Ihre Meinung zu: CDU: Merz für Altersvorsorge durch Aktien

2. Dezember 2018 - 6:46 Uhr

Aktienmärkte sind nach Ansicht von Friedrich Merz eine Möglichkeit zur Absicherung der Rente: Ein Anreiz könnten steuerliche Freibeträge sein, sagte der Bewerber auf den CDU-Vorsitz in einem Zeitungsbericht.

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Kommentare

Super Vorschlag....

...für Menschen, die genug verdienen, um zusätzlich fürs Alter vorsorgen zu können und deren Rente so hoch ist, dass sie signifikant Steuern bezahlen müssen. Denn nur dann haben sie was von den Steuervorteilen.
Das ist die Art, wie Menschen wie Merz sich die Bekämpfung der Altersarmut vorstellen.
Ach ja - wer wird wohl gegen Gebühr all diese Aktiendepots verwalten?

Hallo?

Aktien?
Wenn schlecht läuft ist alles weg.
Solch unsichere Scherze, wer kann sich das leisten?
Ich denke die wenigsten, gehörte auch nicht dazu.
Ich stehe auf Sicherheit, was mein Geld betrifft

Seufz.....

Ich bin zwar prinzipiell der Meinung, das Aktien eine gute Geldanlage sind.

Aber nicht unbedingt fuer einen fest stehenden termin wie die Rente.

Hunterttausende amerikanische Senioren, deren Aktien bei Rentenalter nicht mehr viel wert waren, wissen was ich meine.

Ganz nebenher erfordert diese Form der Geldanlage etwas, was eine zunehmende Zahl von Bundesbürgern nicht in dafuer ausreichender Menge zur Verfuegung hat :
Geld.

Was immer irgendwelche neoliberalen Politiker hervorbringen in Punkto Vorsorge :
Es wird bare Münze benötigt.

Die Loesung waeren also stark steigende Gehaelter.

Ein Albtraum fuer jeden Neoliberalen.

Weswegen es fuer das Problem der Altersvorsorge wohl nicht wirklich eine Loesung geben wird.

Da sieht man wieder wer er

Da sieht man wieder wer er ist. Chef-Lobbyist der Hochfinanz. Aktien für Aufstocker.... Mit Merz werden Möglichkeiten wie Cum-Ex und Cum-Cum wohl verdoppelt und die Großkonzerne zahlen bald gar keine Steuer mehr.... dann zahlen die Arbeitnehmer und der Mittelstand halt alles.

Ein sehr vernünftiger Vorschlag

Das Sparen für die Altersvorsorge mittels Aktien macht Sinn. Auch Niedrigverdiener können sich mittels Sparplänen über die Zeit ein beachtliches Vermögen erwerben. Man muss das nur diszipliniert über 20-30 Jahre durchziehen. Wenn der Staat das Aktiensparen zusätzlich unterstützt, ist das ein Schritt in die absolut richtige Richtung. Guter Vorschlag, Herr Merz. Chapeau.

Gehts noch, Herr M.

Solch einen Unfug kann sich nur dieser M. ausdenken. Der hat genug Geld, kann sich auch Aktien in ausreichender Höhe kaufen und wird auch nicht verhungern, wenn die total wertlos werden.
Wie normale Menschen in diesem Lande leben und welche finanziellen Möglichkeiten man durch seiner Hände Arbeit hat, davon hat der keine Ahnung. Für ein Parteiamt absolut untragbar, dieser Herr M. Es war ein Segen für Deutschland, dass dieser sich damals aus der Politik zurückgezogen hat. Und dort soll er auch bleiben.

So schießt man sich auch

So schießt man sich auch selbst aus dem Rennen. Gut, dass Merz noch vor der Vorsit-Wahl deutlich macht, wes Geistes Kind er ist: durch und durch wirtschafts- und bestverdienst-gesteuert, mit desolat mangelhaftem Gespür für staatliche Aufgaben und unzureichendem Blick für Grundversorgung. Er war jahrelang weg von der politischen Bühne, und er will sie wieder betreten, ohne die Rolle zu ändern, die er jetzt hat: Lobbyvertreter der Banken und Unternehmen. Das dürfte dann doch auch für die Mehrheit der CDU-Mitglieder keine Alternative als Vorsitzender sein.

ach ja

nennt man das nun Lobbyismus oder Vorteilsnahme oder wie...???

also Wir nennen in Bucharest DAS von diesem Merz unternommene Manoever ganz einfach Korruption.... denn Er wird am Ertrag beteiligt...
...
in Romania gibt es eine Anti-Korruptionsbehoerde. In Deutschland nicht,
Warum wohl.?
In Bucharest stuende Er schon am Montag vor dem Ermittlungsrichter und anschliessend Anklage und Verurteilung... wg Einflussnahme und Beguenstigung...gata...

Gruss aus Bucharest
Bernd Fenske

1. April?

Wie bitte? Dann also das gleiche für die Altersvorsorge, wie mit den Kommunen geschehen ist? Am Ende dann durch Derivate total verschuldet statt reich, ne? Die Banken freuts aber , klar.

Und wenn es nur "Aktien" sind (und keine Derivate), dann kommt irgendein Crash, auf den wir auch schon lange warten, und das Geld ist futsch. Was ist das für ein total unsinniger, gefährlicher Vorschlag!?

Vielleicht löst mal jemand stattdessen das Demographieproblem?

Das Hauptproblem unserer Altersvorsorge ist unsere Demographie. Wir haben kaum noch Kinder.

Ich wünsche mir, dass es ein Kandidat zur Chefsache macht, wieder Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen ein Durchschnittsverdiener mit Familie wieder 5 Kinder großziehen kann.

Wenn wir das schaffen, dann klappt es auch wieder mit der Rente.

Am 02. Dezember 2018 um 07:26 von Dr.Hans

erzaehlen Sie DAS Anekdoetchen doch bitte den breiten Massen, welche zwischen Hartz IV, Mindestlohn und kleinen Loehnen schwimmt...
und nun verlassen Sie bitte die Buett, aber OHNE Alaaf...
Wir lassen Sie auch raus...
...
Helau...
...

Ein kleiner Zusatz an "Kein

Ein kleiner Zusatz an "Kein Weltbürger". Es gäbe eine Lösung für das Rentenproblem! Alle müssen einzahlen in die Sozialsysteme, wie in der Schweiz oder Österreich, und zwar ohne Bemessungsgrenzen.

Zu Herrn Merz.
Aktien sind "Spielgeld" dem kein realer Wert entgegen steht, zumindest nicht in dem Maße wie es Aktien am Markt gibt. Es gibt auch sehr "schöne" Beispiele wie schnell eine Aktie Müll ist. Riester ist auch so ein Finanzprodukt an dem eigentlich nur die Finanzwirtschaft verdient, und da sind die Einlagen relativ gesichert. Für den Rentner bleibt da nich viel übrig.
Und solange die Finanzwirtschaft unkontrolliert mit dem Geld anderer ungestraft tun kann, was sie möchte, halte ich Aktien für sehr vage zur Rentensicherung.
Es wäre eine Grundlegende Änderung des Rentensystems notwendig, aber da traut sich auch ein Herr Merz nicht herran, weil auch er ein Kind der Lobbyisten ist. Herr Merz bekommt schon Pickel nur wenn er das Wort Sozial hört.
Schade!

@07:05 von Lyn

"Aktien?
Wenn schlecht läuft ist alles weg.
Solch unsichere Scherze, wer kann sich das leisten?
Ich denke die wenigsten, gehörte auch nicht dazu.
Ich stehe auf Sicherheit, was mein Geld betrifft"

Wenn Merz BK werden sollte (was ich nicht glaube), dann weiß man jetzt, was auf einem zukommt. "Die Rente ist nicht sicher." ... aber die Renten der Vorstände und Aufsichtsratsmitglieder.

Aufsichtsratsvorsitzender BlackRock

Merz empfiehlt wahrscheinlich Aktien von BlackRock.

Na ein Glück...

Wenn der Merz Vorstand bei VW wäre, müsste der Bund Autos steuerlich als Altersvorsorge fördern.

Merz hat Recht

Es gibt keine sichere Geldanlage ohne Risiko die eine hohe Rendite bringt, diese hat es auch noch nie gegeben. Lebensversicherungen konnten sich immer nur gut verkaufen wegen der Steuervorteile, sie waren also vom Staat subventioniert. Das Problem ist eher das der deutsche Sparer keine wirkliche Ahnung vom Aktienhandel hat, damit muss man sich dauerhaft beschäftigen und sein Depot im Auge behalten. Fonds bringen leider aufgrund ihrer Streuung kaum Rendite.

Aktien...

...und Aktienfonds sind Spielgeld, nichts anderes. Wer darin investiert muß damit rechnen daß er sein Geld verlieren kann. Zwar sind viele damit schon reich geworden, noch viel mehr aber haben sich komplett ruiniert. Da helfen auch keine wie auch immer gearteten "Garantien", die praktisch immer irgendwelche Hintertüren besitzen. Auch viele Kleinsparer, die sich von ihrem kärglichen Lohn einen Fünfziger im Monat so gerade noch leisten können haben die bittere Wahrheit zu spüren bekommen.
Es ist und bleibt Spielgeld, welches zu verlieren man sich leisten können muß und dessen Totalverlust nicht weh tun darf. Die einzigen die daran wirklich und nachhaltig verdienen sind die Verkäufer dieser Produkte. Und die Verwalter. Einer davon will Kanzler werden. Herr schmeiß Hirn runter...

Wahrscheinlich besser als

Wahrscheinlich besser als diese Riester - Renten

Da hat er aber tief in seine Mottenkiste gegriffen.

mit all diesem neoliberalen Unfug. Nicht den Menschen sondern diesem riesigen Geldsack ist er verpflichtet,
ein Lobbyist reinsten Wassers. Für unsere wählenden CDU-Mitmenschen: ihr kauft wenigstens nicht die Katze im Sack.

Mr. Lobbyman

Lobbyarbeit vom Feinsten. Hoffentlich scheitert er mit seiner Bewerbung!

Unwählbar

Da freut sich der Investor! Herr Merz, der als Anwalt mitgeholfen hat Milliarden an deutschen Steuergeldern bei der Cum Ex Affaire am Fiskus vorbei zu manövrieren hat wieder eine grandiose Idee - für seine Geschäftsfreunde. Mit den Milliarden aus Cum Ex hätte man locker und großflächig Schulen und Kindergärten sanieren können. So aber leider ohne Mehrwert für irgendwen außer den sowieso bereits Superreichen, die die Gelder dann gern irgendwo steuerfrei anlegen auf den Cayman Islands, Liechtenstein, Luxembourg. In seinen Funktionen als Vorstand diverser Firmen, die u.a. in den größten deutschen Immobilienkonzernen große Aktienpakete besitzen (Deutsche Wohnen, Vonovia), hat er keinen Finger gerührt, um Mieter vor überzogenem Mietwucher zu schützen. Ein Mann der Hochfinanz. Die Verzahnung von Politik und Wirtschaft in seiner Person: brandgefährlich!

Am 02. Dezember 2018 um 07:41 von Axtos

sehr geehrter Forist,
hiermit tosender Applaus von den Raengen fuer Ihren treffenden Kommentar...
...
und nun haben Sie einen guten Kaffee verdient und einen angenehmen Sonntag...
...
Gruss aus Bucharest
Bernd Fenske

Jetzt schon im Sinne seiner Firma tätig

Zweifellos gehören auch Aktien, trotz des Risikos, in eine gute Mischung für die Altersvorsorge. Jetzt aber nur Aktiensparpläne zu protegieren und im Alter steuerlich begünstigen zu wollen, die direkte Anlage in Aktien aber nicht - das hat Geschmäckle, schließlich werden die Aktiensparpläne von Fonds oder Banken verwaltet, die dafür gutes Geld kassieren, was natürlich die Rendite schmälert. Ein Zufall, dass Blackrock letztlich auch nichts anderes ist als eine - am Ende aber sehr exklusive und nur einem kleinen Kundenkreis offen stehende - Gesellschaft ist, die durchaus mit einer Fondsgesellschaft vergleichbare Züge aufweist?

So bedenkenswert eine Diversifizierung der Anlage von Altersvermögen ist, so offensichtlich ist hier die Begünstigung - noch nicht gewählt, aber der Einfluss der Lobbyisten wird schon sichtbar ...

Wann, wenn nicht jetzt,

kann auch der Einfältigste sehen, was der Merz für ein Ganove ist, wenn er gänzlich ungeniert rät, Altersvorsorge mit Aktien abzusichern, wo er seinerseits als Black-Rock-Multi...
...und wo Aktien allemal eine spekulative Attitüde haben...

Sorry, aber das kann doch alles nicht wahr sein, dass dieser Mann sich hinstellt und dreist Kundschaft für seinen ohnehin von Experten äußerst kritisch betrachteten Anlagekonzern ("heimliche Weltmacht") zu generieren beabsichtigt.

Kritiker der so genannten Mainstream-Medien sollten spätestens an dieser Stelle begreifen, dass Weglassen bestimmter Nachrichten gelegentlich ein probates Mittel ist, Rattenfängern wie Merz nicht noch eine Gratis-Plattform für Werbefeldzüge zu bieten. Leider waren sie genau hier dem Druck erlegen, den die Kritiker gerne ausüben.

Oder war die Intention eine entlarvende? Woll'n wir's hoffen. Auf dass jeder sehen kann, was für einen neoliberalen Schmarotzer wir uns ins Nest holen (würden).

D.M.

Das ist ja nun

der plumpeste Lobbyismus, den man sich vorstellen kann. Am besten, die Bürger werden zu Investitionen bei Blackrock verpflichtet. Herr Merz hätte natürlich nichts davon, und wenn, es wäre ja sicher alles nach Recht und Gesetz abgesegnet.
Ein solcher Vorschlag ist geradezu unglaublich.
Danke, Herr Merz, damit haben Sie hoffentlich gezeigt, was Ihre Motivation ist und ich hoffe, dass die CDU Mitglieder erkennen, was sie sich mit Ihrem Vorsitz einkaufen.

07:35 von Alberich - Re. 07:26 von Dr.Hans,...

...Danke, nicht mehr zuzufügen zu dem Beitrag des Herrn Hans.

Oh, pardon Dr. Hans.
---

Zu dem Vorschlag des Herrn Merz, also dem ehemaligen Kandidaten für den zukünftigen CDU Parteivorsitz.

Ganz toller Vorschlag.
Selbst wenn ich in extrem konservative Aktienfonds investiere ist ein möglicher Crash
das Ende meiner Altersicherung.

Und wieviel könnte ein ALG-II Bezieher für seine Altersversogung u. somit für die Unabhängigkeit ansparen?
Mal ein persönliches Bspl.
Ich bin 50J. alt u. ALG-II Bezieher seit 2005.
Mir fehlen also schon etl. Jahre an Rentenbeiträgen.
Zur Zeit kann ich ca. 5€/Monat entbehren.
Die lege ich nun an (auch wenn es dafür überhaupt keinen A-Fonds gibt, Mindeseinlage/ Monat etc.)

In 13J. werde ich spät. zwangsverrentet u. hätte ein zusätzl. Vermögen von:
952,29 €.
Berechnet als einfahe Sparrechnung mit 5€/montl.
13J. lang
bei 3% (durchschnittliche Dividende des Fonds)

Hurra, ich bin gerettet!

@Dr.Hans

Und wie verdienen Sie Ihr Geld, wenn man fragen darf...?!

Altersvorsorge durch Aktien

Wenn man bei unseren Menschen die Altersvorsorge durch Aktien ändern will, dann muss man aber schon bei der Bildung und Erziehung der Bürger anfangen und das ist ein langwieriger Prozess.

kostenlose wahlwerbung

für AFD und Linkspartei.
Erst müssten die Löhne steigen und die Lebenshaltungskosten sinken, damit sich der Durchschnittsbürger das überhaupt leisten kann!
Zu diesem Vorschlag fällt mir nur folgendes ein:
weltfremd, arrogant und versnobt!
Und finanzieren dürfen das ganze wieder die, die zwar zu viel für Hartz4 verdienen aber zu wenig um sich selbst etwas anzusparen

Bor

Was ist mit den Alleinerziehenden, den Menschen die im Mindestlohnsektor tätig sind, mit denen die nicht mehr bis zum Rentenalter arbeiten kann. Was ist mit denen die jeden Cent umdrehen müssen und wo das kleine Ersparte draufgeht, wenn die Waschmaschine oder das Auto kaputt geht.
Die Menschen die sowieso das Geld und die Muße haben, Aktien zu kaufen, brauchen sich jetzt schon keine Sorgen um ihre Kinder oder ihrer Rente machen. Bei Merz wäscht die rechte Hand die linke Hand. Manikürt natürlich. Mit Merz gibt es keinen großen Wurf. Er ist der Finanzlobby viel näher als den finanzschwachen Menschen. Er hat es auch einfacher in der Wahl zum Vorsitz. Er hat nichts was man ihn politisch vorwerfen könnte, da er nichts tat, politisch, in den letzten 10 Jahren. Er ist ein buntgeschmücktes Kuckucksei.

Der Typ hat nicht mehr alle Tassen im Schrank!!

Die Putzfrau kauft "Deutsche Bank"-Aktien. Wäre doch ein toller Vorschlag. Auch "Bayer" Aktien, die ihre vielen Monsanto-Prozesse verlieren. Auch VW, inzwischen geschluckt durch eine China-Heuschrecke. Es ließe sich so fortsetzen. Welch ein Hohn gegenüber breiter Bevölkerungsschichten.

Wenn die Rente mit Aktien gesichert werden soll, dann...

...aber bitte Herr Merz sollte das der Staat tun.
---

Soll die Rentenkasse doch bitte in Aktien und/oder A-Fonds investieren
um so die Rente zu sichern bzw. zu erhöhen.

Aber wenn es zum Crash kommen sollte oder der Mindesertrag nicht nach Ablauf erreicht
werden konnte dann muß der Staat garantieren, daß die Einlagen gesichert sind.
Notfalls mit Steuereinnahmen.

---

Wie soll denn in der Praxis ein normaler Bürger wissen, welche Aktien, Fonds gut sind?
Wer berät die zukünftigen Rentner?
Die Banker oder die Sparkassen?

Oh man, selten so gelacht.

---

Der Staat hat die Aufgabe den Bürger zu schützen und nicht der Bürger muß
selber versorgen für's Alter.

Denn nicht jeder verfügt über das Fachwissen und die Kontakte eines Herrn Merz.

Das dürfte dann doch auch für die Mehrheit der CDU-Mitglieder …

Das kann man nur hoffen! Herr Merz muss hier wider besseres Wissen handeln wollen, da er ja zu der Generation gehört, in der viele durch solche Aktienpakete viel Geld verloren. Auch Besserverdiener.
Und CDU-Mitglieder müssten eigentlich wissen, dass es im Leben Sinnvolleres gibt als das Zocken am Aktienmarkt und dass dieses nichts, aber auch gar nichts mit Disziplin zu tun hat. Polemisch gesagt: Der Gott der geistigen Armut heißt Dax.

Merz hat völlig recht

Mit Aktien erwirtschaftet man langfristig - allen Schwankungen und gelegentlichen Crashes des Marktes zum Trotz - die beste Rendite. Das lässt sich anhand historischer Daten klar nachweisen.

Leider richtet sich Merz mit seinen (eigentlich klugen) Vorschlägen an das falsche Volk, denn die Deutschen sind notorische Aktienmuffel, die ihr Geld lieber brav zur Sparkasse tragen, während sie gleichzeitig über die "Enteignung der Sparer" durch die Nullzinspolitik der EZB jammern.

Auch anhand der Mehrzahl der Kommentare hier sieht man wieder: Für den deutschen Michel sind Aktien Teufelszeug. Schade, denn wer sein Geld in den letzten 10 Jahren in einem "Weltportfolio" angelegt hat, hat trotz des Crashes von 2008 satte Gewinne eingefahren - und muss jetzt nicht über die Zinsen meckern.

Altersvorsorge durch Aktien

Bei solchen Vorschlägen kann man nur sagen :
REALITÄTSVERLUST !
Leute die sowas vorschlagen sind nicht mehr in dieser Welt.

Ich wünsche Frau Kramp Karrenbauer alles Gute.

und es gibt

innerhalb der CDU scheinbar "normale leute", wie dieser woche im MoMa zu sehen, die hart für ihre brötchen arbeiten müssen, durchschnittliche verdiener also, die diesen lobbyisten Merz tatsächlich noch favorisieren. es ist ja nicht zu glauben.

ach so, ist ihnen schon mal aufgefallen, dass Merz einem C. Montgomery Burns zum verwechseln ähnlich sieht. zufall?

Inflation zerstört die Altersvorsorge!

Wie wäre es, wenn erst einmal Kapitalerträge bis zur höhe der realen Inflation (jährliche Tarifabschlüsse) komplett steufrei würde und man mal die Inflation bekämpfen würde.

Wie soll man Vermögen aufbauen, wenn das Geld ständig entwertet wird. Die Gewerkschaften mit ihren alljährlichen "Wir wollen mehr Geld"-Forderungen machen die Ersparnisse wertlos. Dazu kommt, daß die EZB die unser hart erspartes bewußt zerstören will.

Hier muß Merz ansetzen. Die Altersvorsorge muß nicht subventioniert werden, es muß nur dafür gesorgt werden, daß das, wofür man gearbeitet hat nicht durch Linke Verteilungskämpfe wieder zerstört wird.

Ich meine das es viele gute Ideen

gibt Rente anzusparen, aber der wichtigste Punkt ist der, das bei privater Rentenansparung der Knoten Abzug gesetzlicher Rentenbeiträge gelöst werden muss, um am Ende auch bei Arbeitslosigkeit die privaten Rentenkosten vorsorglich besser bedienen zu können! Meine Meinung ist: Die Politik darf doch jetzt nicht Euphorie verbreiten wegen derzeit sinkender Arbeitslosigkeit, es wird nicht so bleiben! Und bei Arbeitslosigkeit gehen private Beiträge weiter, -auch Aktienverluste- und hinzu bei kürzeren Arbeitsjahren, weniger gesetzliche Rente, und das bei sinkender Rentenauszahlung! Der Knoten Abzug gesetzlicher Rentenbeiträge, wie ich schon erwähnte, sollte gelöst werden!

An den Kommentaren sieht man,

An den Kommentaren sieht man, dass in Deutschland einfach keine Aktien-Kultur herrscht.

Schauen wir doch mal in die Schweiz: die normale Rente ("1. Säule") ist im Alter ein Tropfen auf den heißen Stein. Somit sind alle Bürger mit mehr als um die 25.000 CHF (=~22.000 Euro) verpflichtet in die vom Arbeitgeber ausgewählte Pensionskasse einzubezahlen. Der Einzahlungsbetrag wird mit dem Arbeitgeber 1:1 geteilt.

Die Pensionskasse ist nicgts anderes als ein Vermögensverwalter, der das Portfolio natürlich auch in Aktien anlegt.

Die Performance liegt im Bereich von 3-10% pro Jahr.

Dadurch das hier Profis die Arbeit der Investition übernehmen, war selbst zu Zeiten der starken letzte Krise kein überdeutlicher Wertverlust feststellbar.

Anscheinend ist den meisten Deutschen nicht bekannt, dass man durch "hedgen" (Gewinne mit Papieren sichern, die auf fallende Kurse setzen.) auch in sehr schlechten Zeiten Geld verdienen kann.

Die Sparkasse erklärt dies einem das natürlich nicht.

Fettnäpfchen

Das Forum hier belegt es.

Merz trat in ein Fettnäpfchen. Das das deutsche Umlagemodell gescheitert ist interessiert nicht. Knapp 1/3 der Rente stammt mittlerweile aus dem Bundeshaushalt.

Die Rendite des Umlagemodells?
In meinem Fall definitiv negativ.

Leistungsgerechtigkeit der Umverteilungsrente?
Nicht vorhanden.

Historisch langfristige Entwicklung der Aktienmärkte?
Positiv.

Finanzwissen der Deutschen?
Desaströs. Sparbuch ist King.

Dank bornierter Massenunwissenheit und Ignoranz ist das Rentensystem trotz vielfältiger Belege seiner Schwächen nicht reformierbar.
In keinem Bereich sitzt Michels Zipfelmütze fester.

Wenn der März kommt, wird das Wetter ...

wieder besser und die Spitzen werden grün!
Wer dergleichen Neo's auf den Schleim krabbelt ist halt selber schuld.
Wenn das mit den Aktien so eine gute Idee wäre, dann könnte unser Staat ja die Renten vollständig über kapitalmarktgestützte und professionell gemanagte Fonds absichern, das wäre dann ja kein Problem, dann könnten wir uns die Rentenbeiträge vermutlich in Bälde ganz sparen - aber ach, haben wir das Modell nicht schon wo, ist das nicht vor kurzem in die Hosen gegangen, hat das irgendwo mal funktioniert?
Abgesehen von all den Abers, redet es sich so trefflich nach einer Periode wirtschaftlichen Aufschwungs, aber Kriege und Verarmung der Mittelschichten sprechen für ein aufkommendes Zeitalter der Krisen.

wer sich kein brot leisten kann,

soll halt Kuchen essen. Mal ehrlich mir wird schlecht. Der Sozialstaat hat eine gewisse Fürsorgepflicht. Was ist wenn die Aktien durch einen Crash in den Keller stürzen? Die Bankerboni werden durch Steuergelder gerettet, aber die Rente futsch,...

Zwei Drittel Gesellschaft

Hier zeigt sich ganz deutlich, ein beträchtlicher Teil der Gesellschaft zählt nicht mehr dazu. Niedere Einkommen habe kein Geld für solche Spielereien. Herr März soll Mal denen erläutern wie alles geht, die in der letzten Krise ihre Altersversorgung verloren haben. Ich habe so einen in der Familie erlebt.
Club
Der
Unternehmer
Passt immer noch....

Aktien =Spielgeld?

Liebe Mitforisten, hier wird die Aktie aber verteufelt. Aktien sind kein Spielgeld ohne Wert sondern ein Eigentumsanteil an einer Firma. Deren Wert bestimmt, wenn börsennotiert, der Markt. Also Angebot und Nachfrage und letztlich die Leistungsfähigkeit der Firma. Ich finde den Vorstoß gut, denn es ermöglicht dem Interessierten seine Rente selbst zu gestalten. Immer nur den Staat zu fordern ist Unfug. Das Problem liegt in der hohen Lebenserwartung, der Versteuerung der Renten und dem leider zu niedrigen Einkommen um selbst mehr Beiträge zu leisten. Wenn Merz selbst Gewinne erzielt und diese versteuert, sei es ihm doch gegönnt. Ohne insider trading usw. ist doch in Ordnung, was soll der Neid?

Favorit der TS

Warum ist die Redaktion der TS nicht einfach mal ehrlich. Statt hier innjedem Beitrag indirekt Schlechtes über die Kandidaten Merz und Spahn zu kübeln könnte die TS auch sagen: „Wir wünschen und die links-grüne Kramp-Karrenbauer!“

@ Lyn

"Aktien? Wenn schlecht läuft [sic!] ist alles weg."

Am Aktienmarkt kommt es im Durchschnitt alle 10 bis 15 Jahre zu einer Übertreibung und danach zu einem Crash, aber wenn alles bereinigt ist, erholt sich der Markt wieder und markiert alsbald neue Allzeithochs. Wer breit diversifiziert in ETFs anlegt (also nicht auf Einzelaktien setzt) und nicht gerade im Crash panikartig verkauft (wie es manche leider tun), erwirtschaftet mit Aktien zuverlässig eine bessere Rendite als mit festverzinslichen Produkten.

Sie hätten ihr Geld unmittelbar vor der Lehman-Pleite und dem darauf folgenden Crash 2008 in ETFs anlegen können, und sie wären zunächst zwar dick im Minus gewesen, aber heute dick im Plus. Wer langfristig investiert und nicht kurzfristig spekuliert, verdient eigentlich immer Geld.

@07:38 von Mischa007

Zu Herrn Merz.
Aktien sind "Spielgeld" dem kein realer Wert entgegen steht, zumindest nicht in dem Maße wie es Aktien am Markt gibt.

Ob und inwieweit eine Aktie über- oder unterbewertet ist, birgt einen gewissen Spielraum.

In JEDEM Fall ist eine Aktie mehr wert als ein politischen Versprechen und oder bedrucktes Papier, das wir Geld nennen.
Ein politisches Versprechen, basierend auf der ungedeckten Wertzusage von Geld, das von jedem werthaltigen Gegenstand entkoppelt wurde.
Das ist das deutsche Rentensystem.

Aktien und Rente

Wenn’s gut läuft passt alles, wenn nicht dann gibt’s Hartz4. Gewinnen werden dadurch nur die Unternehmen, Banken und Fondsgesellschaften. Typisch Merz!

Ich plädiere für eine Rentenkasse, in die alle einzahlen, auch Politiker, Selbstständige und Beamte, dann ist auch genug Geld vorhanden. Außerdem muss bei Erbschaften das Gesamtvermögen inkl. Firmenbesitz zugrunde gelegt werden. Ratenzahlungen müssen möglich sein.

ich glaube an die göttliche Rendite

Wie hoch muss die Rendite seiner Zauber-Wertanlage sein um der Inflation standzuhalten und gleichzeitig die Verluste fauler Papiere aus dem gleichen Fond auszugleichen? Und der Merz kennt die genau? Und er ist wirklich bereit diese Papiere uns kleinen unbedeutenden zukünftigen Rentenempfängern anzugedeihen? Und er will sie nicht seinesgleichen zur irrsinnigen und schamlosen Hortung von Kapital überlassen?
Wenn er jetzt noch behauptet er wolle Fluchtursachen bekämpfen, dann sind wir mit dem Kapitalismus wirklich in den Bereich der Religionen gerückt. Denn was der Mann da verkauft, ist bestenfalls ein Glaube.

Aktien für die Rente?

Ja, ja, wessen Brot ich eß', dessen Lied ich pfeif'.
Also ein besseres Argument, die CDU zu wählen, gibt es wohl nicht, oder etwa doch?
Da wurde über Jahrzehnte Monat für Monat Aktien gekauft und flugs im Moment des Renteneintritts sinken die Aktien, weil mal wieder irgendetwas schief läuft. Ganz toll, dann wartet man eben zwei Jahre und schon lohnt sich ein Verkauf wieder.
Also wirklich Herr Merz, können Sie Ihre Werbung nicht ein wenig geschickter verpacken?

@Am 02. Dezember 2018 um 08:17 von Biocreature

Zitat: "Der Staat hat die Aufgabe den Bürger zu schützen und nicht der Bürger muß
selber versorgen für's Alter."

1. Die Gefahr geht von den Linken aus, die sich an dem Vergreifen wollen, was andere geleißtet haben.

2. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Also muß auch jeder selbst vorsorgen. Kinder dürfen nicht als Altersvorsorge betrachtet werden. Wir müßen endlich von diesem sogenannten "Generationenvertrag" wegkommen.

Merz ist Lobbyist

Ein Volksvertreter ist er meines Erachtens nach nicht. Dafür sind die Interessen bei Blackrock und anderen zu gegensätzlich.

@ joerg.kunze

"Das Hauptproblem unserer Altersvorsorge ist unsere Demographie. Wir haben kaum noch Kinder."

Weltweit gesehen gibt es aber eindeutig genug Kinder. Ihr Beitrag gehört in die Kategorie "nicht über den Tellerrand". Der Vorschlag von Merz ist zwar völliger Blödsinn. Aber das Thema Demogrsphie ist seit mindestens 50 Jahren von allen Regierungen verpennt worden. Wir können nicht darauf hoffen, dass Familien sich wieder als Produktionsstätten für künftige Rentenbeitrsgszahler einspannen lassen. Lebensplanung hat nicht nur etwas mit Finanzen zu tun.

@08:22 von b_m

"Wie wäre es, wenn erst einmal Kapitalerträge bis zur höhe der realen Inflation (jährliche Tarifabschlüsse) komplett steufrei würde und man mal die Inflation bekämpfen würde."

- Noch besser: Ein höherer Steuerfreibetrag, z. B. 3.000 € pro Person. Dann würde der Kleinsparer entlastet. In den 90er Jahren war der Steuerfreibetrag eine zeitlang 6.000 DM/Person.

"Die Gewerkschaften mit ihren alljährlichen "Wir wollen mehr Geld"-Forderungen machen die Ersparnisse wertlos."ä

- Das sehe ich nicht so: Es gibt jährliche Rentenerhöhungen zum 01.07.. Damit wird die Inflation ausgeglichen.

"Hier muß Merz ansetzen. Die Altersvorsorge muß nicht subventioniert werden, es muß nur dafür gesorgt werden, daß das, wofür man gearbeitet hat nicht durch Linke Verteilungskämpfe wieder zerstört wird."

- Merz ist Millionär und vermag sich nicht, in den kleinen Mann hinein zu versetzen. Altersvorsorge gehört nicht in private Hand und gleich gar nicht in Hände von (Ver-)Spekulanten..

@Hinterdiefichte

AKK "links-grün"???

herzlichen dank. es gibt ja menschen, die raten, den tag mit einem herzhaften lachen zu beginnen. ihr beitrag hat also zu meinem wohlbefinden beigetragen. das er weit an der realität vorbeigeht, geschenkt...

CDU:Merz für Altersvorsorge durch Aktien...,.

Da bleibt er sich treu.Und da haben andere ja auch schon vorgearbeitet.Bei der Teilprivatisierung der Rente.Mit der Rente mit 67 einer faktischen Kürzung kommen natürlich die Produkte der Versicherungswirtschaft ins Spiel.Und jetzt,wenn es nach Merz geht auch Aktien.Einer der größten Verwalter und Halter von Aktien ist Blackrock.Und da ist Merz was....?
Unverständlich wäre es wenn ihm ärmere Leute irgend eine Stimme geben würden.

Haben noch nicht genug Kleinanleger ihr Geld verloren?

Ich glaube, Leute, die Vorschlagen, dass man seine Altersvorsorge selbst durch Aktien sichern soll, der verdient mit solchen Verkäufen Geld. In der Politik sind sie fehl am Platz, denn Politiker sollten zusehen, was der Staat tun kann, um für jedermann die Rente zu sichern. Ansonsten kann man die gesetzliche Rentenversicherung gleich abschaffen.

Wer sich zusätzliche Einkünfte durch Aktienankauf und -verkauf sichern kann, der macht das bereits und braucht keine Erlaubnis des Herrn Merz dafür. Solche Leute wissen über steuerliche Vorteile sicher auch Bescheid und nutzen sie. Klar wird es einfacher, wenn man alles als Altervorsorge deklarieren kann.

Kleinanleger werden ganz sicher wiedermal ihr Geld verlieren.

Mischa007

Ja.... Österreich und die Schweiz machen es besser als Merkel-Deutschland.

Im Falle der Schweiz dürfte ein wesentlicher Grund sein, das das sehr starke basisdemokratische Element für gesündere Entwicklungen; sorgt als zb in Merkel - Deutschland.

allein schon die hohe Anzahl an Beamten, Freiberuflern und sonstigen Selbstständigen im Bundestag macht eine Änderung der Verhältnisse schwer.

Und :
Bestehende Beamtenpensionen wird man kaum sofort auf das Niveau normaler abhängig Beschäftigter absenken koennen (leider).

Ihre Lösung würde erst mit der Zeit wirken - aber nicht sofort.

Da Lobbyisten der Finanzbranche die Parlamente unterwandert haben und sie auch weiter unterwandern, rechne ich zudem nicht mit einem Ende des Geplappers über „private Vorsorge“.

Der allerneuste Lobbyist ist nach meiner Meinung der im Beitrag erwähnte Herr M.

@ OrwellAG

"Und wenn es nur 'Aktien' sind (und keine Derivate), dann kommt irgendein Crash, auf den wir auch schon lange warten, und das Geld ist futsch. Was ist das für ein total unsinniger, gefährlicher Vorschlag!?"

Erstens mal ist bei einer Aktienanlage auch im Crash nicht "alles futsch". Der Wert ihres Portfolios halbiert sich vielleicht (DAX und Dow Jones sind beim Crash 2008/09 um etwa die Hälfte eingebrochen). Zweitens erholt sich der Markt danach wieder und markiert irgendwann neue Allzeithochs.

Wenn Sie langfristig orientiert investieren, in guten Jahren Gewinne mitnehmen, in schlechten Jahren die billigen Kurse zum Nachkaufen nutzen und nicht gerade mitten im Crash verkaufen, dann verdienen Sie mit Aktien-ETFs gutes Geld.

Ist also ein durchaus kluger Vorschlag von Merz, nur stößt er halt in D. auf taube Ohren. Hier legen die Leute lieber in Festgeld an und jammern über niedrige Zinsen. Oder, schlimmer, lassen sich von ihrem "Sparkassen-Berater" einen überteuerten Fonds aufschwatzen.

Da sieht man es ja schon...

wer die Fäden bei dieser Kandidatur zieht. Bei der Riesterrente war es die Versicherungswirtschaft und hier sind es die Finanzdienstleister. Erstaunlich, dass Herr Merz jetzt schon mit der Katze aus dem Sack rausrückt.
Die Wirtschaft und Finanzbranche wird uns schon zeigen, wer unser bester Kanzler ist.
Immerhin ist es keine Knallcharge wie Trump in den USA. Insofern dürfen wir uns geehrt fühlen, dass es immerhin ein Merz sein soll.

07:34 von joerg.kunze ...Vielleicht löst mal jemand..

Einen schrecklicher Satz gab es lange nicht zu lesen, vielleicht löst ja mal einer die Judenfrage … was soll das?
Wir haben vielleicht ein demographisches Problem, aber daran arbeiten unsere Neubürger konsequent - das will auch der Staat so, nur ist das natürlich keine Lösung des Problems, sondern nur seine Fortschreibung.
Wir haben statt dessen ein Produktivitätsproblem, eine Konkurrenzproblem und ein Dekadenzproblem, welche zur Lösung anstehen, denen aber der wohlfeile Bevölkerungsdruck und der Aneignungswahn entgegensteht.

Mehr Kinder nützen nicht, wenn sie sich anschließend gegenseitig auffuttern oder miteinander darben. Darunter würde die Lösung der fälligen Verteilungsfragen und der Produktivität nur leiden, die wären also im wahrsten Sinne unproduktiv.

Entlarvend

Ich finde es gut, dass Herr Merz seine Vorstellungen jetzt, also vor der Wahl zum CDU-Vorsitzenden, äußert. So wissen die Parteimitglieder wenigstens vorher, wen sie da wählen würden. Und ich hoffe, dass sie es nicht tun. Von der Sorte sind schon genug in der Politik unterwegs.

Merz für Altersvorsorge

Das sagt ein Multimillionär und bezahlter Lobbyist von BlackRock und CumEX!

@ wuestenindianer

"Niedere Einkommen habe kein Geld für solche Spielereien."

Auch das ist eine weit verbreitete Fehlannahme.

Sie müssen nicht Tausende von Euros auf der hohen Kante haben, um in Aktien zu investieren. Es gibt ETF-Sparpläne, bei denen bereits ein niedriger zweistelliger Betrag im Monat reicht.

Auch Geringverdiener können theoretisch einen Teil ihres Einkommens in Aktien investieren und damit an den langfristig hohen Renditen teilhaben. Und gerade für solche Leute wäre das eine durchaus kluge Idee.

er will all unser Geld!

Altersvorsorge durch Aktien! Da ist es mit Sicherheit besser, sich für das Kopfkissen zu entscheiden. Der nächste Zusammenbruch ist doch schon längst programmiert. Als alter Neoliberalist ist ihm ein Dorn im Auge, dass Akteure wie sein "Blackrock" nicht den letzten unserer Cents zum Spekulieren bekommen. Nicht genug, dass wir keine Zinsen auf der Bank mehr bekommen, jetzt sollen wir alles hergeben. Ehrlich - Merz ist das Letzte, was gut für uns ist. Jedenfalls für die Allermeisten.

leider unmöglich

"Ich wünsche mir, dass es ein Kandidat zur Chefsache macht, wieder Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen ein Durchschnittsverdiener mit Familie wieder 5 Kinder großziehen kann.
Wenn wir das schaffen, dann klappt es auch wieder mit der Rente."
Diese Rahmenbedingungen kann keiner mehr schaffen. Der Klimawandel schlägt bereits zu - und auch sonst haben wir ein vollkommenes ökologisches Desaster. In so eine Welt will ich jedenfalls keine Kinder setzen - und je weniger es tun, umso besser.

Herr Merz

ist in gleicher Weise US-FED gesteuert und ausgewaehlt worden und bereits zum Nachfolger bstimmt worden wie es mit Macron in France war...
"Die Beiden" werden sich blendend verstehen...
...

Wenn der Herr Merz an die

Wenn der Herr Merz an die Macht kommt dann armes Deutschland!

Das ist Neoliberalismus

à la F von Hajek in Reinkultur!
Ich persönlich weiss aus eigenen Erfahrungen als Aktionär wovon ich rede.
Seinen Lebensabend mit Aktien abzusichern ist nur dem möglich, der extrem reich ist.

Für Otto Normalo ist und bleibt es nicht empfehlenswert.

empfehelenswert dazu die anstalt:

black rock in der zdf sendung "die anstalt". angucken!

@Dr.Hans

"Ein sehr vernünftiger Vorschlag Das Sparen für die Altersvorsorge mittels Aktien macht Sinn. Auch Niedrigverdiener können sich mittels Sparplänen über die Zeit ein beachtliches Vermögen erwerben. Man muss das nur diszipliniert über 20-30 Jahre durchziehen" Am 02. Dezember 2018 um 07:26 von Dr.Hans

Wie lange haben Sie schon auf dem freien Markt gearbeitet?
Wenn einer arbeitslos wird oder auch nur aufstocken muss, dann ist da nix mit "beachtlichem Vermögen". Dann gehört das als erstes aufgebracht.

Und wenn man später seine Rente auch aufstocken muss, dann lohnt sich das erst Recht nicht. Man wird jetzt weniger, aber später nichts zusätzlich haben.

Mal abgesehen davon sollten Sie sich erkündigen, was Rentner jetzt schon von ihrer Altersvorsorge zahlen müssen. Bei Zuverdienst gibt unterschiedliche zw. Frührentner und Rentnern - da das Renteneintrittsalter immer weiter nach oben korrigiert wird, werden ihn immer mehr Personen nicht im fitten Zustand oder überhaupt noch erleben.

08:52 von Laskaris ..Auch Geringverdiener können..

"theoretisch"!!!
Leider kann man hier nicht fett oder in Versalien ohne sich zu gefährden … Es gibt hinreichend Untersuchungen zu dem Thema, die möchte man lieber nicht ansehen. Wenn Spekulation etwas an der Vermögensverteilung ändern würde, dann hätten wir keine Armutsproblem.
Um es zu wiederholen, wenn Spekulation eine Lösung wäre, könnten wir alle, aber wirklich alle Probleme über professionell gemanagte Staatsfons lösen, sogar das der lästigen Steuern.

Herr Merz...

...denkt zu sehr in seinen Kategorien. Natürlich könnest Aktien über lange Zeit eine gute Geldanlage sein. Aber mit wenig verfügbarem Kapital wachsen auch hier die Bäume nicht in den Himmel.
Wenn ein Normalo neben Lebensunterhalt, Immobilie noch 30 Jahre lang monatlich 50€ in einen Aktiensparplan steckt, dann hat er bei einer angenommenen Rendite von 5% am Ende etwas mehr als 40000€. Gebühren gehen davon noch ab. Das reicht für ein Auto, aber Rente gibt es davon nicht viel.

Am 02. Dezember 2018 um 08:23 von InformierDichErst

Zitat: " Anscheinend ist den meisten Deutschen nicht bekannt, dass man durch "hedgen" (Gewinne mit Papieren sichern, die auf fallende Kurse setzen.) auch in sehr schlechten Zeiten Geld verdienen kann."

Das klappt aber nur, wenn die Emittenten dieser Papiere zahlungsfähig bleiben, wovon man bei einem gröberen Aktien- und Wirtschaftscrash aber so ohne weiteres nicht ausgehen kann. Und dann wäre alles futsch.
Auch Aktien selbst sind langfristig nicht immer eine sichere Bank. Beispiel Japan, wo der Aktienmarkt seit Jahrzehnten stagniert.

@ Witzlos18

"Gewinnen werden dadurch nur die Unternehmen, Banken und Fondsgesellschaften."

Tatsächlich verdienen die Banken an ETFs eher schlecht, weil diese passive Fonds sind und niedrige Gebühren haben. Deshalb werden ETFs von den sogenannten "Bank-Beratern" auch nicht empfohlen. Die verdienen eher am typischen, aktiv gemanagten Sparkassen-Fonds mit unterdurchschnittlicher Performance und überdurchschnittlichen Gebühren.

warum nicht?

wenn`s kein Riester-Schröder-Maschmeyer-Reloaded II wird, vertraue ich gerne mein Geld Menschen an, die damit pfleglich umgehen, sofern sie sich nicht selbst erst einmal die Taschen vollstopfen ....

Jede Rente wird immer ...

von den Jungen/arbeitende Bevölkerung bezahlt!
Oder wer kauft einem Rentner seine Aktie oder Immobilie später dann ab, wenn er/sie das Geld im Ruhestand braucht? Sicherlich nicht die anderen Rentner!
Die ganzen Betriebsrenten/privaten Renten gehören alle abgeschafft und die gesetzliche Rente gestärkt!
An allen anderen Formen verdienen nur die Banken/Versicherungen!

Zocken für das Alter

Der Dax ist im letzten Jahr um 13% gesunken.
Es gibt Studien, die belegen, dass private Anleger Glück haben, wenn sie Gewinne in Höhe der Inflationsrate erhalten.
Hauptsache weiter Geld in Unternehmen pumpen, von denen keiner weiß, ob sie im globalen Markt in 10 Jahren noch existieren.
Oder von welchem Unternehmen kann man mit Sicherheit sagen, dass es Klimawandel und Digitalisierung mit Gewinn überstehen wird?

"Privatanleger, so die Quintessenz fahren mit passiven Investmentstrategien deutlich besser. Das spart nicht nur Transaktionsgebühren, sondern vermeidet auch das Risiko, zum falschen Zeitpunkt aktiv zu werden."
(Quelle: Studie: Wie viel lässt sich an der Börse wirklich verdienen?)

Unglaublich

Ich lach mich weg. Die reichen Rentner sollen noch reicher werden. Oder meint er Merz etwa, dass ein Mindestlöhner sich ein ordentliches Aktienportfolio von seinem Almosen anschaffen können?

unverantwortlich Herr Merz!

Aktienbasierte Altersvorsoge wird immer dann zur Makulatur, wenn plötzlich Unternehmen XYZ ganz unerwartet von der Bildfläche verschwindet oder vollkommen einbricht!

Kodak, Agfa, Deutsche Bank, Thyssen, Osram ...

Mitunter kommen solche Einbrüche für den „Normalsparer“ völlig unerwartet ...

... dann ist die gesamte Altersvorsorge futsch über Nacht! ...

... und dann, Herr Merz?

>>> statdessen folgende Vorschläge:
- Wohneigentum fördern bis der Arzt kommt!
- weiteren Immobilienbesitz fördern!
- staatliche Wohnbauprogramme mit Überführung ins Eigentum
- Steuerfreiheit von Renten und Alterseinkünften!

... Menschen sollen in der Jugend schuften und im Alter ernten ...

... aktuell hält man uns Deutsche kontinuierlich arm!

... dann gibt’s nix zu erben!

... dann verarmt ein ganzes Land!

Merz macht Werbung für Aktien.

Was anderes kann man doch von einem Black-Rock- Mitarbeiter nicht erwarten.
Der gleiche Blender wie Macron.

@ DLGPDMKR

"Finanzwissen der Deutschen?
Desaströs. Sparbuch ist King. Dank bornierter Massenunwissenheit und Ignoranz ist das Rentensystem trotz vielfältiger Belege seiner Schwächen nicht reformierbar. In keinem Bereich sitzt Michels Zipfelmütze fester."

Sehr schön ausgedrückt. Und dass Sie mit Ihrer Einschätzung leider völlig richtig liegen, sieht man an der Mehrzahl der Antworten auf Merz' Vorstoß hier im Forum. Sobald der Deutsche das Wort "Aktie" hört, bekommt er Panik.

Im Grunde genommen ist es tragisch: Da wird immer über die "Enteignung der Sparer" durch die Nullzinspolitik gejammert, über die Altersarmut, über den demographischen Wandel. Und Merz macht einen Vorschlag, mit dem man gegen all dies ziemlich gut gegensteuern könnte. Und was ist die Reaktion? Einhellige Ablehnung. "Neoliberalismus!", "Finanz-Lobbyist!", et cetera.

Wir brauchen wirklich besseren Wirtschaftsunterricht an den Schulen. Wir bilden reihenweise Einser-Abiturienten aus, die keine Ahnung von Geldanlage haben.

@Laskaris

Warum beschleicht mich bei Ihren Entäußerungen bloß das Gefühl, dass Sie - ähnlich einem Herrn Merz - hier die Werbetrommel rühren wollen?!

In jetzt mehreren Beiträgen schlägt u.a. deutlich durch, dass der Aktien-Sparer dann eben ein bisschen Geduld aufbringen sollte, bis sich Kurse wieder erholt haben; tolle Idee, wenn man das alles im Kontext Altersvorsorge betrachtet, wo man in der Regel nicht weiß, wieviel Zeit einem eigentlich noch bleibt. Das soll Realität sein?
Naja, für Dozenten - um es harmlos auszudrücken - wie Sie ist es das natürlich. Für die Masse sicher eher nicht.
Am Aktienmarkt spekuliert man, wenn man etwas zum Spekulieren übrig hat, also doch in etwa wie Spielgeld.
Hand hoch, wer Spielgeld im Monat zur Verfügung hat, um es ggf. wegzuwerfen!

Ein richtiger Gedanke

nur hätte er nicht vom Verwalter des größten Verwalters der Welt kommen dürfen. Denn hier kommt ja gleich der Pferdefuß daher. Wer "berät" denn dann die zukünftigen Rentner, in wessen Aktien man besser investiert, in welche nicht? Ohne daß da gleich ein Interessenkonflikt entsteht? Nicht nur ein aktueller, sondern wie Mister Hartz zeigte, auch zukünftige?
Eigene Erfahrung!
Wer vorsorgen will, sollte das in breit gestreute Fonds tun. Meine Rendite betrug dabei (sogar schon in der höheren Risikogruppe) nur "bescheidene" 6%p.a. über 20 Jahre. 2008 also schon mit eingepreist. Dabei habe ich dann allerdings auch einen Totalverlust ausgeschlossen.
Das Poblem vieler Anleger ist nämlich der Geiz, und damit auch die Anfälligkeit für Lockangebote. Aus rechtlichen Gründen werde ich hier NICHT den Fond nennen. Nur soviel. Der liegt NICHT bei einer Bank, die in letzten Jahren irgendwo negativ genannt wurde.
Damit konnte ich mein Häusle 7(!) Jahre vor dem Finanzplan komplett bezahlen.

Eigenvorsorge für Alter, Familie mit Aktien ..

.. dieser Vorschlag von Friedrich Merz ist nun nicht gerade neu. Eine Möglichkeit auch mit Risiko, aber bald die einzige Alternative. Besser wie die Anlage in Eurostaatsanleihen von überschuldeten EU-Staaten, insbesondere in griechische, italienische ..., ist die Anlage in Aktien allemal.

Nicht alle Eier in einen Korb.
Eigenvorsorge macht ohnehin immer weniger Sinn. Früher oder später wird vom Staat mit Steuern, Abgaben für die Finanzierung Dritter abkassiert. Fremde Staats- und Bankschulden etc..
Verträge, Recht, Gesetze, Kriterien zur Makulatur verkommen.
Die Negativzinspolitik der EZB, der Ankauf von Schrottpapieren in Billionenhöhe, fördert Blasen (Immobilien, Aktien) die früher oder später platzen.
Nichts ist ohne Risiko.
Wenn Sparer nur noch die Dummen sind und Schuldenmacher im Übermaß die Helden, dann hat nicht nur die Altersvorsorge keine gute Zukunft mehr.
Vorsorge ist langfristig!
Der Vorschlag macht nur Sinn, wenn die Politik wieder verlässlich und rechtsstaatlich wird.

Merzt euch das

liebe Niedriglohnjobber: Das Geld nicht für Alk und Zigaretten ausgeben! Aktien kaufen!

Die volkswirtschaftliche Funktion ...

von der Rente ist, die nicht mehr arbeitende Bevölkerung mit Kaufkraft zu versorgen!
Denn ohne die Kaufkraft der Rentner würde die Volkswirtschaft zusammenbrechen!
Eine stärkere Anlage von Geld in Aktien/Immobilien durch private Renten verstärkt nur eines der größten Probleme einer Volkswirtschaft:
Das Sparen!
Denn Sparen bedeutet Konsumverzicht oder Verzicht auf Investitionen und somit eine Schwächung der Wirtschaft!

@08:32 von b_m - Der böse Linke will uns...

...zerstören.
Jeder ist für sich selber verantwortlich, blah blah.

---

Schön, daß es Ihnen anscheinend so gut geht.
Das Sie Ihr Geld in Schubkarren scheffeln.
Sie nie krank werden.
Wahrscheinlich ewig leben.

Nun ja, jetzt mal eine Tatsache die Sie schockieren (obwohl eher nicht) könnte.

Die meisten Menschen in diesem Staat halten den Sozialstaat als eine Errungenschaft für die es sich lohnt zu kämpfen.

Dazu gehört auch das Prinzip, daß alle den schwächsten unterstützen und helfen.

Wenn Sie aber der Überzeugung sind, daß nur egoistische Einzelkämper das Recht besitzen zu überleben ja dann...
Tun Sie mir leid.

P.S.:
Sollten Sie gläubig sein dann beten Sie, daß Sie nie schwer krank werden und stets genügend Geld besitzen.

Stimmrechte für Blackrock

So schlägt man jede Menge Fliegen mit einer großen Klappe:
Jede Menge Geld wird in den Aktienmarkt gepumpt. Die Blackrocker werden reicher.
Kleinanleger, sind auf Fonds und Anlageberater angewiesen. Die Blackrocker werden reicher.
Die Stimmrechte der Kleinanleger werden von den Fondmanagern wahrgenommen. Die Blackrocker werden mächtiger.
Und für die Steuererleichterung bedanken sich die Besserverdiener dann noch mal extra.

Und natürlich wird keiner mehr gegen Konzerninteressen aufmucken, wenn seine Altersversorgung von denen verwaltet wird.

Aktienperformance etc. Hat damit nichts zu tun. Hier wird Politik für die eigene Brieftasche und für das pers. Umfeld vorgeschlagen. Das ist schon wirklich extrem frech.

Die Finanzmafia gibt es vermutlich wirklich

welche es schafft ihre Leute in Toppositionen unterzubringen.
Ja es stimmt anscheinend wirklich >
Geld regiert die Welt.

Aktien koennen gut sein als Geldanlage,

aber meiner Erfahrung nach nur fuer Menschen, die es sich leisten koennen.

Nicht ohne Grund war (ist?)es Vereinskassiern verboten, Vereinsguthaben in Aktien oder aehnlichen Produkten anzulegen. Ich weiss nicht, ob dies mittlerweile nicht mehr gilt, daher meine Vergangenheitsform.
Aktien (und Aehnliches) bieten trotz aller Gewinnchancen auch die Moeglichkeit grosser Verluste bis hin zum Totalverlust.

Fuer die Rente ist daher so etwas nicht geeignet - ausser als (moeglicher) Zusatz zu einer an sich guten Rente.

Was Viele vergessen, die fuer solch ein auf Aktien basierendes Modell werben. Irgendwann muss man die Aktien verkaufen, um die "Gewinne" realisieren zu koennen. Und wenn Viele verkaufen wollen, sinkt der Preis.
Denn von der Dividente der Aktien koennen nur sehr reiche Menschen leben. Und wenn man in Aktienfonds anlegt kommt man nicht mal an die Dividente.

@ heutemalich

"Altersvorsorge durch Aktien! Da ist es mit Sicherheit besser, sich für das Kopfkissen zu entscheiden."

Hätten Sie 2008, unmittelbar vor der Finanzkrise, breit diversifiziert in DAX-Titeln angelegt, dann hätten Sie Ihr Geld mittlerweile verdoppelt - und das trotz des Crashes. Hätten Sie unmittelbar nach dem Crash angelegt, hätten Sie Ihr Geld sogar verdreifacht.

Kopfkissen besser? Ganz bestimmt nicht.

"Der nächste Zusammenbruch ist doch schon längst programmiert."

Klar kommt irgendwann der nächste Crash. Und der kluge Investor verkauft nicht im Crash, sondern nutzt - ganz im Gegenteil - die billigen Kurse zum Nachkaufen. Danach erholt sich der Markt wieder.

"Nicht genug, dass wir keine Zinsen auf der Bank mehr bekommen, jetzt sollen wir alles hergeben."

Eben weil man keine Zinsen auf der Bank mehr bekommt, ist es sinnvoll, in Aktien anzulegen.

Tragisch: Eigentlich will Merz gerade Leuten wie Ihnen, die sich über die niedrigen Zinsen beschweren, helfen. Und stößt auf taube Ohren.

Rentner statt Dienstmädchen

Nach jahrelanger liquiditätsgetriebener Hausse des "billigen Geldes" muss es natürlich auch jemanden geben, der BlackRock die teuren Aktien wieder abkauft, damit es sich lohnt. Und die "Dienstmädchenhausse" steht ja zur Warnung leider schon bei Wikipedia, während der Beitrag "Rentnerhausse" dort erst noch geschrieben werden muss.

War klar, Herr Merz

Klar möchte Herr Merz, dass seine Kumpels von Blackrock noch größere Geldmengen verwalten, wenn Bürger ggf. sogar mit Aktien vorsorgen müssen (abgesehen davon wer es sich überhaupt leisten kann bei immer mehr prekären Beschäftigungssverhältnissen). Dann können Investmentfonds noch mehr Druck ausüben als Investoren und Mieten und Rohstoffpreise in die Höhe spekulieren. Das Risiko für Verluste bei Aktien trägt der Bürger, aber Depotgebühren erhält Blackrock immer. Und der Anreiz mit steuerfreier Rente bei Erreichung des GESETZLICHEN Rentenalters ist ein Hohn, wenn man bedenkt, dass die CDU schon an der Rente mit 70 arbeitet.

Leider sagt Herr Merz nichts zu Verarmung

Zur Verarmung jener, welche sich keine Aktien kaufen können, weil sie ihr Geld fürs tägliche Überleben benötigen. Und weil sie sich auch nichts ersparen können für ihre Altersversorgung. Und wenn sie doch ein klein wenig auf die Seite legen können, dann nicht in Aktien, sondern auf ein Sparbücherl oder unters Kopfkissen. Und damit täglich ein wenig verlieren davon durch die Niedrigzinspolitik und Geldverdünnung der EZB, mit welcher der finanzielle Kollaps von Staaten immer weiter hinausgeschoben und damit leider immer kräftiger werden wird.
Herr Merz bitte bleiben Sie wo Sie sind.

Merz madig machen .

Es ist schon komisch, daß man Aktien schlecht macht , die den höchsten Ertrag garantieren.
Viele Ahnungslose verdammen Dinge die absolut nachvollziehbar sind. Habe Aktien seid 15 Jahre , bin jetzt Rentner mit einer Rente von 2000 € im Monat undfreue mich dass ich im Durchschnitt eine jährliche Rendite von ca. 6-8 % habe. Welcher sein Barvermögen in einer Bank anlegt muss mit 0 % Verzinsung rechnen.
Jemand wie Merz ist für mich absolut integer.

Ich pflichte Ihnen bei....

...was die sogenannte Finanzprodukte angeht.

Fonds jeglicher Couleur, bei denen zb der sparkassenangestellte Prozente beim Verkauf kassiert.

In denen sehe ich keine Qualität.

Seit einigen Jahren suche ich mir daher Aktien - Einzelwerte selber aus.
Zu diesem Zweck habe ich mir einigermaßen fundierte Kenntnisse der UnternehmensBewertung angeeignet.
Um Übermäßig „aufgeblähte“ Aktien außen vor zu lassen.

Ziemlich anstrengend, das selber zu machen... und nicht jeder wird das hinbekommen.
Und nicht jeder wird die Arbeit investieren wollen.

Von daher :
Sie haben recht. Aktien sind nicht wirklich geeignet.
Und die „Berater“ der Banken und Sparkassen haben doch eher ihre Provision im Sinn als das Wohl des Kunden.

@ ISUE2.0

"Der Dax ist im letzten Jahr um 13% gesunken."

Und in den letzten zehn Jahren um mehr als 100% gestiegen. Deshalb investiert man klugerweise langfristig, anstatt kurzfristig zu "zocken".

"Es gibt Studien, die belegen, dass private Anleger Glück haben, wenn sie Gewinne in Höhe der Inflationsrate erhalten."

Welche Studien sind das? Die Quellen würden mich interessieren.

Klar, viele Privatanleger machen es falsch. Sie kaufen Aktien, wenn die Kurse gerade sehr hoch sind und in der BILD-Zeitung steht, dass mit Aktien jeder Millionär werden kann. Und sie verkaufen in Panik, wenn der Crash kommt. Außerdem setzen sie auf Einzelaktien, anstatt breit diversifiziert zu investieren. So verliert man natürlich Geld.

Wer breit diversifiziert und langfristig in Aktien anlegt, erwirtschaftet mit Aktien eine bessere Rendite als mit festverzinslichen Finanzprodukten. Und ja, es gibt Studien, die genau dies belegen - siehe etwa die Arbeiten von Gerd Kommer.

Fuer einen Zocker mit Staatsgeldern kein Problem

Mit den eigenen Finanzen ist das schon etwas risikoreicher. Wer wir Merz durch seine Seilschaften fuer Nichtstun einen Stundenlohn von 377.000 Euro bekommt kann auch mit Aktien zocken gehen. Oder wer wie Glaser von der AfD, das (in seiner Zeit als Frankfurter Stadtkaemmrer) mit Steuergeldern zockt (Glaser Fonds) hat auch wenig risiko. Als Altersabsicherung ist es eher fraglich.

09:04 von Kenner --- nur zur Unterhaltung gut ---

empfehelenswert dazu die anstalt:
black rock in der zdf sendung "die anstalt". angucken!

Empfehlenswert zur Unterhaltung aber nicht mehr. Dieser satirischer Nonsens mit viel Ideologie ist keine sachliche Empfehlung für die Entscheidungsfindung für die eigene Vorsorge.

"black rock" wird dort benutzt um Merz zu diskreditieren. Noch harmlos, aber Vorsicht und Rücksicht sind angebracht, Satire kennt ja heute keine Grenzen mehr.

Der Vorschlag von Merz "Aktien zur Eigenvorsorge" hat mit "black rock" nichts zu tun. Sie können ihr eigenes Depot dafür nutzen oder Aktienfonds der Volksbanken oder Sparkassen etc..
Wenn es eine staatliche Förderung geben sollte, dann nur klar geregelt und neutral.

um 08:11 von lomrat

"Erst müssten die Löhne steigen und die Lebenshaltungskosten sinken, damit sich der Durchschnittsbürger das überhaupt leisten kann!"
Richtig! Für die Altersvorsoge sparen und gleichzeitig einen Kredit für die Eigentumswohnung oder das Häuschen abzahlen und für die Kinder und die Lebenshaltungskosten aufkommen? Wieviel muss dann eigentlich ein Durchschnittsverdiener eigentlich verdienen?
Hat sich das Herr Merz eigentlich mal ausgerechnet?

Klar...

Aktien sind sehr unsicher. Die Aktienmärkte brechen zusammen und das Geld ist fort. Kein vernünftiger Mensch wird so was machen!

Merz, der Lobbyist der Zocker-Finanzbranche

Merz zeigt an dem Beispiel nur, er ist weiterhin der Ultra-Lobbyist der Zocker-Finanzbranche

Das ist nun wirklich DER Albtraum, die Altersvorsorge in international agierender Zockerhand

Auf den Punkt gebracht:
Des Multimillionärs und Einkommensmillionärs Merz Möchtegern-Rückkehr als Politiker (Ziel deutscher Bundeskanzler in Finanzbranche-Lobbyistenhand),

um hemmungslos die Interessen der Finanzbranche durchzusetzen,
die durch ihre skrupellose Zockerei bekanntlich die Welt an den Abgrund der Wirtschaftskrise gebracht hat

"gerettet" mit Milliarden der "normalen" Bürger

Nein, ich betreibe KEINE Neid-Debatte durch Fakten-Nennung, ich benenne die Merz-Vorortung und Merz-Interessenvertretung

So ein Vorschlag

kann nur von einem Millionär kommen, der sich mit einem solchen Einkommen auch noch frech und arrogant zur "Mittelschicht" zählt. Siehe Spiegel...

Thema Rente

Mein Vorschlag: steuerfinanzierte Grundsicherung (in vernünftiger Höhe!) für alle. Wer mehr haben will, sorgt selbst vor - wenn er will, auch mit Aktien.

Was für mich als Normalverdiener am ärgerlichsten ist: dass ich mit meinen Beiträgen Leuten ihren hohen Lebensstandard im Alter mit finanziere, die ihr Berufsleben lang überdurchschnittlich verdient hatten, und wirklich selbst hätten vorsorgen können.

Spekulationen als Altersvorsorge?

Die Idee is tour solange gut, solange die Aktienkurse steigen. Bei fallenden Kursen sind dann plötzlich Millionen von Rentnern total verarmt. Oder möchte Herr Merz uns dann dafür ausgleichen? Nee, lieber nicht.

und woher kommen die Renditen aus Aktien

es ist natürlich schön, heute Geld in Aktien zu investieren und dann mit etwas Glück in ein paar Jahren diese zu verkaufen (mit Gewinn versteht sich). Aber es ist eine alte Finanzmarktweisheit "your loss is my gain" ("dein Verlust ist mein Gewinn"). Also irgendwer zahlt dafür, dass die Gewinne aus Aktien erzielt werden. Und falls wir (bzw. unsere Rentenfonds) wirklich gewinnen, dann hat jemand anderes dafür bezahlt, z.B. ein armer Bauer, der Hochleistungssaatgut bei einer (nun) deutschen Firma kaufen muss, weil sein Boden sonst garkeine Erträge mehr erziehlt - Oder ein Inder, der sich sauberes Wasser kaufen muss, weil die Fabrik eines großen Getränkeherstellers alle Brunnen in der Umgebung vertrocknen lassen hat.... Oder vielleicht auch nur mein zukünftiges Enkelkind, wenn es sich das erste Auto kauft, das mit Geräten und Funtionen überladen ist, welche man für das Autofahren eigentlich garnicht mehr benötigt (die Entwickler müssen ja weiter irgendwas entwickeln).

Tolle Idee Herr Merz

Ungleichung

"...Anreiz könnten steuerliche Freibeträge sein." klar, wo ja sonst in unserem lebensfeindlichen Bürokratiemonster nicht mal die 84 jährige Rentnerin ihre immer gleiche Steuererklärung vergessen darf, will der Lobbyist seinen Auftraggebern größeren Umsatz verschaffen.
Soll er doch den Sold und die Pensionen seiner Kollegen ohne wenn und aber aus Aktien speisen, dann trifft es wenigstens die Verantwortlichen. Wenn es darum geht Kleinunternehmer als Risiko für unser Sozialsystem zu vermarkten ist seinesgleichen ganz vorne im Chor, wenn aber staatliche Pensionäre ihre ansehnliche Zuwendung aus dem laufenden Haushalt erhalten ist es vermutlich "bewährt" (, was es ja auch mit Blick auf instabile Pensionsfonds ist).
Wenn Menschen die etwas gewagt aber verloren haben als unzumutbares Risiko verstanden werden, sollte man vielleicht endlich die, die gewagt und extrem gewonnen haben, von der Bemessungsgrenze befreien, liebe Lobbyisten.

@Laskaris

Die derzeitige Mainstream-Wirtschaftslehre handelt nach Modellen, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben (siehe z. B. Griechenland, das nach diesen starken Lohnsenkungen laut neoliberaler Theorie eigentlich erblühen sollte)!
Und denen wollen Sie die Rente anvertrauen?
Die umlagefinanzierte Rente ist die beste und sicherste Rente!
Sie wurde nur durch politische Fehlentscheidungen geschwächt statt gestärkt, doch das kann man auch rückgängig machen!

Spätestens jetzt

… wird der Mann unbrauchbar.
Wer so wenig Ahnung vom Leben hat, kann keine Volkspartei führen. Besser, er wechselt zur FDP.
Um die Rente zu sichern gibt's doch keine Diskussionen, da müssen die gewinne der Arbeitgeber drastisch mit rangenommen werden. Und auch die Dividenden von Aktionären müssen niedriger werden. Diejenigen, die durch ihre Produktivität das alles erarbeitet haben, haben zuerst Anspruch auf das Geld. Und da die Produktivität immer mehr steigt, kann man ganz einfach die Steuern auf Gewinne erhöhen. Nebenbei erhält die Industrie ein super Argument, nicht immer produktiver zu werden und die Arbeitnehmer immer mehr zu quälen.

@ Rumpelstielz

"Es gibt hinreichend Untersuchungen zu dem Thema, die möchte man lieber nicht ansehen."

Quelle?

"Wenn Spekulation etwas an der Vermögensverteilung ändern würde, dann hätten wir keine Armutsproblem."

Es geht hier nicht um kurzfristige Spekulation, sondern um langfristiges Investment. Wer langfristig und breit diversifiziert in Aktien investiert, verdient Geld - schauen Sie sich mal die Kursverläufe von DAX, Dow Jones usw. in den letzten zwanzig, dreißig Jahren an.

"Um es zu wiederholen, wenn Spekulation eine Lösung wäre, könnten wir alle, aber wirklich alle Probleme über professionell gemanagte Staatsfons lösen, sogar das der lästigen Steuern."

Einige Staatsfonds wie der norwegische laufen ja auch ausgesprochen gut. Das löst sicherlich nicht alle Probleme (Steuern müssen in jedem Fall sein), aber erleichtert die Altersvorsorge. Nur richtig muss man es eben macht - indem man nicht auf Einzeltitel und aktives Management setzt, sondern breit diversifiziert investiert.

Man sollte sich ernsthaft Fragen...

was für Argumente es gegen eine Umlage finanzierte Rente geben kann, in meinen Augen das gerechteste was man auf die Beine stellen kann.
Wenn ich 80 Jahre alt werde und 20 Jahre Kindheit und Ausbildung habe dann 40 Jahre Arbeite und noch 20 Jahre Rente beziehe dann habe ich 40 Jahre genommen und 40 Jahre gegeben bzw. meine Eltern/Familie.
Ich finde das ist das gerechteste was wir auf die Beine/Säulen stellen können, denn bei der Umlage wird das was erwirtschaftet wird verteilt.
Wozu denn Private Boni und Verwaltungsaufwand mit finanzieren?
Bei den Steigerungen in der Produktivität die wir in den letzten 70 Jahren hatten sollte man die Richtung der Geldflüsse endlich mal korrigieren und die Starken auch das tragen lassen was Sie tragen können und meiner Meinung nach auch müssten.

Merz

Warum wird Herr Merz hier im Forum fast ausschließlich angepinkelt ? Ich finde es gut, wenn er sich zur Rentenpolitik äußert, denn da läuft ganz offensichtlich manches schief. Ob nun seine Lösungsvorschläge etwas taugen, kann ich nicht beurteilen (bin schon lange im Rentenstand, arbeite aber weiter).Wo aber fast jeder Mensch mal sein Rentenalter erreicht und dann nicht verhungern möchte, ist das Thema sehr wichtig und sollte von echten Fachleuten bearbeitet werden. Der jetzige Ansatz - mit Migrantenfamilien das deutsche Geburtendefizit auszugleichen - kann frühestens in zwei bis drei Generationen - wenn überhaupt - die Lage verbessern. Eine bessere Familienpolitik könnte das schneller.

Super!

Ein großartiger Vorschlag. Wenn ich mir die Beiträge anschaue, die ich bis zu meiner Rente in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen muss, würde ich mir wünschen, dass die vernünftig verzinst werden und nicht an die aktuellen Rentner 1 zu 1 plus Steuergelder ausgezahlt werden. Hätte es einen "Politiker Merz" in den 50er Jahren gegeben, der so einen Vorschlag gemacht hätte, dann könnten heute sämtliche Rentenzahlungen aus den Dividenden getätigt werden und die aktuellen Beiträge in die Rentenversicherung wären nahe an 0%.

Einen schönen ersten Advent

PS: Vielleicht erreicht Herr Merz auch nur, dass sich der ein oder andere mal hinsetzt und durchrechnet was sein Vorschlag bedeutet. Dann hätte er zumindest viel für die finanzielle Bildung in unserem Land getan.

Wenn

sie kein Brot haben, dann sollen sie doch einfach Kuchen essen.

Ja, ja, unsere Eliten vs. Bürger

Merz gehört zu den ökonomisch politischen Eliten, die den Neoliberalismus in reiner Ausprägung propagieren und damit die Demokratie weiter aushöhlen.
Wir sehen bereits wie dieser Neoliberalismus mit der Globalisierung einhergehend, immer mehr Verlierer produziert und Gesellschaften entzweit.
Aktien sind zwar Sachwerte, werden aber durch die sog. Eliten verwaltet und haben somit auch eine STEUERUNGSFUNKTION, die sich unserem Vorstellungsmögen entzieht.
Black-Rock verwaltet zZ. ca. 5,5 Bill. Euro. Welch´ schiere Zahl, bedenkt man, dass unser BH gerade mal 348 Mrd. beträgt.
Ich erinnere nur an das Sprichwort: "Geld regiert die Welt!"
Fazit: Unsere pol. Eliten sollten auf ihre Ehrlichkeit und Ziele überprüft werden.
Leider fehlt es innerhalb unseres Parteiensytsems an einer Debattenkultur, die diesen Namen verdient und Alternativloskeit beendet.
Wir brauchen keine Bevormundungsdemokratie der sog. Eliten.
Absicherung ist ein gesell. Auftr. und kein Elitenprojekt.
Alle zahlen ein, Basta!

Aktien zur Altersabsicherung

Das schlimme ist, der H. Merz glaubt an diese Schnapsideen.
Man kann nur hoffen, dass mit ihm auch die CDU/CSU abstürzen wird.
Unfassbar! Nur um davon abzulenken, dass endlich ALLE in die Altersvorsorgen einzahlen sollten.

All jenen ...

... die mit solchen Ideen konform gehen, sowie staatliche Alterssicherung abschaffen wollen, empfehle ich, sich einmal mit dem Ursprung der Rente und auch den Aktienmärkten und deren angeblicher Geldschaffung richtig zu befassen!
Die Rente unter Bismarck (ganz sicher kein Sozialist) wurde eingeführt, um sozialen Frieden herzustellen und eine Revolution zu verhindern!!!
Wer heute versucht Hand daran zu legen, hat nichts verstanden.
In Aktien investieren?
Da muss man nicht bis zum "Black Friday" zurück gehen, als man plötzlich Milliarden brauchte, um nur 1 Ei kaufen zu können, es stimmt auch nicht, das ca alle 15 Jahre eine Blase platzt, diese Spanne wird immer kürzer!
2001/02 platzte der so genannte "neue Markt", also die IT-Blase, 2008, somit 6 Jahre danach kam der nächste große Knall mit der Immobilien-Blase, aktuell, auch dank Trump und der Aufhebung der Bankenregulierung in USA steuern wir auf den nächsten Crash, Volldampf voraus, zu ...

Wenn alle Menschen auf der

Wenn alle Menschen auf der Welt in Aktien "investieren" ....

Müssten dann:

Alle Gewinner sein?
Alle Verlierer sein?

Oder?

ZU 09:15 von Ritchi "Unglaublich" .. polemisch.

Ich lach mich weg. Die reichen Rentner sollen noch reicher werden. Oder meint er Merz etwa, dass ein Mindestlöhner sich ein ordentliches Aktienportfolio von seinem Almosen anschaffen können?

Die Empfehlung richtet sich nicht nur an "Mindestlöhner". Nach meiner Beobachtung reicht das Geld bei einigen "Mindestlöhnern" aber zum regelmäßige Lotto- und Totospielen.
Das Geld wäre hier besser angelegt. Für Aktienfonds gibt es Sparpläne ab 25€ monatlich. Besser das Geld zur Bank tragen als zur Lottofiliale. Dort werden die wenigsten reich. Bei der Bank ist wenigstens nicht alles Geld weg, es sammelt sich langfristig an.

Deutschland AG?

Gut, das sich Merz noch rechtzeitig geoutet hat, mit seinem Vorschlag hat er sich wohl selber aus dem Rennen geworfen. Davon abgesehen sind Aktien alles andere als eine sichere Alterversorgung.

Er meint wohl ...

... Altersvorsorge durch Blackrock - was bei ihm funktioniert hat, sollte doch für alle anderen auch gut sein - oder doch nur für Merzens Arbeitgeber Blackrock und Co?

Der Mann ist absolut unwählbar!

Ich kann zwar nicht für alle

Ich kann zwar nicht für alle sprechen, aber ich glaube, die meisten von uns wollen keine vage Möglichkeit stinkreich zu werden, sondern die tägliche Sicherheit, ein auskömmliches Einkommen zu haben. Was ist daran verkehrt? Daran sollten Politiker arbeiten.

Fatale Entscheidungen

Eine Entscheidung für einen Finanzlobbyisten wie Herrn Merz währe ebenso fatal wie ein leicht verbrämtes "weiter so" mit Frau Kramp-Karrenbauer.
Lediglich Herren Spahn würde ich eine gewisse Kurskorrektur zutraun. Aber genau Er ist offensichtlich keine Option.

Die CDU braucht ebenfalls einen tiefgehenden, existenziellen Schock um irgend etwas dazu zu lernen.
Selbst die SPD hat es bisher noch nicht wirklich begriffen.
So wird also das kulturelle und gesellschaftliche Desaster weitergehn.

Könnte es sein, dass Herr Merz

gar keine Lust mehr auf den Parteivorsitz hat, dies aber nicht offen zugeben möchte...?

Äähm, sorry!

Habe ich das gerade richtig gelesen? Aktien als Altersvorsorge? Das Risiko des vollständigen Kapitalverlusts inklusive? Und dann vielleicht noch jetzt einsteigen, da die Aktionmärkte nach Jahren der Nullzins-Politik ohnehin schon künstlich aufgeblasen sind? Also ich würde Herrn Merz nicht ohne umfassenden Drogentest zum Parteivorsitzenden wählen...

Aufklärung notwendig.

Ich stehe der CDU und Merz nicht unbedingt nahe, aber das ist der beste Altersvorsorge Vorschlag seit langem. (Auch wenn die USA das schon länger machen und der daher ohnehin nur abgekupfert ist.)

Es gibt dermaßen viele Kommentare hier, wo ich mich frage wo diese Personen Ihre Informationen hernehmen? Ist das alles hören sagen oder woher kommt das?

"Aktien sind sehr unsicher. Die Aktienmärkte brechen zusammen und das Geld ist fort. Kein vernünftiger Mensch wird so was machen!"

Bitte beschäftigt euch mal etwas mit der Statistik und auch etwas mit den angebotenen Produkten (Stichwort ETF), bevor ihr etwas behauptet, was überhaupt nicht richtig ist.

Das das einen faden Beigeschmack hat, wenn gerade der Merz so etwas vorschlägt ist mir auch klar, aber in der Sache ist das völlig richtig.

Sollte Herr Merz ...

... sich wirklich gegen die anderen Kandidaten durchsetzen und iwann einmal als BK kandidieren, sage ich der CDU Umfragewerte auf dem heutigen Niveau der SPD voraus!
Jetzt mag jeder selbst entscheiden, ob das gut oder schlecht für die BRD wäre ...

Man stelle sich einmal vor, man hätte das bereits getan und versucht, seine Altersvorsorge in Aktien angelegt ...
Man hat sein Geld in DB-Aktien zum Ausgabepreis angelegt, hat danach im IT investiert und 2001 gerade noch etwas Kapital gerettet, um es dann in Immobilien zu stecken ...
Schlussendlich, nachdem seine ursprüngliche Einlage um 85% verbrannt wurde, ist man hingegangen und hat 2014 auf Deutsche Bank Aktien gesetzt, die man bis heute behalten hat ...
Frage:
Da Geld ja nicht vernichtet wird, sondern lediglich den Besitzer wechselt, wen haben wir dann mit über 95% finanziert???
Richtig, Gerhard Schröder kannte einen gewissen Herrn Maschmeier sehr gut, der durch Riester Milliardär wurde, und Herr Merz ist direkt sein eigener Lobbyist

Sollte Herr Merz ...

... sich wirklich gegen die anderen Kandidaten durchsetzen und iwann einmal als BK kandidieren, sage ich der CDU Umfragewerte auf dem heutigen Niveau der SPD voraus!
Jetzt mag jeder selbst entscheiden, ob das gut oder schlecht für die BRD wäre ...

Man stelle sich einmal vor, man hätte das bereits getan und versucht, seine Altersvorsorge in Aktien angelegt ...
Man hat sein Geld in DB-Aktien zum Ausgabepreis angelegt, hat danach im IT investiert und 2001 gerade noch etwas Kapital gerettet, um es dann in Immobilien zu stecken ...
Schlussendlich, nachdem seine ursprüngliche Einlage um 85% verbrannt wurde, ist man hingegangen und hat 2014 auf Deutsche Bank Aktien gesetzt, die man bis heute behalten hat ...
Frage:
Da Geld ja nicht vernichtet wird, sondern lediglich den Besitzer wechselt, wen haben wir dann mit über 95% finanziert???
Richtig, Gerhard Schröder kannte einen gewissen Herrn Maschmeier sehr gut, der durch Riester Milliardär wurde, und Herr Merz ist direkt sein eigener Lobbyist

Was will man ...

von jemandem erwarten, der nachdem ein Obdachloser seinen, mit brisanten Daten und gleichzeitig ungesicherten Laptop gefunden hat, sich bei dem Mann (natürlich nicht persönlich) bedankt in dem er sein eigenes Buch schenkt.
Die Geschichte zeigt auf mehrere Arten, wieso Merz nie Kanzler werden sollte.
Erstens ist ein Mann, der brisante Daten auf einem ungesicherten Laptop mit sich führt und es dann auch noch verliert, keinesfalls für einen Posten wie für den des Kanzlers geeignet. Zweitens zeigt ein Mensch, der einem Obdachlosen seine Dankbarkeit ausdrückt , indem er ihm ein neoliberales Buch schenkt, das allerhöchstens für skrupelose Hedgefondbanker einen Sinn ergibt der über die Benutzung als Toilettenpapier hinausgeht, dass er keinen Hauch von Empathie fühlt.

Wer will schon einen Empathie- und verantwortungslosen Kanzler, außer jenen Cum EX Freunden (oder besser gesagt Steuerbetrüger) aus der Hochfinanz, die jetzt schon hinter ihm stehen und seine Kanzlerschaft wünschen ...

Merz für Altersvorsorge durch Aktien

selten so gelacht

wenn ich in 2010 Commerzbank Aktien gekauft hätte
zu 260 Euro das Stück wären die heute 8 Euro wert
ein Verlust von 97 %
klar darf man keine Einzelaktie betrachten kauft einen Fond
aber ich denke mit unserem heutigen Rentensystem fahren wir doch ganz gut

@Merz, der Lobbyist der ... 9:35 von Helga Karl

"der Zocker-Finanzbranche"

Richtig benannt den Herrn Madame.
Man stelle sich einfach mal vor, vor etwa 20 Jahren hätte
der Kanzlerkandidat Stoiber erklärt, die Altersvorsorge statt dem Staat
der Finanzbranche zu überlassen.

Der hätte für die CDU/CSU gar nicht erst antreten brauchen.
Erschreckend was heute wieder sagbar und möglich ist,
und das betrifft ja nicht mal den 'unbelehrbaren' rechten Rand,
sondern wähnt sich zur Mittelschicht.
- und das mit 700 Millionen in der Rücklage

Das toppt meiner Meinung nach in Teilbereichen selbst das 'stabile Genie'.

Zu 09:35 von Helga Karl - Neid³ -

Des Multimillionärs und Einkommensmillionärs Merz Möchtegern-Rückkehr als Politiker>/em>

Sorry, es trieft vor Neid.

"Typisch deutsch", stellen andere Nationen und unsere unmittelbaren Nachbarn dazu immer wieder fest. Sie haben offensichtlich recht.

Einem Großteil der Deutschen fehlt die Gewinnerkultur. Das Befassen mit dem Scheitern und dem Untergang ist dagegen weit verbreitet. Neid ist ein angeborenes oder von Kindheit an erzogenes Gefühl. Schon im persönlichen Umfeld, in der Famile ist der Neid weit verbreitet. Es wird immer schlimmer. Leider ist das kein Vorurteil mehr sondern wenn es so weitergeht bald eine deutsche Charaktereigenschaft.

Peinlich, echt peinlich

Toller Vorschlag. Der Aufstocker und Armutsrentner verzockt sein Geld an der Börse und investiert in die Volksaktie. Nehmen uns Politiker eigentlich noch ernst oder klopfen die sich nach Feierabend lächelnd auf die Oberschenkel, weil sie uns schon wieder vorgeführt haben?

09:51 von finkmape

dass endlich ALLE in die Altersvorsorgen einzahlen sollten.
.
und dann ?

hätten auch alle einen Rentenanspruch, der bedient werden muß
sind wir dann weiter ?
mehr Einnahme aber auch mehr Ausgaben

Warum reicht denn die Rente nicht ?

weil es Leute gibt die eben nicht einzahlen, oder nicht genug einzahlen
aus eigenem Verschulden (in den Tag reinleben) oder weil sie zu wenig verdienen
ebenso wenn sie ihre Lebensplanung nicht im Griff haben
durch Scheidung - Splitting der RenteAnsprüche

ILO-Studie: Rentenprivatisierung verschlechtert Rentenleistungen

Aktuelle Studie der ILO (International Labour Organization) Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen
zu den Ergebnissen von Rentenprivatisierungen in 15 Ländern:

http://socialprotection-humanrights.org/wp-content/uploads/2018/10/Rever...

Eben gesichtet:

Rentenprivatisierungen verschlechtern die Rentenleistungen,

Rentenprivatisierungen erhöhen die Ungleichheit,

Rentenprivatisierungen nützen der Finanzbranche,

bei steigendem Konzentrationsprozess der Versicherungskonzerne

(alles entgegen den vorherigen Ankündigungen=Marketing der Befürworter der Rentenprivatisierung)

Tja,

und wer`s nicht merkt ist selber dumm!
Ich jedenfalls übersteh auch den Merz, auch wenn ich ihn nicht wählen werde!
Habe nämlich schon genügend Vermögen - eigentlich könnte ich ihn auch wählen - denke ich gerade ;-))

die Rende is sischer....

zumindest für unsere Finanzbranche. Norbert Blüm wirds freuen, endlich mal lässt wenigstens Einer der "Kandidaten" die "Katze" aus dem Sack und outet sich als das, was er in Wahrheit ist, ein hemmungsloser Finanzier und Lobbyist der ganzen Branche. Danke Herr Merz für ihre Ehrlichkeit, noch vor der Abstimmung. Wem noch immer nicht dämmert, wohin das Land unter ihrer Regiede steuern wird, ist entweder wohlhabend oder wenigstens mittelreich, oder aber grenzenlos ignorant und damit gefährlich für das Gemeinwohl Deutschlands.

Altersvorsorge in Aktien kann ich empfehlen

Ich war 1993 als Offizier (Oberleutnant) an der Bundeswehr Uni. Im Rahmen der Personalgeschpräche wurden wir auch darüber unterichtet wie uns die Bundeswehr nach unseren 12 Jahren als Offizier in der Rentenversicherung nachversichert.
Das war ein ziemlicher Schock für alle, denn das sah alles ziemlich dünne aus.

Ich habe dann umgehend eine fondsgebundene Lebensversicherung abgeschlossen. Das war eine kleine Lebensversicherung wegen der Steuerfreiheit gekoppelt mit einem Aktienfond.

Mein Netto war immer deutscher Durchschnitt, aber 10% davon habe ich eingezahlt.
Um für mein Alter zu sparen, habe ich auf manches verzichtet. Teure Urlaubsreisen, Autos (teuerstes Auto 9500 Euro), Schopping-Samstage.
Mir ging es immer gut dabei und jetzt ist die Versicherung fällig.
Auf meine eingezahlten Beiträge habe ich gute 50% Rendite bekommen. Da ich noch 12 Jahre bis zur Rente habe, werde ich die Rendite wohl noch etwas verbessern, denn ich kann das Geld weiter anlegen.

Es gleicht doch eher einen Kasperlteater...

Politiker, welche so mit den Wähler umgehen gehören allesamt versetzt und zwar ins Bodenlose...
In der Rente wird dichs höchstens nach unten bewegen.
Seit 2011 wurde meine Rente um 21% gekürzt und ist eine Sauerei!

Altersvorsorge durch

Altersvorsorge durch Aktien???

Danke, jetzt kennt jeder ihr Gesicht!

Das war dann wohl sein Todesstoß.

Dieses Beispiel zeigt die wahre Politik der Politiker der

CDU, denn ähnlich denken alle Spitzenpolitiker dieser Partei. Die Wählerschaft der CDU ist heute mitschuldig an einer solchen unsozialen Politik, die vor allem von ihren Politikern in Deutschland begangen wird. Sie sind für keine Grundrente um die Not, das Elend und die Armut in Deutschland von vielen Millionen Menschen zu bekämpfen, s. Fakt Quelle: "Die reale Armut in Deutschland 2018." Geschätzte 30 Millionen Deutsche sind davon heute betroffen. Im Gegensatz zu den Politikern unserer westlichen Nachbarstaaten, wo die Grundrente nach Abzug der Miete zwischen 1 044 Euro in Österreich (bei fast gleichen Lebenshaltungskosten) bis 1 600 Euro in Dänemark, Norwegen (bei ca. 30%igen höheren Lebenshaltungskosten) zum Leben im Monat betragen. S. Beispiel: "1 100 Grundrente in Holland seit 2011." Bedürftige erhalten nach Abzug der Mieten Minimum 914 Euro in Österreich bis 1 340 Euro in Dänemark zum Leben. In Deutschland wird in beiden Fällen die Grundsicherung 416 Euro zum Leben benannt. USW.

Gute Idee

Ich stelle mir jetzt schon vor wie Geringverdiener, und das sind nicht wenige in diesem Land, ihre unglaubliche Finanzkraft bündeln und monatlich 3,50 Euro in Aktien investieren. Da solche Summen für den Aktienkauf nicht ausreichen muß man sich natürlich in Gruppen zusammenfinden.Hier kommen dann Banken ins Spiel, diese managen dann Gruppenanlagen, kassieren die staatliche Förderung direkt für die Einleger.Eine win-win Situation, wie schon bei der Riesterrente.Und natürlich wird möglichst in Aktien von VW oder anderen deutschen Unternehmen investiert, dann sind viele beim nächsten Skandal Anteilseigner und es werden keine Entschädigungen gefordert weil ja viele Kleinanleger Einbußen hätten.
Sarkasmus aus.

Aprilscherz

Es ist 1. Advent und nicht 1. April - "Herr" Merz. Für Minijobber und Mindestlöhner vielleicht die Kleinaktie oder Volksaktie ??? - Na hoffentlich setzt der sich beim der Wahl nicht durch. Ebenso Herr Spahn. - Mal ein ganz anderes Thema: Hat jemand den gesunden Menschenverstand gesehen/ gefunden??? - Bitte melden.

Und er würd auch gern Kanzler

Und er würd auch gern Kanzler werden?!

:D :D :D

Danke für die Erheiterung, Herr Merz!
Selten so gelacht!

Vorsorge durch Aktien ?

Herr Merz kann sich die ja auch leisten. Die allermeisten Leute aber nicht.

Der übliche Unsinn

Die Arbeitgeber sollen bei den Rentenbeiträgen entlastet werden, das fordern sie schon lange.
Und von den paar Kreuzern, die für den Arbeitnehmer dabei übrig bleiben soll er sich eigenverantwortlich (heißt später dann: "selbst schuld") aus dem Pool der Finanzhaie einen "Partner" für die Gestaltung seines Lebensabends aussuchen.

Ohne staatliche Absicherung der Rentensparpläne wird das ein Fest für allerlei dubiose Halsabschneider und unseriöse Finanzberater.

Herr Merz sollte wissen, dass die Deutschen dieser Sache sehr skeptisch gegenüberstehen.
Wenn er aber vom Erfolg von Aktienspekulationen so überzeugt ist, warum legt er dann keinen Staatsfond zur Absicherung der Rente auf? Warum soll jeder Einzelne ein hohes Risiko eingehen?

Und warum sollte ein Niedriglöhner mit seinen Steuern jemanden subventionieren, der genug Geld übrig hat, um mit Aktien zu spielen? Und wo soll der Niedriglöhner das Geld herhaben, um seine (Grundsicherungs-)Rente mit Aktienspielchen ausfzubessern?

Wenn ich irgendwann fertig werde mit dem Abwischen...

...meiner Lachtränen, werde ich versuchen, zu dem Merzschen Vorschlag Stellung zu nehmen.
Obwohl sich das schon erübrigt - ich muss erst mal weiter tupfen...

Zu 09:57 von Thomas Wohlzufrieden

Gut, das sich Merz noch rechtzeitig geoutet hat, mit seinem Vorschlag hat er sich wohl selber aus dem Rennen geworfen. Davon abgesehen sind Aktien alles andere als eine sichere Alterversorgung.
Was ist denn dann nach Ihrer Sicht eine eigene "sichere Altervorsorge"?

"Geoutet". Merz ist unabhängig und sagt das was er für richtig hält. Er ist kein Opportunist wie man sieht. Opportunisten manchen keine verantwortliche Politik, sie hängen nur ihre Fahne in den Wind und richten sich danach aus wie der gerade weht.

Angespartes Geld für die Altersvorsorge muss sorgfältig angelegt werden. Nichts ist gänzlich ohne Risiko!

Auch Staaten legen das Geld für die Altersvorsorge breit gestreut in Aktien an und das erfolgreich wie das Beispiel Norwegen zeigt.

Dieser Staatsfonds ist ein Vorbild geworden. Er hat eine besser Entwicklung wie der DAX, aber geringere Schwankungen. Altersvorsorge geschieht langfristig!

www.nzz.ch/finanzen/norwegischer-staatsfonds-mit-hoher-rendite-ld.1360942

Verpennt?

Hat dieser Merz denn damals das Debakel mit der "Volksaktie" (Telekom) verschlafen?

Warum denn wundern?

Wer erwartet denn von Herrn Merz ein Herz? Das schlägt bei ihm für den Mittelstand = Besitzer und Verdiener von mindestens 1 Mio im Jahr - besser noch im Monat. Der Rest der Bevölkerung ist dazu da, diesen Leuten zu helfen, ihren Reichtum zu mehren.
Ach, wenn das Karl Marx noch erleben könnte.

10:23 von GeMe

Versorgungsleistungen dürfen nicht an Profitgeschäfte gekoppelt sein.

Das ist auch nichts was Rendite abwerfen soll.

Das soll NUR SOLIDE sein.

Der Staat hat das sicherzustellen und zu verteilen.

Rente ist Staatsaufgabe.

Träume der Finanzlobby

Ich kann es nicht glauben. Die Hälfte der Deutschen hat kein Geld übrig, um in Aktien zu investieren, und bei den anderen werden Finanzberater ganze Arbeit leisten. Vielleicht sollte man andersrum vorgehen und die Rente abhängig vom vorliegenden Vermögen kürzen. Bei Hartz IV wird doch auch alles gegengerechnet ... Eigentum verpflichtet.

@ Hinterdiefichte

Sie gehen mir mit ihrem links-grünen Bashing auf die Nerven!
Reden wir in ein paar Jahren wieder, wenn die Natur aufgrund des geleugneten Klimawandels auch den letzten Nazi aus seinem komfortablen abgeschnürten Gedankenkästchen herauswerfen wird.
Sie glauben das wird nicht passieren und die Auswirkungen des Klimawandels werden schon nicht so schlimm werden? Und nur rechtes Gedankengut kann uns schützen?
Ganz allgemein lässt sich sagen, was den Menschen in vielen Bereichen scheitern lässt:
Dummheit, Ignoranz und Arroganz.
Können Sie das auch unterstreichen?

Merz ist ein Problem

Herr Merz wird immer mehr zum Problem in einer Demokratie. Rente durch Aktien. So ein Vorschlag müsste zu einem Aufschrei bei sozial denkenden Menschen führen. Uns ohne die soziale Komponente ist eine Demokratie nicht denkbar. Friedrich Merz lebt in einer Parallelwelt und wird niemals das Volk erreichen. Seine Auftritte sind geradezu peinlich. Der durchschnittlich gebildete Menschen in der BRD bekommt Bauchschmerzen, wenn er sich vorstellt, seine Rente zukünftige durch Aktiengewinne zu erwirtschaften. Ich kann nur hoffen, dass sich unsere Damen und Herren Politiker in Berlin sehr schnell von Friedrich Merz verabschieden, bevor ein Unfrieden in der Bevölkerung entsteht.

Was für ein Verscherbeler....

Was für ein Verscherbeler....

@mirage3a

Sie glauben doch nicht, dass Merz an den Personenkreis denkt, den Sie da treffend beschreiben.
Für den hat er ja das verlockende Angebot das Asylrecht zu reformieren.

Der Vorschlag der Politik macht nur deutlich, Schlechter Scherz.

Der Vorschlag der Politik macht nur deutlich, Schlechter Scherz.
Das bisschen was für die Rente angespart wurde, wenn überhaupt, soll noch verzockt werden, was für eine Spieler / Kasino-Politik...
Fält denen denn keine vernünftige Grundversorgung mehr ein, auf so eine Politik, kann ich gerne komplett verzichten.
Das ist doch Volks-verarsche hoch drei und das seit Jahren...

08:32 von b_m buuuhhhuu, die Gefahr ...

ha, ha, ha, oder geht sie vielleicht von den Juden aus … hä, hatten wir auch schon - die Gefahr geht jedenfalls nicht von denen aus, die (wenn sie sich auch nicht erinnern) die Ursache des Problems benannt haben … Umverteilung ist eine Realität, zumindest die von unten nach oben!

Jetzt is es amtlich: Merz

Jetzt is es amtlich:

Merz verscherbelt noch das letzte Hemd eines Bettler, ohne dabei rot zu werden und bezeichnet es sogar noch als gute Tat :D :D : D

@gman - 10.13h

Weit gefehlt, das hat mit Neid nichts zu tun!
Es gibt einfach bereiche, in denen Privatwirtschaft und Provitorientierung NICHTS verloren haben!!!
Aufgaben für die Allgemeinheit gehören staatlich geregelt und nicht gewinnorientiert, zu allererst seien da Krankenhäuser, Autobahnen und Wasserversorgung genannt! Das sind Dinge, die JEDER Mensch benötigt, ebenso, wie Strom und Rente.
Warum bezahlen wir denn Steuern, wenn der Staat nicht einmal gewillt ist, die grundsätzlichsten Bedürfnisse seiner Bürger zu gewährleisten?!
Seltsamerweise wird der Staat gegenüber den Unternehmen sehr sozial, indem er Strom auf Kosten der Bürger, Arbeitsplätze voll subventioniert, aber dann völlig unsolidarisch, wenn es um Leiharbeiter, Niedriglöhner "Hartzer" oder Rentner geht?!
Die Aufgabe des Staates ist es, das Zusammenleben in der Gemeinschaft zu gewährleisten und nicht, den oberen 10% auch noch die andere Hälfte des Geldvermögens zuzuspielen!!!

Ich kann nur hoffen ...

Ich kann nur hoffen das dieser Mensch niemals Bundeskanzler wird. Ich hoffe auch das zumindest die Arbeitnehmer, Rentner und Kleinselbstständige der CDU keine Stimme geben. Wenn sie das machen sägen sie alle sozialen Errungenschaften auf einen Schlag selber ab.

Mein Aufruf an die Arbeitnehmer und die Gewerkschaften Detuschlands ist eindeutig:
Verhindert Merz in der Zukunft als Kanzler. G. Schröder war schon schlimm genug als Kanzler der Bosse, Herr Merz wäre das Ganze hoch Zehn!!!

"Wenn sie einen Dachschaden

"Wenn sie einen Dachschaden haben, sind sie bei uns genau richtig" ...

So oder so ähnlich wäre das Motte der CDU unter Merz

Unser Rentensystem ist krank und ungerecht

Deshalb brauchen wir Politiker mit Visionen. Merz ist ein kluger Kopf, der die Finanzmärkte kennt. Mit seinem Vorschlag würde er die Arbeitnehmer an Gewinnen und Wertsteigerungen von Unternehmen weltweit beteiligen.
Ich würde noch viel weiter gehen.
Weg mit der gesetzlichen Rente in jetziger Form. Stattdessen eine steuerfinanzierte Grundrente die pro Kopf in einheitlicher Höhe gezahlt wird. Rentenbeiträge fallen weg. Steuern werden bedarfsgerecht erhöht. Durch die wegfallenden Rentenbeiträge entstehen Spielräume für Investitionen in Aktienfonds als zusätzliche Vorsorge.
Meiner Meinung nach wäre ein solches Modell effektiver, gerechter und auch Volkswirtschaftlich sinnvoller.

Guter Plan ...

Wenn die 40zig jährige Mindestlohnempfängerin nur 5 Euro im Monat an der Börse investiert, hat sie mit 80 Jahren, vorausgesetzt dass die Aktienwerte sich verdoppelt haben. soviel Vermögen erwirtschaftet, wie Merz' Tagesverdienst.

An FredericNRW, Sie denken falsch wie auch andere User

zu dem Thema Aktien. Der Aktienkurs ist von vielen Faktoren abhängig. Gute und schlechte Nachrichten weltweit beeinflussen den Wert einer Aktie stark, sogar fondsgebundene Lebensversicherungen bei unseren Versicherungsgesellschaften laufen im Schnitt schlecht. Die Auszahlungen nach 12, 20 oder 30 Jahren belegen in der Regel einen minimalen Zuwachs. Keine westliche Nachbarnation handelt so sozial ungerecht in punkto Renten wie unser reiches Deutschland. Beleg dafür sind s. Fakt Quelle: "Deutsche Renten am niedrigsten in ganz Europa." Sowie "OECD Studie - Deutsches Rentenniveau ganz weit unten." Sowie "Länder - Vergleich: Arme deutsche Rentner." Handelsblatt. Jedes westliche Nachbarland besitzt Grundrenten die vom Staat gelenkt werden. Nur so kann die Armut im Alter begegnet werden, der Staat ist für die Alterssicherung seiner Bürger hauptverantwortlich und nicht der Bürger, der bis heute bei Lebens- und Rentenversicherungen mit oder ohne Aktienfonds nachweisbar keine Sicherung brachte.

@ 08:38 von suomalainen

Zitat als Replik auf meinen Post von 08:29 Uhr: „AKK "links-grün"???
herzlichen dank. es gibt ja menschen, die raten, den tag mit einem herzhaften lachen zu beginnen. ihr beitrag hat also zu meinem wohlbefinden beigetragen. das er weit an der realität vorbeigeht, geschenkt...“

Es ist schön, alles mit einem Lachen zu übergehen, täuscht aber nicht über fehlende Argumente hinweg.

Reiches Land hat fürs Volk nur Almosen und Ausbäutung

Reiches Land hat fürs Volk nur Almosen und Ausbeutung, was für eine verlogene Politik...
Dachte Politik ist fürs Volk dar, schaut aber komplett anders aus...

@ gman, um 10:31

Sie argumentieren doch völlig an der Realität vorbei.
Wer kaum das Geld hat, sich und seine Familie über die Runde zu bringen hat einfach keine Möglichkeit, Geld in Aktien zu investieren.
So einfach ist das.
Da ist nix mit “sorgfältig anlegen“.

07:26 von Dr.Hans

Ja? Erzählen sie diesen neoliberalen Unsinn der alleinerziehenden Mutter, dem Aufstocker der noch Hartz IV bekommen muß weil er in prekären Arbeitsverhältnissen für einen Hungerlohn schuftet.

Erklären sie das einem Langzeitarbeilslochen der zwar ständig gefordert aber niemals gefördert wird oder dem chronisch Kranken, dem das Geld vorne und hinten nicht reicht.

@10:29 von AlterSimpel

"Und warum sollte ein Niedriglöhner mit seinen Steuern jemanden subventionieren, der genug Geld übrig hat, um mit Aktien zu spielen? Und wo soll der Niedriglöhner das Geld herhaben, um seine (Grundsicherungs-)Rente mit Aktienspielchen ausfzubessern?"

Wenn eine Person mit Aktien seine Altersvorsorge aufbessern will, dann kann er ja zusätzlich fondsgebundene Lebensversicherungen abschließen (wenn er das Geld hierfür hat!). Im übrigen sind fondsgebundene Lebensversicherungen nicht steuererleichternd.

Vielleicht hat Merz einen Drang zum lebensechten Monopoly: Er verkörpert die Straßen und das Volk ist das (Spiel-)Geld. Er gewinnt immer.

09:36 von vox moderandi

wer überdurchschnittlich verdient
zahlt auch überdurchschnittlich in die Rentenkasse ein
haben sie ein Problem damit ?

Schneeball 2.0

Ja, gebt den börsennotierten Unternehmen euer Geld und seht zu von wem ihr es in 10,20,30,40,50 oder gar 60 Jahren zurückbekommt.

Tolle Idee!

@gman

Was Sie hier als "Neid" deklarieren wollen, ist nichts weiter als die Erkenntnis breiter Bevölkerungsschichten, das sie selber sich den Buckel krumschufften um dann am Monatsende gerade so ihre Ausgaben tätigen zu können, während Leute wie Merz faktisch NICHTS tun, was Realwerte schafft und in den Millionen schwimmen.
Stattdessen empfiehlt er solchen Unsinn wie Aktienpakete zur Altersversorge. Halleluja, da werden sich die ganzen Zeitarbeiter, Alleinerziehenden und Mindestlöhner aber freuen, wenn nach dem nächsten Zocker-Finanzcrash alles futsch ist.
Für wie blöde will man uns denn hier verkaufen?
Bin gespannt, wann hier auch Leute mit gelben Westen durch die Gegend laufen.
Nein nicht Neid, sondern eine Schieflage von Leistungsgerechtigkeit, die endlich beseitigt werden muss.
Nicht Merz und Konsorten sind Leistungsträger der Gesellschaft, sondern Lieschen Müller als Krankenschwester und Max Mustermann als Fliesenleger.

Am besten Merz wird

Am besten Merz wird Parteivorsitzender. Dann wird die CDU richtig vor die Wand gefahren. Nicht nur ein bisschen.
MfG

Der würd uns noch

Der würd uns noch Umweltverschmutzung, das Absterben der Meere und Klimakatastrophen als gute Sache verkaufen : D

Nicht zu fassen ...

08:18 von Laskaris ... ein Konservativer kann...

wahrlich alles mögliche haben, aber nicht Recht. Dieses Bild ist so verdreht, man könnte sich schaudernd abwenden.
Die deutsche Aktienmuffelei liegt in der sichereren Anlage von Mitteln in der Rentenversicherung, was auch wohlbegründet ist. Anderswo mag die Not anderes gebieten, das ist dann politisch gewollt um dem Markt billigere Mittel zuzuführen.
Wie gesagt, der Klassenkampf regiert und es ist der Kampf der Reichen gegen die Armen.
Dabei, als Sahnehäubchen auf eine garantierte Grundrente ist die Idee nicht so schlecht - unter einer Bedingung, nämlich das Aktienvermögen bis ca. 1000000 € für Harz4 künftig zum Schonvermögen gehören.

Am 02. Dezember 2018 um 08:11 von lomrat

"kostenlose wahlwerbung für AFD und Linkspartei."

Ich fürchte, Sie haben in Bezug auf die AfD nicht aufgepasst. Denn diese Partei kam im Sommer mit einem ähnlichen Vorschlag.

Dieser Vorschlag ist schon ein Witz erster Klasse.

Die Rente sollte nach moralisch, sozial, gerechten Grundbedingungen aus der Erwirtschaftung von Produkten und Service-Leistungen generiert werden.

Wenn man morgen nur noch 10 % der Arbeitnehmer brauchte und ohne lebendige Arbeits-Tiere, also durch Roboter massenweise Güter produziert, dann gehört die Rente an die geschaffenen Werten gekoppelt.

Ansonsten wird durch ein soziales Ungleichgewicht die Aufhebung der heutigen System Strukturen zu Tage treten.

Das bedeutet jedoch Kampf mit Opfern und das brauchen logisch und mit Verstand denkende Menschen nicht.

Wenn die eine Seite, die die gesamte Gesellschaft seit Jahrhunderten beherrscht, bereit ist, einen Kompromiss einzugehen, der die Lohnabhängigen / Existenz-Losen vor dem existenziellen Untergang bewahrt, wird der innere Frieden bewahrt werden können.

In welchem Universum...

... lebt denn Herrr Merz? Jemand der sich mit seinem monatlichen Einkommen nicht einmal eine Kinokarte leisten kann soll sich nun mit Aktien die Rente sichern? Aktien rentieren sich nur in großen Paketen und nicht in Einzelpapieren. Wer das Geld für solche Pakete hat, der braucht sich ohnehin nicht um seine Rente sorgen. Zudem was ist wenn die Aktien wie z.B. gerade eben bei der Deutschen Bank oder damals bei der Telekom in den Keller gehen? Wie hat Manfred Krug, der Werbeträger für die "Volksaktie" der Telekom so schön gesagt, "Hätte er nur geahnt wie die Käufer über den Tisch gezogen werden, er hätte sich niemals dafür hergegeben und er kann jedem nur raten, Finger weg von Aktien." Mit seinem Vorschlag zeigt Hr.Merz nur zu deutlich den Einfluß von Lobby auf Politik.

Spielgeld

Es ist doch noch gar nicht solange her, da konnten wir live miterleben, wie Milliarden an der Börse verbrannt wurden. Hat Herr Merz das schon vergessen, oder verdrängt er das? Mit Geld spielt man nicht. Und mit der Altersvorsorge schon gar nicht Herr Merz!

Unter Spahn soll Wahlrecht

Unter Spahn soll Wahlrecht zur Wahlpflicht auf Organabgabe werden, sonst ist einer automatisch Grundrechtsbefreit....

Und der verscherbelt staatliche Hoheitsaufgeben an die Finanzwirtschaft ....

Mein Gott, und das wirklich Grauenhafte daran:

Es gibt auch noch Leute, die sowas wählen !!!!!!

Aaaaaahhhhhhhhhh!!!!!!

Merz für Altersvorsorge durch Aktien

Black Rock Zocker Merz will also CDU Grande und Bundeskanzler werden. Merz ist nur einer von drei Personen um endlich nicht mehr die Union zu wählen! Denn alle Drei, auch Spahn und A. Kramp-Karrenbauer haben nur das Wohl von Bankern, Großaktionären und Wirtschaftsbossen im Sinn.
Wir brauchen endlich eine Regierung die sich aus dem linken sozialen Spektrum zusammen setzt, damit Deutschland nicht zu einer von Reichen und Superreichen ausgebeuteten Kolonie wird. Keine Stimme mehr für cdu-csu-fdp-afd.

um 10:31 von gman

"Merz ist unabhängig und sagt das was er für richtig hält"

Merz ist in aller erster Linie Vorstand des größten Vermögensverwalters, der laut EU-Lobbyregister jetzt schon die meisten Lobbytreffen in Brüssel hat.

Merz ist von der Hochfinanz so unabhängig, wie ein Putzerfisch von einem weißen Hai.

um 10:36 von votan_s "Warum bezahlen wir denn Steuern"

>>Warum bezahlen wir denn Steuern, wenn der Staat nicht einmal gewillt ist, die grundsätzlichsten Bedürfnisse seiner Bürger zu gewährleisten?!<<

//

Da hilft nur noch Steuern einbehalten, trotz Strafbarkeit, wäre doch zu mindestens eine Maßnahme von denen die es können, die Reichen machen es è schon...

Katze aus dem Sack

Damit ist die Katze aus dem Sack.
Und damit ist Merz für mich unwählbar.

@Laskaris

"Es geht hier nicht um kurzfristige Spekulation, sondern um langfristiges Investment. Wer langfristig und breit diversifiziert in Aktien investiert, verdient Geld - schauen Sie sich mal die Kursverläufe von DAX, Dow Jones usw. in den letzten zwanzig, dreißig Jahren an."
Einfach nur den Kursverlauf zu betrachten, ist unprofessionell. Sie müssen ihn inflationsbereinigt betrachten. Und wenn Sie sich dann den 20-Jahres-Zeitraum des Dow Jones von 1989 bis 2009 ansehen, dann wäre das Aktiengeschäft ein Verlust gewesen.

10:48 von StöRschall

die jetzige Regierung änderte das GG damit Autobahnen privatisiert werden könne
stört das jemanden - fiel es einem auf
man stritt sich ja über den Ehebegriff im Bundestag

An gman, Egal ob Merz, Spahn , Kramp - Karrenbauer oder

ein anderer Politiker der CDU, das deutsche Volk, außer Reiche, Vermögende, Besserverdienende, Beamte und Politiker, ist denen bei der Altersabsicherung egal. Viel wurde in den letzten Jahren gemeinsam mit Spitzenpolitikern der SPD herumgedoktert für eine "gute Absicherung" im Alter. Geschätzte 8,6 Millionen Rentner erhalten Renten weit unter 800 Euro im Monat für Mietzahlung und zum Leben. Die Folgen für viele Rentner sind verheerend, nicht nur dass sie die Tafeln aufsuchen sondern 100 000de haben ihre Wohnung auf Grund von Geldknappheit verloren. S. Fakt Quelle: "Wohnungslosigkeit - 860 000 Menschen haben in Deutschland keine Wohnung." Laut Zählung Ende 2016, heute sind es bereits ca. 1,2 Millionen deutsche Wohnungslose. Jeder 2. wohnungslose Europäer ist ein Deutscher, 10 000de Rentner verlassen Deutschland weil sie in den östlichen Ländern mit ihren Hungerrenten menschlicher leben können. Im RTL II wurden Rentner begleitet, ihre Aussage Zitat: " Würdelose Renten trieben mich dazu"

@ Malheur

"Warum beschleicht mich bei Ihren Entäußerungen bloß das Gefühl, dass Sie - ähnlich einem Herrn Merz - hier die Werbetrommel rühren wollen?!"

Keine Ahnung, warum Sie das Gefühl beschleicht. Möglicherweise sind sie ein von Natur aus misstrauischer Mensch. Jedenfalls liegen Sie falsch. Ich bin in keiner Weise mit der Finanzindustrie verflochten und rühre hier für niemanden die Werbetrommel.

"In jetzt mehreren Beiträgen schlägt u.a. deutlich durch, dass der Aktien-Sparer dann eben ein bisschen Geduld aufbringen sollte, bis sich Kurse wieder erholt haben; tolle Idee, wenn man das alles im Kontext Altersvorsorge betrachtet, wo man in der Regel nicht weiß, wieviel Zeit einem eigentlich noch bleibt."

Deshalb ist es z.B. eine gute Idee, eine Aktienquote nach der Faustformel "100 - Lebensalter" zu halten. So deinvestieren sie langsam, wenn Sie dem Rentenalter näherkommen.

Aber bleiben Sie ruhig bei Ihrem Sparbuch, wenn Sie sich damit glücklicher fühlen. Jedem das Seine.

CDU: Du bist so oberpeinlich

CDU:

Du bist so oberpeinlich und offenbarst Deinen kranken Geist ...

mit so zwei Kandidaten wie Merz und Spahn.

CDU, du tust mir leid.

10:51 von erster Realist

die Reichen machen es è schon...
.
Arme nicht ?
in dem sie gar keine Steuern zahlen
nichts für die Gesellschaft bereit sind zu tun

Eine weitere Möglichkeit

Aktien wären nach Ansicht von Friedrich Merz eine weitere MÖGLICHKEIT" zur Absicherung der Rente. Diese Möglichkeit schließt weitere Rentenprogramme doch nicht aus.
Nachdem alle anderen Sparmodelle durch Niedrigzinsen unattraktiv geworden sind, können steuerbegünstigte Sparmodelle in Form von Aktien eine gute, zusätzliche Alternative für die Altersvorsorge sein.
Derzeitige Sparprogramme sind wegen der niedrigen Zinsen "Geldvernichtungsprogramme", da provitieren nur die, die Schulden bevorzugen.
Also, kein schlechter Vorschlag Herr Merz.

10:41 von erster Realist .... Dachte Politik ist fürs Volk..

oder was immer man dafür hält. - unsere Politik wandelt auf dem Grad zwischen Markt und Sozialstaat. Nur der "Markt" beschert uns die Zuwächse, die wir benötigen um konkurrenzfähig zu sein, weshalb für jede Mark überlegt werden muss, wohin man sie leitet. Wir sind ja nicht umsonst Exportnation No.1, wir konkurrieren mit chinesischen Wanderarbeitern, also mit Hinz und Kunz, da können Löhne (und Renten) ja gar nicht gering genug sein. Alles eine Sache der Ansicht.
Weshalb die Idee mit der Grundrente (aus Rentenbeiträgen) ja gar nicht schlecht ist, für den Rest kann dann jeder selbst sorgen - sofern das Einkommen reicht. Irgendeine Motivation muss ja wohl da sein, wenn schon Pflege und Mietzuschüsse uns vor allen anderem bewahren.

@ gman(10:13): Neid?

Nein, Neid ist es nicht, wenn ein kleiner Teil der Bevölkerung weiterhin durch Aktien das Geld mehren kann und steuerliche Schlupflöcher nutzt - wird ja nicht verboten.

Aber man muss schon einen sehr beengten Horizont haben, um zu meinen, jeder könnte das so machen, obwohl Reallöhne sinken, Werkverträge immer häufiger werden und das Renteneintrittsalter steigt (an das ist die Auszahlung der steuerlich begünstigten Zusatz-Renten gekoppelt; nimmt man das Geld früher, sind die Vergünstigungen weg, bzw. der Betrag muss gezahlt werden).

Merz fordert, das sich der Staat verabschiedet und manche Leute applaudieren dazu...
Super. In kleinen, aber sicheren Schritten zum failed state!

10:52 von birdycatdog

dann wäre das Aktiengeschäft ein Verlust gewesen.
.
das ist zu einfach gedacht
das Geld ist ja nicht weg - es hat nur ein anderer :-)

Zu 10:36 von votan_s - Thema "Altersvorsorge" ? -

@gman - 10.13h
Weit gefehlt, das hat mit Neid nichts zu tun!
Es gibt einfach bereiche, in denen Privatwirtschaft und Provitorientierung NICHTS verloren haben!!!
Aufgaben für die Allgemeinheit gehören staatlich geregelt und nicht gewinnorientiert, zu allererst seien da Krankenhäuser, Autobahnen und Wasserversorgung genannt! Das sind Dinge, die JEDER Mensch benötigt, ebenso, wie Strom und Rente....

@votan_s, was Sie da schreiben hat mit dem Thema nichts zu tun.
Ihre Aktien gehören Ihnen privat und sonst niemand. Beim Kauf fallen Kosten an, dann noch evtl. Depotgebühren. Daran ist nichts profitorientiert. Dass die Anlage sich für das Risiko und das zur Verfügung gestellte Kapital, das u.a. Arbeit schafft, rentieren sollte ist ein legitimes Ziel.

Was die Daseinsvorsorge für die Allgemeinheit betrifft bin ich bei Ihnen. U.a. für den teueren, für manche kaum mehr bezahlbaren Strom kann Merz und kein Aktienbesitzer etwas, dafür gibt es andere Verantwortliche in der Politik.

Die Gewinne von Wenigen an der Börse ...

sind die Verluste von Vielen.
Was glaubt der Merz eigentlich woher das Geld kommt?
BlackRock erzeugt und produziert kein Geld, BlackRock sorgt nur für eine Umverteilung und genau diese Umverteilung, die letzlich den Job des Kassierers im Supermarkt wegrationalisiert um ein paar Prozent mehr umzuverteilen, sorgt für die immer größer werdende Kluft zwischen arm und reich.
Und dieser entlassenen Kassiererin rät nun der InvestmentBanker und Hedgefondmeister Merz, Aktien zu kaufen.
An Zynismus ist seine Haltung kaum zu überbieten.

Das soll....

der gute Mann doch mal einem Durchschnittsverdiener (1200-1500Eu net.) mit 2 Kindern erzaehlen. Der haut ihn mit dem Schuh. Wehe, wehe... wenn dieser Mann in D Macht bekommt. Gerade JETZT wo die "Maerkte" wieder vor dem Abgrund stehen. Was ein Zufall! Perfide.

Na klar, wieder eine Umverteilung im neuen Gewand

Manche müssen das Volk auf die geistige Stufe eines Einzellers setzen, wenn sie meinen, die Menschen verstehen nicht, was abgeht.
In Aktien investiert nur der, der sich einen Totalausfall seines Investments leisten kann - also sicher nicht Otto-Normlverdiener, der froh sein kann, wenn ihm nach der x-ten Versteuerung seines kläglichen Ersparten noch eine Rücklage fürs Alter übrig bleibt. Hochspekulative Anlagen sind diesen ein Unwort.
Aber klar, die 1-10% von Herrn Merz geplante Minderung des Bundeszuschusses zur Rente, die er den Aktienanlegern zuschieben will, die werden dann natürlich dem Normalrentner abgezogen. Damit darf dieser sich an der finanzierung der Bessergestellten beteiligen.
Wie bei so vielen anderen Aktionen unserer Regierung.
Ideenreich ist allenfalls die Kunst der Umschreibung und Verschleierung solcher Umverteilungen von unten nach oben, damit kaum noch einer die Wahrheit dahinter erkennen kann und soll. Nur darin sind heutige Politiker richtig gut. Sehr gut sogar.

CDU: Merz für Altersvorsorge durch Aktien

Wenn die CDU so dumm sein sollte sich einen Top-Lobbyisten als Vorstand zu waehlen dann ist es hoffentlich das Ende der Union. Von Seehofer ueber Dobrinth und jetzt Merz es wird immer schlimmer bei dieser Union der Lobbyisten und Politiker die in erster Linie auf ihr eigne Karriere und ihr Wohl aus sind. Der Typ passt besser in Trumps Regierung als nach Deutschland.

10:48 von davidw. "Wir

10:48 von davidw.

"Wir brauchen endlich eine Regierung die sich aus dem linken sozialen Spektrum zusammen setzt, damit Deutschland nicht zu einer von Reichen und Superreichen ausgebeuteten Kolonie wird. Keine Stimme mehr für cdu-csu-fdp-afd."

Tja, nachdem Nahles die Jusos zusammengestaucht hat, frag ich micj, welche das sein soll.

Die ganz linke scheidet kategorisch aus. Die schließt den Kreis realpolitisch da, wo die ganz rechten ansetzen ...

Und nu?!

@birdycatdog

Mir ist durchaus bekannt, dass die AFD weit davon entfernt ist Politik für den kleinen Mann zu machen sondern eher eine FDP im braunen Mantel ist und ich bin weit davon entfernt, die Existenz dieser Partei gutzuheißen. Leider bewirken aber genau solche Äußerungen von Politikern anderer Parteien, dass sich viele Wähler, gerad3 aus der Arbeiterschicht, zur AFD hinwenden, obwohl sie dort erst recht niemanden finden würden, der sich wirklich für deren Belange einsetzen würde.

Am Ende wird noch Merkel angebettelt...

damit sie länger bleibt.

Jedenfalls wird jetzt klar, dass Merkel mögliche Konkurrenz für das Kanzleramt innerhalb der CDU gar nicht "ausschalten" musste. Die schaffen das von allein.

Überschrift reicht mir mal wieder!

Altersvorsorge durch Aktien!?
-Ich bin ja so überrascht von diesem Lattenkracher Herr Merz!

Spaß bei Seite, jetzt komme ich!
Anstatt die gesetzliche Altersvorsorge mit Worthülsen auszuhöhlen, wäre es angebracht erstens den Kindern der 50er und 60er zu erklären, dass sie entweder zu wenig Kinder oder zu wenig finanziell vorgesorgt haben. Dann sollte man sich etwas kluges einfallen lassen damit Kinder der 70er und 80er wenigstens ein Rentenniveau von 80% ihres ehemaligen Nettolohns haben und das spätestens mit 65!
Komm mir keiner mit Aktien oder ähnlich unsicheren Anlagen! Meine Altersversorge ist Staatsauftrag und nicht Renditeanspruch der reichen Elite!!!

Eigenartiger Artikel...

"Merz für Altersvorsorge durch Aktien"

Wo ist das Problem?
Meines Wissens nach empfiehlt Merz doch nicht, die Altersvorsorge generell durch Aktien zu bewerkstelligen.
Aktien können für diejenigen, die das nötige Geld, Wissen und Interesse haben, eine zusätzliche Möglichkeit der Altersvorsorge sein.
Dieser Artikel suggeriert aber etwas anderes (so mein Empfinden).

@ Rumpelstielz

"Die deutsche Aktienmuffelei liegt in der sichereren Anlage von Mitteln in der Rentenversicherung, was auch wohlbegründet ist."

Es schlägt doch auch niemand vor (auch Merz nicht), die Rente abzuschaffen und nur noch in Aktien anzulegen. Aktien sollten eine zusätzliche Säule bei der Altersvorsorge sein.

Warum immer alles schwarz-weiß sehen und gegeneinander ausspielen? Rente und Aktien, es geht doch beides.

Und wohlbegründet ist die deutsche Aktienmuffelei, die gänzlich auf Aktien verzichtet, sicherlich nicht. Denn so hat die große Mehrheit der deutschen nicht von der Verdoppelung der Kurse in den letzten zehn Jahren profitiert. Das ist nicht klug, sondern einfach nur schade.

Überschrift reicht mir mal wieder!

Altersvorsorge durch Aktien!?
-Ich bin ja so überrascht von diesem Lattenkracher Herr Merz!

Spaß bei Seite, jetzt komme ich!
Anstatt die gesetzliche Altersvorsorge mit Worthülsen auszuhöhlen, wäre es angebracht erstens den Kindern der 50er und 60er zu erklären, dass sie entweder zu wenig Kinder oder zu wenig finanziell vorgesorgt haben. Dann sollte man sich etwas kluges einfallen lassen damit Kinder der 70er und 80er wenigstens ein Rentenniveau von 80% ihres ehemaligen Nettolohns haben und das spätestens mit 65!
Komm mir keiner mit Aktien oder ähnlich unsicheren Anlagen! Meine Altersversorge ist Staatsauftrag und nicht Renditeanspruch der reichen Elite!!!

Am 02. Dezember 2018 um 08:18 von Laskaris

"Mit Aktien erwirtschaftet man langfristig - allen Schwankungen und gelegentlichen Crashes des Marktes zum Trotz - die beste Rendite. Das lässt sich anhand historischer Daten klar nachweisen."
#
#
Der 24.10.1929 war ja für Sie nicht existent? Der Wertverfall aller Dotcom Aktien in kurzer Zeit hat nie Stattgefunden? Eine Commerzbank Aktie die vor kurzer Zeit aus dem DAX geworfen wurde hat kaum noch einen Wert.
Anhand historischer Daten sind Aktien ein extremes Risikospiel.

Das ist Unsinn

oder man macht es wie die Norweger, aber nicht jeder einzeln, und dann kommt ein Hänger und alles ist weg.
50 und mehr Prozent der Bürger werden keine Aktien machen, weil Sie zwischendurch Ihr Geld immer brauchen für Notfälle.
Wir Alle zahlen kräftig Steuern auf so gut wie alles, mit steigende Tendenz, also geht nur ein Modell wie es Österreich und andere haben.
Und die haben alle deutlich mehr Rente und Pflege klappt in den Nachbarländern auch.
Warum muss Deutschland jedes mal das Rad neu erfinden wo es schon erprobte Modelle gibt.
Das viele Geld muss einfach mal dort eingesetzt werden wo es nötig und richtig ist, und nicht verschenkt.
Machen andere Länder auch nicht.

@ um 10:30 von harry_up

So ging es mir auch. Habe versucht noch einen konstruktiven Beitrag zu erstellen, kann aber die Aussagen des Herrn Merz , zu diesem Punkt, einfach nicht ernst nehmen.

Nur eines : PSA -> Manager verhaftet -> Aktie rauscht 16% in den Keller.

Und das war nur ne´ Klitzekleinigkeit gegenüber einem Brexit, Handelsstreit, G20 Unvermögen, Bankenrisiken .....

@ birdycatdog

"Einfach nur den Kursverlauf zu betrachten, ist unprofessionell. Sie müssen ihn inflationsbereinigt betrachten. Und wenn Sie sich dann den 20-Jahres-Zeitraum des Dow Jones von 1989 bis 2009 ansehen, dann wäre das Aktiengeschäft ein Verlust gewesen."

Erstens lassen Sie Gewinnmitnahmen außer Acht. Wer eine feste Aktienquote am Gesamtvermögen gehalten hat und in guten Böesenjahren Gewinne mitgenommen sowie in schlechten Börsenjahren Aktien zugekauft hat, der hat auch im genannten Zeitraum höhere Gewinne gemacht als mit ferstverzinsten Produkten.

Zweitens ist der Zeitraum bis 2009 (unmittelbar nach dem Lehmann-Crash) natürlich denkbar ungünstig für Aktien gewählt. Nehmen Sie den Zeitraum bis heute, dann sieht die Sache ganz anders aus.

Nicht jeder ist zum Aktionär geboren

Fiele zumindest ein Teil der zwangsweisen Renteneinzahlungen weg, bliebe durchaus einer breiten Mehrheit genug Geld zum Investieren übrig. Aber glaubt Merz wirklich, jeder Hinz und Kunz könnte sachgerechte Entscheidungen über Hunderttausende Euro treffen, die für eine anlagefinanzierte Rente erforderlich wären? Angesichts einer beachtlichen Zahl von Überschuldungen und Privatinsolvenzen wage ich das zu bestreiten.

@ StöRschall

"Unter Spahn soll Wahlrecht zur Wahlpflicht auf Organabgabe werden, sonst ist einer automatisch Grundrechtsbefreit....
Und der verscherbelt staatliche Hoheitsaufgeben an die Finanzwirtschaft ...." Am 02. Dezember 2018 um 10:48 von StöRschall

Die wären ein tolles Dream-Team.
Der eine macht Organtransplantation wirtschaftlich, indem jeder, der nicht wiederspricht spenden muss (was ist mit Kindern, Demenzkranken, geistig Behinderten, Wachkomapatienten und Analphabeten? Und hatten wir sowas ähnliches nicht schon gehabt?)

Und der zweite verscherbelt dann Aktien für Organtransplantationen als Altersvorsorge.

@StöRschall - 10.48h

Wenn man über die 3 Kandidaten nachdenkt, muss man sich fragen, wer von denen das geringste Übel sein wird ...
Merz mit Sicherheit nicht, dann können wir auch direkt Josef Ackermann da hin stellen ...
Und was Jens Spahn angeht, voller Vorurteile, teilweise die AfD rechts überholend, nicht wissend, was körperliche Arbeit überhaupt bedeutet, weltfremder und bürgerferner geht es kaum ...
AKK ist aber genauso die Wahl zwischen Pest und Cholera...
Die Diskriminierung von Homo/Gender/Queer, Abschiebungen direkt in Kriegsgebiete (Syrien, Afghanistan), keine Änderungen an Hartz-IV ...
Da sind 3 unterwegs, die sich gegenseitig rechts überholen wollen und damit ausschließlich der AfD in die Hände spielen.

Aber am Ehesten wird die CDU mit AKK noch Chancen haben, um die 30% bei Wahlen zu bekommen ...

Mit der Idee, müsste Herr Merz bei den AfD-Anhängern

gut ankommen.

Herr Prof. Meuthen hat doch auch schon vorgeschlagen die gesetzliche Rente durch eine private Altersvorsorge zu ersetzen.

Also möglicherweise ein Versuch AfD Wähler zurück zu gewinnen.

Investieren lohnt sich immer.

In NL investieren die Pension/Rentenkassen schon seit Jahrzehnten in Aktien und Schuldverschreibungen: das Ergebnis ist ein fettes Sparschwein von insgesamt fast einer Billion € an Einlagen, trotz der niedrigen Zinsen.
Wir haben unsere Renten also nicht aus den laufenden Beiträgen finanziert, sondern gespart für die Zukunft, und unterm Strich auch gut angelegt.
Vom Neid allein ist noch niemand reicher geworden: das sollten sich all die Nivellierungssüchtigen mal hinter den Spiegel stecken.

um 10:57 von Sisyphos3

Das ist eine bodenlose Frechheit.
Wie kommen Sie auf den Humbug, Arme wären nicht bereit etwas für die Gesellschaft zu tun. Elitäre **** die Sie hier verbreiten.
Wer steht denn ehrenamtlich an der Tafel, in Hospitzen, in Krankenhäusern, in Altersheimen etc. Merz und Konsorten kann man da nur sehen wenn ein Kamerateam in der Nähe ist.

Ich habe gelernt

Aktien soll man kaufen wenn man Geld über hat. Und dann ruhen lassen ,dann können die im Rentenalter wieder mit Gewinn zu Geld gemacht werden,möglichst in einen breiten Aktienfond angelegt dann sind die jährlichen Ausschüttungen der Dividenden höher als die Zinsen von Sparguthaben.

An GeMe, Sie haben in 12 Jahren Glück gehabt, andere

bekamen nach 12 Jahren gerade das eingezahlte Geld nachweisbar heraus. Bei den jährlichen Preissteigerungen, wie z.B. bei Strom, Heizöl, jetzt Kartoffeln usw. können Sie nur wenig mit dem Betrag anfangen, auch wenn Sie 50% Gewinn eingefahren haben. Sie hatten schlicht gesagt Glück, doch hier beginnt doch eindeutig in unserem reichem Land die soziale Ungerechtigkeit. Geschätzte 9 Millionen Menschen, Besserverdienende, Beamten und Politiker zahlen in D. NICHT in die gesetzlichen Renten- und Krankenversicherungen ein. Milliarden von Euro gehen monatlich auch der gesetzlichen Rentenversicherung dadurch verloren. Im Gegensatz zu all unseren westlichen Nachbarländern. Besteht das deutsche Volk nur aus Arbeitern, Angestellten, Bauern die den Reichtum in unserem Land schaffen, brav in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Auf der anderen Seite entziehen sich die Großverdiener in den Konzernen, Banken, Krankenkassen usw., die Beamten und Politiker den Solidarversicherungen? Warum? USW.

@ smirker

"Die derzeitige Mainstream-Wirtschaftslehre handelt nach Modellen, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben (siehe z. B. Griechenland, das nach diesen starken Lohnsenkungen laut neoliberaler Theorie eigentlich erblühen sollte)!"

Wen meinen Sie mit der "derzeitigen Mainstream-Wirtschaftslehre"? Es gibt zahlreiche namhafte Ökonomen (John Stiglitz, Hans-Werner Sinn usw.), die völlig falsch finden, was derzeit zwischen EU und Griechenland läuft.

Abgesehen davon: Die derzeitige Politik der EZB-Staatsanleihenkäufe, Nullzinsen und "Euro-Rettung" hat herzlich wenig mit Marktliberalismus zu tun, dafür aber umso mehr mit Planwirtschaft und Konkursverschleppung.

"Die umlagefinanzierte Rente ist die beste und sicherste Rente!"

Die sicherste Rente vielleicht - jedenfalls, solange wir keine galoppierende Inflation bekommen, was angesichts der EZB-Politik leider durchaus möglich ist. Aber nicht die rentabelste Rente. Und in Zeiten des demographischen Wandels ist das ein Problem.

Zu um 10:50 von schutzbefohlener -

um 10:31 von gman
"Merz ist unabhängig und sagt das was er für richtig hält"
--
Merz ist in aller erster Linie Vorstand des größten Vermögensverwalters, der laut EU-Lobbyregister jetzt schon die meisten Lobbytreffen in Brüssel hat.
Merz ist von der Hochfinanz so unabhängig, wie ein Putzerfisch von einem weißen Hai.

@schutzbefohlener , überbordende Emotionen verhindern jede sachliche Diskussion.

Merz ist nicht Vorstand des größten Vermögensverwalters sondern lediglich AR-Vorsitzender für BlackRock Deutschland.

Er hat angekündigt, sollte er gewählt werden, das Amt aufzugeben. Er verzichtet dann ja auf Geld. Also, wenn er gewählt wird, wird sein Einkommen kleiner. Kein Argument? Das sollte doch dann wenigstens den Neid etwas zähmen.

Merz ist gerade wegen seine Vermögensverhältnisse der unabhängigste Kandidat.

@b_m, 8:32

„[...] 1. Die Gefahr geht von den Linken aus, die sich an dem Vergreifen wollen, was andere geleißtet haben.

2. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Also muß auch jeder selbst vorsorgen. Kinder dürfen nicht als Altersvorsorge betrachtet werden. Wir müßen endlich von diesem sogenannten "Generationenvertrag" wegkommen.“

Leistung ist das eine, unvertretbare Ereignisse im Leben, für die niemand etwas kann, das andere.
Der Generationenvertrag war und ist eine Option, das auszugleichen und arbeitende und nicht mehr arbeitende Bevölkerungsteile zueinander in Beziehung zu setzen. Das ist für den sozialen Zusammenhat und einen gesellschaftlichen Ausgleich wichtig.

„Wenn jeder für sich sorgt, ist für alle gesorgt.“-Devisen versagen in diesen Punkten.
Und schon jetzt haben jene, die unzureichend vorgesorgt haben, genug an den Folgen zu beißen. Mehr davon schürt weitere Konflikte.

Die gehobene Mittelschicht rät: Kauft Aktien!

Im Prinzip hat Herr Merz ja nicht Unrecht – normale, sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse werden immer weniger werden, Personalkosten weiter gedrückt und wenn schon die Politik es nicht schafft die Unternehmen angemessen zu besteuern (siehe Digitalsteuer, wo unser Vizekanzler Scholz mal wieder eingeknickt ist), dann macht es Sinn, die an die Aktionäre ausgeschütteten Gewinne, die auf Kosten des Personals und der Umwelt in unermessliche Höhen geschraubt werden, als Art „Ersatz-Rente“ zu betrachten.

ABER: Mein Rezept wäre eher die Dividenden und Kursgewinne der Aktionäre mit 80% zu versteuern, wenn man schon an die Unternehmen selber nicht ran will. Denn klar ist auch: Aktieninvestments lohnen sich wegen der Gebühren nicht für 100€ und man kann nur mit Geld spekulieren, dessen Verlust man verkraften kann: Manch DAX-Konzert hat 2018 30-50% Kursverlust erlebt. Wer jetzt gerade seinen Notgroschen bräuchte, wäre also schlecht bedient!

Darstellung: