Kommentare

Der Schlingerkurs und die

Der Schlingerkurs und die völlige Unklarheit bei der Europapolitik zeigt wieder einmal: Sobald es bei der afd um solide Gestaltung von Politikfeldern geht, ist bekanntermaßen "Ende Gelände".

Klare Kante bei der AfD

Die AfD scheint die einzige Partei zu sein, die die Einstellung vieler Menschen im Land zur EU widerspiegelt und vorhandene Probleme beim Namen nennt.

Vaterländer?

Wenn Nationalisten sich im internationalen Kontext betätigen müssen, wird es halt kompliziert. Auf schlau heißt das "Oxymoron". Zumindest werden die gezwungen sein, im EU-Parlament ordentlich mitzuarbeiten. Krawallige Fundamentalopposition wie bei uns daheim können die sich jedenfalls abschminken.

Nicht als lästig abtun

Das diese Frage für die AfD "lästig" ist, wage ich zu bezweifeln - sie ist schwierig. Warum? Im Gegensatz zur Aussage, die AfD-Meinung sei im Osten Mehrheitsmeinung wissen die Menschen sehr wohl, daß zwar D Nettozahler, die 5 neuen Länder aber sehr wohl Nettoempfänger sind. Ein Austritt der BRD aus der EU würde sehr viele Förderungen abschneiden.
Außerdem dürfte den meisten Menschen in Ost wie in West mittlerweile klar sein, dass mit "mehr Selbstverantwortung" doch nur eines gemeint ist: weniger Sozialstaat, noch mehr Armut, mehr Gewinne für Kapitaleigner.
Schade nur, daß das von den anderen Parteien nicht klar herausgestellt wird. Dann wäre schnell Schluß mit dem Populismus.

Die AfD sieht das richtig

Die AfD sieht das meiner Meinung nach richtig? Eine starke europäische Wirtschaftsunion und eine diesbezügliche Zusammenarbeit ja, das aber Länder für die Schulden der Partner die, sagen wir mal etwas freizügiger mit den Finanzangelegenheiten umgehen, aufkommen sollen nein! Des Weiteren kann es nicht sein das in einem Land die Arbeitnehmer bis 67 arbeiten sollen um die Renten andere Mitgliedsländer die mir 54 in Renten gehen zu finanzieren. Das kann man keinem mehr vermitteln. Es darf also nicht der Fehler gemacht werden alles vereinheitlichen zu wollen.

@Volkspartikel

Deutschland ist nur auf dem Papier Nettozahler.
In Wirklichkeit ist Deutschland ein Vampir, der die anderen EU-Länder mit seinem Exportwahn aussaugt.

Wir müssen alleine schon deswegen in der EU bleiben, damit die EU weiterhin wenigstens die aller asozialsten Gesetzesnovellen der Bundesregierung kassiert.
Ohne dieses regulierende Eingreifen von Seiten der EU, wäre der Arbeitnehmerschutz und das Streikrecht in Deutschland längst komplett abgeschafft.

Es wäre weiterhin erlaubt das spielen von Kindern gerichtlich verbieten zu lassen.

Und Deutschland würde weiterhin seinen eigenen Boden verseuchen, jetzt denken sie wenigstens darüber nach damit aufzuhören.

Europa

Ein Europa der Vaterländer, wie es Charles de Gaulle gedacht hat, wäre auch mein Favorit. Was ist nach heutiger Sicht vieler Politiker daran so nachteilig?

Wer sorgt für die programmatischen Inhalte dieser Partei?

"Verbesserung der Beziehungen zur Russischen Föderation als Teil der DNA der AfD" und "Destabilisierung der EU", letzteres bis hin zur Verringerung der Kompetenzen der supranationalen Ebene, Rückbau der Freizügigkeit, Verwässerung der gemeinsamen Werte durch mehr nationalen, "Vaterländischen" Egoismus und Drohung von Länderaustritten.
Beide Forderungen gehören zusammen. Kommt noch die ungeklärte bzw. undurchsichtige Förderung dieser Partei durch ominöse Wirtschaftsmagnaten sowie Quellen aus eben jener Russischen Fördern hinzu, dann ergibt sich ein vollständiges Bild. Ein Bild, das abgerundet wird durch die Tatsache, dass auch die Wunschpartner aus Frankreich, Italien und Ungarn einer neuen rechten Sammlungsbewegung innerhalb des EU-Parlaments starke, vor allem finanzielle Bindungen haben zum Regime von Herrn Putin.
Der Zeitdruck in den programmatischen Forderungen der AfD, die Macht des EU-Blocks innerhalb weniger Jahre zu brechen, zeigt, wie gut die Sanktionen gegen die RF wirken.

Auch die AfD

scheint alle Begriffe zu vermischen, es gibt die Euroländer und dann die EU und alle befinden sich in Europa.
Das sind aber 3 Paar Schuhe, die immer vermischt werden.
Wie Sie mit dem geschriebenen auf so viel Abgeordnete kommen wollen, ist mir Rätsel.
Das einiges in der EU nicht rund läuft sieht jeder, beim Zusammenhalt geht es immer um Geld, und dort ist das Problem.
Ein Zusammenschluss von Dingen wo Geld der Kleber ist, kann auf Dauer nicht gut gehen.
Es muss andere Dinge geben warum man sich zu einer Einheit verbindet.

Ich denke nicht das die Träume so in Erfüllung gehen, ich mal als Zuschauer auf die Wahlbeteiligung gespannt.

@von eine_anmerkung - Sie sehen das Falsch

Nur eine Gemeinsame Europaregierung kann die Rentenungleichheit aufheben.
National wir sich sonst in Deutschland nie etwas verändern :-)

Die EU

...ist eine gute Idee,nur leider wird sie von bedenkenlosen Politikern an die Wand gefahren.
Das ist der Grund warum es Parteien wie die AfD gibt,welche den Bürgern klare Angebote machen.
( ja ich weiß was ich jetzt bin)
Die Bürger werden auf dem Weg der EU nicht mitgenommen und Lasten sind ungleich verteilt-und das geht ebend so nicht.
Und deshalb gibt es Parteien wie die AfD

@Deeskalator, 09.49h

Ich weiß nicht, woher Sie Ihre Informationen beziehen.

Ich war ab 1956 berufstätig. Es gab Streik und Arbeitnehmerrechte.

Es gab auch Ruhezeiten und ich finde nichts Verwerfliches daran, wenn auch der Kinderlärm zu bestimmten Zeiten eingeschränkt wird.

Wenn ich in einem Mietshaus wohne, kann ich auch Rücksicht verlangen.

Weder ich noch alle anderen meiner Generation wurden in der Entwicklung gehemmt, wenn wir zur Ordnung gerufen wurden und uns nicht nach Belieben austoben durften.

@totenkopf75 9:49

Das wäre halt nur ein lockerer Zusammenschluss mit Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem Gebiet, also keine gemeinsame Währung, kein offenes Reisen in andere EU-Länder, keine kulturellen Aktivitäten wie z.B. das Erasmusprogramm, und manches mehr. Ich fände es ein bisschen dünn.

09:39 von vox moderandi

Vaterländer?
Wenn Nationalisten sich im internationalen Kontext betätigen müssen,
.
genau da fängt das Problem an
wenn ein "Vaterländer" schon als Nationalist diffamiert wird

Re andererseits

Sehr lustig

@wie, 09.55h

Wenn ich mir Ihre Ausführungen so zu Gemüte führe, wundere ich mich, dass es gerade die Linkspartei ist, die ihren ehemals "gro0ßen Bruder" nach wie vor hofiert und alles Ungemach von ihm abwenden möchte.

Dies alles aber in Ihren Überlegungen keinen Niederschlag findet.

Die EU in der aktuellen Form ist untragbar!

Die EU in der aktuellen Form ist untragbar! (Betonung: aktuelle Form!)

Die EU ist ja nicht einmal willens oder fähig, die Probleme, die EU- und Eurokritikern, deren man nicht nur in der AfD findet, zur Kenntnis zu nehmen, geschweige denn eine tatsächliche Fehleranylse durchzuführen - und Gott behüte - zielführende Reformen umzusetzen!

Die EU in der aktuelle Form nicht mehr tragbar und zeigt durch die der verherrende Euro-"Rettung"spolitiik, die dem Norden Billionen kostet und den Süden in einem Sumpf aus Schulden, Arbeitslosigkeit, Stagnation und poiitischer Abhängigkeit belässt, dass die quasi-sozialistischen/zentralistischen Maßnahmen der EU massiv gescheitert sind und die Demokratie, Freiheit und den Wohlstand in Europa schwächen, nicht stärken!

Insofern muss hier endlich eine ehrliche Sachdebatte über die fundamentalen Fehler der EU stattfinden und dringend notwendige Reformen eingeleitet werden.

Falls dies nicht möglich, bleibt nur noch eine Neugründung!

Ich stimme der AfD voll zu

Die EU muss reformiert werden, daran geht kein Weg vorbei.
Wir müssen weg von einem Europa der Großkonzerne und Banken hin zu einem Europa der Vaterländer.
Die EWG war ein voller Erfolg.

re b.goldmann

"Die AfD scheint die einzige Partei zu sein, die die Einstellung vieler Menschen im Land zur EU widerspiegelt.

Die Einstellung der meisten Menschen spiegelt sie nicht wieder. Folglich kann sie gar nicht die einzige Widerspiegelungs-Partei sein.

Logik.

@ 09:49 von Deeskalator

Deutschland ist nur auf dem Papier Nettozahler.
In Wirklichkeit ist Deutschland ein Vampir, der die anderen EU-Länder mit seinem Exportwahn aussaugt.

Das sehen Sie völlig falsch! Sie scheinen trotz Finanzkrise etc. immer noch zu übersehen, dass Deutschland für seine Exporte wenig bis gar nicht bezahlt wird, seine Exporte also letztlich in Form von abzuschreibenden Krediten verschenkt. Auch für den deutschen Bürger/Arbeitnehmer wäre es also besser, gäbe es diese hohen Exportüberschüsse nicht. Außer den Aktionären profitiert niemand davon - die sind es, wenn die Politik behauptet, dass dieser Blödsinin gut für "Deutschland" wäre.

Ihr "Aussaugen" bedeutet lediglich anschreiben lassen, wobei die Kreditnehmer selbst wissen, dass sie das nie zurückzahlen werden.

Die AfD und........

auch Herr Meuthen sind das alte Problem nicht losgeworden! Besonders was die EU betrifft, bewegt sich die AfD immer im Nebel und bleibt nichtssagend oder vage! Was ist bitte ein "Europa der Vaterländer" oder was waren die Kernkompetenzen der EWG? Ersteres bedeutet letztlich doch, daß manche Staaten weiterhin in der "glorreichen" Vergangenheit und weiterhin auf Pump leben, weiterhin neidisch auf den Nachbarn gucken und dem für Alles die Schuld geben. Was hat denn die EWG gebracht? Der damaligen DM mehrere Aufwertungen und dem Franc und der Lire noch mehr Abwertungen! Hat es etwas an der Gesamtsituation geändert? Der fette, dicke Deutsche wurde damals, wie heute bestenfalls als Tourist oder Geldgeber akzeptiert und daran ändert auch Herr Professor Meuthen nichts! Man braucht keine AfD, um sich Gedanken über eine "Kern-EU" zu machen! Die drängen sich schon auf, wenn man den erfolgreichen Weg von Tschechien mit dem von Frankreich oder Italien vergleicht!

Überlegungen

11. Januar 2019 um 10:07 von DerVaihinger

Ich bin froh, Ihnen eine Gelegenheit zu Whataboutism gegeben zu haben. Froh bin ich auch, dass Sie meine Ausführungen indirekt bestätigen.
Im Übrigen konzentriere ich mich beim Kommentieren auf die Themen und Inhalte der Artikel, und hier geht es allein um die AfD und deren Bestrebungen für die europäische Ebene.

warum darf man denn keine andere Meinung haben

die EU hat aktuell 500 Millionen Menschen
durch Geschichte und Mentalität begründet unterschiedlichste Konzepte zu leben
Warum alle in ein enges Korsett zwingen,
wo Gemeinsamkeiten bestehen darauf eingehen, wo nicht eben nicht ....
Leben und leben lassen

Kapitalismuskritik

11. Januar 2019 um 10:08 von ladycat

Wenn Sie Großkonzerne und Banken abschaffen wollen, müssen Sie zur Linkspartei wechseln, die ist für Kritik des Großkapitals zuständig.

Also ich muß schon sagen...

das mir die AFD immer sympathischer wird.
Meine Interessen werden von dieser Partei fast in vollem Umfang vertreten.
Schade das sich diese Partei immer durch interne Probleme ins Gerede bringt aber Sie sind auf dem richtigen Weg.

@Am 11. Januar 2019 um 09:58 von wenigfahrer

Zitat: "Auch die AfD scheint alle Begriffe zu vermischen, es gibt die Euroländer und dann die EU und alle befinden sich in Europa."

Vollkommen richtig, dass diese unterschiedlichen Begriffe in der politischen "Debatte" ständig verwechselt werden.

Wo dies die AfD angeblich macht, ist mir indes nicht bekannt. Ganz im Gegenteil: die AfD spricht dezidiert vone einem Europa als Kontinent und Ort unserer europäischen Kultur, Tradition und Geschichte und einer EU als eine politische Institution.

@ bote

Sehr gute auf Fakten basierende Analyse.

@Ladycat um 10:08

Das verstehe ich nicht. Die EWG dient doch gerade der Förderung von Großkonzernen und Banken. Alles andere ist doch erst später durch EG und EU dazu gekommen.

10:09 von karwandler

da es nicht nur Befürworter der EU gibt - oder dieser in der heutigen Form
aber keine Partei im Bundestag die nicht 100% zu diesem Konstrukt steht
denke ich schon, dass die AfD eine gewisse Berechtigung hat

Dexit

Egal wie kritisch man zur EU steht wäre ein Dexit zum jetzigen Zeitpunkt dumm. Selbst wenn ich dafür wäre, würde ich doch wissen wollen, wie sich sowas auswirkt. Das Vereinigte Königreich probiert es doch mit dem Brexit gerade aus. Da würde ich mir doch in den nächsten 5 bis 10 Jahren ansehen, was passiert und dann einen Dexit vorbereiten - oder eben feststellen, dass das alles keine gute Idee ist.

Die EU zur EWG zurück zu

Die EU zur EWG zurück zu stutzen ist ja nicht der schlechteste Ansatz. Weg mit EU Kommission und EU Parlament. Dinge, die Niemand braucht

Am 11. Januar 2019 um 10:09 von karwandler

" "Die AfD scheint die einzige Partei zu sein, die die Einstellung vieler Menschen im Land zur EU widerspiegelt. "

" Die Einstellung der meisten Menschen spiegelt sie nicht wieder. Folglich kann sie gar nicht die einzige Widerspiegelungs-Partei sein.

Logik. "

Stimmt, der Unterschied besteht zwischen " vieler " und " der meisten ", viele ist relativ und der meisten müssen über 50 Prozent sein.
Und wenn ich richtig gelesen haben, geht es ja nicht um Stimmen in den Altbundesländern, sondern um die Länder im Beitrittsgebiet.
Da sieht das wohl etwas anders aus.

Ein weiterer Versuch Deutschland und Europa zu spalten

Für einen EU Austritt gibt es in Deutschland definitiv keine Mehrheiten. Wenn die AfD dies als Thema macht, dann wird man bei der Europawahl nicht groß punkten.
Deutschland ist nunmal nicht Italien oder Frankreich, da ticken die Menschen völlig anders als bei uns. Offensichtlich merken die bei der AfD selber, dass das Thema Flüchtlinge nicht so zieht, dass man damit wahnsinnige Sprünge macht und will nun eine Kopie von dem Blödsinn machen den in Großbritannien UKIP und die Tories provoziert haben.

Ein geeintes Europa muss sich

für die Menschen als Lösung und nicht als ihr Problem darstellen und auch beweisen, sonst wird es nicht von Bestand und auch nicht überzeugend sein.

um 10:09 von karwandler

>>"Die Einstellung der meisten Menschen spiegelt sie nicht wieder. Folglich kann sie gar nicht die einzige Widerspiegelungs-Partei sein."<<

Also sind Sie dafür das Deutschland für die Schulden anderer EU-Länder aufkommt? Also sind Sie dafür das Deutschland freiwillig mehr nach Brüssel überweist? Also sind Sie dafür das....

Zeitfrage

Sicherlich kann man die EU nicht innerhalb von fünf Jahren grundlegend reformieren, doch irgendwann sollte man anfangen, sei es mit einer drastischen Forderung.

Europa als kontinentale Landmasse sollte sich im Rahmen eines Staatenbundes glänzend organisieren lassen. Dazu gehöhren für mich sowohl das Vereinigte Königreich als auch Rußland. Als reine Wirtschaftsgemeinschaft und nach den Prinzipien der Subsidiarität. Die EWG war ein guter Anfang in diesem Sinne, bevor die Ideologie der "Vereinigten Staaten von Europa" Leitmaxime wurde.
Jene wird es sicher einmal geben, aber einen Zeitraum des Zusammenwachsens von etwa 100 Jahren halte sich für realistisch. Natürlich wird diesbezüglich dann kein derzeitig lebender Politiker als "Vereiner" in den Geschichtsbüchern stehen, was die derzeitigen Politiker so gerne sehen würden. Deshalb auch der übereilte Aktionismus, der noch viel Unheil anrichten wird.

@B.Goldmann 09:34

Vieler Menschen? Sorry aber die 14-16% die sich vorstellen können AfD zu wählen kann man unmöglich als viele Menschen bezeichnen. Die AfD spiegelt ganz sicher nicht das wieder was eine Mehrheit in unserem Land denkt!

Am 11. Januar 2019 um 09:49 von Deeskalator

"Deutschland ist nur auf dem Papier Nettozahler.
In Wirklichkeit ist Deutschland ein Vampir, der die anderen EU-Länder mit seinem Exportwahn aussaugt."
#
#
Der deutsche Steuerzahler ist der Nettozahler, die Gewinne aus dem Exportwahn streichen wenige Konzerne ein, viele davon versteuern das Geld dann in den Steueroasen der EU.

Europe des patries

Die mehr als 50 Jahre alte Idee eines "Europas der Vaterländer" (nur nebenbei: Frauen und Mütter haben bei der AfD nur kleine Statistenrollen) wird heute häufig ein rechtsextrem-nationalistischen Kontexten verwendet.
Was wollte de Gaulle, der in Zusammenhang mit diesem Begriff stets genannt wird, seiner Zeit? Zunächst einmal eine Vorrangstellung, Führungsstellung eines souveränen Frankreichs gegenüber den anderen Staaten Mitteleuropas und eine Abgrenzung zu Großbritannien. Schließlich war Frankreich soeben aus der NATO ausgetreten.
Heute wären ökonomischen Folgen einer Verwirklichung dieser Idee verheerend. Der Austausch von Kapital und Gütern innerhalb der EU hat sich immens entwickelt, ähnlich ist die Freizügigkeit von Unternehmen, Menschen und Wissen. Das Hochziehen nationaler Zollgrenzen, wie von der AfD gefordert, würde zu einem Kollaps eben dieser intensiven und vielfältigen Austauschbeziehungen führen. Betroffen wäre vor allem die Wirtschaft der Bundesrepublik. Na dann: danke.

@Bote_der_Wahrheit 10:21

Diese Vorstellung der AfD von Europa ist nicht meine Vorstellung und ganz sicher auch nicht die Vorstellung der Mehrheit in unserer Bevölkerung. Ich bin für den Erhalt europäischer Kultur, Tradition und Geschichte und genau diese Dinge würden gefährdet werden wenn es die EU als gemeinsamen Verbund nicht mehr gibt. Wenn man die EU abschafft wie es die AfD offensichtlich will, dann schafft man die Voraussetzung für erneute Kriege auf dem europäischen Kontinent und für eine Kopie von dem was bis 1945 auf dem europäischen Kontinent ablief. Wer für ein Ende der EU und sonstige wirren Ideen ist, der nimmt billigend in Kauf, dass der europäische Kontinent wieder von Kriegen heimgesucht wird.

um 09:49 von totenkopf75

Ein Europa der Vaterländer wäre mit de Gaulle nur ohne die Wiedervereinigung möglich gewesen. Die Bedingung für die Wiedervereinigung war für Mitterand wie auch für seine Nachfolger die stärkere Aufgabe souveräner Rechte. Die Bundesrepublik tut gut daran sich an diese Abmachung zu halten. So unvoreingenommen wie viele glauben sind die europäischen Staaten gegenüber Deutschland bei weitem nicht. Niemand hat vergessen, wie schnell ein am Boden liegendes Schland zur ernsthaften Bedrohung für seine Nachbarn geworden ist. Gerade in Zeiten des zunehmenden Nationalismus sehen viele mit Mißtrauen zu uns. Keiner der heute lebenden ist zwar Schuld am Terror der Deutschen aber alle haben die Verantwortung, daß sich so was noch nicht mal im Ansatz mehr wiederholen darf.

@ 10:34 von Magfrad

"Für einen EU Austritt gibt es in Deutschland definitiv keine Mehrheiten."

Das mögen ihre Erfahrungen sein, vielleicht sind sie richtig.
Vielleicht aber auch nicht.

In meinem Umkreis von Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen, Vereinsmitgliedern sieht das aber ganz anders aus.
Und das ist ein Querschnitt völliger normaler
Menschen aus allen Schichten der Bevölkerung.
Dort ist mir noch niemals jemand untergekommen
der die EU in ihrer jetzigen Form verteidigen würde.

Eher das Gegenteil ist der Fall.
Ich sage sogar:
Bei 75% tritt das genaue Gegenteil ein.
Hören die Namen wie Schulz, Juncker und Co...kippt die
Stimmung.

Ich persönlich denke auch die EU ist in ihrere jetzigen Form
nicht haltbar. Sehen wir alleine auf den unseeligen Auftritt
letztes Jahr zur Abschaffung der Winterzeit.
Große Klappe...nichts durchdacht. Viel Versprochen...und
komplett versagt. Und zwar von oben durch die EU-Führer.

Daher kann ich eine Ablehung dieser Form der EU nur als
gut und richtig empfinden.

die

gegenwärtige Form der EU mit zunehmendem Souveränitätsverlust einhergehend mit der Auffassung vieler Mitgliedsstaaten, die EU wäre vornehmlich dazu da, ihnen finanzielle Mittel bereitzustellen, lehne ich strikt ab. Ein Europa der Vaterländer mit wenigen Kernaufgaben aber würde ich voll unterstützen.

@Superschlau 10:29

Ich will die EWG nicht zurück. Ich sehe nicht was so viel besser und toller an der EWG gewesen sein soll. Wichtig für Europa ist, dass man mit diesem ganzen Nationalismuskram aufhört. Der hat dem europäischen Kontinent nur geschadet! Wichtiges Ziel für Europa muss es sein ein Gebilde ähnlich den USA anzupeilen, sozusagen die Vereinigten Staaten von Europa. Die einzelnen EU Ländern werden dann Bundestaaten nach USA Vorbild und damit würde man viel mehr Profit schlagen als mit den ewigen Versuchen der Nationalisten mit ihrem Nationalstaatenwahn. Diese Leute würden am liebsten den ganzen Planeten in Fürstentümer und Königreiche aufteilen wie vor 200 Jahren und übersehen für wieviel Krieg und Leid dies damals gesorgt hat!

@Bote_des_ - EU massiv gescheitert

Gerade an der Euro-"Rettung"spolitik
erkennen sie genau das Gegenteil.
Verschenken sie lieber ihr Geld an ihre Schuldner ?
Auch Deutschland war mal fertig !
und bekam einst eine Finanzspritze.
Wieviele Präsidenten/Kanzler aus den EU Staaten gaben
sich bei Trump die Klinken in die Hand ?
Ein Junker für alle (EU -512,6 Mio Menschen/Kunden) reichte
und es wurde fast alle Strafzölle ausgesetzt.
EU is too big to fail :-)

Um 11. Januar 2019 um 10:11 von Wolfgang_R

und
@ 09:49 von Deeskalator

Irgendwie liegen Sie beide nicht falsch:
Der deutsche Exportüberschuss erfolgt zum Großteil gegen Kredite, die vermutlich nie zurückgezahlt werden sondern irgendwann vom Steuerzahler beglichen werden, und er geschieht auch zu Lasten der ausländischen Arbeitnehmer.
Profiteure sind die Konzerne und ihre Aktionäre und bezahlen tuen es letztlich die Arbeitnehmer im In- und Auslass.
Die Agenda 2010 hat das produktivste Land der EU zu einem unsolidarischen Billiglohnland gemacht, das jetzt die meisten anderen EU Mitglieder an die Wand drückt.

Am 11. Januar 2019 um 10:54 von tagesschlau

Natürlich ist Dtl. ettozahler.
Hat der Faktenfinder vor ein paar Monaten bestätigt.
Zur Zeit zahlen die Deutschen 35 Milliarden EUR ein, bekommen aber nur 10 Milliarden wieder.
Noch schlimmer wird es nach dem Brexit.
Wir dürfen die Ausfallmilliarden berappen, da die Eurokraten 0 EUR sparen wollen.
Danke Herr Öttinger!

re sisyphos3

"die EU hat aktuell 500 Millionen Menschen
durch Geschichte und Mentalität begründet unterschiedlichste Konzepte zu leben
Warum alle in ein enges Korsett zwingen"

Es gibt auch 500 Millionen Meinungen, wo ein "enges Korsett" beginnt.

Insofern eine völlig inhaltsleere Aussage.

Am 11. Januar 2019 um 10:34 von Magfrad

"Für einen EU Austritt gibt es in Deutschland definitiv keine Mehrheiten."
#
#
Sagt wer?
Scheinbar traut sich keiner diese Frage dem deutschen Volk zu stellen und dann das Ergebnis zu veröffentlichen.

@ um 09:41 von Volkspartikel

„ ... , dass mit "mehr Selbstverantwortung" doch nur eines gemeint ist: weniger Sozialstaat, noch mehr Armut, mehr Gewinne für Kapitaleigner.“
Und genau da unterscheidet sich die AfD überhaupt nicht von den asozialen Parteien Union, SPD und FDP.
Mehr Geld für Reiche ist deren Ziel immer gewesen.
Deshalb verstehe ich auch gar nicht, warum so viele Normal - und Kleinverdiener die AfD wählen?
Für dieses Klientel wird die AfD bestimmt überhaupt nichts verbessern.
Im Gegenteil.
Im Prinzip ist die AfD ein Projekt von abgehalfterten Unions - Funktionären, die den Niedergang des Sozialstaates nicht abwarten können.

Irgendwann einmal anfangen

11. Januar 2019 um 10:44 von MrFloppy

Forderungen und schöne Ideen müssen immer am Anfang stehen. Aber dafür auch in einem sehr heterogenen parlamentarischen System demokratische Mehrheiten finden, das ist eine ganz andere Sache. Da die AfD aktuell in Landesparlamenten hin und wieder, auf Bundesebene nur äußerst selten für ihre oft abstrusen, gerne geltendes (Menschen-) Recht verletzenden und regelmäßig schlampig ausgearbeiteten Initiativen mehrheitliche Unterstützung findet, lässt nicht viel für die Realisierungschancen der AfD-Forderungen für die europäische Ebene erwarten. Außerdem wird zu erwarten sein, dass sich die AfD auf EU-Ebene zunächst mit der ebenfalls nationalistischen Konkurrenz aus Italien und Ungarn arrangieren muss, bevor konsensual abgestimmte Initiativen vor das Plenum getragen werden können. Und dann bleibt immer noch die Wirkmacht der EU-Kommission und der Einfluss der jeweiligen nationalen Vertretungen.

09:49, totenkopf75

>>Ein Europa der Vaterländer, wie es Charles de Gaulle gedacht hat, wäre auch mein Favorit. Was ist nach heutiger Sicht vieler Politiker daran so nachteilig?<<

Vorsicht. Berufen Sie sich mal lieber nicht auf Charles de Gaulle. Dessen langfristiges Ziel waren die Vereinigten Staaten von Europa.

Deutschland ist nur auf dem Papier Nettozahler.
In Wirklichkeit ist Deutschland ein Vampir, der die anderen EU-Länder mit seinem Exportwahn aussaugt.

@Deeskalator, haben Sie dafür auch belastbare Fakten? Wer saugt da wen aus?
Wir liefern gegen fragwürdige Schulden.
Sehen Sie sich die Schuldenberge an. Offene unbezahlte Rechnungen in Billionenhöhe bei der EZB, Rettungschirme etc... Die endlose Euro-„Rettung“. Die Kanzlerin ist gerade in Griechenland. Sollen wir alle Lieferungen und Leistungen sofort einstellen?

Wir müssen alleine schon deswegen in der EU bleiben, damit die EU weiterhin wenigstens die aller asozialsten Gesetzesnovellen der Bundesregierung kassiert.
Ohne dieses regulierende Eingreifen von Seiten der EU, wäre der Arbeitnehmerschutz und das Streikrecht in Deutschland längst komplett abgeschafft.

Nonsens, es gibt keinen "asozialsten Gesetzesnovellen der Bundesregierung".
Wo gibt es mehr Sozialstaat in der EU, weltweit?

Europa der Vaterländer

Das die EU ihre Schwächen hat und reformiert werden sollte, geschenkt. Wir brauchen aber mehr Europa und nicht weniger. Wer ein Europa der Vaterländer fordert ist geschichtsvergessen, hat keine Ahnung von Wirtschaft und vor allem keine Vision für die Zukunft.

@Caligula20 - Nettozahler

Wieviele Milliarden hatte den Deutschland
einst von der EU bekommen, als wir die
kaputte DDR wieder mitaufbauen mussten ?

Danke EU, wäre passender

re janros

""Für einen EU Austritt gibt es in Deutschland definitiv keine Mehrheiten."

Das mögen ihre Erfahrungen sein, vielleicht sind sie richtig.
Vielleicht aber auch nicht.

In meinem Umkreis von Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen, Vereinsmitgliedern sieht das aber ganz anders aus.
Und das ist ein Querschnitt völliger normaler
Menschen aus allen Schichten der Bevölkerung."

Ich bezweifle, dass es überhaupt jemanden gibt, der mit "allen Schichten der Bevölkerung" kommuniziert. Das wäre ein soziologisches Phänomen.

Und ich bezweifle, dass ein persönlicher Bekanntenkreis repräsentativer für die Gesamtbevölkerung ist als der Personenkreis, mit demUmfragewerte ermittelt werden.

Am Ast sägen auf dem man sitzt

Vielleicht sollte die AfD Mitglieder sich mal nur einen kleinen Moment Gedanken machen, warum es uns so gut geht - wir kaum noch Arbeitslose haben - keine Schulden mehr machen - den Mindestlohn ständig erhöhen können und unsere Gewerkschaften wieder ordentliche Lohnerhöhung durchsetzen können. Wir Deutsche sind die Hauptprofiteure der EU und uns geht es im Vergleich zu anderen Ländern hervorragend.
Und die AfD will das alles zerstören nur um den Nationalismus zu stärken?
So dumm sind nicht einmal die Nationalisten in Polen oder Ungarn. Ja, ich weis, die sind Nettoempfänger - wir holen das Geld aber doppelt und dreifach wieder rein, weil die Nettoempfänger das Gekd für unsere Produkte aus ausgeben. Aber das versteht der deutsche Nationalist sowieso nicht...

Am 11. Januar 2019 um 11:02 von JanRos

" In meinem Umkreis von Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen, Vereinsmitgliedern sieht das aber ganz anders aus.
Und das ist ein Querschnitt völliger normaler
Menschen aus allen Schichten der Bevölkerung.
Dort ist mir noch niemals jemand untergekommen
der die EU in ihrer jetzigen Form verteidigen würde.

Eher das Gegenteil ist der Fall. "

In dem Sinne haben ja schon einige geschrieben, die Umfragen unter 1000-2000 belegen aber laut den Medien etwas anderes.
Man müsste wirklich mal Alle Fragen um zu sehen wie in den Bundesländern gedacht wird.
Ich wäre mir jetzt nicht sicher was dabei raus kommen würde, aber dieses Thema wird meist sehr emotional und in rechts und links geteilt, diskutiert.
Und es bringt auch nichts, wir haben Änderungen in welche Richtung auch immer nicht in der Hand.

Ja, die Inhalte - ... um die geht es schon lange!

.. soll es dieses Mal auch um Inhalte gehen..
Die AfD hat fachkundiges Personal, das "Inhalte" nicht unter den Teppich kehrt und verschweigt z.B. Dr. Alice Weidel:
Nicht ohne Pathos wird der € von der deutschen Bundeskanzlerin zu einer schicksalhaften Notwendigkeit erklärt. Jedoch ist und sollte der € nicht unser Schicksal sein, da er Europa nicht eint, sondern spaltet. Was einst politisch motiviert aus der Wiege gehoben wurde, zieht einen immer tiefer werdenden Graben zwischen Geber- und Nehmerstaaten. Ohne massive Kapitaltransfers der öffentlichen Hand ist die Gemeinschaftswährung nicht überlebensfähig. [..]
Die Anpassungskosten des Euros übersteigen durch die öffentliche Verschuldung seinen Nutzen und überdehnen die europäischen Integrationsmöglichkeiten. Auf Geberländer wird erheblicher politischer Druck ausgeübt, und Nehmerländer kommen nicht mehr auf die Beine, da sie auf den Weltmärkten durch den entfallenen Wechkursmechanismus nicht konkurrenzfähig sind.[..]

@ 11. Januar 2019 um 11:17 von Karl Klammer

Wieviele Milliarden hatte den Deutschland
einst von der EU bekommen, als wir die
kaputte DDR wieder mitaufbauen mussten ?
Danke EU, wäre passender

Wie meinen Sie das? Solange man 15 Milliarden einzahlt und 6 Milliarden zurück bekommt, etwa für den "Aufbau Ost", wäre "Dank" nicht gerade das, was mir in den Sinn käme.

@JanRos 11:02

Bei allem Respekt aber Sie können nicht Ihre Arbeitskollegen, Freunde und Bekannten als repräsentativ für ganz Deutschland betrachten und schon gar nicht für ganz Europa.
Diese ganzen Ideen gegen die EU zu zetern und rumzumeckern und zu brüllen hat einen Zweck: Einige wollen das größtmögliche Chaos auf diesem Kontinent und dies wäre definitiv wenn es keine EU mehr geben würde.
Die ganzen Nationalstaatenideen und dieser unsägliche Nationalismuskram schadet unserem Kontinent und zerstört ihn. Wir brauchen Zusammenhalt und keine Spaltungen.
Für mich steht eines fest, wenn man die EU als Union einreißt und abschafft wie es hier die ganzen EU Kritiker wohl gerne hätten, dann verlasse ich das EU Gebiet und wahrscheinlich Europa komplett und dies sollte dann auch jeder andere Mensch tun, der in Ruhe leben will. Auf ein Ende der EU würden nämlich wieder ein Europa mit kriegerischen Auseinandersetzungen folgen.

Die AfD-Gelder kamen doch aus der Schweiz.

@09:55 etc. von wie-
und nicht aus Russland.
Auch der Front National wurde nicht von Russland finanziert.
Das war ein Kredit einer russischen Bank in Frankreich.

Ich finde es eher problematisch, wenn Banken aus ideologischen Gründen Kredite verweigern, oder sogar eine Kontoeröffnung ablehnen.

Frankreich ist auch nie - wie Sie behaupten - aus der Nato ausgetreten. De Gaulle hat nur das Oberkommando über die französische Armee wieder dem französischen Präsidenten unterstellt.
Sarkozy hat die französische Armee wieder den USA unterstellt, nachdem er im Wahlkampf von dort (und von Gaddafi) unterstützt wurde.

Und wenn man sich informieren will: In Russland selbst wird die Unterstützung durch rechte europäische Parteien durchaus kritisch diskutiert. Man hat ja die Erfahrungen mit dem "Rechten Sektor" u.ä. in der Ukraine vor Augen.

@11:04 von Hartmut der Lästige

"Der deutsche Exportüberschuss erfolgt zum Großteil gegen Kredite, die vermutlich nie zurückgezahlt werden sondern irgendwann vom Steuerzahler beglichen werden, und er geschieht auch zu Lasten der ausländischen Arbeitnehmer."
.
Ist das nicht nur die halbe Wahrheit? Die Exporte werden nämlich nicht "gegen" Kredite gekauft sondern "auf" Kredit. Wo da der Unterschied ist? Ein Franzose finanziert seinen Gold ja nicht bei VW, maximal bei der VW Bank (was wieder was ganz anderes ist). Aber er kann das auch über die BNP Paribas machen.
.
Das unser Franzose vielleicht wegen des Lohndumpings einer deutschen Firma arbeitslos geworden ist und seinen Wagen nicht mehr bezahlen kann, gehört dann zur Geschichte dazu. Trotzdem hat VW in diesem Fall das Geld komplett bekommen. Nur die Deutschen, die ihr Geld bei der BNP Paribas angelegt haben, müssen geplatzte Kreditverträge abschreiben.

Populistischer Fieberwahn

Was Populisten sich alles so einfallen lassen, um Aufmerksamkeit zu ergattern. Ob das, was sie da äußern, kompletter Blödsinn, kümmert sie nicht, Hauptsache dagegen - auch das ein typisches Merkmal der Populisten.

Alles auch eine Frage der Kompetenz

Sorry, aber ich traue einem Prof. Meuthen und einer Frau Dr. Weidel (letztere eine promivierte Wirtschaftswissenschaftlerin die sich ausgiebig mit dem Thema EU befasst hat und über die Eurorettung zur AfD kam) sehr viel mehr in der Bewertung des Zustands und der Notwendigkeiten in Bezug auf die EU zu als beispielsweise einer Frau Nahles, Barley und eines Herrn Schulz (.. wie war noch eine Pressemitteilung bei den Koalitionsverhandlungen? ..."die Koalitionsverhandlungspartnern attestierten Herrn Schulz große Lücke, selbst bei seinem Lieblingsthema EU").

sehe ich ganz genau so!

Es wundert mich in der Tat und beunruhigt mich gleichermaßen, in welch kurzsichtiger Weise seitens der AfD der Dexit verlangt wird. Es wird dabei vollständig verkannt und ausgeblendet, wie die EU durch ihr über Jahre gewachsenen Geflecht wirtschaftlicher Zusammenarbeit wesentlich mit dazu beigetragen hat, dass mittlerweile seit über 70 Jahren keiner ihrer Mitgliedsstaaten auch nur auf die Idee gekommen ist, seine Nachbarn überfallen und gegen sie Krieg führen zu wollen.
Wenn allerdings innerhalb der AfD schon das Dritte Reich als "Fliegenschiss" in der Gesamtheit deutscher Geschichte verharmlost wird - angemessener wäre es wohl eher gewesen, vom "Super-GAU" deutscher Geschichte zu sprechen - dann zeigt sich hier entweder einmal mehr, dass 'Lernen aus der Geschichte' nicht gerade zu den Stärken der AfD gehört oder aber sie wider besseres Wissen im Dienste der Wahltaktik hemmungslos populistisch agiert. Letztlich egal, von welchem dieser Aspekte mir schlecht wird.

@Totenkopf75

Zitat: "Europa
Ein Europa der Vaterländer, wie es Charles de Gaulle gedacht hat, wäre auch mein Favorit. Was ist nach heutiger Sicht vieler Politiker daran so nachteilig?"

Wenn Sie schon de Gaulle bemühen, sollten Sie es auch vollständig tun. Die Idee von de Gaulle und Adenauer, das Europa der Vaterländer, sollte nur eine Zwischenstufe sein, hin zu einem vereinten Europa. Und diese Idee des vereinten Europa finde ich nach wie vor sehr sympathisch. Ich hoffe, daß ich das noch erleben werde.

EU-Reform

Zunächst mal habe ich die AfD so verstanden, dass sie vor allem die Gesetzgebungskompetenz der EU im Hinblick auf die Souveränität der Einzelstaaten beschränken will. Das finde ich gut. Wenn man mal bedenkt, dass seit - in 2017 ist es mir zu ersten mal aufgefallen - vor unserem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) jetzt in der Einleitung steht: "Dieses Gesetz dient der Umsetzung folgender Richtlinien: ..." und dann kommt eine Aufzählung von z.Z. 13 EU-Richtlinien, dann frage ich mich manchmal schon, wieviel deutsches Recht noch in unseren Gesetzen enthalten ist, und warum wir eigentlich noch einen Bundestag haben, wenn sogar die Basis unseres Zivilrechts nur noch zur Umsetzung von EU-Richtlinien dient... Es ist DRINGEND an der Zeit, dass das mal angesprochen wird! Schade, dass es die etablierten Parteien nicht von allein erkannt haben.

Zu 11:13 von lamusica -EU eine Staatengemeinschaft!

Wer ein Europa der Vaterländer fordert ist geschichtsvergessen, hat keine Ahnung von Wirtschaft und vor allem keine Vision für die Zukunft.
Falsch in jeder Hinsicht. Es gibt nichts zu fordern, das ist die Vertrags- und Rechtslage, die mit Salamitaktik ohne demokratische Legitimation verändert wird. EU= Verträge, Recht, Gesetze, Kriterien nur Schall und Rauch? Das hat keine Zukunft!

Ungeachtet der Einwände fordert Macron ein eigenes EU-Budget. Man müsse auch darüber nachdenken, diesen Haushalt mit einer Steuer zu finanzieren. Klares Nein, das ist nicht die EU, die vereinbart ist. Zu Lasten Dritter und mit fremdem Geld lassen sich leicht Forderungen stellen und Politik machen.

Was wurde aus der EU die versprochen war?!
Eine Gemeinschaft freier Staaten, kein EU-Staat?!

Eine EU-Unternehmenssteuer ginge vorrangig zu Lasten Deutschlands. Nein, nicht weiter so. Keine Transferunion, keine Eurobonds, kein EU-Länderfinanzausgleich, keine Haftung für Dritte - nicht weiter so!

@Wolfgang_R

Ich habe ne gesagt, der Exportüberschuss ist gut für Deutschland.
Er nützt tatsächlich nur sehr wenigen und schadet sehr vielen Menschen.

Das liegt daran, dass durch diesen Überschuss viele Marktgesetze ausgehebelt werden.

Das Groh derjenigen die die großen Parteispenden tätigen und Lobbisten stellen verdienen ihr Geld mit dem Export.

Die allermeisten Güter die auf dem Binnen markt den Besitzer wechseln und keine Lebensmittel sind stammen aus dem Ausland.

Daher haben die Entscheidungsträger wenig Interesse an einem Flotierendem Binnenmarkt mit großer Kaufkraft durch Deutsche Verbraucher, daher stammt auch ein großer Teil der Eher negativen Personalpolitik.

Ich stimme ihnen zu 100% zu, dass wir von dem Exportwahn weg müssen.

skydiver-sr 10:02 Uhr

Sie haben das perfekt formuliert. Volle Zustimmung von mir.

Raus aus der EU

Wie wenig Ahnung muss ein Politiker zwingend mitbringen um tätig sein zu dürfen ? Weniger als das, was hier gezeigt wird, geht wohl nicht !

Raus aus der EU? Warum nicht?

Raus aus der EU? Warum nicht? Weiter so mit Junker und Konsorten jedenfalls nicht-.

@ karwandler

Hallo Karwandler , eine Antwort war ich noch schuldig : Man kann auch Denkmäler bauen allein durch Auftragsvergabe ......
Schöne Grüße
Peter Kock

@ eine_anmerkung am 11. Januar um 09:43

Sorry, aber Sie widersprechen sich selbst! Wenn Sie sich darüber beklagen, dass Arbeitnehmer in dem einem EU-Land mit 67 und in einem anderen EU-Land bereits mit 54 in Rente gehen, so beweist das doch nur, wie wichtig und notwendig es ist, einheitliche EU-Standards und gleiche Lebensbedingungen für alle zu schaffen. Das gilt z.B. auch für gemeinsame Umwelt- oder Gesundheitsstandards. Das hat auch nichts mit "Gleichmacherei" oder "Schulden anderer bezahlen" zu tun, sondern ist die Grundvoraussetzung dafür, dass dieses Gebilde überhaupt funktionieren kann.
Dazu gehört z.B. auch eine gewisse Haushaltsdisziplin, die für alle verbindlich ist. Die Idee der EU lediglich in einem "starken europäischen Wirtschaftsraum" zu sehen, klingt mir doch sehr nach den Briten, die in der EU auch immer nur einen reinen Absatz- und Finanzmarkt gesehen haben. Und weil sie die Idee von Europa nie richtig begriffen und verinnerlicht haben, fällt ihnen genau das jetzt beim Brexit ordentlich auf die Füße.

Im Grunde geht nur

Im Grunde geht nur Schuldenunion oder Euro-Aus.
Wir werden bei Uns die Löhne nicht um 300% Steigern und die anderen werden nicht 300% produktiver. Das hat nur mit verschiedenen Währungen zusammengepasst.

re krittkritt

"Frankreich ist auch nie - wie Sie behaupten - aus der Nato ausgetreten. De Gaulle hat nur das Oberkommando über die französische Armee wieder dem französischen Präsidenten unterstellt.
Sarkozy hat die französische Armee wieder den USA unterstellt"

Weder die französische noch sonst eine NATO Armee ist oder war den USA unterstellt. Allenfalls geht es um die Teilnahme an der Kommandostruktur der NATO.

Der französische Präsident war, ist und bleibt Oberbefehlshaber der französischen Streitkräfte.

@krittkritt 11:37

Es ist bekannt, dass die AfD nicht nur Gelder aus der Schweiz bekam sondern auch von LDPR in Russland, gleiches gilt für den Front National, der inzwischen Rassemblement National heißt. Gleiches gilt für die Jobbik Partei in Ungarn. Die FPÖ in Österreich, die Lega Nord in Italien und die Schwedendemokraten.
Die LDPR hat über ein Sberbank und VTB Bank Millionenbeiträge an Rechtspopulisten aus dem gesamten EU Gebiet überwiesen um den EU zu schaden. Es mag sein, dass es Leute gibt, die die Unterstützung durch rechte europäische Parteien kritisch sehen, dies hindert aber die LDPR von Wladimir Schirinowski nicht daran Geld zu überweisen und bei Schirinowski handelt es sich um einen Milliardär. Ich habe Stephen Bannon nicht erwähnt, auch der ist steinreich und investiert in Rechtspopulisten um der EU zu schaden. Wenn man sich ein bisschen beschäftigt sieht man genau, dass an den Vorwürfen, dass die Rechtspopulisten von Russischen Geldgebern mitfinanziert werden etwas dran ist.

@cari

Zitat: "...vor unserem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) jetzt in der Einleitung steht: "Dieses Gesetz dient der Umsetzung folgender Richtlinien: ..." und dann kommt eine Aufzählung von z.Z. 13 EU-Richtlinien, dann frage ich mich manchmal schon, wieviel deutsches Recht noch in unseren Gesetzen enthalten ist, und warum wir eigentlich noch einen Bundestag haben, wenn sogar die Basis unseres Zivilrechts nur noch zur Umsetzung von EU-Richtlinien dient... "

Na und? Sorry, das ist patriotischer Nonsens. Gesetze werden für Menschen gemacht. Franzosen, Briten, Niederländer, Maltester oder wer auch immer sind auch Menschen. Was bitte ist daran so schlimm, wenn Recht umgesetzt wird, das für möglichst viele Menschen gilt? Möchten Sie vielleicht eigene deutsche Menschenrechte? Oder was wollen Sie damit sagen?

Jammern auf höchstem Niveau

Wäre einer der Foristen, die sich immer über die Zahlungen Deutschlands an die EU beschweren,bitte überzeugend erklären, inwiefern ihn das in irgendeiner Form persönlich belastet oder eingeschränkt hat? Anstatt rumzumosern sollten wir doch lieber heilfroh sein, dass wir das (bestimmt nicht selbst erworbene) Privileg haben, in einem der sozialsten Staaten der Welt zu leben, anstatt uns mit kleingeistiger "German-Angst" selber das Leben schwer zu machen! Wir können es uns leisten, andere zu unterstützen und das tut auch uns gut, denn wenn wir in die alten Muster zurück fallen, werden wir bald wieder sehr allein sein und die Blicke auf Deutschland weit weniger freundlich! Also ich werde lieber beneidet statt gehasst...

Es ist......

einfach immer wieder fast lustig, mit welcher Vehemenz über die EU gemeckert wird! Dabei wird vergessen, daß die EU in der jetzigen Form das Ergebnis von faulen Kompromissen ist! Die EU kam nicht vom Mond oder Mars, sondern alle Teilnehmer erhofften sich Vorteile. Wenn also die unterschiedlichen Regelungen hinsichtlich Steuerrecht, Sozialrecht, Renten etc. kritisiert werden, dann sollte man daran denken, daß stets der kleinste gemeinsame Nenner gesucht wurde. Und jeder faule Kompromis wurde von der jeweiligen innenpolitischen Stimmung beeinflußt! Oder ist z.B. ein Staat bekannt, dessen Wähler dafür sind, das Renteneintrittsalter zu erhöhen? Ich habe den Eindruck, die Kritiker bewegen sich geistig auf dem Niveau der "Gelbwesten" in Frankreich. Einfach nur fordern, solange nur immer andere zahlen oder auf etwas verzichten müssen!

Wer profitiert denn von der EU und €?

Ich möchte mal die These, dass D am meisten von EU und € profitiert, belegt haben. Exportweltmeister zu sein, ist ja noch nichts Gutes, wenn die Exporte nicht bezahlt werden. Wir schicken doch das Geld noch hinterher. Die Schulden der Südländer durch die Rettungsschirme und die Target 2-Salden werden doch niemals bezahlt. Die Realeinkommen der Durchschnittsverdiener in D sind jedenfalls in den letzten 20 jahren langsamer gestiegen als in vielen Nachbarländern. Wenn also "die Deutschen" so profitiert haben, scheinen dass andere zu sein.

Warum kandidieren diese Leute

Ich kann nicht verstehen, warum die AfD für das Europaparlament kandidiert, wenn man ohnehin für die Abschaffung ist.
Geld abgreifen? Man nimmt, was man kriegen kann?

@Magfrad

"Die ganzen Nationalstaatenideen und dieser unsägliche Nationalismuskram schadet unserem Kontinent und zerstört ihn."

Ja, und die Nationalstaatenideen haben den Kontinent bereits mehrfach zerstört. Kann man sich eigentlich in der Geschichte sehr gut angucken, wohin das führt.

Jemand, der die EU zerstören oder auch nur beschädigen möchte, erhöht ganz sicher das Risiko eines Krieges auf europäischem Boden.
Meiner Meinung nach hat die EU den Friedensnobelpreis vollkommen zu Recht erhalten.

Am 11. Januar 2019 um 10:08 von ladycat

"Wir müssen weg von einem Europa der Großkonzerne und Banken hin zu einem Europa der Vaterländer."

Das macht z.B. die neue italienische Regierung ja derzeit blendend vor, wie das geht (Stichwort "Banca Carige"). ,.-)))

"Die EWG war ein voller Erfolg."

Europa und die Europa-Idee bedeuten viel mehr als nur wirtschaftliche Zusammenarbeit! Auch in anderen Bereichen ist man nur gemeinsam stark, das zeigt sich doch immer mehr! Dass das leider immer noch viele bis heute nicht begriffen haben und glauben, sich auf ihre nationale Egoismen zurückziehen zu können, ist mir freilich schon klar, daher haben wir z.B. auch die mangelnde Solidarität unter EU-Staaten bei der Flüchtlingsverteilung. Ein Lehrbeispiel dafür, was passiert, wenn man Europa ausschließlich als Finanzplatz und Absatzmarkt für Produkte begreift, liefert ja derzeit GB mit dem Brexit! Ein ähnliches politisches Chaos und Tohuwabohu möchte ich unserem Land gerne ersparen!

@ krittkritt

Sarkozy hat die französische Armee wieder den USA unterstellt"

Das ist schlicht falsch. FakeNews. Hoffentlich in Unkenntnis.

Meuthen hat Recht!

Die allermeisten Europäer auch die AFD-Wähler wünschen sich eine gute Zusammenarbeit der Staaten bei Problemen von denen alle gleich betroffen sind und die gemeinsam zu lösen für alle von Vorteil wäre, vor allem für die BÜRGER der EU-Staaten. So verhält es sich etwa beim gemeinsamen Binnenmarkt, alle wollen Teil davon bleiben, im übrigen auch UK. Es gibt weitere Herausforderungen, wie die Migrationskrise, die eigentlich das Potential hätte die Europäer stärker zu einen. Statt aber an die gemeinsame europäische Geschichte zu appellieren, und die Identität der Nationen zu verteidigen, gibt es Staaten, die einer zu großen Teilen unkontrollierten und kulturell schwer integrierbaren Massenmigration die Türe weiter geöffnet haben als notwendig. Das hat das Vertrauen vieler Bürger teilweise schwer beschädigt. Der Euro für alle funktioniert nicht so wie er sollte, eine europäische Nation gibt es nicht. Die EU hat ein großes Demokratiedefizit, eine grundlegende Reform ist damit überfällig!

@cari

Zitat: "...vor unserem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) jetzt in der Einleitung steht:..."

Unser Bürgerliches Gesetzbuch basiert auf dem römischen Recht und dem Code Napoléon. Einem Recht, das zur jeweiligen Zeit in großen Teilen Europas für die Menschen galt. Es ist quasi europäisches Recht.

EU als Wirtschafts- und Wertegemeinschaft

Die EU wird langfristig nur eine Akzeptanz in der Bevölkerung behalten wenn die Vorteile der Union auch sichtbar werden und nicht nur wenigen zu Gute kommen.Ungleiche Lebensbedingungen und unterschiedliche Sozialleistungen in den Mitgliedsländern befördern einen Sog in die "starken EU-Länder". Das führt dort zwangsläufig zum Abbau vieler bewährter Regelungen, in Deutschland hat sich ein ausgeprägter Niedriglohnsektor gebildet, Mieten steigen ins Unermessliche und soziale Standards werden zunehmend ausgehebelt.Profiteure sind in erster Linie große Unternehmen, die ihren Firmensitz zur Steuersenkung in ander EU-Länder verlegt haben. So gewinnt man kein Vertrauen beim Normalbürger.Und der Grenzschutz ist auch nicht mehr gegeben.Jeder kann erstmal rein und fast alle können bleiben. So funktioniert sie Akzeptanz beim Bürger nicht.

Der Ast auf dem man sitzt...

Alle, die von der EWG oder gar vom Dexit träumen, sollten sich mal an die Zeiten erinnern, in denen man Kaffee an den Grenzen deklarieren musste und in in denen Trucker mit Aktenordnern voller Frachtpapiere vom Deutschen zum Österreichischen Zollamt liefen, um sich Stempel abzuholen.

Dexit

Ich halte nichts von der Idee eines deutschen EU-Austritts, aber wenn müsste man ihn doch Daustritt nennen

Mal sehen wie viele Parteitage diese Partei noch erlebt

Mich würde es nicht überraschen, wenn dieser Parteitag in Riesa einer der allerletzten von der AfD ist. Die Tatsache, dass Andre Poggenburg die Partei verlassen hat wird der AfD im Gegensatz zum Abgang von Petry und Lucke sehr weh tun. Poggenburg war bei sehr vielen AfD Wählern beliebt und die Partei hat sich keinen Gefallen getan ihn politisch so anzugehen. Gerade für den Osten Deutschlands prognostiziere ich, dass Poggenburg der inzwischen eine neue Partei gegründet hat der AfD extrem weh tun kann. Die AfD ist dabei sich selber zu zerfleischen, gut für die anderen Parteien und katastrophal für die AfD selbst.

@beam me up scotty, 12:14

„Ich kann nicht verstehen, warum die AfD für das Europaparlament kandidiert, wenn man ohnehin für die Abschaffung ist.
Geld abgreifen? Man nimmt, was man kriegen kann?“

Ja, klar. Zum einen das (um Geld "abzugreifen").
Und zum anderen, um da Unfrieden zu stiften.

@Magfrad, 11:36 Uhr / Tipp

"Die ganzen Nationalstaatenideen und dieser unsägliche Nationalismuskram schadet unserem Kontinent und zerstört ihn. Wir brauchen Zusammenhalt und keine Spaltungen"

Sie haben den Sachverhalt präzise auf den Punkt gebracht.

Man kann in der jetzigen politischen Situation, deren Unübersichtlichkeit so ziemlich jeden überfordern dürfte (was einige für ihre eigenen üblen Zweckauszunutzen versuchen, indem sie „einfache“ Lösungen anbieten, Desinformation verbreiten, "Stimmung" machen) jedem Bürger, der Orientierung sucht empfehlen, sich die WDR-Sendung "Die verrückten 68er – Ein Jahr verändert unsere Welt" anzusehen, die bis morgen, 12.1. verfügbar ist (wdr.de/mediathek/video/sendungen/unterhaltung/video-die-verrueckten-er--ein-jahr-veraendert-unsere-welt-100.html). Diese Reise in die Vergangenheit ist nicht nur äußerst unterhaltsam, sie bietet auch einen sehr aufschlussreichen - und im besten Falle auch nachdenklich stimmenden - Rückblick auf das politische Geschehen der letzten 50 Jahre.

@11:54 von gman

"Eine EU-Unternehmenssteuer ginge vorrangig zu Lasten Deutschlands. Nein, nicht weiter so. Keine Transferunion, keine Eurobonds, kein EU-Länderfinanzausgleich, keine Haftung für Dritte - nicht weiter so!"
.
Wie ich schon sagte, da fehlt jegliche Vision für eine echte Zukunft, Wirtschaft und Geschichte.

@ calyx

"Statt aber an die gemeinsame europäische Geschichte zu appellieren, und die Identität der Nationen zu verteidigen, gibt es Staaten, die einer zu großen Teilen unkontrollierten und kulturell schwer integrierbaren Massenmigration die Türe weiter geöffnet haben als notwendig."

Sie haben aber schon mitbekommen, dass die gemeinsame europäische Geschichte aus ziemlich vielen Kriegen bestand, die ausgebrochen sind, weil zu viele Nationen meinten, ihre Identität verteidigen zu müssen? Mit Kooperation hatten wir es auf unserem Kontinent lange Zeit nicht so. Ich gebe Ihnen in so weit recht, dass die in Bezug auf Immigration besser funktionieren könnte.

um 12:15 von Martin Vomberg

>>".. wir z.B. auch die mangelnde Solidarität unter EU-Staaten bei der Flüchtlingsverteilung."<<

Wenn Sie bei der Wahrheit bleiben handelt es sich bei Ihrer "Flüchtlingsverteilung" doch primär um die Verteilung von Migranten, illegalen Migranten da nur ein Bruchteil der Menschen "richtige" Flüchtlinge dem Gesetze nach sind. Und dann verstehen Sie also unter dem Begriff "Solidarität" die Nötigung einiger EU-Mitgliedsstaaten illegale Migranten aufnehmen zu müssen. Gelinde gesagt eine Frechheit wie ich finde? Wo sind wir denn?

Störfaktor

Die AfD ist im Europaparlament (wenn sie denn gewählt wird) ein Störfaktor. Den Leuten geht es ja auch nicht unbedingt um inhaltliche Arbeit, sondern um Protest und sinnlose Provokation.
Wenn man ohnehin für eine Abschaffung der EU und des europäischen Parlamentes eintritt, warum will man sich dann da hinein wählen lassen?

Mütterländer Kaiserliche Rezepte

09:49 von totenkopf75
ZITAT" Ein Europa der Vaterländer, wie es Charles de Gaulle gedacht hat, wäre auch mein Favorit. Was ist nach heutiger Sicht vieler Politiker daran so nachteilig? "ZITAT ende.
De Gaulle Konzept war schon in den 50iger Jahren veraltet, und hätte höchsten falls in der Mountan Union mit BRD, France funktioniert, aber eine 27 Staaten (Länder) umfassenden Union wäre so nie regierbar. Schon jetzt ist durch "Alle 27 müssen zustimmen"Die EU UNREGIERBAR".
Der Brexit könnte den "Mutterlandsstaat Brittania zerreißen,
Jugoslawien zerrissen, Tschechesslowakei ebenfalls.
Ich sehe nur eine Zukunft in einem Europa der Souverränen Völker, eine Europäische Republik mit Demokratischer Verfassung (die kulturelle Eigenheiten tollerriert, und den Wirtschaftlichen Wettbewerb reguliert, durch Mehrheitsbeschlüsse.
Gruß an Alle

14:28 von Trans Atlantiker

Wenn man ohnehin für eine Abschaffung der EU und des europäischen Parlamentes eintritt, warum will man sich dann da hinein wählen lassen?
.
ist das ne Frage oder ein Scherz ?

wo sonst als in ein Parlament wählen lassen, wenn ich etwas ändern will !

Niemand braucht diese EU und den Euro!

Ja, bitte, schleunigst weg von dieser autokratischen und inkompetenten EU, und wenn das erledigt ist, dann auf Nimmerwiedersehen mit dem Euro, und alles wird gut!

Europawahlprogramm

Bisher hat die AfD doch außer der leeren Worthülse „Europa der Vaterländer“ nichts Konkretes zu Ihren Zielen genannt !

Also warten wir doch ihr Europawahlprogramm ab und nehmen es danach genüßlich auseinander !

PS: Wenn sie es denn in Riesa schaffen und sich nicht nur im Postergeschacher ergehen !

um 14:28 von Trans Atlantiker

>>"Wenn man ohnehin für eine Abschaffung der EU und des europäischen Parlamentes eintritt, warum will man sich dann da hinein wählen lassen?"<<

Sie haben es scheinbar immer noch nicht verstanden? Die AfD will nicht die EU abschaffen, sondern transformieren und auf tragfähige Füsse stellen. Sollte dies nicht gelingen droht sie mit dem Dexit um Ihren Argumenten Nachdruck zu verleihen. Die Änderungen die die AfD möchte bedeuten auch, dass einige Mitgliedsstaaten ihre jetzige "Komfortzone" verlassen müssen und das werden die nicht gerne wollen. Ohne Druck (oh, der größte Nettozahler sagt Tschüs) wird dies aber nicht möglich sein. Sollten unsere Partner aber nicht mitspielen wollen, kommt wirklich der Drexit weil der immer noch besser ist als der jetzige Zustand.

wie -

Ich habe eine rechts konservative Haltung mit sozialen Ansichten.
Das Eine widerspricht nicht dem Anderen.

@Magfrad

Das ist ihr Persönliches Wunschdenken. Die AfD definiert sich - anders als anderen Parteien - nicht durch durch einzelne Personen. Es wird sich ein Nachfolger finden und in ein paar Wochen spricht keiner mehr von Herrn Poggenburg.

Wenn der Brexit ein Erfolg wird ...

... könnte man mal über Vorteile und Nachteile eines solchen Schrittes diskutieren.

Andere Länder würden ja nicht einfach aufhören, deutsche Waren zu kaufen, wenn D nicht mehr EU Mitglied ist.

Da sind Trump und Xi vor.

re eine-anmerkung

" Die AfD will nicht die EU abschaffen, sondern transformieren und auf tragfähige Füsse stellen. Sollte dies nicht gelingen droht sie mit dem Dexit um Ihren Argumenten Nachdruck zu verleihen."

Wie wollen doch mal nicht ganz aus den Augen verlieren, dass die AfD überhaupt keinen Einfluss auf die deutsche Europa-Politik hat, und schon daher jegliches "Drohen" völlig deplatziert ist.

14:44, Einfach Unglaublich

>>Wenn der Brexit ein Erfolg wird ...
... könnte man mal über Vorteile und Nachteile eines solchen Schrittes diskutieren.

Andere Länder würden ja nicht einfach aufhören, deutsche Waren zu kaufen, wenn D nicht mehr EU Mitglied ist.

Da sind Trump und Xi vor.<<

Wenn das Gründungsmitglied Deutschland nicht mehr EU-Mitglied ist, dann gibt es keine EU mehr.

Was dann wäre, dazu feht uns allen die Phantasie, um uns das vorzustellen.

Ich weiß, daß Sie der Meinung sind, dann würde alles ganz toll.

Ich möchte Ihnen jetzt keine ideologische Verblendung vorwerfen, so wie Sie es gern an andere Foristen gerichtet tun. Dieses Privileg möchte ich Ihnen nicht streitig machen.

Drohungen d AFD deplaziert weil ohn Einfluss auf d'e EU-Politik?

>14:47 von karwandler
re eine-anmerkung

" Die AfD will nicht die EU abschaffen, sondern transformieren und auf tragfähige Füsse stellen. Sollte dies nicht gelingen droht sie mit dem Dexit um Ihren Argumenten Nachdruck zu verleihen."
Wie wollen doch mal nicht ganz aus den Augen verlieren, dass die AfD überhaupt keinen Einfluss auf die deutsche Europa-Politik hat, und schon daher jegliches "Drohen" völlig deplatziert ist.<

Mit Ihrem letzten Absatz deplazieren Sie das Werden jeder Jungen Partei, auch mal einen Einfluss auf Politik im inneren wie Äußeren Verhältnis haben zu wollen, was doch das Anliegen unseres GG und den danach zu konstituierenden Parteien ist: Noch ist die AFD nicht verboten!

12:11, karlheinzfaltermeier

>>Es ist......
einfach immer wieder fast lustig, mit welcher Vehemenz über die EU gemeckert wird! Dabei wird vergessen, daß die EU in der jetzigen Form das Ergebnis von faulen Kompromissen ist! Die EU kam nicht vom Mond oder Mars, sondern alle Teilnehmer erhofften sich Vorteile. Wenn also die unterschiedlichen Regelungen hinsichtlich Steuerrecht, Sozialrecht, Renten etc. kritisiert werden, dann sollte man daran denken, daß stets der kleinste gemeinsame Nenner gesucht wurde. Und jeder faule Kompromis wurde von der jeweiligen innenpolitischen Stimmung beeinflußt! Oder ist z.B. ein Staat bekannt, dessen Wähler dafür sind, das Renteneintrittsalter zu erhöhen?<<

Ich möchte jedes Ihrer Worte unterschreiben.

re gautr

" Die AfD definiert sich - anders als anderen Parteien - nicht durch durch einzelne Personen. Es wird sich ein Nachfolger finden und in ein paar Wochen spricht keiner mehr von Herrn Poggenburg."

Ich würde mal abwarten, wieviele Rechtsaußen Poggenburg von der AfD abziehen kann. Es sollte mich wundern, wenn da nicht eine ganze Menge Unzufriedene sitzen, denen Meuthen und Weidel nicht stramm nationalistisch genug sind.

Am 11. Januar 2019 um 14:47 von karwandler

" Wir wollen doch mal nicht ganz aus den Augen verlieren, dass die AfD überhaupt keinen Einfluss auf die deutsche Europa-Politik hat, und schon daher jegliches "Drohen" völlig deplatziert ist. "

Stimmt, keinen Einfluss.
Deshalb könnte mal das Ganze Emotionale und was so alles daran hängt ( Medien ) auch mal runter gefahren werden.
Fast jeder Artikel endet am irgendwie mit AfD Kommentaren, dabei kann die Partei nichts aber auch gar nichts bewirken.
Außer das hin und wieder mal was zur Sprache kommt, was sonst lieber nicht so gern verbreitet wird.
Falls die Daten stimmen, das kommt noch dazu.

@ 14:44 von Gautr

Sie haben recht, in ein paar Wochen spricht keiner mehr von Herrn Poggenburg. Es gibt genügend völkisch-nationalistisch orientierte Nachfolger (die das Völkische als Ersatzreligion verherrlichen), die genau so schlimm sind.

totenkopf75

Nachteilig wäre, dass das Politiker Abstellgleis für ganz Europa nicht mehr vorhanden wäre, wo sollen die dann hin. Außerdem hängen 30000 Arbeitsplätze in Brüssel davon ab, wo sollen die dann arbeiten?

An alle die hier die AfD bejubeln

Was hat die AfD bis heute an Konstruktivem
geliefert?
Bislang wird nur gehetzt, gestänkert und
faule Spenden akzeptiert.
Der Wunsch die EU zu knacken wird bestimmt nicht in Erfüllung gehen.
"Europa der Vaterländer" - ein Begriff aus
DeGaule Zeiten - längst überholt.

@ 10:05 von Sisyphos3

meinen Sie, dass sich die "Völkischen" in der AfD (also die übergroße Mehrheit) durch die Bezeichnung Nationalist diffamiert fühlen?

um 14:47 von karwandler

>>"" Die AfD will nicht die EU abschaffen, sondern transformieren und auf tragfähige Füsse stellen. Sollte dies nicht gelingen droht sie mit dem Dexit um Ihren Argumenten Nachdruck zu verleihen."

Wie wollen doch mal nicht ganz aus den Augen verlieren, dass die AfD überhaupt keinen Einfluss auf die deutsche Europa-Politik hat, und schon daher jegliches "Drohen" völlig deplatziert ist."<<
.
.
Zumindest hat die AfD ein sachlich- logisches in sich geschlossenes Konzept und was haben die Konkurrenzparteien? (SPD: "wir wollen freiwillig mehr an die EU zahlen", Grüne: nothing!...).

Antieuropa.

""Wir sind nicht die Anti-Europäer", meint Meuthen vor der Wahlversammlung."

Verstehe. Die AfD ist also nicht antieuropäisch.

Da sie gleichzeitig immer wieder betont, dass sie Europa als "politische Institution" ablehnt, bedeutet das wohl, dass die AfD dagegen ist, das Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland mit Dynamit von der eurasischen Kontinentalplatte abzusprengen.

Oder was sonst?

@10:08 von ladycat

Leere Worte. Es gäbe die Großkonzerne und Banken weiterhin. Völkischer Nationalismus ist nicht notwendig sondern hinderlich für ein funktionierendes Europa.

@ Noch ist die AFD nicht verboten! 14:59 fischer Jüürgen

zu @@14:47 karwandler

Was durchaus noch kommen kann.
Da arbeitet doch noch so'n 20jähriger an den restlichen Daten,
die der letzte aus Mittelhessen vergessen hat...

Weg finden

Die AfD sollte ihren Weg finden aber ein Germanxit wäre Fatal.

Ich persönliche finde dass die EU als solches keine Zukunft mehr hat. Die EU sollte in naher Zukunft besser zu ihren Wurzeln zurückkehren, sprich: Eine reine Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), und mehr NICHT!

Jeder Staat muss demnächst seine eigenen Interessen wahren. Ausserdem wer soll das ganze Unsinn wie bisher finanzieren?

@Sheldon Cooper

" Ja, ich weis, die sind Nettoempfänger - wir holen das Geld aber doppelt und dreifach wieder rein, weil die Nettoempfänger das Gekd für unsere Produkte aus ausgeben. Aber das versteht der deutsche Nationalist sowieso nicht..."

Na, wenigsten verstehen sie ja was abgeht? Ach, wissen sie eigentlich was target 2 salden sind und was hier passiert, wenn die eine gewisse Grenze überschreiten?

Können Sie sich vorstellen, was passiert, wenn sie als Ladeninhaber ihren abgebrannten Kunden immer mehr Geld leihen, damit die bei Ihnen einkaufen? Dann brummt das Geschäft und die privatfirmen bei denen sie Waren einkaufen freuen sich, aber irgendwann ist Ende der fahnenstange und sie sind pleite mit einem riesen Berg Schulden und ihr gespartes Geld ist auch weg.

Ich glaube Ihnen fehlt das fundamentalste Verständnis dafür, wie man Gewinne und wie man Schulden einfährt. Floriernde Geschäfte auf Pump sind kein Zeichen für Profite oder eine funktionierende Wirtschaft.

15:03 von karwandler

Ich würde mal abwarten, wieviele Rechtsaußen Poggenburg von der AfD abziehen kann. Es sollte mich wundern, wenn da nicht eine ganze Menge Unzufriedene sitzen, denen Meuthen und Weidel nicht stramm nationalistisch genug sind.

Na sehen sie, hätten wir das dann auch geklärt.

@10:19 von Eintopf66

vielleicht würden Sie sich wundern, wie viel Ihrer Interessen tatsächlich noch von der AfD vertreten würden, wenn diese Partei mal etwas zusagen hätte. Oder reicht Ihnen Ausländerfeindlicheit und Völkisches? Aber wir werden es so schnell wohl nicht erfahren, denn im nächsten Jahrzehnt sehe ich die AfD in der Opposition.

#Fathaland slim

"Was dann wäre, dazu feht uns allen die Phantasie, um uns das vorzustellen."
Ich nehme mal an die Sonne wird sich dann auch zurück ziehen und nicht mehr aufgehen. Immer schön schwarzmalen, wird schon eintreten.
Die AFD will ein anderes Europa, eines der Vaterländer. Ich weiß oder vermute, Vaterland ist nicht ihr Lieblingswort, ich kenne ja ihre Posts hier. Aber der Vorstoß der AFD macht Sinn, denn ein Vereintes Europa wie Schulz es will, wird es nie geben! Wir sind nicht Amerika und wir haben unterschiedliche Kulturen in Europa, es lohnt sich die zu erhalten. Es wird auch ohne die vereinten Staaten von Europa keinen Krieg geben, den gabs auch nicht vor dem Euro, der ja das europäische Hauptproblem ist. Wir haben jetzt mehr Streit unter den Ländern, weil wenns ums Geld geht hört die Freundschaft auf. Also zurück zu EWG oder EG, wie auch immer, wird uns mehr bringen. Sonst hat diese EU keine Zukunft, denn die Menschen in Europa wollen ihre Heimat behalten, ihre Länder, ihre Verantwortung

Visionen und Illusionen zerstören die EU

Schluss mit weiteren Visionen und Illusionen
Wir Menschen (so auch Politiker) neigen doch immer wieder zum Übertreiben. Die visionären Ideen, die den jetzigen Zustand der EU noch übertreffen, sind geeignet, das Staatenbündnis zu zerbrechen. Schon der derzeitige Stand der EU reicht aus, dem Gemeinschaftswerk zu schaden. Da bedarf es nicht einmal der AfD. Auch in unseren Nachbarländern brodelt es. Die Ablehnung von EU-Beschlüssen begann mit der Flüchtlingsproblematik. Das EU-Parlament ist eine kostspieliges und stumpfes Instrument, das teils aberwitzige Leistungen wie die Staubsauger-Vorschriften hervorgebracht hat. Der regelmäßige Umzug von einem Land ins andere sorgt für überzogene Kosten. Demnächst dürfen wir wieder wählen. Ich rechne mit einem Anstieg der Zahl der Mandate für die AfD. Diese Partei handelt nach Meinung vieler Bürger realistischer.

re eine-anmerkung

"Zumindest hat die AfD ein sachlich- logisches in sich geschlossenes Konzept"

Die einen sagen so, die andern so ...

14:59, fischer Jüürgen, @karwandler

>>Mit Ihrem letzten Absatz deplazieren Sie das Werden jeder Jungen Partei, auch mal einen Einfluss auf Politik im inneren wie Äußeren Verhältnis haben zu wollen, was doch das Anliegen unseres GG und den danach zu konstituierenden Parteien ist: Noch ist die AFD nicht verboten!<<

"Wir wollen kein Stück vom Kuchen, wir wollen die ganze Bäckerei!"

Andreas Kalbitz, AfD-Spitzenkandidat in Brandenburg.

Diesen Satz sagt er auf jeder Veranstaltung seiner Partei.

andererseitz

Unklarheit? raus aus EU und Nato . reicht das?

@Magfrad

" Gerade für den Osten Deutschlands prognostiziere ich, dass Poggenburg der inzwischen eine neue Partei gegründet hat der AfD extrem weh tun kann. Die AfD ist dabei sich selber zu zerfleischen, gut für die anderen Parteien und katastrophal für die AfD selbst."

Lustig, haben sie und andere doch immer gegen poggenburg getrommelt und meinten das eine AfD mit ihm für breite Schichten unwählbar wäre. Ich denke nicht das poggenburgs Austritt ins Gewicht fällt. Aber es zeigt gut das die AfD ihr Ding durchziehen sollte, statt den AfD Gegnern gefallen zu wollen. Dann kommen die Wähler ganz von alleine.

@yhdwww

DA hast du völlig Recht.
Ein Dexit ist total unsinnig.
Dausgang & Dabgang muß es heißen.
Ansonsten müssten wir den Brexit ja auch Braustritt nennen.

@ ladycat

"Ich habe eine rechts konservative Haltung mit sozialen Ansichten.
Das Eine widerspricht nicht dem Anderen."

Und warum unterstützen Sie dann eine Partei, die die Teile der Gesellschaft, die auf soziale Ansichten angewiesen sind, gegeneinander aufhetzt? Der ständige Gebrauch des Begriffs "Masseneinwanderung in die Sozialsysteme" schürt jedenfalls Angst in Lebensbereichen, in denen sowieso schon Angst herrscht.

Magfrad

Aber die SPD mit denselben Prozenten spiegelt dann die sog. Mehrheit wieder? - Oder meinen Sie zusammen mit der schwächelnden CDU?

An Alle, die hier der AFD mal

An Alle, die hier der AFD mal wieder nix zutrauen, sie in irgendwelche Ecken schieben und alle Mitglieder und Wähler über einen Kamm scheeren:
Macht euch damit vertraut, daß es diese Partei nur gibt, weil die etablierten mehr und mehr versagen. Die sagen immer noch, was gut für uns wäre, ohne dies näher zu erläutern. Und dann wird eben "anders" gewählt. Die AFD muß jetzt nicht unbedingt besser sein, aber das spielt dann keine Rolle mehr. Und solange Merkel, Macrone und co die Schuldenunion aufbauen wollen, wird das in Deutschland nichts werden. Klar, alle anderen wollen das, weil sie ja nichts einzahlen. Und wir sind dann die Dummen. wir zahlen dann Steuern, um den Anderen das zu finanzieren, was unsere Großkonzerne denen verkaufen. Wo ist da die Logik?

@10:29 von Superschlau

Sie haben das Abschaffen des EURO vergessen. Erst dann brauchen wir keine EU Kommission und EU Parlament mehr. Keine Währungsunion, keine Regeln. Ist das in etwa Ihr Ansinnen?

Der schlingerkurs

Der Schlingerkurs und die völlige Unklarheit bei der Europapolitik zeigt wieder einmal: Sobald es bei der afd um solide Gestaltung von Politikfeldern geht, ist bekanntermaßen "Ende Gelände".

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Wieder ein echter andererseits, andererseits sehr lustig.

Was haben ihre Lieblingsparteien vorzuweisen? Spaltung der Gesellschaften in EU , brexit, massenkulturbereicherung, Massenarmut von Rentnern und Kindern, Förderung und Duldung von arabischen Clans, Hartz 4 und die Liste kann beliebig erweitert werden!

Sind Sie darauf stolz?

@10:43 von eine_anmerkung

ich persönlich bin dafür, dass Deutschland weiterhin von der EU profitiert. Netto sind wir die Gewinner durch die EU.

tagesschlau2012

Volle Zustimmung! Wir brauchen eine Volksabstimmung! Nur davor haben die dt. Politiker Angst.

15:08, Paco

>>Nachteilig wäre, dass das Politiker Abstellgleis für ganz Europa nicht mehr vorhanden wäre, wo sollen die dann hin. Außerdem hängen 30000 Arbeitsplätze in Brüssel davon ab, wo sollen die dann arbeiten?<<

Daß gescheiterte Politiker nach Brüssel weggelobt werden, gehört seit langer Zeit der Vergangenheit an. Und was sind dreißigtausend Arbeitsplätze? Allein die Stadt Hamburg hat fünfundsiebzigtausend Angestellte.

EU sollte sich auf Kernkompetenzen besinnen

Das Glühlampen- und nun das Plastikstrohhalmverbot gehören nicht dazu und setzen jedenfalls an den falschen Stellen an. Nicht die Bürger sollten „bestraft“, sondern die Industrie Anreize erhalten. Ansonsten ist die EU zB bei Landwirtschaft und Luftfahrtindustrie auch nicht knauserig mit Subventionen. Die EU war immer auch ein politischer Club und es ist kein Zufall das EU und NATO Erweiterung fast immer Hand in Hand gehen. Dabei hat man sich nicht nur mit Russland in Gegensatz gebracht sondern offenbar sich auch einige faule Eier ins Nest gelegt bzw im Fall Polen den Ausreisewillen von Millionen unterschätzt. Im wesentlichen aber ist die EU eine Gelddruckmaschine für die deutsche Wirtschaft (aber ganz und gar nicht für den deutschen Verbraucher). Ohne die EU und die Assoziierungsverträge mit zB Ukraine müssten deutsche Firmen teurer produzieren und auf dem Weltmarkt verkaufen. Zu gute kommt dies den Anteilseignern deutscher Schlüsselindustrien u. dem Mittelstand, nicht dem Arbeitnehmer

@vox moderandi

"Sie haben aber schon mitbekommen, dass die gemeinsame europäische Geschichte aus ziemlich vielen Kriegen bestand, die ausgebrochen sind, weil zu viele Nationen meinten, ihre Identität verteidigen zu müssen?"

Falsch, die meisten Kriege sind ausgebrochen in dem Bestreben andere vermeintlich unterlegene oder falsche Identitäten beseitigen und den eigenen Machtbereich erweitern zu wollen. Sie machen hier die Verteidiger zu Angreifern.

Und wo die EU steht mit ihrer massiven Expansion und der Gründung eines Europastaates mit europäischer Armee und Multikulti-Paradies gegen die einheimische Identität die ja angeblich nie existiert hat abseits der Sprache und nur völkischer Nazipopulismus ist können Sie sich ja ausrechnen.

Um 15:12 von eine_anmerkung

„.... Zumindest hat die AfD ein sachlich- logisches in sich geschlossenes Konzept ...“ !

Kennen Sie als Insider schon das Europawahlprogramm der AfD ????

Dann bitte ich um Zusendung und insbesondere um Kennzeichnung der Passagen, die „sachlich“, „logisch“ und/oder „in sich geschlossen“ sind !

Danke !

Timothy

PS.: Ich befürchte, sie werden nicht viel Markerfarbe benötigen !

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