Ihre Meinung zu: Hoffnung auf Merkels Unterstützung bei Besuch in Athen

10. Januar 2019 - 10:43 Uhr

Kanzlerin Merkel reist heute nach Athen. Mit Regierungschef Tsipras wird sie über den Sparkurs sprechen. Aber Tsipras hofft auch, dass Merkel ihm bei einem anderen Streit weiterhelfen kann. Von Michael Lehmann.

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Kommentare

natürlich hofft er,

daß unsere Frau Dr. nicht nur seibert dabeihat, sondern auch einen grossen geldkoffer. denn, nach den geldgeschenken an seine landsleute wird es wieder knapp mit den finanzmitteln

Hoffnung auf Merkels Unterstützung bei Besuch in Athen...

Da hofft Tsipras aber vergeblich.Merkel geht es darum,daß die Austeritäts-und Privatisierungsauflagen weiter erfüllt werden,Tsipras,der Ex-Linke will daß weiter fleißig tun.
Dann geht es natürlich um die EU/NATO-Erweiterung bezüglich Mazedoniens.Auch da ist er geschmeidig.Aber ob es das Volk ist ?

Übrigens scheiterte kürzlich in Mazedonien ein Referendum dazu(weniger als 50 Prozent Beteiligung).

„Was Merkel und Tsipras eint,

„Was Merkel und Tsipras eint, ist der feste Wille, für ein gemeinsames Europa und eine gemeinsame Währung, den Euro, zu kämpfen. „
Draghi würde sagen : „Whatever it takes“ Da hätte man gerne ein Problem zum Nettovermögen der Bürger in der EU!!!

re bernd kevesligeti

"Dann geht es natürlich um die EU/NATO-Erweiterung bezüglich Mazedoniens.Auch da ist er geschmeidig.Aber ob es das Volk ist ?

Übrigens scheiterte kürzlich in Mazedonien ein Referendum dazu(weniger als 50 Prozent Beteiligung)."

Fake News.

In Mazedonien gab es ein Referendum über den Landesnamen. EU oder NATO stand nicht zur Debatte.

Also ich finde es gut das...

Also ich finde es gut das Griechenland scheinbar Stück für Stück auf die Beine kommt. Man sollte nicht immer alles kaputtreden. Ich würde sogar noch viel weitergehen und das bedeutet einen Schuldenschnitt. Das Geld sehen wir sowieso nie wieder und Griechenland müsste sich im Gegenzug dazu verpflichten einen sicheren Schutz der EU-Außengrenzen in Ihrem Einflussgebiet zu garantieren? Jedenfalls freut mich die jetzige Situation für unsere EU-Mitbürgern aus Griechenland die extrem unter dem Sparkurs zu leiden hatten und haben.

Hoffentlich....

vergessen die deutschen Medien und die Bevölkerung nicht,mit was besonders die griechischen Zeitungen ihre Titelblätter mal reißerisch aufgemacht haben. Ich vergesse jedenfalls nicht die Fotomontagen von Merkel mit Hitler-Bärtchen oder Hakenkreuz-Armbinde die Verunglimpfunden von Schäuble und Deutschland insgesamt. Natürlichkann Tsipras nichts dafür. denn er mußte ja auch mit den Wölfen heulen. Aber genauso, wie Griechenland noch nicht "über den Berg" ist, genausowenig habe ich vergessen, wie große Teile der griechischen Bevölkerung Deutschland zum Sündenbock gemacht haben!Ansonsten sollte sich Merkel nicht in den Namensstreit um Mazedonien einmischen, denn auch wenn man es nicht sagen soll, tatsächlich ist es in jeder Hinsicht unbedeutend!

Wer großzügig Geld verteilt,

ist freilich ein gern gesehener Gast. Und in der Welt rumfliegen hat Merkel ja schon immer mehr gelegen, als zu Hause Innenpolitik zu machen; denn dabei muss man sich ja mit Kritik auseinandersetzen.
Je mehr das lang ersehnte Ende der Merkel-Zeit heranrückt, desto weniger hört und sieht man von ihr hierzulande. Kein großer Verlust, denke ich.

re von karwandler

Keine Fake News.In Mazedonien stand ein Referendum über den Landesnamen zur Debatte.Eng verknüpft war das mit dem Beitritt zu NATO/EU,auch in der Werbekampagne,da ohne die Namensänderung Griechenland den Beitritt wahrscheinlich ablehnt.

Das Ergebnis wurde von der Regierung mißachtet.

Vorbildlich

Der Sparkurs von Ministerpräsident Tsipras ist vorbildlich. Wer hätte gedacht, dass er so lange durchhält. Die Sozialisten sind wirklich lernfähig. Meinen Respekt.

Die Sparpolitik ist in Griechenland gescheitert.

Sie führte zu höherer Verschuldung, höherer Arbeitslosigkeit, schlechterer Wirtschaftslage.
Es wird jetzt nur schön geredet.
Die Konservativen hatten in Griechenland den Karren bekanntlich in den Dreck gefahren.

Portugal hat vorgemacht, dass das "linke" Konzept das bessere ist - in allen oben aufgeführten Kategorien.

Na dann last sie mal machen unsere Frau Dr.

"" Die Kritiker des mit stramm linker Politik angetretenen griechischen Ministerpräsidenten sagen, er habe seine linken Ideale auch und gerade unter dem Einfluss der deutschen Kanzlerin verraten. ""
#
Auch der stramm Linke Tsipras musste erkennen das das verteilen von Wohltaten an die Bürger nur geht wenn auch genügen Geld im Staatsäckel vorhanden ist,war es aber nicht.

Frau

Dragassi sagt, Griechenland hätte in vielem gar keine andere Wahl gehabt, als sich deutlich zu korrigieren. Wie wahr...Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. Wer geliehenes Geld mit vollen Händen giesskannenmäßig über die Bevölkerung schüttet, während reiche Reedereien steuerfrei bleiben, MUß irgendwann zu dem Schluss kommen, dass das der falsche Weg war. Leider versucht der hochgelobte Herr Tsipras seit Verlassen des Rettungsprogramms schon wieder, Reformen umzukehren. Frau Merkel wird ihn trotzdem loben.

Soso, die Griechen machen

Soso, die Griechen machen Deutschland für Ihr leid verantwortlich? Da haben sie nicht ganz unrecht. Nur vergessen sie leider, daß sie sich selbst damals in den Euro reingemogelt haben. Mit ihrer Drachme war die Wirtschaft genau so schlecht. Nur die konnten sie nach belieben auf und abwerten. Und jetzt können sie auf keinen Fall billiger produzieren, als Deutschland. Diese Kombination aus maximaler Effizienz und minimalistischen Löhnen, kann es nur in Deutschland geben. Daran hat sich der Rest der EU nun mal zu orientieren. Oder glauben die ernsthaft, in Deutschland könne es eine Revolution geben, die die Wirtschaftslobby stürzt? Lol.

Rückblick

Vor Einführung des € haben die deutschen Arbeitgeber erklärt, warum der € so wichtig für die deutsche Wirtschaft ist: Wettbewerbsvorteile können nicht, wie zu DM-Zeiten, durch die Abwertung der anderen Währungen zunichte gemacht werden. Man könnte auch sagen: Jetzt können wir die anderen niederkonkurrieren.
Die alten TS-Sendungen stehen ja noch in Internet.

re von Forengeschwätz

Ja,ausverkauft,gebuckelt,den Lebensstandard gesenkt,sogar die Lebenserwartung gesenkt.Dafür zeichnet Tsipras verantwortlich.
Und ein "Sozialist" soll er sein ?
Jean-Luc Melenchon von der französischen Linken beschrieb ihn da treffender:Eine miserable Person.

das selbe gejammer

ja, es sit war das deutschland an griechenland eine unerträgliche und diktatorische spaarpolitik ausgeübt hat, was das verhältnis sehr zerstört hat und auch nicht wieder gut zu machen ist. zu gross sind die wunden und man hat auch den zweiten weltkrieg noch nicht vergessen und vergleiche gezogen. diese sparpolitik hart europ zerstört und ist nich nicht zu ende. was den namen betrifft nord-mazedonien ist zipras der einzige verantwrotliche und selber schuld. er hat sich kaufen lassen von den eurokraten, da diese nord-mazedonien in die eu aufnehmen wollen und vor allem die nato in die nato. die verweigerung griechenlands hatte es nie zugelassen aber er lies sich kaufen und hat den namen somit akzeptiert. wirtschaftlich ist griechenland ruiniert, nichts geht mehr , rien de plus. nur fehler für griechenland gehen von diesem manne aus und auch in der imigrationspolitik versagte wegen geldes. italien hat es geschaft sich anerkennung zu schaffen.

re bernd kevesligeti

"Keine Fake News.In Mazedonien stand ein Referendum über den Landesnamen zur Debatte.Eng verknüpft war das mit dem Beitritt zu NATO/EU,auch in der Werbekampagne,da ohne die Namensänderung Griechenland den Beitritt wahrscheinlich ablehnt."

Zur Abstimmung stand der Landesname. Was Sie als weitergehende "Verknüpfung" ansehen ist reine Spekulation.

"Das Ergebnis wurde von der Regierung mißachtet."

Wieder falsch. Das Referendum war ungültig, weil das erforderliche Quorum an Stimmen nicht erreicht wurde.

@Bernd Kevesligeti um 12:01Uhr

Ja, natürlich! Wenn ein Sozialist eine Wertung abgibt ist die immer richtig und wahr, oder? Auf den Gedanken, daß der Sozialist Tsipras die Realitäten erkannt hat, sind weder Melenchon noch Sie gekommen!

re von karwandler

Es ist klar,daß ohne die Änderung des Landesnamens,ein Beitritt des Landes zu EU und Nato nicht akzeptiert wird.Das war der Grund warum das Referendum abgehalten wurde oder gab es einen anderen Grund ?
Und ja,daß Referendum war ungültig,weil nur 37 Prozent sich beteiligt haben.Somit keine Zustimmung zur Namenänderung.Damit hat die Regierung nicht gerechnet.

@ Tagesschau

Berichtet doch bitte mal darüber, was die griechische Regierung gegen die Steuerhinterziehungen getan hat und wie erfolgreich sie dabei war?
Wieviele Steuerverbrecher sind in Griechenland in den Knast gegangen, wieviele Steuerverbrecher wurden zB aus der Schweiz oder europäischen Ländern an Griechenland ausgeliefert, um wegen Steuerhinterziehungen vor Gericht gestellt zu werden?
Wieviele Milliarden Euro wurden von Steuerverbrechern in den letzten Jahren eingetrieben umd wie werden Steuerhinterziehungen jetzt und in Zukunft vermieden?
Sind die griechischen Maßnahmen gegen Steuerhinterziehungen seit und wegen der Krise ein Vorbild für andere europäische Länder?
Oder hat sich diesbezüglich in Griechenland gar nichts geändert?
Vielleicht wäre ein Faktenchek angebracht.

Cui bono

Griechenland wurde zur Rettung von Banken geopfert. Die Nebenschauplätze sehe ich lediglich als Ablenkung. Es geht um die übergeordneten Zusammenhänge. Für mich ist die Frage immer wieder: "Cui bono" (wem zum Vorteil)? Wem nützt es z.B. Europa zu destabilisieren? Wem nützt es, kann man sich in vielen Situationen immer wieder mal fragen.

@Kevesligeti, 12.01h

Ein Sozialist, der die Superreichen schont?

Alles andere war wirtschaftlich notwendig.

Wer über seine Verhältnisse lebt, und das waren auch die "Kleinen", wird irgendwann am Ende des Geldes angelangen.

Dann greift die allseits bekannte Überlegenheit des Sozialismus.

Verteilen, ohne zu erwirtschaften, bis nichts mehr da ist.

Das Ergebnis können wir seit gut 100 Jahren weltweit beobachten.

Erfolgreicher Sparkurs

Tsipras hat das Pleite-Land wieder in die Spur gebracht. Und sage niemand, dass Sozialisten nicht sparen könnten. Großes Kompliment Herr Tsipras.

@ Bernd Kevesligeti

Natürlich ist Tsipras ein Sozialist und ein Linker. Par Excellence sogar. Ich lasse mir die Linke doch von Ihnen nicht madig machen.

re bernd kevesligeti

"Es ist klar,daß ohne die Änderung des Landesnamens,ein Beitritt des Landes zu EU und Nato nicht akzeptiert wird.Das war der Grund warum das Referendum abgehalten wurde oder gab es einen anderen Grund ?"

Wenn das der Grund gewesen wäre warum hat dann die Regierung die Namensänderung nicht einfach per Gesetz beschlossen?

"Und ja,daß Referendum war ungültig,weil nur 37 Prozent sich beteiligt haben.Somit keine Zustimmung zur Namenänderung.Damit hat die Regierung nicht gerechnet."

Ich betrachte das als Eingeständnis, dass Sie vorher wahrheitswidrig behauptet haben:

"Das Ergebnis wurde von der Regierung mißachtet."

@ Bernd Kevesligeti

Jean-Luc Melenchon von der französischen Linken beschrieb ihn da treffender:Eine miserable Person.

Melanchon ist aber ein Wahlverlierer und Tsipras ein Gewinner. Vielleicht ist das der Grund. Mal nachdenken.

re von karlheinzfaltermeier

Natürlich,er hat die Realitäten anerkannt.Und zwar die wer Herr und Knecht ist(Diktat).
Das sind natürlich ganz tolle "Sozialisten".

@karwandler + bernd kevesligeti

Um die Sache einmal klarzustellen.

Auf Tagesschau stand dazu:
" "Sind Sie für eine Mitgliedschaft in der NATO und der Europäischen Union durch die Annahme des Abkommens zwischen der Republik Mazedonien und der Republik Griechenland?", wurden die Wähler auf den Stimmzetteln gefragt. Doch zu wenige Menschen stimmten ab. "

https://www.tagesschau.de/ausland/referendum-mazedonien-105.html

Somit gab es ein Referendum über die Mitgliedschaft in Nato und EU verknüpft mit der Namensänderung und es scheiterte, weil zu wenig Menschen Ihre Stimme abgegeben haben. Es waren nur 36,8%. Aber 50% wären min. nötig gewesen. Die Regierung hat nichts misachtet, sondern sich lediglich an geltendes Recht gehalten.

Nur Mazedonien

@ Bernd Kevesligeti :
In Mazedonien stand ein Referendum über den Landesnamen zur Debatte.Eng verknüpft war das mit dem Beitritt zu NATO/EU

Vielleicht in Ihrer Vorstellung. In Wirklichkeit aber nicht.

@ Bernd Kevesligeti

Was stört Sie am Gedanken, dass Mazedonien in die NATO kommt?

RE: Bernd Kevesligeti

Herr Jean-Luc Mélenchon ist ein Linksradikaler, der keine Probleme damit hat, mit den Kommunisten zusammenzuarbeiten.
Er braucht in der Opposition nur große Sprücheklopfen und sich seiner fehlgeleiteten Ideologie hingeben.
Herr Alexis Tsipras dagegen erkennt die Realitat an, trägt Regierungsverantwortung und will sein Land voranbringen.

Gruß Hador

re von karwandler

Also geben Sie doch zu,daß das Referendum,daß den Weg zur NATO/EU-Mitgliedschaft ermöglichen sollte,mangels Wähler gescheitert ist.Es gab keine mehrheitliche Zustimmung zur Namensänderung.

lernfähige Sozialisten

@Forengeschwätz

>>Die Sozialisten sind wirklich lernfähig<<

Im Ausland, im Ausland...

*seufz*

re von Forengeschwätz 13.10

Tsipras ein "Linker und Sozialist" ? Ja,einer der die Arbeiter,Rentner verarmte.Wahlgewinner war er nur in der Vergangenheit.
"Ich lasse mir die Linke doch von Ihnen nicht madig machen".
Sie selber rechtfertigen die Austerität und Verarmung dort in einem der Kommentare.

@Bernd Kevesligeti um 13:14Uhr

Nun ja, Sie haben es auf die typisch sozialistische Sichtweise verkürzt. Aber wollen Sie behaupten, daß jeder als "Herr" oder "Knecht" geboren wird? Können das nicht auch die Früchte eigenes Handelns oder eben Nicht-Handelns sein?

RE:Bernd Kevesligeti

Ahh, die böse Austeritätspolitik. Wieder mal so ein Schlagwort von ihnen. Was sprich ihrer Meinung eigentlich gegen einen ausgeglichenen Haushalt?
Die griechischen Schulden waren schon weit über das Verantwortbare hinaus gewachsen.
Wie hätte die Regierung Tsipras einen Staatshaushalt verabschieden sollen, wenn niemand mehr Griechenland auch nur einen Euro leihen will?

Gruß Hador

re von Hador Goldscheitel

Ja,vorangebracht hat er:Was hat in dem Land noch die öffentliche Hand ? Wie hoch sind Renten und Löhne ? Kann man sich noch den Gang zum Arzt erlauben ?
Wer hat hier eine fehlgeleitete Ideologie ?

@13:12 von Forengeschwätz

Melanchon ist aber ein Wahlverlierer und Tsipras ein Gewinner. Vielleicht ist das der Grund. Mal nachdenken.

Vielleicht liegt es auch nur daran, dass man sich in westlichen "Demokratien" zum Wahlsieg lügen kann, bis sich die Balken biegen. Die meisten Wahl"programme" sind noch am Wahlabend nicht mehr das Papier Wert, auf dem sie gedruckt wurden. Und verantworten muss sich sowieso niemand!

Tsipras weiß eben wie man's macht! Was interessiert ihn sein Geschwätz von gestern!?

re von karlheinzfaltermeier

Natürlich,Herr und Knecht,daß ist auch die Folge des eigenen Handels oder Nicht-Handelns.In diesem Falle des von Syriza und Tsipras´.

RE:Bernd Kevesligeti

Die Wirtschaft wächst, die Steuereinnahmen steigen, die Arbeitslosen werden weniger und zuletzt kann sich Griechenland wieder selbst mit Krediten versorgen.
Wären die europäischen Freunde finanziell nicht eingesprungen, dann wären sämtliche griechische Banken pleite gegangen und das Geldvermögen der Griechen wäre verloren gegangen. Der wirtschaftliche Niedergang, den Griechenland erlebt hat, wäre um ein Vielfaches verstärkt worden.

Gruß Hador

RE:Bernd Kevesligeti

"Wer hat hier eine fehlgeleitete Ideologie ?"

Jene Menschen, die dauerhaft mehr Geld ausgeben wollen, als sie einehmen !!!!

Gruß Hador

Tsipras ist ein Balanceakt

Tsipras ist ein Balanceakt gelungen, den Deutschland weiterhin unterstützen sollte. Es gibt in Griechenland immer noch riesigen Reformbedarf, um Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen.

re von DerVaihinger

Die Superreichen zu schonen,daß hat die Troika/EU dem Land geboten(Auflagen).
Und in dem Buch "Europa,was nun",Pappyrossa-Verlag,steht auch,wer von den "Hilfspaketen" profitiert.In erster Linie die privaten Banken.
Während die Staatsverschuldung eben nicht zurück geht.

RE:Bernd Kevesligeti

Yanis Varoufakis war auch so ein superschlauer linker Schöngeist. Große Töne gespuckt, als Finanzminister beinahe Griechenland in die Staatspleite getrieben, und zu allerletzt sich aus dem Staub gemacht.
Erinnert mich an diverse britische Brexit-Populisten.

Gruß Hador

@Bernd Kevesligeti um 14:04 Uhr

Und wieder reduzieren Sie die Wahrheit auf Syriza und Tsipras! Immer schön brav weiter ignorieren, was innenpolitisch und wirtschaftlich in Griechenland seit 1945 abgelaufen ist. Daß es in Griechenland kein Grundbesitzkataster gibt, Baurecht nicht zur Kenntnis genommen wird, daß der Besitzer einer Yacht mit griechischem Kapitän von Einkommensteuer befreit war (alles detaillierter auf ARD gewesen), daß Auslandsvermögen immer noch unangetastet ist, daß Wahlen nur von der Partei gewonnen wurden, die am meisten versprach, daß auch heute noch Korruption weit verbreitet ist - alles immer noch Schuld der Besetzung oder deutschen Regierungen?

re von Hador Goldscheitel

Griechenland beziehungsweise das Volk in die
Pleite geritten,daß war nicht Varoufakis.Das waren die Pasok,Nea Demokratia und jetzt Syriza und natürlich die Troika.Aus dem Staub gemacht hat er sich nicht,er mußte zurücktreten,nach dem Einknicken von Tsipras.

re bernd kevesligeti

"Also geben Sie doch zu,daß das Referendum,daß den Weg zur NATO/EU-Mitgliedschaft ermöglichen sollte,mangels Wähler gescheitert ist.Es gab keine mehrheitliche Zustimmung zur Namensänderung."

Ich muss nicht zugeben, dass das Referendum gescheitert ist. Das habe ich hier selbst klargestellt, nachdem Sie "Missachtung durch die Regierung" behauptet hatten.

So rum ist's richtig.

re von karlheinzfaltermeier

Mit dem reduzieren ist das so eine Sache:Wer hat die horrende Verschuldung aufgenommen ? Waren es nicht PASOK und Nea Demokratia) ?
Und was läuft jetzt ab ? Troika-Auflagen,Hilfspakete die nicht helfen,die nur Banken bedienen.
Möchten Sie dort Rentner oder Arbeiter/Angestellter sein ?

RE:Bernd Kevesligeti

In die Pleite geritten:
Ja, PASOK und Nea Dimokratia sind politisch hauptverantwortlich für die Krise Griechenlands.
Und natürlich jene Griechen, die sich beständig an Korruption und Vetternwirtschaft selbst bereichert haben !

Gruß Hador

re von karwandler

"So rum ist´s richtig".
Und wo ist jetzt das Mandat,der Wählerauftrag zur Namensänderung und zum EU/NATO-Beitritt ? Der ist doch nicht zustande gekommen.

re von Hador Goldscheitel

"Und natürlich jene die sich beständig an Korruption und Vetternwirtschaft selbst bereichert haben".
Und wer ist das ? Eben doch die PASOK,Nea Demokratia und ihre Klientel.
Aber Sie können doch gegen die (alles Proeuropäer)nicht wirklich was haben.

Griechenland

Posietiefe Angaben über Steuereinnahmen von den GR. Millioneren gibt es Leider bis heute nicht.Liebe Medien forscht doch da mal nach,???

re bernd kevesligeti

"Und wo ist jetzt das Mandat,der Wählerauftrag zur Namensänderung und zum EU/NATO-Beitritt ? Der ist doch nicht zustande gekommen."

Na und? Das Referendum ist ungültig. Das heißt doch nicht, dass die Regierung handlungsunfähig ist.

Sofern es kein Verfassungsgebot gibt, dass eine Namensänderung oder ein EU-Beitritt nur mit einem positiven Referendum möglich ist (ich werde jetzt nicht die mazedonische Verfassung studieren, um das zu klären), können Regierung und Parlament alle diesbezüglichen Entscheidungen treffen.

RE:Bernd Kevesligeti

"Und wer ist das ? Eben doch die PASOK,Nea Demokratia und ihre Klientel."

So mancher kleine Behördenmitarbeiter hat für den notwendigen Stempelabdruck auf dem Dokument die Hand aufgehalten. Im Gastrobereich und im Bau ist auch vieles ohne Rechnung gelaufen.
Die Korruption war in der Vergangenheit deutlich stärker ausgeprägt als heute.
Aber sicher: Die Großkopferten haben natürlich weitaus größere Möglichkeiten gehabt.

Gruß Hador

Wie wäre es erstmal mit Verträge einhalten?!

Aus Erfahrung wird man angeblich klug.
Bei der Kanzlerin geht das Sprichwort in die Leere zum Schaden des deutschen Volkes. Amtseid verfehlt.

Bürger verlieren durch die Staatschulden im Übermaß direkt oder indirekt zig Mrd.€ ohne Ende. Sie haben auf die Aussagen der Politiker bei der Euroeinführung und dem Gr-Beitritt vertraut. Der illegale Schuldenschnitt wird gerne vergessen, offensichtlich mit Absicht.

Der Griechische Staat ändert Bedingungen und beruft sich dabei auf die Staatsimmunität. Die EU eine Gemeinschaft von Rechtsstaaten?
Verträge, Gesetze sind nur Makulatur. Schlimm, dass Deutschland kein Veto eingelegt und nichts zur Erfüllung getan hat.
Kein seriöser Anleger wird Hellas unter diesen Bedingungen Kredit geben. Erst sind die alten Verträge zu erfüllen und der verursachte Schaden zu bereinigen, dann könnte vielleicht wieder langfristig Vertrauen wachsen.
Wer glaubt wird seelig, sagt ein anderes Sprichwort.
Vertrag-Gesetz-Bundesgesetzblatt:
http://tinyurl.com/paqft8l

re von karwandler

Es geht nicht um die Handlungsunfähigkeit der Regierung.
Es geht darum,daß sie daß Mandat,Ergebnis was sie haben wollte,nicht bekommen hat.
Oder stimmt das nicht ?

RE:Bernd Kevesligeti

"Und wer ist das ? Eben doch die PASOK,Nea Demokratia und ihre Klientel.
Aber Sie können doch gegen die (alles Proeuropäer)nicht wirklich was haben."

Sie sollten ihre Unterstellungen für sich behalten und sachlich bleiben !!!

Gruß Hador

@Kevesligeti, 15.53h

Sie drehen sich die Dinge so hin, wie sie Ihnen gefallen.

Es hat sich in Griechenland jeder bereichert.
Der eine mehr, der andere weniger, aber jeder nach seinen Möglichkeiten.

Und dass die Geldgeber Tsipras verboten hätten, z.B. die Reeder und die Auslandsvermögen zu besteuern, ist eine linke Mähr, die mich an Pippi Langstrumpf erinnert.

re von Hador Goldscheitel 16.21

Also wer regierte denn dort ? Vom Ende des 2.Weltkrieges an bis heute ? Die erste Regierung wurde noch von den Briten eingesetzt,später von den Amerikaner militärisch gestützt.

re bernd kevesligeti

"Es geht nicht um die Handlungsunfähigkeit der Regierung.
Es geht darum,daß sie daß Mandat,Ergebnis was sie haben wollte,nicht bekommen hat.
Oder stimmt das nicht ?"

Was ist denn jetzt so dramatisch, wenn eine Regierung nicht durch ein von ihr gewünschtes Referendum unterstützt wird? Dann handelt Sie eben ohne Referendumsergebnis.

Erklären Sie doch mal, welche schlimmen Folgen das hat, und warum Sie sich daran unbedingt festbeißen.

@Bernd Kevesligeti um 14:41Uhr

Leider haben Sie nur sehr oberflächliche Ansichten, aber die vertreten Sie mit Begeisterung. Es geht doch nicht darum, wer die Schulden angehäuft hat! Alle griechischen Regierungen seit 1945 haben "nur auf Pump" gelebt, Geld ausgegeben, das nicht da war, Steuern verbraten die nicht eingenommen wurden. Alle griechischen Regierungen haben sich den NATO-Beitritt teuer bezahlen lassen, denn das ägäische Meer war für die USA ein empfindlicher Punkt. Aber auch darum geht es nicht! Das Verhältnis und das Verständnis vom Staat ist /war bei den Griechen etwas Besonderes, man könnte sagen, Griechenland ist in der Denkweise über eine Polis nie hinausgekommen und die heftigen Pleiten in der Gechichte waren, wie die heutige, hausgemacht! Ich empfehle Ihnen das Buch "Die Krise in Griechenland" -Ursprünge, Verlauf, Folgen - im Campus-Verlag! Autoren sind übrigens völlig unterchiedliche Journalisten!

gestern im vorfeld schon ein wunderbarer film

in unserer anstalt. der zeigte die ganze liebenswürdigkeit der griechen und die verdorbenheit der hiesigen. danke für diese tolle aufklärung der wahrheit

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