Ihre Meinung zu: Ein Toter bei Flüchtlingsansturm auf Spaniens Exklave Melilla

21. Oktober 2018 - 16:43 Uhr

Mehrere hundert afrikanische Migranten haben versucht, von Marokko aus den Grenzzaun zur spanischen Exklave Melilla zu überwinden. Etwa 200 gelang die Flucht aufs EU-Gebiet. Einer von ihnen starb. Von Oliver Neuroth.

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Kommentare

Zäune weg.

Spanien soll die Zäune öffnen und alle Reinlassen...oder sind die auch etwa populistisch und rassistisch?

Diese ewigen leeren Worthülsen

Wann wird endlich konsequent das illegale Eindringen in die EU mit aller Härte verhindert?
Ach ja, die EU hat sich ja der UN unterworfen und den Flüchtlingen fast freies Geleit zuzusichern versprochen.

Die EU betrügt ihre eignen Bürger!

Gewaltausbruch

Es ist für mich sehr befremdlich, das Menschen die, angeblich, vor Verfolgung und Gewalt aus ihrer Heimat fliehen, nun selber Gewalt zur Durchsetzung ihrer Interessen einsetzen. Aber wie auch immer: Gewalt ist kein Mittel, das wir dulden sollten. Alle, die Gewalt anwenden, sollten unverzüglich wieder in ihre Heimat gebracht werden, schon um allen anderen ganz klar vor Augen zu führen, das wir in der EU keine Gewalt dulden.

Gut und wichtig, jenes

Gut und wichtig, jenes Abkommen zu haben und Anzuwenden. Gewalt darf nicht belohnt werden, gewaltsam darf sich keiner Einlass verschaffen. Und danach noch "Sieg!" rufen. Wer sich derart besiegen laesst verliert jeden Respekt. Dass es bei gewaltbereiten Mengen auch zu Todesfaellen unter den Anstuermenden kommen kann, ist nicht verwunderlich.

Flucht aufs EU-Gebiet? Es

Flucht aufs EU-Gebiet?

Es handelt sich hier ganz offenbar um gewaltsames Eindringen, das als Flucht zu bezeichnen ist mehr als fragwürdig und eindeutig entlarvend.

Ein Toter bei Flüchtlingsansturm ...

"Flüchtlingsansturm, …"etwa 200 gelang die Flucht..." - Flucht vor was? Was dort gelang war doch wohl eher ein Sturm ein Sturm auf Europa. Wenn es dabei nur einen Toten gegeben hat, ist das allein der europäischen Humanität zu verdanken. Wenn Spanien bei Troste wäre, hätte es die sog. Enklave, die ja nur eine Endmoräne des Kolonialismus ist längst aufgegeben - aber der Stolz auf das koloniale Erbe ist wohl noch so übergroß.

"Boza, Boza",

also ich empfinde das als Provokation
vor allem im Zusammenhang mit dem letzten Flüchtlingsansturm,
als diese "Flammenwerfer" gegen Polizisten einsetzen

Warum wird nicht erwähnt,

Warum wird nicht erwähnt, dass der gestorbene Afrikaner nach ersten Erkenntnissen einem Herzinfarkt erlegen ist?
Das zu verschweigen klingt nach einem Vorwurf an die Behörden, zumal nicht das Erstürmen durch die 300 Afrikaner, sondern des Tod des einen Afrikaners die Überschrift des Artikels bildet. Es ist zumindest tendenziös, den Herzinfarkt eines von 300 die Grenzanlagen Überwindenden noch zu einer Art Vorwurf an den konfrontierten Staat zu machen.

Wurden diesmal auch wie im Sommer schon selbstgebaute Flammenwerfer und Branntkalk , der beim Kontakt mit der Haut Verätzungen verursacht, gegen die Spanier von den Afrikanern verwendet?

Dann kann man davon ausgehen, dass auch diese ...

... zweihundert Afrikaner wieder nach Marokko zurückgebracht werden?
.
"--- wendet Spanien ein spezielles Abkommen mit Marokko an: Es sieht vor, dass in solchen Fällen die Afrikaner auf der Stelle wieder nach Marokko gebracht werden...."
.
Wenn Boza Boza "Sieg" bedeutet. Wie lautet dann die Übersetzung von "Pyrrhussieg"?

Die alten Rezepte haben noch nie funktioniert

„Seitdem im Juli einige Migranten in Ceuta gewalttätig gegen Polizisten wurden, wendet Spanien ein spezielles Abkommen mit Marokko an: Es sieht vor, dass in solchen Fällen die Afrikaner auf der Stelle wieder nach Marokko gebracht werden“

Das wird nichts nützen. Wer der festen Überzeugung ist, da, wo er herkommt nichts zu verlieren zu haben und gleichzeitig glaubt, anderswo wenigstens irgendeine Chance auf Verbesserung zu haben, wird nichts unversucht lassen, dorthin zu gelangen. Der geht jedes Risiko ein.

Abschottung und Gewalt lösen also kein einziges Problem. Ganz im Gegenteil.

So wie jetzt kann es aber auch nicht weitergehen. Unser überholtes derzeitiges globales, allein von den Interessen (Macht und Geld) einiger weniger gesteuertes politisches System, das die eigentliche Ursache des Problems ist, muss endlich durch eine wirkliche Demokratie abgelöst werden.

In der wirklich jeder eine reelle Chance hat, sich an der Erarbeitung konstruktiver Lösungsansätze aktiv zu beteiligen.

Flucht wovor?

Werden diese Leute in Marokko denn persönlich verfolgt, oder stehen hier doch eher wirtschaftliche Motive in Vordergrund?

Ich gehe persönlich eher von letzteren aus!

Wird das erwähnte spezielle

Abkommen jetzt umgesetzt, d.h. die Leute umgehend wieder nach Marokko zurückgebracht?

Prüfen...

...und gegebenenfalls sofort zurückschicken?
Warum kommen die nach Europa, was hat man ihnen versprochen? Ich möchte das gern verstehen!

Dieser Abschnitt der Aussengrenze Europas

sollte so gesichert werden, dass ein überwinden der Grenze absolut nicht möglich ist. Wenn das von den betroffenen verstanden wurde, dann kehrt an diesem Abschnitt Ruhe ein.
Wer illegal eine Grenze überschreitet, der muss leider damit rechnen dieses nicht zu überleben. So grausam dieses auch ist, aber es gibt Regeln, wie es möglich ist, auf die andere Seite zu gelangen. Werden diese eingehalten, Zutritt möglich. Werden diese nicht eingehalten, Zutritt nicht möglich.

Liebe Tagesschau

vor wem oder was "gelang die Flucht aufs EU-Gebiet"?

@19:22 von Nettie

"So wie jetzt kann es aber auch nicht weitergehen. Unser überholtes derzeitiges globales, allein von den Interessen (Macht und Geld) einiger weniger gesteuertes politisches System, das die eigentliche Ursache des Problems ist, muss endlich durch eine wirkliche Demokratie abgelöst werden."

- - -

Ich hoffe, dass Sie nicht gegen das Grundgesetz oder die anderen europäischen Demokratien sind.
Wenn Sie global das Interesse einiger weniger in Zusammenhang mit Afrika ansprechen und dabei Demokratie fordern, dann meinen Sie bestimmt die Strukturen in Afrika und die Kleptokraten an ihrer Spitze, d.h. die Millionen und Milliarden an Vermögen hortenden reichsten Diktatoren Afrikas. Es ist wirklich gut, das mal anzusprechen, woher die ihre Millionen und Milliarden haben

@19:22 von Nettie

"Abschottung und Gewalt lösen also kein einziges Problem. Ganz im Gegenteil."

- - -

Von wem geht denn Gewalt aus, wenn wie im Sommer 2018 selbstgebaute Flammenwerfer und ätzender Brennkalk beim Überwinden von Grenzanlagen eingesetzt wird?

Wären Sie dagegen, dass es Haustüren gibt und dass Polizisten, die zu einem laufenden Einbruch gerufen werden, Dienstwaffen tragen? Oder wären Sie bei einem Einbruch auch gegen Abschottung und Gewalt?
Es haben 200 Afrikaner die Grenzanlagen überwunden. Dass sie wahrscheinlich das Land wieder verlassen müssen, ist das für Sie schon Gewalt? Man nennt es Staatsgewalt, und das ist eines der 3 Elemente der Staatsdefinition. Es gibt auch noch andere Staaten weltweit. Die achten auch auf ihr Staatsgebiet. Bestimmt dürfen Sie nicht ohne Papiere oder ohne Visum in jeden Staat Afrikas einreisen

@ viele hier

Flucht? Flucht vor was wird hier von einigen gefragt.

Warum dieses provozierende Fragen, es ist doch klar, dass diese Migranten überwiegend vor Armut fliehen. Auch das ist eine Flucht.

Gewaltausbruch

@Thomas Wohlzufrieden.21.10.2018,19:04 Uhr.Ich möchte Ihnen einmal für Ihre klare Aussage in Ihrem Beitrag gratu-
lieren.Dieses Beispiel führt uns vor,was diese Gewalttätigen
Personen unter Völkerrecht verstehen.Daß diese Personen sich schon strafbar gemacht haben,kommt denen überhaupt
nicht in den Sinn.Viktor Orban und Sebastian Kurz,dürften sich nach diesen Vorfällen,in Ihrer harten Haltung,einer kontrollierten Zuwanderung ,bestätigt fühlen.

Erst wird der Grenzübertritt

Erst wird der Grenzübertritt gewaltsam erzwungen, dabei werden spaniche Hoheitsträger verletzt/ übewältigt. Hernach paradiert man "Sieg"schreiend durch die Stadt. Es tut mir leid aber das ist das gebaren von Invasoren nicht von flüchtenden.

@ norddeutscher 22

Die Verwendung von Brandkalk wäre, da ätzend und giftig eindeutig ein verstoß gegen das Kriegsvölkerrecht

19:21 von geselliger misa...

«Wenn Boza Boza "Sieg" bedeutet.
Wie lautet dann die Übersetzung von "Pyrrhussieg"?»

So "boza" denn ein von den Grenzzaun-Überwindern gesprochenes spanisches Wort ist, dann ist es mit "Sieg" sehr frei übersetzt.

Wörtlich heißt es "Stopper" (an einer Tür).
"Esbozar" bedeutet "skizzieren", "andeuten", "plötzlich erscheinen" (Gesichtsausdruck, Gefühlsregung).

Sieg ist "victoria". Oder "triunfo".
Phyrrussieg ist "victoria pirrica".

19:22 von Nettie

anderswo wenigstens irgendeine Chance auf Verbesserung zu haben, wird nichts unversucht lassen, dorthin zu gelangen
.
dann sollte man ihm eben klar machen und zwar unmißverständlich, dass er hier keine Chance hat

gewaltsames Eindringen als Flucht zu bezeichnen

eine etwas sehr eigenwillige Betrachtungsweise von TS

@ Amelia 19:30 Uhr

"Warum kommen die nach Europa, was hat man ihnen versprochen? Ich möchte das gern verstehen!"

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Ich kenne diese Migranten auch nicht, daher kann ich es auch nur vermuten: sie kommen möglicherweise, weil sie nicht verhungern/verdursten wollen.

Warum.....

.....wird auch hier mal wieder die ganze Sache verharmlost dargestellt? Das ist keine Flucht, das ist Stürmen, Erobern, gewaltsames Eindringen......oder wie auch immer man es nennen muss. Und vor allem: Wenn all diese "Flüchtlinge" jetzt auch noch in der EU Aufnahme finden sollten, dann haben sie eines schon gelernt: Ohne das Respektieren von Gesetzen und der Obrigkeit kommt man in Europa auch (schneller sogar?) an sein Ziel!

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