Ihre Meinung zu: Kretschmer wünscht sich "eine Bundespolitik, die nicht streitet"

9. Dezember 2018 - 21:32 Uhr

Kann sich die CDU im Osten ein neues Profil geben, solange Merkel Kanzlerin ist? Darauf antwortet Sachsens Ministerpräsident im Bericht aus Berlin ausweichend. Vor der Landtagswahl wünscht er sich vor allem eines: keinen Streit.

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Kommentare

Die CDU steht gerade vor der Spaltung

Parteiaustritte und Wirtschaftsverbände
verabschieden sich gerade.

AKK muß sich gedanken machen wie weit sie Friedrich Merz mit ins Boot nimmt

Union sollte sich treu bleiben

Die Union sollte zu Angela Merkel stehen und sich selbst treu bleiben. Wenn viele Ossis AfD wählen, dann ist das eben so. Reisende soll man nicht aufhalten. Die kommen auch wieder zurück, wenn sie sehen, dass die AfD überhaupt nichts für sie tut. Außerdem sollte man schleunigst den Soli streichen und den Länderfinanzausgleich reduzieren.

Merkel und Kopie

Hätte Merz gewonnen, hätte die CDU einen etwas länger anhaltenden Umfragen-Höhenflug als wie bei Martin Schulz letztes Jahr erlebt. Bis man gemerkt hätte, dass auch Merz die CDU nicht reparieren kann.

Bis zu den Landtagswahlen nächstes Jahr hätte es aber gereicht um der CDU zu besseren Ergebnissen zu verhelfen.

Mit AKK zeigt die CDU nochmals deutlich ihr wahres linkes Gesicht. Das ist ein Geschenk für die AfD.
Danke für diese seltene Ehrlichkeit, CDU!

Streit ist nötig!

Immerhin muss unser gutes Grundgesetz wieder vollständig gültig werden, einschließlich Art. 16a Abs. 2 GG (sichere Drittstaaten), den Merkel auf abenteuerliche Weise ausgetrickst hat.

Da irrt er sich aber

Dieses aufgesetzte Harmoniegetue hat die CDU und Deutschland erst an diesen Punkt gebracht.

Traditionell konservative, von der Kanzlerin abweichende Meinungen wurden nicht geäußert, um den Hausfrieden nicht zu stören.

Und nun ist die CDU so weit von ihrem Profil abgedriftet, dass eine neue Partei versucht, die Lücke zu füllen.

Zur Demokratie gehören nunmal Diskussionen, inhaltliche Auseinandersetzungen und Streit.
Findet sowas nicht statt, dann erinnert das doch stark an das "Parteisystem" der DDR.

Wer Streit und Diskussionen um der "Harmonie" willen unterdrücken will, der hats wohl nicht verstanden...

Er drückt sich

wirklich sehr vorsichtig aus.
" Die neue CDU-Chefin kommt aus dem Saarland, der neue CDU-Generalsekretär aus dem Sauerland. Lässt sich mit diesem Spitzenpersonal erfolgreich Wahlkampf machen auf den Marktplätzen in Chemnitz oder Dresden oder anderen Orten in Sachsen? "
Wird wohl schwierig werden, Er glaubt schon.
" Es muss klar werden, was wirklich reine CDU-Politik ist und was einer der Kompromisse, die wir machen müssen, weil wir eine Bundesregierung brauchten und dafür einen Koalitionsvertrag unterschreiben mussten. Das ist natürlich klar: Nach so vielen Jahren Große Koalition vermischen sich die Dinge. Es muss hier eine klare Handschrift deutlich werden."

Ziemlich gut ausgewichen, das Problem war aber nicht nur die GrKo, sondern die Führung der CDU selber.
Ich mal gespannt was wirklich wird, ist ja noch lange hin.

Und ich dachte immer, dass in

Und ich dachte immer, dass in der westlichen Politik eine politische Streitkultur erstrebenswert ist. Herr Kretschmer vergisst, dass die DDR lange schon Geschichte ist. Eine gescheiterte Geschichte. Unter anderem, weil es politische Steits nicht gegeben hat.

Solange Verteilungskämpfe

Solange Verteilungskämpfe geduldet werden, wir es Streit geben. Es wir allerhöchste Zeit, daß die Freiheit und Selbstbestimmung es Individuums wieder an die erste Stelle tritt.

Die Menschen sind nicht gleich und die ewige alle müssen gleich sein Tour macht die Menschen wütend.

Weniger Staat und statt dessen Eigenverantwortung und es gibt auch weniger streit, weil jeder dann selbst bestimmen kann, wofür er arbeitet und wofür er eben auch nicht arbeitet.

Solange Frau Merkel Kanzlerin

bleibt , wird die AfD im Osten Deutschlands große Erfolge feiern.
Allerdings wird die cdu auch ohne Merkel zu einer 25% Partei mutieren, da sie ohne Merz auch über keinerlei wirtschaftspolitische Kompetenz mehr verfügt.

Streiten ist wichtiger Teil der Demokratie!

Ich glaube, da hat ein gewisser Ministerpräsident ein wichtiges Grundprinzip der Demokratie nicht verstanden....

Bundespolitik, die sich streitet

Also, ich wünsche mir einen Bundespolitik, die streitet. Aber bitte nicht innerhalb einer Regierungskoalition, sondern zwischen Regierung und Opposition.
Streit ist essenziell in einer Demokratie - wir brauchen unterschiedliche Denkansätze, unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft, über die wir uns in der Diskussion austauschen und werben.
Ich wünsche mir, das wir zukünftig wieder einmal Visionen von einer Zukunft für unser Land in der Politik entwickeln und nicht nur von Vorfall zu Vorfall Momententscheidungen treffen.
Ich wünsche mir Rededuelle, in denen erkennbar ist, wo die Unterschiede sind, und die auch mal emotional sein dürfen. Man denke an legendäre Rededuelle wie beispielsweise zwischen Strauß (CSU) und Wehner (SPD)...

Ich wünsche mir mehr Streit!

""Eine Bundespolitik, die nicht streitet""

Eine gute Idee in meinen Augen. Nur dazu gehört in meinen Augen eine Politik die auf den gesellschaftlichen Ausgleich orientiert ist und nicht auf Profitmaximierung.

Streit

Interne Streite in einer Partei müssen nicht immer negativ sein und zeigen manchmal einfach, das andere auch andere Meinungen haben und das auch dürfen, so fern man nicht der Partei schadet und die Parteivorschriften einhält.

Streiten ist wichtiger Teil der Demokratie!

Ich glaube, da hat ein gewisser Ministerpräsident ein wichtiges Grundprinzip der Demokratie nicht verstanden....

Nicht jene...

Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten,
sondern jene, die ausweichen.

(Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach)

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