Ihre Meinung zu: "Ocean Cleanup"-Projekt: Probleme bei den Plastikfischern

14. Dezember 2018 - 8:28 Uhr

Mit gigantischen Schläuchen sammelt ein Team auf dem Meer vor der kalifornischen Küste Plastikmüll ein. Doch offenbar funktioniert der Fangarm nicht wie erhofft. Von Marcus Schuler.

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Kommentare

Es muß funktionieren

...denn es geht um unsere Gewässer-und die sind extrem wichtig.
Ich wünsche den Forschern ganz viel Erfolg

"Man" versucht es wenigstens.

Der Erzeuger oder Verursacher nicht?
Übrigens wenn Neuanlagen komplexerer Art erstellt werden gibt es so gut wie immer Verbesserungspotenzial / Kinderkrankheiten würde ich sagen.

Idee und Umsetzung

Im Gegensatz zur einer stationären technischen Entwicklung ist huer Neuland betreten worden.
Versuchen macht Klug und ist besser als abwarten und auf ein Wunder hoffen.
Im Übrigen; wie viel Geld wird global "verdaddelt" und kein Hahn kräht danach.
Dann lieber hier Geld investieren.

Oh, die Kritiker...

"Kritiker meinen jedoch, die Anlage sammle nur den Müll ein, der an der Meeresoberfläche schwimme."

Ähem... Ja. Genau.

Was machen denn diese Kritiker selbst gegen den Müll? Auf dem Sofa sitzen, Chips essen und bei Facebook "Kritiker" spielen?

Oder betreiben sie vielleicht gerade da draußen auf dem verdreckten Ozean eine eigene, viel bessere Anlage und könnten uns allen zeigen, wie es viel besser funktioniert?

Mal so an alle die hier

Mal so an alle die hier meckern über den Müllsammelschlauch ,wenn einer von euch eine bessere Idee hat nur raus damit. Und zu dem Problem das der ja nur bis ca. 3m Tiefe abfischt denke ich das ist in Hinsicht auf die im Meer lebenden Tiere schon OK . Oder will hier jemand die Tiere ( Fische, Delphine, Wale oder auch tauchende Wasservögel) gleich mit abfischen, na seht ihr.

600 Meter im riesigen Pazifik ist ...

..fast nichts!

Und wenn man mit dem Schiff erst 2.000 Kilometer auf dem Meer zurücklegen muss, um anschliessend diesen Plastikmüll dann einzusammeln, dann ist das Ganze der Sache eher kontraproduktiv!

Wesentlich effektiver wäre es, wenn die wohlhabenden westlichen Staaten den ärmeren Pazifik-Anrainerstaaten,- kein(!) Scherz-, hauptberufliche(!) Plastikmüllsammler voll finanzieren würden, damit dieser Plastikmüll erst überhaupt nicht in Weltmeere gelangt!

Dann könnten sich arme Fischer oder andere arme Menschen in diesen Staaten sogar noch ein Zubrot verdienen, und ein Grossteil des Plastikmüll würde so erst gar nicht in die Weltmeere gelangen!

Motto:
Für euren Plastikmüll bekommt ihr sogar noch Geld, also bitte nicht ins Meer werfen!

mac tire

Nur mal so. Wer meckert hier?

Kritiker nörgenln wieder

Ich hätte gerne mal ein Gesetz oder ein Verordnung in der steht, dass man gut Lösungen oder Ansätze guter Lösungen nur dann kritisieren darf, wenn man gleichzeitig einen konstruktiven, realisierbaren Vorschlag unterbreitet, wie man die kritisierte Lösung entweder gleichgut verändern oder aber verbessern kann.

An alle Nörgler und Kritiker: Wer nur kaputt macht, baut nicht mit auf. Wer nicht mit aufbaut, darf gerne schweigen.

Details

Bei allem Respekt für das Vorhaben - aber ein paar mehr Details, w a s denn nun wirklich passiert, wären schon hilfreich.
Alles (Plastik), was schwimmt, sollte von so einem System doch sicher erfaßt werden.

Über eine Forderung, daß Plastik, das ins Meer gelangen könnte, spezifisch leichter als Wasser sein sollte, könnte man einmal nachdenken. Dann würde wenigstens alles "oben" bleiben und bliebe - wenigstens "prinzipiell" - erreichbar.

Müll vermeiden

@mac tire "Mal so an alle die hier meckern über den Müllsammelschlauch"

Macht bisher niemand, vorrauseilende Kritik? :)

Gut, dass es Menschen gibt, die sich Gedanken machen, die Konzepte entwickeln. Es ist nicht alls gleich perfekt, aber man muss irgendwo anfangen. Weiterentwickeln geht nur, wenn es schon etwas gibt.
Weiter so.
Parallel dazu müssen wir alle (Plastik-)Müll vermeiden, damit er gar nicht erst in die Umwelt gelangen kann. Das kann jeder tun.

@mac tire

Um ein vielfaches oder wenn gar möglich, kein Plastik in Umlauf bringen, könnte ein Anfang sein.

@mac-tire - 9:14

Zitat:"...Mal so an alle die hier meckern über den Müllsammelschlauch ,wenn einer von euch eine bessere Idee hat nur raus damit."

Also, bis jetzt (9:14) hat noch niemand hier gemeckert. Vielleicht sollten Sie solche Kommentare nicht in "weiser" Voraussicht abgeben, sondern erst dann, wenn die Voraussetzungen dies hergeben.

Ansonsten wünsche ich den Forschern viel Erfolg mit Ihren Bemühungen, die Meere von Müll zu befreien.

Gruß rambospike.

Rüstung gegen plastikmüll

Wenn das Geld, dass jede Großmacht für: ein U-Boot, einen Stealthbomber, ein Kriegsschiff mittlerer Größe, einen Marschflugkörper, etc. ausgibt, für die Reinigung der Meere eingesetzt werden würde, dann gäbe es wieder eine sichere Zukunft. Aber : Die Menschheit schafft sich ab. Die Potentaten dieser Welt haben nur Interesse an machohaften Kriegsspielen aber nicht an der Umwelt. Da ist es egal, ob sie Trump, Putin, Kim, Mey oder Macron oder sonst wie heißen.

Immerhin

versucht man etwas zu tun... ich wünsche dem Team viel Erfolg!

War ja zu erwarten

Kaum versucht jemand seine Idee umzusetzen - und ich finde, das ist eine gute Idee -, wird von einigen Kommentatoren gleich wieder kritisiert. Es bleibt doch jedem unbekommen, eigene Ideen zu entwickeln und den Müll einzusammeln. Also, lieber Kritiker, ran und Ideen entwickeln.

Den Forschern jedenfalls wünsche ich viel Erfolg und gutes Gelingen.

Nicht aufgeben!

Alles was man versucht gegen diese Plage ist gut.

Allerdings sollte man auch dort agieren, wo das eigetnliche Problem entsteht. Es wird zu viel Plastik sinnlos benutzt und wieder weggeworgen!

Es ist gut

wenn an so etwas geforscht wird, dort sollte Geld hingehen, und nicht in Waffen.
Aber für mich stellt sich immer die Frage wie kommt die Plastik ins Meer, für Menschen die weder am Meer oder Fluss wohnen, und eine Gelbe Tonne haben.
Ist die Vorstellung das andere das irgendwie ins Wasser entsorgen schwer vorstellbar.
Das wir alle Mikroplastik ins Abwasser ableiten kann ich noch verstehen, weil die ist ohne Zutun des Verbrauchers in Produkten, die Meisten wussten das nicht mal.

Eigentlich sollte mal etwas gegen die gemacht werden die das Zeug ins Wasser verbringen.

Eine wichtige Initiative, die wir alle!!

… unterstützen sollten. Die nächsten Versuche werden das Netz auch in die Tiefe verbessern.
Wir haben auch als Mensch im Säuglingsalter begonnen und wurden später erwachsen. So wird es diesem Netz ebenfalls ergehen. Unbedingt weiter so und allen friedliche Feiertage!

RE:mac tire

"Mal so an alle die hier meckern über den Müllsammelschlauch ,wenn einer von euch eine bessere Idee hat nur raus damit."

Sehr gerne!

Z.B. einfach nur weniger Plastikmüll selber produzieren. Ich habe mein Konsumverhalten entsprechend geändert. Und wenn sie Schwarmintelligenz betrachten, dann sehen sie sicherlich, welch ernormes Potential dahinter steckt.
Der Dreck kommt ja auch irendwie in die Meere. Es könnten halt auch einfach mal Kläranlagen gebaut werden, um zumindest die groben Teile herauszufischen.

Gruß Hador

Plastik

Ich hatte auch schon mal Plastiktüte in der Hand, auf dem Stand das sich dieser automatisch in der Umwelt unschädlich nach kurzer Zeit zersetzt, vielleicht könnte man sowas weiter entwickeln und mehr einsetzen? Oder man erfindet was, welches Plastik irgendwie anzieht, so wäre es einfacher mit der Bereinigung, leider ist Plastik ja nicht magnetisch, aber meistens leicht und müsste meistens auf der Oberfläche schwimmen, so fern es nicht gerade schwere Teile sind im Verbund etc.?

Genau

So sehe ich das auch. Auch wenn es wenig bringt, besser als nichtstun.

Abfischen an der Oberfläche ist reine Kosmetik ?!

Das Plastikproblem der Weltmeere liegt nicht an der Oberfläche, sondern in der Tiefe. Nur ein kleiner Teil schwimmt lediglich an der Wasseroberfläche. Kleinstlebewesen setzen sich an dem Kunststoff fest, und ziehen diesen langsam in die Tiefe. Und in der Tiefsee überdauert der Kunstoff, abgeschirmt von Lust und Sonne fast unbeschadet, die Zeit.

Gruß Hador

@M. Dräger - 100% Wirkungsgrad sind unrealistisch

09:37 von M. Dräger:
"Alles (Plastik), was schwimmt, sollte von so einem System doch sicher erfaßt werden."

Keine Anlage arbeitet mit einem Wirkungsgrad von 100%. Spätestens beim Mikroplastik gibt es keine sinnvolle Möglichkeit dieses einzusammeln. Hier muss die Devise einfach lauten, das große Zeug einzusammeln bevor es zerrieben wird.

Für die bestehenden Probleme werden die Entwicklungsingenieure sicher eine Lösung finden. Und selbst wenn nur 10% des Mülls eingesammelt werden, wäre das bereits ein Fortschritt.

Trotz aller Bemühungen bleibe ich überzeugt, dass der Plastikmüll erst verschwinden wird, wenn die Erdölreserven dieses Planeten aufgebraucht sind.

Ein erster Schritt

Ich finde die Idee mit dem Müll sammeln vorbildlich.
Sicher wirkt es zunächst kontraproduktiv, wenn erst 2000 Km ins offene Meer gefahren werden muss, doch ohne Einsatz von Resourcen funktioniert auf diesem Planeten nun mal nichts.

Wenigstens fordert das Projekt keine Toten, wie es in der Vergangenheit zahlreiche Errungenschaften getan haben.

Sicher ist es nur ein erster Schritt auf den weitere folgen werden. Ich drücke die Daumen, dass die Idee sich positiv weiterentwickeln wird.

Einfach klasse

Ich finde den jungen Mann einfach nur klasse. Ob das Projekt so funktioniert, wie es soll, ist erst mal zweitrangig. Denn er versucht es einfach mal und junge Leute die die Initiative ergreifen braucht die Welt. Hoffe nur, dass weiterhin darüber berichtet wird und dass der Mann durch die Berichterstattung einen Haufen Sponsoren findet und dass dadurch immer wieder der ein oder andere mal über seine eigene Müllproduktion nachdenkt. Meinen allerhöchsten Respekt Boyan Slat!!!!

Dimensionen?

Wer Plastikmüll am Meeresboden zeigt, der kann den zu 100% direkt unter der Wasseroberfläche Fischen? Wie immer Ökoträume Aquariumserprobt.

Solange Plastik,

als Verpackung oder Gebrauchsgegenstand billig ist, wird es immer wieder Leute geben, denen die Umwelt egal ist.
Dabei kann jeder seinen Anteil zur Vermeidung von Plastikmüll beitragen.

...

"Der 24-jährige Initiator Boyan Slat",
an anderer Stelle findet man
"Crowdfunding",
und
"Von Wissenschaftlern wurden mehrere Kritikpunkte und Zweifel hinsichtlich der Methode, Durchführbarkeit, Effizienz und Kapitalrendite bezüglich The Ocean Cleanup Array erhoben".
Im strengen Sinn ist Boyan Slat arbeitslos, zumindest hat er keine Ausbildung und hat nie gearbeitet. Will aber die Welt retten.

Irgendwie ist das Projekt bezeichnend für unsere heutige Zeit. Ich denke da sofort an Pläne wie der BER.

Warum nicht eine Nummer kleiner, dafür wirkt es aber?

09:50 von blue reef

was hat ein Stealthbomber damit zu tun, dass Leute ihren Dreck im Meer entsorgen ?

11:01 von MrSlim

Im strengen Sinn ist Boyan Slat arbeitslos, zumindest hat er keine Ausbildung und hat nie gearbeitet. Will aber die Welt retten
.
war das beim Fischer anders, der Roth oder der Göring-Eckardt,

Auf den bild steht "PILOT01"

das muss also die erste "pilot study" sein. Also ist das nur ein Prototyp. Sobald Trump weg vom Fenster ist und im Gefängnis gesichert denke ich kommt von der USA auch Regierungshilfe für das Projekt.

Lieber Hador Goldscheitel

es ist gut, keinen Plastikmüll mehr zu produzieren und ja, der Plastikmüll am Meeresgrund ist ein Problem, aber das bedeutet doch nicht, dass es falsch ist, zu versuchen, auch den Plastikmüll, der nun mal schon da ist und an der Oberfläche schwimmt, einzufangen? Weshalb also so viel Kritik an diesem Projekt? Alles ist besser, als nichts tun und oder nur rumlamentieren.

@Frank von Bröckel um 9:23 Uhr

Das Einsammeln des Plastikmülls aus dem Meer ist zwingend. Der Schaden für die Meerestiere ist jetzt schon vorhanden. Ihr Vorschlag, die Beschäftigung von entlohnten Müllsammlern an den Stränden der Pazifik-Anrainer, könnte ein kleiner Teil der Lösung sein. Allerdings wird Plastik nicht nur in der Pazifik-Region ins Meer gebracht. Die Verwendung von Plastik muss generell sehr stark reduziert werden. Inzwischen finden sich Kunststoffpartikel sogar im Körper der Menschen.

Die, die jahrelang,

Die, die jahrelang, jahrzehntelang nichts dagegen getan haben, obwohl das Problem seit langem bekannt ist, beklagen jetzt, dass dieses erste System eines jungen Mannes nicht gleich alle Meere von oben bis unten porentief von Plastik reinigt? Wie zynisch ist das denn???

@11:01 von MrSlim

"Im strengen Sinn ist Boyan Slat arbeitslos, zumindest hat er keine Ausbildung und hat nie gearbeitet. Will aber die Welt retten."

Man muss nicht irgendwo angestellt sein um nicht arbeitslos zu sein. Im Prinzip ist er Unternehmer.

Eine mögliche Symptombehandlung

Alles ist gut, was den Müll rausfischt, egal, wie tief. Es ist EIN Ansatz. Andere werden ihn ergänzen. Ich befürchte nur, dass nun einige wieder beginnen zu relativieren und die Ursachen weiter schützen. Es ist eine grundsätzliche Haltung, die verändert werden muss. Wer würde seine Wohnung vollkommen, wer Nachbars Garten. Letztere gibt es noch zu viel. Gier, Egoismus und Bequemlichkeit sind die Grundübel. Das MUSS aufhören!

@Fossil

"Was machen denn diese Kritiker selbst gegen den Müll? "

Keinen Plastikmüll produzieren? Ihn gar nicht erst ins Meer lassen? Nennt man Vermeidung. 1000x besser als dieses sinnlose Projekt.

biologisch abbaubahr

In Schottland wird der Biomüll unter anderen auch in biologisch abbaubaren Tüten vor die Tür gestellt. So was zum einkaufen wäre nett. Die Produktion von Stofftüten ist noch zu Umweltschädigend um Plastiktüten zu ersetzen.

Ich würd´s ja anders machen und den Fischern ....

... die wegen der überfischten Meere ihre Existenzgrundlage verloren haben eine neue Aufgabe geben:
.
Man müsste den Fischern einfach einen angemessenen Preis je Tonne Plastikmüll bezahlen, den sie aus dem Meer holen.
.
Bezahlt werden könnte sowas ja mit einer Sondersteuer die bei der Herstellung von Kunststoffen anfällt. So würde Plastik gleichzeitig angemessen teuer und weniger ein kostenloser Wegwerfartikel.
.
Eine Marktwirtschaftliche Lösung also: Der Plastikmüll im Meer muss einen Preis haben. Am besten man wiegt in mit Fisch auf.
.

Biologisch abbaubare Einkaufstüten

Es gibt Frischhaltefolien, die sich biologisch abbaubar verhalten. Ohne Rückstände.
Wird aber bisher nicht eingesetzt weil minimal teurer und eben nicht ewig haltbar.
Warum gibts keine Einkaufstüten in dieser Art ?
Das muß doch einen Grund haben. An den Kosten kann es doch nicht liegen.

Und das "Abenteuer" des jungen Erfinders ist zwar ein Anfang, aber offenbar sehr dilletantisch ausgeführt.
Plastik sinkt doch auch in die Tiefe nach einer gewissen Zeit, und unter 3 m hat diese Anlage keinen Effekt. So was weiß man doch.
Kann mir nicht vorstellen, daß da fähige Ingenieure mit beteiligt waren.
Na ja, aber Aufsehen hat das Unternehmen ja erzeugt, das ist auch viel wert.

Wie wäre es, über Nacht

Wie wäre es, über Nacht sämtliche Plastikverpackung zu verbieten? Im Baumarkt sind schrauben eingeschweißt. Im Supermarkt die Gurken. Überall gibt's Wurst in Plastik. Plastiktüten, Geschirr, Besteck,... Alles nur aus dem Mistzeug. Alles andere wäre ja zu teuer. Seht's mal so, vor 100 Jahren gab es so einen Mist nicht. Trotzdem haben die Leute es überlebt. Geht nicht, gibt's nicht.

betr. Produktentwicklung

Die Tatsache, dass die Anlage z. Z. noch nicht ganz so toll funktioniert, bedeutet in keiner Weise, dass das Prinzip versagt. Es ist völlig normal, dass man bei Entwicklungen Prototypen baut zum Erproben. Diese stellen meistens nicht das fertige Produkt da, sondern dienen zur weiteren Entwicklung und Verbesserung. Ich bin sicher, dass das Ocean Cleanup Projekt demnächst funktionieren wird.

Und selbst, wenn es nur den Müll an der Oberfläche aufsammelt, dann wäre das schon enorm.

Da hätte der Herr Schuler...

... besser geschrieben, dass diese gute Aktion bis auf ein paar Anfangsprobleme gut läuft.

@ mc tire

"Mal so an alle die hier meckern über den Müllsammelschlauch ,wenn einer von euch eine bessere Idee hat nur raus damit. "

Liegt das nicht auf der Hand? Wie viel von dem Plastikmüll wurde (bevor es zum Müll wurde) eigentlich wirklich benötigt? Das nettgemeinte PR-Projekt kratzt allenfalls an den Symptomen - und sendet die fatale Botschaft aus, dass wir ja alles in den Griff kriegen werden.

Nicht falsch verstehen: Ich bin trotzdem absolut für solche Ansätze, denn der Müll befindet sich ja bereits in den Meeren, und wenn wenigstens ein Teil davon wieder herausgeholt werden kann, ist das auf jeden Fall gut. Aber die bessere Idee wäre natürlich, Plastikmüll zu 99% (stelle ich mal in den Raum) zu vermeiden. Und da können wir alle etwas beitragen, schon seit Jahrzehnten. Um politische Entscheidungen herbeizuführen, müssen wir uns allerdings gelbe Westen überstreifen, denn die Politik labert seit Jahrzehnten nur und nimmt die Konzerne - natürlich in unserem System - nicht in die Haftung.

um 09:03 von Fossil

Es geht um viel Geld, dass aus verschiedenen Quellen in das Projekt gesteckt wird. Kritik ist also erlaubt, wenn das Geld unnütz ausgegeben würde.
Auch vom Sofa aus. Vom Sofa aus kann man z.B. entscheiden, zukünftig weniger Plastikmüll zu produzieren, indem man bei seinen Einkäufen darauf achtet.
Und machen Sie, Fossil? Nur die Kritiker kritisieren?

@ 11:01 von MrSlim

Warum nicht eine Nummer kleiner, dafür wirkt es aber?

Nur her mit den super Ideen.
Jeder, der eine Bessere hat, darf diese hier schlecht machen.

Alle anderen bitte erst mal abwarten, bis das System getestet und ausgereift ist.

Pilotprojekte funktionieren doch eher

selten auf Anhieb einwandfrei. Im Feldversuch zeigen sich Probleme, die niemand erwartet hatte, und dann werden Lösungen dafür entwickelt. Ein ganz normaler Prozess. Wer weiss welche Methode sich am Ende als effektiv erweist. Hier wird wenigstens mal was probiert und aller Anfang ist bekanntlich schwer.

Ich finde es beschämend, dass es eine private Initiative und Crowdfunding benötigt, damit überhaupt mal an einer Technologie gearbeitet wird um die Meere vom Müll zu befreien. Das Problem ist schon länger bekannt und bisher ist nichts passiert.

@11:01 von MrSlim

Was schreiben Sie denn für einen Unsinn? Dieser junge Mann hätte nie gearbeitet, wie ist denn dieses Projekt entstanden? "Im strengen Sinn" arbeitet jeder Mensch, aber für Sie scheint es wohl nur Erwerbsarbeit zu geben. Sehr ignorant und bezeichnend für unsere heutige Zeit. Hauptsache rummeckern an Leuten, die versuchen die großen Probleme unserer Zeit zu bekämpfen.

Kontraproduktiv ...

Bei einem Wasserrohrbruch ist es das Unnötigste und Unangebrachteste überhaupt, demonstrativ mit einem winzigen Eimerchen für die Augen der Öffentlichkeit das Ausschöpfen zu beginnen. Sinnloser Aktivismus, der die Aufmerksamkeit komplett in die falsche Richtung lenkt.

Zuerst muss der Hauptwasserhahn abgestellt werden (die größen Ströme Yangtse, Ganges, Indus, Mekong, Niger, Kongo, etc.) über die neuer Plastikmüll Tag für Tag in schier unerschöpflicher Menge immer wieder in die Ozeane nachströmt.

China, Indien, Afrika, Ostasien, Südamerika sind mit großem Abstand die Hauptverursacher des Problems. Europa und Nordamerika haben daran vergleichsweise einen sehr geringen Anteil.

@MrSlim ...hat nie gearbeitet

"Im strengen Sinn ist Boyan Slat arbeitslos, zumindest hat er keine Ausbildung und hat nie gearbeitet. Will aber die Welt retten."
Und jetzt? Soll ersich lieber 24 Stunden vor seinen PC hocken und "Call of Duty" spielen? Zumindest hat er schon mal mich ein wenig wachgerüttelt. Gehe jetzt einkaufen und versuche es mal möglichst plastikfrei.

11:37 von geselliger misa...

Sondersteuer die bei der Herstellung von Kunststoffen anfällt.
.
wenigstens mal ein sinnvoller Vorschlag
der auch in der 3. Welt umsetzbar wäre

Am 14. Dezember 2018 um 11:10 von Sisyphos3

" 09:50 von blue reef

was hat ein Stealthbomber damit zu tun, dass Leute ihren Dreck im Meer entsorgen ? "

Ganz einfach, das Geld für Kriegsspielzeug kann sinnvoller für die Beseitigung von Plastikmüll eingesetzt werden.
Als Inländischer Landbewohner ohne Fluss und Meer-Zugang verbringt dieser Bürger kaum Müll in den Ozean.
Da müssen also andere Verursacher sein, die so etwas machen.

RE:Clemens Jacobs

Mir erscheint die ganze Aktion mehr eine PR-Aktion zu sein.
Flüsse dienen häufig genug als Transportmittel für Dreck und Müll, und Kläranlagen wären meiner Ansicht wesentlich effektiver, als dieses Prokjekt.
Zweifellos kann ich mich auch irren.

Beste Grüße Hador

schade, einigen ist scheinbar immer noch entgangen

das es nicht nur die ärmeren Länder als Verursacher des Müllers in frage kommen.
Nein, wir alle sind es. Und warum wohl exportieren wir reiche Länder nach wie vor Plastemüll?
Hier versucht mal einer eine Rettung, und was tun hier einige?
Nörgeln, kein Stück produktive Kritik.

Neue Kunststoffe sollen angeblich helfen !

Es wird zur Zeit nach Kunststoffen geforscht, die bei Wasser, Licht und Luft auf molekulare Größe zerfallen sollen.
Nur was hilft es, wenn dann die Meeresbewohner eben diese Kleinstteile aufnehmen, und wir dann den Kunst-Fisch auf den Teller kriegen.

Gruß Hador

@Sisyphos3 11:17

Das Publikum ist bei beiden dasselbe, das ist die einzige Verbindung die ich da sehe.

@11:33 von Erich Kästner

""Was machen denn diese Kritiker selbst gegen den Müll? "

Keinen Plastikmüll produzieren? Ihn gar nicht erst ins Meer lassen? Nennt man Vermeidung. 1000x besser als dieses sinnlose Projekt."

Boyan Slat hat den Plastikmüll nicht produziert und ihn auch nicht ins Meer geworfen. Er kann auch nicht die Politik anderer Länder bestimmen.

Natürlich ist es nicht der Köngisweg die Meere weiter zu vermüllen und dann einen Bruchteil wieder rauszufischen. Idealerweise kommt der Müll gar nicht erst ins Meer. Aber darauf hat Herr Slat keinen Einfluss - er tut was das er beeinflussen kann.
Die Alternative für ihn wäre wohl die Hände in den Schoß zu legen.

Müllvermeidung ist der bessere Ansatz

"Man müsste den Fischern einfach einen angemessenen Preis je Tonne Plastikmüll bezahlen, den sie aus dem Meer holen."
Das könnte allerdings nach hinten los gehen. Bei guter Entlohnung würde die Müllmafia das Geschäft übernehmen und dafür sorgen, die Meere immer gut gefüllt zu halten.
Besser wäre es, das Einleiten von Plastikmüll in die Meere hart zu bestrafen und auch das achtlose Wegwerfen von Müll konsequenter zu ahnden.

Fangt bitte alle an

Hallo zusammen, prinzipiell finde ich die Idee sehr gut. Weiterverfolgen, optimieren, handeln und reden, statt nur zu reden.
Das gleiche gilt für alle anderen Bereiche des Lebens, handeln und reden.

Den Medien würde ich mehr Objektivität in der Berichterstattung wünschen. Warum wird als erstes darüber gesprochen das dies System nicht wie erhofft funktioniert?
Noch ein Aufruf, ein Bitte an alle Leser.
Ich arbeite im Aussendienst und kann es nicht mehr ertragen den Müll in der Gegend liegen zu sehen. Also fange ich an den Kram einzusammeln und daheim entsprechend zu entsorgen. Nicht jeden Tag, nicht alles, aber immer häufiger.
Machen Sie, mach Du bitte mit. Ein paar Menschen können die Fehler von ein paar anderen Menschen abmildern.

Schönes Wochenende

Konstruktive Kritik gefragt

(09:31 cari:)
Sie möchten, "dass man gut[e] Lösungen oder Ansätze guter Lösungen nur dann kritisieren darf, wenn man gleichzeitig einen konstruktiven, realisierbaren Vorschlag unterbreitet, wie man die kritisierte Lösung entweder gleichgut verändern oder aber verbessern kann.
An alle Nörgler und Kritiker: Wer nur kaputt macht, baut nicht mit auf. Wer nicht mit aufbaut, darf gerne schweigen."

Habe bisher gar kein Meckern hier gefunden.
Doch zu Ihrem Punkt: So pauschal ist das ein Rezept für Aktionismus. Kritik ist doch nicht gleich Nörgelei. Am besten ist natürlich konstruktive Kritik. (Das sagen Sie ja auch.) Jedoch sollte doch – bevor man loslegt – auch wirklich klar sein, daß eine Verbesserung tatsächlich erreicht werden kann. Mitunter ist es besser nichts zu tun, als etwas nur teilweise. Mitunter.

es ist doch scheiß egal ob das system

vollkommen korrekt arbeitet oder nicht
.
hauptsache es wird plastik aus dem meer gefischt!

Wo kommt der Plastikmüll denn her?

Immer wieder zeigt das deutsche Fernsehen bei seinen Auslandsberichten auch Bilder, bei denen - mal zufällig, mal nicht - die Strände an den Küsten Afrikas, Asiens und Südamerikas zu sehen sind. Man traut seinen Augen kaum angesichts der Masse an Müll, der da rumliegt. Woher kommt der also? Sicher sind das keine Plastikhalme aus Deutschland. Was ich damit sagen will: neben dem mutigen und sinnvollen Versuch, das Plastik aus dem Meer zu fischen bedarf es in *erster Linie* einer Verhaltensänderung der Menschen in den o.a. Ländern. Das geht nur über Bildung und Bewusstsein, das geht nur über Müll- und Klärwerke, das geht nur über den Kampf gegen die Korruption und die Mafia. Das geht nur über eine neue *Ehre im Leib* bei Eurem Geschäftsgebaren, Ihr deutschen Unternehmen! Und ja, Du chemische Industrie, erschaff endlich Plastik, das in einem Jahr rückstandslos biologisch abbaubar ist! Oder schaff es besser ganz ab.

@ Erich Kästner

"1000x besser als dieses sinnlose Projekt."

Sie haben ja Recht mit der Müllvermeidung.
Aber: Das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen. Und besser dieses "unvollkommene" Projekt als gar keins.

Sieht doch gut aus!

Prinzipiell funktioniert das System, was für einen ersten Prototypen schon mal mehr ist, als man allgemein erwartet. Sicher wird man mit der Zeit auch die Probleme behoben haben, die aktuell noch da sind. Zumindest hat mal einer den Anfang gemacht, von Regierungsseite passiert ja offensichtlich nichts, da sich niemand verantwortlich fühlt.

@Zufall-12:10 ("China, Indien, Afrika, Ostasien, Südamerika sind mit großem Abstand die Hauptverursacher des Problems. Europa und Nordamerika haben daran vergleichsweise einen sehr geringen Anteil."): Das halte ich nun aber für ein gaaaanz großes Märchen. Mag schon sein, dass direkt von Europa wenig in die Meere gelangt. Das liegt dann aber daran, dass wir Europäer unseren Plastikmüll jahrzehnte lang nämlich genau nach Asien und Afrika verschifft haben und nun die auf unserem Müll sitzen. Wenn er nicht eh unterwegs vom Schiff fällt.

Nebenbei bemerkt: Ostsee und Mittelmehr gehören zu den dreckigsten Meeren der Welt. Waren das auch die Chinesen?

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