Ihre Meinung zu: Riskantes Essen in Heimen und Kliniken - Bundesbehörde warnt

6. Dezember 2018 - 17:14 Uhr

Wer krank oder alt ist, hat oft ein geschwächtes Immunsystem. Doch in Kliniken und Heimen wird laut Lebensmittelkontrolleuren zu häufig Essen serviert, in dem Keime oder Bakterien stecken könnten.

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Kommentare

Solange die Kühlkette

Solange die Kühlkette eingehalten wird und in den Häusern die Hygieneregeln und Regeln des gesunden Menschenverstandes im Umgang mit diesen Lebensmitteln eingehalten werden, sollen die Patienten und Heimbewohner auf diese Lebensmittel nicht verzichten müssen!

wen wundert es ...

wenn wo gespart wird, dann am Essen. Was da aufgetischt wird hat keinerlei Nährwert - oder fast keinen mehr. Wenn man abnehmen will sollte man ins Krankenhaus oder ins Heim gehen.
Das Essen kommt in fahrbaren "Öfen" - Fertiggerichte werden kurz erhitzt (so heißt es) und sollen auf dem Weg von der sogenannten "Küche" (was davon übrig geblieben ist) bis auf Station fertig garen. Von der "kalten Küche" , auf wassergekühlten Tellern angeboten, mal gar nicht zu reden - schmierig, ob Wurst oder Käse.
Schon mal probiert? "Guten Appetit" kann man da nur sagen.

Alte Weisheit: Es gibt keinen

Alte Weisheit: Es gibt keinen ungeeigneteren Ort als das Krankenhaus, um gesund zu werden.
Aber im Ernst: Zum Thema Essen in Krankenhäusern, Heimen etc. könnte man viel sagen. Großes Problem ganz allgemein die Finanzierung, das Outsorcen des Essensanbietern. Im Übrigen mache ich mir bei älteren Heimbewohnern mehr Sorgen darüber, dass viele fehl-/mangelernährt sind, weil zu wenig Zeit, um Essen anzureichen bzw. zu sehen, ob die Bewohner überhaupt essen. Noch größeres Übel: Zu wenig Flüssigkeit etc. Alles Folgen einer verfehlten Politik über Jahrzehnte hinweg und nicht erst jetzt.

Die Bundesbehörde warnt???

Solche Warnungen können eigentlich nicht ernst gemeint sein, weil das praktizierte Interesse in die Gegenrichtung läuft:

Da wird Essen serviert, welches das Prädikat "wertlos bis ungenießbar" verdient, und gleichzeitig gibt es nach wie vor die Zuzahlregelung für angebliche Eigenersparnis. Und wer in Einzelfällen von solchem Essen auch noch krank wird, hat zumeist das Zusatzproblem, die dann notwenigen Medikamente auch noch aus der eigenen Tasche bezahlen zu müssen.

Wären diese Probleme neu, dann könnte man wohlwollend annehmen, daß der Gesetzgeber noch nicht genügend Zeit hatte, um geeignete Änderungen vorzunehmen. Doch dem ist nicht so. Das Problem ist so alt wie die Zuzahlungsregelung, und die einzige beobachtete staatliche Reaktion war Untätigkeit bis zum Abwinken.

Schlimm

>>Es ist erschreckend, dass in so vielen Einrichtungen, in denen man gesund werden soll, das Risiko besteht, am Essen zu erkranken", sagte Tschiersky. Hier müsse das Bewusstsein für risikobehaftete Lebensmittel deutlich zunehmen.<<

Ja klar, insbesondere bei den Verantwortlichen!
Denn als kranker, vielleicht alter Mensch hat man doch gar keine Wahl, als das Gericht zu essen, was auf den Tisch kommt, also welches man gewählt hat, bzw. ausgewählt wurde.

Und dabei soll ich - als Kranker - vorher noch eine Inhalts-/Zutatenliste aller meiner Speisen studieren???

Wieder mal wird hier mit den Schwächsten der Gesellschaft Schindluder betrieben. Das darf doch nicht wahr sein!

Sicher richtig nur wird unterschlagen

das in JEDEM Krankenhaus Bakterien an Wasserhähnen sitzen. Duschen, Waschen auch nur der Hände ist gefährlich. Zähneputzen kann tödlich enden. Dann die Mangelnde Hygiene der Ärzte und Schwestern... ein extrem gefährlicher Ort für kranke.

Ich hoffe ich darf das

sagen: Man schaue sich den Salat rechts stehend genauer an, und man mache sich sein Bild selbst!

Wen wunderts?

Wenns überall nur noch um Geld und Abzocke geht. Alles eine Folge des neolieralen Privatisierungswahns. Gute Nacht, Deutschland.

????

"laut Lebensmittelkontrolleuren zu häufig Essen serviert, in dem Keime oder Bakterien stecken könnten."

könnten? Erinnert an BGH und könnte Schimmel auftreten....

Es kann so vieles passieren.
Letztens ist ein Kind in der Kita beim Essen erstickt.
Die Gefahr beim Essen ist zu groß? Dann lassen wir es besser ganz sein oder wie?

Solange keine Keime und Bakterien drin SIND ist doch alles ok.

17:43 von GehtnichtGibtsnicht

Wenn man abnehmen will sollte man ins Krankenhaus oder ins Heim gehen.#
.
wegen ner kleinen Sache war ich kürzlich 4 Tage stationär im Krankenhaus
mit Verlaub gesagt, zumindest was dies Krankenhaus anbelangt, "sie haben keine Ahnung"

mieses Essen für Kranke und Alte

Angesichts der vielen Gesundheitsapostel, Ernährungsberater u. a., die von Staats wegen und nicht zuletzt von den Medien finanziert werden, und die uns alle zwei Jahre mit neuen Ernährungsvorschriften schurigeln, ist es einfach nur traurig, wie schamlos den Kranken und alten Leuten mieses Essen vorgesetzt wird. Damit meine ich nicht die hier genannten Lebensmittel, sondern ewig haltbares Mischbrot, künstl. aromatisierter und verzuckerter Magerjoghurt, versalzene Suppen aus der Tüte ... ekelhaft. Am schlimmsten fand ich das Essen in einer "Kurklinik" in Damp an der Ostsee - da gab es nicht nur mieses Essen, sondern auch noch sehr, sehr wenig. Als Besuch habe ich dort zum Glück nur einen Tag verbracht. Ich weiß nicht, wie man da gesund werden soll.

Laut Bericht dazu auf WDR 5

Laut Bericht dazu auf WDR 5 kostet das Essen in Krankenhäusern durchschnittlich 5 Euro.
Das ist ja immerhin mehr als doppelt so viel, als ein Essen in Schulen kosten darf.
Damit kann man aber weder ernähren noch gesund werden.
Ich glaube wir sollten uns viel mehr Politiker und Wirtschaftsfachleute in den Krankenhäusern und Altenheimen sparen. Erst dann sparen wir an der richtigen Stelle!!

Was da abgebildet ist ...

ist jedenfalls zumindest Übelkeit erregend, da braucht es gar keine Keime mehr damit man sich krank fühlt.

Pflegekasse

Das servieren von Keimen und Bakterien muss ja nicht nur Nachteile haben: Wenn welche frühzeitig versterben, wird es kostengünstiger für die Pflegekasse. Und sowas wie kontrollieren in regelmäßigen Abständen kann man und muss man nicht?

Das Gegenteil von Gut ist ...

... nicht Schlecht, sondern "Gut gemeint"!
Gut gemeint ist der Schutz des Patienten oder Klienten. Zu welchem Preis? Die Entwürdigung und Entmündigung. Es ist eh schon schwer, für einen alten Menschen sein Zu Hause zu verlassen, seine Gewohnheiten zu ändern und sämtliche Sicherheiten zu verlieren, wenn er in ein Heim wechselt. nun will man ihm auch noch das Essen vermiesen. Das kleine Stück Erinnerung, an das Leben, was ich einmal hatte. Vielleicht kann das dann der Aromatherapeut kompensieren, wenn er den Patienten mit Demenz an einem Fläschchen Harzer - Roller - Auszug schnüffeln lässt. Eigentlich eine Schweinerei! Gut, dass es noch die Teilhabe - Debatte gibt... Ich bin gespannt, wie die beiden Bereiche zueinanderfinden.
Aber ehrlich: Für richtig gutes Essen, in Großküchenformat will oder kann eben auch keiner zahlen. Was mich stört: Es sollte hier um das Wohl des Patienten oder Bewohners gehen. Eigentlich steht aber die Haftungsfrage im Vordergrund. Man könnte ja verklagt werden.

Kapitalismus halt...

Das Pflegesystem dient quasi ausschließlich dem Zweck, die Zwangsabgabe der Pflegeversicherung in die Taschen der großen Pflegekonzerne zu schaffen.

Sämtliche Kontrollen erfolgen nur nach vorheriger Anmeldung. Es geht um die Gewinne. Die Leidtragenden sind die Pfleger sowie die Gepflegten.

Haben ändere Länder das

Haben ändere Länder das Problem ebenso?

Wenn nicht, warum nicht?

Bitte recherchieren ts.

Krank und alt

Wenn als Dank die eigene Familie jemanden in ein Altersheim steckt, dann kommt am Ende sowas raus. Die eigene Familie kümmert einen nicht, warum sollte es andere kümmern? Traurig aber wahr.

Rohwürste und Räucherfisch

in Krankenhäusern. Das nennt man Kundenbindung.

....

"das in JEDEM Krankenhaus Bakterien an Wasserhähnen sitzen. Duschen, Waschen auch nur der Hände ist gefährlich. Zähneputzen kann tödlich enden. Dann die Mangelnde Hygiene der Ärzte und Schwestern... ein extrem gefährlicher Ort für kranke."

Dafür müssen Sie nicht einmal ins Krankenhaus gehen. Vergrößern Sie nur mal Ihre Haut entsprechend, Sie werden sich wundern was sich da alles tummelt. Allerdings könnten wir ohne diese "Mitbewohner" auch nur schwer überleben.
Also bitte nicht gleich in Panik verfallen...

@18:13 von sprachloser

"Dann die Mangelnde Hygiene der Ärzte und Schwestern..."

Ja, leider. Leider muss aber auch gesagt werden, dass, wenn die durchaus bekannten Hygienevorschriften eingehalten würden, noch weniger Zeit für den Patienten bliebe - zumindest hier in Deutschland. Der Umstand, dass z.B. eine Reinigungskraft 70 Untersuchungsräume pro Tag sauber halten soll, macht es auch nicht besser. Aber wenn der Krankenhausvorstand erklärt, dass das zu schaffen ist, dann sind die Reinigungskräfte eben zu faul.
Zu den Beschwerden des Pflegepersonals war aus eben diesem Vorstand zu hören: Dann müssen die (das Pflegepersonal) eben schneller arbeiten.

@19:27 von Hackonya2

"Wenn welche frühzeitig versterben, wird es kostengünstiger für die Pflegekasse."

Derart makabere Gedanken habe ich auch öfter. Dummerweise klappt das nicht oft genug und es wird noch teurer.

18:13 von sprachloser

ein extrem gefährlicher Ort für kranke.
.
ist ja auch statistisch belegt

in Krankenhäuser, ebenso wie Pflege- und Altenheimen sterben die meisten Menschen ....
unstrittig einer der gefährlichsten Orte auf der Welt

@18:40 von Mifra

"Solange keine Keime und Bakterien drin SIND ist doch alles ok."

Bestreitet ja niemand. Es geht hier aber nicht um Einrichtungen, die sich nur Reiche leisten können.
Die Kulissen sind oft finsterer als Sie ahnen.

@18:01 von Gegenlicht

"Denn als kranker, vielleicht alter Mensch hat man doch gar keine Wahl, als das Gericht zu essen, was auf den Tisch kommt, also welches man gewählt hat, bzw. ausgewählt wurde."

Da muss man sogar noch froh sein, wenn man überhaupt selbstständig essen oder wenigsten den Teller erreichen kann. Andernfalls wird wieder abgeräumt. Na dann: Guten Hunger. Wenn Sie Glück haben, steht später in Ihrer Akte: Patient hat nichts gegessen. (Also selber Schuld.)

Eine eventuelle Infektionsgefahr

für abwehrgeschwächte Menschen geht von Delikatessen wie Feinkostsalaten, geräuchertem Lachs, Rohmilchkäse, frische Mettwürste, weichen Frühstücksteiern, Cremespeisen mit frischen Eiern und Sahne aus!Statt dessen sollen gekochter Pudding, Salate ohne Mayonaise und gekochte Mettwurst gereicht werden. Viele leckere Sachen werden vom Speiseplan gestrichen!

Oftmals ist das Essen so minderwertig, um eine Gewinnmaximierung

Zu erzielen. in den Krankenhauskantinen wird das Essen auch nicht richtig heiß gehalten, um es länger anbieten zu können, dabei können sich vorhandene Keime super vermehren...
Es wird wie immer an Patienten gespart, aber großzügig abgerechnet..
Zusätzlich der Patient noch um Zuzahlungen gebeten.
Meines Erachtens werden Patienten als zu Melkende betrachtet...

Schlimmer sind Mehrbettzimmer, so das Patienten sich anstecken..

Schlimmer sind Mehrbettzimmer, so das Patienten sich anstecken, vor allem, wenn die Nasszelle nicht richtig desinfiziert wird, so habe ich mir z. B. multiresistente Keime eingefangen.
Was nützt da eine Klage...
Einzelzimmer sollten eigentlich Voraussetzung sein und nicht erst durch 50€ pro Tag Zuzahlung zu erhalten sein, falls überhaupt...

um 20:07 von Anna-Elisabeth

Danke für Ihre klarstellende Erweitererung auf meinen Thread (von 18.01).

Und ja, es gibt 'schlimm', 'schlimmer' und auch noch 'am schlimmsten'.

Aber soll so etwas denn immer so weiter gehen?

Natürlich nicht. Aber wo anfangen mehr Kontrolle einzuforden -: bei den Kindergärten, den Krankenhäusern oder den Altenheimen - Oder zeitgleich all diesen Institutionen auf die Finger zu klopfen, und ihre kranken! Akten offenzulegen? Und endlich: zu verbessern!

Schwachsinn!

Wenn ich den Artikel richtig lese, dann wird die Vorsorge für gutes keimfreies Essen überhaupt nicht bewertet!
Das ist ein Skandal!
Denn genau das macht gute Heime aus!
Und es ist eine Bindsenweisheit, daß viele frische Lebensmittel anfälliger für Keime sind als abgekochte konservierte, aber sehr viel gesünder, wenn sie richtig behandelt und serviert werden.
Es wäre jedoch dumm daraus den Schluß zu ziehen, daß nur noch unempfindliche (=ungesunde) Lebensmittel für Heime "geeignet" wären.
Ganz im Gegenteil!
Es muß die Hygiene beachtet werden und die Lebensmittel müssen richtig behandelt werden.
Ein genereller Verzicht auf gesunde Lebensmittel wäre ein Schuß ins Knie!

um 20:07 von Anna-Elisabeth

Danke für Ihre klarstellende Erweitererung auf meinen Thread (von 18.01).

Und ja, es gibt 'schlimm', 'schlimmer' und auch noch 'am schlimmsten'.

Aber soll so etwas denn immer so weiter gehen?

Natürlich nicht. Aber wo anfangen mehr Kontrolle einzuforden -: bei den Kindergärten, den Krankenhäusern oder den Altenheimen - Oder zeitgleich all diesen Institutionen auf die Finger zu klopfen, und ihre kranken! Akten offenzulegen? Und endlich: zu verbessern!

Trautig und schamlos

Dieser articles!
Dann nemt ihnen doch das gute Essen weg und alles in einen topf aufkochen und steriel.
Mein got, lässt dich einfach mal die alten Menschen in Ruhe und essen. Überall giebt es bactérien die wir zum überleben brauchen
Ach ja , haben uns nicht unsere sterilen krankenhäuser nicht mit bactérien überseht ?

re erster realist

"Oftmals ist das Essen so minderwertig, um eine Gewinnmaximierung

Zu erzielen"

Ein ständig wiederholter Unsinn.
Gesunde Ernährung ist nicht teurer als ungesunde.

Besser werden

Das Kantinenessen in Betrieben und Heimen muss billiger und besser werden. Die Deutschen wollen immer weniger für Essen ausgeben. Also sollte man alles besser gut durch kochen.

@20:23 von erster Realist

"Zusätzlich der Patient noch um Zuzahlungen gebeten."

Ja, und es gibt da Krankenhäuser, die 'verrechnen' sich regelmäßig um genau einen Tag. Selbst Ärzte vermuten da Absicht, weil viele Patienten das entweder gar nicht bemerken oder zu genervt, um das zu beanstanden.

Medizin- & Pflege-Kommerz

Von berufswegen habe ich (auch) mit Krankenhäusern und deren Trägern zu tun.

Man hat niemals den Eindruck, mit wohlhabenden oder besserverdienenden zu tun zu haben ...

... alle schuften, bis der Arzt tot umfällt - kein Witz!

Die Bausubstanz meist notdürftigst zusammengeflickt, wie auch in Schulen.

Facility Management wird zum Dumpingpreis ausgeschrieben, Menschen, die unsere Sprache kaum sprechen servieren Fraß, den man andernorts gratis nicht anrühren würde ...

... weshalb ist das System dann so teuer und wo bleibt die ganze Kohle?

Antwort: Die Pharmakonzerne und Medizintechnik Unternehmen saugen die ganze Kohle auf!

Für immer abgedrehtere und kostenintensivere Apparate und Präparate geht irrsinniges Geld drauf!

DORT knallen täglich die Sektkorken!

... ob der Patient wirklich davon profitiert, interessiert keinen!

Übrigens.......

Für die Pflegeheime gibt es pflegekostenverhandlungen, mit den betreffenden Kassen. Dort wird alles vorgeschrieben, nicht das Heim kann den E ssenspreis festlegen.

@20:43 von Puqio

"Es wäre jedoch dumm daraus den Schluß zu ziehen, daß nur noch unempfindliche (=ungesunde) Lebensmittel für Heime "geeignet" wären.
Ganz im Gegenteil!
Es muß die Hygiene beachtet werden und die Lebensmittel müssen richtig behandelt werden.
Ein genereller Verzicht auf gesunde Lebensmittel wäre ein Schuß ins Knie!"

Da kann ich Ihnen nur Recht geben.

@karwandler

genau - deshalb verwenden die Produzenten von industriellen Lebensmitteln auch immer mehr billige Ersatzlebensmittel - weil der Preis der gleiche ist. Oder meinen Sie, dass die Hersteller von Lebensmitteln tierische Fette (zum Beispiel Milchfett) durch pflanzliche ersetzen, weil die so gesund sind?

Seufz!

Da meine Frau schon

so etwas wie "Spitzenreiter " im Besuch von Krankenhäusern ist ( 17 mal ) und deshalb auch in verschiedenen Krankenhäusern gesund gepflegt wurde, hat sie auch viele Speisen kennen gelernt. Die waren sehr unterschiedlich. Aber krank davon ist sie nie geworden.

Mal im Ernst...

Ein Krankenhaus, das was auf sich hält, serviert den Patienten schon deswegen vernünftiges Essen,weil der Patient auch Kunde ist. Kaum was ist schlechter für die Moral als langweiliges Essen!
Und vielleicht vergisst die übereifrige Behörde, das da immer noch Menschen in den Betten liegen; die können wir nicht aus Hygienegründen ausschliesslich mit Schiffszwieback und Kamillentee abfüttern!

21:26 von schiebaer45

"Da meine Frau schon
so etwas wie "Spitzenreiter " im Besuch von Krankenhäusern ist ( 17 mal ) und deshalb auch in verschiedenen Krankenhäusern gesund gepflegt wurde, hat sie auch viele Speisen kennen gelernt."

Im Krankenhaus gibt es vieles auch nur fertig abgepackt. (Quark, Wurst, Butter, Käse, statt Kuchen in Folie verpackte Kekse u.s.w.). Auch beim Mittagessen ist selten etwas wirklich frisch.

Das 'Keimproblem' beim Essen ist vermutlich in schlecht geführten Heimen am größten.

Im Krankenhaus sind andere Keime das größere Problem.

Einfache Lösung:

Gewinnorientierung für keine und Krankenhäuser verbieten. Diese Einrichtungen gehören sowieso in staatliche Hand oder gemeinnützig geführt, eine gewinnorientierung solcher Häuser ist schon eine Perversion in sich.

Damit würden sich die meisten Probleme schnell lösen

21:17 von tisiphone

Oder meinen Sie, dass die Hersteller von Lebensmitteln tierische Fette (zum Beispiel Milchfett) durch pflanzliche ersetzen, weil die so gesund sind?
.
nein
wegen der sprunghaft angestiegenen Gruppe der Vegetarier :-)

Abwarten

@ schiebaer45:
... hat sie auch viele Speisen kennen gelernt. Die waren sehr unterschiedlich. Aber krank davon ist sie nie geworden.

Das würde ich nicht zu vorschnell behaupten.

Billiges Essen - gutes Essen

Gutes muss nicht teuer sein. Niemand von uns will höhere Kassenbeiträge, also ist es doch gar nicht so schlecht, beim Essen im Krankenhaus zu sparen. Das engagierte Personal kann ja trotzdem was schmackhaftes zaubern.

Krankheitskeine im Essen...

... für Kliniken und Pflegeheime... Tja - liebe Leute - verwundert das, wenn andererseits die Produktionskosten (und Bedingungen) immer niedriger werden ... sollen ... müssen ... dürfen ...?! Es genügt doch schon ein Blick auf die Zustände bei einigen angeblich "zertifiztierten" Herstellern /Lieferanten, über die Lieferketten und nicht zuletzt auch fragwürdigen Ausgabedingungen an die Kostnutzer, um Alarm zu schlagen.
_
Die Wirtschaftlichksberechner haben uns suggeriert, daß zB. eigene Klinikküchen unrentabel sind... aber sie sind schon in der Lieferkette bei weitem sicherer und - bei guter Planung - durchaus auch vertretbar wirtschaftlich. Hingegen ist der heutige "Just-In-Time-Fastfood-Service" unterm Strich eine Milchmädchenrechnung und nur Geldmacherei für Food-Grossisten.

@20:02 von Sisyphos3

Statistisch gesehen ist das Bett der gefährlichste Ort der Welt. Denn laut Untersuchung sowieso sterben die meisten Menschen im Bett.

Gesundheitsrisiko Krankenhaus

Dass Krankenhäuser lebensgefährlich sein können, habe ich bereits mehrfach kennenlernen dürfen. Dass grobe Fahrlässigkeit nun auch die Nahrungsversorgung in einem der wohl größten Krankenhausskandale der Nachkriegszeit heimsucht, hätte ich mir nicht ansatzweise vorstellen können.
Ich werde auch zukünftig nur bei unmittelbarer Lebensgefahr ein Krankenhaus als Patient auf- und schnellstmöglich wieder das Weite suchen.

Darf man jetzt gar nichts mehr Leckeres Essen?

Muss man jetzt nur noch tot gekochten Stampf essen? Und vielleich schaut man winfach den Lebensmittel-produzenten mal genauer auf die Finger? Die Großen vor allem optimieren gerne den Gewinn mit ungelernten Billiglöhnern und minderwertigen Waren - da KANN nichts Gescheites herauskommen: Garbage in - Garbage out. Wie wäre es mit häufigen, unangekündigten Kontrollen? Aber wir brauchen ja Polizisten zu Weihnachtsmarkt beschützen - das bisschen Essen ist doch kein Hype Wert!

Ich behaupte mal das die

Ich behaupte mal das die Keime bereits in der Wurst etc. waren. Da müsste man wenn die Hersteller/ Erzeuger dafür haftbar machen, was wieder rum schwer ist zu beweisen, ob die Kühlkette eingehalten wurde. Es wird im Normalfall Ausgabe-und Empfangstemperatur protokolliert, Kühlschranktemperaturen ebenso. Aber ob da immer alles richtig eingeschrieben wird?! Deswegen wäre es richtig solche riskanten Lebensmittel nicht anzubieten, auch wenn es die Leute gern essen. Im Sommer gibt es z.B. kein Hackepeter/ Mett, keine frische Schlagsahne. Da haben die Prüfstellen zu 100% recht. Es klingt gemein für die, die es gern essen, aber die können sich sowas auch von Angehörigen mitbringen lassen und vom Personal im Kühlschrank lagern lassen.

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