Kommentare

und trotzdem

Und trotz allem gibt es immer noch Menschen, die nicht wahrhaben wollen, dass die Torys von Anfang an raus WOLLTEN aus der EU. Von wegen, "wir haben uns dem Wählerwillen gebeugt". Davon kann überhaupt keine Rede sein. Die Torys haben UKIP die Drecksarbeit machen lassen. Ganz einfach.

Wenn man Zucker haette

koennte man Preisselbeeren einkochen, wenn man welche haette ( nach Karl Valentin).

Die Szenarios der Meinungsbefragung sind unlauter. Eine Abstimmung findet zu einem Zeitpunkt nach festgelegten Regeln und nachfolgenden Konsequenzen statt und nicht durch beliebige Meiningsumfragen.

Jede Parlamentswahl folgt diesem Prinzip. Meinungsumfragen, deren Representativitaet man nicht kennt, weil der Stichprobenumfang, die Vertrauensintervalle und die Irrtumswahrscheinlichkeit nicht angegeben ( vielleicht auch nicht beruecksichtigt ) werden, sind unbrauchbar.

Frau May hat Recht.

Es ist nicht der Brexit Deal von Frau May

Es ist der Brexit folgend als Konsequenz einer Volksabstimmung.

Ich wuensche mir mehr Neutralitaet.

Ohne "deal" sparen die Briten

Ohne "deal" sparen die Briten eine Menge Geld. No Deal ist für die Briten wohl das Beste

GB hat den Fehler gemacht, beim 1.Referendum

keine 2/3Mehrheit für einen Austritt zu fordern. So ist das Land tief gespalten und das ist nicht gut!

Brexit........

ich kann es einfach nicht mehr hören....
Es streßt einfach nur noch.

Was.....

bleibt ihr denn letztlich anderes übrig? Eine Raute kann sie nicht vorweisen und Cameron hat Großbritannien ohne Not mindestens in zwei Teile zerrissen. Es bleibt abzuwarten, wie sich künftig Nordiren und Schotten verhalten. Momentan sieht es so aus, als ob wenigstens die Waliser noch bei England bzw. der Stange bleiben. Aber welche Alternative hätten sie denn?

Sogenannte "direkte Demokratie"

Das vielleicht einzig Gute am Brexit ist, dass er auf ewig ein brilliantes Beispiel dafür beleiben wird, dass sogenannte "direkte Demokratie" durch Volksentscheide, wie gerade wieder von der AfD gefordert, nicht funktioniert. Demokratie lebt von der Diskussion, vom Kompromiss und davon, dass auch die Interessen von Minderheiten berücksichtigt werden. Bei Volksentscheiden geht es nicht um Lösungs- oder Kompromissfindung. Hier werden hoch komplexe Situationen auf eine Ja/Nein Entscheidung reduziert. Die Folge ist die derzeit chaotische Situation in Großbritanien. Die Lügen der Brexit Befürworter haben gezeigt wie manipulierbar die Massen sind und eine so gravierende Entscheidung für die Zukunft auf einer 52 : 48% Momentaufnahme zu basieren, ist keine Demokratie sonder die Diktatur einer (zu dem Zeitpunkt) knappen Mehrheit über den Rest. Ich danke den Müttern und Vätern unseres Grundgesetzes, dass sie uns eine solchen Wahnsinn erspart haben!

Es wird Zeit, dass das Britische Parlament abstimmt.

Was danach kommt werden wir sehen.

14:07 von Klausewitz

Lieber Klausewitz

Meinen sie das wirklich ernst?
Wenn dem so wäre, müsste die Regierung nicht Fähren buchen um die Versorgung (z.B. Medikamente) für wenigstens 6 Wochen sicher zu stellen und den Hafen von Dover entlasten. Dort würde es zu massiven Abfertigungsstaus und damit zu Versorgungsengpässen kommen wenn UK ohne "Deal" aus der EU austritt.
Sieht nicht danach aus, dass NO DEAL
besser für UK ist.

Kurzfristig vielleicht....

...mittel und langfristig dürfte der wirtschaftliche Schaden eines "no deal" deutlich größer sein als die sogeannte "Schlußrechnung".

Hoffen wir mal

das die Zeit bis zum Austritt schnell vergeht, damit ein Thema auch mal erledigt ist.
Ohne Deal ist wohl die vernünftigste Option, denn der jetzige ist nicht stimmig.
Wenn pokern, dann auch richtig, beide Seiten haben etwas zu verlieren, auch wenn das jetzt einseitig dargestellt wird.
Deutschland wird sich kümmern, oder ich sollte Frau Merkel nicht richtig einschätzen.
Die Industrie wird das schon regeln.

re ibelin

"Es ist nicht der Brexit Deal von Frau May

Es ist der Brexit folgend als Konsequenz einer Volksabstimmung.

Ich wuensche mir mehr Neutralitaet."

Wünschen Sie sich lieber mehr Leseverständnis.

Es geht um den Austrittsvertrag, den Frau May mit der EU ausgehandelt hat. Nicht um den Brexit an sich.

Umfragen...

mögen nicht vollkommen aussagekräftig sein, aber sie spiegeln immerhin eine Tendenz.
Das Lager der REMAIN Befürworter ist also
durchaus gewachsen. Aber May hat sich dermassen verbissen in eine Sackgasse
manövriert, dass sie jetzt nicht mehr
den Rückwärtsgang einschalten kann.
Was da in Sachen Brexit abgeht, ist seit
knapp 2 Jahren eine Politik vorbei am Volk.
Erst für dumm verkauft und dann keine
Möglichkeit sich zum Ergebnis zu äussern.
Es hat ansatzweise diktatorische Züge, wenn dem Volk keine Mitsprache gewährt wird, zumal es beim Referendum belogen und betrogen wurde.

Die Briten sind sehr mutig

In einem No-Deal Szenario wird Großbrittanien das einzige Land auf der Welt sein welches kein einziges Handelsabkommen besitzt.

Damit begibt man sich tatsächlich auf unbekanntes Terrain. Und für das nächste Jahrzehnt wird Stabilität nicht mehr existieren in diesem Land.

Turbulente Zeiten also. Ich bin sehr gespannt.

Brexit, - ein kommendes Desaster, ...

... das vermeidbar gewesen wäre.

Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, dann geht der Brexit als "Theresa May's Fall of Mankind" in die Geschichtsbücher ein.

Vielleicht stellen spätere Generationen auf der dem europäischen Festland vorgelagerten Insel die Frage: Wo war einer wie Heinrich VIII. Tudor in jenen für uns so unseeligen Tagen zu Beginn von 2019?

Fazit: Brexit = Hochverrat!

re typhox

"Die Briten sind sehr mutig

In einem No-Deal Szenario wird Großbrittanien das einzige Land auf der Welt sein welches kein einziges Handelsabkommen besitzt."

Mutig - oder besser tollkühn - könnte man es nennen, wenn sie das bewusst in Kauf genommen hätten.

Tatsächlich ist selbst diese einfache Tatsache nur den wenigsten bekannt.

@14:40 von karwandler

"Wünschen Sie sich lieber mehr Leseverständnis.
Es geht um den Austrittsvertrag, den Frau May mit der EU ausgehandelt hat. Nicht um den Brexit an sich."

Sehe ich nicht so. Der Artikel stellt den Brexit auf Grund von Meinungsumfragen in Frage. Frau May wirbt fuer den Brexit ( im Artikel steht Brexit) , da Sie die Abstimmung umsetzen will. Das spricht fuer Frau May. Alles andere waere Manipulation.

Ob man Volksabstimmungen mit einfacher Mehrheit oder zwei Drittel Mehrheit oder nach wiederholten Abstimmungen fuer gueltig erklaert, ist kann nicht Gegenstand der Debatte. Politische Lager bewerten das je nach Ausgang sicher auch unterschiedlich.

Die Frage wie man kuenftig Volksabstimmungen durchfuehren soll, sollte ausserhalb des Brexits diskutiert werden, und dann kuenftig Anwendung finden.

14:46, Typhox

>>In einem No-Deal Szenario wird Großbrittanien das einzige Land auf der Welt sein welches kein einziges Handelsabkommen besitzt.<<

Ja.

Das muss man sich mal klar machen.

Re 14:27 von ChrisM65

" Bei Volksentscheiden geht es nicht um Lösungs- oder Kompromissfindung. Hier werden hoch komplexe Situationen auf eine Ja/Nein Entscheidung reduziert. Die Folge ist die derzeit chaotische Situation in Großbritanien."
Mal eine Frage: In der Schweiz ist der Volksentscheid tägliches Brot. Aber wo ist das Chaos in der Schweiz? Da funktioniert der Volksentscheid seit 1275(Wiki) wenn ich das richtig sehe.
Wo also ist das Problem mit dem Volksentscheid? Wenn ein Land dem es gut geht seit Jahrhunderten damit gut fährt kann der Volksentscheid ja nicht so falsch sein?

14:39, wenigfahrer

>>Ohne Deal ist wohl die vernünftigste Option, denn der jetzige ist nicht stimmig.<<

Ungeregelt ist besser als geregelt?

Wirklich?

@ChrisM65: Problem einfache Mehrheit

Das Problem sehe ich weniger bei Volksentscheiden an sich, sondern an der falschen Umsetzung. Da Meinungen stets um einige Prozent hin- und herschwanken, darf bei wichtigen Entscheidungen nicht eine einfache Mehrheit genügen, sondern es muss z.B. eine 2/3 Mehrheit bei zzgl. einer minimalen Wahlbeteiligung erreicht sein. Wenn diese Hürde nicht überschritten wird, muss am Status Quo festgehalten werden. Das hätte den Brexit ebenso wie die Zeitumstellung (völlig zurecht) verhindert.

gute Entscheidung

"Die britische Premierministerin May hält ein zweites Referendum vor dem EU-Austritt für nicht machbar. " Sehr gute Entscheidung.

"Der Auftrag dazu kam von der Initiative "People's Vote", die einen Vorstoß für ein zweites Brexit-Referendum anführt."

Das Ergebnis wundert mich nicht. Dieser Umfrage traue ich nicht, da sie nicht von neutraler, unabhängiger Stelle druchgeführt wurde.

15:05, IBELIN

>>Der Artikel stellt den Brexit auf Grund von Meinungsumfragen in Frage.<<

Der Artikel stellt überhaupt nichts in Frage. Er berichtet lediglich über eine Meinungsumfrage.

Unter anderem.

Ansonsten hat er den Kampf von Frau May zum Thema.

ChrisM65 15:27

"Das vielleicht einzig Gute am Brexit ist, dass er auf ewig ein brilliantes Beispiel dafür beleiben wird, dass sogenannte "direkte Demokratie" durch Volksentscheide, wie gerade wieder von der AfD gefordert, nicht funktioniert. (...) Bei Volksentscheiden geht es nicht um Lösungs- oder Kompromissfindung. Hier werden hoch komplexe Situationen auf eine Ja/Nein Entscheidung reduziert. (...) Ich danke den Müttern und Vätern unseres Grundgesetzes, dass sie uns eine solchen Wahnsinn erspart haben!"

Ich möchte mich diesem Dank abschließen und Ihnen für die treffenden Worte danken.

@ IBELIN, um 14:06

Das weiß doch inzwischen jeder. Aber sie ist es, die das Ergebnis der Volksabstimmung durchboxt. Das weiß aber auch jeder.
Was also hat das mit mangelnder Neutralität zu tun?

Genau richtig ,

Frau May war auch nicht für einen Brexit sie muss den Brexit als Regierungsauftrag aber erfüllen .Den harten Brexit haben die Vertreter der EU herbeigeführt . Dieser Schuss geht nach hinten los ,Richtung EU .

re ibelin

"Sehe ich nicht so. Der Artikel stellt den Brexit auf Grund von Meinungsumfragen in Frage. Frau May wirbt fuer den Brexit ( im Artikel steht Brexit) , da Sie die Abstimmung umsetzen will. Das spricht fuer Frau May. Alles andere waere Manipulation."

Der Artikel stellt gar nichts in Frage, sondern referiert den Stand der öffentlichen Meinung, soweit er in Umfragen erhoben werden kann.

Mays "Werben" betrifft die Zustimmung zu dem Austrittsvertrag, über den das Unterhaus (Endlich!) in ein paar Tagen abstimmen wird.

May wirbt nicht für den Brexit, den sie bekanntlich schon seit über 2 Jahren mit "Brexit means Brexit" für unumstößlich erklärt hat.

@ Defender411, um 14:11

So gut das klingt: Das geht bei einem Referendum nicht.
Hatte ich auch immer gedacht, aber beim Googeln wurde ich eines Anderen belehrt.

15:10, Hallelujah

>>Mal eine Frage: In der Schweiz ist der Volksentscheid tägliches Brot. Aber wo ist das Chaos in der Schweiz? Da funktioniert der Volksentscheid seit 1275(Wiki) wenn ich das richtig sehe.
Wo also ist das Problem mit dem Volksentscheid? Wenn ein Land dem es gut geht seit Jahrhunderten damit gut fährt kann der Volksentscheid ja nicht so falsch sein?<<

Ihre Frage trägt die Antwort schon in sich.

Wie Sie richtig schreiben, ist die Schweiz seit 844 Jahren in Volksentscheiden geübt.

Die dort nach einem festgelegten, von zahlreichen Regeln bestimmten Verfahren ablaufen.

Ein absoluter Sonderfall in der Menschheitsgeschichte, der, aus welchen Gründen auch immer, nie Nachahmer gefunden hat.

Was in GB gemacht wurde, hat damit nicht die Bohne zu tun. Es handelt sich hier eher um "die Regierung stellt dem Volk eine Frage". So etwas gibt es immer wieder, meist übrigens in Diktaturen.

re hallelujah

"Mal eine Frage: In der Schweiz ist der Volksentscheid tägliches Brot. Aber wo ist das Chaos in der Schweiz? Da funktioniert der Volksentscheid seit 1275(Wiki) wenn ich das richtig sehe."

Stellen Sie sich doch mal die Frage, warum unter fast 200 Ländern dieser Welt die Schweiz so eine Ausnahme ist.

Und erwägen Sie mal die Möglichkeit, dass diese Ausnahme auf so spezifischen Besonderheiten beruht, dass sie eben eine Ausnahme, eine nicht beliebig übertragbare, ist.

@14:27 von ChrisM65

"Das vielleicht einzig Gute am Brexit ist, dass er auf ewig ein brilliantes Beispiel dafür beleiben wird, dass sogenannte "direkte Demokratie" durch Volksentscheide, wie gerade wieder von der AfD gefordert, nicht funktioniert."

Sagen die, welche gerade eine Volksabstimmung verloren haben. Dieselben loben das Plebiszit in den Himmel, wenn gerade gewonnen.

"Hier werden hoch komplexe Situationen auf eine Ja/Nein Entscheidung reduziert. "

So ist das bei jeder Abstimmung im Parlament. Man kann fuer ein Gesetz sein oder dagegen. Der Brexit braucht keinere weitere Ausformulierung, Es ging um den Verbleib in der EU oder das Ausscheiden. Das ist eine ja/nein Entscheidung . Auch bei jedem neuen EU Kandidaten ist es eine Ja /Nein Entscheidung, wenn die Bevoelkerung abstimmt.

Wenn ich mich recht erinnere, dann wurde direkte Demokratie in der Vergangenheit von Linken und Gruenen als probates Mittel in einer Demokratie gesehen.

B. Pfluger 14:33

"Lieber Klausewitz
Meinen sie das wirklich ernst?"
Nein, der Kollege betreibt faktenloses EU-Prügeln, wie es Johnson und Farage vorgemacht haben. Ernst kann das Sparargument niemand mehr nehmen.

@ ChrisM65, um 14:27

Sie haben ja so recht. Wer Volksabstimmungen für die Krone der Demokratie hält, fällt dabei mit nahezu 50%iger Wahrscheinlichkeit auf die Nase; aber jeder glaubt, er vertritt die “Mehrheit“, was bei dieser Entscheidungsform per se nicht sein kann.

@ber kaus

"Den harten Brexit haben die Vertreter der EU herbeigeführt ."

Das ist falsch, wie der zur Abstimmung stehende Deal beweist.

Experiment

Der NoDeal Brexit wird doch ein interessantes Experiment.
Die Industrie wird stark zurück gehen, dafür kann die HSBC-Bank hemmungslos und ohne irgendwelche Einschränkungen Geschäfte machen.
Jene die kein Kapital haben schauen ohen Arbeit in die Röhre, jene die Kapital bei der HSBS haben reiben sich die Hände und werden sehr vermögend werden.
Wie lange England braucht um Handelsverträge abzuschließen ist nicht abzusehen (10 Jahre mit 1000enden Mitarbeiter sind da nix). Auch ist föllig ungewiss ob den möglichen Handelspartner ein Vertrag mit GB so wichtig denn so groß ist der Markt auch nicht das diese schnell und zugunsten von GB abschließen.
So lange kann kein Unternehmen mit wenig Absatz leben. Mal sehen wie lange das ohne aufbegehren der dann veramenden Massen gut geht.
Wie gesagt das Witschafs- und Gesellschaftspolitisch interesanteste Ereigniss der vergangen 70 Jahre.

Passwechsel ist nicht unbedingt erforderlich

Man hatte doch die Arbeitnehmerfreizügigkeit für Drittstaaten Arbeitnehmer
noch rechtzeitig vorm Brexit geändert :-)

Die Betriebe reiben sich im gegensatz zu den H4 liegenbleibern sich schon jetzt die Hände.

Mein Eindruck

Ich habe das Gefühl, der Brexit ist das Hochamt aller EU-Gegner und schließlich waren die es auch, die vorher dafür getrommelt haben.
Ich wäre gespannt auf ein No-Deal-Szenario, denn das wäre der ultimative Beweis für die Frage, ob die EU in Summe für alle Beteiligten nicht doch positiv ist. Allerdings, wie ich fürchte, ein für alle Beteiligten teuer erkaufter Beweis.
Ich verstehe die Hardcore Brexiteers nicht. Aber am Ende bekommen die ohne einen Deal ihre reine Leere. Und dann sehen, wer recht behält.
Die britische Uneinigkeit gepaart mit der Sturheit lässt fast keine andere Möglichkeit mehr zu. Sonst stünden ja dutzende Abgeordnete plötzlich als Umfaller da. Ob das noch passiert...

Fehlinterpretation der Meinungsumfrage

Die Einschätzung 54% der Briten würden jetzt für Remain stimmen zeugt wieder mal vom Unverständnis gegenüber statistischen Daten.
Tatsächlich sind nur 54% derjeningen für Remain, die angegeben haben bei einem 2.Referendum mit abstimmen zu wollen.
Man kann aber getrost annehmen, daß diejenigen 15% die kein 2.Referendum wollen bei einer tatsächlich stattfindenden Neuabstimmung nicht einfach zu Hause bleiben, sondern daß sie grummelig doch wieder abstimmen - und zwar mit NO um den
Anhangern eines 2.Referendums eins auszuwischen.
So gelesen sind potentiell immer noch 53% gegen Remain.
Meiner Ansicht nach hat sich nichts geändert.
Die Mehrheit der Briten will sich nunmal selbst in den Fuß schießen und bevor sie die Auswirkung nicht spüren glaubt
die Mehrheit halt nicht daß das weh tut.

@ ber kaus, um 15:27

“...den harten Brexit haben die Vertreter der EU herbeigeführt...“
Da sollten Sie doch bitte mal konkreter werden!

re von fathaland slim 15.08

"Das muss man sich mal klar machen".
Klar machen muß man sich,daß Grossbritannien nach Annahme des Deals mit der EU keine Handelsverträge mit dritten Staaten abschließen darf(Inhalt des Vertrages).

Und dann können Sie mal in morningstaronline.co.uk nachlesen,was die Linke dort für Positionen zum Brexit hat(die unterscheiden sich allerdings von Ihren).

15:20, Giselbert

>>Der Auftrag dazu kam von der Initiative "People's Vote", die einen Vorstoß für ein zweites Brexit-Referendum anführt."

Das Ergebnis wundert mich nicht. Dieser Umfrage traue ich nicht, da sie nicht von neutraler, unabhängiger Stelle druchgeführt wurde.<<

Sie verwechseln den Auftraggeber mit dem durchführenden Institut.

Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführt.

Aus Wikipedia:

"Indem YouGov in Großbritannien zwischen 2000 und 2007 die Ergebnisse fünf bedeutender Wahlen mit einer Genauigkeit von einem Prozent vorherzusagen vermochte, erwarb es sich den Ruf, die genauesten Prognosen aller britischen Meinungsforschungsinstitute zu machen."

"Man kann nicht solange wählen, bis ..."

Immer wieder hört man diesen Spruch:
"Soll solange gewählt werden, bis das Ergebnis passt?"
Dieser Spruch gehört nicht hierher. Denn bei Wahlen ist es in der Tat unnötig, über den Wahlausgang zu lamentieren. Die nächsten Wahlen stehen in vier bis fünf Jahren an - dann kann der Volkswille zeigen, wo der Hammer hängt.

Das ist beim Brexit nicht so. Wenn GB die EU verlässt, dann für eine lange Zeit - mindestens ein Jahrzehnt, selbst wenn sofort eine Kampagne für den Wiederbeitritt gestartet würde.

Und ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass es irgendjemanden gibt, der das nicht begreift.

@15:34 von fathaland slim

"Wie Sie richtig schreiben, ist die Schweiz seit 844 Jahren in Volksentscheiden geübt. .... Ein absoluter Sonderfall in der Menschheitsgeschichte, der, aus welchen Gründen auch immer, nie Nachahmer gefunden hat.

Was in GB gemacht wurde, hat damit nicht die Bohne zu tun. Es handelt sich hier eher um "die Regierung stellt dem Volk eine Frage". So etwas gibt es immer wieder, meist übrigens in Diktaturen."

Es gibt nicht nur in der Schweiz Volksentscheidungen. Sie informieren da unrichtig. In der Schweiz gibt es halt sehr viele. Man kann direkte Demokratie durchaus ueben.

In GB hat das Volk der Regierung einen Auftrag gegeben. Und das ist eben in Diktaturen total anders.

14:15 von Andre-mit-seine...

>>Brexit........
ich kann es einfach nicht mehr hören....
Es streßt einfach nur noch.<<

Es ist völlig egal, was Sie hören wollen oder können: Der Brexit ist Realität!
Die Briten haben sich (knapp mehrheitlich) die Suppe eingebrockt und nun löffeln sie schwer dran ...
Seien Sie froh, dass Sie nur Zuschauer/-hörer sind.

14:27 von ChrisM65

>>Das vielleicht einzig Gute am Brexit ist, dass er auf ewig ein brilliantes Beispiel dafür beleiben wird, dass sogenannte "direkte Demokratie" durch Volksentscheide, wie gerade wieder von der AfD gefordert, nicht funktioniert. Demokratie lebt von der Diskussion, vom Kompromiss und davon, dass auch die Interessen von Minderheiten berücksichtigt werden. Bei Volksentscheiden geht es nicht um Lösungs- oder Kompromissfindung. Hier werden hoch komplexe Situationen auf eine Ja/Nein Entscheidung reduziert. Die Folge ist die derzeit chaotische Situation in Großbritanien. Die Lügen der Brexit Befürworter haben gezeigt wie manipulierbar die Massen sind und eine so gravierende Entscheidung für die Zukunft auf einer 52 : 48% Momentaufnahme zu basieren, ist keine Demokratie sonder die Diktatur einer (zu dem Zeitpunkt) knappen Mehrheit über den Rest. Ich danke den Müttern und Vätern unseres Grundgesetzes, dass sie uns eine solchen Wahnsinn erspart haben!<<

Dem kann ich nur zustimmen.

gut erkannt

Am 06. Januar 2019 um 14:07 von Klausewitz
Ohne "deal" sparen die Briten

Ohne "deal" sparen die Briten eine Menge Geld. No Deal ist für die Briten wohl das Beste

Gut erkannt. Deshalb versucht die EU und die Medien das zu verhindern.

Verlängerung

Ich hatte Großbritannien mal als größten Bremsklotz der EU gesehen. Inzwischen wünsche ich mir nur noch: Kommt bald wieder! Kurzfristig wird dies jedoch sicher nicht stattfinden.
Im Moment halte ich es für am wahrscheinlichsten, dass das Parlament in GB versucht in die Verlängerung zu gehen, sprich den Austrittstermin nach hinten zu verschieben.

15:35, IBELIN

>>"Hier werden hoch komplexe Situationen auf eine Ja/Nein Entscheidung reduziert. "

So ist das bei jeder Abstimmung im Parlament. Man kann fuer ein Gesetz sein oder dagegen.<<

Ein Gesetz, welches vorher von ebendiesem Parlament erarbeitet wurde. Ein Parlament macht das Gesetz nämlich, es wird ihm nicht sozusagen von oben zur Abstimmung vorgelegt.

>>Der Brexit braucht keinere weitere Ausformulierung,<<

Besser kann man seine politische Ahnungslosigkeit nicht offenbaren.

>>Wenn ich mich recht erinnere, dann wurde direkte Demokratie in der Vergangenheit von Linken und Gruenen als probates Mittel in einer Demokratie gesehen.<<

Sie erinnern sich sehr formelhaft. Das Thema wurde und wird intensiv diskutiert. Volksbefragungen wie im vorliegenden Fall wurden aber eher nicht gefordert, sondern geregelte plebiszitäre Prozesse. Wie es sie auf Landesebene in Deutschland ja durchaus gibt.

Ihre simplizistische Betrachtungsweise wird dem hochkomplexen Thema nicht gerecht.

@Sisyphos3 13:31

"lesen kann ich auch
aber nicht alles akzeptieren"

(Fortsetzung aus vorigem Thread zum Thema Brexit)

Sehr aufschlußreich und danke für die Klarstellung: Den Eindruck, daß Sie unser Grundgesetz nur sehr selektiv akzeptieren können, hatte ich schon aus anderen Threads.

Totalitäres Gerede

Der Umgang mit Großbritannien und die ständige Behauptung, die Abstimmung sei nicht fair gewesen, zeigt den totalitären Anspruch mancher auf. Zentralismus war noch nie ein demokratisches Kriterium.

14:39 von wenigfahrer

>>Hoffen wir mal das die Zeit bis zum Austritt schnell vergeht, damit ein Thema auch mal erledigt ist.
Ohne Deal ist wohl die vernünftigste Option, denn der jetzige ist nicht stimmig.
Wenn pokern, dann auch richtig, beide Seiten haben etwas zu verlieren, auch wenn das jetzt einseitig dargestellt wird.
Deutschland wird sich kümmern, oder ich sollte Frau Merkel nicht richtig einschätzen.
Die Industrie wird das schon regeln.<<

Ich denke nicht, dass dann das 'Thema auch mal erledigt ist'.
Ich fürchte eher, dass dann der Katzenjammer erst richtig losgeht, und zwar egal welcher 'deal' kommt - die anderen werden es immer besser gewusst haben.
Ich fürchte, dass uns der Brexit ganz im Gegenteil noch sehr sehr lange beschäftigen wird.

man darf nicht vergessen . . .

. . . die tiefen Gründe für das Austrittsbestreben liegen in vielen EU-Bestimmungen die den Briten auf den Senkel gehen.
Wäre man den Engländern hier entgegen gekommen hätte sich dieses Scenario vermeiden lassen. Aber Mutti und die sturen EU-Behörden wollten kein Einsehen haben. So haben sich die Europäer dieses Dilemma selbst eingebrockt. Schaden nimmt auch die EU.
b.k.

@kaus 15:27

"Den harten Brexit haben die Vertreter der EU herbeigeführt . Dieser Schuss geht nach hinten los ,Richtung EU ."

Welche Vertreter der EU haben die Briten zum Verlassen der EU aufgefordert? Mir sind keine bekannt, lasse mir aber gerne eines Besseren belehren.

15:42 von Bernd Kevesligeti

«Klar machen muß man sich,daß Grossbritannien nach Annahme des Deals mit der EU keine Handelsverträge mit dritten Staaten abschließen darf(Inhalt des Vertrages).»

Klar machen muss man sich auch, dass der ausgehandelte Vertrag eine Regelung enthält, die sich auf die Grenze Nord-Irland zu Irland bezieht.

Bei dieser Frage hat die Regierung in London "nicht den geringsten Plan", wie sie mit dieser Frage umgehen soll.

Der Vertrag, über den demnächst abgestimmt wird, will es so regeln, dass Nord-Irland weiterhin in der Zoll-Union verbleibt, und die Personenfreizügigkeit auf der irischen Insel vorerst bestehen bleibt.

Eine nicht für die Ewigkeit fest zementierte Lösung. Sollte GB irgendwann einmal wissen, wie es mit der Frage abschließend umzugehen gedenkt (Wieder-Vereinigung N-IRL / IRL? Eigener Staat? Or what …?).

Dann wird "Rest-GB" Handelsverträge mit x, y, z abschließen können.
Vorher nicht. Schlecht bis gar nicht nachgedacht, dilettantisch "abgewickelt".

Bad luck, very sad …

@ 14:27 von ChrisM65

Demokratie = die Macht und Regierung geht vom Volk aus. Unbestreitbar kommt eine direkte Demokratie dem am Nächsten. Die Schweiz ist bestes Beispiel dafür, dass die direkte Demokratie hervorragende Ergebnisse bringt.

Vor der Wahl wurde ausgibig über das Pro und Contra des Brexit diskutiert und von verschiedenen Seiten informiert. Und natürlich lässt sich dies letztlich auf die Frage ja/nein reduzieren und die Frage bleibt die gleiche, ob ans Parlament oder die Bevölkerung.

Ich würde mir eine direkte Demokratie wünschen und halte mich dafür auch kompetent genug. Wenn man die vielen Fehlentscheidungen der Regierenden sieht, da traue ich der Bevölkerung bessere Entscheidungen zu!

Abstimmen bis das Ergebnis gefällt ...

"...Die Zahl der Brexit-Skeptiker ist offenbar seit dem Referendum gewachsen. Eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov zeigt: Wenn es derzeit eine zweite Volksabstimmung gäbe, sprächen sich 46 Prozent für einen Verbleib in der EU und 39 dagegen aus...."
.
Hätte wäre wenn es eine zweite Abstimmung gäbe ..."
.
Wollen wir doch eine zweite, vielleicht dritte Abstimmung wagen. Solange und egal wie lange es dauert bis "wir" aus den Wählern das passende Ergebnis herausgepresst haben.
.
Typisch EU-Denke.

Für Mays Deal = Für eine Zukunft des UK und Europas!

Ich bin für die unglaublich energievolle May und ihren Deal, um die schlimmsten Folgen des schrecklichen Brexit von Britannien und von Europa abzuwenden. Größte Bewunderung habe ich für diese Frau, die sich durch nichts entmutigen und schrecken lässt, und wie ein weiblicher Don Quichotte immer weiter gegen die verrückte und selbstzerstörerische Dummheit ihrer Landsleute kämpft. Der harte Brexit würde Europa und Britannien wirtschaftlich ruinieren. Die Zeit arbeitet freilich gegen den Brexit, denn mit jedem Jahr sterben weitere Befürworter und weitere Gegner werden wahlberechtigt. Die Jugend Europas lässt sich nicht für ausgediente, überkommene Empire-Vorstellungen für dumm verkaufen, auch nicht in Britannien. Ich wünsche den Briten, dass sie nach dem Brexit bald wieder einen Wiederaufnahmeantrag zur EU stellen - vielleicht noch im März 2019?

re bernd kevesligeti

"Klar machen muß man sich,daß Grossbritannien nach Annahme des Deals mit der EU keine Handelsverträge mit dritten Staaten abschließen darf(Inhalt des Vertrages)."

Das ist doch völlig logisch für die Übergangsphase bis Ende 2020. Solange das UK in der Zollunion bleibt gelten natürlich die Außenhandelsregeln der EU.

Wie soll das denn sonst gehen?

Undemokratisch

Wenn es richtig ist, dass beim Brexit-Referendum 2016 in Großbritannien insgesamt 46 Mio Wählerinnen und Wähler stimmberechtigt waren - und wenn es ferner richtig ist, dass von denen nur ca. 17,4 Mio für den Brexit votiert haben, dann entspräche das einem Anteil von knapp 38 %.
Wie kann man da überhaupt von einer demokratischen Mehrheit in Großbritannien für den Brexit reden?
So dilettantisch und undemokratisch kann man doch kein gültiges Referendum durchführen und dann auch noch verbindlich für‘s Regierungshandeln erklären. Die spinnen, die Briten.
Sollten meine Zahlen nicht stimmen, würde ich um entsprechende Aufklärung bitten, um mein Urteil ggf. zu revidieren.

@Der Nachfrager 15:54

"Ohne "deal" sparen die Briten eine Menge Geld. No Deal ist für die Briten wohl das Beste.

Gut erkannt. Deshalb versucht die EU und die Medien das zu verhindern."

Aha, welches Koordinierungsgremium "der Medien" ist denn für die Verhinderung zuständig? Wann hat das Gremium diesen Beschluss gefaßt? Wo kann ich ihn nachlesen? Und warum sollten "die Medien" daran Interesse haben? Fragen über Fragen, auf die Sie sicher eine Antwort parat haben?

Freut sich auf Nachricht,
Kantiger

re sisyphos3

""lesen kann ich auch
aber nicht alles akzeptieren"

(Fortsetzung aus vorigem Thread zum Thema Brexit)"

Dann kommentieren Sie mal so, dass man auch sieht, was und warum Sie es nicht akzeptieren.

Ein Diskussionsforum ist keine Rätselrunde.

15:58 von Kantiger

da das GG bisher 60 mal geändert wurde
bin ich ja wohl kein Einzelfall, eher repräsentativ
Hauptsache ich halte mich dran !
auch wenn ich bemüht bin es evt. zu ändern

15:48, IBELIN @15:34 von fathaland slim

>>Es gibt nicht nur in der Schweiz Volksentscheidungen. Sie informieren da unrichtig.<<

Sie scheinen heute wirklich große Schwierigkeiten damit zu haben, zu verstehen, was Ihre Mitforisten schreiben.

Mit keinem Wort habe ich behauptet, es gäbe nur in der Schweiz Volksentscheide.

Ich lebe in Berlin, auch hier gibt es die.

Aber solange Sie den Unterschied zwischen einer Volksbefragung von oben und einem Volksentscheid, der aus dem Volk heraus entsteht, nicht erkennen wollen, werde ich Ihnen wenig von meinem Standpunkt verdeutlichen können.

>>In GB hat das Volk der Regierung einen Auftrag gegeben. <<

Nein.

David Cameron hat dem Volk eine Frage zur Abstimmung vorgelegt. Das Ergebnis ist rechtlich nicht bindend. Wer hier irgendwelche Parallelen zum Schweizer Prozedere erkennen will, hat von selbigem nicht den Schimmer einer Ahnung.

Ohne deal wird Britannien ruiniert sein

Leider muss ich Ihnen widersprechen, denn der harte Brexit wird die Briten völlig ruinieren und in eine bisher niemals gesehene Wirtschaftskrise stürzen. Aber auch die bisherigen europäischen Partnerländer werden geschädigt. Und alles nur, damit die unvernünftigen und rückwärtsgewandten Menschen in Britannien ihre Großmachtgedanken und ihr Heldenpathos ausleben können. Wie schade für die engagierten, kompetenten Menschen in Britannien, die sich verantwortungsvoll für die Möglichkeit einer demokratisch gelebten Zukunft einsetzen. Eine echte Tragödie für alle.

@15:54 von Der Nachfrager

„Deshalb versucht die EU und die Medien das zu verhindern.“

Was „die Medien“ angeht kann ich nichts sagen. Aber „die EU könnte den No-Deal-Brexit ganz einfach verhindern, indem sie May noch ein paar Zugeständnisse macht. Da das nicht passiert scheint die Angst nicht so groß zu sein.

Wenn der No-Deal-Brexit für die Briten das Beste ist, dann bitte. Einfach nur bis April warten und fertig. Und vielleicht vorher ein paar Zollhäuschen bauen und alle anderen Dinge planen.

@ChrisM65

Ich stimme Ihnen zu 100% zu.

Umfragen ...

... die von keinem neutralen Akteur in Auftrag gegeben wurden, sind mit Vorsicht zu genießen.

Besonders der Umstand, dass viele Befragte nicht antworten wollten, lässt darauf schließen, dass es wie vor der ersten Abstimmung eine hohe Zahl "stille" Brexit Befürworter gibt.

Seriöse Demoskopen würden das berücksichtigen und bei den Prognosen mit einrechnen.

So wäre eher ein sehr knappes Ergebnis bei einer erneuten Abstimmung zu erwarten, das die Situation nicht nur nicht befrieden, sondern das Land weiter spalten würde.

@ 15:44 von fathaland slim

"Sie verwechseln den Auftraggeber mit dem durchführenden Institut."

Wobei der Auftraggeber die Fragestellung vorgibt vielleicht sogar noch Einfluss auf die geografische Lage, wo befragt werden soll ausübt.
Das Institut ist ein Dienstleister wie jeder andere auch und möchte zunächst mal den Auftrag bekommen.

"Die britische

"Die britische Premierministerin May hält ein zweites Referendum vor dem EU-Austritt für nicht machbar. In einem Interview warb sie für den Brexit. Laut einer Umfrage ist eine Mehrheit für die EU-Mitgliedschaft. "
-
Projekt - Angst machen.

@ chrism65

Ganz im Gegenteil.

Der Brexit ist DAS Beispiel dafür, dass direkte Demokratie funktioniert.

Der Brexit wird ein Erfolg für die Briten und wir werden Sie noch schmerzlich in der EU vermissen!

15:42, Bernd Kevesligeti

>>Und dann können Sie mal in morningstaronline.co.uk nachlesen,was die Linke dort für Positionen zum Brexit hat(die unterscheiden sich allerdings von Ihren).<<

Der Morning Star ist das Organ der britischen kommunistischen Partei. Er wurde, wie auch die Partei, bis zum Zusammenbruch der UdSSR von dieser unterstützt. Ähnlich wie die DKP und ihre Zeitung, die UZ, in (West-)Deutschland.

Selbstverständlich unterscheiden sich davon meine Positionen gewaltig. Denn mit dem so genannten "real existierenden Sozialismus" hatte ich noch nie was am Hut.

Das unterscheidet uns beide wohl.

Brexit...letzte Warnung an

Brexit...letzte Warnung an die EU

@ fatah slim

Wie Herr Lindner schon sagte:

Manchmal ist es besser, einem Vertrag nicht zuzustimmen!

Die EU könnte ja den Briten immer noch entgegenkommen - wenn sie es denn wollte. Wenn nicht: good riddance, EU!

Sie kämpft umsonst

Die Mehrheit im Parlament und die Mehrheit der Briten will den Brexit Deal von Frau May nicht, da kann sie sich jeden Kampf sparen. Diese Frau ist eine Lachnummer für ihr Land. Entweder es wird einen harten Brexit geben ohne Deal oder es gibt tatsächlich ein erneutes Referendum, wobei ich zweiteres für eine Dumme Idee halte, aber dass die Briten für dumme Ideen zugänglich sind haben sie bereits 2016 gezeigt. Wie auch immer. Bei dem politischen und wirtschaftlichen Schaden den der Brexit bereits jetzt schon in UK angerichtet hat, wird es ganz sicher keine Nachahmer finden. Kein Land hat Lust auf eine ähnlich katastrophale politische Situation wie in UK

Mehrheiten?

Nun ja, liebe Briten,
wenn eine erneute Abstimmung mit 54 zu 46 Prozent pro EU ausgehen würde - wäre es wirklich in unserem Interesse, ein derart zerrissenes Volk dauerhaft bei uns zu haben? Wie das dann aussieht, haben wir in den letzten zwei Jahrzehnten immer wieder erfahren.
Wahrscheinlich ist es klug, wenn die Briten in den nächsten 20 Jahren erstmal zu sich selber finden und klären, was sie wirklich wollen. Danach können wir weiter sehen, wo die Europäer inzwischen stehen.
Zusammen gefasst: Ich bin's inzwischen wirklich leid.

@ fat slim

Dass Sie das Vereingte Königreich in die Nähe von Diktaturen stellen ist wirklich einfach unglaublich!

ChrisM65, 14:27

100% Zustimmung!

"Der Umgang mit

"Der Umgang mit Großbritannien und die ständige Behauptung, die Abstimmung sei nicht fair gewesen, zeigt den totalitären Anspruch mancher auf. Zentralismus war noch nie ein demokratisches Kriterium."
.
Die Austrittsbefürworter haben mit fetten Lügen für den Brexit geworben. Das ist nicht fair gewesen und zeigt den totalitären Anspruch etlicher Brexit-Hardliner auf. So dreist lügen war noch nie ein wirksames demokratisches Mittel.

Ich beneide die Briten...

Lach. Morgen werden die Kunden wieder über einen sagenhaften Zins von 0,1% jammern. Auf der anderen Seite sind die alle für die EU.
Aber genau das ist die Ursache. Würden wir unseren Leitzins auf 2% setzen, wären fast alle Staaten in der EU und damit auch die Staatsanleihen, pleite.
Und die Aufkäufe der Staatsanleihen wird noch unsere Enkel beschäftigen.
Ich beneide die Briten um deren Verstand.
Ach ja, den Briten wird es allen schlecht gehen nach dem Brexit.
Das soll das Volk denken. Aber die Briten sind schlauer. Denn nicht die Briten sind Exportweltmeister, sondern wir. Statistisch hat D einen Exportüberschuß von ca. 47 Mrd. Euro. Die Briten sparen somit sogar noch die irren Kosten der Resterampe in Brüssel.
Also die Briten können nur gewinnen. Und wenn Brüssel einen harten Brexit möchte, können die den doch haben.
Den Briten wird das absolut egal sein.
Also, liebe Mitmenschen in D. Schon mal wieder für morgen Zinswut anstauen, für meine Beratungsgespräche.
Lach.

erledigt

UK hat gewählt und hat sich für einen BREXIT entschieden. Ende der Diskussion.
Das Gezerre jetzt ist einfach nur peinlich und mir tut May eigentlich leid. Die Entscheidung war klug und vor allem richtig für das Land. Schön wäre es wenn auch Deutschland bald soweit wäre ....

@ dr beyer

Nein, das ist korrekt, da die EU May einen unannehmbaren Vertrag aufgedrückt hat.

EU Austritt ist kein Thema

EU Austritt ist kein Thema für eine unverbindliche Volksbefragung. Das müssen die verantwortlichen Politiker schon selbst im Sinne des Wohles des Volkes entscheiden und sich für einen Verbleib einsetzen.

Die Geister, die ich rief...

Natürlich hätte man die Spielregeln für das erste Referendum anders aufstellen können/sollen. Aber das ist Schnee von gestern.

Frau May hat Recht:

Man kann jetzt nicht einfach ein zweites Referendum abhalten und alles rückabwickeln. Das würde von den Gewinnern des ersten Referendums zu Recht als Betrug empfunden.

Bleibt also die Wahl zwischen Deal and no-Deal.

Aber die Briten haben schon ganz Anderes bewältigt. Wer den "Blitz" überlebt hat, wird doch auch ein paar harte Brexit-Jahre überstehen. (So denken sie zumindest.)

Wartet nur, Ihr Unkenrufer!

16:09 von geselliger misa...

>>Wollen wir doch eine zweite, vielleicht dritte Abstimmung wagen. Solange und egal wie lange es dauert bis "wir" aus den Wählern das passende Ergebnis herausgepresst haben.
.
Typisch EU-Denke.<<

Täusche ich mich, oder waren Sie nicht auch einer der heißen Befürwortern von Neuwahlen kurz nach dem Ende von Jamaika ...
Soviel zu "bis "wir" aus den Wählern das passende Ergebnis herausgepresst haben"

re geselliger misa

"Wollen wir doch eine zweite, vielleicht dritte Abstimmung wagen. Solange und egal wie lange es dauert bis "wir" aus den Wählern das passende Ergebnis herausgepresst haben.
.
Typisch EU-Denke."

Es ist ziemlich offensichtlich, warum sich die EU-Gegner mit Händen und Füßen gegen die Idee eines neuen Referendums wehren:

Sie sehen ihre Felle davon schwimmen ...

@14:33 von B. Pfluger: Fähren anmieten

Vielleicht haben Sie es ja nicht mitbekommen, aber die britische Regierung hat schon 120 Mio Pfund bereitgestellt, um zusätzliche Fähren anzumieten.

15 Mio Pfund davon wurden an eine Firma gezahlt, die kein einziges Schiff besitzt, aber die Firma hat versichert: "Alles kein Problem."

@geselliger misa... Abstimmen bis das Ergebnis gefällt

Am 5. Juni 1975 mit einer Wahlbeteiligung von 64,0 % stimmten 67,2 % für die EU !

Die Wahl war wohl eindeutig ohne die Lügen der rechtpolisten ausgefallen.

Um 16.11Uhr von Michi59: Richtig

Die knapp 38% für den Brexit gesehen auf alle Wahlberechtigten haben Sie sicherlich richtig ausgerechnet. Dennoch ist das immer noch demokratische Mehrheit. Allein schon den vielen jungen Briten geschultet die nicht zur Abstimmung gingen, Leider.

Das ist aber genau der Punkt warum ich in Deutschland gegen Volksabstimmungen bin, die Zahlen wären ähnlich niedrig. Bei uns in Bayern gibt es allein auf kommunaler Ebene öfter Abstimmungen, Beteiligung meistens zwischen 32-45%. Solche Ergebnisse kann man getrost in die Tonne treten. Die Deutschen schimpfen viel, doch keiner geht zur Wahl. Wie in GB.

Das Volk hat in GB überhaupt nichts in Auftrag gegeben, denn die Meinungsumfrage vor dem Brexit hatte keinerlei rechtliche Bindung.

Lediglich von EU-Gegnern wird behauptet, dass diese Meinungsumfrage so etwas wie eine Volksabstimmung gewesen wäre.

Dummerweise hat die britische Regierung diese Meinungsumfrage ernst genommen, statt umgehend zu sagen, dass das Ergebnis viel zu uneindeutig ist, um daraus einen eindeutigen Willen der Wähler erkennen zu können.

Nun ja, die Regierung war dumm genug der EU zu kündigen, nun muss sie die Suppe auslöffeln, die sie sich eingebrockt hat.

Mir tun dabei vor allem die Bürger in GB leid. Sie wurden von den Bexitiers belogen und betrogen und sind auf die unhaltbaren Versprechen hereingefallen.

@nach-denken 16:01

Dilemma? Das Dilemma haben vor allem die Briten und die werden auch die großen Verlierer des Brexits sein. Die EU kann verdammt froh sein, wenn die Briten die nahezu alles in der EU mit ihrer egoistischen Haltung blockiert haben nicht mehr dabei sind. Finanziell wird die EU mit ihren 27 Staaten sicher den Brexit besser meistern als UK die ganz auf sich alleine gestellt sind.

@ michi59

Oh je oh je, dass Sie die Stimmen der Nichtwähler für Ihre politische Position vereinnahmen ist schon allein für sich genommen sehr seltsam.

Dass Sie aber in anderen Zusammenhängen nie ihre Rechenkunststücke präsentieren, macht Sie doch recht unglaubwürdig.

Was meinen Sie entspricht dem Prozentsatz der Stimmen für SPD und CDU/CSU auf Basis ALLER Wahlberechtigten?

Zu Recht werden Wahlergebnisse in Relation zu abgegebenen Stimmen gesetzt. Wer nicht wählt, schließt sich automatisch dem Wahlverhalten derjenigen an, die wählen gehen.

16:01, nach-denken

>>man darf nicht vergessen . . .
. . . die tiefen Gründe für das Austrittsbestreben liegen in vielen EU-Bestimmungen die den Briten auf den Senkel gehen.
Wäre man den Engländern hier entgegen gekommen hätte sich dieses Scenario vermeiden lassen. Aber Mutti und die sturen EU-Behörden wollten kein Einsehen haben. So haben sich die Europäer dieses Dilemma selbst eingebrockt. Schaden nimmt auch die EU.<<

Für die EU-Bestimmungen sind weder Mutti noch die sturen EU-Behörden verantwortlich.

Die Behörden sind ausführende Organe, sonst nichts, und die Bestimmungen stehen im Vertrag. Sie sind das Ergebnis jahrzehntelanger EU-Geschichte. Welche Entscheidungen da von welchen Gremien getroffen wurden, dies auszuführen sprengt den Rahmen von tausend Zeichen.

Das mächtigste Organ der EU ist die Kommission, und die wird von den Regierungen der Nationalstaaten ernannt. Also auch von der britischen, bisher zumindest.

re von karwandler

Nur den Kommentaren ist zu entnehmen,daß das vielen eben nicht klar ist.Wenn jemand schreibt"die Briten sind mutig,sie haben bei einem No Deal keine Handelsverträge mit dritten Staaten".

Zu 16:11 von Michi59 "Undemokratisch" <em>...

..
So dilettantisch und undemokratisch kann man doch kein gültiges Referendum durchführen und dann auch noch verbindlich für‘s Regierungshandeln erklären. Die spinnen, die Briten.
Sollten meine Zahlen nicht stimmen, würde ich um entsprechende Aufklärung bitten, um mein Urteil ggf. zu revidieren.

Die Briten spinnen nicht, wir auch nicht. Da ist nichts dilettantisch und nichts undemokratisch auch wenn die Zahlen stimmen. Nur wer wählt zählt. Das ist in allen Demokratien so, auch in unserer Bundesrepublik Deutschland und das ist demokratisch, sachgerecht und völlig in Ordnung!

Nur beim Bürger und sogenannten Bürgerentscheiden hat man fast überall ein Quorum eingeführt. Ausnahme Hamburg, da entscheidet die einfache Mehrheit der Wähler.

16:11, Michi59

>>Abstimmen bis das Ergebnis gefällt ...
"...Die Zahl der Brexit-Skeptiker ist offenbar seit dem Referendum gewachsen. Eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov zeigt: Wenn es derzeit eine zweite Volksabstimmung gäbe, sprächen sich 46 Prozent für einen Verbleib in der EU und 39 dagegen aus...."
.
Hätte wäre wenn es eine zweite Abstimmung gäbe ..."
.
Wollen wir doch eine zweite, vielleicht dritte Abstimmung wagen. Solange und egal wie lange es dauert bis "wir" aus den Wählern das passende Ergebnis herausgepresst haben.
.
Typisch EU-Denke.<<

Abstimmungen sind also in Stein gemeißelt?

Warum wählen wir dann eigentlich alle vier Jahre einen neuen Bundestag?

Und warum ändert der dann immer Gesetze?

Die wurden doch demokratisch beschlossen, oder?

re zweitaktmotor

"Aber die Briten haben schon ganz Anderes bewältigt. Wer den "Blitz" überlebt hat, wird doch auch ein paar harte Brexit-Jahre überstehen. (So denken sie zumindest.)"

In der Tat.

Allerdings sind die Erwartungen an Wohlstand und Entfaltungsmöglichkeiten heute andere als zu Zeiten, da man einen Krieg um Sein oder Nichtsein geführt hat. Im 21. Jh. wird es einen harten Aufschlag geben für alle, die sich die heroische Vergangenheit schöngesoffen haben.

re einfach unglaublich

"Manchmal ist es besser, einem Vertrag nicht zuzustimmen!

Die EU könnte ja den Briten immer noch entgegenkommen - wenn sie es denn wollte."

Leider weiß hier jeder, warum Sie für ein Entgegenkommen derEU plädieren:
Damit Sie sich hinterher das Maul zerreißen können über Schwäche und Einknicken der EU.

16:33 von Einfach Unglaublich

«Dass Sie das Vereingte Königreich in die Nähe von Diktaturen stellen ist wirklich einfach unglaublich!»

Es bedarf wohl einiges an grob vorsätzlichem Missverstehen-Wollens, um aus irgendeinem der Beiträge hier herauslesen zu können, irgendwer stelle das UK in die Nähe von Diktaturen …

16:33, Einfach Unglaublich

>>@ fat slim
Dass Sie das Vereingte Königreich in die Nähe von Diktaturen stellen ist wirklich einfach unglaublich!<<

Nichts dergleichen habe ich getan.

Nicht einmal ansatzweise.

Wenn Sie mich allerdings so verstehen wollen, dann bitte.

Bei einem User, der gern das lustige Spiel "wir verstümmeln Usernamen" spielt, trage ich es mit Fassung.

re von fathaland slim

Sachlichkeit ist nicht Ihre Stärke.Um den realen Sozialismus geht es hier nicht.
Es zeigt sich,in Sachen Brexit stehen Sie den Tusk,Juncker und Merkel sicher näher,als der Linken in GB.

16:28, Einfach Unglaublich

>>Die EU könnte ja den Briten immer noch entgegenkommen - wenn sie es denn wollte. Wenn nicht: good riddance, EU!<<

Die Briten hatten immer Sonderkonditionen bei der EU, waren sozusagen Mitglied de luxe.

Sie fänden es gut, wenn das nach ihrem auf eigenen Wunsch vollzogenen Austritt so weitergehen würde?

Das kann nicht Ihr Ernst sein.

16:57 von fathaland slim

16:11, Michi59

>>Abstimmen bis das Ergebnis gefällt ...
"...Die Zahl der Brexit-Skeptiker ist offenbar seit dem Referendum gewachsen. Eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov zeigt: Wenn es derzeit eine zweite Volksabstimmung gäbe, sprächen sich 46 Prozent für einen Verbleib in der EU und 39 dagegen aus...."
.
Hätte wäre wenn es eine zweite Abstimmung gäbe ..."
.
Wollen wir doch eine zweite, vielleicht dritte Abstimmung wagen. Solange und egal wie lange es dauert bis "wir" aus den Wählern das passende Ergebnis herausgepresst haben.
.
Typisch EU-Denke.<<

Abstimmungen sind also in Stein gemeißelt?

Warum wählen wir dann eigentlich alle vier Jahre einen neuen Bundestag?

Und warum ändert der dann immer Gesetze?

Die wurden doch demokratisch beschlossen, oder?
////
*
*
Aber die Halbwertzeiten von Verträgen und Gesetzten sollte doch über 24 Stunden liegen?
*
Bei Trump gelten die o. a. Änderungsrechtfertigungen selbstverständlich ja sowieso nicht?

18:27 von karwandler

ich bin immer wieder aufs gröbste erstaunt, was sie alles wissen und wie scharf sie nachdenkend uns das zur erbauung darbringen. danke dafür

16:54, Bernd Kevesligeti

>>re von karwandler
Nur den Kommentaren ist zu entnehmen,daß das vielen eben nicht klar ist.Wenn jemand schreibt"die Briten sind mutig,sie haben bei einem No Deal keine Handelsverträge mit dritten Staaten.<<

Ich glaube, Sie verstehen nicht, was das Problem ist.

Beim von Theresa May ausgehandelten Vertrag bliebe GB erst einmal Mitglied der Zollunion, die Handelsverträge der EU gälten also weiter.

Bei einem "harten" Brexit fiele das weg, GB wäre also handelspolitisch komplett auf die Vorgaben der WTO angewiesen. Bis es dann neue Handelsverträge gäbe. Und das kann dauern.

Wo (k)ein Wille da auch (k)ein Weg.

„Ein neues Referendum lässt sich bis zum 29.03. nicht mehr durchführen“ meint Frau May.
Ja wenn man das natürlich nicht mehr möchte, dann ist dafür jeder Zeitraum zu kurz
Es gibt jedenfalls Fälle, bei denen selbst Neuwahlen schneller abgewickelt werden.

re goldenmichel

""Die britische Premierministerin May hält ein zweites Referendum vor dem EU-Austritt für nicht machbar. In einem Interview warb sie für den Brexit. Laut einer Umfrage ist eine Mehrheit für die EU-Mitgliedschaft. "
-
Projekt - Angst machen."

Erzählen Sie doch mal, wer mit welchem Ziel die Tagesschau dafür einspannt, bei deutschen Lesern Angst wegen des Brexit zu machen?

18:30, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim
Sachlichkeit ist nicht Ihre Stärke.Um den realen Sozialismus geht es hier nicht.
Es zeigt sich,in Sachen Brexit stehen Sie den Tusk,Juncker und Merkel sicher näher,als der Linken in GB.<<

Ihre Unterstellung, was meine Position betrifft, ist natürlich an Sachlichkeit kaum zu überbieten.

Es gibt in Großbritannien keine sozialistische Einheitspartei, weswegen der Morning Star nicht DIE Linke dort repräsentiert. Die Positionen zum Brexit sind innerhalb der britischen Linken sehr unterschiedlich.

Verträge oder Referendum ? Bitte nicht verwechseln

@18:36 von Boris_1945

„„Aber die Halbwertzeiten von Verträgen und Gesetzten sollte doch über 24 Stunden liegen?““

Genau diese Übertreibungen sind doch im Moment das Zugpferd der Brexit-Befürworter

Das Brexit "Referendum" ...

... war indes lediglich eine Volksbefragung, besaß als solche von vorne herein keinerlei bindenden Charakter, hatte keine ausreichende "Wahl"-Beteiligung erfahren, die einem demokratischen Quorum entsprechen würde, war getragen von nachgewiesenen Falschbehauptungen - ja Lügen, und dann ging sie auch noch denkbar knapp aus. Und nach dem Fehlschuß gingen alle Akteure - "Ooops? How could that happen?" - mal schnell in Deckung.

Sich bei dem nunmehr 2 Jahre andauernden Machtkampf innerhalb der politischen Parteien Großbritanniens auf den "Volkswillen" zu berufen ist somit eine Farce und verzockt die Zukunft vor allem der Jugend Britanniens.

Das ständige "Selbst schuld, wärt ihr halt mal wählen gegangen!" ist folglich in jeder Hinsicht vollkommen unangebracht.

@ gman 16:57 Uhr

"Nur wer wählt zählt. Das ist in allen Demokratien so, auch in unserer Bundesrepublik Deutschland und das ist demokratisch..."
Auch wer nicht wählt (in unserer Bundesrepublik) unterstützt anteilig mit seiner Wahlkampfkostenerstattung den Parteienproporz.

16:15 von karwandler

man fühlt sich als Italiener, Deutscher, Kenianer ....
weil man zu dieser Nation steht, verbunden fühlt und für sie eintritt
nicht weil dort der Fressnapf besonders reichlich gefühlt ist
so meine Meinung ... die sie ja nicht teilen müssen

mit Volksabstimmung haetten with kein vereintes D

Geopolitische Entscheidungen auf ein simples mehrheitliches Ja/Nein zu reduzieren ist nicht von Nutzen der Demokratie. Die Mehrheit des Volks ist nicht unbedingt schlauer - im Gegenteil - die Mehrheit denkt und sieht durch den Rueckspiegel.
Haette man die Wiedervereinigung mit einer Volksabstimmung entschieden, gaeb es kein vereintes Deutschland. Die Mehrheit der Westdeutschen haette es nicht gewollt - zu teuer wie die meisten lamentierten.

18:30 von Bernd Kevesligeti

«Es zeigt sich,in Sachen Brexit stehen Sie den Tusk,Juncker und Merkel sicher näher,als der Linken in GB.»

"Sich ein linkes Mäntelchen umzuhängen" (wie u.a. einst die Ex-UdSSR, die Ex-DDR, heute Venezuela) ist kein Wert an sich, den es zu bejubeln gilt.

Es sind stets Inhalte, die zu hinterfragen und zu bewerten sind.

Was "die Linken" in GB zum Thema Brexit so genau wollen, weiß ich gar nicht. Aber ich habe zumindest nichts vernommen, das sich entscheidend von der allgemeinen Planlosigkeit abhebt, der GB seit Juni 2016 kollektiv anheim gefallen ist …

16:21, Giselbert

>>@ 15:44 von fathaland slim
"Sie verwechseln den Auftraggeber mit dem durchführenden Institut."

Wobei der Auftraggeber die Fragestellung vorgibt vielleicht sogar noch Einfluss auf die geografische Lage, wo befragt werden soll ausübt.
Das Institut ist ein Dienstleister wie jeder andere auch und möchte zunächst mal den Auftrag bekommen.<<

Die Fragestellung der Unfrage war wohl die gleiche wie beim Referendum.

Wenn sich YouGov, ein hochangesehenes Meinungsforschungsinstitut, ansonsten Vorgaben der Art, die Sie andeuten, machen lassen würde, dann wäre der Ruf damit verspielt. Was natürlich Einfluss auf die künftige Auftragslage hätte. Außerdem arbeitet jedes seriöse Umfrageinstitut völlig transparent.

16:31 von Magfrad

man könnte den Brexit auch durchaus anders gestalten - will man nicht - eben damit es keine Nachahmer findet
die aktuelle Position der EU: "wer nicht für ist gegen uns",
scheint mir auch keine geeigneter Weg zu sein
schließlich sind wir alle Europäer

Harter Brexit

Ich bin bloß gespannt, wie die Briten im Fall eines wirklich harten Brexits in ein paar Jahren dann bei der EU angegrochen kommen und um Wiederaufnahme betteln.
Dann aber wirklich nur ohne Rosinenpickerei.

@Einfach Unglaublich

"Nein, das ist korrekt, da die EU May einen unannehmbaren Vertrag aufgedrückt hat."

Nein, das ist natürlich nicht korrekt. Dieser Vertrag wurde in mehr als 1,5 Jahren von zwei Verhandlungspartnern ausgehandelt und ist das beste, was Frau May heraushandeln konnte. Sie und ihr Verhandlungsteam sehen das genauso und haben dem Vertrag zugestimmt.

Von "unannehmbarem Vertrag" und erst recht von "aufdrücken" kann überhaupt keine Rede sein.

Aber wahrscheinlich hat ein anderer User recht, der vermutet, dass manche Kommentatoren hier so gegen den Vertrag wettern, die im Falle eines für GB noch günstigeren Vertrags auf die Schwäche der EU schimpfen würden.

Hauptsache gegen die EU ...

18:54 von MaWo

@ gman 16:57 Uhr

"Nur wer wählt zählt. Das ist in allen Demokratien so, auch in unserer Bundesrepublik Deutschland und das ist demokratisch..."
Auch wer nicht wählt (in unserer Bundesrepublik) unterstützt anteilig mit seiner Wahlkampfkostenerstattung den Parteienproporz.
///
*
*
Richtig, die Nichtwähler betrachten augenscheinlich die Leistung nicht finanzierenwert.
*
Ehrlicherweise sollte nur für abgegebene Stimmen finanziert werden.
*
Aber "Leistungslos" verbreitet sich ja überall in diesem Land.

re von fathaland slim

Es ist ja schön,wie Sie sich auskennen.Dann erzählen Sie doch mal,welche "Linke" dort für die EU Partei ergreift.
Die könnte ja ihre Inhalte völlig vergessen,innerhalb der EU ist da nichts zu verwirklichen.

@OlliH

„Ein neues Referendum lässt sich bis zum 29.03. nicht mehr durchführen“ meint Frau May.
Ja wenn man das natürlich nicht mehr möchte, dann ist dafür jeder Zeitraum zu kurz
Es gibt jedenfalls Fälle, bei denen selbst Neuwahlen schneller abgewickelt werden."

Ich würde nicht einfach so Neuwahlen mit einer neuen Brexit-Abstimmung vergleichen, erst recht, wenn ich von den zugrundeliegenden Vorschriften und Abläufen keine Ahnung habe.

Frau May steht mit ihrer Meinung jedenfalls nicht allein. Erst gestern oder vorgestern habe ich hier auf tagesschau.de gelesen, dass ein erneutes Referendum kaum vor der anstehenden Europawahl zu schaffen wäre.

@Sisyphos3 19:02

Es ist Ihr gutes Recht die Lage so zu sehen. Ich sehe es anders. Man ist den Briten beim Deal sehr entgegengekommen, wenn es den Briten nicht reicht, dann gibt es eben keinen Deal. Es kann jedenfalls nicht die Lösung sein den Briten nur Gefallen zu tun und sie Rosinen picken zu lassen. Sie mögen es als "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns sehen", ich sehe es als ganz klare Antwort alle Beobachter, vor allem auch außerhalb der EU, dass die EU ein guter und vor allem harter Verhandlungspartner ist. Dies mag den Briten nicht schmecken, aber damit werden die sich abfinden müssen.

re von schabernack

"Sich ein linkes Mäntelchen umzuhängen ist kein Wert an sich".
Richtig,besonders wenn man sich links drapiert und dann für die neoliberale EU eintritt.

18:58, schabernack

>>Was "die Linken" in GB zum Thema Brexit so genau wollen, weiß ich gar nicht.<<

Das können Sie auch gar nicht wissen. Denn "die Linken" in Großbritannien gibt es nicht. Es herrscht dort eine ähnliche Lage wie bei uns. Fragen Sie zehn britische Linke, und Sie bekommen elf Meinungen zu hören.

Allerdings halten so gut wie alle britischen Kollegen, die ich kenne, den Brexit für eine Katastrophe.

Und "Kulturschaffende" sind meist eher links, in GB noch stärker als anderswo.

Bis auf meinen Kollegen Todd Sharpeville, aber der ist ältester britischer Adel, und Adel verpflichtet.

Sowie die Gattin eines befreundeten Gitarristen. Die verkündet nach dem fünften Glas Wein, sie hätte für den Brexit gestimmt. Ihrem Ehemann ist das dann immer peinlich, und ihr auch. Allerdings erst am nächsten Morgen...

19:18 von fathaland slim

Allerdings erst am nächsten Morgen...
.
kommt gelegentlich
wenn man wieder nüchtern ist
... und nicht nur beim Brexit

19:17, Bernd Kevesligeti

>>re von schabernack
"Sich ein linkes Mäntelchen umzuhängen ist kein Wert an sich".
Richtig,besonders wenn man sich links drapiert und dann für die neoliberale EU eintritt.<<

So ein einfaches, holzschnittartiges Weltbild ist wirklich beneidenswert.

Neoliberalismus ist eine wirtschaftswissenschaftliche Denkrichtung, die auf die Chicagoer und die Freiburger Schule, die sich beide auf Hayek beziehen, zurückgeht. Wer den Begriff in der politischen Diskussion benutzt, weiß das meist gar nicht.

Als die europäische Einigung konzipiert wurde, da kannte man diese Schulen überhaupt nicht, denn es gab sie noch nicht.

Ich kritisiere sehr, wie die EU sich momentan darstellt. Die Idee halte ich aber nach wie vor für eine der tollsten Ideen, die unser Kontinent hervorgebracht hat.

Es gilt, sie mit Leben zu erfüllen, nicht sie abzuschaffen.

Die Rückkehr zum Nationalstaat wird den Kapitalismus ganz gewiss nicht besiegen. Sondern ganz im Gegenteil.

re sisyphos3

"man könnte den Brexit auch durchaus anders gestalten - will man nicht - eben damit es keine Nachahmer findet"

Sicher könnte man - GB behält alle gewünschten Vorteile und kann abwählen, was man nicht so gerne hat.

Ich kann zu solchen genialen Ideen nur beglückwünschen.

@16:17 von fathaland slim

"Aber solange Sie den Unterschied zwischen einer Volksbefragung von oben und einem Volksentscheid, der aus dem Volk heraus entsteht, nicht erkennen wollen, werde ich Ihnen wenig von meinem Standpunkt verdeutlichen können."

Spalten Sie doch bitte nicht die Haare. Das Englische Wort "Referendum" wird im Englischen fuer Volksentscheid, Volksabstimmung, Volksbegehren verwendet.

Die Abstimmung in GB ging um den Verbleib oder Austritt GB aus der EU. Man kann das gerne nennen wie man will. Die Englische Sprache nennt es Referendum.

Die Zeit wäre vorhandwn gewesen

@19:08 von DrBeyer
„“Ich würde nicht einfach so Neuwahlen mit einer neuen Brexit-Abstimmung vergleichen, erst recht, wenn ich von den zugrundeliegenden Vorschriften und Abläufen keine Ahnung habe.““

Da mögen Sie recht haben. Nur ein neues Referndum wurde doch nicht erst gestern ins Spiel gebracht. Schon seit Monaten zeigt sich, dass es eventuell ein Fehler ist, die Menschen jetzt nicht nochmal zu befragen, nachdem auch die Nachteile bekannt geworden sind.
Aber wenn man das nicht möchte, darf man auch nicht wegen der wenigen Zeit jammern und vor allem sollte man bei dem Gebrauch des Wortes „Demokratie“ vorsichtig sein. Demokratisch ist das jedenfalls nicht mehr was Frau May da mit Gewalt durchzieht.

@fathaland slim

"Ich kritisiere sehr, wie die EU sich momentan darstellt. Die Idee halte ich aber nach wie vor für eine der tollsten Ideen, die unser Kontinent hervorgebracht hat."

Vielen Dank für diese sehr schön auf den Punkt gebrachten Worte! Sagt ziemlich genau, was auch meine Meinung ist.

19:02 von Sisyphos3

«… man könnte den Brexit auch durchaus anders gestalten - will man nicht …»

"Anders" geht immer. Aber der ausgehandelte Vertrag zum Brexit ist nun wahrlich keiner, "der GB gängelt und knebelt".

Und der Brexit-Wunsch kann nun ja auch nicht bedeuten, dass GB sagt, "es wolle gehen". Dann gleichzeitig aber alleine bestimmt, welche Regelungen es nicht mehr befolgen mag, und welche anderen es gerne doch behielte …

@ karwandler

Ich denke nicht, dass Sie hier für alle im Forum sprechen können.

Ich hätte es vorgezogen, wenn die EU frühzeitig die Bedenken der Briten ernst genommen hätte und sich auf eine Wirtschaftsgemeinschaft beschränkt hätte.

Im Gegensatz zu Ihnen bin ich der Überzeugung, dass wir die Briten in der EU schmerzlich vermissen werden (die Briten nach dem Verlassen der EU aber erleichtert aufatmen werden).

bitte

bitte, liebe Briten, bleibt in der EU ! Wir brauchen Euch und gewähren Euch auch gerne weiterhin Rabatte und jede gewünschte Art von Sonderlocken.

@19:02 von Sisyphos3

"man könnte den Brexit auch durchaus anders gestalten - will man nicht - eben damit es keine Nachahmer findet"

Wie könnte man ihn denn Ihrer Meinung nach gestalten, ohne dass die Staaten der EU in unverantwortlichem Maß gegen ihr eigenes Interesse handeln würden? Mein Eindruck ist, dass man den Briten mit dem Vertragsentwurf schon sehr weit entgegengekommen ist. Ich sehe nicht, was da vernünftigerweise noch wesentlich mehr ginge.

Und wie würden Sie das Problem mit der nordirischen Grenze lösen?

re von fathaland slim

Also Hayek oder Friedman gab es noch nicht als die EG gegründet wurde(Römische Verträge) ?
Und die "Rückkehr zum Nationalstaat":
Durch den Austritt eines Landes aus der EU wird ein Hindernis für gesellschaftlichen Fortschritt in diesem Land überwunden.
Und die "Idee" ? Welche Idee ? Freier Fluß von Kapital,Gütern und Arbeitskräften(vielfach ökonomischer Zwang),daß sind die Grundsätze.

@fathaland slim

... ,daß Grossbritannien nach Annahme des Deals mit der EU keine Handelsverträge mit dritten Staaten abschließen darf.

Das wäre ja auch weder notwendig noch hilfreich. Welche Drittstaaten hätten denn überhaupt Interesse an solchen Verträgen?

Die Sache mit dem britischen Pass

Immer wieder wird gefragt ob der br. Pass floeten geht wenn man eine andere Staatsangehoerigkeit annimmt.
Von meinem br. Verwandten weiss ich, dass das Koenigreich seine Untertanen behaelt, egal was fuer einen andern Pass sie sonst noch haben. Fuer Britain sind das immer Briten. So hat mein englische Schwager die br. und US Staatsangehoerigkeit und seine amerikanische Frau jetzt auch noch die britische zusaetzlich zur US.
Da brauchte es keine Zustimmung wie etwa Deutschland verlangt, wenn man die US Staatsbuergerschaft annehmen will. Das geht nur unter bestimmten Voraussetzungen und muss von D. genehmigt werden. Sonst ist die dt. Staatsangehoerigkeit weg.

@ fatalashlim

Ja, im Gegensatz zu Ihnen fände ich es gut, den Briten entgegenzukommen.

Denn BMW und VW wollen, dass ihre Autos auch in Zukunft im UK gekauft werden.

Trump wird nicht zögern, den Briten erstklassige Handelskonditionen anzubieten.

Die EU ist schlecht beraten als "verlassene Geliebte" zu schmollen und zu versuchen, den Briten das Leben nach dem Austritt schwer zu machen.

Eine Sache für Milchmädchen

@ Klausewitz:
Ohne "deal" sparen die Briten eine Menge Geld.

Höchstens von einer Tasche in die andere. Oder kennen Sie auch nur ein Beispiel, was die Briten sparen könnten?

@ IBERLIN

Es ist nicht der Brexit Deal von Frau May. Es ist der Brexit folgend als Konsequenz einer Volksabstimmung.
Ich wuensche mir mehr Neutralitaet.

Dann müssen Sie aber auch sachlich richtig bleiben. Die Volksabstimmung hat über die Ausgestaltung des Brexit ja gar nichts festgelegt. Das ist Aufgabe des ausgehandelten Vertrages. Das Parlament kann ihn annehmen oder ablehnen.

@16:43 von Karl Klammer

Dann hätte man sich die jüngste Abstimmung ja getrost sparen können ! Von den Personen, die 1975 mit "EU Beitritt: ja" abgestimmt hatten, sind heute allerdings etliche leider nicht mehr unter uns. Nachfolgende Generationen scheinen aus der Erfahrung der Mitgliedschaft heraus zu grossen Teilen zu einer anderen Meinung gelangt zu sein.

@ karwandler

Was spräche denn dagegen, mit dem UK auch nach dem EU Austritt eng verbunden zu bleiben, aber auf die Personenfreizügigkeit zu verzichten?

Dänemark hat einige Ausnahmen vom Maastricht Vertrag durchgesetzt. Kein Problem!

Norwegen, Island und die Schweiz sind auch keine Mitgliedsländer.

Stellt sich die EU da auch so an?

Brexit hin oder her.

Es gilt das weiterhin, was schon immer galt.
Das finanzkapitalistische London wird auch weiterhin die Kontrolle über den globalen Markt - neben der Wall-Street - mit beherrschen.
Da spielt es wirklich null Rolle, ob Großbritannien aus der Europäischen Union austritt, oder nicht.
Der entscheidende Faktor ist nach wie vor und für alle Zeiten: die Finanzbörse London kontrolliert alle Wirtschaft auf Erden.

@ fathaland slim

Der Forist IBELIN hat sehr prägnant dargelegt, dass Grüne und Linke nur dann für plebiszitäre Elemente sind, wenn das Ergebnis ihrer politischen Linie entspringt.

Das sah man am Brexit, ging aber auch so weit, dass die Linken den Wählern vorgeworfen haben, falsch gewählt zu haben : in den USA wie in Brasilien.

Auch Ihnen gefällt das Votum der Briten nicht. Und die Frage ob in der EU oder raus aus der EU führt sehr wohl letztendlich zu der Entscheidung ja oder nein. Und genau für solche Fragen sind Volksbefragungen und Referenden überaus geeignet.

@fathaland Slim

Zitat: "So ein einfaches, holzschnittartiges Weltbild ist wirklich beneidenswert.

Neoliberalismus ist eine wirtschaftswissenschaftliche Denkrichtung, die auf die Chicagoer und die Freiburger Schule, die sich beide auf Hayek beziehen, zurückgeht. Wer den Begriff in der politischen Diskussion benutzt, weiß das meist gar nicht.

Als die europäische Einigung konzipiert wurde, da kannte man diese Schulen überhaupt nicht, denn es gab sie noch nicht."

So sehr ich Ihnen sonst zustimme, da muß ich wiedersprechen. Neoliberalismus gab es damals sehr wohl. Walter Eucken ist einer der Gründer der Freiburger Schule und ein Elternteil der sozialen Marktwirtschaft. Er war Ordoliberalist, einer Schule, die den Neoliberalen sehr nahe steht. Eucken starb 1950. Er war aber auch einer der ersten der sagte, eine liberale Marktwirtschaft erfordere unabdingbar einen Mindestlohn.

19:47, Einfach Unglaublich

>>Ich hätte es vorgezogen, wenn die EU frühzeitig die Bedenken der Briten ernst genommen hätte und sich auf eine Wirtschaftsgemeinschaft beschränkt hätte.<<

Die Wirtschaftsgemeinschaft war der Anfang und auch nur als solcher geplant.

Niemand hat vorgehabt, irgendwo zwischen Montanunion und EWG stehenzubleiben.

Das explizite Ziel der "Gründerväter" war immer die Vereinigten Staaten von Europa. Von Anfang an.

@Sisyphos3

Zitat: "Am 06. Januar 2019 um 18:54 von Sisyphos3
16:15 von karwandler
man fühlt sich als Italiener, Deutscher, Kenianer ....
weil man zu dieser Nation steht, verbunden fühlt und für sie eintritt
nicht weil dort der Fressnapf besonders reichlich gefühlt ist
so meine Meinung ... die sie ja nicht teilen müssen"

Ich fühle mich als Mensch. Welchen Pass ich habe ist mir ziemlich wumpe. Mein Pass ist lediglich dem Zufall meiner Geburt geschuldet.

Wie man‘s auch dreht und wendet, eine befriedigende, vernünftige, weil letztlich den berechtigten Interessen jedes einzelnen Bürgers wenigstens einigermaßen gerecht werdende.

Perfekt ist bekanntlich gar nichts. Was bedeutet: „Man“ kann es nie allen recht machen - und sollte es daher auch gar nicht erst versuchen.

Sondern lieber dafür sorgen, dass politische Entscheidungsfindungsprozesse unter möglichst optimalen Bedingungen stattfinden können. Also dafür, dass dabei nicht nur zivilisierte Umgangsformen eingehalten werden, sondern den Bürgern auch die Möglichkeit gegeben wurde, sich auf der Basis valider (weil jederzeit überprüfbarer) Fakten und Informationen zu informieren, also Transparenz gegeben ist.

Feststehen dürfte jedenfalls:

Wenn es nicht immer ums Geld gehen würde, also um die Frage, wem was „zusteht“, wer was bezahlen soll - und vor allem: Wer dabei wie darüber bestimmen darf, was (bzw. welche Leistung) warum wieviel „wert“ sein soll, hätten wir all diese Probleme nicht.

Deutschland ist auch liberal

@ Übersetzer:
Fuer Britain sind das immer Briten. So hat mein englische Schwager die br. und US Staatsangehoerigkeit und seine amerikanische Frau jetzt auch noch die britische zusaetzlich zur US.
Da brauchte es keine Zustimmung wie etwa Deutschland verlangt

Deutschland macht es ganau so. Ich bin in den USA geboren (im Urlaub meiner Eltern) und habe daher auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.

19:10 von Magfrad

bekannter maßen bin ich ja ein Verfechter einer etwas lockeren EU
schon bedauerlich dass durch den Weggang der Briten die EU geschwächt wird
(die selber natürlich wirtschaftlich auch)
mehr Freiraum für die einzelnen Mitgliedsstaat und die Briten wären noch dabei

@Bernd Kevesligeti

Zitat: "Am 06. Januar 2019 um 19:51 von Bernd Kevesligeti
re von fathaland slim
Also Hayek oder Friedman gab es noch nicht als die EG gegründet wurde(Römische Verträge) ?
Und die "Rückkehr zum Nationalstaat":
Durch den Austritt eines Landes aus der EU wird ein Hindernis für gesellschaftlichen Fortschritt in diesem Land überwunden.
Und die "Idee" ? Welche Idee ? Freier Fluß von Kapital,Gütern und Arbeitskräften(vielfach ökonomischer Zwang),daß sind die Grundsätze."

Milton Friedman war schon lange vor den römischen Verträgen als Wirtschaftswissenschaftler aktiv, Friedrich August Hayek war in den 30er und 40er Jahren als Liberalist einer der Gegenspieler von John Maynard Keynes und seiner antizyklischen Fiskalpolitik.

19:51, Bernd Kevesligeti

>>Durch den Austritt eines Landes aus der EU wird ein Hindernis für gesellschaftlichen Fortschritt in diesem Land überwunden.<<

Und das in einem Land, welches als das Mutterland des angelsächsischen Kapitalismus bekannt ist und selbst unter Labour immer in dessen Sinne regiert wurde.

Gesellschaftlicher Fortschritt durch Thatcherismus-Blairismus.

Oder meinen Sie, diese Beiden hätten im Auftrag der berühmten EU-Eliten gehandelt?

Und Nigel Farage und Boris Johnson, die "Väter" des Brexit, stehen für gesellschaftlichen Fortschritt?

20:27, Anderes1961

>>So sehr ich Ihnen sonst zustimme, da muß ich wiedersprechen. Neoliberalismus gab es damals sehr wohl. Walter Eucken ist einer der Gründer der Freiburger Schule und ein Elternteil der sozialen Marktwirtschaft. Er war Ordoliberalist, einer Schule, die den Neoliberalen sehr nahe steht. Eucken starb 1950. Er war aber auch einer der ersten der sagte, eine liberale Marktwirtschaft erfordere unabdingbar einen Mindestlohn.<<

Neoliberal und Mindestlohn?

Der Begriff "Neoliberalismus" kam erst in den 90ern auf.

Wie man‘s auch dreht und wendet, eine befriedigende, weil letztlich den Interessen aller, jedes einzelnen Bürgers wenigstens einigermaßen gerecht werdende Lösung ist nirgends in Sicht.

Perfekt ist bekanntlich gar nichts. Was bedeutet:
Man kann es nie allen recht machen - und sollte es daher auch gar nicht erst versuchen.

Sondern lieber dafür sorgen, dass politische Entscheidungsfindungsprozesse unter möglichst optimalen Bedingungen stattfinden können. Also dafür, dass dabei nicht nur zivilisierte Umgangsformen eingehalten werden, sondern auch jedermann die Möglichkeit gegeben wurde, sich auf der Basis valider, jederzeit überprüfbarer Fakten und Informationen zu informieren. Also Transparenz gegeben ist.

Feststehen dürfte jedenfalls:

Wenn es nicht immer ums Geld gehen würde, also um die Frage, wem was „zusteht“, wer was bezahlen soll - und vor allem: Wer dabei wie darüber bestimmen darf, was (bzw. welche Leistung) warum wieviel „wert“ sein soll, hätten wir all diese Probleme nicht.

@fathaland slim

Zitat: "Am 06. Januar 2019 um 20:40 von fathaland slim
19:47, Einfach Unglaublich
>>Ich hätte es vorgezogen, wenn die EU frühzeitig die Bedenken der Briten ernst genommen hätte und sich auf eine Wirtschaftsgemeinschaft beschränkt hätte.<<

Die Wirtschaftsgemeinschaft war der Anfang und auch nur als solcher geplant.

Niemand hat vorgehabt, irgendwo zwischen Montanunion und EWG stehenzubleiben.

Das explizite Ziel der "Gründerväter" war immer die Vereinigten Staaten von Europa. Von Anfang an."

Absolut korrekt. Und der Motor der "Vereinigten Staaten von Europa" waren die Ideen von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle.

19:54 von Einfach Unglaublich

«@ fatalashlim
Ja, im Gegensatz zu Ihnen fände ich es gut, den Briten entgegenzukommen.»

Sicherlich kann man sich bei einem Usernamen, den man zitiert, mal vertippen, unvollständig kopieren, oder auch mal einen Scherz mit dem Namen des/der Anderen machen.

Bei Ihnen ist es allerdings "fortgesetzter Brauch", den Usernamen des immer gleichen Mitforisten in immer anderer Art und Weise in beabsichtigt negativen Verdrehungen zu verunstalten. Fortgesetzt trotz des mehrfachen Hinweises des Betroffenen darauf, dies doch bitte zu unterlassen.

Täte das irgendwer mit Ihrem Namen in derart penetranter Form, würden Sie ihn/sie zurecht von Ihrer Liste der Debattenteilnehmer streichen, mit denen Sie sich ernsthaft würden auseinander setzen wollen.

Umgekehrt scheinen Sie zu erwarten, dass man Sie als Diskussionsteilnehmer ernst nimmt. Unabhängig davon, dass Ihre fortgesetzte Unsitte meinem Verständnis dessen widerspricht, welche Art von Umgangsformen in diesem Forum gepflegt werden sollten …

20:14, Einfach Unglaublich

>>Norwegen, Island und die Schweiz sind auch keine Mitgliedsländer.<<

Nein, sie sind assoziiert. EWR, EFTA und Schengen.

Das heißt, sie sind den Regeln der EU unterworfen, dürfen sie aber nicht mitbestimmen.

@ Einfach Unglaublich

Was spräche denn dagegen, mit dem UK auch nach dem EU Austritt eng verbunden zu bleiben, aber auf die Personenfreizügigkeit zu verzichten?

Ich kapiere nicht, warum Sie das wollen. Für den kleinen Mann ist doch die Arbeitnehmer-Freizügigkeit mit das wichtigste.

Ich denke May wird ihren Brexit bekommen

"" Laut einer Umfrage der Queen Mary University in London befürworten 72 Prozent der Labour-Mitglieder ein zweites Referendum. Doch der Parteichef Jeremy Corbyn zögert. Er will auf Neuwahlen hinarbeiten, für ein zweites Referendum hat er sich bislang nie klar ausgesprochen. Der Altlinke gilt selbst als EU-Skeptiker.""
#
Corbyn selbst ist ja ein Kritiker der EU und ist geben die Bevormundung aus Brüssel.

um 16:09 von geselliger misa...

>>
Wollen wir doch eine zweite, vielleicht dritte Abstimmung wagen. Solange und egal wie lange es dauert bis "wir" aus den Wählern das passende Ergebnis herausgepresst haben.
.
Typisch EU-Denke.
<<

Ist Ihnen eigentlich bekannt, dass sich die Bürger Großbritanniens 1975 in einem Referendum mit großer Mehrheit für den Verbleib in der EG ausgesprochen haben ? Sie schlagen sich selbst mit Ihrer Argumentation.

@fathaland slim

Zitat: "Am 06. Januar 2019 um 21:02 von fathaland slim
20:27, Anderes1961
>>So sehr ich Ihnen sonst zustimme, da muß ich wiedersprechen. Neoliberalismus gab es damals sehr wohl. Walter Eucken ist einer der Gründer der Freiburger Schule und ein Elternteil der sozialen Marktwirtschaft. Er war Ordoliberalist, einer Schule, die den Neoliberalen sehr nahe steht. Eucken starb 1950. Er war aber auch einer der ersten der sagte, eine liberale Marktwirtschaft erfordere unabdingbar einen Mindestlohn.<<

Neoliberal und Mindestlohn?

Der Begriff "Neoliberalismus" kam erst in den 90ern auf."

Was den Begriff angeht, haben Sie natürlich recht. Was die wirtschaftspolitischen Ideen angeht, ist am Liberalismus der 90er nichts "neo". Es sind sozusagen "olle Kamellen", und es müßte eigentlich "Retroliberalismus" heißen.

re von fathaland slim

Sie verfälschen den Kommentar:Es geht nicht um Johnson oder Farage.Es geht um die grundsätzliche Möglichkeit durch den Austritt Souveränität zu erlangen und dann eines Tages bei anderen Mehrheiten auch frei zu sein einen anderen Weg zu gehen.
Sie erwähnen den Blairismus.Aber gerade Blair
ist gegen den Brexit,wird hier in Medien gern gebracht(Euronews).
Und merken Sie nicht wie händeringend gegen den Brexit agiert wird,von reichen,konservativen,neoliberalen Deutschen
? Warum wohl ?

@fathaland slim

"Der Begriff "Neoliberalismus" kam erst in den 90ern auf."
Falsch!

"Neoliberalismus ist eine begriffliche Neuschöpfung, die bereits 1933 von dem französischen Politiker Pierre-Étienne Flandin als néo-liberalisme verwendet wurde und wenige Jahre später auf Vorschlag Alexander Rüstows als Fachausdruck in deutscher Sprache auf dem Colloque Walter Lippmann in Paris definiert wurde. Der Neoliberalismus, wie er ursprünglich im Colloque Walter Lippmann vorgeschlagen worden war, sollte einen neuen Liberalismus konzipieren, jedoch nicht im Sinne eines Marktradikalismus, sondern vielmehr als antikommunistischer und antikapitalistischer Dritter Weg."
Wikipedia

Die meisten die diesen Begriff heute verwenden nutzen diesen als Schlagwort ohne Sachkenntnis.

20:14 von Einfach Unglaublich

«Was spräche denn dagegen, mit dem UK auch nach dem EU Austritt eng verbunden zu bleiben, aber auf die Personenfreizügigkeit zu verzichten?

Dänemark hat einige Ausnahmen vom Maastricht Vertrag durchgesetzt. Kein Problem!

Norwegen, Island und die Schweiz sind auch keine Mitgliedsländer.
Stellt sich die EU da auch so an?»

Bei NOR & ISL gelten Zoll-Union und Personen-Freizügigkeit in nicht abgewandelter Form, wie bei allen EU-Vollmitgliedern auch. Ebenso bei DÄN, wo es in dieser Hinsicht auch keine Abstriche vom Maastricht-Vertrag gibt.

Eines der Mottos der Brexit-Befürworter war und ist: "We want our control back!" Auf dieser Basis schließt GB eine Regelung mit der EU "à la Norway" ganz bewusst gewählt aus.

Es war nicht die EU, an der eine solche Übereinkunft auch mit GB scheitere.
Das war "Made in Great Britain". Alone and only …

Wenn jemand "Verbundenheit" verringern will, dann ist auch das der Wunsch von GB. Und nicht "ein Wegtreiben" aus dem Entschluss der EU …

May warnt davor ihren Job zu verlieren

Deswegen wird getrommelt, um auch den MPs klar zu machen, dass in dem Fall auch deren Jobs auf der Kippe stehen.

Sonst wurde eigentlich nichts gesagt.

@fathaland slim

Zitat: "Am 06. Januar 2019 um 21:02 von fathaland slim
20:27, Anderes1961
>>So sehr ich Ihnen sonst zustimme, da muß ich wiedersprechen. Neoliberalismus gab es damals sehr wohl. Walter Eucken ist einer der Gründer der Freiburger Schule und ein Elternteil der sozialen Marktwirtschaft. Er war Ordoliberalist, einer Schule, die den Neoliberalen sehr nahe steht. Eucken starb 1950. Er war aber auch einer der ersten der sagte, eine liberale Marktwirtschaft erfordere unabdingbar einen Mindestlohn.<<

Neoliberal und Mindestlohn?

Der Begriff "Neoliberalismus" kam erst in den 90ern auf."

Ja, Walter Eucken war der Ansicht zu einer liberalen Markt gehört ein Mindestlohn. Traut man einem Liberalen gar nicht zu, gelle? Aber er wußte warum. Eucken war mit Alfred Müller-Armack (Staatssekretär unter Ludwig Erhard) im Gegensatz zur landläufigen Meinung das "Gründerelternpaar" der sozialen Marktwirtschaft. Müller-Armack war Keynesianer. Die soziale Marktwirtschaft ist eine Mischung aus beiden Richtungen

Jetzt kommt das

Jetzt kommt das Totschlagargument das Volk würde den Glauben an die Demokratie verlieren. Das ist doch sehr schwach.
Selbstverständlich könnte man sich dem Willen des Volks unterwerfen und Demokratie üben, hätte man nicht Angst vor dem Ergebnis.

@IBELIN

Wenn man Zucker haette, koennte man Preisselbeeren einkochen, wenn man welche haette ( nach Karl Valentin).

Wie heißt denn das Zitat im Original bzw. woher stammt es? Ich kann im Internet nichts dazu finden...

Danke im voraus.

Wahlbetrug

Das erste (nicht bindende!) Brexit-Votum kam nur aufgrund einer massiven Desinformationkampagne zustande. Die Lügen, die von interessierten finanzstarken Kreisen verbreitet wurden, hatten schon trumpsche "Qualität", wurden aber komplett widerlegt.
Also ist eine erneute Abstimmung absolut gerechtfertigt.

Am 06. Januar 2019 um 20:40 von fathaland slim

" Niemand hat vorgehabt, irgendwo zwischen Montanunion und EWG stehenzubleiben.

Das explizite Ziel der "Gründerväter" war immer die Vereinigten Staaten von Europa. Von Anfang an. "

Das kann so sein, aber leider hat man von Anfang an das den Menschen zu sagen, Vereinigten Staaten von Europa klingt ja nicht mal schlecht, wenn der Erhalt der Nationen gewährleistet ist.
Und wenn die Außengrenzen kein löchriger Käse sind, und auch alle mitmachen wollen.
Und da fehlen eben einige Punkte, noch dazu ist man zu schnell gewachsen.
Sonst wäre es vielleicht kein Problem.
So etwas funktioniert nur mit wirtschaftlich gleich starken Staaten, und das wurde verpasst.

@ 19:03 von FwtL3dx6

Das denke ich nicht. Eher wird die EU angekrochen kommen und um günstigere Einfuhrbedingungen betteln. Überhaupt hieß es doch immer, die Briten werden verlieren. Plötzlich will Irland massive Unterstützungszahlungen von der EU für den Handel mit dem UK, Deutschland hat Angst um 30% seines Außenhandels, von den anderen Ländern kenne ich die Zahlen nicht. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Briten keine Vorbereitungen für die Zeit nach dem Brexit treffen, also jetzt schon Ein- und Ausfuhrbedingungen erarbeiten wie Zölle u.a. Das gab es doch schon alles mal, die müssen doch nicht alles neu erfinden. Jetzt können sie doch diese Bedingungen nach ihren Bedürfnissen gestalten und nicht nach denen der EU. Und Zollabfertigungen hatten die Briten schon immer, allein aufgrund ihrer Insellage. In allen Häfen kommen auch Drittlandswaren an, die zollamtlich behandelt werden müssen, ist in deutschen Häfen nicht anders. Vielleicht müssen sie ein paar Zollbeamte mehr einstellen. Lebensmittel d

re einfach unglaublich

"Trump wird nicht zögern, den Briten erstklassige Handelskonditionen anzubieten."

Trump "America First" wird erstmal nachfragen, ob womöglich die Briten einen "unfairen" Exportüberschuss haben.

Darstellung: