Konsumenten

re travis2: Neutralität

„Ein Mittel von Diktaturen...
... ist es, wenn Lehrer ihren Lehrauftrag zur politischen Indoktrination nutzen.
Dies ist in Deutschland verboten.“

Völlig unstrittig und ein echtes Problem für die AfD, die als Gegner all dessen auftritt, wofür unsere Bundesrepublik in den letzten 70 Jahren stand und steht. Und genau dies an allen Ecken und Enden zu verbreiten versucht.

„Insofern ist das Eintreten der AfD für Neutralität an Schulen sehr zu begrüßen.“
Eben nicht! Weil die AfD unter Neutralität etwas völlig anderes versteht als unser Grundgesetz. Zumindest hat sich bei mir nicht zuletzt durch diese im wahrsten Sinne des Wortes abartige Aktion dieser Eindruck noch ein Stück weiter verstärkt.

travis2 (15:43):

Auch hierzu noch einmal aus dem Artikel:

"In den Zeitungen der Funke-Mediengruppe erklärte Meidinger, eine Lehrkraft dürfe und solle eine politische Meinung einbringen. Sie müsse diese aber kennzeichnen."

"Beamte müssten sich für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einsetzen und Werte der Verfassung vermitteln."

Das heißt, es muss die Möglichkeit geboten werden, über die politische Meinung differenziert zu diskutieren und es müssen umfassende Informationen zum Diskussionsgegenstand angeboten sowie Betrachtungen aus verschiedenern Blickwinkeln angeregt werden.

15:34 von artist22

Ja genau ,es wird wirklich sehr spannend,welche Wörter und Texte ,wenn es so weiter geht,bald nicht mehr gesagt werden dürfen.
Es läuft wohl darauf hinaus,dass die Deutsche Sprache auf den Index kommt.
Allerdings könnte ich auf Ihren Kommentar auch vereinfacht antworten "Keine Ahnung,und davon sehr viel"

Schüler sollen die Lehrer anzeigen

Am 11. Oktober 2018 um 15:20 von Wissen macht ah

"Hier fangen dann die Schüler an Ihre Lehrer anzuzeigen ohne dass etwas dran ist. Wer will das kontrollieren?"

Die Schüler werden ihre Lehrer nicht anzeigen.
Sie gehen ja nicht einmal zum Direktor, wenn in ihren Klausuren deutlich die MEINUNG des Schülers benotet wurde und nicht die DARLEGUNG dieser Meinung.
Dergleichen ist verboten!

Solange Schüler aber kuschen, weil sie gute Noten haben wollen, und solange die Eltern ihren Kindern beibringen, das zu schreiben, was der Lehrer hören will:
solange werden die Lehrer durch die Schüler und Eltern unterstützt werden in deren autoritärem Unterrichtsstil.

Wenn aber mal ein Wunder geschieht und die Lehrer die innere Größe haben werden, auch Gegenmeinungen gut zu benoten, wenn diese gut dargelegt wurden - dann können die Schüler reifen und werden auch nicht gehorchen, wenn man sie zur Denunziation aufruft. Und zwar OHNE Duckmäusertum.

@ 11. Oktober 2018 um 15:30 von Mischpoke West

"Er hat gesagt:
"... ein Denkmal der Schande ...!"
Und der Holocaust ist schließlich eine Schande."

Aus dem Kontext der Rede geht allerdings eindeutig hervor, dass Höcke das Denkmal für eine Schande hält. Sonst würde er auch keine Wende in der Erinnerungskultur fordern.

15:41 von fathaland slim

Ich teile die meisten Sätze Ihrerseits. Bis auf: >Für einen Rechten ist das schwer zu verstehen. Denn als solcher begreift man Kritik an seiner Meinung bzw. an den Argumenten, mit denen er seine Meinung begründet als Versuch, ihm seine Meinung zu verbieten<
rechstextreme Meinungen sind keine Meinung, wie Sie wissen. Es ist ein Verbrechen, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Selbstverständlich versucht man einen Menschen, der in dieser Sackgasse gelandet ist, umzustimmen, zu gewinnen...für die Menschlichkeit! Ja, für die Menschlichkeit.

15:34 von Spirit of 1492

"Und zwar deshalb, weil sie so weinerlich daherkommt und das einer Partei, die für deutsche Werte einstehen möchte, schlecht zu Gesicht steht."

Von was reden Sie da? Was, um Himmels willen, sind "deutsche Werte"? Macht sich, Ihrer Ansicht nach, jemand "deutsche Werte" zu eigen, wenn er nicht weint? Ein deutscher Junge weint nicht?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie auch nur eine Ahnung davon haben, wie mich diese Ideologie anwidert.

15:34, Melanda

>>Und dass die AfD eine Mitte-Rechts-Partei ist, stellt ja niemand in Frage.<<

Die AfD ist eine Partei, die am rechten Rand des politischen Spektrums angesiedelt ist.

Mit "Mitte" ist da nichts.

@fathaland slim - 15:41

"Zumindest nicht, wenn die Schüler dessen Meinung vertreten. Aber wehe sie haben eine Eigene.<<

Was passiert denn dann?"

Dann fängt der bisherige Klassenprimus in allen Klausuren, bei denen nicht nur naturwissenschaftliche Fakten abgefragt werden oder Mathematikaufgaben gelöst werden müssen, an, Dreien und Vieren zu kassieren.

@Melanda

"Und dass die AfD eine Mitte-Rechts-Partei ist, stellt ja niemand in Frage."

Doch, das stellen die allermeisten Menschen in Deutschland in Frage.
Die AfD ist eine Rechtsaußen-Partei. Mit "Mitte" hat sie ganz sicher nichts zu tun.

15:20 von Wissen macht ah

"Ich finde ... es gut, dass sich endlich mal jemand traut ein solches Meldesystem einzuführen. Auch ich kann mich nur allzugut an die Lehrer an meiner Schule erinnern, die mit ihrer politischen Meinung und Gesinnung nicht hinter dem Berg gehalten haben und immer wieder versucht haben Stimmung zu machen. Schule sollte frei von politischen Meinungen sein."

Haben Sie die beschriebenen Lehrer in Ihrer Meinungsbildung wie auch immer beeinflußt? Kann Meinung angeboren sein oder bildet sie sich im Diskurs und Abgleich verschiedener Ansichten? Nimmt man Schaden, sollte man mal seine Meinung durch neue Erkenntnisse ändern? Dürfen Lehrer nur eine "neutrale Meinung" haben und was ist das überhaupt? Wo könnte man besser als in der Schule seine politische Meinungsbildung üben und wie könnte das geschehen, wenn die Schule wie Sie fordern, frei von politischer Meinung ist?

Ein großartiger Beitrag ...

... der Alternative fD gegen den Lehrermangel. Die Diskussion über Neutralität geht weit, ganz weit an der Realität in den Schulen vorbei. Sie löst kein einziges Problem, schafft dafür aber neue.

@Aufgeklärte Welt

So aufgeklärt scheinen Sie nicht zu sein, denn ist schon seit jeher möglich über div. Ämter solch Verstöße zu melden.
Also bedarf es dazu keiner privatrechtl. Internetplattform, bei der zudem keiner weiß, wie mit den ermittelten Daten verfahren wird.
Werden schwarzen Listen für "nach der Machtergreifung" erstellt? Keiner weiß es und die AfD wird darüber auch keine Rechenschaft ablegen. Warum, kann ja eh keiner kontrollieren, was mit den Daten geschieht.

@travis2

"Ein Mittel von Diktaturen ist es, ist es, wenn Lehrer ihren Lehrauftrag zur politischen Indoktrination nutzen."

1. Das stimmt nicht. Richtig wäre: "Ein Mittel von Diktaturen ist es, wenn Lehrer ihren Lehrauftrag zur politischen Indoktrination nutzen müssen oder wenigstens dürfen."

2. Darum geht es überhaupt nicht. Ich glaube kaum, dass an deutschen Schulen heutzutage überhaupt noch indoktriniert wird. Und falls Sie einer anderen Meinung sind, muss ich davon ausgehen, dass Sie gar nicht wissen, wie sich Indoktrination anfühlt. Ich habe sie selbst noch erlebt und weiß, wie sie sich anfühlt.
Hier geht es darum, dass Lehrer mit eigener Meinung (=riesengroßer Unterschied zu Indoktrination!) denunziert werden sollen.

Denunzation

"Der größte Lump im ganzen Land, ist und bleibt der Denunziant" (Hofmann von Fallersleben.

@cari

"[...] dass der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung ein Meldesystem für judenfeindliche Vorfälle einrichten wollte. Da gab es kein Geschrei. [...]
Bei aller - oft auch sehr berechtigter - Kritik an der AfD: Dem Bürger ist schon längst aufgefallen, dass alles, was die AfD vorschlägt in der Presse zerrissen wird, egal, ob andere das gleiche sagen."

Sie zählen Antisemitismus zu den ganz normalen politischen Meinungen? Sie sehen nicht den (exorbitanten) Unterschied zwischen den beiden von Ihnen genannten Beispielen?

Es gibt nicht viele, die das gleiche sagen wie die AfD. Manchmal die im Wahlkampfmodus befindliche CSU, aber die wurde dafür genauso zerrissen.

@ 15.32 cari

Da vergleichen Sie Äpfel mit Birnen. Im ersteren geht es um Straftaten, im zweiten um kritische Meinungen. Ein Unterschied, meines Erachtens.

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