Ihre Meinung zu: Nach Havarie: Schlechtes Wetter erschwert die Suche nach Containern

5. Januar 2019 - 19:57 Uhr

Nach der Haverie der "MSC Zoe" treiben noch immer zahlreiche Container in der Nordsee. Schlechtes Wetter erschwert die Suche. Der Eigner des Frachters versprach jetzt Hilfe - auch bei der Küstenreinigung.

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Kommentare

natürlich erschwert das schlechte Wetter ...

natürlich erschwert das schlechte Wetter die Bergung der Container.
Klar, schlechtes Wetter war auch die Ursache für diese Havarie.

Aber warum gibt es keine weltweiten oder wenigstens europäischen Regularien (Gesetze) die Firmen eine derart risikoreichen Transport verbieten, der nicht mal einem Sturm stand hält?

Weil auch die europäische Politik derart schwach ist und nur wegen billig billig vernünftige gesetzliche Auflagen zu Maximalbeladung eines Seefrachters verhindert.

Nicht zu vergessen ...

dass hier Hunderte von Freiwilligen bei der Suche nach (Gefahr-)Gut am Strand beteiligt sind. Und welche diese Waren auch sammeln Und abliefern.

Warme Dankesworte sende Ich jenen für ihren Einsatz bei diesem Schietwetter!

... Und vielleicht wird sich ja auch mal in den Oberen Etagen (z. B. beim Eigner des Frachters u. ä. Akteuren) ein Dankeschön irgendeiner Art zeigen -: wie vielleicht eine gemeinsame Essenseinladung aller Beteiligten, oder Gratisgutscheine für ...?!

DAS wäre auch mal angesagt, anstatt immer auf Freiwillige zu zählen, die dann ausgedient haben nach ihrer getaenen Arbeit ... (- als wärs sowas von 'normal').

Bewusstsein schaffen...

Herrjeh... abgesehen von Schiffszusammenstößen sogar in ruhiger See, zumeist in engen Zufahrten zu Häfen etc. ... geschehen sonstige "Havarien" heute oft bei Schlechtwetter und mit potenziell überladenen Containerschiffen (oder auch Tankern). Aktive Seeleute und Skipper - oft die vordergründig "Schuldigen" für Havarien (wie jetzt) sind aber nur "die Dummen" im üblen Spiel der gesamtwirtschaftlich Beteiligten. Ich behaupte: Wer völlig überladene Containerschiffe - ganz egal mit welchen bordeigenen Sicherungsmechanismen - auf Fahrt schickt, die Naturgewalten niemals standhalten, der handelt vorsätzlich kriminell.
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Entsprechend sollte für verlorene Containerfracht sowie auch für deren Entsorgung irgendwo auch keinerlei Versicherungsleistung fällig werden, sondern die Wareneigner sogar zum Regreß gezwungen werden... nötigenfalls bis zur Pleite. Denn nur das könnte mehr "Bewusstssein" schaffen...

@ kurtimwald, um 19:54

Sie können davon ausgehen, dass Risiken auf Seetransporten so gering gehalten werden wie das menschenmöglich ist. Das gilt auch für Straßen- oder Schienentransporte.
Trotzdem sind Unfälle nicht ausschließbar, wie auch das tragische Bahnunglück in Dänemark kürzlich zeigte.

Moral ist ein kostbares Gut

Ich kann mich nur anschließen und den freiwilligen Helfern danken. Privatleute haben offensichtlich hohe moralische Werte, die Großunternehmen ebenso offensichtlich komplett fehlen! Für Moral gibt es keine Gesetze, aber hoffentlich eine Ächtung durch ihre Kunden! Schämen sollen sie sich!

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