Ihre Meinung zu: Merkel fordert Kampf gegen Judenhass und Ausgrenzung

9. November 2018 - 13:15 Uhr

Mit deutlichen Worten hat Kanzlerin Merkel am Jahrestag der Novemberpogrome einen entschiedenen Kampf gegen Judenhass, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung gefordert. Die AfD war ausgeladen worden.

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Die AfD war ausgeladen worden

Das ist wahrhaft gelebte Demokratie! Eine demokratisch gewählte Partei wird ausgeladen. Automatisch wird der Partei, wohlgemerkt nicht dem Einzelnen, Antisemitismus unterstellt, wobei es sogar eine Gruppierung Juden in der AfD gibt. - Jeder Straftäter ist bis zur Verurteilung mutmaßlich, aber die AfD ist schon bewiesenermaßen vor der Beweisaufnahme und Verurteilung antisemitisch. - Um es klarzustellen: Ich bin kein AfD-Anhänger, aber ich befürche, je mehr die Partei ins Abseits gestellt wird, desto mehr Anhänger wird sie bekommen. Was verboten ist, macht neugierig! - Das ist kein vernünftiger, und vor allem kein demokratischer Umgang!

Nicht ausladen, zum Streit einladen

Mit der Ausgrenzung der AfD wird der Demokratie ein Bärendienst erwiesen. Jene, welche die AfD wählen, werden sich dadurch in ihrer Haltung bestätigt sehen. In Demokratien wird gestritten und nicht ausgegrenzt, das haben viele Poltiker leider vergessen, oder ihnen fehlt ganz einfach der Mut und die Fähigkeit zum Streit.

AfD ausgeladen

Das nenn ich Demokratie, bravo.

AfD

Wenn der Zentralrat die AfD nicht einlädt ist die natürlich zu respektieren. Verstehen als AfD-Wähler und Gegner des Antisemitismus kann ich dies jedoch nicht? Dies gilt umso mehr als dass sich innerhalb der AfD eine Gruppe jüdischer Antisemitismusgegner organisiert haben und was ist deren Begründung für Ihr tun? Das die AfD die einzige Partei wäre die den eingeschleppten islamischen Antisemitismus anprangern würde. Sicherlich gibt es (leider) auch noch Ränder in der AfD die antisemitisch geprägt sind und das ist schade und nicht richtig. Es ist aber falsch deswegen auf die AfD grundsätzlich zu schließen was deren Gegner gerne machen indem Sie pauschalisieren. Ich fühle mich dann jedesmal diskriminiert. Interessieren tut das niemand; der Gebrauch des Wortes Neger ist da viel schlimmer obwohl das ein ähnlicher Sachverhalt (Diskriminierung) ist.

Hallendes Schweigen.

Kein Wort zum wachsenden, importierten Antisemitismus, der ganz überwiegen von muslimischen Migranten gelebt und exekutiert wird. Kein Wort darüber, dass die Zukunft der deutschen Juden in einer zunehmend islamischen Gesellschaft ausgehend vom aktuellen weltpolitischen Klima bestenfalls als ungewiss gelzen kann. Der Zentralrat der Juden macht sich zum Mittäter, weil er lieber alten Reflexen folgt, anstatt reale Gefahren und mithin den dieser Tage machtaktiven und wachsenden Antisemitismus klar zu benennen. M.E. liegt die Gefahr für jüdisches Leben in Deutschland jedenfalls nicht in einer erstarkenden AfD. Im Gegenteil!

Nicht Merkel

*Ausdrücklich nicht eingeladen hatte der Zentralrat der Juden Vertreter der AfD.*

Also nicht Merkel, nicht die Regierung hat die afd ausgeladen. Ich erwähne es nur schon mal im Vorfeld, weil der Bote des Unsinns und andere Spezialisten garantiert wieder Gegenteiliges behaupten werden

Danke Frau Merkel!

Danke Frau Merkel, für diese klugen, besonnenen und mahnenden Worte!

Danke auch an die Herren Schäuble und Steinmeier, die ebenfalls die passenden Worte finden, um diesen Tag in seiner ganzen Besonderheit treffend zu beschreiben!

... und danke an alle Beteiligten, dass man ein so deutliches Signal gegen Fremdenhass und Antisemitismus setzt!

das wollen wir alle

Aber die Politik der Globaliesierung erzeugt genau das Gegenteil.
In den letzten 20 Jahren wurde mehr gespalten als vereint. Selbst mit unseren Demokratieverständnis erreichen wir manchmal nur das Gegenteil. Und in Europa haben wir neue unsichtbare Grenzen gezogen.
Deshalb habe ich Probleme mit sollchen Sätzen. Sie treffen nicht unsere Probleme.

"Lassen Sie uns alle jeden

"Lassen Sie uns alle jeden Tag mit dem Verständnis von heute daran arbeiten, dass so etwas wie vor 80 Jahren nie wieder passiert"

So sind sie, diese Saubermänner und Frauen.
Was z.B. in Syrien geschieht ist ehrlich gesprochen auf Wunsch von Saubermännern wie Obama, Merkel und co passiert. Da es aber nicht direkt vor unserer Haustüre war kann man noch große reden schwingen.

Von wem irgendeine Art von Bedrohung ausgeht, können Geheimdienste und Verfassungsschutz leicht herausfinden. Für mich in meiner persönlichen und alltäglichen realität sind diese Mahnungen und das ausgrenzen bestimmer Gruppen eine Beleidigung.

Wer gestern die Debatte zum Migrationspakt gesehen hat, wird es verstehen. Neben der sachlichen AfD gab es lauter unfreundliche Hetzer die, weil sie von der AfD ertappt wurden, dinge in den Pakt hineininterpretieren mussten die da gar nicht stehen.

Keine Sorge, so etwas wie vor 80 Jahren wird nicht wieder passieren, denn vor 80 jahren war vor 80 Jahren und heute ist heute.

Nein, nein

Merkel warnte vor Judenhass in Deutschland und forderte ein entschlossenes Vorgehen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung. Den Judenhass haben wir verstärkt mit der Flüchtlingskrise in das Land geholt. Das ist doch nicht zu leugnen. In vielen muslimischen Ländern werden die Kinder voller Hass auf Juden erzogen. Die Erziehung im Elternhaus ist prägend. Fragen wir einmal die Lehrer, die damit unmittelbar konfrontiert werden. Der AFD alles in die Schuhe zu schieben, ist die einfachste und schäbigste Lösung. Man kann keine Liebe zu einer Reliogion verordnen.

Doppelmoral

Instrumentalisierung ist keine Erfindung der AfD.

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