Ihre Meinung zu: Streit um Grenzmauer: Kein Notstand, aber eine Krise

11. Januar 2019 - 8:56 Uhr

US-Präsident Trump fordert knapp sechs Milliarden Dollar für eine Grenzmauer zu Mexiko - weil es dort eine humanitäre Krise gebe und Terroristen ins Land strömten. Die Behauptungen im Faktencheck von Martin Ganslmeier.

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Trump "LIVE-Show" in in McAllen´s Grenzstadion

Alles nach Donalds geschmack auf einem Tisch vor dem Präsidenten aufgebaute Drogen, Waffen sowie eine Plastiktüte mit Geld, um zu zeigen was an der Grenze beschlagnahmt wurde.
Die Grenzer erklärten ihm was alles hinter der Grenze an Pickups aufgehalten wurde.
Wie die Drogen über den Zaun (Katapult,Drohnen,Ultralightflieger) kamen
wurde natürlich vergessen:-)
Wie immer sind die Demokraten an allem Schuld und es gab anschliesend jede Menge
Autogramme auf Trumps Merchandising Artikeln.

Drogen und schwer bewaffnete Milizen

sind ein eindrucksvolles Problem, was abgestellt werden muss. Die Grenzbefestigung macht es natürlich einfacher für die US-Behörden, solche Tracks zu unterbinden. Insofern ist die Grenzmauer ein vollkommen legitimes Ansinnen - übrigens; nicht primär von Donald Trump, sondern von seinen Wählern.
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Es gab bereits ein ZDF Auslandsjournal, wo man einige US-Bürgerwehren vor Ort begleitete, und siehe da: Mexiko sichert seine Grenze nicht und wirklich schwerst bewaffnete Milizen der Drogenkartelle gehen in die USA ein und aus.
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Wir würden nicht wesentlich anders Reagieren. Insofern stellt sich doch eher die Frage: was ist eigentlich mit und in Mexico los? Warum sind Acapulco und Co heute absolute No-Go-Areas ? Wie verloren ist dieses Land wirklich, von der Korruption wirklich schon komplett zerfressen? Es sieht ganz danach aus.

Die Zahlen sprechen eine

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Diese Mauer ist ein teures Prestigeobjekt Trumps, sonst nichts. Aber was kümmert den Anhänger alternativer Fakten schon eine Aufstellung realer Zahlen und Entwicklungen? Damit hat er sich seltenst abgegeben.

Was ist das denn für ein Faktencheck?

1. Welche Behauptungen genau sollen hier überprüft worden sein? Kein Zitat, kein Hinweis auf eine Rede Trumps oder ähnliches, die seine Aussagen belegen. Ich ging zu Beginn des Artikels davon aus, dass seine Rede an die Nation Stück für Stück überprüft wird. Anstattdessen fand ich unzusammenhängende, ihm zugeschriebene Aussagen ohne Beleg.

2. Keines der Argumente des Herrn Ganslmeier ist irgendwie belegt oder weiter differenziert. Es gibt keine Hintergründe, sondern Zahlen aus dem nichts.

Es wird gesagt, vor 20 Jahren hätte es noch vier mal so viele illegale Einwanderer gegeben. Was hat sich verändert? Wie werden sie erfasst? Kann es deshalb keine Krise mehr sein? NULL Hintergrund wird geliefert.

"Illegalen Einwanderer nicht so kriminell sind wie von Trump behauptet" Was hat er denn genau behauptet? Was soll hier widerlegt werden, indem von Herrn Ganselmaier selbst schlicht behauptet wird, es seien alles eher tragische Einzelfälle? ...

Das Trump sein Land schützen will,

vor illegaler Einwanderung, Kriminellen und Drogen, scheint nachvollziehbar. In den USA leben 11 Millionen illegaler Einwanderer, der Großteil der Drogenimporte kommt über diese Grenze, und in Mexiko haben kriminelle Großkartelle sehr viel Macht. Da liegt der Wunsch sehr vieler US-Bürger, den Trump verwirklichen will, die Grenze zu Mexiko zu schließen, nahe. Trump setzt den Willen und die Wünsche einer Mehrheit im Land um - das schmeckt sicher nicht jedem, ist aber sein Versprechen.

Nicht überzeugend, Herr

Nicht überzeugend, Herr Ganslmeier.....
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"Im Jahr 2000 wurden noch 1,6 Millionen illegale Einwanderer aufgegriffen - vier Mal so viele wie im vergangenen Jahr."
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Dann strömen aktuell nur noch 400.000 jedes Jahr rein. Sehr beruhigend.....
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"Nicht etwa die von ihnen behaupteten "4000 Terroristen", sondern gerade einmal sechs Terrorverdächtige waren es im ersten Halbjahr 2018."
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Schon mal 6 weniger. Im ersten Halbjahr.
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" Etwa 90 Prozent aller illegalen Drogen in den USA werden über die mexikanische Grenze geschmuggelt....[].... Denn ein Großteil der Drogen kommt mit Pkw und Lkw über die normalen Grenzübergänge..."
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Kleinteil macht auch Mist.
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"Sie sagen mir, dass einige physische Barrieren nötig sind", sagt Hurd. "Aber es hat mir noch keiner gesagt, dass sie wirklich eine durchgehende Mauer vom Atlantik zum Pazifik brauchen."
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Da gibt es noch andere Grenzen: New Mexico, Arizona und Kalifornien.
Nicht nur Texas.

Drogen und schwer bewaffnete Mikien

Wie im Faktencheck dargelegt lässt sich der Drogenschmuggel durch eine durchgehende Grenzbefestigung weder verhindern noch eindämmen. Viel effektiver wären gemeinsame Anstrengungen der USA, Mexikos und der Heimatländer der Drogenexporteure in Südamerika und Asien (u.a. Afghanistan!) um die Herstellung von Drogen grundsätzlich einzuschränken und den Kartellen das Handwerk zu legen.

Und die Behauptung das permanent unbehelligt "schwerbewaffnete Milizen" über die Südgrenze in die USA einmarschieren und nach getaner Arbeit brav wieder nach Mexico zurückreisen ist genauso ein Fake wie das ganze Szenario das Donald Trump zum Bau seiner Mauer aufgebaut hat.

Viel schlimmer aber ist, dass offenbar die Intelligenz so vieler Menschen in den USA (und anscheinend auch in Deutschand) nicht ausreicht, Trumps permanente Lügengeschichten zu entlarven.

Keine Mauer hält Menschen auf

Egal wie hoch und breit sie ist.

Menschen aufhalten können nur andere Menschen. Welche, die gut ausgebildet sind und gut bezahlt werden. Und auch noch regelmäßig bezahlt werden ohne irgendwelche Haushaltssperren zu fürchten.

Der letzte Satz des Artikels.

In vielen Punkten muss ich Herrn Ganslmeier zustimmen, mit der Einschränkung, dass meine Kenntnisse über die Zustände an der Grenze der USA zu Mexiko ausschließlich aus den Medien stammen.
Dass an der Grenze ein humanitäres Problem besteht, ist sicher richtig, steht auch klar mit dem Auseinanderreißen von Familien in Zusammenhang; diese Erwähnung kann jedoch nicht davon ablenken, dass die USA ein sehr berechtigtes Interesse daran haben (müssen), ihre Grenze zu sichern: Vor illegalem Grenzübertritt, gleichgültig ob von harmlosen Zeitgenossen oder Kriminellen und vor allem vor dem Einschmuggeln von Rauschgift.
Die sinkende durchschnittliche Lebenserwartung in den USA aufgrund des gestiegenen Drogenmissbrauchs und steigender Suizidzahlen ist ein gewichtiges Argument.

Es ist halt die Frage, WIE die Grenzsicherung künftig aussehen soll, da scheiden sich die Geister.

@ NeutraleWelt, um 09:49

Was wollen Sie eigentlich mit Ihren “Stellungnahmen“ zum Ausdruck bringen?

Fast schon witzig: "Menge illegaler Drogen"

"Dagegen hat der US-Präsident Recht, wenn er die Menge illegaler Drogen beklagt"

Klar: illegale Drogen machen süchtig, führen zu Beschaffungskriminalität...
Aber es hat noch kein Süchtiger sein Opfer mit einem Päckchen Heroin bedroht oder mit einer Spritze.
Dafür werden traditionell Waffen genommen.

Da heißt es aber:
Nicht Waffen töten Menschen, sondern Menschen töten Menschen.
Ist auch richtig so.

Aber sind dann die Mengen der illegalen Drogen auch eigentlich gar kein Problem, weil:
Nicht Drogen töten Menschen, sondern Menschen töten Menschen?

Entweder - oder.

@harry_up - USA , ein humanitäres Problem besteht

Solange der Gang zum Drogen Dealer
billiger als ein Arztbesuch ist, wird sich nichts ändern !

In Mexiko

ist ja allerhand los, aber das wusste wohl auch jeder, was würden wir machen ?.
Wenn es ein Nachbarland der BRD wäre ?.
Beim Haushalt der USA sind 5-6 Milliarden doch gar nicht zu sehen, es geht also um was anderes als die Mauer.
Ich bin gespannt wie das ausgeht.

re b.goldmann

" Da liegt der Wunsch sehr vieler US-Bürger, den Trump verwirklichen will, die Grenze zu Mexiko zu schließen, nahe. Trump setzt den Willen und die Wünsche einer Mehrheit im Land um"

Dass er die Wünsche der Mehrheit umsetzt ist schlicht nicht wahr. Oder wo haben Sie diese Mehrheit ermittelt?

Diese Mauer ist ein teures Prestigeobjekt

sicherlich
aber wenn es den Amis - oder einem Teil davon - das wert ist
man baut sich ja gelegentlich auch einen Zaun/Mauer ums eigene Haus

als alleinige Besitzer eines Hause
als Mitbesitzer eines Mehrfamilienhauses/ Wohnanlage
...
als Gesellschaft

09:39 von DasM

"Ich ging zu Beginn des Artikels davon aus, dass seine Rede an die Nation Stück für Stück überprüft wird."

Wieso gingen Sie von dergleichen aus? Im Artikel steht nichts, was Ihrer Erwartung hätte Nahrung geben können. Im Effekt ist der Faktencheck Ihrer Ansicht zufolge also unbrauchbar, weil er Ihren ganz willkürlichen Annahmen nicht entspricht. Ehrlich - was soll ich damit anfangen?

"Keines der Argumente des Herrn Ganslmeier ist irgendwie belegt oder weiter differenziert."

Vielleicht mal zur Erläuterung: Es handelt sich hier nicht um eine wissenschaftliche Abhandlungen mit Fußnoten und Belegen, sondern um einen journalistischen Beitrag. Im Übrigen steht es Ihnen frei, alle Sachbehauptungen zu prüfen.

"Es wird gesagt, vor 20 Jahren hätte es noch vier mal so viele illegale Einwanderer gegeben."

Dies wird nicht behauptet. Im Artikel steht, dass vor zwanzig Jahren eine um den Faktor vier höhere Zahl an illegalen Einwanderern aufgegriffen wurde. ...

Wie üblich: Lesen bildet.

re frankfurter helden

"Mexiko sichert seine Grenze nicht und wirklich schwerst bewaffnete Milizen der Drogenkartelle gehen in die USA ein und aus."

Komisch, dass diese Behauptung nicht mal bei Trump vorkommt.

Ein effektives Wohnsitzmeldewesen, wäre das

nicht effektiver für die Bekämpfung illegaler Migration und auch der Kriminalität als eine Mauer? Die illegalen Personen könnten überall im Lande leichter festgestellt und dingfest gemacht werden und nicht nur an der Grenze.

10:35, siigrueblerxyz

>>Ein effektives Wohnsitzmeldewesen, wäre das nicht effektiver für die Bekämpfung illegaler Migration und auch der Kriminalität als eine Mauer? Die illegalen Personen könnten überall im Lande leichter festgestellt und dingfest gemacht werden und nicht nur an der Grenze.<<

Sie meinen, die USA sollten eine Meldepflicht einführen?

Das wäre eine sehr unpopuläre Maßnahme und wird dort deswegen nicht mal diskutiert.

Wollen die Amerikaner ineffizient bleiben

oder lieber mit unpopulären Maßnahmen ( aber wirksameren Maßnahmen ) effizient und ihre dringenden Probleme mit Kriminalität und illegaler Zuwanderung lösen?
Zitat "Das wäre eine sehr unpopuläre Maßnahme und wird dort deswegen nicht mal diskutiert." Die Amerikaner haben anscheinend kein Mauerfinanzierungsproblem sondern ein Denkproblem.

Mexiko braucht eher Hilfe anstatt Bestrafung

Wenn ich mir dann weiterhin die Hinweise beim Auswärtigen Amt zu Mexiko durchlese, dann sehe ich eher dass Mexiko Hilfe braucht anstatt Bestrafung.

https://tinyurl.com/y7dlqweg
auswärtiges-amt.de: Mexiko: Reise- und Sicherheitshinweise (Stand - 11.01.2019
Unverändert gültig seit: 27.12.2018)

Kriminalität
In ganz Mexiko wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Die Sicherheitslage in weiten Teilen Mexikos verschlechtert sich stetig. Gewaltdelikte, als Folge der hohen, zunehmenden und weit verbreiteten Allgemeinkriminalität sind an der Tagesordnung, aber auch Raubüberfälle, Entführungen, Tötungsdelikte und Racheakte im Zusammenhang mit der Organisierten Kriminalität finden zunehmend an zentralen Orten und am helllichten Tag statt, aber auch nachts im Umfeld von Diskotheken, Bars und Restaurants.

Gründe für eine bessere Grenze werden kleingeredet

Auch wenn Herr Trump in manchen Punkten vielleicht etwas übertreibt, so bleiben doch genügend Gründe die eine bessere Grenzsicherung rechtfertigen.
Allein schon dies ist Grund genug: ca. 90 Prozent aller illegalen Drogen in den USA werden über die mexikanische Grenze geschmuggelt!

Hinzu kommt:
Lt. Artikel 1/4 illegaler Einwanderer wie im Jahr 2000, also immer noch 400.000 jährlich. Zwar rückläufig, aber weiterhin auf hohem Niveau.

10:22 von Sisyphos3

"Diese Mauer ist ein teures Prestigeobjekt"

Und diese teure "Prestigeobjekt" wurde dem Wähler so präsentiert, dass es Mexiko bezahlen soll! Nur davon redet Mr. Trump nicht mehr. Ganz im Gegenteil: plötzlich leidet der US-Staatsapparat unter einer Haushaltssperre, die es eigentlich gar nicht geben dürfte, würde man sich GANZ GENAU an Trumps Wahlversprechen halten.

Vermutlich heisst es morgen aus dem Weissen Haus, dass Mexiko verantwortlich ist und die Demokraten nur dessen Marionetten sind!

Wenn ein Präsident als wichtigste Aufgabe die Schadensabwendung vom eigenen Volk sieht, dann hat dieser Präsident eindeutig versagt! Denn der Schaden entsteht nicht durch die fehlende Mauer, der Schaden entsteht jetzt den Bürgern in den USA, die ohne Einkommen über die Runden kommen müssen!

09:16 von Karl Klammer

da haben Sie natürlich recht,die Grenze muß sicherlich noch weiter ausgebaut werden,damit Katapult,Drohnen,Ultralightflieger die Grenze nicht überwinden können. Allerdings denke ich,dass das von Trump nicht vergessen wurde.Es dauert eben seine Zeit. Da ist er auf der gleichen Linie wie Sie,mit der Grenzsicherung.

aktuelle Flüchtlings-Zahlen

Wer jetzt aktuelle Flüchtlings-Zahlen ansetzt, um den vermeintlichen Unsinn einer Grenzbefestigung zu beweisen, der stellt sich selbst als unseriöser Rechner bloß.
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Man muss kein großer Prophet sein, um zu wissen, dass ein erfolgreicher illegaler Grenzübertritt von einigen zehntausend Menschen in naher Zukunft möglicherweise eine unkontrollierbare Sogwirkung haben wird, und dadurch eine massenhafte Migration nicht ausgeschlossen werden kann.
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Es ist absolut verständlich, dass Trump Verhältnisse wie in Deutschland vermeiden will, wo inzwischen niemand mehr so genau weiß, wer sich eigentlich wo im Land aufhält, teils trotz Ausreiseverpflichtung.
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Der Grenzschutz ist ein legitimes Recht, ja sogar die Pflicht eines Staates gegenüber seinen Bürgern, und natürlich Voraussetzung dafür, dass eine kontrollierte Immigration überhaupt gewährleistet werden kann - selbst wenn der Südwesten der USA derzeit noch keine nennenswerten Auswirkungen spürt.

11:03, siigrueblerxyz

>>Wollen die Amerikaner ineffizient bleiben
oder lieber mit unpopulären Maßnahmen ( aber wirksameren Maßnahmen ) effizient und ihre dringenden Probleme mit Kriminalität und illegaler Zuwanderung lösen?
Zitat "Das wäre eine sehr unpopuläre Maßnahme und wird dort deswegen nicht mal diskutiert." Die Amerikaner haben anscheinend kein Mauerfinanzierungsproblem sondern ein Denkproblem.<<

Eine Meldepflicht würde in den USA als staatliche Bevormundung angesehen.

Auch und gerade unter Trumps Wählerschaft.

Danke für die klaren Worte!

Danke für die klaren Worte!

10:22 von Sisyphos3

«aber wenn es den Amis - oder einem Teil davon - das wert ist
man baut sich ja gelegentlich auch einen Zaun/Mauer ums eigene Haus

als alleinige Besitzer eines Hause
als Mitbesitzer eines Mehrfamilienhauses/ Wohnanlage
...
als Gesellschaft»

Sie können von Ihren Vergleichen mit dem Zaun um private Grundstücke und Zäune / Mauern um Staaten ja nun gar nicht ablassen.

Wer als alleiniger Besitzer ein Grundstück sein eigen nennt.
Der baue, wenn es ihm beliebt (und wenn er das Geld dazu hat).

Wer als Mitbesitzer in einer Eigentümer-Gemeinschaft beteiligt ist, der hole die Zustimmung aller (!) Mitbesitzer ein, wenn ihm der Sinn nach Zaun steht.
Kann auch ein gemeinschaftlich bestellter / gewählter Verwalter nicht alleine entscheiden.

So Sie denn den ewigen Vergleichen nicht entsagen können.
Dann übertragen Sie diese doch mal folgerichtig:

Trump wurde zum Verwalter gewählt.
Nicht zum Alleinherscher.
Das Geld will er nun vom US-Kongress.
Obwohl doch MEX die Mauerei zahlen muss …

Grenze

11. Januar 2019 um 11:07 von Giselbert

Gründe für eine bessere Grenzsicherung erkennt auch die Opposition in den USA, die Partei der Demokraten, an. Herr Trump besteht aber einzig und allein auf seiner Mauer.
Bitte lesen Sie im Artikel nach: die Masse der Drogen kommt über die ganz normalen Grenzübergänge in die USA, versteckt in Fahrzeugen und LKW-Ladungen. Was kann da eine Mauer bewirken? Außerdem sind die genannten Drogen für Herrn Trump nur ein vorgeschobenes Problems, da die WASP-Bevölkerung massive Suchtprobleme hat mit in Apotheken frei gehandelten Medikamenten auf Heroinbasis (Opiatkrise), Kokain die Droge der Schönen und Reichen ist, die geschmuggelten Drogen aber an die schwarze Unterschicht fließen.
Herr Trump stellt bei der Zahl der Einwanderer wie viele nur die halbe Wahrheit dar, denn unklar bleibt das Saldo, da garantiert auch eine Vielzahl von Ausreisen stattfinden.

Wohl des Landes

Es ist gut, dass die USA von einem Menschen geführt werden, der das Wohl des Landes im Blick hat. Langfristig ein großer Vorteil.

11:14, Digitaler Fußabdruck

>>Es ist absolut verständlich, dass Trump Verhältnisse wie in Deutschland vermeiden will, wo inzwischen niemand mehr so genau weiß, wer sich eigentlich wo im Land aufhält, teils trotz Ausreiseverpflichtung.<<

In den USA weiß niemand, wer sich wo aufhält. Mangels Meldepflicht.

Es leben mindestens elf Millionen Illegale im Land. Genaues weiß man nicht. Dagegen ist Deutschland ein Musterbeispiel an Kontrolle.

@Tada

"Aber sind dann die Mengen der illegalen Drogen auch eigentlich gar kein Problem, weil:
Nicht Drogen töten Menschen, sondern Menschen töten Menschen?"

Das ist vollkommen richtig. Also die Menge der illegalen Drogen ist zwar nicht "eigentlich kein Problem", aber sie ist das kleinere Problem. Die Sucht ist ein menschliches und gesellschaftliches Problem, das größtenteils auch so bekämpft werden muss.

Selbst wenn man es schaffen würde, die Grenze hermetisch abzuriegeln, so dass keine Drogen mehr kommen würden, würde es trotzdem noch ähnlich viele Süchtige geben.

@SabineS.

"Es ist gut, dass die USA von einem Menschen geführt werden, der das Wohl des Landes im Blick hat. Langfristig ein großer Vorteil."

Bitte lesen Sie den Artikel, bevor Sie ihn kommentieren.
Inwiefern kann das Heraufbeschwören gefälschter und herbeigelogener Schreckensszenarien dem Wohl des Landes dienen?

@Digitaler Fußabdruck

"Der Grenzschutz ist ein legitimes Recht, ja sogar die Pflicht eines Staates gegenüber seinen Bürgern, und natürlich Voraussetzung dafür, dass eine kontrollierte Immigration überhaupt gewährleistet werden kann - selbst wenn der Südwesten der USA derzeit noch keine nennenswerten Auswirkungen spürt."

Das ist soweit richtig. Und wenn Sie den Artikel gelesen haben, wissen Sie auch, dass Trumps Vorschläge die USA diesem Ziel keinen Schritt näher bringen.

11:10 von DB_EMD

die Mauer ist nicht mein Problem
und ich bin auch nicht verantwortlich für das US System der Haushaltssperre
offensichtlich passt es den US Bürgern, sonst hätten die wohl nen anderen Präsidenten gewählt, Änderungen im Haushaltssperregesetz veranlasst
ohnehin scheinen die dort wohl komplett anders zu ticken, wenn ein allgemeines Krankengesetz schon als Eingriff in die persönliche Freiheit gesehen wird
und diese Krankenversicherung
von daher einfach akzeptieren, dass wir mit unserer Meinung eben nicht überall ankommen

Warum stören sich die

Warum stören sich die Europäer so an diesem Zaun?
Was geht Uns das an?

Grenzsicherung ist

Grenzsicherung ist möglich...man muß nur wollen

11:24 von SabineS.

«Es ist gut, dass die USA von einem Menschen geführt werden, der das Wohl des Landes im Blick hat. Langfristig ein großer Vorteil.»

Man kann es kaum "zum Wohle des Landes" nennen, wenn der Shutdown morgen zum längsten in der Geschichte der USA wird.

"Zum Wohle des Landes" wäre Kompromissbereitschaft in der Mauerfrage.
Eine Verständigung mit den Demokraten und möglichst vielen gesellschaftlichen Kräften darüber, wie man die gesamte Südgrenze mit zusätzlichen Mitteln besser schützen kann.

Niemand in den USA widersetzt sich diesem Anliegen …

@Giselbert

"Auch wenn Herr Trump in manchen Punkten vielleicht etwas übertreibt"

Ein solcher Euphemismus ist mir schon lange nicht mehr begegnet. Er übertreibt nicht etwas in manchen Punkten, sondern er lügt das Blaue vom Himmel herunter!

"Allein schon dies ist Grund genug: ca. 90 Prozent aller illegalen Drogen in den USA werden über die mexikanische Grenze geschmuggelt!"

Und wieder muss ich mich fragen, ob Sie den Artikel, den Sie hier kommentieren, wirklich gelesen haben.
Diese 90% kommen doch zum allergrößten Teil an Stellen in die USA, wo es bereits Mauern oder andere sichere Grenzbefestigungen gibt! Inwiefern soll da ein weiterer Mauerbau irgendetwas Signifikantes beitragen?

re "superschlau"

"Warum stören sich die Europäer so an diesem Zaun?"

Woher nehmen Sie eigentlich, dass "die Europäer" (???) sich daran stören?

Ich sehe hier nur Berichterstattung über eine politische Kontroverse in den USA.

11:54 von Sisyphos3

«… und ich bin auch nicht verantwortlich für das US System der Haushaltssperre
offensichtlich passt es den US Bürgern, sonst hätten die wohl nen anderen Präsidenten gewählt …»

Als ob die US-Wähler im November 2016 gewusst hätten, dass es im Dezember 2018 / Januar 2019 zu einem Shutdown kommen würde …

Darstellung: