Ihre Meinung zu: WWF: 60 Prozent weniger Wirbeltiere als noch 1970

30. Oktober 2018 - 9:43 Uhr

Die Zahlen des WWF sind dramatisch: Im Vergleich zu 1970 leben 60 Prozent weniger Wirbeltiere auf der Welt. Ungeachtet dessen lockert China sein Handelsverbot für Tiger- und Nashornprodukte.

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Kommentare

Weniger Wildtiere

Solange es diese hirnlosen Menschen gibt die in Afrika , und anderen Ländern , auf Großwild schießen dürfen wird sich nicht viel ändern!
Trophäensucht soll die Minderwertigkeitskomplexe ändern. Das gehört einfach verboten ebenso die Jagd nach Elfenbein , Nashörnern usw. !

Was ist daran

so erstaunlich ?, 1970 gab es 3,69 Milliarden Menschen auf der Erde, 2017 sind 7,55 Milliarden.
Wenn die einen mehr werden ist weniger Platz für die anderen, dann sind auch immer mehr Reiche auf der Welt vorhanden.
Die sich bestimmte Dinge leisten wollen, und die Armen in Ihrer Not besorgen diese Sachen.
Und es wird auch noch kräftig verdient beim Handel.
Und die Wildnis oder Urwald wird immer kleiner, ob wegen Palmkernöl oder Holz und Bodenschätze.
Bei der Prognose 10 Milliarden Menschen, sind dann nur noch 20 Prozent Wildtiere vorhanden, und viele ausgestorben.

Alles was Geld bringt wird unterlaufen, Menschen machen sich die Probleme alle selber, da helfen auch keine Warnungen.

Soweit es sich um die Teile

Soweit es sich um die Teile gezüchteter Tiere handelt.........
Schweine sind auch nicht gerade glücklich wenn die für Herzklappengewinnung gezüchtet werden und auch Mäuse empfinden den Schmerz durch die Tierfolter in unseren Laboren. Es gibt also kein moralisches Recht sich über China aufzuregen.
Für den Fortbestand von Tiger und Nashorn wäre es gut die in Farmen zu züchten um die asiatische Medizin zu beliefern.

Welt

jetzt aber schnell die Welt retten.?!
Das Problem der Menschheit (nicht der Welt)
ist die Überbevölkerung dagegen muss man etwas unternehmen.
Es gibt zu viele Menschen.

Drastische Maßnahmen zum Gegensteuern unabdingbar

Solange mit der Beförderung des Artensterbens „Geld“ zu machen ist, wird es wohl nicht aufzuhalten sein.

re Peter Kock

Nein.
Wenn sie sich mit dem Thema beschäftigen, stellen Sie fest, dass PETA und Co. nicht Recht haben.
Nachhaltige Jagdausübung ist sowohl in Deutschland als auch überall anders ein Garant für Artenvielfalt.
Darauf weisen gerade grosse Nationalparks ebenfalls deutlich hin.
Wilderei hingegen stellt ein grosses Problem für geschützte Arten dar.
In der Gesamtdebatte um Jagd darf erwähnt sein, dass gerade der WWF in seinem "Einkaufsratgeber Fleisch und Wurst" zum Kauf von Wildfleisch aus nachhaltiger Jagd rät.
Der DJV bietet im Rahmen der Aktion "Jagd erleben" die Möglichkeit sich vor Ort bei dem heimischen Jäger zu informieren. Unter dem Suchbegriff "Fakten statt Vorurteile" finden Sie weitere Informationen zur Jagd, wie z.B., dass noch nie eine Wildart unter deutschem Jagdrecht ausgestorben ist...

Wenigfahrer...

...sagt es wie es ist, ein ganz klarer Faktor wird nicht genannt.
"1970 gab es 3,69 Milliarden Menschen auf der Erde, 2017 sind 7,55 Milliarden."

Und wo "explodiert" die Anzahl der Menschen?
Afrika. Wo sind viele Wildtiere um die es hier geht? Afrika.

Sprich, die Verdoppelung der Anzahl Menschen weltweit und
gerade die MEHR als Verdoppelung in gewissen Gebieten
sind doch der Aulsöser für den hier umschriebenen
Rückgang der Wildtiere.

Daher: Danke an z.B. China mit seiner ehemaligen
Ein-Kind-Politik. Weitsichtig und clever.
Und für die Zukunft des Planeten unumgänglich.
Nur darüber reden darf man ja nicht, weil es sind die Bösen die sowas sagen...

je mehr Menschen

desto weniger Platz für Tiere
und Wildtiere brauchen erfahrungsgemäß viel Platz
und dieser wird gerade in Afrika (Bevölkerungsexplosion)
und Brasilien (Abholzen der Wälder) knapp

09:48 von Peter Kock

"Solange es diese hirnlosen Menschen gibt die in Afrika , und anderen Ländern , auf Großwild schießen dürfen wird sich nicht viel ändern!"

Sie haben nicht viel Ahnung von der Matherie?

Wenn sie die Großwildjagt verbieten, werden in Afrika die letzten Reservate auch verschwinden. Nur durch die Einnahmen können diese nämlich geschützt werden.

Was ist daran so erstaunlich?

Danke für Ihre Worte. Sie bringen es absolut auf den Punkt und sprechen mir dabei aus der Seele.
Die Kernfrage vieler Probleme lautet meines Erachtens: Wieviel Mensch verträgt die Erde noch bevor Sie kollabiert?
Mit dieser, keinesfalls angenehmen, Frage sollte sich endlich jeder Mensch auseinandersetzen. Andernfalls befürchte ich, wird irgendwann der arrogante Glaube des Menschen, als selbsternannte Krone der Schöpfung über allem zu stehen, schneller als gedacht dessen eigener Henker werden.

Welt

>Am 30. Oktober 2018 um 10:19 von D-Bürger
Welt
jetzt aber schnell die Welt retten.?!
Das Problem der Menschheit (nicht der Welt)
ist die Überbevölkerung dagegen muss man etwas unternehmen.
Es gibt zu viele Menschen.<

Kurz. Knackig. Wahr.
Danke.

10:36 von fairview

"Nachhaltige Jagdausübung ist sowohl in Deutschland als auch überall anders ein Garant für Artenvielfalt." - Darüber können Bär & Co. in Deutschland ein Liedchen singen. Und Nashorn & Co. in Afrika ebenfalls.

um 10:14 von evhie

"Für den Fortbestand von Tiger und Nashorn wäre es gut die in Farmen zu züchten um die asiatische Medizin zu beliefern." - Nein. Für den Fortbestand von Tiger und Nashorn wäre es gut, den Menschen klarzumachen, dass Nashornpulver dieselbe medizinische Wirkung hat wie geriebene Fingernägel: nämlich gar keine.

@fairview: Sie können doch

@fairview: Sie können doch nicht Jagd auf Rehe oder Wildschweine in Deutschland und Großwild-Trophäenjagd in Afrika vergleichen und bei gefährdeten Tierarten ernsthaft von "nachhaltiger Jagd" sprechen. Machen Sie sich nicht lächerlich!

Rehe und Wildschweine sind alles andere als vom Aussterben bedroht, dazu kommt noch, dass Jäger hier das Fleisch wenigstens essen. Dann finde ich das in der Tat besser als Massentierhaltung. Aber eine Tierart auszurotten für so einen Schwachsinn wie eine Geweihtrophäe, ein Angeberfoto, Adrenalinkick oder ein Nashornpulver - da fehlen einem jedsmal wieder die Worte.

Zum Nachdenken

https://xkcd.com/1338/

Hat zwar nicht direkt mit Artenvielfalt zu tun, zeigt aber anschaulich das Verhältnis von Kulturtieren (incl. Menschen) zu Wildtieren.

Möglich, daß alles was nicht finanziell profitabel ist, mittelfristig aussterben wird...

@seagull

Jip, danke, das ist das Problem. Bzw eins davon.

Die großen Katastrophen dieser Zeit bleiben Randnotizen und die Regierungen beschäftigen sich lieber mit Rettung der Braunkohle, ob seehofer geht oder nicht, ob drölf Migranten über die Grenze kommen..

Zum Thema Überbevölkerung und Geburtenkontrolle

Das Bevölkerungswachstum hat sich durch Geburtenkontrolle bereits so weit abgeschwächt, dass die Weltbevölkerung nicht über 11 Mrd. steigen wird.

https://www.gapminder.org/answers/

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