Ihre Meinung zu: Nach ARD-Interview: Verfassungsschutz Sachsen versetzt Mitarbeiter

19. Oktober 2018 - 13:37 Uhr

In einem Interview mit dem Magazin Panorama hatte ein Verfassungsschutz-Mitarbeiter die Beobachtung der rechtsextremen "Identitären Bewegung" infrage gestellt. Jetzt verlor der Mann, der zugleich AfD-Funktionär ist, seinen Posten.

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Kommentare

Wie in der DDR

....dort mußte man auch aufpassen was man sagt-oder es hatte berufliche Konsequenzen.
Ich kann das nicht nachvollziehen.

Grundsätzlich

ist es jedem Mittarbeiter der BRD frei gestellt sich politisch zu engagieren. Ja, auch als Verfassungsschutz-MA in der AFD.
Unsere Gesellschaft muss auf der Basis der Verfassung geschützt werden. In wie weit ein angestrebtes Mandat im Landtag mit der unparteiischen Arbeit eines Verfassungsschutz-MA vereinbar ist, sollte eine grundsätzliche Frage sein. Unabhängig der Parteizugehörigkeit. Das Menschen subjektiv urteilen ist bekannt. Dem ist Rechnung zu tragen.

Beobachtung O. K.___ pauschale Entlassung b Staatskiritik NICHT

Sind wir hier i d Türkei,o. sonst einem Regimestaat ?

Ich pers. habe nichts dagegen, wenn man zum Schutz d Sicherheit des Landes Rechte o. Linke amtlich überwacht, damit um etw. Beweise zu sammeln_ übrigens nur Überwachen nützt nichts, wenn d Überwachten alles mögliche in dieser Zeit anstellen dürfen wie gehabt (z. B. arab. Familienclans)

Was ich überhaupt nicht verstehe ist, wenn unsere "Volkszertreter" & Journalisten zwar die Verfolgung von Journalisten & anderen Politik-Kritikern in anderen & in diesem Land kritisieren, jedoch die nicht nur in diesem Beispiel mittlerweile pauschalisierte Entlassung von politischen Kritikern, nur weil sie Mitglieder der AfD, einer hier stabil regierenden Partei sind, zustimmend billigen

Die Debatten im Bundestag stinken gewaltig, solange sie sich nicht zusammenraufen & auch Kritik richtig mal zuhören, statt sich mit dem Rücken zum Redner zuzuwenden, herausgehen, oder exakt in d Rednerzeit umschweifende Gespräche zu führen. BT: NoGo-Area f KULTUR

Ja,...

...und wo genau liegt nun das Problem?
Dass ein AfD-Mitglied beim Verfassungsschutz beschäftigt ist, mag ja erst einmal etwas befremdlich wirken, ist aber völlig legitim.
Seine Meinung über die IB ist doch harmlos, auch wenn die IB in meinen Augen spinnert sind.
Die Versetzung halte ich für ungerechtfertigt.
Noch was: Ich bin kein Freund der AfD und wähle sie auch nicht.

... die Spitze des Eisbergs! ...

Ein guter Schritt!

... aber vermutlich nur die Spitze des Eisbergs! ...

In Polizei, Justiz und anderen Staatsämtern darf kein Platz sein für Menschen, die Extremismus verharmlosen, damit sympathisieren oder gar durch "Tippgeben" diese Kriminellen Tendenzen noch fördern!

Gilt ganz besonders für verfassungsfeindlichen Rechtsextremismus und Reichsbürger!

Hier muss systematisch aufgeräumt werden!

Wir brauchen ein Meldeportal in dem man Extremisten melden kann!

... das wäre aber Sache der Justiz - nicht einer Partei, die sich Pseudo-Legitimation anmaßt!

Mediale Vernichtung

Photo wird bundesweit präsentiert, Name genannt. Der Mann ist bis an sein Lebensende vernichtet. Dabei hat er keinerlei Straftat begangen.

Meinung und Analyse

Jeder Mensch hat ein Recht auf Meinung, auch im politischen Bereich aber dieser Versetzung kann ich nur zustimmen.
Wie aus dem Artikel hervorgeht war der Mitarbeiter mit sehr sensiblen Daten befasst und da besteht schon die Gefahr das die eigene "Meinung" eine unvoreingenommene Analyse beeinflusst.

Wie "man" das kontrollieren kann? Keine Ahnung. Es wird immer ein Risiko da sein das der Meinungs-Unabhängige doch eine Meinung hat die unterschwellig den Einzug in eine Analyse oder (noch schlimmer) Entscheidung findet.

Und wieder einer...

Langsam erweckt sich in mir Eindruck, das große Teile im Verfassungsschutz, Polizei, Bundeswehr etc. also all die Institutionen, welche eigentlich im besonderem Maße an die Verfassung und deren untergeordneten Gesetze gebunden sind eine "braune" und damit staatsfeindliche Gesinnung haben?! Hier besteht Handlungsbedarf!

Versetzt?

Bedeutet das beim Verfassungsschutz nicht befördert?

Seltsam, für missliebige Geister von der anderen Seite des politischen Spektrums gab es einmal Berufsverbote.

Bei Rechtsextremen freut man sich schon, wenn der Betreffende seinen Brieföffner austauschen muss.

Und die Rechten erzählen uns, sie wären die "Unterdrückten".

Ein Tropfen

Es ist nur ein Tropfen auf dem heissen Stein, es werden noch einige Extremisten in dieser Behörde tätig sein.

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