Kommentare

Angst vor Gelbwesten

Was in Frankreich vorgeht ist das Ergebnis, wenn man die Erdung zum Volk komplett verloren hat. Oder wenn die Politiker die Sorgen der Bevölkerung überhaupt nicht tangieren. Parallelen in anderen Ländern sind vorhanden, wurden aber meist frühzeitig erkannt und es wurde gegengesteuert. Alte Weisheit „ je eher ein Problem erkannt wird, desto geringer wird der angerichtete Schaden".

Angst vor Machtverlust..

Die Angst vor dem Machtverlust ist da eher die richtige Bezeichnung. Sieht man direkt am Aufruf eines dieser selbsterkorenen „Elite“-Mitglieder. Wer sagt, dass man mit friedlichen Mitteln die heutigen Politikier zum Umdenken bewegen kann irrt gewaltig! „Aufständische“ werden direkt rechts oder extrem radikal diffamiert. Wie lange geht der Protest mittlerweile und wann hat sich die Regierung dem angenommen? Dann wenn die kacke am dampfen ist und der Machtverlust droht..

Solange die Politik dafür

Solange die Politik dafür „sorgt“, daß reiche immer reicher und arme Leute immer ärmer werden, d.h. das Geld nur noch zu selbsternannten Eliten und zu Konzernen geschoben wird, solange werden wir ein Problem haben. Das gilt weltweit.
Wenn die Menschen erkennen können, daß gut und gerecht mit ihnen verfahren wird, kann man viel mit ihnen machen.
Leider ist davon recht wenig zu spüren.

Oh oh,

..diese Dynamik erinnert stark an gewisse Ereignisse vor 5 Jahren in einer anderen europäischen Hauptstadt..
Das kann ja spannend werden..

Tja Herr Macron

was nun?
Wer das eigene Volk piesakt bis zum geht nicht mehr muß wohl mit solchen Aktionen rechnen. Das Pech für Macron,es gibt 1000 Extreme darunter,aber die Bevölkerung steht trotzdem dahinter und läßt nicht mehr nach. Herr Macron sollte sich mal lieber schon Asyl suchen.
Bewundernswert die Franzosen.
Da kann man nur hoffen,daß diese Welle nicht über die Grenzen schwappt. Man sieht hier bei uns jetzt schon PKWs wo die gelbe Weste offen auf dem Amaturenbrett liegt.

Sehr, sehr erschreckend.....

Was da passiert. Ein Staat hat Angst...
Proteste sind ok, wenn friedlich... Das was aber jetzt passiert ist, nachgeben des Staates.......... Ist sehr problematisch. Damit haben die Radikalen die Oberhand, das erhöht das Risiko auf nochmehr Terror. Mir tun die normalen Franzosen leid, wer will schon brennende Autos in seiner Straße sehen und vermummte Randalierer, ein Alptraum

re hallelujah

"Bewundernswert die Franzosen.
Da kann man nur hoffen,daß diese Welle nicht über die Grenzen schwappt. Man sieht hier bei uns jetzt schon PKWs wo die gelbe Weste offen auf dem Amaturenbrett liegt."

Offensichtlich sind es dieselben, die bei der G20 Randale den Kontrollverlust des Staates beklagt haben, die jetzt ebendiesem Kontrollverlust applaudieren.

Das kommt davon....

...wenn neoliberale Reformen auf eine Bevoelkerung treffen, die darum weiß, das diese nur einer Minderheit etwas bringen wird und nicht willens ist, mitzumachen.
Bzw - anders als die deutsche Bevölkerung nach 2005 - nicht von Natur aus obrigkeitshörig ist.

Wollen die Eliten haben, das der Kapitalismus auch weiterhin das die Welt dominierende System ist, muss dafür sorge getragen werden, das das System tatsaechlich und für jeden klar erkennbar für alle etwas bringt.

Die Agenda 2010 in D brachte effektiv für die einfachen Leute nichts gutes.

Es gab eine Umverteilung von Arbeit und jede Menge schlecht bezahlter Dienstleistungsjobs.
Und massenweise Korruption - zb bei „Riester“ und ähnlichem.

Tuen die Eliten nichts im Sinne der einfachen Leute, dürften echte Revolutionen bald wieder auf der Agenda stehen.

Es ist auch im Interesse der Eliten, wenn dies nicht passiert.

Also.... mal nachdenken, ob das Neoliberale Paradigma Überarbeitungsbedürftig ist.

Demokraten - Wutbürger - Chaoten

1. Die Staaten in Europa sind verschuldet ... nicht weil sie klug investiert haben sondern weil sie uns “Demokraten“ die Stimmen durch Wahl-Geschenke abgekauft haben und nun fallen die Wahl-Geschenke kleiner aus ... jetzt geben wir unsere Stimme denen die uns einfache Lösungen für komplexe Probleme anbieten
2. Bürger die aus berechtigten Gründen auf die Strasse gehen, Protestparteien die gegründet wurden sogar unsere Fahne werden von Chaoten und Anti-Demokraten übernommen ... und die Masse klatscht Beifall
3. Wenn wir unzufrieden sind werden beispiele wie eine Verkäuferin mit 1000€ einkommen aus dem “Argumentenkoffer“ hervor geholt ... nur leider hat Amazon un Co.,wo wir aus bequemlichkeit einkaufen, keine Verkäuferin ... sie zahlen auch kaum Steuern und drücken die Preise, so dass die Löhne und Arbeitsbedingungen der Verkäuferin noch weiter sinkt.
Und wenn ein Politiker an den letzten verbliebenen Stellschrauben dreht, rufen alle Revolution.

Arme Geschaeftsinhaber in

Arme Geschaeftsinhaber in Paris. Die koennen sich jetzt nur noch verbarrikadieren und mit irgendwelchen Waffen vor ihren Laden stellen. Und jeder der keine Garage hat muss um sein Auto bangen. Tolle Demonstranten. Und wollen jetzt immer mehr. Hoffentlich setzt ihnen die Polizei deutliche Macht entgegen. Solche gewalttaetigen Randallierer muessen bekaempft werden.

@Hallelujah 15:23

Die einen sehen es als piesaken, die anderen als wichtige Reformen. Sie vergessen total, dass es immer mehr Franzosen gibt die mit diesem gewaltsamen Protest nichts zu tun haben wollen und ihn verurteilen. Man kann leicht behaupten die Gelbwesten hätten irgendwelche Mehrheiten, Mehrheiten kann man auch manipulieren und man weis welche Extreministen bei den Gelbwesten mitlaufen.
Diese Leute zeigen ja auch immer mehr ihr wahres Gesicht. Die wollen einen Putsch und respektieren demokratisch abgelaufene Wahlergebnisse nicht. Demokratie scheint für die ein Fremdwort zu sein.

@Barbarossa 2 15:14

Die von Ihnen genannten Begründungen geben kein Recht Polizisten mit Steinen zu bewerfen. Reifen anzuzünden, Molotow Cockails zu werfen. Gebäude wie den Arc de Triomphe zu beschädigen. Solange man friedlich bleibt ist jeder Protest in Ordnung, was da jedoch vorgeht hat mit einem friedlichen Protest nichts mehr zu tun. Dies ist einfach nur der Versuch Chaos zu verbreiten und alles zu zerstören.

Politik sollte in einer

Demokratie eben den Willen der Bevölkerung umsetzen. Das tut Herr Macron scheinbar ja nicht, sondern setzt eher arrogant neoliberale Politik durch.
Und übrigens: was wäre gewesen, wenn die Demonstranten brav abseits des Elysee-Palastes ruhig und friedlich legal demonstriert hätten, so wie es bei uns passiert?
Scheinbar ist ein "Schuß vor den Bug" wohl leider nötig, um die Politik in Bewegung zu bringen.

Surprise, surprise

man sieht, wie wenig Macron sein Volk kennt und einschätzen kann weil er zeitlebens wenig oder keine Berührungspunkte zum Normalfranzosen hatte. Führ ihn als Tipp ein Spruch von meinem Wiener Spezi:"rüttle nicht am Watschenbaum- es reift die Frucht, Du merkst es kaum"

Ich hoffe trotzdem, dass die Proteste ohne Gewalt und Krawalle verlaufen

Die ...

...dortige Polizeigewerkschaft hat gestern allen französischen Polizeikräften empfohlen, sich mit den "Gelbwesten" zu solidarisieren. Immer mehr Polizisten folgen bereits jetzt diesem Aufruf landesweit.

Ferner wollen die Oppositionsparteien gegen Macron ein Misstrauensvotum einleiten.

Somit kann sich jeder die nun folgenden Konsequenzen selbst ausmalen.

Auch in Belgien und Teilen der Niederlande, sind die Gelbwesten massiv auf dem Vormarsch.

Gewaltsamstag

Die Franzosen machen sich scheinbar Luft weil sie es satt haben was alles so passiert. Recht haben sie aber damit , und nicht nur in Frankreich , dass sich die Politik immer mehr vom Volk entfernt ! Dazu kommt dann noch die Rechtsbewegungen...... und die Politik wundert sich anstatt was zu tun .

Gelbwesten diskreditieren sich selbst

Die Aussagen der im Beitrag zitierten Vertreter der Gelbwesten offenbaren ein erschreckendes Maß an unreflektierter Dumpfheit („Die Leute wollen da reingehen, das ist alles“), überzogenem Anspruchsdenken („Inzwischen wollen wir viel mehr“) und völlig unverhältnismäßiger Gewaltbereitschaft („… das wird weh tun“). Sollten diese „Geistesblitze“ wirklich repräsentativ für den Denkstil einer solchen Bewegung sein, wären die politisch Verantwortlichen gut beraten, keiner weiteren Forderung mehr entgegenzukommen und den Protest ins Leere laufen zu lassen bzw. ihn notfalls konsequent einzudämmen.

A propos,

einige der Bilder auf TS kamen mir seltsam vor. Z.B. das Foto zum Artikel "Der Schock sitzt tief" - dort ist ein ausgebranntes Auto zu sehen, ohne Motorhaube und scheinbar auch kein Motor drin. Haben die Gelbwesten Schrottautos auf die Straße gestellt und angezündet?

Die letzten Revolutionen in

Die letzten Revolutionen in Europa gab es in Deutschland.
1989 und 1918. Davor war in Russland 1917.
Und dann erst eine Erfolglose unter anderem in Frankreich 1848.Dei französische Revolution, die man mit diesem Begriff auch direkt in Verbindung bringt, endete 1799. 219 Jahre nichts passiert. Da wird es doch mal wieder Zeit.

Mal im ernst, diese Alternativlosigkeit, die zu immer enormeren Abgaben und Steuern führt, glaubt doch wirklich niemand mehr. Aber sparen ist nicht das Steckenpferd "derer da oben". Dann muß es eben wieder mal richtig rumsen. Toll gemacht, Monsieur Macron.

Angst vor neuem Gewalt-Samstag in Fra....

Aber doch eher die Angst vor einem Ende der Politik von Macron."Angst",daß unsoziale Dinge wie die Privatisierung der SNCF,Veränderungen im Arbeitsrecht und bei Renten,also der ganze Umbau nicht mehr durchgesetzt werden können.

Und wer weiß,vielleicht gibt es nach dem Ende der Amtszeit von Macron noch ein Referendum über EU/Euro-Mitgliedschaft.Das gäb einen Aufschrei östlich des Rheins.

Gewalt

Man wird damit erzogen, dass Gewalt keine Lösung sein kann. Wenn aber normale Proteste nichts bewirken, dann ist Gewalt das letzte Mittel. Das Ziel ist eine Entlastung der Bürger und keine zusätzlichen Belastungen.

Jeder der gegen diese Gewalt ist, der sollte man einen Weg finden es friedlich zu lösen. Denn sobald es eine Spitze oder einen Anführer gibt, so wird dieser garantiert wieder auf persönlicher Ebene bekämpft. Diese Proteste in aller Form sind das Ergebnis der letzten Jahre und keine rein spontane Idee.

Vor 30 Jahren konnte man ohne Studium ein Haus kaufen, eine Frau heiraten und 4 Kinder großziehen. Heute geht es nicht mehr. Und selbst da wird noch gekürzt, dass es zum Leben nicht mehr reicht.

Die Angst der Eliten ist groß

Ob kurz oder lang, wird es auch bei uns soweit sein.
45 Milliarden für Rüstung und 25 Milliarden jährlich für Migranten, das ist sozialer Sprengstoff.
Strom, Gas, Mieten, Lebensmittel, wer so das alles bezahlen, mit den Hungerlöhne und die Altersarmut steigt in den nächsten Jahren rasant.
Wir haben keine Regierung die ihr Volk vertritt, sondern eine Lobbyregierung.
Mich wundert das der Michel solange die Füße still gehalten hat aber was nicht ist, kommt zu 100%, wenn die Wirtschaft einknickt.
Die Anzeichen sind schon zu sehen, dann beginnt der Verteilungskampf.

15:39 von tirilei

so isses! leider kann ich das nicht in so schöne worte kleiden!

Nach den bisherigen

Nach den bisherigen Zugeständnissen von Macron jetzt trotzdem mit neuer Gewalt zu drohen, zeigt doch, dass es hier den Chaoten und ihren sie marionettenartig benutzenden Hintermännern um etwas ganz anderes geht, als Steuersenkungen und höhere Löhne und Renten. Ihre wirklichen Ziele versuchen diese über Chaos und Gewalt zu erreichen. Es wird nun allerhöchste Zeit auf Gewaltaktionen dieses international sich organisierenden Mobs mit entsprechenden Gegengewalt zu antworten, denn das ist die einzige Sprache, die diese kriminellen Umstürzler. Nichts anderes sind diese Haufen, die da möglichst viel Besitz zerstören wollen, nur um Bürger zu schocken und eine Atmosphäre der Angst zu erzeugen. Wenn man sich diesen Chaoten weiterhin nachgiebig zeigt, werden deren Forderungen immer unverschämter, genauso wie ihre Aktionen dann immer krimineller werden, um in immer mehr Städten Europas sich Positionen zu erstreiten und wir schauen nur dabei zu!

15:44 von Magfrad

Außer ihnen hat anscheinend keiner ein Rezept, wie man das Einströmen Gewaltbereiter Ultras in friedliche Demonstrationen verhindern kann. Hat auch in Hamburg nicht geklappt. Diese Chaoten mit den friedlichen Demonstranten in einen Topf zu werfen ist eines Politikers unwürdig.

Symptome

Die Franzosen demonstrieren seit Amtseintritt Macrons. Es ist kaum was passiert. Ich höre schon die Schreie, ganz ruhig: ich weiß dass es nicht immer um die Steuer ging. Irgendwann wird auch der letzte kapieren, dass all das eine Forderung nach einer Partizipation am Wohlstand ist. Die liberale Wirtschaft hat von vorne rein nur einer Elite gedient. Gewalt ist nur ein Symptom der Ignoranz die an den Tag gelegt wird. Soll nicht heißen dass sie gut ist aber wundern tut es mich nicht. Die Yoga Sonnenschein Demo in Hamburg zum G20 Gipfel hat relativ wenige Politiker über Reformen nachdenken lassen. Wenn die Menschen hier anfangen mal Ihre relative Kaufkraft auszurechnen und nicht mehr ihre absoluten Zahlen zu betrachten, werden auch die merken, wie wenig man ihnen gelassen hat. Das die real Löhne gestiegen sind und die Inflation bei 2 % liegt ist so wahr wie Tatsache dass Deutschland nur 4 mio ( ca.) Arbeitslose hat

@15:14 von Barbarossa 2

"je eher ein Problem erkannt wird, desto geringer wird der angerichtete Schaden" - das können Sie auch umgekehrt anwenden. "Das Volk" hat längst den Überblick dafür verloren, was von der Politik noch machbar ist. Alle seine Ansprüche sind nicht mehr bezahlbar. Irgendjemand wird immer auf die Füße getreten, oder man gibt zur Beruhigung Geld aus, welches man nicht übrig hat. Dann wird die Reaktion irgendwann noch schlimmer.

Macron ist Elite

Er kommt nicht nur von einer Elitehochschule. Er ist Elite. Viel Gerede von Digitalisierung und der Errettung der Welt (und Europas). Selbstverständlich bedient er auch viel neoliberale Wünsche. Ein feiner "Mann" der wahrscheinlich nicht weiß wie man sich fühlt wenn man 10 Stunden in der Fabrik steht und sich trotzdem nichts leisten kann. Den Gelbwesten reicht es.

Zeit für einen Rücktritt

Wenn Macron nicht sehr bald (Dauer-) Transfergelder aus Deutschland bekommt, mit dem er die leeren Kassen wiederauffüllt, kann er zurücktreten. Das Volk ist aufgestachelt worden. Aber von wem?

Vor kurzem hat Macron den Vorschlag einer europ. Armee gemacht, sehr zum Unmut der Amerikaner. Die wissen, dass damit der europ. Markt für die US-Rüstungsindustrie verloren gehen würde. Ein Milliardenschaden. Geht Macron, dürfte auch seine Idee verschwinden.

Ist doch interessant wie solche Demos plötzlich aus dem "Nichts" entstehen. Oftmals wegen Kleinigkeiten. In Brasilien waren es damals die Erhöhung der Bustickets (um ein paar Cent). In der Türkei, bei den Gezi-Protesten ging es um ein paar Bäume.

Ich habe meine eigene Meinung über solche Demos.

@ um 15:52 von Superschlau

Die Revolution von 1918 ist in Deutschland von Sozialdemokraten niedergeschossen worden!
Mal sehen, was die Franzosen von dem, hier ja auch oft „Sozialdemokrat“ genannten, Macron zu erwarten haben?

um 15:56 von Hinterländer

>>
Vor 30 Jahren konnte man ohne Studium ein Haus kaufen, eine Frau heiraten und 4 Kinder großziehen. Heute geht es nicht mehr. Und selbst da wird noch gekürzt, dass es zum Leben nicht mehr reicht.
<<

Wo leben Sie denn ? Wissen Sie eigentlich, was Industriefacharbeiter oder Handwerksmeister verdienen ? Da würde sich mancher mit abgeschlossenem Studium drüber freuen.

16:02 von Barbarossa 2

zumindest bezieht er klare Stellung gegenüber Gewalt in der politischen Auseinandersetzung

Wahrscheinlich hat

Wahrscheinlich hat in

Wahrscheinlich hat in Frankreich jemand diesen großen Geldtopf, aus dem sich jeder nach Belieben bedienen kann, verstellt. Zu den Eliten gehören offenbar alle, die entweder einen Euro mehr im Monat zur Verfügung haben und die, die sich für das Gesamtwohl engagieren oder sich gar wählen lassen.

@ um 16:15 von pxslo

Vor allem hat Trump auch darauf aufmerksam gemacht, was beim letzten Mal passiert ist, als Deutschland massiv aufgerüstet hat.
Trump sagte in diesem Tweet, dass man damals in Paris schon dabei war deutsch zu lernen.
Dieser Tweet von Trump wurde von europäischen Medien leider gar nicht berücksichtigt!

Der französische Staat muss

Der französische Staat muss dringend sein Gewaltmonopol durchsetzen.

Sturm auf den Élysée-Palast

Natürlich haben die friedlichen Demonstrationen Angst nach Paris zu kommen. Brutal wurden einzelne Demonstranten von Gruppen von gewalttätigen Polizisten zusammengeschlagen. Aber es ist gut wenn sie sich in der Provinz für soziale Gerechtigkeit und Basisdemokratie engagieren und Straßen blockieren.

Und warum sollen nicht die Superreichen am Champs-Elysées und die Politiker im Elysée Palast nicht auch einmal Angst haben. Profitieren Sie doch von prekären Arbeitsverhältnissen die zu Not, Unsicherheit und Angst bei unzähligen Menschen führt.

Der Sturm auf den Elysée Palast wäre ein starkes Zeichen für die Volksherrschaft. Nicht der Fake Wahlkampf Macrons, er hat sich selbst den Anstrich einer Bürgerbewegung gegeben, sondern die echte aus dem Volk gewachsene Bürgerbewegung der Gelb Westen würde in das Zentrum der Macht vordringen.

Macron ist am Ende und kann sich nur noch mit Hilfe der Polizei und des Militär an der Macht halten.

Man muss keine Angst haben.

Veränderungen sind eben nur bei großen Verwerfungen möglich. Jeder jammert, wartet auf den großen Knall und wundert sich wenn er da ist.

Solidarität mit dem Volk

Die Polizei und das Militär muss den Anordungen der abgehobenen Politiker halten. Es wäre aber ein starkes Zeichen wenn sich die Polizei und auch das Militär Gelbe Westen überziehen.

Den es sind auch die Polizisten und Soldaten auf dessen Kosten sich die neoliberalen Politiker und die Superreichen der Finanzindustrie die Taschen voll machen.

@Max von Mustermann

Macron hat gewiss viele Fehler gemacht, er weiß sich - wie Sarkozy - nicht zu benehmen, und das verwundert doch. Natürlich ist er Elite, aber welcher Staatschef ist das nicht (ausgenommen vielleicht Trump). Dagegen ist ja auch nichts zu sagen; es bedarf nun einmal einer gewissen Kenntnis der komplexen politischen und ökonomischen Zusammenhänge, um einen Staat zu lenken. Insofern ist es auch lächerlich, Macron fortwährend einen "Bänker" zu nennen und daraus Schlussfolgerungen für seine Politik zu ziehen.
Es ist auch albern, von den rund 350 000 Gilets Jaunes auf eine "Massenbewegung" zu schließen. 1968 haben sieben Millionen protestiert. Frankreich wird beherrscht von Partikularinteressen, die Gilets sind einfach nur "dagegen"; nun wollen auch einige Bauern protestieren - gegen das Verbot von Glyphosat! Es wird höchste Zeit, der Vernunft wieder das Wort zu reden.

re pxslo

"Das Volk ist aufgestachelt worden. Aber von wem?

Vor kurzem hat Macron den Vorschlag einer europ. Armee gemacht, sehr zum Unmut der Amerikaner. Die wissen, dass damit der europ. Markt für die US-Rüstungsindustrie verloren gehen würde. Ein Milliardenschaden. Geht Macron, dürfte auch seine Idee verschwinden."

Ein Durchschauer der Hintergründe!! Glaubt er.

Allerdings ist Europa gar kein großer Markt für die amerikanische Rüstungsindustrie. Und dass eine europäische Armee von der Unterhose bs zum Kampfpanzer dann einheitlich aus europäischer Produktion ausgerüstet wäre ist sowas von fiktiv ...

15:19, ralena675

>>Oh oh,
..diese Dynamik erinnert stark an gewisse Ereignisse vor 5 Jahren in einer anderen europäischen Hauptstadt..
Das kann ja spannend werden.<<

Ja sicher.

Und das Land, über dessen Hauptstadt Sie reden, gleicht natürlich Frankreich wie ein Ei dem anderen.

Geschichte, demokratische Tradition, politische Organisation, alles das gleiche...

15:28, karwandler

>>Offensichtlich sind es dieselben, die bei der G20 Randale den Kontrollverlust des Staates beklagt haben, die jetzt ebendiesem Kontrollverlust applaudieren.<<

So ist es.

Hier im Forum deutlich zu erkennen.

16:13 von Karussell

Eines vorweg, ich bin keineswegs Sympathisant solcher Demonstrationen. Wir wollen doch hier die Gründe zu Tage bringen. Es hat sich viel angestaut, sehr viel. Und ich behaupte, mittlerweile sind Protestler hinzugekommen, die nicht mal ansatzweise den Grund der Revolten kennen. Es wird Dampf abgelassen und in der Hand der Politiker liegt es jetzt, die Übersicht zu behalten. In Hamburg hat man das schließlich und letztendlich hinbekommen.Es hätte auch dort schlimmer kommen können.

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